Ergebnisse FCK II

Betzi39

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Unsere U21 hat leider das Heimspiel gegen Wormatia Worms nach 2:0-Führung noch mit 2:4 verloren. Die letzten beiden Gegentore fielen in der 90. und 92. Minute.

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Betzi39

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Unsere U21 hat bei Eintracht Trier 1:1 gespielt. Jonas Singer hat in der 51. die Führung für uns erzielt, welche Trier in der 54. Minute ausgeglichen hat. In der 64. Minute hatte Jonas Scholz per Foulelfmeter die Chance zur erneuten Führung für uns, der Trierer Torwart konnte aber den Elfer halten. Trotzdem ein achtbares Ergebnis beim neuen Tabellenführer.

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playerred

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50 von 1480 feiern
FCK II punktet beim verdienten 1:1 in Trier
Von Maria Huber

Zweite Minute der Nachspielzeit, das Moselstadion bebt, die dritte Ecke für Eintracht Trier, fast alle wollen den SV als Sieger sehen,
doch Simon Maurer köpft übers Tor, und der 1. FC Kaiserslautern II fährt mit dem Punkt heim, den er mindestens verdient hat.


Die Trierer Fans gaben alles im Moselstadion. Sie wollten ihr Team gegen den FCK zum dritten Sieg im dritten Flutlichtspiel hintereinander brüllen, dann wäre ihr Verein Tabellenführer. Doch die Mission erwies sich trotz des Zuschauerrekords als schwierig.

Denn auf dem Rasen tat sich zunächst nicht viel. Der FCK machte hinten dicht, spielte zum Teil mit Fünferkette, dadurch fehlten Justus Klein und Jonas Singer im Sturm die Helfer, und es passierten zu viele Fehler im Aufbau. Trier hatte mehr Ballbesitz blieb aber in der Abwehr hängen oder machte selbst Fehler.

Kurz vor der Pause machte der FCK es dann doch spannend: Jannis Held flankte zu Jonas Singer, und der donnerte den Ball per Kopf Richtung Tor. Torwart Denis Wieszolek konnte ihn gerade noch über die Latte lenken. Es folgte die vierte Ecke für den FCK. Abwehrspieler Lukas Gottwalt köpfte über die Latte. In der 52. Minute durften dann zunächst die rund 50 FCK-Fans jubeln: Flavius Botiseriu bediente Anil Gözütok, der leitete den Ball weiter an Singer, der ihn ins lange Eck schob.

Zwei Minuten später wurde es laut: FCK-Torhüter Matheo Raab kam an eine weite Flanke von Kevin Heinz nicht dran, Edis Sinanovic nutzte die Chance und traf zum 1:1. Ab da ging es auch auf dem Rasen zur Sache. In der 64. Minute brachte Maurer Singer im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, Jonas Scholz trat an, Wieszolek hielt den nicht besonders platzierten Schuss.

Jetzt war das Spiel deutlich besser, schneller, die Pässe kamen an. Und auch Trier kam vors Tor. Bei einem Freistoß aus 25 Metern keimt Hoffnung auf bei den Eintracht-Fans. Salem schießt, doch Raab hält.

„Tut mir leid für die Mannschaft, dass wir nicht gewonnen haben. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, einen sehr guten Gegner dominiert“, fand FCK-Trainer Hans Werner Moser.

So spielten sie

Eintracht Trier:
Wieszolek - Brodersen, Maurer, Kling, Kaluanga - Balde - Roth, Salem, Heinz (84. Kinscher) - Sinanovic (63. Anton), Thul (55. Garnier)

1. FC Kaiserslautern II: Raab - Hotopp, Gottwalt, Scholz, Botiseriu - Held, Bakhat, Löschner, Gözütok - Justus Klein (82. Jensen), Singer (86. Fath)

Tore: 0:1 Singer (52.), 1:1 Sinanovic (54.) - Gelbe Karten: Maurer - Gottwalt, Held - Beste Spieler: Salem, Kaluanga - Gözütok, Singer -

Zuschauer:
1480 - Schiedsrichter: Marx (Merchweiler).

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 200 Donnerstag, den 29. August 2019

 

Betzi39

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Unsere U21 hat gegen den Tabellenzweiten Elversberg mit 1:0 gewonnen, das Tor erzielte Mohamed Morabet in der 21. Minute.
 
