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Sonntagsfrage

Was würdet ihr wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 65 100,0%
  • SPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bündnis90/Grüne

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • WASG/PDS

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    65
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Onkel_Helmut

Well-Known Member
Da das Thema ja aktuell ist, und ich außerdem auf das politische Meinungsbild

in unserem Forum ein bißchen neugierig bin, spielen wir doch mal einfach Politbarometer und stellen die Berühmte Sonntagsfrage!
 
So geht das aber nicht, Sonntagsumfrage an einem Mittwoch, das muss ja schiefgehen
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Meinst du das so ne Umfrage unter lauter Bekloppten zu einem repräsentativen Ergebnis führt, vorallem wenn einige (Mehrfachaccountbesitzer) dreimal abstimmen?
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ich darf so wie es aussieht bei der kommenden bundestagswahl noch keine stimme abgeben(blödesmisstrauensvotum), aber ich würde die CSU wählen. unteranderem wegen den schei.... erneuerbaren energie zuschüssen (solar,wind....) von den grünen. außerdem die spd & b90g hatten genug zeit, die sie verschlafen haben, um den staat wieder auf vordermann zu bringen z.b. durch nötige reformen.
 
Am besten wäre, wenn alle die Wählen gehen ihre Stimmzettel ungültig machen würden. Vielleicht würden die Chaoten in Berlin dann mal aufwachen und merken das da was falsch läuft!!!



Ich mache meinen Stimmzettel ungültig. Aber wenn die CDU/CSU wirklich die Zulagen versteuern wollen, dann werde ich wohl die jetztige Regierung wählen.
 
Ist echt schwer, da alle Parteien zurzeit Entscheidungen treffen müssen und werden, die dem Volk weh tun, aber solang sie noch genug Geld haben um sich die Bezüge und Diäten zu erhöhren, läuft ja alles Rund..
 
Ich bleibe da, wo ich immer war, nämlich bei der SPD. Wobei ich gerne zugebe, dass diese Entscheidung das kleinere Übel ist. Meines Erachtens hat die jetzige Bundesregierung nie eine richtige Chance gehabt. In ihrer zweiten Legislaturperiode wurden endlich die nötigen Reformen wenigstens einmal begonnen. Die CDU hat dies zuvor ja auch jahrelang - aus einer ungleich besseren Position heraus - verschlafen oder bewusst ausgelassen. Finde es auch mehr als scheinheilig von der CDU, auf die jetzige Bundesregierung einzudreschen, das wesentliche Regelungen entweder durch die Bundesratsmehrheit der CDU blockiert wurden oder mitgetragen wurden - nur will man dann, wenn's Prügel dafür gibt, nichts mehr davon wissen (z. B. Arbeitsmarktreformen und Gesundheitsreform).



Wer glaubt, mit einer CDU geführten Bundesregierung wird alles besser, der träumt!
 
Finde es auch mehr als scheinheilig von der CDU, auf die jetzige Bundesregierung einzudreschen, das wesentliche Regelungen entweder durch die Bundesratsmehrheit der CDU blockiert wurden oder mitgetragen wurden - nur will man dann, wenn's Prügel dafür gibt, nichts mehr davon wissen (z. B. Arbeitsmarktreformen und Gesundheitsreform).


Würde es die SPD nicht genauso machen wenn die CDU an der Macht wäre und die REgierung bolden würde?



Ich denke das ist ein ewiges hin und her!



Leider...
 
Auf jeden Fall hat die SPD mal nicht erst jahrelang von einer "Erblast" geschwafelt, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte. Ums gleich vorweg zu sagen: Ich bin ein Befürworter der Wiedervereinigung. Allerdings war es total falsch, irgendein Zeugs von "blühenden Landschaften" zu schwätzen und zu behaupten, dass man die Kosten aus der "Portokasse" bezahlen könnte. Eine "Blut-Schweiß-und-Tränen-Rede" wäre damals angebracht gewesen - und wäre auch aktzeptiert worden. Da man aber keine Sicherungsmaßnahmen eingebaut hat, sind unsere sozialen Sicherungssysteme faktisch dadurch geplatzt.



