Wen würdet ihr denn wählen?

Wen würdet ihr wählen?

  • CDU (CSU seperat - ganz unten!)

    Stimmen: 1 3,2%
  • SPD

    Stimmen: 5 16,1%
  • AfD

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 4 12,9%
  • Linke

    Stimmen: 6 19,4%
  • Bündnis 90/Grüne

    Stimmen: 8 25,8%
  • Freie Wähler

    Stimmen: 2 6,5%
  • Die PARTEI

    Stimmen: 1 3,2%
  • Tierschutzpartei

    Stimmen: 1 3,2%
  • NPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piraten

    Stimmen: 0 0,0%
  • ÖDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • BGE (Bündnis Grundeinkommen)

    Stimmen: 0 0,0%
  • V- Partei³— Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

    Stimmen: 0 0,0%
  • DM (Deutsche Mitte)

    Stimmen: 0 0,0%
  • DiB (Demokratie in Bewegung)

    Stimmen: 0 0,0%
  • BP (Bayernpartei)

    Stimmen: 0 0,0%
  • AD-D (Allianz Deutscher Demokraten)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Tierschutzallianz

    Stimmen: 0 0,0%
  • MLPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gesundheitsforschung (Partei für Gesundheitsforschung)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Menschliche Welt

    Stimmen: 0 0,0%
  • DKP

    Stimmen: 0 0,0%
  • Die Grauen

    Stimmen: 1 3,2%
  • Deutsche Konservative

    Stimmen: 0 0,0%
  • dieBasis

    Stimmen: 0 0,0%
  • III. Weg

    Stimmen: 0 0,0%
  • SSW

    Stimmen: 0 0,0%
  • CSU

    Stimmen: 1 3,2%
  • Sonstige Parteien

    Stimmen: 1 3,2%

  • Umfrageteilnehmer
    31
  • Umfrage geschlossen .

Lancelot

Well-Known Member
Was ich interessant finde ist, wie viele Kleinparteien es eigentlich gibt. Ich habe jetzt ja nur eine Auswahl mit reingenommen (Umfragen-Begrenzung hier im Forum), aber es gibt tatsächlich noch viele mehr.

Bei einigen weiß ich ehrlich gesagt gar nicht wirklich, was sie bedeuten und wofür sie stehen.
 

uppsala

Well-Known Member
Team Todenhöfer find ich ganz interessant. Auch wenn er selbst natürlich immer am Schwanken ist. Zitat von nem Kumpel : "Für was steht er denn gerade?"
 

Avataran

Active Member
tja was wählt man denn..... ich werd es ähnlich wie bei den Landtagswahlen machen. Schauen und überlegen wer am Besten ist wird schwierig. Ich schau wer das geringste Übel ist.
Leider ist ein Wahlprotest, bei dem man ausdrücken will dass einem aktuell alle Parteien da oben nicht wirlklich passen, nicht wirklich möglich.
Nicht wählen ist keine Option und irgendeiner kleinen Splitterpartei die Stimme ist auch fast sinnfrei.
 

Jonny

Well-Known Member
Die derzeit (!) aktuellen Umfragen deuten ja darauf hin, dass noch alles möglich ist. CDU, Grüne und SPD trennen bei Kantar 3 Prozentpunkte, bei Forsa 4 Prozentpunkte. Wenn sich einer der Kandidaten noch einen größeren Ausrutscher leistet oder irgendwas richtig macht, könnte seine Partei 2 Punkte gewinnen und die jeweils anderen 2 verlieren und dann steht plötzlich die Splitterpartei SPD :wink: an der Spitze der Umfragen. Es ist die offenste Wahl in Deutschland seit Beginn der BRD.

Gleichzeitig könnten die Umfragen auch wieder "umdrehen" und Laschets CDU steht in 3 Wochen wieder bei 30 Prozent.


Ich bin noch recht jung (eure Witze über "jung" in 3, 2, 1 ... :smiley: ). Für mich ist das Klimathema alles bestimmend. Wenn wir in den nächsten Jahren nicht massiv gegensteuern, dann hinterlassen wir der nächsten Generation (also unseren Kindern, Nichten, Neffen, Enkeln - Menschen, denen wir heute in die Augen gucken können und die noch mind. 60 Jahre leben werden) eine Welt, die keinen Spaß mehr machen wird.