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playerred

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FCK II - Elversberg II 1:0

Zittersieg


1:0 gewonnen gegen den Tabellenzweiten SV Elversberg II, der praktisch keine Torchance hatte. Eigentlich könnte Hans Werner Moser, der Trainer des 1. FC Kaiserslautern II, zufrieden sein mit den drei Punkten. Aber für seine Jungs hagelt es Kritik. Zu Recht.

Das Oberligateam vom Fröhnerhof hätte bald mit 3:0, 4:0 führen müssen. Es erarbeitete sich Chancen am Fließband, verwertete sie aber wieder einmal nicht. Zum Beispiel Justus Klein, der seinen Gegenspieler ausspielte, dann den Torwart und schließlich genau dahin schoss, wo Abwehrspieler Christian Frank auf der Linie lauerte und klärte (36.).

Zu dem Zeitpunkt führte der FCK bereits mit 1:0. Mohamed Morabet war aufs Tor zugelaufen, Keeper Joshua Blankenburg war rausgekommen und er hatte den Ball an ihm vorbeigeschoben (22.).

Moser musste lange zittern, ansehen, wie Jonas Singer immer wieder scheiterte, wie der Ball nicht mal ins leere Tor gehen wollte, wie Etienne Portmann nach dem Pass von Anil Aydin im strömenden Regen im Strafraum ausrutschte (78.) und Elversberg drei Eckbälle innerhalb kürzester Zeit versemmelte (80.) und Flipper im Strafraum spielte. Am Ende war er froh über die drei Punkte, aber sauer wegen der unnötigen Zitterpartie. Auch wenn er zugeben musste, dass seine Jungs, das jüngste Team der Liga, gegen das zweitjüngste „ganz ordentlich spielten“.

1. FC Kaiserslautern II: Weyand - Hotopp (83. Kevin Klein), Scholz, Gottwalt - Held, Jensen, Bakhat, Botiseriu - Justus Klein (46. Aydin), Singer, Morabet (62. Portmann)
SV Elversberg II: Blankenburg - Steinmetz, Frank, Geißler, Majchrzak - Floegel, Dahl, Marchetti (80. Schauer), Baier (69. Gabler) - Wollbold, Brückner (69. Darkaoui)
Tor: 1:0 Morabet (21.) - Gelbe Karten: Scholz - Brückner - Beste Spieler: Scholz, Hotopp - Brückner, Dahl -
Zuschauer:
130 - Schiedsrichter: Lehmann (Hahnstätten). huzl

Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 36 Sonntag, den 8. September 2019
 

playerred

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Noch mal gutgegangen
U21 des FCK vergibt massenweise Chancen gegen Elversberg II, behält aber die Punkte
Von Maria Huber

Die U21 des 1. FC Kaiserslautern geht gegen den Tabellenzweiten SV Elversberg II mit 1:0 in Führung, erarbeitet sich eine Chance nach der anderen, nutzt sie aber nicht. Und es sieht so aus, als würde das jüngste Team der Liga gegen das zweitjüngste Lehrgeld zahlen müssen. Doch es kam anders.

Justus Klein läuft aufs Tor zu, spielt den Gegenspieler aus, spielt den Torwart aus, könnte sich eine Ecke aussuchen – stattdessen trifft in die Mitte und damit ausgerechnet Elversbergs Johannes Marchetti, der das eigentlich hoffnungsvolle Unterfangen wagte und auf der Linie lauerte. Hans Werner Moser wirft wütend seine Mütze auf den Boden. Es lief mal alles wieder so, wie er es schon zu oft mitansehen musste: Seine Jungs erarbeiteten sich Chance um Chance und trafen mal wieder das Tor nicht.

Dabei war diesmal nicht irgendein Gegner zu Gast auf dem Fröhnerhof, sondern der Tabellenzweite SV Elversberg II, der in den letzten beiden Spielen insgesamt elfmal getroffen hatte. Und es stand erst 1:0. Mohamed Morabet hatte den 1. FC Kaiserslautern II in der 21. Minute in Führung gebracht und den Ball am Torwart vorbeigelegt.