Wenn sich unsere Damen und Herren Politiker jetzt einmal dazu aufraffen könnten, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, also Lösungen zu erarbeiten, die gesamtgesellschaftlich tragfähig wären, wären wir einen großen Schritt weiter. Allerdings sollte uns allen bewusst sein, dass hier auf keinen Fall schnelle Lösungen und Besserungen zu erwarten sind.
 
Da man aber keine Sicherungsmaßnahmen eingebaut hat, sind unsere sozialen Sicherungssysteme faktisch dadurch geplatzt.


Das stimmt zwar, aber mit dem jetzigen System bei der Rente (Generationenvertrag), wären die Sozialsysteme eh früher oder später am Ende gewesen.



Die Wiedervereinigung hat das nur beschleunigt.



Die Umlagefinanzierung bei der Rente ist ja auch nicht nur schlecht. Als das in den 50er Jahren eingeführt wurde, hat man dadurch niedrige Rentensätze gehabt, was sich ja Vorteilhaft auf das Wirtschaftswachstum ausgewirkt hat. Hätte man von Anfang an Rücklagen geschaffen, wären die Beiträge damals wesentlich höher gewesen. Auch hätte man nicht einfach so alle Rentner aus den neuen Ländern in das System integrieren können.



Ich denke man muss da ein Mischsystem anstreben, was aber auf jeden Fall zu dem grösseren Teil in Rücklagen fliessen sollte. Evtl. könnte man ja eine Mindestrente Umlagefinanziern, und dann den Rest in Rücklagen fliessen lassen. Wichtig ist dabei, dass es paritätisch fianziert wird, oder der Staat, wie bei der Riester Rente, Anreize schafft.
 
Mir gehts wie redskin. Ich wähl SPD. Das hab ich schon immer gemacht. Allerdings gebe ich gerne zu, dass das kein plausibler Grund ist. Aber mir wird ganz bange, wenn ich dran denke, dass Angela und Guido uns regieren.



Da ziehen wir dann in jeden Krieg, den diese Amis anzetteln und die Gesellschaft treibt immer weiter auseibnander zwischen denen, die noch einigermaßen mithalten können und den Habenichtsen, Kranken und Kindern.



Außerdem sind mir die Schwarzen einfach zu scheinheilig.
 
Ich habe zur ganzen Situation folgende Meinung, die sich mehr mit den großen Zusammenhängen als mit mit Details befaßt.

Ich werde mir mit dieser Meinung v.a. unter SPD-Wählern und Grünen sicherlich keine Freunde machen, aber ich vertrete in der momentanen Situation das, was viele als Hardliner-Position bezeichnen würden:



Zum einen ist es einmal faktisch so, dass keine Bundesregierung der letzten 30-40 Jahre die nötigen Maßnahmen getroffen hat, um unseren Staat langfristig fit zu machen. In den 60er und Anfang der 70er Jahre, als Geld aus den Wirtschaftswunderjahren vorhanden war, machte man den Fehler, anstatt die private Vermögensbildung des Einzelnen zu unterstützen und somit den Menschen langfristig die Möglichkeit zu geben, ihre Altersvorsorge selbst in die Hand zu nehmen, dass man viel zu viel Geld in den Sozialstaat gepumpt hat. Dieser wurde dadurch immer weiter aufgebläht. Dabei war damals schon vorausberechenbar und abzusehen, dass sich 1. die demografische Entwicklung der Bevölkerung in dem Maße verändern würde wie sie es getan hat und 2. dadurch die sozialen Sicherungssysteme auf lange Sicht überlastet würden.



Ein weiterer Fehler, der gemacht wurde, und immernoch gemacht wird, dass jede Regierung - egal welcher Farbe - nur eine Politik des Reagierens und nicht des Agierens betreibt. Ihren Anfang nahm diese Entwicklung ebenfalls schon in den 60er Jahren. Fakt ist, dass Medien, Lobbyisten, Interessenverbände und allen voran die Gewerkschaften zu viel Einfluß auf die Entscheidungsprozesse der Politik nehmen und durch ihre große Macht, die sie unzweifelbar haben, das Wählervotum beeinflussen. Die Gewerkschaften verlangen seit Jahrzehnten immer mehr Lohn für immer weniger Arbeit. die Wochenarbeitszeit ist bis vor kurzem stetig abgesunken, jedoch sollte dafür immer mehr Lohn gezahlt werden. Dies hatte im Laufe der Jahrzehnte zur Folge, dass zum einen die DM bis zu 50 % ihres ursprünglichen Wertes verloren hat, und zum anderen irgendwann ein effektives Wirtschaftswachstum nicht mehr möglich ist. Momentan "wächst" unsere Wirtschaft ihre ~ 0,9 % nur noch dank des Exports. Das ist viel zu wenig.



