Karl-Theodor zu Guttenberg

Jonny

Well-Known Member
Sehr schön..




[h=1]Zwischenruf zu Guttenberg

[/h] [h=2]Brief an meinen Helden[/h]Quelle (die man gerade in diesem Thread icht vergessen sollte): http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,799676,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,799676,00.html


Es ist doch die größte Scheinheiligkeit, wenn der Spiegel jetzt der Zeit vorwirft, als Steigbügelhalter für Karl-Theo aufzutreten!



Der Spiegel berichtet wohl schon seit 24 Stunden über nichts anderes mehr. Guttenberg ist die Nummer 1 Nachricht, obwohl er heute nur noch ein gescheiterter Privatmann ist. Der Spiegel weiß halt, dass sie damit Quote machen können, weil - zugegebenermaßen - Leute wie ich mich über den Karl-Theo aufregen.



Der Spiegel agiert jedoch genauso als Steigbügelhalter. Er könnte Nein! zu dem ganzen Medienrummel sagen, ja Guttenberg wie das behandeln, was er geworden ist: Unbedeutend! Stattdessen ist der Spiegel geil auf "Klicks" und berichtet fleißig weiter. Dabei ist doch any publicity good publicity...
 

Lenfer

Well-Known Member
Eieiei... Wessen Rückkehr kündigt sich denn da an...? Es ist in der Tat unbegreiflich - aber wozu aufregen?! So sind die Menschen halt...



Bezeichnend ist, daß man nie eine Antwort bekommt, wenn man nach den Verdiensten des Gelackten fragt! Speziell von s ganz klää und Mika würde ich mal gerne wissen, was sie ihm denn nun eigentlich zugute halten? Welche Leistungen qualifizieren ihn bitte dazu, als "fähig" und "besser" angesehen zu werden!?



ps_Angesichts seiner Copy/Paste-Vergangenheit und seinem offenbar nicht gerade 100-prozentigen Treueschwur zur CSU empfehle ich eine Karriere bei den Piraten! Da wird Informationsfreiheit nämlich ganz groß geschrieben
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s ganz klää

Active Member
ich empfind zB die abschaffung der wehrpflicht, auch wenn's mich jetzt nix anginge, eine der größten politischen erfolge der letzten jahre, und die schreib ich ihm zugute. ebenso is er einer der wenigen deutschen politiker die nen grammatikalisch korrekten deutschen satz zustanden bringen. traurig aber wahr, dass man das heutzutage jemandem schon zugute halten muss. und 3. mag ich ihn einfach, er is mir sympatisch, und sowas kannste nich erklärn
 

redskin

Moderator
Teammitglied
Also bei den Sätzen von Politikern achte ich mehr auf Inhalte als auf die Grammatik.

Und die Abschaffung der Wehrpflicht war letztlich eine Notwendigkeit, die jeder an seiner Stelle vorgenommen hätte.

Aber sicher nicht alles so dilettantisch wie er.

Unterm Strich wars ein unausgegorener Schnellschuss aus der Hüfte, der insbesondere was seine Folgewirkungen angeht (gleichzeitige Abschaffung des Zivildienstes und Sicherstellung des nachfolgenden Freiwilligendienstes) komplett rumpelig über die Bühne ging. de Mazière hatte da enorm viel aufzuarbeiten.



Offensichtlich ist es vielen Deutschen schon genug, wenn jemand fotogen ist und sich zu benehmen weiß. Gott sei Dank gibts noch Adelige bei uns...
 

ph114

Well-Known Member
ich empfind zB die abschaffung der wehrpflicht, auch wenn's mich jetzt nix anginge, eine der größten politischen erfolge der letzten jahre, und die schreib ich ihm zugute.


Abschaffung der Wehrpflicht und gleichzeitig auch noch Abschaffung des Zivildiensts - grandios! Jetzt kann man ja drum betteln, wenn sich noch einer für 'n FSJ entschließt und gerade in den pflegerischen und sozial-pädagogischen Einrichtungen eine Zeit lang arbeitet...

Ich war und bin auch gegen die Bundeswehr, aber ich wäre z.B. sehr dafür gewesen, wenn man den Zivildienst nicht abgeschafft bzw. ein verpflichtendes Soziales oder Ökologisches Jahr eingeführt hätte.

Im Übrigen musste sein Nachfolger (de Maizière) den ganzen Mist, den Guttenberg in seiner Zeit als Verteidigungsminister verzapft hat, erst mal aufarbeiten und bereinigen.