Und der FCK arbeitete richtig gut. Das musste auch Moser eingestehen. „In der ersten Halbzeit haben wir die Leistung gezeigt, die wir immer bringen. Das war fast ein Klassenunterschied.“ Es hagelte eine Chance nach der anderen, aber nur für den FCK. Auf der anderen Seite kam Torwart Jonas Weyand zweimal aus dem Strafraum und klärte per Fuß, schnappte Lars Brückner den Ball weg (19.), fing einen Kopfball von Brückner (24.), ansonsten hatte er wenig zu tun.

Moser musste mit ansehen, wie seine Jungs leichtfertig die Bälle herschenkten, sie sich den Ball abnehmen ließen, wie sie den Keeper ausspielten und dann das Tor nicht trafen. „Nach einer halben Stunde müsste es 4:0 stehen“, wetterte Moser. „Ich kann mich nicht erinnern, dass Elversberg eine Torchance hatte.“ Der FCK-Coach musste trotzdem mehr zittern, als ihm lieb war. „Elversberg hat zwischendrin gezeigt, warum sie so weit vorne stehen, und wir haben leichtfertig Chancen vergeben.“

Stürmer Jonas Singer, der mehrere vergab, packte sich an der eigenen Nase. „Es ist wie die ganze Runde. Wir haben die Chancen zu schlecht rausgespielt. Wir haben immer dasselbe Problem: Wir machen die Tore nicht.“

Es schüttete wie aus Eimern, Elversberg witterte seine Chance, gab nicht auf. „Die müssen nur einen Freistoß kriegen, der reingeht, schon steht es 1:1“, weiß Moser. In der 80. Minute erarbeitete sich die zweite Mannschaft des Regionalligisten drei Ecken innerhalb kürzester Zeit. Doch auch danach stand es noch 1:0 für den FCK.

Die Szene in der Nachspielzeit war so ein bisschen symbolisch für das ganze Spiel: Singer bringt den Ball zu Anil Aydin, der zentral vor dem Tor freisteht. Der Pass kommt an, und Aydin zimmert die Kugel links am Kasten vorbei.

Singer gesteht hinterher: „Wir hätten vier, fünf Tore machen müssen“, und fügt erleichtert an: „Ich bin froh über die drei Punkte.“

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 209 Montag, den 9. September 2019
 

Betzi39

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U21 SIEGT 4:0 IN KARBACH


Die U21 des 1. FC Kaiserslautern konnte sich am Samstag, 14. September 2019, mit 4:0 im Auswärtsspiel beim FC „Blau-Weiß“ Karbach durchsetzen. Jonas Singer traf doppelt für die jungen Roten Teufel, Anil Gözütok und Mohamed Morabet erzielten die anderen beiden Tore.

„Der Sieg war heute sicherlich verdient, in allererste Linie geht es bei unserer jungen Mannschaft aber darum, wie wir unabhängig vom Ergebnis auftreten. Und auch das war heute sehr gut, wir haben nur wenig zugelassen und hatten insgesamt viel Spielkontrolle. Das Endergebnis von 4:0 täuscht vielleicht ein wenig über die Leistung der Karbacher hinweg, das Spiel war lange Zeit offen und erst mit dem 3:0 eine Viertelstunde vor Ende entschieden“, fasste U21-Trainer Hans Werner Moser nach der Partie zusammen.

Die Hausherren am Quintinsberg kamen in der Anfangsphase mit zwei Distanzschüssen zu etwas Torgefahr, ansonsten spielten aber zumeist die jungen Roten Teufel, die viele gute Aktionen nach vorne herausspielen konnten und im Spielverlauf auch noch einige gute Gelegenheiten liegen ließen. Mitte der ersten Hälfte mussten die Nachwuchsteufel auch noch personell umstellen, als Leon Hotopp mit dem Verdacht auf eine leichte Zerrung vom Platz musste und von Kevin Klein ersetzt wurde. Die Betzebuben ließen sich davon aber nicht beirren, ganz im Gegenteil konnten sie zwei Minuten später die Führung erzielen. Nach einer Kombination über den rechten Flügel flankte Jannis Held an den kurzen Pfosten, wo Anil Gözütok zur Stelle war und den Ball mit links ins kurze Eck schob. Mit dem Pausenpfiff erhöhten die Lautrer – zum psychologisch günstigen Zeitpunkt – noch auf 2:0. Wieder war Jannis Held der Ausgangspunkt, der vom rechten Flügel in den Strafraum eindrang und zu Fall gebracht wurde. Jonas Singer übernahm die Verantwortung vom Punkt und verwandelte sicher halbhoch in die linke Ecke.