Menschliche Welt klingt doch ganz gut :smiley: (edit: natürlich ein Witz auf den Namen bezogen.)

Hier der Vorsitzende:

 
Zuletzt bearbeitet:

Lenfer

Well-Known Member
Mal schauen, was der Wahl-O-Mat mir empfiehlt. Dauert aber noch 3 Wochen, denn der wird von der BPB erst am 2. September freigeschaltet:
In der Vergangenheit habe ich dort äußerst erstaunliche Ergebnisse erhalten... :smile:

PS: Müssten nicht so langsam mal die Wahlbenachrichtigungen versendet werden?
 

Shelter

Well-Known Member
Ich habe auch absolut keine Orientierung wen bzw. was ich wähle, die Politikverdrossenheit der letzten Jahre hat sich eigentlich bei mir persönlich nicht groß zum besseren gewendet und wenn ich mir z.T. die aktuellen Optionen, Kanzlerkandidaten und Wahlprogramme ansehe wird mein Bauchgefühl nicht gerade besser.

Ich bin zwar kein Protestwähler aber ich würde mir eine Partei wünschen die spürbar die "Arbeiterklasse" zu der ich mich zähle entlastet. Ich gehe 40h in der Woche einem geregelten Job nach und habe mein Auskommen - merke aber mit jedem Jahr mehr wie die eigentlichen Lebenshaltungskosten immer stärker ansteigen während Lohnerhöhungen oder wenigstens der Inflationsausgleich seitens des/der Arbeitgeber ausbleiben und am Ende immer weniger Netto vom Brutto übrigbleiben.

Jetzt kommt noch erschwerend die Coronakrise und der Klimawandel hinzu die ebenfalls den Steuerzahler nochmal mehr zur Kasse bitten werden und ich betrachte es wirklich mit Sorge wo sich der Mittelstand dann in den nächsten Jahren dadurch hinentwickeln wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fritz

Well-Known Member
2002 hatten SPD und CDU/CSU jeweils fast 40 Prozent, andere Parteien spielten keine Rolle. Diesmal sind viele Parteien in einem Spektrum von 10 Prozent plus, deshalb offene Wahl.
 

Lancelot

Well-Known Member
Ja, so kann man das prinzipiell sehen, danke für die Erklärung. Aber entscheidend ist auf dem Platz - ähm am Wahltag!

:tonguewink:
 

wueterich

Well-Known Member
Also da jede Partei bei den Wahlen Geld für Stimmen die sie gewählt haben bekommt, anstatt gar nicht zu wählen oder so Protest/Satireparteien wie z.B. "die Partei", dann lieber Tierschutzparteien wählen, die nehmen das Geld für Tiere.
Ich bin noch recht jung (eure Witze über "jung" in 3, 2, 1 ... :smiley: ). Für mich ist das Klimathema alles bestimmend. Wenn wir in den nächsten Jahren nicht massiv gegensteuern, dann hinterlassen wir der nächsten Generation (also unseren Kindern, Nichten, Neffen, Enkeln - Menschen, denen wir heute in die Augen gucken können und die noch mind. 60 Jahre leben werden) eine Welt, die keinen Spaß mehr machen wird.
Ja da bin ich voll bei Dir, was aber in der ganzen Sache auch bedacht werden muss, und in der öffentlichen Diskussion zu kurz kommt ist die "ich nenns Mal" Performance der ganzen Dinge, also Batterieen ohne diese seltenen Metalle, die Strom aus Windenergie speichern und eine lange Lebensdauer haben,
Überhaupt die Masse der erneuerbaren Energieen um all die Umstellungen auf Elektrosachen gewährleisten zu können, denn z.B. ein Elektroauto das mit Strom aus Atomkraft oder Kohle von den Nachbarländern geladen wird ist dann eher noch schädlicher als Benziner.

Dann müssen die Windanlagen auch besser werden was die Sterberate der Vögel betrifft, wenn die in der entsprechenden Anzahl aufgestellt werden und es macht auch nur Sinn die Windanlagen so verbauchsnah wie nur möglich zu haben, denn Wälder und Wiesen für Stromtrassen zu zerstören bedeutet ein nicht reparierbaren Ökoschaden laut B.U.N.D. weil dann ja nicht nur Wälder weg sind, es werden auch Möglichkeiten zerstört und unsere Wildtiere entsprechend wandern können was für Nahrung und Paarung aber nötig ist, ist ja ein Dominoeffekt.