Ebenso is er einer der wenigen deutschen politiker die nen grammatikalisch korrekten deutschen satz zustanden bringen. traurig aber wahr, dass man das heutzutage jemandem schon zugute halten muss. und 3. mag ich ihn einfach, er is mir sympatisch, und sowas kannste nich erklärn


Genau das isses.
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Darauf kommt's an.
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Ob freiwillig oder nicht, bestätigst du quasi den Eindruck, man könne ihn nur wegen Äußerlichkeiten wählen. Das kann doch nicht dein Ernst sein! Bei einem Entscheidungsträger ist mir doch sein Aussehen, seine Rhetorik, sein Auftreten etc. egal ... WENN er fachlich etwas drauf hat! Das ist doch das Entscheidende. Das eine muss das andere nicht ausschließen - ich sag' nur Stefan Kuntz - aber im Fall Guttenberg reduzieren seine Anhänger sämtliches auf sein Auftreten und erklären ihre Wahl mit Sympathie. Vielleicht sollte man hinterfragen, warum er sympathisch wirkt und ob Sympathie das wichtigste und entscheidende ist?!
 

s ganz klää

Active Member
klar haben wir in deutschland jetzt 'n loch aufgrund der vielen wegfallenden zivis, aber ganz ehrlich: wär ich ein kerl und müsst nach'm abi erstma so nen dienst ableisten würd ich mir auch verarscht vorkommen. gerade wo immer von gleichberechtigung geredet wird hatte man da 2 möglichkeiten, die meiner meinung nach bessere (komplett abschaffen) wurd' genommen.



und für mich spielt es gerade in der politik sehr wohl ne rolle wie sich jemand verkaufen kann. grad wenn du verhandlungen führen musst kann es dir durchaus zugute kommen wenn du eloquent bist und rhetorisch was aufm kasten hast. und ich halt ihn nach wie vor auch für fachlich kompetent, aber um diese kompetenz unter beweis zu stellen hatte er, meiner meinung nach, zu wenig zeit. kaum wurd' er zu nehm ernstznehmenden konkurrenten merkels fand man 'nen schwarzen fleck auf der weisen weste und er wurd' abgesägt. naja ich denk wir kommen nicht mehr auf nen gemeinsamen nenner, klar hat er fehler gemacht, aber ich mag dieses schwarz-weis denken nicht nachdem er als gänzlich unfähiger lügner hingestellt wird der nur aufgrund seines titels in's ministeramt kam. just my 2 cents
 

Hosic

Active Member
Wenn ich hier im Forum so durchlese frage ich mich, wieso sich Guttenberg das hier in Deutschland überhaupt noch mal antun will. Er hatte Angebote von Apple und Microsoft. Als der hier im Forum hoch geschätzte Oskar in America war während seiner Regierungszeit, hat man ihn stundenlang im Vorzimmer sitzen lassen. Guttenberg hat überigends 40 000€ gespendet für in Afgahnistan gefallene Soldaten. Aber ich weis, der reiche Sack hats ja! Den Leuten hier kann man nur noch Gysi wünschen.
 

Jonny

Well-Known Member
Wenn ich hier im Forum so durchlese frage ich mich, wieso sich Guttenberg das hier in Deutschland überhaupt noch mal antun will. Er hatte Angebote von Apple und Microsoft. Als der hier im Forum hoch geschätzte Oskar in America war während seiner Regierungszeit, hat man ihn stundenlang im Vorzimmer sitzen lassen. Guttenberg hat überigends 40 000€ gespendet für in Afgahnistan gefallene Soldaten. Aber ich weis, der reiche Sack hats ja! Den Leuten hier kann man nur noch Gysi wünschen.


Woher hast du die Info mit apple und Microsoft?



Und was haben Lafontaine und Gysi damit zu tun? Warum sollte man die automatisch toll finden, wenn man Guttenberg kritisiert?
 

König Otto

Well-Known Member
klar haben wir in deutschland jetzt 'n loch aufgrund der vielen wegfallenden zivis, aber ganz ehrlich: wär ich ein kerl und müsst nach'm abi erstma so nen dienst ableisten würd ich mir auch verarscht vorkommen. gerade wo immer von gleichberechtigung geredet wird hatte man da 2 möglichkeiten, die meiner meinung nach bessere (komplett abschaffen) wurd' genommen.


Darauf will ich eingehen, ich habe meine Zivin in einem Heil-und pädagogischem Kinderheim geleistet, ich bin absolut froh diese Entscheidung getroffen zu haben, da ich für mich danach entscheiden konnte ob ich was naturwissenschaftliches oder Sozialpädagogik studieren will. Ich wäre daher auch froh, wenn Frauen genauso verpflichtend einen solchen Dienst ableisten sollten. Es machen inzwischen soviele Auslandsjahr in Australia oder sonstwo, auch das konnte man anstatt des Zivildienstes machen, wenn es eben einen sozialen Hintergrund hat, z.b. in einem Waisenhaus in Bogota.
 

ph114

Well-Known Member
Darauf will ich eingehen, ich habe meine Zivin in einem Heil-und pädagogischem Kinderheim geleistet, ich bin absolut froh diese Entscheidung getroffen zu haben, da ich für mich danach entscheiden konnte ob ich was naturwissenschaftliches oder Sozialpädagogik studieren will. Ich wäre daher auch froh, wenn Frauen genauso verpflichtend einen solchen Dienst ableisten sollten. Es machen inzwischen soviele Auslandsjahr in Australia oder sonstwo, auch das konnte man anstatt des Zivildienstes machen, wenn es eben einen sozialen Hintergrund hat, z.b. in einem Waisenhaus in Bogota.


