Nachrichten des Tages - "Pressespiegel"

wueterich

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Genau bei sowasstellen sich mir die Nackenhaare hoch!!!
1. Wenn ein Kind solch eine Lüge verbreitet und die trotzdem weiter aufrecht erhält obwohl sie sieht, dass es dadurch zu existenziellen Problemen des Beschuldigten kommen kann
dann kann das nicht mehr verharmlost werden weil es ja nur eine 13 Jährige ist, dann muss sehr genau geprüft werden ob die Eltern überhaupt in der Lage sind Kinder zu erziehen denn wenn die Angst des Kindes vor elterlicher Bestrafung größer ist als das schlechte Gewissen, ein Menschenleben und dessen Familie zu zerstören, läuft da gewaltig was schief.

2. Das der Vater ein Problem hat, zeigt sich schon daran, dass er nicht einmal versucht hat, mit dem Lehrer zu reden, sondern sofort zur Polizei ist, dort auch noch falsche Tatsachen angegeben hat um die Strafe zu vergrößern und dann im Internet nicht nur einen Shitstorm losgetreten hat, sondern eine Hasslawine, wo er ganz bewußt in Kauf genommen hat, dass der Lehrer auch körperlichen Schaden davon trägt, denn wer so gut bescheid weiß, wie man im Internet sowas verbreitet und was schnell eine große Plattform bekommt, der kann abschätzen, zu was das führt weil er dort über Erfahrungen verfügt.

Ich hoffe, der Vater kommt in den Knast und das Mädchen bekommt auch eine richtige Strafe


 

playerred

Well-Known Member
Eilmeldung: Prinz Philip ist tot

Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist im Alter von 99 Jahren gestorben.
Das teilte der Buckingham-Palast in London mit.

 

wueterich

Well-Known Member
Es ist schon an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten was die Reichsten der Reichen so abziehen, dabei können sie doch schon die Zinseszinsen ihres Vermögens gar nicht mehr komplett ausgeben weil es einfach zuviel ist.


 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Es ist schon an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten was die Reichsten der Reichen so abziehen, dabei können sie doch schon die Zinseszinsen ihres Vermögens gar nicht mehr komplett ausgeben weil es einfach zuviel ist.



Sorry, aber das ist ganz schlechter Journalismus.
Ich bin mir sicher, dass bei den Superreichen viel im Argen liegt, aber das ist einfach nur blanker Populismus mit Äpfel-und-Birnen-Vergleichen, um zu skandalisieren. Nach der Lektüre weiß man nicht mehr, als nach dem Lesen eines Wahlplakats der Linken.


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wueterich

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Ich sehe das so, wenn in den USA so offen und detailliert über die Reichsten der Welt berichtet wird also nicht von Irgendeinem Influencer mit160 Zeichen bei Twitter oder so, dann würden diese Superreichen so eine Plattform innerhalb von Tagen komplett vernichten, sollte das nicht stimmen. Es ist ja sowieso kein Geheimnis, das alle Milliardäre auf der Welt entsprechend dem Einkommen zu viel Steuern umgehen, aber unter 1 % ist schon unverschämt.
 

Pattelinho

Well-Known Member
Muss hier FeindeslandTeufel absolut recht geben. Mag sein dass das moralisch diskutabel ist aber JB tut nichts was er nicht darf.

Zudem ist das Berechnen von Steuern unter Berücksichtigung der Kursgewinne von Unternehmensanteilen unseriös und wie so oft populistisch. Dieses Geld ist solange gebunden bis es durch einen Verkauf zu Geld gemacht wird und dann auch steuerpflichtig. Die Empörungsgesellschaft Internet wurde hier wieder bedient. Steuern sparen ist DER Volkssport der Deutschen aber dann auf andere mit dem Finger zeigen…
 

dreispitz

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Mag sein dass das moralisch diskutabel ist aber JB tut nichts was er nicht darf.
Es hat ja auch keiner die Anwendung des Strafrechts gefordert, oder? Abgesehen davon, haben die Superreichen nicht nur die besten Steuerberater, sondern auch direkten Zugriff auf die Politik.