Und manche Sachen versteh ich dann auch nicht, in Niedersachsen haben wir ja eine Rot/Grüne Regierung und die Grünen haben jetzt durchgesetzt, dass über 40% des Staatsforstes der seit über 200 Jahren kultiviert wird jetzt brach liegen gelassen werden soll, wir sind ja Flächenmäßig das 2-größte Bundesland. Für das Klima bringt das nichts, aber ein richtiges Loch im Staatssäckel, drad im Moment wo Holz für Industrie und Handwerk Magelware ist und es wartezeiten von 2 Monaten und Länger gibt und da keine Änderung in Sicht ist.
 

Lenfer

Well-Known Member
Und manche Sachen versteh ich dann auch nicht, in Niedersachsen haben wir ja eine Rot/Grüne Regierung und die Grünen haben jetzt durchgesetzt, dass über 40% des Staatsforstes der seit über 200 Jahren kultiviert wird jetzt brach liegen gelassen werden soll, wir sind ja Flächenmäßig das 2-größte Bundesland. Für das Klima bringt das nichts, aber ein richtiges Loch im Staatssäckel, drad im Moment wo Holz für Industrie und Handwerk Magelware ist und es wartezeiten von 2 Monaten und Länger gibt und da keine Änderung in Sicht ist.

Da möchte ich widersprechen. Bin nicht wirklich vom Fach, aber nach meinem Wissensstand ist die Holzernte und gelagerte -menge in Deutschland in den letzten 25 Jahren deutlich gestiegen, obwohl in dem Zeitraum neue Naturschutzgebiete bzw Naturwälder zu den bereits vorher bestehenden hinzukamen. Auch ist der forstwirtschaftliche Beitrag zu den Staatskassen mWn eher gering. Da gibt es sicher erheblich bessere Möglichkeiten, das Säckel zu füllen, bspw weniger Steuerverschwendung bei Großprojekten wie BER, S21, Nürburgring oder der Elbphilharmonie (und bei Großprojekten hört es mit der Verschwendung ja leider auch nicht auf...)!

Bzgl "für das Klima bringt das nichts" - kurzfristig wohl kaum. Langfristig dafür sehr: CO2-Bindung (höher in lebenden alten + toten als in jungen Bäumen), lokales/regionales Klima (Sauerstoffproduktion, Temperatur, Luftfeuchtigkeit), Artenvielfalt (in einem sich selbst überlassenen Wald leben nicht unbedingt mehr, aber andere Arten - sowohl bei den Pflanzen, als auch bei Tieren, z.B. Insekten im Totholz, und Pilzen), bessere Klimastabilität (ein alter Natur-Laub/Mischwald ist viel stabiler gegen Dürreperioden und Schädlinge geschützt als ein junger wirtschaftlich genutzter Nadelholz-Forst, von Monokulturen ganz zu schweigen), Schutz von Böden (Erosion, Zusammensetzung, Lebensraum) und Trinkwasser, vor Hochwasser, Desertifikation, etc.
 

Jonny

Well-Known Member
Ja da bin ich voll bei Dir, was aber in der ganzen Sache auch bedacht werden muss, und in der öffentlichen Diskussion zu kurz kommt ist die "ich nenns Mal" Performance der ganzen Dinge, also Batterieen ohne diese seltenen Metalle, die Strom aus Windenergie speichern und eine lange Lebensdauer haben,
Überhaupt die Masse der erneuerbaren Energieen um all die Umstellungen auf Elektrosachen gewährleisten zu können, denn z.B. ein Elektroauto das mit Strom aus Atomkraft oder Kohle von den Nachbarländern geladen wird ist dann eher noch schädlicher als Benziner.

