[USA] Wahl zum amerikanischen Präsidenten

Wer soll Präsident/in werden? (USA)

  • Barack Obama

    Stimmen: 80 85,1%
  • Hillary Clinton

    Stimmen: 6 6,4%
  • John McCain

    Stimmen: 7 7,4%
  • Mike Huckabee

    Stimmen: 1 1,1%

  • Umfrageteilnehmer
    94

jimjones

Well-Known Member
Alles kacke, hätte ja noch mit einer Trump Präsidentschaft leben können, aber das die Republikaner noch das Haus und den Senat kontrollieren ist schon extrem.




Das Kandidaten wie Russ Feingold und Zephyr Teachout ihre Kongresswahlen verloren haben ist fast noch ein größerer Rückschlag.
 

AndreasFCK

Well-Known Member
Anstatt sich über Trump zu echauffieren sollten wir auch mal an diejenigen denken, die bei dieser Wahl aber mal so richtig verloren haben. Wie Madonna zum Beispiel. Ihrer fest eingeplanten Versorgung mit Flüssignahrung für die nächsten Monate wurde gestern abrupt eine Absage erteilt. Wie soll die Frau nun ihren Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß sicherstellen? Wiedermal ein sicherer Kandidat für den schlechtesten Witz des Tages! 




 
 

Onkel_Helmut

Well-Known Member
Ein schwarzer Tag für Amerika. Und eine Bedrohung für die Existenz der Menschheit.




Jetzt sitzen bei drei Schlüsselmächten für die derzeitige geostrategische Lage - zwei davon mit Nuklearwaffen - hochgefährliche Personen am Machthebel:




- ein muslimischer Faschist in der Türkei




- ein narzisstischer Spinner in den USA




- ein eiskalter Geheimdienstler in Russland




All diejenigen, die Trump ihre Stimme gegeben haben, waren entweder zu dumm oder zu ignorant, die weitreichenden Folgen ihres Handelns zu erkennen. Dieses Wahlergebnis macht zum ersten Mal seit 1945 einen globalen bewaffneten Konflikt wieder realistisch.




Sollte Trump seine "Projekte" wie den Rückzug aus der NATO und damit faktisch den nuklearen Schutzschild für Europa aufgeben, dann können wir uns alle ganz, ganz warm anziehen. Europa war und ist auf diese Situation NULL vorbereitet, weil man sich die letzten 25 Jahre unter dem Schutz der USA gemütlich ausgeruht und in deren Windschatten weltpolitisch den Dicken makiert hat, ohne dafür auch machtpolitisch oder gar militärisch wirklich einstehen zu müssen.




Über die westliche Welt rollt eine rechtspopulistische und autokratische Welle und global gilt mehr und mehr wieder das Faustrecht. Diese Wahl ist eine historische Zäsur und mit Trump werden die letzten Relikte der Spielregeln, die auch nach 1990 gegolten haben, fallen.




Für diese entregelte Welt sind die rein auf Konsum und Bequemlichkeit orientierten europäischen Gesellschaften im wahrsten Sinne nicht gewappnet. Daher heißt es jetzt, sich darauf vorzubereiten, dass man für die Verteidigung der Demokratie und auch seiner Landesgrenzen auch im Fall des Falles in jeder Hinsicht gerüstet ist - nach innen, wie nach außen.




Uns stehen dunkle Jahre bevor.
 

Jonny

Well-Known Member
vor 24 Minuten schrieb Onkel_Helmut:




Sollte Trump seine "Projekte" wie den Rückzug aus der NATO und damit faktisch den nuklearen Schutzschild für Europa aufgeben, dann können wir uns alle ganz, ganz warm anziehen. Europa war und ist auf diese Situation NULL vorbereitet, weil man sich die letzten 25 Jahre unter dem Schutz der USA gemütlich ausgeruht und in deren Windschatten weltpolitisch den Dicken makiert hat, ohne dafür auch machtpolitisch oder gar militärisch wirklich einstehen zu müssen.


Da habe ich Hoffnung, dass so ein Rückzug für den amerikanischen militärisch-industriellen Komplex zu teuer wird.




Aber Danke für deine Einschätzung!




 




An die Kenner der US-Institutionen: Was müsste eigentlich passieren, um Trump erfolgreich zu "impeachen"?
 

jimjones

Well-Known Member
vor 9 Minuten schrieb Jonny:




An die Kenner der US-Institutionen: Was müsste eigentlich passieren, um Trump erfolgreich zu "impeachen"?


Kannst vergessen nachdem die GOP volle Kontrolle über den Kongress hat.




Normal wird im Haus über ein impeachment abgestimmt und danach wirkt der Senat wie ein Gericht.
 