Diese Fehlentwicklung hat gleichzeitig zu einer immer größeren Erwartungshaltung und zu einem falschen Bewußtsein der Menschen geführt, da ihnen verkauft wurde, dass Wohlstand und Wirtschaft stetig weiterwachsen. Dass dies nach der geradezu Wirtschaftsexplosion der 50er Jahre auf lange Sicht unmöglich war, war eigentlich klar. Nur wurde den Menschen weiterhin vorgemacht, es gäbe ein quasi unendliches Wachstum, das den Wohlstand automatisch sichert. Da niemand die Handbremse angezogen hat, sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo dieses Bewußtsein so fest verankert ist, dass sich auch die Bürger jedem tieferen Einschnitt verweigern. "Reformen ja, aber nicht bei mir!"



Ein weiterer Fehler, der seit Jahrzehnten gemacht wird, ist die unnütze Verschwendung von Geldern durch Subventionen. Seit 2 Jahrzehnten werden in eine nicht mehr rentable Steinkohle-, Braunkohle- und Stahlindustrie und in eine ebenfalls nicht mehr konkurrenzfähige Landwirtschaft jedes Jahr zig Milliarden an Steuergeldern gepumpt, die woanders fehlen. Und warum? weil das Wählerstimmen sind. Dieser wirtschaftliche Unsinn hat in Deutschland Methode, weil die jeweilige Regierung gerne an der Macht bleiben und es sich nicht mit den Wählern verscherzen will. Man könnte die Kette der Beispiele beliebig fortsetzen.



Das Ergebnis dieser Jahrzehntelangen verfehlten Politik, dem Schmusekurs mit Gewerkschaften und Interessensverbänden, dem Kuschen vor Medien und Industrie ist eine Staatsverschuldung, die in etwa 10 Jahren zum Staatsbankrott führen wird, eine gegenseitige Blockadehaltung bei der politischen Arbeit in unserem Land, die jegliche Reformen unmöglich macht und eine Mehrheit politikverdrossener Bürger, die keine Lust mehr hat.



Was könnte die Lösung sein?

Fest steht, wir brauchen Reformen, und zwar wirkliche tiefgreifende Reformen, die keine Gruppe der Gesellschaft auslassen und JEDEM wehtun werden. Denn nur so kann man die Fehlentwicklungen bei uns noch stoppen und umkehren. Dabei muß allerdings klar sein, dass die meisten der Maßnahmen sich erst in der nächsten Generation auswirken werden, also in 20-30 Jahren, den in zwei oder 4 Jahren ändert sich nichts in einem 80-Mio-Land. Das war auch eine Schwindelei der Politik, seit Jahren.



Die Hauptmaßnahme muss sein, die Gewerkschaften zu entmachten und ihnen ihren Einfluß auf die Lohnpolitik wegzunehmen. Stattdessen sollten Betriebsräte gestärkt werden und in jedem Betrieb die Verträge individuell aushandeln können. Die Menschen müssen begreifen, dass sie selbst für ihr Glück verantwortlich sind, und nicht der Staat im Zweifelsfall ihren Wohlstand sichert. Denn das ist nicht Aufgabe des Staates, seine Aufgabe ist eine Existenzsicherung zu gewährleisten, nämlich ganz elementar gesprochen, das niemand verhungern muß und Kranke medizinisch versorgt werden. Es ist nicht seine Aufgabe, jedem seinen Wohlstand mit PKW und Fernsehgerät zu gewährleisten. Die Menschen bei uns müssen wieder mündiger werden und bereit sein, ihr Leben mehr selbst in die Hand zu nehmen. Diese Mündigkeit wurde ihnen in den letzten Jahrzehnten sowohl durch die Politik, als auch durch Gewerkschaften, Medien und Verbände teilweise genommen.

