Boxen

Marcio

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Joschua haut Wladimir in der 11 KO.
Geiler Kampf bei dem Klitschko in der 5 unten und schwer gezeichnet war. Sich dann zurück kämpft und AJ in der 6 klar umhaut. Dachte da war Joschua durch... Hat sich aber gefangen und haut in der 11 Klitschko 2 mal runter. Referee bricht dann ab.

Endlich!
 

jimjones

Well-Known Member
Marcio schrieb:
Joschua haut Wladimir in der 11 KO.
Geiler Kampf bei dem Klitschko in der 5 unten und schwer gezeichnet war. Sich dann zurück kämpft und AJ in der 6 klar umhaut. Dachte da war Joschua durch... Hat sich aber gefangen und haut in der 11 Klitschko 2 mal runter. Referer bricht dann ab.

Endlich!
JAA!!!

Hoffe damit ist die Klitschko Ära endlich zu Ende!
 

playerred

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Ex- Schwergewichtsprofi René Monse mit nur 48 Jahren gestorben.

Der frühere Profiboxer René Monse ist tot. Wie sein ehemaliger Boxstall SES aus Magdeburg mitteilte, starb er nach langer Krankheit. Monse wurde 48 Jahre alt. "Die SES Boxing-Familie trauert um René Monse und unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen und Freunden“, hieß es in einer Pressemitteilung.

http://www.mdr.de/boxen/ex-boxer-monse-gestorben-100.html

Sehr traurig in dem Alter, ruhe in Frieden
 

playerred

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Die zweite Chance
PORTRÄT: Der Ludwigshafener Boxer Ahmad Ali boxt am 3. März um WM-Titel

VON THORSTEN EISENHOFER

Ahmad Alis Karriere schien nach einer recht erfolgreichen Zeit als Nachwuchsboxer schon beendet. Doch dann kam alles ganz anders. Und so kämpft der Europameister aus Ludwigshafen-Friesenheim am 3. März in Karlsruhe gegen Aro Schwartz um seinen ersten WM-Titel, den derzeit vakanten GBU-Gürtel im Mittelgewicht.

„Boxen“, sagt Ahmad Ali, „widerspiegelt alles im Leben“. Für ihn ist das Boxen quasi ein Leben im Leben. Ein Leben im Leben, in dem man dieselben Dinge mitmacht wie im Alltag – im Positiven wie im Negativen. Es gibt gute und schlechte Tage, Siege und Niederlagen, Höhen und Tiefen. „Im Boxen und im Leben läuft nie alles rund. Tauchen Probleme auf, gilt es Lösungen zu finden“, sagt Ali. Was im Leben wie im Boxen gilt, ist, dass Ausdauer, Zähigkeit oder Durchhaltevermögen in aller Regel belohnt werden.Der Friesenheimer boxt, seit er elf, zwölf Jahre alt ist. Er hatte früh den Traum, Profiboxer zu werden. Die Leistungen dafür passten. Die Erfolge auch. Was nicht passte: Sein Körper streikte, immer wieder stoppten ihn Verletzungen. „Das war sehr hart“, sagt Ali, der bei Mercedes-Benz in Mannheim als Fertigungsmechaniker im Karosseriebau arbeitet: „Man lebt für den Sport, träumt von Erfolgen und wird immer wieder zurückgeworfen.“ Er verlor den Spaß und den Antrieb, trainierte jahrelang nur noch hobbymäßig – zeitweise sogar gar nicht mehr.

Dann bekam er, was man im Leben normalerweise öfter bekommt als im Sport: eine zweite Chance. Vor rund dreieinhalb Jahren erhielt der Deutsch-Libanese den Anruf eines Kumpels. Der Kumpel wollte Alis zweifelsohne vorhandenes Talent nicht auf der Couch vor sich hin versauern sehen und überredete ihn, in Los Angeles als Sparringspartner an einem Trainingscamp für Weltklasse-Boxer des Mike-Tyson-Trainers Kevin Rooney teilzunehmen. Ali stimmte zu – und überzeugte. „Auf einmal habe ich gemerkt, was ich kann“, sagt der 29-Jährige. Er hätte sogar in den USA Profi werden können. Weil es seinem Vater gesundheitlich nicht gut ging, entschied er sich aber, nach Deutschland zurückzukehren. Er wagte hier den Schritt zum Profi.