Dann müssen die Windanlagen auch besser werden was die Sterberate der Vögel betrifft, wenn die in der entsprechenden Anzahl aufgestellt werden und es macht auch nur Sinn die Windanlagen so verbauchsnah wie nur möglich zu haben, denn Wälder und Wiesen für Stromtrassen zu zerstören bedeutet ein nicht reparierbaren Ökoschaden laut B.U.N.D. weil dann ja nicht nur Wälder weg sind, es werden auch Möglichkeiten zerstört und unsere Wildtiere entsprechend wandern können was für Nahrung und Paarung aber nötig ist, ist ja ein Dominoeffekt.

Und manche Sachen versteh ich dann auch nicht, in Niedersachsen haben wir ja eine Rot/Grüne Regierung und die Grünen haben jetzt durchgesetzt, dass über 40% des Staatsforstes der seit über 200 Jahren kultiviert wird jetzt brach liegen gelassen werden soll, wir sind ja Flächenmäßig das 2-größte Bundesland. Für das Klima bringt das nichts, aber ein richtiges Loch im Staatssäckel, drad im Moment wo Holz für Industrie und Handwerk Magelware ist und es wartezeiten von 2 Monaten und Länger gibt und da keine Änderung in Sicht ist.

E-Autos: Da gibt es zahlreiche Studien, die zeigen, dass E-Autos schon heute mit unserem derzeitigen Strommix CO2-sparender sind als Verbrenner. In deutschen Medien werden aber immer wieder alte Studien zitiert (H.W. Sinn macht das beispielsweise gerne).

Windräder: Katzen töten mehr Vögel als Windräder. Viel mehr. Siehe:


Wie viele Wälder und Wiesen werden für Stromtrassen zerstört? Wie viele für Autobahnen und in den kommenden Jahren durch den (ungebremsten) Klimawandel, weil keine Bäumer mehr wachsen bei stärkerer Hitze? Ich denke, für die Sromtrassen machen da nur einen winzigen Bruchteil aus.

Klar, stimmt es irgendwo: Windräder sind keine Bäume. Menschliches Handel hat immer negativen Folgen für die Umwelt. Zurückkriechen in die Höhlen? Will auch keiner. Von Klimaschützern perfekte Lösungen (also solche komplett ohne Schäden) zu erwarten oder gar zu wenig zu tun, wenn diese Lösungen nicht angeboten werden, finde ich etwas schräg. Kein Vorwurf an dich, man muss ja über die unterschiedlichen Lösungsvorschläge diskutieren.
 

wueterich

Well-Known Member
Wie viele Wälder und Wiesen werden für Stromtrassen zerstört?
ich find es nicht mehr der B.U.N.D. haqtte da ne Studie in Auftrag gegeben und die war nicht wirklich positiv
aber nach meinem Wissensstand ist die Holzernte und gelagerte -menge in Deutschland in den letzten 25 Jahren deutlich gestiegen,
mag sein aber zur Zeit ist der Weltmerkt leergefegt ( China dreht da schwer am Rad ) und es werden Höchstpreise für gutes Holz gezahlt wie ich schrieb Wartezeiten für Bauholz 2 Monate Minimum, Prognose für 2023 geht auf 3-4 Monate Lieferzeit und es sollteklar sein das da die Preis noch mehr explodieren, wenn Du einen Dachstuhl für Haus brauchst, dann brauchst den und Wetterschäden am Rohbauhaus ohne Dach würden bestimmt mehr Schäden machen als der teuere Holzbalkenpreis.
Bzgl "für das Klima bringt das nichts" - kurzfristig wohl kaum. Langfristig dafür sehr: CO2-Bindung (höher in lebenden alten + toten als in jungen Bäumen),
das Problem durch die auch hier gestiegenen Temperaturen, haben Laubbäume ohne Kultivierung kaum eine Chance, weil Nadelbäume erstmal schneller wachsen und damit die Vorherrschaft übernehmen würden, Nadelbäume sind nicht so effektiv wie Laubbäume was die Umwandlung betrifft, ausserdem nehmen die Nadeln keine Flüssigkeit auf was Blätter aber machen. dazu ist das Wurzelgeflecht bei Laubbäumen für die Festigkeit des Boden extrem wichtig ( Nadelwäler werden wegen er Wurzelbeschaffenheit regelrecht weggespült, wogegen Laubwälder nahezu das Doppelte an Wasser im Boden speichern und das Erdreich zusammenhalten ) ist grad u.a. ein großes Thema bei der Analyse unserer Wasserkatastrophe, dazu kommt, die Lenbensdauer von Laubbäumen die höher sind ( also alte Bäume ) und trotzdem noch für Handwerk und Industrie zu verwenden sind. Nadelbäume haben ab einer gewissen Höhe unten keine Verweigungen/Äste mehr, sind damit natürlich auch gut zur Verabreitung als Lattung für Holzunterkonstruktionen aber haben ein viel geringere Lebensdauer und sind durch den im Vergleich viel dünnerne Stamm natürlich auch viel anfälliger durch Wild, (Rotwild, Schwarzwild usw. ( wenn die an einer Fichte dran waren kannst die Fichte vergessen bei einer Buche, Eiche, Ahoren oder Esche passiert bis auf ein paar Baumnarben nicht wirklich viel )