Weiterhin muss der Arbeitsmarkt flexibler gemacht, Kündigungsschutz abgebaut werden. Gleichzeitig braucht der Niedriglohnsektor steuerliche Erleichterungen, so dass es beispielsweise möglich sein muß 3-4 Jobs parallel auszuüben, die bis zu einer höheren Grenze als jetzt steuerfrei sind. Das kurbelt den Konsum an und senkt die Quote der Schwarzarbeit.

Ferner muß es für Unternehmen steuerliche Erleichterungen geben, damit sie sich wieder öfter für Deutschland als Standort entscheiden. Weiterhin müssen die Lohnnebenkosten runter - Deutsche Arbeitskräfte sind zu teuer.

Man wird sich daran gewöhnen müssen, auch mal für 5 oder 6 Euro die Stunde zu arbeiten. Die fetten Zeiten sind vorbei.



In Großbritannien wurden im sog. "Thatcherismus" Mitte der 70er Jahre genau diese Maßnahmen gegen unheimlich große Widerstände durchgesetzt. Unrentable Industriezweige wurden gnadenlos dicht gemacht und das Land umstrukturiert. Es gab Straßenschlachten mit den Gewerkschaften und geradezu bürgerkriegsähnliche Zustände.

Heute, 30 Jahre später haben sich diese Maßnahmen ausgezahlt: Großbritannien ist auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft einen Riesenschritt weiter als die BRD oder Frankreich, das ähnliche Probleme hat wie wir. Die Arbeitslosenquote auf der Insel liegt zur Zeit bei nicht einmal 5 % - davon können wir nur träumen.



Unser Weg muss auch in diese Richtung gehen. Da Jahrzehntelang alles notwendige verschlafen, bzw. nicht unternommen wurde, muss es eben jetzt in kurzer Zeit und mit Schmerzen für alle passieren. Und davon wird keiner ausgenommen sein.

Weil in meinen Augen eine Linke Regierung dazu nicht in der Lage ist, da sie - schon von ihrem historischen Selbstverständnis her, zu solchen drastischen Maßnahmen weder bereit, noch fähig ist, und ich das einer konservativ geführten Regierung eher zutraue, und vor allem hoffe, dass endlich was passiert, werde ich im September Schwarz-Gelb wählen.



So, nachdem ihr jetzt alle eingeschlafen seit, könnt ihr auf mich einprügeln
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P.S. Hoffentlich sind alle Rechtschreibfehler jetzt draußen, nach 8 mal durchlesen. Wer noch einen findet, darf ihn behalten.
 
Dem ganzen kann ich mich nur anschliessen! *Applaus*



Studierst du Politwissenschaft???



Bist du in einer Partei engagiert???



Ein richtig gutes Statement! *lang anhaltender Applaus*
 
Danke für die Blumen
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Nö, ich hab nur die Nase voll von diesem ewigen Geeiere in Berlin und überlege mir schon seit Jahren, was man ändern könnte.

Politik ist bei uns inzwischen zum Selbstzweck geworden, das ist auch ein Hauptproblem. Die Leute im Bundestag sind nicht mehr wirkliche Vertreter des Volkes - also Menschen, die einen normalen Beruf haben und aus dem Volk kommen - sondern mittlerweile eine eigene Kaste in der Gesellschaft - Berufspolitiker. Das wird durch unser System und unser Wahlrecht leider unterstützt. Auch da müssten Änderungen her. Da die aber nur der Bundestag mit Mehrheit beschließen kann und da ja bekanntlich oben genannte Leute sitzen, beißt sich die Katze in den Schwanz.
 
Richtig guter Beitrag!



- Unrentable Subventionen streichen

- Steuerentlastung der Arbeitgeber

- Gewerkschaften entmachen (teilweise=)

- Ökosteuer weg

- Keine Verschandelung der Umgebung mit riesen Solarfeldern (siehe im Osten) und massenhaft Windrädern. Übertreiben muss man es mit dem Ökostrom auch nicht. Atomenergie ist zwar gefährlich, aber sehr lukrativ und ergibig.



Das sind die grösseren Aufgaben die zu bewältigen wären. Viele werden bzw. müssen noch folgen.
 