Zudem ist das Berechnen von Steuern unter Berücksichtigung der Kursgewinne von Unternehmensanteilen unseriös und wie so oft populistisch.
Im Grundgesetz steht "Eigentum verpflichtet". Das steht da nicht ohne Grund. Eine Vermögensabgabe ist daher nicht unredlich oder unseriös. Man kann das doof finden oder nicht wollen, aber dennoch ist das nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Die Empörungsgesellschaft Internet wurde hier wieder bedient. Steuern sparen ist DER Volkssport der Deutschen aber dann auf andere mit dem Finger zeigen…
Man sollte nicht von sich auf andere schließen...
 

wueterich

Well-Known Member
@ Patthelino,

Ich finde es istnicht populistisch sondern erschütternd und absolut unverhältnismäßig und wenn Du Aktien und damit Zinserträge/Dividenden und auch Verkäuf meinst, das fällt die Kapitalertragsteuer an die Pauschal 25% betrifft, selbst wenn es Milliarden sind, die Du damit Plus gemacht hast. Wenn Du im Jahr 2021 einen Bruttolohn von 55 300 Euro hast, musst Du bereits 26% Steuern darauf zahlen. Wenn Du das Verhältnis wirklich ok findest, ist das Deine Meinung aber vielleicht solltest dann Du in einer ruhigen Minuten trotzdem nochmal drüber Nachdenken, od dass wirklich ok ist.
 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Ich sehe das so, wenn in den USA so offen und detailliert über die Reichsten der Welt berichtet wird also nicht von Irgendeinem Influencer mit160 Zeichen bei Twitter oder so, dann würden diese Superreichen so eine Plattform innerhalb von Tagen komplett vernichten, sollte das nicht stimmen. Es ist ja sowieso kein Geheimnis, das alle Milliardäre auf der Welt entsprechend dem Einkommen zu viel Steuern umgehen, aber unter 1 % ist schon unverschämt.
Ich kritisiere nicht DAS berichtet wird, sondern WIE.
Man kann keine Steuern vergleichen, wenn sie nicht auf derselben Basis stattfinden. JB unterliegt in den USA denselben Steuern wie die "kleinen" Leute. Sein Einkommen wird mit der Einkommenssteuer besteuert, seine Immobilien mit der Immobiliensteuer (übrigens zum Marktwert) und die Aktiengewinne mit der Aktiensteuer, aber eben erst wenn es auch Gewinne sind und nicht nur im Buch so stehen. Wenn man dann hingeht und den durchschnittlichen Amerikanischen Einkommensteuersatz von 27% mit der von JB gezahlten Steuer vergleicht, dann muss man das mit NUR dem Einkommenssteuerrelevanten Teil tun und nicht mit dem theoretischen Buchvermögen. Ansonsten müsste man dasselbe auch mit allen Aktienpaketen, Firmenwerten und Rentenversicherungsvermögen von Kleinanlegern so handhaben. Diese Rechnungsweise ist unredlich und populistisch, und dementsprechend eben auch die Art der Berichterstattung.

Im Übrigen nimmt in den USA kaum ein Wähler so einen Schwachsinn ernst, allein schon deshalb, weil der größte Teil der Altersabsicherung in Aktien steckt teilweise auch durch Mitarbeiteraktien.
Was glaubst Du, würde passieren, wenn einer dort wirklich auf die Idee käme eine Substanzbesteuerung auf bspw. Amazonaktien einzuführen? Damit es ja dem Einkommen gleich wäre, reden wir also über 27%. Ich kann Dir sagen, da wäre der Schwarze Freitag 29 ein lauhes Lüftchen. Überleg mal was passiert, wenn nur JB auf seine Buchgewinne von 12Milliarden plötzlich 4 Milliarden Steuern schulden würde. Was denkst Du passiert mit dem Kurs, wenn der 4Milliarden veräussert? Was passiert dann wohl mit der Altersanlage von Millionen von US-Bürgern? Ganz davon abgesehen, dass die ja auch von Ihrem "Vermögen" was verkaufen müssten, weil die Steuer ja dann auch für die Leute gilt, die schon ein bissl was auf der hohen Kante für die Rente haben.