Genau so hab' ich mir das auch vorgestellt. Danke, gut beschrieben!
 
G

Guest

Guest
Darauf will ich eingehen, ich habe meine Zivin in einem Heil-und pädagogischem Kinderheim geleistet, ich bin absolut froh diese Entscheidung getroffen zu haben, da ich für mich danach entscheiden konnte ob ich was naturwissenschaftliches oder Sozialpädagogik studieren will. Ich wäre daher auch froh, wenn Frauen genauso verpflichtend einen solchen Dienst ableisten sollten. Es machen inzwischen soviele Auslandsjahr in Australia oder sonstwo, auch das konnte man anstatt des Zivildienstes machen, wenn es eben einen sozialen Hintergrund hat, z.b. in einem Waisenhaus in Bogota.


vorsichtig geschätzt werden dir ja auch 80% der zivis bestätigen koennen, dass sie letztendlich froh sind die zeit mitgemacht zu haben. ich auch, obwohl mein zivi ganz sicher nicht immer nur spaßig war.

wir kommen aber etwas weg vom eigentlichen thema, auch wenn wir damit genau der oeffentlichen debatte folgen.

guttenberg hilf ungemein, dass derzeit fast nur über seine doktorarbeit gesprochen wird und nicht, welche arbeit er als minister wirklich geleistet hat. da sieht es nämlich nicht so rosig aus, wie viele offenbar glauben.
 

s ganz klää

Active Member
und genau das meinte ich mit "es wurde die bessere entscheidung getroffen". ich persönlich bin froh, dass ich sowas nich machen muss. ganz einfach weil ich froh bin nach'm abi erstmal ein halbes jahr für mich zu haben welches ich mir mit 2-3 monaten arbeiten finanzieren kann ohne irgendwelchen "zwämgen" zu unterliegen. wenn ich mir vorstell' jetzt mit der aussicht auf zivildienst mein abi schreiben zu müssen.. soll nich "asozial" klingen, aber ich denk irgendwo sollte jeder selbst frei entscheiden können was er tut und was er lässt, eben wie's aktuell is. wenn ich ein fsj machen will kann ich das tun, wenn nicht, dann nicht, ende.
 

Lenfer

Well-Known Member
Wenn ich hier im Forum so durchlese frage ich mich, wieso sich Guttenberg das hier in Deutschland überhaupt noch mal antun will. Er hatte Angebote von Apple und Microsoft. Als der hier im Forum hoch geschätzte Oskar in America war während seiner Regierungszeit, hat man ihn stundenlang im Vorzimmer sitzen lassen. Guttenberg hat überigends 40 000€ gespendet für in Afgahnistan gefallene Soldaten. Aber ich weis, der reiche Sack hats ja! Den Leuten hier kann man nur noch Gysi wünschen.


- Sich Deutschland antun: Er tut es sich ja aktuell nicht an.

- Angebote: Hatte er nicht. Soweit ich das gelesen habe, war das ein Gerücht, das von der Journaille eifrig ohne Rückfrage aufgegriffen wurde.

- Oskar: Schätze ich auch nicht besonders.

- Spende: Schön. Viele Menschen in Deutschland spenden Geld für viele ehrenvolle Zwecke. Guttenberg gehört also offenbar dazu.

- Von Dir würde ich auch mal gerne die positiven Eigenschaften von Guttenberg hören, speziell was seine fachliche Qualifikation und seinen Leistungsnachweis als Politiker angeht!





@s ganz klää: Du sagst, Du hälst ihn für fachlich kompetent. Warum denn? Womit hat er sich denn diesen hohe Stellenwert bei Dir verdient?



Ich sehe das, auf die Schnelle zusammengefasst, so:



Positiv.

- rhetorisches Talent

- Medienbewußtsein (für einen Politiker sicherlich ein positives Merkmal)

- der Wille, auch mal eine unbequeme Meinung gegen den Strom zu vertreten (Opel, Karstadt)

- Bundeswehrreform als verantwortlicher Minister eingeleitet (ABER: das ist nicht auf seinem Mist gewachsen! Er hat praktisch die Forderung des Koalitionsvertrages an eine Strukturkommission übergeben und letztlich nur deren unausgegorene Vorschläge präsentiert)

- gepflegtes Erscheinungsbild (sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein!)



Mehr fällt mir auf der Positiv-Seite echt nicht ein und beinahe jeder Punkt ist sehr diskussionwürdig.



Negativ.

- Verantwortungsbewußtsein = ? (Gorch Fock, Schneiderhahn, Opel, Plagiatsaffäre)

- Krisenmanagement = ? (s.o.)