Kei Wunner dass du Helmut heißt
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, die Thatcher war total krank im Hirn, da haben sich viele Briten bis heut net von erholt. Außerdem kann man aufgrund der Geschichte der letzten 100 Jahre nicht D mit GB vergleichen (Kolonien, Siegermacht, Reparationszahlungen, keine Wiedervereinigung, kein Euro).

Während du bei den Lobbyisten recht hast, sehe ich das mit den Gewerkschaften anders. Ich kenne einige Leute die für lächerlcih wenig Geld 6 Tage die Woche arbeiten gehen (ausgebeutet werden) und es gibt niemand der sich für ihre Belange einsetzt. Sicher nicht Politiker die immer mehr Mobilität fordern, was bei schwindendem Kündigungsschutz ja auch heißt 1 Monat in Dresden arbeiten, gefeuert werden, 1 Monat in Hamburg, was nur als gutes hätte das endlich dieser blutsaugenden Zeitarbeitsfirmen pleite gehen. Die Sache mit den 3-4 Jobs paralell wird dann auch weiterhin von Firmen wie Joeys Pizza ausgenutzt, wo lieber 5 steuerfreie Jobs an 5 Leute vergeben werden als dass 2 Mitarbeiter mit Steuern eingestellt werden. Problem natürlich, der Staat braucht die Steuern und holt sie woanders wieder rein.

Was mich besonders stört bei dem derz. System ist auch die dauernde Schuldzuweisung und die Kompetenzstreitereien. Haben CDU oder FDP oder SPD die besten Ökonomen? Für eine Legislatur docktern die rum, machen sonstwas und hinterlassen einen Trümmerhaufen für ihre Nachfolger. Warum macht man sowas nicht unabhängig von der Regierung und stellt einfach nur die besten Volkswirte dauerhaft dafür ein, den Haushalt zu verwalten? Keine Entschuldigungen mehr, wenn neue "Löcher" gefunden werden muss halt mal einer gehen, nicht erst nach der nächsten Wahl. 1000 Gesetze werden schnell erlassen (kostet Geld) und wenn die nächste Partei dran ist wieder aufgehoben oder (typisch deutsch) mit Anhängen und Ausnahmen versehn.
 
Also in deinem Beitrag steht zwar einige richtiges aber auch viel Unfug Onkel Hellmut. So läßt du manches wie Produktivitätssteigerungen beim Thema kürzere Arbeitszeit einfach weg, weil es nicht in deine Argumentationslinie passt.



Ich hab allerdings im Moment wirklich viel zu tun, weshalb ich jetzt noch nicht näher auf deinen Post eingehen möchte.
 
Atomenergie is SCHEISSE und v.a. gefährlich! Wieso sollten wir so ein Risiko eingehen wollen. Die scheiß Beschwererei von den Anwohnern von Windrädern geht mir auch voll auf den Sack, Hauptsach kein Asylantenheim, Windrad, Mülldeponie, Klapse vor MEINER Haustür ->Bürgerinitiative, Unterschriftenaktion. Strom will aber jeder...
 
Thatcher war Ende der 80er, zum Ende ihrer Regierungszeit hin, wirklich nimmer ganz sauber. Da hatte sie ihr Gespür verlassen. Aber das, was sie in den 70ern zu Anfang ihrer Regierungszeit machte, hatte Hand und Fuß, der später Erfolg gibt ihr ja jetzt Recht, was das betrifft.



Und mit deiner Einschätzung hast du Recht: Natürlich werden mehr Leute - nenn es ruhig so - ausgebeutet werden, man wird weniger verdienen, die Zeiten werden überhaupt rauher. Aber das ist leider Fakt, eine Entwicklung die vorgezeichnet ist. Dafür können wir uns bei den Regierungen seit den 60er Jahren bedanken. Auch für Leute mit Hochschulabschluß werden die Zeiten rauher. Inzwischen gibt es - außer für einige Nischenfächer, deren Absolventen händeringend gesucht werden - für keinen erfolgreichen Hochschulabgänger mehr eine Jobgarantie. Also wird auch den Akademikern ein rauher Wind ins Gesicht wehen. Aber die Zeiten sind leider nun so. je früher man versucht, zurechtzukommen, desto besser. Ich persönlich mache mir auch so meine Gedanken, was aus mir wird.Ich mache mir bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation wenig Illusionen. Man braucht vor allem Glück oder Vitamin B heutzutage.

