hier noch ein interwiev mit D. Hopp aus sport1.de....
München/Hoffenheim - Dietmar Hopp wollte seiner Heimatregion "nur" einen Bundesligaverein bescheren, doch jetzt wird der Milliardär zur Reizfigur der Zweiten Liga.
Dietmar Hopp war Mitgründer des Softwareunternehmens SAP AG
Der 67-Jährige wird fast überall offen kritisiert für seine Großzügigkeit.
Denn immerhin rund 6,3 Milliarden hat Hopp in den Aufsteiger 1899 Hoffenheim gesteckt.
Diffamiert fühlte sich Hopp auch von Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, der heftige Kritik am Mäzen geübt hatte.
"Schade sei, dass so eine Mannschaft einen der 36 Plätze im Profi-Fußball wegnimmt", hatte Heidel erklärt.
In einem offenen Brief an den DFB hatte sich Hopp daraufhin beklagt und die Kritik Heidels auf eine Stufe mit Rassismus-Diskriminierungen gestellt.
Krawalle in Hoffenheim
Ihren Höhepunkt erlebte die Neid-Diskussion vor der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:0), als in Hoffenheim die Anhänger der Pfälzer randalierten und einen Sachschaden von mehreren tausend Euro verursachten.
Im Interview mit dem DSF äußerte sich Hopp zum Disput mit Heidel und zur aktuellen Situation.
Dietmar Hopp über...
die Äußerungen der Konkurrenz gegenüber Hoffenheim:
"Ich verstehe nicht, warum man auf uns neidisch ist. Das kann man nur behaupten, wenn man unser Gesamtkonzept nicht verstanden hat."
die Angst der anderen Vereine, dass Hoffenheim alles wegkauft:
"Wir haben Brasilianer und Afrikaner gekauft und keinen einzigen aus unserer Gegend. Warum sollten die also Angst haben. Dann müsste ja auch jede Firma Angst haben, wenn eine andere Firma Erfolg hat. Das ist Konkurrenzkampf und zwar im positiven Sinne."
die Angst der anderen Vereine, dass Spieler schon im Jugendbereich abgeworben werden:
"Das geht doch immer im Wechsel. Die Leute verkennen, was die Spieler bewegt, nach Hoffenheim zu kommen. Nicht das Geld, sondern die wissen, dass in Hoffenheim ein Kompetenzteam ist, wo sie etwas lernen können."
den Streit mit Christian Heidel und die Krawalle der FCK-Fans:
"Ich will über dieses Thema nicht weiter reden. Wenn ein Offizieller eines Vereins so etwas sagt, dann hängen sich diejenigen, die gerne Krawall machen, da auch bereitwillig dahinter. Das ist das Problem."
das Verhältnis zu Mainz 05:
"Man kann regeln, dass man hier wieder zu einem normalen Verhältnis kommt - man will hier keine Feindschaft aufkommen lassen. Freunde werden wir wohl nicht so schnell, aber eine normale Beziehung sollte möglich sein."
den Disput mit Eintracht Frankfurt:
"Mit Frankfurt werden wir darüber auch noch mal reden müssen. Aber wenn wir uns gegen solche Anschuldigen in den Zeitungen nicht wehren, dann glauben unsere Anhänger am Ende noch: Ach ja, da wird schon etwas dran sein."
den Vergleich mit Chelsea und Abramowitsch:
"Also der Herr Abramowitsch hat nicht in Chelsea Fußball gespielt. Ich habe in Hoffenheim zehn Jahre gespielt und bin hier geboren. Seit 15 Jahren unterstütze ich diesen Verein. Das ist eine ganz andere Geschichte als die von Abramowitsch."
seine Aussage, Hoffenheim werde schon bald mehr Nationalspieler als die meisten anderen Klubs stellen:
"Das ist verdreht worden. Ich bin doch nicht so bescheuert zu sagen, Deutschland tritt mit Hoffenheimer Spielern an. Wir werden nie so viele Nationalspieler haben wie die Bayern, Schalke oder Dortmund - aber wir werden wahrscheinlich mehr haben als die meisten Zweitligaklubs, die derzeit mit uns spielen."