Onkel_Helmut

Well-Known Member
vor 6 Minuten schrieb Jonny:




Da habe ich Hoffnung, dass so ein Rückzug für den amerikanischen militärisch-industriellen Komplex zu teuer wird.




Aber Danke für deine Einschätzung!




 




An die Kenner der US-Institutionen: Was müsste eigentlich passieren, um Trump erfolgreich zu "impeachen"?


Nunja. Laut Verfassung müsste er sich „des Landesverrats, der Bestechung oder anderer schwerer Verbrechen und Vergehen“ schuldig machen, wobei der Interpretationsspielraum für die Formulierung "andere Verbrechen und Vergehen" z.T. recht weit greift. Gegen Clinton wurde z.B. wegen Meineids ein Impeachment-Verfahren eingeleitet, wurde ja damals aber abgeschmettert. Nixon wiederum kam seiner Amtsenthebung wegen Watergate wohl durch seinen Rücktritt zuvor.




Allgemein denke ich darf man annehmen, dass unter diese schwammige Formulierung tatsächlich erwiesene Straftaten fallen und z.B. ein hasardeurartiger Regierungsstil oder asoziales Verhalten halt nicht ausreichen.




Trump müsste also wirklich wohl eine schwerere Straftat im Amt begehen, damit man diese Möglichkeit in Betracht zieht. Das Problem sind auch die Mehrheiten im Kongress: Das Repräsentantenhaus leitet ein solches Verfahren zwar nur mit einfacher Mehrheit ein, aber im Senat muss eine Zweidrittelmehrheit zusammenkommen, damit ein Präsident tatsächlich abgesetzt wird.




Bei den derzeitigen Mehrheitsverhältnissen in beiden Kongresskammern wäre das bei Trump völlig unrealistisch.
 
B

Ballschnellweiterspieler

Guest
vor 26 Minuten schrieb Onkel_Helmut:




?




Edit: Sollte das als Beleidigung gemeint gewesen sein, spar dir sowas und diskutiere richtig, anstatt mit Einzeilern um dich zu werfen.


Ich vermute,er spielt darauf an, dass die Wahlbeteiligung außerordentlich hoch gewesen ist, Dein Argument also nicht wirklich schlagkräftig ist. Meiner Ansicht nach liegt die Niederlage der Demokraten auch nicht darin begründet, dass man nicht genügend eigene Wähler mobilisieren konnte, aber das werden die nächsten Tage zeigen.




Ich gehe davon aus, dass Trump im Rust-Belt von Sanders-Unterstützern zum Präsidenten gewählt worden ist und dass die demokratische Partei durch ihr gemauschel und durch die Bevorzugung von Hillary Clinton die Wahl aus eigenem Verschulden verloren hat. Aber auch das wird man in den nächsten Tagen sicherlich noch genauer untersuchen..



Mit Unterstützern meine ich hier Wähler, die in den Vorwahlen der Demokraten noch für Sanders gestimmt hatten - nicht irgendwelche Gruppierungen, die Sanders persönlich nahe stehen oder ähnliches - als Ergänzung, falls das aus meinem Post nicht klar hervorgehen sollte.
 

jimjones

Well-Known Member
vor 33 Minuten schrieb Ballschnellweiterspieler:




Ich vermute,er spielt darauf an, dass die Wahlbeteiligung außerordentlich hoch gewesen ist, Dein Argument also nicht wirklich schlagkräftig ist. Meiner Ansicht nach liegt die Niederlage der Demokraten auch nicht darin begründet, dass man nicht genügend eigene Wähler mobilisieren konnte, aber das werden die nächsten Tage zeigen.




Ich gehe davon aus, dass Trump im Rust-Belt von Sanders-Unterstützern zum Präsidenten gewählt worden ist und dass die demokratische Partei durch ihr gemauschel und durch die Bevorzugung von Hillary Clinton die Wahl aus eigenem Verschulden verloren hat. Aber auch das wird man in den nächsten Tagen sicherlich noch genauer untersuchen..




Mit Unterstützern meine ich hier Wähler, die in den Vorwahlen der Demokraten noch für Sanders gestimmt hatten - nicht irgendwelche Gruppierungen, die Sanders persönlich nahe stehen oder ähnliches - als Ergänzung, falls das aus meinem Post nicht klar hervorgehen sollte.


This.




Wobei ich nicht glaube das er von Sanders Unterstützern gewählt wurde, sondern das es im Rust-Belt extrem viele, meist weiße Arbeiterfamilien gibt, die unter der Globalisierung extrem leiden.




Clinton hat es z.b. in der General Election nichtmal für nötig gehalten nach Wisconsin zufahren.




<a contenteditable="false" data-ipshover="" data-mentionid="105" href="<___base_url___>/index.php?/profile/105-onkel_helmut/">@Onkel_Helmut</a>




Wer die Leute die für Trump gewählt haben als dumm und ignorant bezeichnet hat den Kern des Problems nicht verstanden, es ist genau die selbe Sichtweise die das demokratische "Establishment" an den Tag gelegt hat und das Trump die Präsidentschaft ermöglicht hat.