- fachliche Qualifikation = ? (keine oder so gut wie keine Erfahrung welcher Art auch immer in der freien Wirtschaft oder beim Militär)

- fundiertes, organisiertes Arbeiten = ? (Bundeswehrreform, Opel)

- "Form over Function" (Es ist nicht negativ, als Politiker ein selbstsicheres, offenbar auf viele sympathisch wirkendes Auftreten, gute Umgangsformen, Medienbewußtsein und eine grammatikalisch korrekte Ausdrucksweise zu haben. Es ist negativ, wenn dies die einzige Qualifikation darstellt und auch noch dermaßen in den Vordergrund geschoben wird. Dann ist man eben nur ein Blender.)

- Lug & Betrug (Plagiat, pimp up my Lebenslauf)



Fachliche Kompetenz hat er damit nicht nachgewiesen. In seiner kurzen Zeit als federführender Chef von zwei Ministerien hat er wohl eher seine Inkompetenz nachgewiesen. Hat er es nach dem Theater verdient, eine zweite Chance zu bekommen? Ich denke nicht. Wen will man als deutscher Bürger in verantwortungsvollen politischen Positionen sehen? Ehrliche, qualifizierte, repräsentative Menschen. Das sind sie natürlich alle nur zu einem gewissen Grad (wenn überhaupt), aber wieso sollte ich mir einen bereits grandios Gescheiterten mit obigem Leistungsnachweis zurückwünschen!?



Vielleicht übersehe ich aber ja auch irgendetwas. Dann bitte ich, mich aufzuklären!
 
Der Typ ist eine Schande für Deutschland. Wer sich so von der Blöd feiern lässt, von Moralischen Werten spricht und selber lügt und einfach nur Müll labert. Sollte in Deutschland keine Zukunft haben. Leider würde ich meine linke Arschbacke darauf verwetten das Gutti in spätestens 20 Jahren Kanzler ist/war, hoffentlich täusch ich mich da....
 

redskin

Moderator
Teammitglied
@s ganz klää:



Sehr schön und sehr sozial und solidarisch eingestellt...



Du vermittelst mit deinem Beitrag sehr deutlich, dass du wohl eher der Spaßgeneration angehörst. 'Die anderen' können ja gerne etwas für die Gemeinschaft tun - du brauchst deine Zeit erst mal zum relaxen...



Zugespitzt ausgedrückt, sagst du: "Die anderen können meiner Oma ja gerne mal den Hintern abputzen. Ich fahr in der Zwischenzeit lieber mal nach nAustralien."



Ich bin wirklich froh, dass es noch zahlreiche andere junge Menschen gibt, die sie für unser Gemeinwesen einsetzen.
 

Onkel_Helmut

Well-Known Member
und genau das meinte ich mit "es wurde die bessere entscheidung getroffen". ich persönlich bin froh, dass ich sowas nich machen muss. ganz einfach weil ich froh bin nach'm abi erstmal ein halbes jahr für mich zu haben welches ich mir mit 2-3 monaten arbeiten finanzieren kann ohne irgendwelchen "zwämgen" zu unterliegen. wenn ich mir vorstell' jetzt mit der aussicht auf zivildienst mein abi schreiben zu müssen.. soll nich "asozial" klingen, aber ich denk irgendwo sollte jeder selbst frei entscheiden können was er tut und was er lässt, eben wie's aktuell is. wenn ich ein fsj machen will kann ich das tun, wenn nicht, dann nicht, ende.


Verzeihung. Aber bei so ner Einstellung kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. Der Wohlstand unserer Gesellschaft, und damit auch der, den wir genießen dürfen, wurde hart erarbeitet von Leuten, die sich eben meistens nicht aussuchen konnten, ob sie mal ein halbes Jahr für sich haben. Heutzutage wachsen viel zu viele Leute offenbar mit dem Eindruck auf, dass unsere ganzen Lebensumstände selbstverständlich und Gottgegeben sind, weil sie dafür noch nie wirklich was tun mussten. Wenn du arbeiten gehst, dann schließlich auch nur, um dir deinen Urlaub zu finanzieren, bei dir geht's gar nicht um Miete oder was zu Essen. Bei allem Respekt vor deiner Person finde ich, etwas mehr Demut könnte dir nicht schaden - egal ob du die dir jetzt in einem FSJ oder sonstwo holst. Mach sowas mal, es wird dir eine sehr nützliche Erfahrung sein.



Ich bin jedenfalls der Ansicht, dass hier bei uns rein gar nichts selbstverständlich ist und jeder sehen sollte, wie er seinen Teil für die Gesellschaft beitragen und für seine schönen Lebensbedingungen was zurückgeben kann. Man muss immer dran denken, dass man vom Kuchen isst, den andere gebacken haben!
 

ph114

Well-Known Member
Die anderen' können ja gerne etwas für die Gemeinschaft tun - du brauchst deine Zeit erst mal zum relaxen...