Was folgte, war eine Karriere im Schnelldurchlauf. Innerhalb von nicht viel mehr als einem Profijahr hat er elf seiner zwölf Kämpfe gewonnen (bei einem Unentschieden), sich den Europameister-Titel geholt. Nun will er Weltmeister werden. „Der WM-Kampf ist sehr wichtig für meine weitere Karriere“, sagt er. Gewinnt er, könnte sein Traum bald wahr werden. Sein Traum ist es, Kämpfe in einem der vier großen Verbände WBA, WBC, IBF oder WBO zu bestreiten. „Ich will ganz oben ankommen“, sagt Ali. Verliert er, bleiben seine Träume womöglich für immer Träume. Mit dem Verlieren aber beschäftigt sich Ali nicht. „Ich will Spuren hinterlassen“, sagt er mit dem für einen Boxer so typischen Selbstvertrauen. „Selbstvertrauen ist das A und O. Wenn du nicht an dich selbst glaubst, kannst du nicht gewinnen.“ Diese Einstellung ist im Sport, im Boxen, wichtig. Sehr wichtig sogar. Sie ist aber auch im normalen Leben von Vorteil.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 46, Freitag, den 23. Februar 2018
 

playerred

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Rocky ist tot.

Ex Weltmeister Graciano Roccigiano starb am 1. Oktober, als er wohl betrunken, in Italien auf einer Schnellstrasse herumlief und überfahren wurde.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
ich hatte auch mal eine bzw. mehrere begegnungen damals im freibad. er war mal bademeister in der "wesch".
Kaiserslautern, Waschmühle

Im Freibad „Waschmühle“ arbeitete Mildenberger ab 1980 als städtischer Angestellter – nach anfänglichem Hilfsjob später als staatlich geprüfter Schwimmmeister. Für viele Besucher eine willkommene Gelegenheit, den berühmten Mann am Beckenrand in einen kleinen Plausch zu verwickeln.
wer ihn nicht kannte:
https://www.swr.de/sport/mehr-sport...e-ist-tot,mildenbergernachrufartikel-100.html

und was ich bis eben selbst nicht wusste, sein geburtshaus steht in meiner strasse.
 

playerred

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Mann was ist dieses Jahr bloß los ?
Schon wieder eine traurige Meldung unserer ehemaligen Boxer.

Ex-Weltmeister Boxer Markus Beyer im Alter von 47 Jahren gestorben
Der ehemalige Box-Weltmeister Markus Beyer ist einem Bericht des MDR zufolge tot.
Demnach starb er am 3. Dezember im Alter von 47 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in Berlin.

https://www.berliner-zeitung.de/spo...yer-im-alter-von-47-jahren-gestorben-31692026


Einer unserer besten, ruhe in Frieden Markus
 

playerred

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In eigener Sache

Kräftemessen im Faustkampf

10 Prozent Rabatt für die Internationale Profiboxgala in Kaiserslautern
Sportler im Ring, die ihre Kräfte im Faustkampf messen und das Publikum mit taktischer Raffinesse und technischem Können überzeugen –
nach einer Pause von mehr als zwei Jahren gibt es in Kaiserslautern wieder Profiboxen in der altehrwürdigen Fruchthalle zu sehen.


Die Fans können bei der Internationalen Profiboxgala am Samstag, 2. März, nicht nur Sportlern aus den Vereinigten Staaten, Kolumbien oder dem Senegal zusehen,
sondern auch einen Lauterer Lokalmatador anfeuern. Der bekannte große Boxstall Agon Sports Berlin wird ebenfalls bei dem Event vertreten sein und
vielversprechende junge Talente in den Ring schicken.Der Veranstalter verspricht Kämpfe auf sportlich höchstem Niveau. Hinzu kommt das einzigartige Ambiente der Fruchthalle,
die 1843 erbaut wurde.
Als Höhepunkt der Gala steht ein Titelkampf um die Internationale Deutsche Meisterschaft auf dem Programm.

Inhaber der RHEINPFALZ-CARD erhalten 10 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis.msw
Info
Internationale Profiboxgala: Samstag, 2. März, 19 Uhr, Kaiserslautern, Fruchthalle (Fruchthallstraße 10), 10 Prozent Rabatt für CARD-Inhaber

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 38 Donnerstag, den 14. Februar 2019
 

playerred

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Bald sprechen die Fäuste

Am Samstag steigt in der Fruchthalle ein internationaler Profikampfabend mit zehn Kämpfen

VON PETER KNICK

Der Countdown läuft. Nicht mehr lang hin ist es, bis am Samstag um 19 Uhr der Gongschlag zur ersten Runde beim großen internationalen Profiboxabend in der Fruchthalle ertönt. Doch bevor die Preisboxer im Ring die Fäuste sprechen lassen, steht am heutigen Freitag ab 18 Uhr im Barbarossahof das öffentliche Wiegen auf dem Programm.