PS: Ich habe Freunde die an der Bernie Sanders Kampagne mitgearbeitet haben,es war abzusehen das Clinton im Rust-Belt eins auf den Deckel bekommen wird, deswegen konnte ich mich schon länger mit einer Trump Präsidentschaft auseinandersetzen.




Es war einfach ein Totalversagen des "Establishments" und der Medien zugleich, wobei man Totalversagen auch mit Korruption ersetzen könnte.
 

schruppen

Active Member
Was davon darf es denn sein?
 





„Ich werde eine große Mauer bauen – und niemand baut Mauern besser als ich, glauben Sie mir – und ich baue sie sehr kostengünstig. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen, und ich werde Mexiko für diese Mauer bezahlen lassen.“





 





„Die andere Sache mit den Terroristen ist die, dass man ihre Familien ausschalten muss, wenn man sie zu fassen bekommt.“





 





„Ich wäre dafür offen, Teile des Internets zu schließen, etwa dort, wo wir mit jemandem im Krieg sind.“





 





„Wir werden unseren zweiten Verfassungszusatz schützen. Wenn ich Präsident werde, könnt ihr auf mich zählen. Ich lasse nicht zu, dass man uns unsere Waffen wegnimmt!





 





„Eines ist sicher: (Das Gesundheitssystem) Obamacare werde ich als Erstes wieder abschaffen.“





 





 





Brauchst auch nicht zu antworten, weil es dir ja eh nur darum geht, dich in deinen Provokationen zu suhlen.




Eher die Aussage, dass er die kriminelle Clinton ins Gefängnis werfen wird, sobald er Präsident wird. Der Honk...
er wird genauso ein Marionette sein wie all seine Vorgänger. Das große blabla von vorher ist vergessen und er wird natürlich großartige Politik machen. Natürlich auch außenpolitisch, aber erstmal USA., dann die anderen Protektionismus lässt grüßen.



Gesendet von meinem thl 5000 mit Tapatalk
 

Onkel_Helmut

Well-Known Member
<a contenteditable="false" data-ipshover="" data-mentionid="104" href="<___base_url___>/index.php?/profile/104-jimjones/">@jimjones</a>




Der Kern des Problems liegt in den außenpolitisch unkalkulierbaren Risiken, die durch dieses Wahlergebnis entstehen und nicht in verletzten Gefühlen der Bevölkerungsgruppen, die sich von den emotionalen Worthülsen und den Beleidigungen Trumps abholen lassen.




Als Wähler hat man immer auch eine Verantwortung mit seiner Stimme. Dem Großteil derjenigen, die für Trump gestimmt haben, fehlt im Gegensatz zum normalgebildeten Europäer zum einen zumeist völlig ausreichende Informationen über die Welt außerhalb der USA an sich und zum anderen auch das Interesse daran, was außerhalb der USA oder gar außerhalb des eigenen Bundestaats auf der Welt mit dem Resultat der eigenen Wählerstimme dann passiert.




Und das liegt wiederum daran, dass in den USA die Qualität der eigenen Bildung wie in kaum einem anderen Land der Erde vom Geldbeutel abhängt - und zwar genau deswegen, weil Leute wie Trump die gesellschaftliche Spaltung zwischen unten und oben konsequent vorantreiben, damit sie immer noch reicher und die meisten Armen immer noch ärmer werden. Und dieselben Armen, die sie von jeglicher Teilhabe fern- und damit dummhalten, holen sie dann bei den Wahlen mit "grab the pussy"-Sprüchen, Lügen und reinen Emotionen wieder vom Boden ab und lassen sich damit ins Amt hieven.




Trump ist das lebende Beispiel dafür, wie man auf RTL2-Niveau der mächtigste Mann der Welt werden kann.
 

stiller

Moderator
Teammitglied
vor einer Stunde schrieb Ballschnellweiterspieler:




Ich vermute,er spielt darauf an, dass die Wahlbeteiligung außerordentlich hoch gewesen ist, Dein Argument also nicht wirklich schlagkräftig ist.


War sie allerdings nicht wirklich, die niedrigste seit 2000, wie es aussieht. Was aber Konsequenzen für beide Parteien hatte.
 

jimjones

Well-Known Member
<a contenteditable="false" data-ipshover="" data-mentionid="105" href="<___base_url___>/index.php?/profile/105-onkel_helmut/">@Onkel_Helmut</a>




Muss da in fast allen Punkten wiedersprechen, bin aber zu Müde auf alle Punkte einzugehen.




Du musst mal die Südstaaten, die von "white trash" besiedelt sind und traditionell an Republikaner gehen ausblenden.