Zugespitzt ausgedrückt, sagst du: "Die anderen können meiner Oma ja gerne mal den Hintern abputzen. Ich fahr in der Zwischenzeit lieber mal nach nAustralien."


Obwohl das eine das andere nicht grundsätzlich ausschließt!
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Ansonsten bin ich bei Lenfer und dir! Von "Zwang" zu sprechen, finde ich ziemlich am Thema vorbei. Man müsste mal über den kurz- und langfristigen Nutzen eines Sozialen o. Ökologischen Jahres (für alle Beteiligten!) nachdenken. Ich denke auch immer in einem solchen Fall: Ohne jemals solche Erfahrungen gemacht zu haben, ist's auch schwierig zu beurteilen, was einem entgeht und ist's einfach zu sagen "Ich brauch' das nicht". Die überwiegende Mehrheit nimmt eine Menge negative und positive, v.a. aber individuell wertvolle Erfahrungen mit und leistet gleichzeitig reddys genannten "Teil für das Gemeinwesen". Überspitzt gesagt: Weniger Zwang als zu diesem Zeitpunkt hast du weder vor noch nach diesem Jahr. Es sei denn, du studierst und studierst und...
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Teufelsanbeterin

Active Member
und genau das meinte ich mit "es wurde die bessere entscheidung getroffen". ich persönlich bin froh, dass ich sowas nich machen muss. ganz einfach weil ich froh bin nach'm abi erstmal ein halbes jahr für mich zu haben welches ich mir mit 2-3 monaten arbeiten finanzieren kann ohne irgendwelchen "zwämgen" zu unterliegen. wenn ich mir vorstell' jetzt mit der aussicht auf zivildienst mein abi schreiben zu müssen.. soll nich "asozial" klingen, aber ich denk irgendwo sollte jeder selbst frei entscheiden können was er tut und was er lässt, eben wie's aktuell is. wenn ich ein fsj machen will kann ich das tun, wenn nicht, dann nicht, ende.


Da kommt mir ja das Essen von der Einsegnung wieder hoch. Bei so viel Oberflächlichkeit wundert es mich nicht mehr, dass dir Guttenberg "einfach sympathisch" ist - gleich und gleich gesellt sich halt gern. Armes Deutschland.
 
Da kommt mir ja das Essen von der Einsegnung wieder hoch. Bei so viel Oberflächlichkeit wundert es mich nicht mehr, dass dir Guttenberg "einfach sympathisch" ist - gleich und gleich gesellt sich halt gern. Armes Deutschland.


Jetzt ist aber auch mal gut.



Ich würde gerne mal ein paar Argumente für das hier anscheinend teils gewünschte verpflichtende soziale Jahr hören - insbesondere eine Begründung dafür, warum man junge Leute zu etwas zwingen sollte, was sich durch professionelle, ordentlich bezahlte Fachkräfte auch für alle Beteiligten deutlich effizienter gestalten lassen könnte. Ich finde nicht, dass jeder Mensch in seinem Leben mal in einer sozialen Einrichtung gearbeitet haben muss; das fällt manchen ganz sicher schwerer als anderen. Und falls jetzt wieder von "Erfahrungen" erzählt wird - die fallen ganz sicher anders aus, wenn man statt mehr oder weniger freiwillig (Zivi vs. Bund) direkt dazu gezwungen wird.



Der einzige Grund warum die Wehrpflicht nicht schon vor 10 Jahren beerdigt wurde war der Zivildienst. Man kann ja zu Guttenberg vorwerfen, dass die Reform nicht optimal durchdacht und ausgeführt war, aber anders als seine Vorgänger auf der Position hat er zumindest überhaupt etwas getan - meiner Meinung nach in die richtige Richtung. Die anderen angesprochenen Kompetenzen oder den Mangel daran kann ich nicht einschätzen; der Umgang mit der offensichtlich nicht selbst geschriebenen Doktorarbeit war allerdings unmöglich.
 

s ganz klää

Active Member
jaa teufelanbeterin, meeehr persönlich werden!



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herrlich. um meine oma & meine eltern kümmer ich mich, ebenso um die leute die mir nahe liegen, soviel dazu. aber mich jetzt hier als asozial und oberflächlich hinstellen zu lassen nur weil ich keine lust auf ein verpflichtendes soziales jahr hab (was zumindest die weiblichen userinnen hier auch nicht hatten) is ja ma der letzte hammer. es ist ja wohl bitte JEDEM selbst überlassen wie er die brückenzeit zwischen schule und studium verbringt. und ja, sehr asozial ist das wenn man in der zwischenzeit arbeiten geht und sich eben auch ma die ein oder andere sache gönnt für die man die 13 jahre davor keine zeit hatte.überhaupt, und wenn schon: wem tut's hier ne abbruch wenn ich 3 monate in australien bin?
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ach ja, wo wir grad dabei sind: nachdem ich ein halbes jahr die generation spaß verkörpert hab wie keine zweite verzicht ich dann doch lieber auf'n studium und schließ mich der generation hartz an, weil's ja bequemer is. sorry aber dazu fällt mir echt nix mehr ein ..