Im zweiten Durchgang blieb die Partie trotz der Zwei-Tore-Führung lange offen, ehe die jungen Roten Teufel eine Viertelstunde vor dem Ende für die Vorentscheidung sorgten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld machte die FCK-U21 das Spiel schnell, Mohamed Morabet nutzte die Umschaltsituation zu einem Schnittstellenpass auf Jonas Singer, der auf 3:0 stellte. Kurz vor Schluss sorgte Morabet dann selbst für den 4:0-Endstand, nach einem Doppelpass im 16er mit Anas Bakhat schob er aus kurzer Distanz ein.

„Wir konnten heute an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, und diese Leistung brauchen wir auch und müssen wir immer wieder bestätigen. Daher bin ich mit dem Spiel insgesamt sehr zufrieden“, lautete das Fazit von Hans Werner Moser.

Statistik:

FC Karbach – 1. FC Kaiserslautern II 0.4 (0:2)
Karbach: Husic – Spreitzer (63. Kunz), Göderz, Köppen, Marx, Eberhardt, Puttkamer, Oster (63. Hulsey), Peuter, Jusufi, Denguezli (75. Schneider)
FCK II: Weyand – Hotopp (26. K. Klein), Gottwalt, Scholz – Held, Morabet, Bakhat, Botiseriu – Gözütok, Singer (84. Aydin), Kabuya (79. Fath)
Tore: 0:1 Gözütok (28.), 0:2 Singer (FE, 45.+1), 0:3 Singer (76.), 0:4 Morabet (89.)
Schiedsrichter: Matthias Edrich
Zuschauer: 272

Quelle: www.fck.de

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Nachtrag

Karbach - FCK U21 0:4
Singer macht Freude


KARBACH. Nach dem 4:0 (2:0)-Erfolg beim FC Karbach, dem zweiten Sieg in Folge, hat sich Oberligist 1. FC Kaiserslautern U21 in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. „Eine geschlossene Leistung meiner Mannschaft, jeder hat seine Aufgabe erfüllt“, so Trainer Hans Werner Moser.
Auch einen frühen verletzungsbedingten Wechsel steckten die Gäste problemlos weg: Bei Verteidiger Leon Hotopp war eine ausgeheilt geglaubte Zerrung wieder aufgebrochen. Kevin Klein fügte sich nahtlos ein. Schokoladenseite der Gäste war die rechte Seite: Jannis Held als stürmender Außenverteidiger bereitete per Flanke das 1:0 durch Anil Gözütok vor (29.) und holte auch den Elfmeter heraus, den Kapitän Jonas Singer – er agierte an Stelle des an einer Schambeinverletzung laborierenden Justus Klein diesmal an vorderster Front – in der Nachspielzeit zum 2:0 verwandelte.
Den Doppelpack schnürte Singer nach Steilpass von Mohamed Morabet, umkurvte dabei noch zwei Gegenspieler und den Torwart (76.), ehe zwei Minuten vor dem Abpfiff Anas Bakhat selbstlos für Morabet querlegte – 4:0. Torchancen des Gegners blieben Mangelware, von einem Schuss Armin Jusufis, der vorbei ging (13.), und einem Abseitstor Enrico Köppens (30.) abgesehen. In Durchgang zwei demonstrierten die „kleinen Teufel“ ihre spielerische Überlegenheit.