Ich gib dir mal ein Beispiel warum in Rust-Belt Staaten  jemand eher für Trump als für Clinton gestimmt hat, ohne dabei ein kompletter Vollidiot auf RTL-2 Niveau gewesen zusein.




Stell dir ma vor du bist ein Fabrikarbeiter in Pennsylvania, dein Job wird nicht sonderlich gut bezahlt und du brauchst 1-2 Nebenjobs um über die Runden zukommen um deine Familie zu ernähren.




Die meisten Rust-Belt Staaten wurden von Freihandelsabkommen wie NAFTA, dass von Bill Clinton unterzeichnet wurde, komplett verwüstet und haben sich seitdem nicht mehr erholt.




Nun steht mit "TPP" ein weiteres Freihandelsabkommen vor der Tür, was wohl den endgültigen Todesstoß für viele Jobs im Rust-Belt bedeuten würde.




Hillary Clinton ist eine korrupte Insiderin und hat TPP 40x als den Goldstandard der Freihandelsabkommen bezeichnet, auf der anderen Seite hast du einen Populisten wie Trump der behauptet dass er verlorene Jobs wieder zurückbringen will und dass es unter ihm kein TPP geben wird.




Unter solchen ´Vorausetzungen würde ich auch Trump wählen.
 

auge clausthaler

Active Member
Womöglich war Trump tatsächlich nur die zweitschlechteste Wahl? Wenn Clinton in der Wahlnacht, sei es aus physischen, psychischen oder charakterlichen Gründen, nicht bereit oder in der Lage ist, vor ihre Anhänger zu treten, ihnen zu danken und Mut zu zusprechen, sagt das auch etwas über ihre Belastbarkeit in Krisensituationen und ihre Eignung für dieses Amt aus.
 

Onkel_Helmut

Well-Known Member
vor 10 Stunden schrieb jimjones:




<a contenteditable="false" data-ipshover="" data-mentionid="105" href="<___base_url___>/index.php?/profile/105-onkel_helmut/">@Onkel_Helmut</a>




Muss da in fast allen Punkten wiedersprechen, bin aber zu Müde auf alle Punkte einzugehen.




Du musst mal die Südstaaten, die von "white trash" besiedelt sind und traditionell an Republikaner gehen ausblenden.




Ich gib dir mal ein Beispiel warum in Rust-Belt Staaten  jemand eher für Trump als für Clinton gestimmt hat, ohne dabei ein kompletter Vollidiot auf RTL-2 Niveau gewesen zusein.




Stell dir ma vor du bist ein Fabrikarbeiter in Pennsylvania, dein Job wird nicht sonderlich gut bezahlt und du brauchst 1-2 Nebenjobs um über die Runden zukommen um deine Familie zu ernähren.




Die meisten Rust-Belt Staaten wurden von Freihandelsabkommen wie NAFTA, dass von Bill Clinton unterzeichnet wurde, komplett verwüstet und haben sich seitdem nicht mehr erholt.




Nun steht mit "TPP" ein weiteres Freihandelsabkommen vor der Tür, was wohl den endgültigen Todesstoß für viele Jobs im Rust-Belt bedeuten würde.




Hillary Clinton ist eine korrupte Insiderin und hat TPP 40x als den Goldstandard der Freihandelsabkommen bezeichnet, auf der anderen Seite hast du einen Populisten wie Trump der behauptet dass er verlorene Jobs wieder zurückbringen will und dass es unter ihm kein TPP geben wird.




Unter solchen ´Vorausetzungen würde ich auch Trump wählen.


Zu müde. Aha.




Dass Hillary eine korrupte Wall-Street-Tante ist, war schon die ganze Zeit ein offenes Geheimnis.




Und dass Populisten bei denjenigen, die sich abgehängt und/oder von der Politik nicht mehr ernstgenommen fühlen, durch Vereinfachung komplexer Zusammenhänge in Kombination mit Projektion der "Schuld" auf Sündenböcke (meistens Minderheiten) ihre Stimmen holen, ist ein altbekanntes Rezept. Egal, ob man das am Bsp. des Rust-Belt-Arbeiters oder des White-Trash-Südstaatlers erklärt.




Das Kernproblem dieser Wahl liegt darin, dass Trump nach innen die US-Gesellschaft gnadenlos spaltet (die ersten Unruhen gibt es schon) und nach außen ein unberechenbarer Quartalsirrer ist, der die unumschränkte Macht hat, die ganze Welt in einen Krieg hineinzuziehen, wenn er schlecht gefrühstückt hat.




