FRITZ WALTER der TEUFEL aller TEUFEL

Klingenstädter

Moderator
In dem Sinne: Ich bin über diesen Ausgang der Geschichte sehr erleichtert und dankbar, dass sich jemand erbarmt hat, diese Posse aufzulösen.
Die apotheotischen Ausmaße der Huldigungen Layenbergers sind mir angesichts dessen kürzlich erlebter Porzellanzertrampelungen aber doch eher suspekt.
 

Weißbierwaldi

Active Member
Wenn ich jetzt überlege was würden ein paar mehr Layenberger's bewirken können und was würden ein paar mehr Banf's (Name wäre auch austauschbar) bewirken.

Ich würde nicht lange überlegen müssen, was wahrscheinlich ein besseres Ergebnis bringen würde. Natürlich spielt das Geld dabei eine wichtige Rolle, aber auch die Mentalität.
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Wo gibt's denn den Tenor? Bei Kicker wird der Verein weil er pleite ist eher aus der Schusslinie genommen. Ist hier vielleicht auch der falsch Thread, sowieso schade für Fritz das hier so schändliches Zeug steht, aber die Rechnungsstellungsgeschichte ist skandalös und muss aufgearbeitet werden!
 

Weißbierwaldi

Active Member
Kannst du mir deinen Post genauer erklären? Sehe jetzt überhaupt keinen Zusammenhang, außer das der Fritz hier so schädliches Zeug lesen muss.
 

Weißbierwaldi

Active Member
Sorry verstehe immer noch nicht auf welchen Tenor er sich bezieht und welche Rechnungsstellung aufgearbeitet werden muss.

Wenn Du den Hype um Layenberger meinst, den kann ich nachvollziehen und finde ihn auch nicht abstoßend. Aber das ist Geschmackssache da gebe ich dir recht.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
Sorry verstehe immer noch nicht auf welchen Tenor er sich bezieht und welche Rechnungsstellung aufgearbeitet werden muss.

Wenn Du den Hype um Layenberger meinst, den kann ich nachvollziehen und finde ihn auch nicht abstoßend. Aber das ist Geschmackssache da gebe ich dir recht.
Es ist halt so, dass Layenberger glorifiziert wird (ist ja erstmal ok, finde die Aktion auch super, auch wenn manche wieder übertreiben), aber gleichzeitig wird dies genutzt um explizit oder implizit auf andere Personen draufzuhauen. Schade, dass immer dieser destruktive Weg gewählt wird, anstatt sich einfach mal zu freuen und es als konstruktiv zu bewerten.
Zudem muss man trennen zwischen dem Hauptsponsor Layenberger, dem Fan Layenberger und den Ämtern des FCK. Manche fordern ja, alles in der Person Layenberger zu vereinen. Das wäre der zweite Punkt, der einem nicht gefallen muss, finde ich. Auch hier gilt: Man kann sich doch einfach darüber freuen, was Layenberger mit der Aktion gemacht hat und muss das nicht gleich als Grund dafür sehen, dass Layenberger jetzt gleichzeitig unser Vereinsvorstand wird.
 

Weißbierwaldi

Active Member
Ich finde das Danke sagen das mindeste ist was man tun kann.

Glorifizieren brauche ich niemanden, bin aber auch nicht abgestoßen wenn andere das tun. Ist ja deren Ding.

Aber die Frage nach der aufzuarbeitenden Rechnungsstellung bleibt immer noch und ob es nun der Tenor oder was auch immer war wollte ich halt von Ramser wissen.

Das uns die emotionale Mentalität Layenbergers mehr gut tun würde als das politische taktieren von Banf und Littig und, und.... ist halt mein Empfinden. Auch weil mir die Art besser gefällt.