Da merkt man eben, dass kaum jemand mal irgendwas über Geld gelernt hat, vorallem Journalisten, aber alle haben eine Meinung dazu.
 

Lancelot

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In der Ideologieschule ähm ... in der journalistischen Ausbildung lernst Du halt auch in erster Linie, welche Meinung Du zu vertreten hast (das kann je nach Ausbildungsort eine gänzlich andere sein). Fachliche Expertise spielt beispielsweise kaum noch eine Rolle.

Wenn Du Dir beispielsweise mal die Tagesschau von vor 30 Jahren anschaust und die von heute, dann sieht man schon einen eklatanten qualitativen Unterschied.

»Ein guter Journalist darf sich mit keiner Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten!« (Hanns Joachim Friedrichs)

Heutzutage sind Journalisten doch in bestimmt 75% der Fälle Aktivisten für eine bestimmte politische Richtung, aber überhaupt gar keine Journalisten mehr. Das gilt prinzipiell für alle politischen Farben und alle in den Parlamenten vertretenen Positionen. Nur: Dadurch, dass es als Journalisten getarnte Aktivisten von AfD bis Grüne/Linke gibt und das ganze Spektrum bedient wird, erreicht man eben nicht den selben Ausgleich wie früher. Denn statt neutraler Berichterstattung wird nur noch aufeinander eingeschrieen. Da Journalismus auch eine Vorbildfunktion hat, darf man sich über die aktuellen Zustände mit geifernden und hetzenden Nationalen, Grünen und Linken im Netz und außerhalb auch nur bedingt wundern.

Nicht die sozialen Medien, sondern der Werteverfall in der Berichterstattung (und sicherlich auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen) sind verantwortlich für eine völlig eskalierende gesellschaftliche Spaltung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Pattelinho

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Im Grundgesetz steht "Eigentum verpflichtet". Das steht da nicht ohne Grund. Eine Vermögensabgabe ist daher nicht unredlich oder unseriös. Man kann das doof finden oder nicht wollen, aber dennoch ist das nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Wenn du meinen Satz vllt ein wenig weniger emotional noch einmal durchliest und dann auch den ersten Abschnitt des folgenden Posts von FeindeslandTeufel dann wirst du evtl erkennen, dass genau das was er dort schriebt inhaltlich meinem Satz entspricht. Der Wert seiner Anteile an einem Unternehmen (egal an welchem und wie viel) ist hier steuerlich nicht relevant, da es nicht seinem Privatvermögen entsprechend zu versteuern ist (solange er die Gewinne nicht realisiert --> Stichwort: Buchgewinn). Diese Beträge dann aber in dem Artikel einfach mal implizit hinzuzuzählen ist unseriös und populistisch. Das war der Inhalt meiner Aussage und ist sicherlich nicht falsch...

Man sollte nicht von sich auf andere schließen...

Wozu soll dieser unsachliche Angriff jetzt dienen? Wenn du nicht dazu gehörst... meinen aufrichtigen Respekt, aber ich behaupte trotzdem das der überwiegende Teil der Deutschen jeden Cent von der Steuer absetzt. Manche sogar mit Begründungen die.... naja lassen wir das...

FeindeslandTeufel:
Da merkt man eben, dass kaum jemand mal irgendwas über Geld gelernt hat, vorallem Journalisten, aber alle haben eine Meinung dazu.

Amen. Leider ein ganz großes Problem. Statt Wege zu suchen und aufzuzeigen wie jeder aus bestehendem Geld mehr machen kann, wird die Neiddebatte geführt.
 

wueterich

Well-Known Member
@ FeindeslandTeufel @ Pattelinho


Ich nehme Mal an, die Fakten stimmen, danach bekam Elon Musk ein letztes Jahr ein Gehalt von 2,1 Milliarden Dollar ausbezahlt weil er sein Gehalt als Gewinnbeteiligung ausgezahlt bekommt, und unter ausbezahlt verstehe ich auch den Wert als sofort verfügbar.