Edit: noch ne Anmerkung: ich hab größten Respekt vor Leuten die pflegen bzw. Dies zu ihrem Beruf gemacht haben, ich selbst könnte mir das aber über familiäre / freundschaftliche Bande hinaus für mich einfach nicht vorstellen, soviel dazu
 

Jonny

Well-Known Member
es ist ja wohl bitte JEDEM selbst überlassen wie er die brückenzeit zwischen schule und studium verbringt.


das stimmt und ich finde es - total unabhängig von deiner einstellung zum baron - auch etwas heftig, dass du dir hier unterstellen lassen musst, nicht sozial oder solidarisch zu sein. ich kann nur von mir sprechen, aber ich musste schon arg viel machen, um das abi überhaupt irgendwie zu schaffen. da hatte ich auch schon mal 50 stunden wochen. damit war ich sicher einer von ganz wenigen (bei uns im jahrgang), da viele einfach durchs abi spaziert sind. aber dennoch find ichs nicht grad nett hier leute in die generation party ein zu sortieren, wenn man sie eventuell (?) gar nicht kennt.





und jetzt bitte zurück zum thema: was hat, kann, ist guttenberg
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ph114

Well-Known Member
Sorry, ich find's grad interessant, auch wenns nicht zum Thema passt...
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Ich würde gerne mal ein paar Argumente für das hier anscheinend teils gewünschte verpflichtende soziale Jahr hören - insbesondere eine Begründung dafür, warum man junge Leute zu etwas zwingen sollte, was sich durch professionelle, ordentlich bezahlte Fachkräfte auch für alle Beteiligten deutlich effizienter gestalten lassen könnte. Ich finde nicht, dass jeder Mensch in seinem Leben mal in einer sozialen Einrichtung gearbeitet haben muss; das fällt manchen ganz sicher schwerer als anderen. Und falls jetzt wieder von "Erfahrungen" erzählt wird - die fallen ganz sicher anders aus, wenn man statt mehr oder weniger freiwillig (Zivi vs. Bund) direkt dazu gezwungen wird.


Es muss kein soziales Jahr sein, es kann auch ein ökologisches oder ein kulturelles sein - so, wie das bisher mit dem FÖJ u.a. gelaufen ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwilliges_Ökologisches_Jahrhttp://de.wikipedia.org/wiki/Freiwilliges_%C3%96kologisches_Jahr ). Es kann auch etwas mit Sport zu tun haben. Es geht eben a) um die Gesellschaft,
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um die Einrichtung und c) um dich als Person selbst. Seinen Bereich sollte man also schon wählen können.



Schon wieder das Wort "Zwang", das hat diesen negativen Unterton, dabei geht es eigentlich um eine Sache, die allen zugute kommt, von der im Idealfall alle profitieren - eine Verpflichtung, die man eben für mindestens (oder maximal) ein Jahr eingeht. Gerade Anleiter, mit denen man ständig im Austausch ist, "Träger", die dich bezahlen, die begleitende Seminare organisieren und mit denen du über Probleme sprechen und auch im Notfall über eine neue Arbeitsstelle verhandeln kannst, erleichtern den Arbeitsalltag. Wenn du vorher noch keine (Neben-)Jobs gemacht hast, ist das deine erste Erfahrung mit dem bürokratischen Kram und dem ersten verdienten Geld.



Man hätte i.d.R. einen großen Praxis-Anteil, durch Seminare auch etwas Theorie, durch jene Seminare v.a. aber auch die Möglichkeit, sich in seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln, neue Dinge auszuprobieren. A props Praxis, a propos besser ausgebildete Arbeitskräfte: Von verschiedenen Seiten weiß ich, dass es die oftmals gar nicht gibt und dass man i.d.R. einfach froh ist, einen zusätzlichen Mitarbeiter in seiner Einrichtung (egal, ob beim Sport, im Museum, in der Schule oder im Altenheim) zu haben. Das wird von den dortigen Arbeitern sehr geschätzt - Ausnahmen bestätigen die Regel. Also kann ich diese Hypothese auch nicht nachvollziehen, zumal man genügend Aufgaben übernehmen kann, die nicht unbedingt mit denen einer ausgebildeten Fachkraft übereinstimmen muss und mit einer gewissen Einarbeitungszeit, einem guten Feedback der Betreuer und anhaltenden Interesse auch diese Aufgaben - vielleicht nicht alle, klar (darum geht's auch nicht!) - bewältigen kann.
 

redskin

Moderator
Teammitglied
das stimmt und ich finde es - total unabhängig von deiner einstellung zum baron - auch etwas heftig, dass du dir hier unterstellen lassen musst, nicht sozial oder solidarisch zu sein. ich kann nur von mir sprechen, aber ich musste schon arg viel machen, um das abi überhaupt irgendwie zu schaffen. da hatte ich auch schon mal 50 stunden wochen. damit war ich sicher einer von ganz wenigen (bei uns im jahrgang), da viele einfach durchs abi spaziert sind. aber dennoch find ichs nicht grad nett hier leute in die generation party ein zu sortieren, wenn man sie eventuell (?) gar nicht kennt.




und jetzt bitte zurück zum thema: was hat, kann, ist guttenberg
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Nein, es geht nicht zurück zum Thema Guttenberg!



