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Sonntagsfrage

Was würdet ihr wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 65 100,0%
  • SPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bündnis90/Grüne

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • WASG/PDS

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    65
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Die Parteien sind für 4 Jahre an der Macht, jedoch wirken sich richtige Reformen, die auch etwas bringen, sei es im Bereich Soziales, Umwelt, Verteidigung oder wo auch immer, erst nach 10 oder gar 20 Jahren etwas.


Also das beste Gegenbeispiel dafür ist doch Frankreich Jonny.



In Frankreich wurde der Präsident, als Oberhaupt einer Präsidialrepublik, ja bis zu letzten Wahl auf 7 Jahre gewählt.



Und was hat es Frankreich genutzt? Augenscheinlich nicht soviel, denn wirtschaftliche Probleme haben die auch genügend, und deren Sozialkasen sind auch leer.



Gegenbeispiele aus Deutschland sind übrigens hauptamtliche Bürgermeister. In Rhenland-Pfalz werden die auf 8 Jahre gewählt, in NRW glaub ich sogar auf 9 Jahre. Da stelle ich in der täglichen Arbeit auch nicht fest, dass sich das besonders positiv auf langfristige Problemlösungen auswirkt....



Klar, werden durch Wahlperioden von 4 (oder 5 Jahren in den meisten Ländern; würde ich auch im Bund begrüssen), langfristige Reformen schwierig. Demokratie lebt aber auch vom mitmachen, und wie schnell sich die Meinungen in der Bevölkerung ändern können sieht man doch jetzt. WASG/PDS liegen in den neuen Ländern gleichauf mit der Union bei 30%!



Wäre es jetzt gerechtfertigt Rot-Grün noch 13 Jahre (dann hätten sie die 20 voll) weitermachen zu lassen, zumal ja auch vieles durch unseren Föderalismus im Bundesrat blockiert wird?



Ich denke nein. Diese Neuwahlen sind nötig, auch wenn die SPD vermutlich verliert, damit sich wieder was bewegt. In der jetzigen Konstelation, wären alle Bemühungen doch im Keim erstickt worden, und wir alle hätten nötige Zeit verloren. Die hoffentlich positiven Effekte kann nichtmal ein eventueller Bundesinnenminister Beckstein zu nichte machen.
 
Leider denken die wenigsten so wie winfield, und fast keiner will was von dem was er hat abgeben. Und wenn jetzt irgendwo durch neue Reformen gespart werden soll ist das Geschrei groß.

Die Gehler liegen in der vergangenheit als die Regierung mit dem Geld nur so um sich geschmissen hat. Und wer das jetzt ausbaden muss, ist das ärmste Schwein, udn wird bei der nächsten Wahl abgestraft.



Wenn ich da nur an die Beamten denke, unkündbar egal welche Leistung sie bringen. Und da auch dort Stellen wegfallen dürfen viele schon mit 55 in Pension gehen, und haben kaum Einbußen bei der Pension (als wenn sie bis 65 arbeiten), damit sie einwilligen. Klar, bekommen sie dann bis 65 die Pension, statt dem höheren Gehalt, aber dafür haben sie ja auch den ganzen Tag frei.
 
Leider denken die wenigsten so wie winfield, und fast keiner will was von dem was er hat abgeben. Und wenn jetzt irgendwo durch neue Reformen gespart werden soll ist das Geschrei groß.
Die Gehler liegen in der vergangenheit als die Regierung mit dem Geld nur so um sich geschmissen hat. Und wer das jetzt ausbaden muss, ist das ärmste Schwein, udn wird bei der nächsten Wahl abgestraft.



Wenn ich da nur an die Beamten denke, unkündbar egal welche Leistung sie bringen. Und da auch dort Stellen wegfallen dürfen viele schon mit 55 in Pension gehen, und haben kaum Einbußen bei der Pension (als wenn sie bis 65 arbeiten), damit sie einwilligen. Klar, bekommen sie dann bis 65 die Pension, statt dem höheren Gehalt, aber dafür haben sie ja auch den ganzen Tag frei.


also ich weiss nicht, wenn ich so an einen Polizeimeister denke, der fürn Appel und ein Ei jeden Tag sein Hals riskiert kann ich Deine Beamtenschelte nicht verstehen.
 
Hallo molle22! Herzlich willkommen bei uns im Forum!





Muss dir recht geben, was deine Meinung zur Beamtenschelte betrifft. Bin halt auch einer. Diese Diskussion jetzt vom Zaun zu brechen, macht hier wenig Sinn, dann das würde einen eigenen Thread ganz allein füllen. Vielleicht nur so viel zur Beruhigung: Bei den Beamten fühlt sich immer jeder berufen, seinen Senf dazuzugeben. Ist ja auch klar, denn (fast) jeder zahlt Steuern und somit unser Gehalt bzw. unsere Versorgungsleistungen. Ist das etwa nicht ganz ähnlich, als wenn ich mir bei Karstadt oder sonstwo irgendetwas kaufe? Und reden da die Leute vielleicht mit, wenn es um die dortigen Arbeitsbedingungen geht?