Ich bin da recht gut im Thema weil mein Nachbar ( guter Bekannter ) Forstwirt seit über 40 Jahren ist, ein Schulfreund Bezirksförster ist ( sein Vater war das auch schon ) und mein Ex-Schwager auch Förster ist. Da bekommt man ne Menge mit und vor Allem sind das bei denen Erfahrungen aus der Praxis, die wirklich ziemlich abweichen von der Theorie die aus Fachbüchern fürs Studium etc. ziehen sind ( ums zu beschreiben... in der Theorie ( also vorwiegend dem Studium ) sind Fallbeispiele immer so. dass ein Weg beschrieben ist, von A nach B der fast immer direkt führt, im der Praxis kommt das aber selten vor weil es so viel Faktoren gibt, das es fast immer nur über Umwege geht ) ) das gilt übrigens für Alle Berufssparten und die Studierten hier die das Lesen und in der freien Wirtschaft arbeiten werden es selbst kennen, dass Ihr Studienwissen zwar gut ist aber das sie im echten Arbeitsleben einiges neu lernen und bewerten mussten.
Ist aber kein Vorwurf hab ja auch nebenbei Studiert nach meiner Ausbildung und man kann ja nicht alle Eventualitäten in die Theorie packen also nimmt man das Einfachste bzw. die 100% Variante

Der Schriftsteller Schätzing hat das letztes Jahr sehr gut erklärt wo es um die schlimmen Brände in Australien ging, 1 Grad wärmer bedeutet, weniger Flüssigkeit im Boden, damit bekommen die Bäume weniger Wasser und können nicht mehr 100% Blätter bilden ausserdem sterben Wurzelenden ab, das mag nicht in 1 Jahr heftige Auswirkungen haben aber in 5 Jahren schon.
Ich weiß jetzt nicht wie es in RP ist, hier in Niedersachsen ist es schon so, dass Birken die unter 20 Jahre alt sind absterben weil sie nicht mehr genug Wasser bekommen, habe das leider selbst miterlebt auf meinem Grundstück, die waren schon bis 15 Meter hoch und sind vertrocknet, da musste ich letztes Jahr 4 Stück fällen, habe nur noch 1 Birke die über 50 Jahre und über 20 Meter hoch ist ( nicht wundern, wohne in einer Splittersiedlung, Nord und Süd gar keine Nachbarn, nur Felder bzw irgendwann kleine Wäldchen, von Ost und West sind die nächsten Nachbarhäuser über 300 Meter weit weg )
 
Zuletzt bearbeitet:

satanischefärse

Well-Known Member
Alles wäre mir recht. Bloß kein weiter so. Grüne sind schon längst keine Umweltpartei mehr, sondern nur eine grün gefakte FDP. Für abhängig Beschäftige geht nur die Linke mit der SPD zusammen.
 

Lenfer

Well-Known Member

Teils heftige %-Unterschiede, je nach Umfrage.

Daß die SPD die Grünen womöglich noch einholt - kaum zu glauben, aber das sind die Grünen (Baerbock und ihre Berater / ihr Wahlteam im Speziellen) halt selbst schuld, wegen Dummheit.

Stabile 12 % für die FDP ist ja auch ein Wahnsinn...
 

wueterich

Well-Known Member
Vor Allem wird er wieder kneifen wenn es um Koalitionen geht, die Grundeinstellungen von FDP und Grünen haben sich ja nicht geändert
 

Lancelot

Well-Known Member
Stabile 12 % für die FDP ist ja auch ein Wahnsinn...
Denke, die haben auch den falschen Kandidaten aufgestellt - mit Kubicki wäre mehr drin gewesen.