Muss ja nicht jeder teilen
 

Shelter

Well-Known Member
Es ist halt so, dass Layenberger glorifiziert wird (ist ja erstmal ok, finde die Aktion auch super, auch wenn manche wieder übertreiben), aber gleichzeitig wird dies genutzt um explizit oder implizit auf andere Personen draufzuhauen. Schade, dass immer dieser destruktive Weg gewählt wird, anstatt sich einfach mal zu freuen und es als konstruktiv zu bewerten.
Ich glaube viele FCK-Anhänger/Fans/Sympathisanten/Foristen sind dieses "Draufhauen", wie du es schon richtig bezeichnest mittlerweile so gewöhnt dass selbst positive Neuigkeiten den Verein betreffend immer wieder mit einem großen "ABER..." kommentiert werden müssen. Finde ich sehr schade u. würde mir auch etwas mehr Differenzierung wünschen zumal man es sich mit dieser "Layenberger = gut" u. "alle anderen = böse" Argumenation auch furchtbar einfach macht.
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Kannst du mir deinen Post genauer erklären? Sehe jetzt überhaupt keinen Zusammenhang, außer das der Fritz hier so schädliches Zeug lesen muss.
Genau, der Thread ist eigentlich zum Andenken gedacht, @Dr.BETZE korrigier mich falls ich falsch liege.
Was die Rechnungsstellung angeht, hat Layenberger behauptet für sein Sponsoring statt vom FCK eine Rechnung von der Firma von Banf bekommen zu haben.
 

playerred

Well-Known Member
Leserbriefe

THEMA: LAYENBERGER KAUFT FRITZ-WALTER-NACHLASS

„Keiner hat Ideen entwickelt“Zu „Das ist eine tolle Sache“ in der Ausgabe vom 6. Februar. Wir berichteten darüber, dass der Unternehmer Harald Layenberger den Nachlass von Fritz Walter erworben hat und damit eine Auktion, die das Erbe womöglich weit verstreut hätte, hinfällig geworden ist.

Erstens, das Engagement von Herrn Layenberger zeigt, wie es möglich ist, das Erbe zu sichern und nicht zu zerstreuen durch die Auktion in Heidelberg, großes Lob. Alle, die sich dermaßen über die Familie Lutzi empört haben und in unverschämter Weise öffentlich über sie hergezogen sind, sollten in den Spiegel schauen, eine Entschuldigung wäre das Mindeste. Wo waren all die, die sich gerne mit Fritz Walter umgeben haben, insbesondere unser damaliger Landesvater Herr Beck, als glühender Fan vom FCK?
Keiner hat Ideen entwickelt, nur den Kopf eingezogen, und das war es auch schon. Fritz Walter war der erste Ehrenspielführer des DFB. Hätten der DFB, der Bundestrainer oder der Manager der Nationalmannschaft nicht auf den Gedanken kommen können, ein Spiel auf dem Betzenberg gegen die Traditionsmannschaft FCK auszutragen und den Erlös für das Erbe einzusetzen? Viele weitere Ideen wären umsetzbar, zu machen gewesen, nur der Wille hat gefehlt.
Meine Begegnungen mit Fritz Walter: In der Zeit, in der Roland Kiefhaber vom FC Phönix Otterbach 1913 zum 1. FCK wechselte, gab es ein Spiel in Otterbach mit Fritz Walter. Ich selbst spielte damals in der C-Jugend von Otterbach, und wir standen voller Ehrfurcht am Sportheim, um Autogramme zu bekommen. Unsere Wünsche wurden selbstverständlich erfüllt und voller Stolz ging ich nach dem Spiel mit meinem Schulheft nach Hause. Schiedsrichter war Albert Dusch.
Als Lehrling in der Kammgarnspinnerei wurde ich abgestellt, mit Herrn Engelmann, Fahrer vom Fuhrpark (Lkw), und Herrn Westenburger, Werkstatt, bei Fritz Walter zu Hause in Alsenborn Reste von einer Baumfällung abzuholen und diese mit dem Lkw zu entsorgen. Beim Beladen vom Lkw ist Fritz Walter zu uns gekommen und hat sich die Zeit genommen für einen netten, unterhaltsamen Plausch, dies ohne Starallüren, so war Fritz Walter.
Eine weitere Begegnung mit Fritz Walter war zufällig.
In der Werkstatt Kammgarnspinnerei wurde ein Tor im Maßstab 1:1 aus Stahlrohr angefertigt zum Training der Bundesliga-Mannschaft FCK. Präsident war zu dieser Zeit unser kaufmännischer Vorstand und Unternehmer Hans Adolff. Trainer war damals Egon Piechaczek. Beim Abladen des Tors auf dem Betzenberg konnten wir noch zuschauen, wie die Spieler das Tor an die Mittellinie tragen mussten, um das Spielfeld zu verkürzen. Wie schon erwähnt, kam es zufälligerweise zu einer Begegnung mit Fritz Walter, der sagte, er muss mal schnell in die Geschäftsstelle. Nach kurzer Zeit kam er wieder auf uns zu und hatte drei Freikarten für uns. Das war der Mensch Fritz Walter.