Allerdings sollte die Niederlage der Drittliga-Mannschaft in Meppen vom selben Nachmittag noch Gesprächsthema im Mannschaftsbus auf der Heimfahrt werden. „Das drückt die Stimmung“, gab Moser zu. Sein Team war über 90 Minuten konzentriert.masr

Die Rheinpfalz Rheinpfalz am Sonntag West Nord - Nr. 37 Sonntag, den 15. September 2019
 

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Nichts zu mosern
FCK II setzt sich in Karbach mit 4:0 durch - Trainer Moser zufrieden
Von Matthias Schlenger

Manchmal ist es ganz einfach. Es gewinnt im Fußball, wer mehr Tore schießt. Und das gelang am Samstag der U21 des 1. FCK beim 4:0 (2:0)-Erfolg im Auswärtsspiel der Fußball-Oberliga beim FC Karbach auf beeindruckende Weise. „Oft hat bei uns einfach nur gefehlt, nach dem 1:0 das 2:0 nachzulegen“, blickte Kapitän Jonas Singer auf die bisherigen Saisonspiele zurück.

Singer selbst musste in ungewohnter Rolle ran: Da Sturmspitze Justus Klein wegen einer Schambeinverletzung ausfiel, agierte der Spielführer an vorderster Front, flankiert von Anil Gözütok links – er kam für Luca Jensen in die Startelf, Mohamed Morabet agierte etwas defensiver als zuvor – und Justin Kabuya auf der rechten Seite. Für Kabuya, im Sommer aus der U19 von Eintracht Frankfurt gekommen, war es das „erste Mal“ in der Anfangsformation. „Unser Wechselspiel vorne hat gut geklappt“, lobte Singer seine Mitspieler.So hatten die Karbacher mehrheitlich große Probleme mit den quirligen Gästen. „Die sin ja mim Ball schneller als unsere ohne“, so die Meinung eines heimischen Fußballfans in den allerbesten Jahren. „Als Trainer sieht man das natürlich anders“, befand Karbachs Trainer Torsten Schmidt, der das erste Gegentor mit dem ersten Angriff der Gäste fallen sah. „Schön herausgespielt“, beschrieb Jannis Held die Tore seiner Mannschaft – wobei er selbst mit seiner Flanke, die beim Torschützen zum 0:1, Gözütok, landete, großen Anteil daran hatte. Auch Treffer Nummer zwei bereitete Held vor, Gegenspieler Fabian Spreitzer hielt ihn im Sechzehner – Elfmeter, Singer verwandelte (45.+1). Dass zu diesem Zeitpunkt die Abwehrkette schon umgebaut werden musste, weil es Leon Hotopp einmal mehr im rechten Oberschenkel zwickte, fiel gar nicht ins Gewicht: „Kevin Klein war sofort im Spiel drin“, lobte Kaiserslauterns Trainer Hans Werner Moser seinen Joker: „Fällt einer aus, springt eben ein anderer ein.“

„Allerdings müssen wir daran arbeiten, unsere Chancen noch besser zu nutzen“, mahnte Held. Nachdem Singer nach Pass von Götüzok einen Schritt zu spät gegen Karbachs Keeper Safet Husic gekommen war (56.) und ein Querpass Singers im Zentrum keinen Abnehmer gefunden hatte (60.), dauerte es bis zur 76. Minute, bis der Deckel draufgesetzt war: Singer netzte nach Steilpass Morabets ein, ehe Morabet selbst sich nach seinem Treffer zum 0:4 bei Vorlagengeber Anas Bakhat bedanken durfte (89.). Inwiefern die Partie gekippt wäre, wenn Referee Matthias Edrich ein zweites Mal auf den Punkt gezeigt hätte, ist hypothetisch: Die Szene in der 62. Minute war durchaus vergleichbar mit der Entstehung des Elfmeters, der zum 0:2 führte. Jonas Scholz’ Festhalten von Enrico Köppen blieb jedenfalls folgenlos. „Wir haben wenig zugelassen“, betonte Singer auch die über 90 Minuten sehr konzentrierte Leistung der FCK-Defensive. „Die Leistung gut, das Ergebnis passt“, hatte Moser nichts zu mosern.
Auch die sich anbahnende Klatsche der Drittliga-Mannschaft des FCK in Meppen hatte die „kleinen Teufel“ nicht aus dem Konzept gebracht. „Wir hatten unsere Handys extra im Bus gelassen“, erklärte Held. Dass unter den Zuschauern Zwischenstände kursieren, lasse sich nicht vermeiden, so Moser. Helds Ansage: „Wir konzentrieren uns nur auf uns“, hatte die Mannschaft eindrucksvoll umgesetzt.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 215 Montag, den 16. September 2019
 

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