Das macht die Spannung aus (abgesehen von den doch meist nie zutreffenden Lottozahlen).
Aber ich wundere mich sowieso, warum diese alte Diskussion, die sicher schon bei früheren Spieltagen begründeter geführt wurde, wieder hoch kocht.
Lautern kann sich gar keinen neuen Trainer leisten. Dazu sind die Mittel zu beschränkt. Das ist das Grundübel, welches jede Menge Probleme nach sich ziehen würde.
Sicher gibt es wenige Kandidaten, die man eigentlich jeder Mannschaft vorsetzen kann, aber die kosten viel Geld. Also nicht machbar. Folge ist, daß man einen nimmt, den man ja eigentlich gar nicht haben will, quasi als Notnagel.
Das weiß die Mannschaft, das weiß das Umfeld, das weiß Jeder. Als Trainer vor dem Wissen würde ich nie unterschreiben. Bevor man den ersten Handschlag getan hat, sind die Kritiker da.
Und dann kommt das Totschlag-Argument schlechthin. Ich glaube, keiner bestreitet, daß in der Winterpause dringend eine Verstärkung fürs Mittelfeld her muß. Ohne die geht es nicht. Verpulver ich das Geld aber in Abfindungen kann ich da entweder gar nicht oder nur drittklassig investieren. Und dann?
Dann kann der beste Trainer nichts ausrichten.
Was Lautern braucht ist Ruhe, Zusammenhalt und Unterstützung auch von aussen. Und das Vertrauen von aussen in die Mannschaft, auch wenn es mal schlecht läuft. Das Gefühl der Spieler, stolz auf den Verein zu sein hat zwar einiges mit deren Charakter zu tun, kommt aber nicht von Traditionen sondern von den Momenten auf dem Platz. Von dem Wechselspiel zwischen Fans, Mannschaft und Umfeld.
Ich sage es mal aus Borussen-Sicht. Keiner unserer jetzigen Spieler ist stolz bei uns zu spielen, weil Netzer in den 70ern hier so gut war. Sie sind froh für uns zu spielen, weil unser Verein mit seinen Fans, mit seinen Angestellten usw. mittlerweile einfach nur geil ist und hier einfach eine optimale Atmosphäre herrscht.
Denkt mal dran
Gruß