Berthold Gehm, Kaiserslautern

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 37 Mittwoch, den 13. Februar 2019
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
Würdiges Gedenken an Fritz Walter
SPD-Fraktion will Vorbereitungen für eine Geburtstagsfeier am 31. Oktober 2020 in Gang bringen
Die SPD-Fraktion hat den 100. Geburtstag des 2002 verstorbenen Kaiserslauterer Fußball-Idols Fritz Walter am 31. Oktober 2020 im Blick.
[...]
Die Verwaltung sollte sich nach Ansicht Rahms schon jetzt um die Planung für einen würdigen Gedenktag kümmern. Möglich sei, dazu weitere Akteure ins Boot zu holen, wie die Fritz-Walter-Stiftung oder den 1. FCK. rdz


Die Rheinpfalz - 08.03.2019
ein spiel deutschland gegen den FCK wäre nicht schlecht, auch wenn wir mit unserer momentanen truppe unserem ehrenspielführer in keinster weise gerecht würden.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
ich setz es einfach mal hier rein, einfach weil er so ein wichtiges mosaiksteinchen von diesem verein war.

Willi Ahr ist heute gestorben.

Willi war eine, wenn nicht die treue seele dieses vereins. ständig fuhr er mit seinem roller auf den betze oder raus zum fröhner um sich um unsere nachwuchskicker zu kümmern.

ich selbst durfte ihm mal ein paar wochen helfen, als bei den amas not am mann war, da lernte ich ihn besser kennen.
auch danach traf ich ihn ab und zu auf dem weg in oder aus der stadt, er wohnte quasi um die ecke.
jeder der auf dem betze mit ihm zu tun hatte mochte ihn. er hatte immer ein nettes wort oder auch mal einen flachs auf der zunge.

Willi, dein verlust wiegt für den verein schwerer als jeder spieler. du bist für den FCK nicht zu ersetzen.

ruhe in frieden lieber Willi, ruhe in frieden.
 

playerred

Well-Known Member
Sport am Montag
Layenberger und der Ärger um die Fritz-Walter-Feiern


Der Rodenbacher Unternehmer Harald Layenberger hat den Nachlass des Ehrenspielführers Fritz Walter vor einem Jahr aufgekauft und so eine Versteigerung verhindert. Was aus dem Nachlass wird, ist aber ungewiss, zumal sich Layenberger ein Jahr vor den Jubiläumsfeiern zum 100. Geburtstag der Fußball-Ikone vom FCK, dessen Hauptsponsor er ist, und der Fritz-Walter-Stiftung ausgegrenzt sieht. Layenberger sagt aber auch unmissverständlich: „Der 100. Geburtstag Fritz Walters muss gebührend gefeiert werden – mit und auch für die Fans unseres FCK.“ zkk

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 143 Montag, den 24. Juni 2019
 

playerred

Well-Known Member
Der weltberühmte Trauzeuge
Fritz-Walter-Ehrenabend in der Ellerstadter TV-Sporthalle

Von Wolfgang Kauer

Ein Traumpaar: Fritz und Italia Walter.

Ein Traumpaar: Fritz und Italia Walter. (Foto: KUNZ)

Eine Veranstaltung um einen weltberühmten Fußballer, der eine besondere Verbindung zum Turnverein 1889 Ellerstadt hatte, steht am 14. November 2019 in der örtlichen TV-Sporthalle bevor. An diesem Donnerstag lädt die Fritz-Walter-Stiftung ab 18.30 Uhr zu einem „Fritz-Walter-Ehrenabend“ ein (Eintritt fünf Euro).