Ich verstehe aber was Du meinst und dieses Verfahren ist ja trotzdem Augenwischerei, genauso wie die Aktienoptionen die unsere Abgeordneten erhalten und dann damit durchkommen weil es ja nur eine Option für Aktien zu einem gewissen Preis ist...

Jede Bank der Welt gibt dir auf Aktienvermögen oder die Optionen auf Aktien für einen gewissen Wert einen Kredit als wenn Du es auf dem Konto hast, das sind die schönen Steuerschlupflöcher für die Reichen, denn was mit Mittelschichtlern oder Geringverdienern passiert, die auf Ihre Aktien Kredite bekommen, kennen wir doch seit der Wirtschafts/Bankenkrise vor wenigen Jahren. Da fehlt der finanzielle Background um Schwankungen abzufangen weil die Kredite für Dinge wie Autos und überteuerte Eigenheime genommen wurden, wo der Wert weniger wurde oder gleich blieb aber kein zusätzliches Geld brachte.
Die Reichen bauen von den Krediten z.B. Mietshäuser oder kaufen weitere Aktien und damit kommt weiteres Geld rein, das ist der feine und entscheidende Unterschied, der Kleine Mann hat nach 10 Jahren Kredit im Pinzip nichts mehr davon über, die Reichen haben doppelt soviel eingenommen wie die zahlen mussten.
 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
@wueterich
Ausgangspunkt dieser Diskussion, war die Unverschämtheit nur 1% Steuern zu zahlen. Diese Unverschämtheit beruht aber auf einem unredlichen Vergleich und hat daher weniger die Findung der Wahrheit als das Erhaschen von Beifall ("genau so issses!! Die Drecksäck!") zum Ziel.

Nachdem wir die popuplistische Sau durchs Dorf durch haben, sind wir inzwischen bei der anderen populistischen Sau: Kann einer so viel mehr verdienen, als die Krankenschwester mit 180 Überstunden?! Is das gerecht? Wie lange braucht ihr?"
Es wird nicht besser.
Der Mann ist nun mal eine Ausnahmeerscheinung und genau wie Buffet, Gates und Zuckerberg Selfmade-Milliardär. So Vergleiche sind ungefähr genauso sinnvoll, wie wenn sich ein Kreisklasse-A-Kicker aufgrund seines Trainigseinsatzes darauf beruft, dass er doch genau so ein guter Kicker sei wie Ronaldo. Es gibt einfach solche Ausnahmeerscheinungen und für jeden Bezos gibt es 10.000, die scheitern. Aber die haben es wenigstens versucht und beklagen sich nicht aus einem sicheren Angestelltenverhältnis, dass sie nicht so einen hohen Stundenlohn, wie einer dieser Ausnahmen hat.

Und wenn ich sowas lese, dass man ja quasi nicht vorankommen kann, weil man "gezwungen" ist Geld für ein Eigenheim oder einen Wagen aufzunehmen und deshalb es zu nix bringen "kann"... da fehlt mir echt das Verständnis. Ich hatte auch mal die Wahl, Geld leihen für ein Auto oder für ein eigenes Unternehmen. Ich hab letzteres gemacht. Alle meiner Freunde und Bekannten hätten eher das Auto genommen.
Lies mal Rich Dad, Poor Dad. Da geht es genau um das Thema. Es gibt Leute die sehen Auto oder Eigenheim als Vermögen, während es in Wahrheit Schulden sind und wundern sich, warum andere Unternehmer werden und am Ende unverständlicherweise besser dastehen. Da muss es ja mit dem Teufel zugegangen sein, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf.
 

Lancelot

Well-Known Member
Zwischenfrage: Warum ist ein Eigenheim Schulden? Ich würde das nicht mit einem Auto vergleichen, dann man spart sich doch die Mietkosten, welche langfristig überwiegen dürften?