Und genau deswegen wäre es wichtig gewesen, dass eine überwiegende Mehrheit der amerikanischen Wähler dies mit ihrer Stimme verhindert. Die Sehnsucht nach Vereinfachung und nach Rückbesinnung auf den eigenen Vorgarten kann man in der heutigen Welt, in der so viel schief läuft, durchaus nachvollziehen. Aber Spinner wie Trump lösen die Probleme nicht, sondern machen alles nur noch schlimmer. Und daher bleibe ich dabei: so jemanden trotzdem zu wählen, ist dumm und ignorant.
 
B

Ballschnellweiterspieler

Guest
vor 19 Minuten schrieb Onkel_Helmut:




Und genau deswegen wäre es wichtig gewesen, dass eine überwiegende Mehrheit der amerikanischen Wähler dies mit ihrer Stimme verhindert. Die Sehnsucht nach Vereinfachung und nach Rückbesinnung auf den eigenen Vorgarten kann man in der heutigen Welt, in der so viel schief läuft, durchaus nachvollziehen. Aber Spinner wie Trump lösen die Probleme nicht, sondern machen alles nur noch schlimmer. Und daher bleibe ich dabei: so jemanden trotzdem zu wählen, ist dumm und ignorant.


Zwei kurze Einschübe: Ich finde, dass Du mit diesem Absatz selber ziemlich vereinfachst, also genau das, was Du bei Trump/seinen Wählern kritisierst.




Der andere Punkte ist, dass man Rust-Belt-Arbeiter und gestrige Südstaatler bezüglich des Wahlverhaltens meines Erachtens nach nicht in einen Topf werden kann. Während letztere aus einem rechten Überlegenheitsgefühl Trump gewählt haben dürften ("unser land soll weiß bleiben" ... "wird sind die besseren christen" ... etc.), ist es bei den Rust-Belt-Arbeitern vielmehr so, dass die Wahl Trumps aus einem linken Gefühl sozialer Ungerechtigkeit geschah.




Und das ist eben genau das Problem, dass Trump von diesen Leuten als die linke Alternative zur vom Großkapital finanzierten Clinton wahrgenommen wurde. Meines Erachtens liegt dies aber nicht in mangelnder Intelligenz oder Ignoranz begründet, sondern in der Person Hillary Clinton - gleiches gilt auch für viele weitere Politiker des Establishments, übrigens nicht nur in Amerika - wir brauchen nur nach Frankreich schauen, wo Marine Le Pen in sozialen Fragen teilweise sehr links von den sogenannten Sozialisten von Staatspräsiden Hollande liegt. Auch dort ist eine Überraschung möglich.




Wer die Schuld an der Spaltung der amerikanischen Gesellschaft trägt, darüber könnte man nun endlos diskutieren: Trump, Clinton, das Wahlsystem, das Establishment, Präsident Obama, George W. Bush, das Großkapital etc.). Will ich aber gar nicht. Nur eines noch: Trump die Alleinschuld oder Hauptschuld an den gestrigen Ausschreitungen seitens Clinton-Anhängern zu geben, halte ich persönlich auch für eine Vereinfachung.



Selbiges gilt für die Spaltung der amerikansichen Gesellschaft insgesamt.
 

Jonny

Well-Known Member
Ich möchte mal auf etwas bisher noch nicht diskutiertes hinweisen:




Ich befürchte, dass viele Journalisten und auch viele Politiker, Trump nun als Art "Ausrede" benutzen werden. Sie werden durch ihn auf einfachste Weise mit vielen Themen versorgt. Trumps Sexismus, Trumps Fremdenfeindlichkeit, Trumps Macho-Gehabe, Trumps Oberflächlichkeit - das sind alles "Themen" gegen die sich gut "Stimmung machen" lässt und die viele Politiker nutzen können, um sich als moderner, positiver, offener darzustellen. Ich befürchte allerdings, dass diese ganze Diskussion dann sehr oberflächlich bleiben wird und dieselben Politiker und dieselben Medien die wahren Sorgen und Probleme der Menschen nicht thematisieren werden.




Das Moderne dieser Politiker und Journalisten ist natürlich gut und wichtig. Aber damit werden sie nur diejenigen überzeugen, die sie eh schon wählen oder ihre Zeitung eh schon kaufen. Leute, die bereit sind, die AfD zu wählen und denen deren Fremdenfeindlichkeit, deren Frauenherabstufung und deren oberflächliche Vorschläge egal sind, weil sie sich bei den anderen Parteien nicht mehr repräsentiert fühlen oder auch dort keine besseren Lösungen für ihre Probleme finden, diese Leute werden die Politiker mit ihrer puren Trump-Ablehnung und -Abgrenzung nicht erreichen.