Das Wiegen gehört zum Ritual von Profiboxkämpfen. Ein besonderer Moment für jeden Faustkämpfer, der da auf seinen Kontrahenten trifft, ihm Auge in Auge gegenübersteht. Sich da selbstsicher und siegesgewiss zu präsentieren gehört zum Geschäft. Jeder, der Lust habe, die Kämpfer beim öffentlichen Wiegetermin in Augenschein zu nehmen, sei eingeladen, sagt Frank Kiy, der Promoter der Veranstaltung, mit der Kaiserslautern sich auch in diesem Jahr wieder als Stadt des Boxens präsentiert.Seit der Antike fasziniert der Kampf Mann gegen Mann das Publikum. Dass diese Faszination ungebrochen ist, zeigte sich schon im Vorfeld der Kaiserslauterer Boxveranstaltung, bei der Kartennachfrage. So seien bloß noch Stehplatzkarten zu haben, sagt Kiy und berichtet weiter, dass der ehemalige Fußballprofi Mario Basler und auch der Sänger Mark Forster Interesse an der Veranstaltung bekundet hätten. Ob die beiden aber tatsächlich am Samstag unter den Zuschauern sein werden, konnte Frank Kiy nicht bestätigen.

Mag das Publikum aber noch so illuster sein, im Mittelpunkt stehen nach wie vor die Boxer. Dafür hat der aus Schopp stammende und in Frankfurt lebende Frank Kiy gesorgt. Ist es ihm doch gelungen, zehn Spannung versprechende Kämpfe nach Kaiserslautern zu holen. Zum Auftakt steigen die beiden Mittelgewichtler Vanja Dujin (Bosnien und Herzegowina) und der Russe Adam Amkhadov in den Ring. Bevor dann im zweiten Teil des Boxabends der Hauptkampf um den Titel eines Internationalen Deutschen Meisters zwischen Joan Manuel Lique Canaveral und Philipp Wiesenhöfer über die Bühne geht, wird es für den Saarbrücker Alexander Lorch ernst. In der Fruchthalle gibt der Halbschwergewichtler sein Profidebüt. Sein Gegner in diesem auf vier Runden angesetzten Kampf ist der Frankfurter Michael Klempert.

Kein Unbekannter in Kaiserslautern ist der griechische Schwergewichtler Evgenios Lazaridis. Der Athener, der 15 Profikämpfe bestritt, von denen er 13 gewann, davon acht durch K. o., sollte ursprünglich gegen Ali Kiydin kämpfen. Da dieser aber verletzungsbedingt absagen musste, bekommt der stoische Grieche einen afrikanischen Boxer vor die Fäuste: John Kimuanga Massaw, ein fast zwei Meter großes und weit über zwei Zentner wiegendes Schwergewicht aus dem Kongo. „Das gibt eine Riesen-Show für die Zuschauer“, sagt Kiy, der dem Boxabend eine besondere Dramaturgie gegeben hat.

Im letzten Kampf steigt nämlich der Lokalmatador und Cruisergewichtler Michael Seitz in den Ring und will gegen den Frankfurter Alexander Randoll seiner makellosen Kampfbilanz den sechsten Sieg hinzufügen.

Quelle Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 51 Freitag, den 1. März 2019
 

Marcio

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Klitschko Enthroner Joshua ist wieder alle Titel los.
Ist heute Nacht von Ruiz schön verprügelt worden nachdem dieser schon unten war.
Wieder mal ein Beleg das Muskeln und tolle Optik im Kampfsport uninteressant sind.

In der Form würde ihn Wilder vernichten.
 

vega

Well-Known Member
Klitschko Enthroner Joshua ist wieder alle Titel los.
Ist heute Nacht von Ruiz schön verprügelt worden nachdem dieser schon unten war.
Wieder mal ein Beleg das Muskeln und tolle Optik im Kampfsport uninteressant sind.