München/Hoffenheim - Dietmar Hopp wollte seiner Heimatregion "nur" einen Bundesligaverein bescheren, doch jetzt wird der Milliardär zur Reizfigur der Zweiten Liga.
Dietmar Hopp war Mitgründer des Softwareunternehmens SAP AG
Der 67-Jährige wird fast überall offen kritisiert für seine Großzügigkeit.
Denn immerhin rund 6,3 Milliarden hat Hopp in den Aufsteiger 1899 Hoffenheim gesteckt.
Diffamiert fühlte sich Hopp auch von Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, der heftige Kritik am Mäzen geübt hatte.
"Schade sei, dass so eine Mannschaft einen der 36 Plätze im Profi-Fußball wegnimmt", hatte Heidel erklärt.
In einem offenen Brief an den DFB hatte sich Hopp daraufhin beklagt und die Kritik Heidels auf eine Stufe mit Rassismus-Diskriminierungen gestellt.
Krawalle in Hoffenheim
Ihren Höhepunkt erlebte die Neid-Diskussion vor der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:0), als in Hoffenheim die Anhänger der Pfälzer randalierten und einen Sachschaden von mehreren tausend Euro verursachten.
Im Interview mit dem DSF äußerte sich Hopp zum Disput mit Heidel und zur aktuellen Situation.
Dietmar Hopp über...
die Äußerungen der Konkurrenz gegenüber Hoffenheim:
"Ich verstehe nicht, warum man auf uns neidisch ist. Das kann man nur behaupten, wenn man unser Gesamtkonzept nicht verstanden hat."
die Angst der anderen Vereine, dass Hoffenheim alles wegkauft:
"Wir haben Brasilianer und Afrikaner gekauft und keinen einzigen aus unserer Gegend. Warum sollten die also Angst haben. Dann müsste ja auch jede Firma Angst haben, wenn eine andere Firma Erfolg hat. Das ist Konkurrenzkampf und zwar im positiven Sinne."
die Angst der anderen Vereine, dass Spieler schon im Jugendbereich abgeworben werden:
"Das geht doch immer im Wechsel. Die Leute verkennen, was die Spieler bewegt, nach Hoffenheim zu kommen. Nicht das Geld, sondern die wissen, dass in Hoffenheim ein Kompetenzteam ist, wo sie etwas lernen können."
den Streit mit Christian Heidel und die Krawalle der FCK-Fans:
"Ich will über dieses Thema nicht weiter reden. Wenn ein Offizieller eines Vereins so etwas sagt, dann hängen sich diejenigen, die gerne Krawall machen, da auch bereitwillig dahinter. Das ist das Problem."
das Verhältnis zu Mainz 05:
"Man kann regeln, dass man hier wieder zu einem normalen Verhältnis kommt - man will hier keine Feindschaft aufkommen lassen. Freunde werden wir wohl nicht so schnell, aber eine normale Beziehung sollte möglich sein."
den Disput mit Eintracht Frankfurt:
"Mit Frankfurt werden wir darüber auch noch mal reden müssen. Aber wenn wir uns gegen solche Anschuldigen in den Zeitungen nicht wehren, dann glauben unsere Anhänger am Ende noch: Ach ja, da wird schon etwas dran sein."
den Vergleich mit Chelsea und Abramowitsch:
"Also der Herr Abramowitsch hat nicht in Chelsea Fußball gespielt. Ich habe in Hoffenheim zehn Jahre gespielt und bin hier geboren. Seit 15 Jahren unterstütze ich diesen Verein. Das ist eine ganz andere Geschichte als die von Abramowitsch."
seine Aussage, Hoffenheim werde schon bald mehr Nationalspieler als die meisten anderen Klubs stellen:
"Das ist verdreht worden. Ich bin doch nicht so bescheuert zu sagen, Deutschland tritt mit Hoffenheimer Spielern an. Wir werden nie so viele Nationalspieler haben wie die Bayern, Schalke oder Dortmund - aber wir werden wahrscheinlich mehr haben als die meisten Zweitligaklubs, die derzeit mit uns spielen."