Ich befürchte also, dass deutsche und europäische Politiker die falsche Antwort auf Trump und die ähnlichen Populisten in Deutschland und Europa geben werden. Eine Antwort, die zwar moralisch und ethisch korrekt ist (Ablehnung von Hass und Sexismus), die aber viele viele AfD-Wähler nicht erreicht, weil der Anti-Sexismus, die Weltoffenheit etc. diese Menschen eher "sekundär interessiert" und ihnen andere Themen (einfachere Teilhabechancen, der eigene Geldbeutel, jemand, der ihre Sorgen auch nur hören will (?)) wichtiger sind. Und ich meine damit nicht die AfD-Wähler, die mit Mittelfinder hoch auf die Straße gehen, sondern die schweigende Mehrheit unter den AfD-Wählern, die Protestwähler, die vor kurzem noch die Linke gewählt haben und die man mit guter Politik wieder ins "demokratische Boot" holen könnte.




Um es ganz platt zu sagen: Ich befürchte, dass viele Politiker der großen Parteien zu dumm oder zu risikoscheu (denn sind wir so ehrlich, für eine andere Politik brauchen die auch Mut, denn sie können auch ihre Posten einfach verlieren) sind, um die richtige Antwort auf Trump zu formulieren und in eine andere Politik umzusetzen.




Trump könnte der Gipfel des Wahnsinns und des Populismus sein. Aber dafür bräuchte es mutige, zum Umdenken bereite Politiker. Und ich befürchte nunmal, dass sie in alte Muster fallen und sich in ihre Wohlfühloasen zurückziehen und bei den bequemen Themen gegen Trump sind, für die ursächlichen sozialen und gesellschaftlichen Probleme aber keine (neuen) Lösungen aufzeigen werden.




 
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
vor 4 Stunden schrieb Onkel_Helmut:




Und dass Populisten bei denjenigen, die sich abgehängt und/oder von der Politik nicht mehr ernstgenommen fühlen, durch Vereinfachung komplexer Zusammenhänge in Kombination mit Projektion der "Schuld" auf Sündenböcke (meistens Minderheiten) ihre Stimmen holen, ist ein altbekanntes Rezept. Egal, ob man das am Bsp. des Rust-Belt-Arbeiters oder des White-Trash-Südstaatlers erklärt.




Das Kernproblem dieser Wahl liegt darin, dass Trump nach innen die US-Gesellschaft gnadenlos spaltet (die ersten Unruhen gibt es schon) und nach außen ein unberechenbarer Quartalsirrer ist, der die unumschränkte Macht hat, die ganze Welt in einen Krieg hineinzuziehen, wenn er schlecht gefrühstückt hat.




Und genau deswegen wäre es wichtig gewesen, dass eine überwiegende Mehrheit der amerikanischen Wähler dies mit ihrer Stimme verhindert. Die Sehnsucht nach Vereinfachung und nach Rückbesinnung auf den eigenen Vorgarten kann man in der heutigen Welt, in der so viel schief läuft, durchaus nachvollziehen. Aber Spinner wie Trump lösen die Probleme nicht, sondern machen alles nur noch schlimmer. Und daher bleibe ich dabei: so jemanden trotzdem zu wählen, ist dumm und ignorant.


Aber die entscheidende Frage ist doch, wie es überhaupt möglich ist, die Gesellschaft gnadenlos zu spalten. Das liegt nicht nur an Trump selbst, sondern auch an der Gesellschaft. Eine stabile Gesellschaft lässt sich nicht so leicht spalten.




Und du sagst, das Problem sei, dass nicht genug Leute die Gegenstimme gegeben haben. Stimmt schon. Aber obwohl Clinten mit 200.000 Stimmen die Mehrheit hatte und auch wenn sie die Wahl gewonnen hätte, sind damit die Probleme nicht beseitigt. Dann ist die Bevölkerung immernoch tief gespalten. Auch wenn der Brexit mit 0,1% zugunsten der EU ausgegangen wäre oder in Österreich der Populist mit 0,01% die Wahl nicht gewinnt, so muss man sich doch fragen, wie wenigstens fast 50% so wählen konnten.




 




Meiner Meinung nach liegt das Kernproblem weder bei Trump noch bei ein paar Leuten, die nicht zur Wahl gegangen sind.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
vor 15 Minuten schrieb Pfobbel:




Mal abgesehen davon, dass Trump dämliche Ideen umsetzen will, ist es nicht so, dass der Kongress ihn blockieren kann?


Außenpolitisch: Eine Kriegserklärung muss durch den Kongress erfolgen, Trump darf als Oberbefehlshaber aber eigenmächtig Truppen entsenden, die erst nachträglich wieder vom Konkress zurückgezogen werden können. Den Einsatz nuklearer Waffen bestimmt Trump selbst, weil man im Ernstfall nicht genug Zeit hätte eine Abstimmung darüber entscheiden zu lassen.