Ludwig Erhard übrigens hatte seinerzeit genau diese Ideen von Unterstützung von Vermögensbildung, mehr Selbstständigkeit der Bürger usw., das wäre also richtig gut für die Gesellschaftsentwicklung gewesen.

Aber er wurde von den ganzen Bremsern und Gewerkschaftsfreunden, die es damals schon gab, ausgebremst und ist unter anderem deswegen auch '66 zurückgetreten.

Mit den Ökonomen das wäre ne gute Idee. Es gibt ja schon die sogenannten "Wirtschaftsweisen" bei uns, die ab und zu ihren Senf zur Lage abgeben. Nur auf die hört vor lauter Parteiengezänk keiner. Wie schon gesagt: Vieles ist zum Selbstzweck verkommen. Wenn man sich mal die politischen Diskussionen ansieht, merkt man, dass es sehr oft um irgendwelche Details geht. Da sitzt Eichel im Fernsehen und rechnet irgendwelchen Mist vor, den niemand kapiert. Auch das ist eine Art von Verschleierung: Denn wenn ich die Interviewzeit mit Zahlenkolonnen fülle, brauche ich über die großen Zusammenhänge nicht reden.

Und diese WASG die sind mir persönlich ein Greuel, denn die wollen genau diese verfehlte Politik fortsetzen und Sozialabgaben weiter beibehelten bzw. ausbauen. Die sind nur noch vernagelt in meinen Augen. Und Lafontaine hab ich schon immer für einen ganz gefährlichen Mann gehalten.

Nicht umsonst lässt er sich vor deren Karren spannen. Er wittert Macht.



@ RR

laß dir ruhig Zeit, war ja auch ne Menge Stoff.
 
Die Entwicklung is nicht vorgezeichnet, da leider auch immer mehr Leute so viel Geld haben, dass sie es gar nicht mehr ausgeben können = Schere zwischen oben und unten. Da muss entgegengearbeitet werden, da es m.M. nach keinen Sinn macht die Last auf den Schultern vieler Schwacher zu verteilen.
 
Atomenergie ist zwar gefährlich, aber sehr lukrativ und ergibig.




Ich werde mal nur dazu etwas sagen:



Atomenergie ist nicht nur gefährlich, Atomenergie ist auch nicht lukrativ und schon gar nicht ergiebig!



1. Zur Gefährlichkeit: Tschernobyl und Reaktorunfall in USA! Niemand kann sagen: "Ja im Kommunismus ist da mal was passiert, dass kann uns gut entwickelten Wessis nicht passieren" Es ist in den USA schon passiert! Zudem: Sellafield!



2. Lukrativ? Ja genau, nach jahrzehntelangem Milliardensubentionen für Kraftwerke und vor allem Forschung. Da wurden hunderte von Milliarden verprasst. Achja und die ganzen Transporte (von Brennstäben, sowie Uran usw usw) und das Endlagern ist auch sehr lukrativ...zudem der teure Abbau der vorhandenen Kraftwerke. Achja: Lukrativ wäre es auch die Schäden bei einem Reaktorunfall zu beseitigen, aber nicht für den Steuerzahler.



3. Ergiebig:Siehe 2tens. Was wird denn an Strom verbraucht für die Endlagerung? Für die Transporte? Damals für die Forschung?



Wer sagt Atomenergie sei etwas gutes, der hat sich nicht mit dem Thema beschäftigt, sondern plappert einfach der Merkel alles nach. Atomenergie schafft auch keine Arbeitsplätze, sondern vernichtet diese. Zudem wird durch Atomenergie weniger Forschung betrieben, da die Energiekonzerne mit dem stand der Technik zufrieden sind. Auch werden keine neuen Kraftwerke gebaut, die dem Klimawandel entgegen wirken könnten (Kraft-Wärme-kopplung). Aber den Klimawandel gibt es laut Bush ja gar nicht...Außerdem: Je mehr Atomkraftwerke es gibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das die Mullahs im Iran oder andere "Terrorfürsten" Plutonium in die Hände bekommen, so viel noch zur Sicherheit.