In der Form würde ihn Wilder vernichten.
Wobei ich mir das schon beim Klitschko-Kampf aufgefallen ist. Joshua hat ne gute Physis, nen guten Punch, aber seine Nehmerqualitäten sind für einen Champion eher dürftig.
 

playerred

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Wir haben wieder einen Weltmeister, Dominik Bösel ist IBO Weltmeister und WBA Interims - Weltmeister im Halbschwergewicht ( Henry Maske ), nach KO Sieg in der 11. Runde.
 

playerred

Well-Known Member
Steiler Aufstieg, böser Absturz

„Bubi“ Scholz lebte zwischen dem Triumph als Europameister und der Tragödie als Todesschütze – Morgen wäre er 90 geworden
Von Wolfgang Kauer

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Berlin. Obwohl er nie Weltmeister wurde, ist bis heute ein Profiboxer weltbekannt, dessen am 12. April 1930 in Berlin-Prenzlau begonnenes Leben nach 70 Jahren am 21. August 2000 in einem Seniorenheim in Berlin-Neuenhagen endete: Gustav „Bubi“ Scholz, der morgen 90 Jahre alt werden würde.

Die Weltbekanntheit verdankte Scholz aber nicht seinem Beruf, sondern einer Tragödie: Er erschoss 1984 seine Ehefrau Helga. Weil es alkoholbedingt geschah, wurde keine Mord-, sondern eine Totschlag-Strafe wegen Fahrlässigkeit verhängt. Nach zweieinhalb Jahren kam er wieder frei und heiratete noch einmal.

Der am Schluss an Alzheimer erkrankte „Bubi“ Scholz führte ein Leben zwischen Armut in der Kindheit, boxerischer Größe und Luxus in seiner Grunewalder Villa einerseits. Mit Feiern mit Show-Größen wie Harald Juhnke, Bully Buhlan, Hardy Krüger und Romy Schneider mit Gemahl Harry Meyen. Und zwischen schweren Depressionen, Alkoholmissbrauch, Todesschuss und Gerichtssensation andererseits.

Nie Amateur gewesen, gewann der Rechtsausleger zwischen 1948 und 1964 insgesamt 88 seiner 96 Profikämpfe, sechsmal gab es ein Unentschieden. In zwölf Duellen ging es um nationale und internationale Titel, die er alle aus Gewichtsgründen freiwillig abgab. Zwischen 1958 und 1981 war Scholz Europameister im Mittel- und Halbschwergewicht.

Zuvor hatte Scholz die erste Tragödie seines Lebens hinnehmen müssen. 1955 wurde Tuberkulose festgestellt. Nach 18 Monaten in einem Schwarzwald-Sanatorium stieg er wieder ins Seilgeviert.

Der wahrscheinlich beste Konterboxer seiner Zeit war nie Weltmeister wie sein Idol Max Schmeling im Schwergewicht. Das hatte damit zu tun, dass es während Scholz’ bester Zeit nur eine Weltorganisation des Berufsboxens gab; derzeit sind es elf. Ein WM-Kampf war daher noch mehr als heute auch eine Frage des Verhandlungsgeschicks der Promoter. Sein größter Erfolg blieb der am 5. Oktober 1958 gegen den Franzosen Charles Humez durch technischen K.o. in der zwölften Runde erkämpfte Titel des Europameisters im Mittelgewicht. Im Januar 1957 hatte Humez in Paris nach Punkten gewonnen.

Scholz-Manager Fritz Gretzschel gelang es 1962, den Weltchampion im Halbschwergewicht, Harold Johnson (USA), für eine 200.000-Mark-Börse nach Berlin zu locken. Vor 40.000 Zuschauern im Olympiastadion konnte „Bubi“ die größte Chance seiner Laufbahn nicht wahrnehmen. Zwar beeindruckte Scholz den Favoriten aus Philadelphia, doch in 14 der 15 Runden erwies sich der Weltmeister als zu clever und blieb ungeschlagen.

Mit der Zeit wurde Scholz Bestandteil der Berliner Schickeria. Aber sein Leben und das seiner Frau gerieten aus dem Fugen. Zudem geriet der angebliche Millionär – Kosmetikläden, Teilhaber einer Werbeagentur – auf die Schuldnerliste. Einer depressiven Phase folgte dann in betrunkenem Zustand der Todesschuss durch die Badezimmer-Tür.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 86 Samstag, den 11. April 2020
 

playerred

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Box-Weltmeister Leon Spinks ist tot
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Legenden unter sich. (Foto: AP)

Der frühere Schwergewichts-Boxweltmeister Leon Spinks ist im Alter von 67 Jahren gestorben.
Nach seiner olympischen Goldmedaille bei den Spielen 1976 in Montreal sorgte Spinks 1978 mit seinem
überraschenden Sieg gegen den damaligen Boxweltmeister Muhammad Ali für Aufsehen.


 

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