Man mus halt immer nur dagegen reden und kein eigenes Konzept haben. Und schon landet man bei 12%.
Ich weiß nicht was dieLeute an dem Lindner finden. Das ist doch der größte Dummschwätzer von allen.
Er möchte nicht meine Freiheiten weiter einschränken und vertraut auf die Eigenverantwortung der Bürger. Mit den anderen drei großen Parteien geht es doch direkt weiter Richtung Überwachungsstaat (die Grünen sind hierbei sicherlich die schlimmsten, die Union in gewisser Weise aber auch).

Das wurde übrigens nebenbei so beschlossen, als medial hauptsächlich diskutiert wurde, ob nun Baerbock oder Laschet die größeren Fehler macht:


Vor Allem wird er wieder kneifen wenn es um Koalitionen geht, die Grundeinstellungen von FDP und Grünen haben sich ja nicht geändert
Gibt ja noch die Deutschland-Koalition. Die drei demokratischen Parteien in einer Regierung und die FDP als freiheitliches Korrektiv gegen den Regulierungs- und Überwachungswahn der anderen beiden.

Ich erwarte von der FDP sogar, dass sie nicht mit den Grünen spricht - und auch nicht mit der AfD. Wer für die Freiheit eintritt, sollte mit deren Feinden zuletzt sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
Man mus halt immer nur dagegen reden und kein eigenes Konzept haben. Und schon landet man bei 12%.
Ich weiß nicht was dieLeute an dem Lindner finden. Das ist doch der größte Dummschwätzer von allen.

Bei anderen reicht ja dasselbe Konzept wie drei andere Parteien um im Schnitt auf 20% zu kommen. Auch nicht viel besser. Einheitsbrei Ähm Partei funktioniert nur in China.

Und der Lindner ist glücklicherweise „nur“ ein Dummschwätzer und nicht ein Dummtuer, wie der Scholz. Und wären wir Gendergerecht würden ihm die Mädels von der Esken über Bärbock und Schulze hin zu den zwei Linken-Vorsitzendinnen bei der Pole im Dummgebabbel aber sowas von nicht den Hauch einer Chance lassen. Das ist immer wieder gaaaanz großes Damentennis


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Pattelinho

Well-Known Member
Politische Diskussionen sind immer schwierig und aufgrund von diversen Aspekten auch anstrengend... und wie im Querschnitt der Gesellschaft sind auch hier im Forum die Ansichten sehr gegenläufig. Aber ich will mal soviel dazu sagen... ich verstehe nicht, warum Zwangsenteignung, Umverteilung und Verstaatlichung im Sinne von abhängig Beschäftigten sein soll. Verstaatlichung hat nichts mit Gemeinwohl zu tun hat und führt mittelfristig zu einer verarmten/verarmenden Gesellschaft.

Die Leute sind immer mehr enttäuscht und resigniert was die Politik und den Staat angeht (durchaus verständlich), wollen ihm aber durch das Wählen der entsprechend linksgerichteten Parteien immer mehr Macht geben anstatt sich für Eigenständigkeit und Unabhängigkeit stark zu machen. Werd ich wohl nie begreifen.

Die traditionelle Meinung, dass alles was rot ist, gut für den gemeinen Arbeiter ist, ist imho so überholt wie die Situation, dass unser FCK in Liga 1 spielt.
 