Innenpolitisch: Der Kongress stimmt über Gesetze ab, Trump kann aber immer sein Veto einreichen. Und dann braucht der Kongress eine 2/3 Mehrheit. Er kann auch selbst Gesetze erlassen, die vom Kongress dann erst im Nachhinein durch neue Gesetze wieder entkräftigt werden können. Und er setzt die Obersten Richter im Supreme Court ein.




 




Es hängt also schon viel davon ab, wie sehr die Republikaner (die ja die Mehrheit haben) wirklich hinter ihm stehen und wie loyal von ihm eingesetzte Leute (im Kabniett oder im Supreme Court) zu ihm sind. Viele von ihm eingesetzten Leute sollen aber offenbar aus der Wirtschaft kommen und entsprechende Interessen haben.




 




Und es hängt viel davon ab wie viel Energie er in seine dämlichen Projekte steckt. Ich schätze ihn aber als Menschen ein, der keine Niederlagen einstecken kann und entsprechend hinterher ist.
 

playerred

Well-Known Member
Da beide Kongress und Senat aber seit diser Woche in Rephand sind wird es wohl selten passieren,




er hat ihnen ja schon gedroht, wenn se net so machen wie er will, wird es eine ganz harte Auseinandersetzung geben.




Hat die Tage in irgendeinem online Kurier gestanden.




 




Mit der Steuergesetzgebung scheint das net so zu sein, dass er da seine Senkungen allein erlassen kann, wie hier im Stern steht:




Umgekehrt wird der künftige Präsident Trump den Mehrheitsverhältnissen nach relativ freie Hand haben, da seine Parteifreunde auch weiterhin beide Kongresskammern kontrollieren und die Demokraten in der Opposition bleiben. Trump könnte also theoretisch seine Ankündigung wahr machen, wichtige, von Obama durchgesetzte Reformen wieder rückgängig zu machen, etwa die bei den Republikanern verhasste staatliche Krankenversicherung "Obamacare" für alle US-Bürger. In die Gesundheitsversorgung könnte er alleine nicht eingreifen, ebensowenig wie in die Steuergesetzgebung.




 




Was passiert eigentlich, er ist ja schon 70, wenn er noch vor der Vereidigung ( seinen Vize kann er ja erst dann ernennen ) den Löffel abgibt?




 




Was würde passieren, wenn sich hier eine Mehrheit doch noch gegen ihn entscheidet?




19. Dezember:

Erst an diesem Tag wird Trump offiziell zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Die Wahlmänner und –frauen des Electoral College versammeln sich in den Hauptstädten ihrer jeweiligen Bundesstaaten und stimmen über Präsident und Vizepräsident ab. In 26 Bundesstaaten sowie in Washington, D.C. müssen die Repräsentanten dem Willen der Wählermehrheit entsprechend votieren. In 24 Bundesstaaten sind sie (theoretisch) frei in ihrer Entscheidung.




 




Eine andere Erklärung für die Trumpwahl hätt ich auch noch, er war nur der Strohmann für Pence, den die Reps allein nicht durchgebracht hätten,




Trump hat sein Ego befriedigt ist Präsident und tritt gleich wieder vorzeitig ab, Pence wird 46. Präsident und die Reps haben alles was sie wollten. 
 
B

Ballschnellweiterspieler

Guest
Am 9.11.2016 um 10:39 schrieb FeindeslandTeufel:




was ist mit "b)" passiert?




Ich empfehle Dir zur Realitätskur diesbezüglich die Fox-Sendung "Kelly", bei der dieses "Wegbomben" näher umschrieben wurde. Das hat nix mit Rücksichtnahme auf Zivilisten zu tun. Wer Obama wegen der Drohnenangriffe kritisiert, der kann nicht ernsthaft dafür sein, dass der IS mit B52-Bombern "weggebombt" wird - Zivile Opfer waren für Republikaner noch nie ein Thema, solange sie im Ausland und am Besten bei den Moslems passieren.


b habe ich vergessen
default_icon_biggrin.gif




Natürlich ist jeder tote Zivilist einer zuviel. Aber hier haben wir zwei Kandidaten, die beide den IS mit Luftschlägen bekämpfen wollen. Nur eine davon hat allerdings bereits weitere Engagements in Aussicht gestellt (mit zwangsläufig weiteren zivilen Toten), wohingegen der andere sich klar dazu positioniert hat, in Zukunft weniger militärische Engagements im Ausland anzugehen. Daher auch meine Aussage, dass wir gerade noch einmal so davon gekommen sind. "Hurra!", schreie ich allerdings trotzdem nicht.




Und deswegen kann ich Deine Einschätzung zu b auch überhaupt nicht teilen, denn über die Bereitschaft zu militärischen Engagements im Ausland hat in den USA doch noch nie die Parteizugehörigkeit entschieden. Clinton steht einen George W. Bush ´"verteidigungspolitisch" doch viel näher als es ein Donald Trump oder sogar ein Ted Cruz tut - von Ron und Rand Paul einmal ganz abgesehen, die ebenfalls Republikaner sind.