Ich kann und will das so nicht stehen lassen.



Es geht nicht darum, ob sie jetzt lieber mal ein bisschen urlaubt nach dem Abi. Insoweit wird hier langsam alles verdreht, was ich mit meinen Beiträgen ausdrücken möchte. Es geht vielmehr um die "Geisteshaltung" die dahinter steckt und die s ganz klää ungefähr so ausgedrückt hat, dass sie das Engagement für die Gemeinschaft dann doch lieber anderen überlässt und lieber nach Australien fährt. Das eine schließt das andere nicht aus - nur s ganz klää macht genau das. In dem Sinne von "lass das doch die anderen machen".



Und ohne ein freiwilliges Engagement oder die vielen ehrenamtlich Tätigen würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

Es ist nur schade, dass sich einige wie selbstverständlich darauf verlassen, dass andere diesen Job erledigen.
 

s ganz klää

Active Member
Wo hab ich eigentlich anfangs was von Australien gesagt anfangs?
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mir geht's einfach darum dass ich mir nur aufgrund der Tatsache dass ich nach meinem Abi lieber selbst entscheid wie ich meine zeit verbring, sollte in der zeit jemand der mir nahe steht pflegebedürftig werden geht's mich was an, aber im Endeffekt find ich's gelinde gesagt verdammt überzogen mir hier jetzt asoziales und egoistisches Gedankengut vorzuwerfen, nur weil ich sag dass ich mir für mich nicht vorstellen kann so ein fsj zu machen. Und wer sagt dir dass ich mich nicht anderweitig ehrenamtlich engagier? Sorry aber ich empfind es als arg geschmacklos hier anhand einer einzelnen Aussage n komplett negatives persönlichkeitsprofil von mir hier zu zeichnen und die Generation die dir mal deine Rente zahlt als egoistische und unsoziale Generation Spaß zu betiteln.
 

Roter_Teufelsbraten

Active Member
Bei der hier im Moment versammelten Arroganz könnte es einem nur noch hochkommen. Was sich hier einige erlauben passt auf keinen Hut...



Führen wir den Gedanken, dass man sich nie mal was für sich selbst gönnen darf weiter... Ist es dann nicht auch asozial...



- ...einmal im sehr arbeitsreichen Jahr Urlaub zu machen? Schließlich könnte man die Zeit ja auch sozial nutzen.

-... zu FCK-Spielen zu gehen? Einerseits könnte man die Zeit auch ehrenamtlich nutzen, andererseits das Geld auch für gemeinnützigere Zwecke spenden.

-... so viel Zeit, die man auch sozial nutzen könnte, im Forum (insbesondere in solch erlesenen "ONS-Threads" und dergleichen) mit abertausenden Beiträgen zu verdödeln? Wenn man die hier verbrachte Zeit bei manchen zusammenrechnet, könnte man davon bestimmt einen alten Menschen pflegen.



Ich jedenfalls gönne s ganz klää ihren Aufenthalt. Wer sein Abi gemacht hat, der darf sich auch mal was gönnen. Schließlich ist unser aller Wohlstand eigentlich nur dadurch gesichert, dass Deutschland eine (noch und tendenziell sinkende) Bildung bietet und so einen Qualifikationsvorsprung vor vielen anderen Ländern hat. s ganz klää leistet hier ihren Beitrag und darf sich nach vielleicht anstrengenden 13 (12?) Jahren auch mal 3 Monate für sich selbst nehmen. Viel Spaß dabei von meiner Seite aus! Genieß die zeit, so viel wirst du bis zur Rente nicht mehr haben!
 

tj66

Active Member
Wo hab ich eigentlich anfangs was von Australien gesagt anfangs?
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mir geht's einfach darum dass ich mir nur aufgrund der Tatsache dass ich nach meinem Abi lieber selbst entscheid wie ich meine zeit verbring, sollte in der zeit jemand der mir nahe steht pflegebedürftig werden geht's mich was an, aber im Endeffekt find ich's gelinde gesagt verdammt überzogen mir hier jetzt asoziales und egoistisches Gedankengut vorzuwerfen, nur weil ich sag dass ich mir für mich nicht vorstellen kann so ein fsj zu machen. Und wer sagt dir dass ich mich nicht anderweitig ehrenamtlich engagier? Sorry aber ich empfind es als arg geschmacklos hier anhand einer einzelnen Aussage n komplett negatives persönlichkeitsprofil von mir hier zu zeichnen und die Generation die dir mal deine Rente zahlt als egoistische und unsoziale Generation Spaß zu betiteln.