Ruhrpottteufel

Well-Known Member
@Lancelot: das mit dem Fingerabdruck gilt doch schon ewig im Reisepass. Ich frag mich warum man sich dann hier über den Fingerabdruck im Perso aufregen kann. Man ist doch eh schon gläsern.
Ich bin da ein wenig anders eingestellt. Meine Frau ist aus Singpurwo dies schon normal ist. Ebenso aus meiner Zeit in China kenne ich es nicht anders. Auch wenn man hier viel über China schimpft sind viele Dinge was man dort eingeführt hat, garnicht so schlecht.
Und ich bleibe hier bei meinem Standpunkt. Eine reine Demokratie funktioniert nicht. Ein bisschen "Diktatur" schadet nie. Dann würde man bei vielen Themen nicht so "rumeiern" und immer solche Wischi Waschi Entscheidungen treffen. Weil ja mittlerweile mehr auf Umfragewerte geschaut wird als gute Politik zu machen. Und das zieht sich durch alle Parteien.
Und nein ich bin kein Freund der AFD. Und werde es nie sein. Aber ich habe es halt gesehen dass man einen Staat auch anders führen kann.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
Politische Diskussionen sind immer schwierig und aufgrund von diversen Aspekten auch anstrengend... und wie im Querschnitt der Gesellschaft sind auch hier im Forum die Ansichten sehr gegenläufig. Aber ich will mal soviel dazu sagen... ich verstehe nicht, warum Zwangsenteignung, Umverteilung und Verstaatlichung im Sinne von abhängig Beschäftigten sein soll. Verstaatlichung hat nichts mit Gemeinwohl zu tun hat und führt mittelfristig zu einer verarmten/verarmenden Gesellschaft.

Also ein bisschen differenzierter kann man das schon betrachten. Ich bin ja auch nicht für verstaatlichung aus Selbstzweck. Aber die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass die Privatisierung in Bereichen wie Gesundheit, Wohnen, Infrastruktur eher ein Rückschritt war. Der Staat sollte dafür sorgen können, dass für jeden zumindest die Grundbedürfnisse gesichert sind. Es geht ja nicht darum, dass man nicht auch mehr haben darf, wenn man mehr arbeiten will und die Voraussetzungen dafür hat. Das wird immer gleich so polarisiert. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn manche Menschen eben in Luxusvillen leben. Aber das ist eben eine Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dss trotzdem für jeden mindestens die Grundbedürfnisse gesichert sind. Und mi Bereich Wohnen sehe ich diese durch die Privatisierung nicht gegeben.
 

playerred

Well-Known Member
@Lancelot: das mit dem Fingerabdruck gilt doch schon ewig im Reisepass. Ich frag mich warum man sich dann hier über den Fingerabdruck im Perso aufregen kann. Man ist doch eh schon gläsern.
Ich bin da ein wenig anders eingestellt. Meine Frau ist aus Singpurwo dies schon normal ist. Ebenso aus meiner Zeit in China kenne ich es nicht anders. Auch wenn man hier viel über China schimpft sind viele Dinge was man dort eingeführt hat, garnicht so schlecht.
Und ich bleibe hier bei meinem Standpunkt. Eine reine Demokratie funktioniert nicht. Ein bisschen "Diktatur" schadet nie. Dann würde man bei vielen Themen nicht so "rumeiern" und immer solche Wischi Waschi Entscheidungen treffen. Weil ja mittlerweile mehr auf Umfragewerte geschaut wird als gute Politik zu machen. Und das zieht sich durch alle Parteien.
Und nein ich bin kein Freund der AFD. Und werde es nie sein. Aber ich habe es halt gesehen dass man einen Staat auch anders führen kann.
Fingerabdruck hab ich schon vor 10 Jahren zu meinem Scheckkartenperso abgeben müssen, was ist daran neu ?
 

Lenfer

Well-Known Member
Ja, eigentlich ist es unglaublich, wieviele Menschen diversen Konzernen (sowie darüberhinaus tw JEDEM, der es nicht wissen will) freiwillig Unmengen an persönlichen Daten zur Verfügung stellen. Das fängt schon bei Name, Wohnadresse, Telefonnummer, Mail und Geburtsdatum an (wird ja meist verlangt, wenn man sich irgendwo registriert), geht über die Einkaufsliste bei Amazon/Alibaba, Medikamente bei DocMorris, Vorlieben und soziale Kontakte bei Facebook, Twitter, Instagram usw, schlicht die gesamten Lebensinteressen bei Google, bis zum Fingerabdruck oder Iris-Scan beim Mobiltelefon/Tablet. Und das sind ja Daten die man nicht für einen Tag oder eine Woche abgibt, sondern für immer!

