Das Ende von "Game of Thrones"

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  • Umfrageteilnehmer
    16

Lancelot

Well-Known Member
Was mir tatsächlich gefällt, ist die Politisierung der Serie.

Rhaenyra vertritt den Feminismus, Daemon die Incel-Kultur. Trotzdem (oder gerade gerade deswegen) scheinen beide ein gutes Match zu sein. In den Büchern finde ich dies nicht so krass dargestellt.
 

wueterich

Well-Known Member
Was mir tatsächlich gefällt, ist die Politisierung der Serie.

Rhaenyra vertritt den Feminismus, Daemon die Incel-Kultur. Trotzdem (oder gerade gerade deswegen) scheinen beide ein gutes Match zu sein. In den Büchern finde ich dies nicht so krass dargestellt.
Ja das wurde doch extra so gemacht, genauso wie bei Ringe der Macht, wo mehr farbige Menschen und auch Kleinwüchsige mit dabei sind, damit sich Alle vertrten fühlen...
Allerdings vermisse ich bei den ganzen Berücksichtigungen die Asiaten und Inder ausserdem sehe ich Südamerikaner auch nicht wirklich vertreten, ich sollte da Mal was ins Rollen bringen :fearscream:
:joycat::tearsofjoy:
 

Lancelot

Well-Known Member
Daemon ist und bleibt einfach mein Lieblingscharakter in der Serie.

Hat er wirklich "The Prince for one day" gesagt? Man sieht es nicht.
Hat wirklich seine Frau mit dem Stein getötet? Man sieht es nicht.

Was wäre passiert, wenn die Hochzeit nicht so eskaliert wäre?

Aber mir gefallen auch Alicent und Rhaenyra als starke Frauencharaktere. Mit Viserys habe ich eher Mitleid - er versucht ja das richtige zu machen, aber selbst wenn alle intriganten Charaktere sich einigermaßen anständig verhalten, dann eskaliert irgendwo ein Knight der King's Guard.
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Oh du lieber @Wüterich...
Wenn du morgens nach dem Aufstehenüberall "Wokeness" vermutest wirst du sicher auch fündig. Jetzt aber schlechte Nachrichten für deine blütenweiße Fantasywelt: Der alte "Rassist" Tolkien hat tatsächlich "farbige Menschen" und auch sowas wie "Asiaten" in seiner crazy Fantasywelt untergebracht. Die "Farbigen" sind sogar im Film zu sehen. Weil er keine Farbigen mochte kämpfen die ausschließlich für die woken Bösen, sind die dann auch als "halbe Trolle" beschrieben("Mischrasse???", bei den "Guten" gibt es keine halben Halblinge, oder?. Ich erinnere mich aber noch an die unsinnige Aussage dass die weiße Augen und rote Zungen hatten. Den Namen kenn ich nicht mehr, aber vielleicht kennt ihn der alte Nerd @Lancelot...
Du musst wohl lange suchen nach unwoken Fantasy-Welten, außerhalb Tolikiens ist der bekannteste Elf dunkelhäutig (Drizzt) ... Die Zwergenfrauen haben Bärte (Dragqueens?) und die Elfen sind alle homo, meinst du nicht?....Wenigstens musst du nicht überall Kleinwüchsige ertragen, sicher gibt es auch irgendeine richtig umwoke Vikingersaga ohne Schwarze und Schwule wo die ersponnene Fantasy noch Sinn ergibt und dann musst du nicht den linksversifften PC Mist anschauen.
Zu HotD:
Leider wird mir Daemon zu einseitig dargestellt, aber das Gefühl hab ich bei vielen Charakteren. Corlys mochte ich im Buch aber in der Serie nervt er ohne Ende. Seine Frau auch. Ich mag keinen der Charaktere sonderlich, aber das ist auch gut so. Spannend ist es dennoch, oder gerade deshalb.f Bis hetzt werden ominöse Äußerungen schneller aufgelöst als in GoT aber es muss ja auch mehr Zeit abgedeckt werden.
 

Lancelot

Well-Known Member
Die hießen tatsächlich einfach "Schwarze Menschen" oder "Schwärzlinge". Ist aber die deutsche Übersetzung, bei Tolkien heißen sie Swertings. Sie gehören zu den Haradrims und leben in Weit-Harad.
 

Lancelot

Well-Known Member
Also diese deutsche Übersetzung:

Tyrells in der Weite


Ich vergesse jetzt einfach, dass ich das jemals gelesen habe und verbleibe mit den "Regens" von "Castamaer", "Haus Lennister" und "Königsmund". Alles andere würde mich nur noch mehr traumatisieren, denke ich.
 

Lancelot

Well-Known Member
Stark hätte man auch mit Karg übersetzen können und dann hätte man Strong mit Stark übersetzen können. In der Logik, in der die Übersetzer ansonsten größtenteils vorgegangen sind, hätte das sogar einen Sinn ergeben (und nein, ich hätte das nicht so gemacht).

Es zeigt halt ganz gut, das Dilemma, wenn man zwanghaft alle Eigennamen eindeutschen muss.

Dann wieder gibt es Übersetzungen, die einfach nur random sind, beispielsweise Cole als Kraut.

Das ist völlig unnötig, die alten Bücher hatten auch in der deutschen Version noch die Originalnamen und man hat es durch die sehr "eigenwillige" Übersetzung in meinen Augen ziemlich verhunzt.

Hoffentlich lassen sie diese Übersetzer sich nicht auch noch an die alten Winnetou-Büchern austoben. Old Shatterhand? Heißt jetzt "Alte Schmetterhand"!
 

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