Naja aber lieber eine "strahlende" Landschaft, als Windräder oder Solarfelder...
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Achja: Ich bin kein Grüner, habe mich jedoch aufgrund der Facharbeit eines Freundes mit dem Thema beschäftigt und ein Referat gehalten.





Helmut:

Erst sagst du in etwa "Alle Politiker machen Mist", dann jedoch gehst du nur auf Eichel ein und die derzeitige Regierung und die Linke. Die Konservativen, die dieses Land lange in die Sackgasse führten, die führst du gar nicht an???
 
Das Problem is ja auch dass man in dieser super-Demokratie (wo is die bitte?) nur zwischen großen und kleinerem Übel wählen kann...
 
@ Jonny

Nee, Eichel sollte jetzt nur ein Beispiel sein für politisches Taktieren und Augenwischerei. Natürlich wurden auch von den Konservativen jede Menge Fehler gemacht. Diesen Mist von wegen "blühende Landschaften" hab ich auch noch in den Ohren - das war zB ein gutes Bsp. für konservatives Unsinns-Gelaber. Deswegen hab ich mich ja in dem langen Beitrag von vorhin auch ausnahmslos auf alle Regierungen seit den 60er Jahren bezogen.

Mein Statement war ne allgemeine Abrechnung mit der Situation. Da ich von Haus aus eher zu schwarzgelb tendiere, und in ihnen das kleinere Übel sehe, hoffe das ENDLICH mal was konstruktives passiert, und ich keine andere Partei sehe, die man wählen könnte (die ganzen Linken Parteien inkl. SPD scheiden für mich aus, radikale Parteien aller Art sowieso), wähl ich schwarz-gelb.



@Ramser

Du hast natürlich damit Recht, dass es prinzipiell ungerecht ist, die Last auf den Schultern der Schwachen zu verteilen. Aber das Problem ist ja, dass die Betriebe ja nunmal die Arbeitsplätze schaffen. Wenn ich jetzt hingehe und lege denen Lasten auf, die den Standort Deutschland unattraktiv machen, haben die kleinen Leute unterm Strich noch mehr die Arschkarte, weil sie gar keine Arbeit mehr finden. Wie man dieses Dilemma wirklich gerecht lösen könnte, weiß ich auch nicht recht. Auf jeden Fall muss man aber erstmal die Betriebe dazu bewegen, hier zu investieren bzw. hier zu bleiben. Denn sonst kannste bald alles zu machen.
 
Ich finde eher der Verbraucher hier in unserem Land sollte keine Produkte abgewanderter Betriebe kaufen. Deutsche Ware hat immer noch einen recht guten Ruf in Übersee. Der Teufelskreis geht ja weiter wie folgt: Käufer hat kein Geld, kauft das billigste, kein inländisch erzeugtes Produkt, dann wandert der nächste Betrieb ab, um Kosten zu sparen.

Da die Aktionäre dieser Unternehmen meist keine Interessen haben wo die Kohle gemacht wird, nur dass es viel ist wird von Unternehmen zuerst Druck auf die Regierung erzeugt (siehe Airbus HH), dann irgendwann doch umverlagert. Das kanns ja auch nicht sein!
 
Atomenergie is SCHEISSE und v.a. gefährlich! Wieso sollten wir so ein Risiko eingehen wollen. Die scheiß Beschwererei von den Anwohnern von Windrädern geht mir auch voll auf den Sack, Hauptsach kein Asylantenheim, Windrad, Mülldeponie, Klapse vor MEINER Haustür ->Bürgerinitiative, Unterschriftenaktion. Strom will aber jeder...


@Wildsau,

das sehr ich genau so. Atomenergie war ist und bleibt Scheisse
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Ich hoffe mal BMW-Suppoerter und BayernDepp werden noch was zu meinem Beitrag zum Atomstrom antworten. Für jedes Argument pro Atom gibt es sicher zwei Gegenargumente!!!
 
Als das Kohl-Mädchen Angela Umweltministerin war, hat sie auf die Frage, ob bei Atomtransporten keine Gefahr für die begleitenden Polizisten bestehe, gesagt: Nein, ich bin Physikerin. Ich weiß das. Wenn was ausläuft, nimmt man ein Tuch und wischt es weg.



ARMES DEUTSCHLAND
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