Man könnte stattdessen weiterhin oldschool nen Passwort benutzen, den lokalen Einzelhandel unterstützen, in die Apotheke an der Ecke gehen, sich persönlich mit seinen Freunden treffen und ne sichere, anonyme Suchmaschine benutzen. Ist aber halt manchem einfach zu anstrengend. :sunglasses:
 

Pattelinho

Well-Known Member
Also ein bisschen differenzierter kann man das schon betrachten. Ich bin ja auch nicht für verstaatlichung aus Selbstzweck. Aber die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass die Privatisierung in Bereichen wie Gesundheit, Wohnen, Infrastruktur eher ein Rückschritt war. Der Staat sollte dafür sorgen können, dass für jeden zumindest die Grundbedürfnisse gesichert sind. Es geht ja nicht darum, dass man nicht auch mehr haben darf, wenn man mehr arbeiten will und die Voraussetzungen dafür hat. Das wird immer gleich so polarisiert. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn manche Menschen eben in Luxusvillen leben. Aber das ist eben eine Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dss trotzdem für jeden mindestens die Grundbedürfnisse gesichert sind. Und mi Bereich Wohnen sehe ich diese durch die Privatisierung nicht gegeben.
Da muss ich dir widersprechen. Die Problematik Wohnen wird oft und gerne als Argument genutzt ist aber nicht mehr als ein Mythos. Es gibt weder eine Wohnungs- oder Wohnraumknappheit in Deutschland noch sind die Preise oder der Markt ein zentrales Problem. Die massiv gestiegenen Preise für Wohnraum betreffen nur die Ballungsgebiete und dafür gibt es 3 fundamentale Gründe die nichts mit der Privatisierung zu tun haben.

1. Demographie.
Die Kinder der Babyboomer Generation suchen aktuell in der breiten Masse Wohnraum. Es gab nämlich in den 90ern ebenfalls einen kleinen Baby-Boom da die Baby-Boomer Generation Kinder bekommen hat. Auch wenn unsere Bevölkerung einen Geburtenrückgang zu verzeichnen hat ist dieser nicht linear... Ergo: Erhöhte Nachfrage die zeitlich absehbar wieder sinken wird.

2. Die Zinssituation
Die Nullzinsen der letzten Jahre haben natürlich die Nachfrage nach Wohneigentum massiv angekurbelt. Da dem durchschnittlichen Deutschen außer dem Sparbuch (Gruß an Herrn Scholz!) nur die Immobilien als Investmentmöglichkeit einfallen, ist auch hier in den letzten Jahren die Nachfrage massiv gestiegen. Ergo: Erhöhte Nachfrage sorgt für höhere Preise --> vor allem weil eine Immobilie bei 0,5 Prozent Zinsen auf dem Kredit mit nem Anschaffungspreis von 500.000€ auch nicht teurer ist als ne Immobilie die 350.000€ und zusätzlich 4,9% Zinsen kostet (Werte sind fiktiv gewählt; der Gedanke dahinter sollte auch ohne rechnerisch korrektes Bsp klar werden)

3. Eine stark angestiegene Orientierung der Deutschen in die Ballungsräume
Und da sag ich mal grade heraus... niemand hat imho - auch nicht durch den Staat - das Anrecht darauf in der Stadt zu wohnen. Die Zahl der Wohnungen ist seit 2000! in nahezu allen Bundesländern gestiegen. Aber dem durchschnittlichen Deutschen ist das Wohnen wohl nur in der Stadt zumutbar... und wenn mir das zu teuer ist kann ich immer noch nach dem Staat schreien.

Punkt 1 + 2 regelt der Markt alleine über Zeit und das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage. Lustig wird vor allem der letzte Punkt, der durch eine Regulation absolut nicht zu lösen ist.

Freier Markt Bspl: Es bewerben sich 100 Personen auf eine bestimmte Wohnung in Berlin. Es bekommt sie derjenige der den besten Preis anbietet.

Regulierter Markt Bspl.: Der Staat vergibt eine Wohnung bei weiterhin 100 Bewerbern. Dadurch bekommt sie auch nur 1! und die anderen 99 schauen weiterhin in die Röhre... nur kommt hier noch dazu... wer bekommt sie denn? Der mit dem schönsten Gesicht, oder dem schnellsten Bewerbungsschreiben? Aber die Grünen & Co. haben ja auch dafür schon ne Lösung parat. Keine Einfamilienhäuser mehr... *DaumenHoch*
 
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