Du vergisst, dass wir auch alle Deine FB Bilder kennen!
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Außerdem wage ich es zu bezweifeln, dass Eure Generation für unsre Renten aufkommt, da müssen wir schon selber dran arbeiten.



Generell sind Deine Aussagen nichts Besondres oder nichts Neues. Man kann es jedes Semster an der Uni neu erleben. Zuerst sind die Vorkurse und die Erstis denken...hey wir studieren jetzt...wir sind die Geilsten. Dann kommt die erste Woche und alle sind immer noch gut drauf...sie schweben quasi über den Campus. Nach 14 Tagen werden die Schritte schwerer, die Erstis sind weniger laut. Nach 3 Wochen bemerken sie wie wenig sie eigentlich gelernt haben und, dass das Abi-Wissen bereits erschöpft ist. Sie merken, dass Studieren alles andre als Party ist und wie hart man arbeiten muss - im Verhältnis zur Schule ein logarithmischer Anstieg. Sie sind in der Realität angekommen.



Was ich damit sagen will: Einerseits ist es schön, dass Du Dir eine gewisse Naivität (nicht negativ gemeint) bewahren konntest und Deine Zeit erst mal genießen willst. Allerdings wird für Dich die Umstellung dadruch noch wesentlich schwerer. Ich bin der Meinung, dass ein verpflichtender Dienst für beide Geschlechter sehr positiv wäre. Weil gerade ein solches halbes Jahr noch einen gewissen Schutz vor der Realität bietet- ein halbes Jahr, das Dir hilft etwas über das Leben zu lernen, das hilft Deine Persönlichkeit zu festigen oder zu finden. Denn bald kommt die Zeit, in der es wirklich auf Deine Persönlichkeit ankommt und es wäre doch schade, wenn Du bei "besonderen Fähigkeiten" mal Gewinnerin der Schnitzeljagd in der Schinkenstrasse angeben müsstest.
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Ramser Wildsau

Well-Known Member
: wär ich ein kerl und müsst nach'm abi erstma so nen dienst ableisten würd ich mir auch verarscht vorkommen
Mangelndes Demokratieverständnis, kurz und knapp in einem Satz dargestellt. Das Prinzip heißt Rechte und Pflichten, das heißt nicht nur Steuern zahlen. Abgesehn von der anstehnenden Lohndumpingsituation, wird nicht zur Charakterbildung einer ohnehin verkorksten Generation beitragen und das wäre dringend nötig!
 

s ganz klää

Active Member
Du vergisst, dass wir auch alle Deine FB Bilder kennen!
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Außerdem wage ich es zu bezweifeln, dass Eure Generation für unsre Renten aufkommt, da müssen wir schon selber dran arbeiten.


Generell sind Deine Aussagen nichts Besondres oder nichts Neues. Man kann es jedes Semster an der Uni neu erleben. Zuerst sind die Vorkurse und die Erstis denken...hey wir studieren jetzt...wir sind die Geilsten. Dann kommt die erste Woche und alle sind immer noch gut drauf...sie schweben quasi über den Campus. Nach 14 Tagen werden die Schritte schwerer, die Erstis sind weniger laut. Nach 3 Wochen bemerken sie wie wenig sie eigentlich gelernt haben und, dass das Abi-Wissen bereits erschöpft ist. Sie merken, dass Studieren alles andre als Party ist und wie hart man arbeiten muss - im Verhältnis zur Schule ein logarithmischer Anstieg. Sie sind in der Realität angekommen.



Was ich damit sagen will: Einerseits ist es schön, dass Du Dir eine gewisse Naivität (nicht negativ gemeint) bewahren konntest und Deine Zeit erst mal genießen willst. Allerdings wird für Dich die Umstellung dadruch noch wesentlich schwerer. Ich bin der Meinung, dass ein verpflichtender Dienst für beide Geschlechter sehr positiv wäre. Weil gerade ein solches halbes Jahr noch einen gewissen Schutz vor der Realität bietet- ein halbes Jahr, das Dir hilft etwas über das Leben zu lernen, das hilft Deine Persönlichkeit zu festigen oder zu finden. Denn bald kommt die Zeit, in der es wirklich auf Deine Persönlichkeit ankommt und es wäre doch schade, wenn Du bei "besonderen Fähigkeiten" mal Gewinnerin der Schnitzeljagd in der Schinkenstrasse angeben müsstest.
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ach tj
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lieb formuliert! Aber mach dir keine Gedanken um mich, ich gehör, im Gegensatz zu vielen in meiner Stufe, nicht zu denjenigen die sch unter dem Studentenspiegel dieses American-pie Szenario vorstellen
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ich bin eben einfach der Meinung dass jeder selbst entscheiden kann was er mit seiner freizeit( und nichts anderes ist das ja im Endeffekt) anstellen kann was er möchte.
@ ramser: jap, ne ganze Generation total verkorkster asozialer Menschen , tragisch :/
 

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