<a contenteditable="false" data-ipshover="" data-mentionid="846" href="<___base_url___>/index.php?/profile/846-andreasfck/">@AndreasFCK</a>




Ist das Buch gut? Also kann man daraus selber etwas für sich mitnehmen?




<a contenteditable="false" data-ipshover="" data-mentionid="17" href="<___base_url___>/index.php?/profile/17-jonny/">@Jonny</a>




Die Rücknahme des Iran-Deals ist jetzt kein Einmarsch und auch keine Kriegserklärung - für mich wäre sie eher vergleichbar mit weiteren Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland.




Deine Einschätzung bezüglich hiesiger Medien und Politik teile ich übrigens absolut. Bin jetzt schon ermüdet von der Berichterstattung, die kommen wird. Und was die Wahl im kommenden Jahr angeht, so ist es bei uns fast noch schlimmer als in den USA - keiner mehr übrig, den man guten Gewissens noch wählen dürfte.




Bezüglich der Linken bin ich allerdings anderer Ansicht. Meiner Meinung nach ist die Linke als neue sozialdemokratische Partei die einzige in Deutschland, der es gelingen könnte, unterschiedliche demokratische Strömungen im Land wieder zu vereinen, sowohl was die Migrationspolitik inklusive Grenzsicherung und einer gerechten Asylpolitik als auch was die europäische Einheit, welche durch den € Schaden nimmt, oder den Aufbau einer gemeinsamen, europäischen Verteidigungsarmee angeht.




Über die soziale Frage braucht man in dieser Hinsicht wohl gar nicht mehr diskutieren, da die Linke in dieser Hinsicht die einzige Partei ist, bei der man guten Gewissens sein Kreuz machen kann. Von daher: Oskar, mach's noch einmal und diesmal richtig!
 

playerred

Well-Known Member
Keiner ne Antwort auf die Fragen?




 




Was passiert eigentlich, er ist ja schon 70, wenn er noch vor der Vereidigung ( seinen Vize kann er ja erst dann ernennen ) den Löffel abgibt?




Was würde passieren, wenn sich hier eine Mehrheit doch noch gegen ihn entscheidet?




19. Dezember:

Erst an diesem Tag wird Trump offiziell zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Die Wahlmänner und –frauen des Electoral College versammeln sich in den Hauptstädten ihrer jeweiligen Bundesstaaten und stimmen über Präsident und Vizepräsident ab. In 26 Bundesstaaten sowie in Washington, D.C. müssen die Repräsentanten dem Willen der Wählermehrheit entsprechend votieren. In 24 Bundesstaaten sind sie (theoretisch) frei in ihrer Entscheidung.




 




Eine andere Erklärung für die Trumpwahl hätt ich auch noch, er war nur der Strohmann für Pence, den die Reps allein nicht durchgebracht hätten,




Trump hat sein Ego befriedigt ist Präsident und tritt gleich wieder vorzeitig ab,




Pence wird 46. Präsident und die Reps haben alles was sie wollten, den Rückschritt ins 19. Jahrhundert. 




 
 

stiller

Moderator
Teammitglied
Wiki ist dein Freund:



Zitat




Verstirbt ein <i>President-elect</i> vor Amtsantritt, wird automatisch der gewählte neue Vizepräsident (<i>Vice President-elect</i>) am Tag des Amtszeitendes des scheidenden Präsidenten zum neuen Präsidenten. Steht ein solcher auch nicht zur Verfügung, darf der Kongress per Gesetz ein Verfahren zur Bestimmung eines kommissarischen Präsidenten bestimmen, der die Amtsgeschäfte übernimmt. Dies ist durch <i>Presidential Succession Act</i>, zuletzt neu verabschiedet im Jahr 1947, geschehen. Dieser legt die Nachfolge des Präsidenten auch für andere Fälle fest, z.B. wenn sowohl Präsident als auch Vizepräsident nicht mehr ihre Aufgaben wahrnehmen können. Nach der aktuellen Regelung ist der Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten dann kommissarisch Präsident.




Stirbt ein Kandidat nach seinem Wahlsieg am nationalen Wahltag und vor seiner Wahl durch die Wahlmänner, so könnte das Wahlmännerkollegium nach eigenem Ermessen einen anderen Nachfolger bestimmen. Wahrscheinlicher ist aber die Wahl eines Nachfolgers, der von der Partei des verstorbenen Wahlsiegers vorgeschlagen wird. Die großen Parteien der USA haben sich für einen solchen Fall Regelungen zum Vorgehen der Bestimmung eines neuen Präsidentschaftskandidaten gegeben. Ein solcher Fall ist bislang aber noch nie eingetreten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%A4hlter_Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten
 

Oben