Die Veranstaltung kommt auf Initiative von Martin Schwarzweller zustande, des in Ellerstadt wohnenden Sportbund-Pfalz-Geschäftsführers und Vorsitzenden des Vereins Pfälzische Sportgeschichte. Dessen Vater, der Lehrer Karl-Heinz Schwarzweller, hatte als Vorsitzender des TV Ellerstadt dem Ehrenspielführer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 1963 die Ehrenmitgliedschaft des Turnvereins verliehen. Beim Fritz-Walter-Abend wird an diese Zeit erinnert. Martin Schwarzweller: „Es werden Aufnahmen von da mals gezeigt und Anekdoten erzählt.“ Die „Dubbeglas-Brieder“ – Oliver Herrmann und Willi Brausch – umrahmen die von SWR-Reporter Torben Degen moderiert wird. Er ist der Sohn des so früh gestorbenen Fritz Walter-Bewunderers und SWR-Aushängeschilds Peter Jochen Degen. Als Gäste zugesagt haben der dreimalige Welt-Schiedsrichter Markus Merk , der früherer Fifa-Referee Werner Föckler, der dem TV Ellerstadt angehört, die FCK-Ikone Hans-Peter Briegel und Rainer Keßler, der ehemalige Vorsitzende des FCK.

Der Hochzeiter
Die Verbindung Fritz Walter/TV Ellerstadt hatte der Fußballer Gerhard Jester zu Wege gebracht. Er wollte zu seiner Hochzeit einen prominenten Kicker als Trauzeugen haben und fuhr deswegen nach Alsenborn. Dort wohnte der „große Fritz“ und versuchte nach dem Ende seiner Karriere den örtlichen Balltretern das große Einmaleins des Fußballspiels beizubringen. Forsch wie der angehende Ellerstadter Hochzeiter war, trug er Fritz Walter nach dem Training seine Bitte vor. Der Ehrenspielführer sagte zu und hielt Wort.

Am Hochzeitstag stellte sich Fritz Walter samt seiner Frau Italia in Ellerstadt ein und fungierte als einer der beiden Trauzeugen. Nicht nur das junge Ehepaar Jester war begeistert, der gesamte Turnverein und viele andere Ellerstadter waren es. Später wurde Fritz Walter eingeladen, um Ehrenmitglied des TV zu werden. Vom TV-Vorsitzenden Schwarzweller wurde er damals auch gebeten, den einheimischen Kickers einige Tipps zu geben.

Info

Kartenbestellungen bitte an: martin.ammende@tv1899.de

https://www.rheinpfalz.de/artikel/der-weltberuehmte-trauzeuge/
 

playerred

Well-Known Member
Fritz-Walter-Abend in Ellerstadt: Spendabel auch bei Limo und Leberknödel
Von Oliver Sperk
Proppenvoll: die TV-Halle in Ellerstadt am Donnerstagabend. Links Hans-Peter Briegel, rechts Markus Merk.

Proppenvoll: die TV-Halle in Ellerstadt am Donnerstagabend. Links Hans-Peter Briegel, rechts Markus Merk. (Foto: KUNZ)
Fritz Walter und Fußballer des TV Ellerstadt bei der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft beim TVE an Fritz Walter am 30. Januar 1963.

Fritz Walter und Fußballer des TV Ellerstadt bei der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft beim TVE an Fritz Walter am 30. Januar 1963.
(Foto: PRIVAT/FREI)

Mit gut 100 Gästen hat der TV Ellerstadt gerechnet beim Fritz-Walter-Abend am Donnerstag. Es wurden mehr als 200 – Rekord bei einer solchen Veranstaltung des Fördervereins der Fritz-Walter-Stiftung. Auf dem Podium haben FCK-Ikone Hans Peter Briegel, Ex-Schiedsrichter Werner Föckler und FCK-Aufsichtsratskandidat Markus Merk diskutiert. Die Aktualität hat die Anekdoten erdrückt.

Aber Moment! Es sollte doch ein Fritz-Walter-Abend werden und keine Dauerbetrachtung der aktuellen Existenzkrise des FCK. Da haben sich die vielen Fleißigen beim TV Ellerstadt doch so ins Zeug gelegt. „Das Bühnenbild hat der TVE gestaltet, ich habe die Videos und die Stellwände gestaltet“, erzählte Gunther Meixner der RHEINPFALZ am Rande der Bühne. Dem Ellerstadter Ingenieur ist es gelungen, die enge Verbindung zwischen dem Weinbauort und Fritz Walter für die Gäste in der festlich geschmückten TVE-Halle anschaulich darzustellen.