Und: Jetzt, wo Du das Unternehmen hast, hast Du inzwischen doch sicher ein Eigenheim, oder nicht?

Also, falls ich das fragen darf. Aber für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar.
 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Zwischenfrage: Warum ist ein Eigenheim Schulden? Ich würde das nicht mit einem Auto vergleichen, dann man spart sich doch die Mietkosten, welche langfristig überwiegen dürften?

Und: Jetzt, wo Du das Unternehmen hast, hast Du inzwischen doch sicher ein Eigenheim, oder nicht?

Also, falls ich das fragen darf. Aber für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar.
Ein Eigenheim ist Schulden, weil Dir so ziemlich alle Möglichkeiten fehlen, die Kosten abzuschreiben und Du letztlich für einen langen Zeitraum Geld ineffektiv bindest und es im Grunde erstmal der Bank gehört. Du gehst quasi für die Bank arbeiten, und die verdienen an ihrem Haus, von dem Du denkst, es sei Deins. Ist vielleicht ein wenig verquer geschrieben... naja. Vermögen gehört Dir und es verdient Dir Geld. Schulden hast bei wem anderen und dem zahlst Du dafür was.
Hinzu kommt, dass je nachdem wo das Haus ist, es mitunter an Wert verliert. Es gibt natürlich Konstellationen, in denen die Rechnung Sinn macht, aber die sind eher seltener.

Das mit der "gesparten Miete" ist so ne Sache. Viele vergessen, dass sämtliche Kosten, die sonst ein Vermieter zahlt, dann selbst getragen werden müssen. Es gibt natürlich Fälle, bei denen richtig gerechnet wurde. Aber wie gesagt, die meisten machen Fehler und wären anderweitig besser unterwegs.

Wir haben inzwischen mehrere Immobilien inkl. eigener. Wobei wir kein Eigenheim im klassischen Sinn haben, mit dem Ziel es abzuzahlen oder darin alt zu werden. Wir sehen es als Investment bei dem Wiederverkauf und/oder Vermietung im Vordergrund stehen.
Wobei man dazu natürlich berücksichtigen muss, dass das aktuelle Zinsumfeld es ein wenig freundlicher gestaltet ein fremdfinanziertes Eigenheim zu haben. Blöderweise wird das Vielerorts durch die anziehenden Preise zur Nichte gemacht.
 

uppsala

Well-Known Member
... Mag sein dass das moralisch diskutabel ist aber JB tut nichts was er nicht darf. ...
Auch wenn es erlaubt sein sollte, dass man sich echauffiert, möchte ich den Satz von Patte hier einmal rausgreifen, weil es der (für mich) entscheidende ist. Macht die Steuergesetze so, dass es keine Schlupflöcher, Ausnahmen, Steueroasen etc gibt. Dann braucht man sich nicht aufregen :wink: Es sind häufig handwerkliche Fehler, Unwissen oder auch einfach Lobbyismus, dass etwas ist wie es ist. In D bekommst du seit Monaten keine (KfW-förderfähigen) Wallboxen, weil es keine Voraussetzung für die Beantragung der 900 Euro Förderung war, dass man (bspw. per Hochladen des Kfz-Scheins) nachweisen musste, dass man auch tatsächlich ein E-/Hybrid-Auto hat. Das sind handwerkliche Mängel, dass es nun ganz ganz viele montierte Wallboxen bei Leuten gibt, die ob fehlendem KFZ gar nix damit anfangen, während andere auf die Wallbox warten und nicht mit eigenem PV-Strom das vorhandene Fahrzeug laden können ... Bzgl. 25% auf Gewinne bei Aktiengeschäften muss man halt zugestehen, dass Lobbyismus in dem Segment einfach gut funktioniert. Die gute Frau Merkel holte sich seinerzeit Ackermann als Deutsche Bank Chef zu internen Plauschrunden (s. bspw. https://www.luzernerzeitung.ch/wirt...n-einst-kanzlerin-merkel-einseifte-ld.1425048), während Lafontaine und Wagenknecht verprügelt und diskreditiert wurden mit ihren Vorstellungen ... Henne und Ei ... und somit zurück zu Bazos und Co und der Aussage von Buffett: "Es muss sich was ändern ..."
Leider zerlegt sich die Linke gerade selbst ... der Bundesminister für Finanzen kuckt nicht nur bei Wirecard dumm aus der Wäsche ... die Grünen haben die Finanzen noch nicht wirklich für sich entdeckt ... die FDP will sie nicht entdecken ... und die CDU lädt weiterhin fleißig Deutsche Bank Vertreter zum Kuscheln zu sich ein ... und die AfD ist gottseidank nicht regierungsfähig ... wie soll sich also was ändern?
 
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Pattelinho

Well-Known Member
Guter Beitrag uppsala… gebe dir absolut Recht.

FeindeslandTeufel hat das wirklich sehr gute Buch „Rich Dad poor Dad“ schon erwähnt.
Falls es jemanden interessiert… ich kann darüber hinaus noch die Bücher „Kapitalismus ist nicht das Problem sondern die Lösung“, „Der reichste Mann von Babylon“ und „Factfulness“ empfehlen. Factfulness ist sicher das Beste Buch das ich jemals gelesen habe.
 

wueterich

Well-Known Member
Warum ist ein Eigenheim Schulden?
Ich bezog das auf meine Aussage, dass jede Bank der Welt auf Aktien usw. Kredite vergeben und dadurch auf die USA, wo im Prinzip ja fast Jeder als Vorsorge in Aktien investiert.
Dadurch bekommen auch die kleinen Kredite auf Ihre Aktien aber während die Großen Kredite reinvestieren in weitere geldbringene Dinge, müssen die Kleinen halt ein Auto kaufen um zu ihren 3 Jobs zu kommen oder eben in ein Eigenheim, was im Prinzip Leichtbauweise ist und absolut überteuert. Das ist wie hier mit den kleinen Wohnungen in größeren Städten ( mittlerweile aber auch in Dörfern, nur nicht mit so krassen Unterschieden), da ist die Miete ja auch überhaupt nicht mehr in Verhältnis zum Mietspiegel ( ein Bekannter von mir hat in Hamburg an der Alster vor ca. 35 Jahren in eine 1 Zimmerwohnung um die 35qm investiert, das ist eine Gelddruckmaschine, ich weiß nicht was er jetzt nimmt aber vor 5 Jahren lag da die Kaltmiete schon bei 500,- Euro im Monat und da hast Du 1000e von Bewerbern).
Aber zurück zur Sache, da diese Eigenheime halt überteuert bezahlt sind, haben die Käufer im Prinzip beim kauf schon Minus gemacht weil die Bank ihnen das Haus zwar für z.B. 150 000 verkauft hat ihnen aber am Tag danach nur noch 75 000 bieten weil das dem echten Wert entspricht ( ich habe jetzt einfach Mal gedoppelt, die Spanne in den USA geht von 30% bis 400% Überteuerung, je nach Gebiet bzw Lage), die Leute zahlen aber mit Zinsen wenigstens 300 000 damit ist klar, dass sie niemals voran kommen aber es zwingt sie auch niemand so teuer zu kaufen, wird halt oft gemacht um aus schlechten Gegenden raus zu kommen und in die Vororte der Städte zu ziehen, wo die Kinder nicht gleich in Stassenbanden landen.