Der Weltmeister-Kapitän von 1954 hat sich 1962 am Sportgelände des SV Alsenborn – ganz der nette, freundliche Mensch, der er eben war – auf Anfrage des Ellerstadters Gerhard Jester bereiterklärt, dessen Trauzeuge zu werden. Denn Jester wollte einen berühmten Fußballer als Trauzeugen. So kam Walter zur Trauung in Leistadt. Aufnahmen davon hat Meixner auch organisiert.

Fritz Walter und Ottmar Walter oft in Ellerstadt
Fritz Walter und auch sein Bruder Ottmar waren fortan häufig in Ellerstadt zu Gast. Fritz Walter war nicht nur Trauzeuge bei Jesters, er wurde auch Taufpate von deren Sohn Hardy „Fritz“ Jester. „Zu meiner Konfirmation hat er mir einen Kassettenrekorder geschenkt“, erzählte Hardy Jester der RHEINPFALZ. Er hat nur gute Erinnerungen an „Onkel Fritz“. „Obwohl sein Bruder Ottmar noch mehr Zeit für mich hatte, von ihm hatte ich sogar auf der Tapete im Kinderzimmer ein Autogramm.“ Das Ellerstadter Haus seiner verstorbenen Eltern hat Hardy Jester verkauft. Der 56-Jährige wohnt nun in Mannheim und auf Mallorca. Die Verbindung zwischen der Fritz-Walter-Stiftung und Ellerstadt pflegt auch Martin Schwarzweller, Geschäftsführer des Sportbunds Pfalz. Sein Vater Karl-Heinz hat als Vereinspräsident Fritz Walter 1963 zum TVE-Ehrenmitglied gemacht.

Probetraining beim großen SV Alsenborn
Auch der Ellerstadter Bernd Walter – die Nachnamens-Gleichheit ist Zufall – kann sich noch gut an Fritz Walter erinnern. „Er hat 1962 bei einem Spiel von uns, vom TVE, zugeschaut. Danach kam er in die Kabine, hat jedem von uns die Hand gegeben“, sagte Bernd Walter, „zu mir hat er gesagt: Ich möchte Sie nachher gerne noch sprechen, in der Wirtschaft.“ So kam Bernd Walter zu einem Probetraining beim damals großen SV Alsenborn. Er schwärmte von den Leberknödeln, die Fritz Walter danach spendierte. Dennoch blieb er in Ellerstadt. Seiner heutigen Frau Rosalinde wegen. Aber: „Heute noch muss ich immer an Fritz Walter denken, wenn ich Leberknödel esse.“

Mit Wurst und Co.: Immer ein guter Gastgeber
In Alsenborn war auch Meixner oft. Zunächst als Jugendlicher, lange danach als Bauingenieur. „Gerhard Jester mit seinem Maurergeschäft hat ab 1965 Fritz Walters Haus in Alsenborn gebaut“, sagte Meixner. „Ich durfte damals wie andere Ellerstadter Jungen auch mit auf die Baustelle zum Helfen.“ Der Lohn: „Fritz Walter hat uns immer gut bewirtet: Mit Wurst und Limonade.“

Ein paar Geschichten zu Fritz Walter erzählte auch Markus Merk. „Zu meinem ersten Bundesligaspiel hat mir Fritz Walter 24 Piccolo-Flaschen Sekt geschenkt. Die hab’ ich 24 Spiele lang gepflegt“, verriet er. „Nach den Spielen natürlich“, ergänzte er lachend. „Fritz Walter hat immer wieder betont: Die Spieler machen mehr Fehler als die Schiedsrichter“, erzählte der ehemalige Fifa-Schiri Werner Föckler, immer noch ein Aushängeschild des TVE. „Mit neun Jahren hab’ ich hier in Ellerstadt angefangen, Fußball zu spielen“, sagte der 74-Jährige am späten Donnerstagabend der RHEINPFALZ. Er war einer der letzten, die gingen – so viele Leute hat er getroffen, bevor er zurück nach Hause nach Weisenheim am Sand fuhr. Föckler war ein Mitspieler des Leberknödel-Liebhabers Bernd Walter. So haben sich einige Kreise geschlossen am Donnerstag in Ellerstadt – vor allem in vielen netten Gesprächen am Rande der Bühne.|osp

https://www.rheinpfalz.de/lokal/bad-duerkheim/artikel/fritz-walter-abend-in-ellerstadt-spendabel-auch-bei-limo-und-leberknoedel/
 

Oben