@ uppsala und @ Pattelinho

ja na klar habt Ihr Recht, schrieb ich ja auch bereits in dem Satz mit Aktienoptionen und unseren Abgeordneten. Trotzdem finde ich es verwerflich, weil auch bei 10% Steuerabgabe diese Menschen nicht Mal nur Ihre Zinsen verleben könnten, egal was sie auch für Faxen machen würden, von daher würde es Ihnen nicht weh tun.
Und das diese Leute eine extreme Lobby bei der Politik haben ist ja auch bekannt, die haben die Politiker in den USA und hier auch so fest in der Hand, da wird in der Form wie Regiert wird, nichts geändert, egal wer grad an der Macht ist.
Meistens werden ja die vielen Kleinen die aber eine Stimmberechtigung haben geködert, da wird bereits bei Amtsantritt eine Jobgarantie auf Jahre/ Lebenszeit nach der Abgeordnetenzeit gegeben mit einem Einkommen das doppelt do hoch ist, wie das von Abgeordneten. Davon stimmt da garantiert so gut wie Niemand mehr gegen das Unternehmen.
Und leider ist das keine Verschwörungstheorie, wenn man sich die Mühe macht z.B. mal zu sehen wer vor 8 Jahren in den Entscheiderpositionen saß, bzw. Stimmberechtigung hatte und wo die heute arbeiten wenn sie nicht mehr im Amt sind, da sieht man viele Gesichter in der industrie wieder
 

dreispitz

Well-Known Member
Der Wert seiner Anteile an einem Unternehmen (egal an welchem und wie viel) ist hier steuerlich nicht relevant
Überraschung! Dass der status quo so ist, ist nix Neues für mich!
Dass man die Abgaben nur am jährlichen Einkommen orientiert und nicht am Eigentum, ist für mich absurd. Dass eine Art Vermögenssteuer keine rechtliche Hürde hat, ist hoffentlich bekannt ...

Wenn man sich immer am aktuellen Stand orientiert, bleibt man dauerhaft stehen ...
 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Dass das nur international wirklich zu lösen ist, dürfte klar sein. Dass man sich mit allen Mitteln dagegen wehrt und weiter wehren wird auch.

Und was hält Dich davon ab zu ändern, was DU ändern kannst?
Ich bezweifle nämlich stark, dass sich die Welt ändert. selbst wenn sie es täte, sehe ich immer noch nicht warum es denen da unten (wer immer das ist?), es auch nur einen Hauch besser geht, wenn der Staat noch mehr Geld hätte, mit dem er nicht umgehen kann.
Es ist ja nicht so, dass die letzten Jahre die Steuereinnahmen nicht jedes Jahr gestiegen wären… trotzdem bekommt der Staat es kaum hin damit anständig zu wirtschaften.


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Lancelot

Well-Known Member
Das ist halt immer ein Kompromiss zwischen anständigem Wirtschaften und der Unterstützung schwächerer. In der DDR beispielsweise hatte jeder genug Geld - aber im Vergleich zur 1. Welt hatten alle weniger. Und der Staat ist praktisch bankrott gewesen, als die Mauer fiel.
 

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Das ist halt immer ein Kompromiss zwischen anständigem Wirtschaften und der Unterstützung schwächerer. In der DDR beispielsweise hatte jeder genug Geld - aber im Vergleich zur 1. Welt hatten alle weniger. Und der Staat ist praktisch bankrott gewesen, als die Mauer fiel.
Ich verstehe halt nicht, warum man nicht eher versucht zu "befähigen" als nur zu unterstützen. Wenn jemand nämlich befähigt wäre, mehr Geld zu verdienen, als ihm bspw. beim Lagereinräumen gezahlt wird (ohne zu wissen, ob die dort wirklich prekär bezahlt werden), dann müssten die Löhne dort allein schon deswegen angehoben werden, weil es keiner mehr macht. Unser Elektriker sucht vergeblich seit Jahren nach Lehrlingen, die ohne Taschenrechner ein Kabel längen können (Stichwort: Bildungsmisere). Und weil die Jungs dann - sorry - zu doof für 8. Klasse Hauptschule sind, muss der Mindestlohn rauf, damit die sich von ner Arbeit bei der man bspw. nicht rechnen muss, besser leben können?
Und, dass es dieser wachsenden Masse besser ginge, wenn man Unternehmenssubstanz wegsteuert... dazu fehlt mir echt die Phantasie.
 

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