Keine Angst, Leute! Auch wir Beamte mussten und müssen nicht nur finanziell ganz schön bluten! Und das immer mit der Argumentation des krisensicheren Arbeitsplatzes (das höre ich jetzt schon seit 25 Jahren). Wir gehören halt mit Masse nicht den oberen Gehaltsgruppen im öffentlichen Dienst an und sind nicht alle Lehrer, die vermeintlich einen Halbtagsjob mit viel Kohle und jeder Menge Ferien haben. Leider werden gerade auf diesem Feld jede Menge Halbwahrheiten und (wissentlich?) Unwahrheiten verbreitet - kommt immer gut an und die Hoheit über die Stammtische gewinne ich mit solchen Aussagen immer!



Wenn Spaß macht, können wir dieses Fass hier auch noch aufmachen.
 
Ich meinte auch nicht alle Beamten damit, aber in einige Bereiche gehören keine hin.

Mein Papa war bei der AOK (was suchen dort Beamte, naja neue gibts da jetzt auch nicht mehr), und ist halt mit 55 Jahren dann gegangen und ihm gehts jetzt super.

Angestellte werden halt entlassen wenn sie nicht mehr gebraucht werden und das geht heute ruck zuck und wird in den nächsten jahren noch schlimmer.

Dann stehen sie da mit 55 finden keinen neuen Job, müssen 10 Jahre zum Arbeitslosenamt, bekommen ihre Rente erst ab 65, und die ist dann deutlich geringer, da sie ja 10 Jahre zu wenig gearbeitet haben.





Und Lehrer verdienen bei uns einfach zuviel, da war man vor einigen Jahren zu spendabel. Steigen dann automatisch nach einigen Jahren vom STR zum OSTR auf, ohne was dafür machen zu müssen.

In vielen Nachbarländern gehören Lehrer zu den Leuten, die vom Gehalt her zur unteren Mittelschicht gehören. Bei uns würd ich sie schon zu den Besser verdienenden zählen. Klar kriegt ein Manager mehr, aber die haben auch keinen 8 (oder weniger) Stunden Tag.
 
...Arbeitslosenamt...


Den find ich gut!
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Was anderes als Arbeitslosenverwaltung, und Beschönigung der Statistik wird doch dort in der Hauptsache eh nicht mehr gemacht - oder?



Aber ich komm schon wieder OT! (wirklich?)
 
@SoccerGirl:



Die Bestrebungen sind ja da, Beamte in den Bereichen, wo sie nicht zwingend erforderlich sind, abzubauen. Wie das bei Lehrern ist, lassen wir vielleicht mal dahingestellt.



AOK und Beamte ist mir allerdings neu. Nie davon gehört.



Was die Arbeitszeit betrifft, kannst du ja gerne mal einen Polizeibeamten fragen, wie das mit seinem 8-Stunden-Tag aussieht. Aber auch wir, die wir uns tagaus tagein auf irgendwelchen Ämtern rumlümmeln, brauchen uns keine Gedanken über Auslastung zu machen. Da werden Leute pensioniert, für die es keinen Ersatz gibt - machen wir halt alles auch noch mit. Ganz davon abgesehen hat es bei uns in den letzten Jahren erhebliche Einschnitte in das Gehaltsgefüge gegeben. Ich nenne da nur mal die Veränderungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Besoldungs"erhöhungen", tiefe Einschnitte bei der Beihilfe (also unserer "Krankenversicherung"), Erhöhung der Arbeitszeiten etc. Wie du vielleicht aus den Zeitungen mitbekommen hast, stehen uns darüber hinaus erheblich Reformen ins Haus. Die leistungsgerechte Bezahlung steht dabei im Mittelpunkt.



Da können wir stundenlang diskutieren. Meiner Einschätzung nach ist es im öffentlichen Dienst noch nie anders gewesen, als dass wir bei brummender Konjunktur die letzten waren, die davon profitiert haben, aber im umgekehrten Falle - weil's halt recht einfach geht - die ersten, denen man wieder in den Geldbeutel und sonstwo hingegriffen hat. Das Einzige, was wirklich bleibt, ist der krisensichere Arbeitsplatz. Steht nur noch die Frage im Raum, ob der dann noch Spaß macht und für die vielen Beamten im einfachen und mittleren Dienst noch eine Lebensperspektive bietet.
 
Also das beste Gegenbeispiel dafür ist doch Frankreich Jonny.


Eigentlich ist das beste Gegenbeispiel Kohl...



Naja was ich auch damit aussagen wollte ist, das keine große Partei der anderen etwas gönnt, da sie dann Wählerstimmen verlieren könnte. Wenn die SPD zum Beispiel das Steuersystem oder das Gesetzsystem (mit seinen abertausend Vorschriften und Paragrafen) im allgemeinen hätte vereinfacht, dann hätte man immense Summen an Geld gespart, hätte ein kleineres Defizit (sicher weit unter 3%) und somit stände die SPD beim Wähler gleich viel besser da.



Die CDU weiß, dass man die Systeme vereinfachen muss, lässt es aber nicht zu, sondern blockiert, damit das Ansehen der SPD weiter sinkt. Die SPD würde isch nicht anders verhalten.
 
halt doch über genau das was du grad gesagt hast ein referat , wenn dir kein thema einfällt!
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ja thema ist festgelegt undzwar nen scheissthema, sonst hätte ich ja kein Problem damit. Naja noch genau 4 Stunden Zeit ein Thesenpapier zu erstellen und nochn paar Folien ziehen. Man wie ich sowas hasse kann man ned einfach ne Klausur schreiben, anstatt Zwangsreferate zu Themen bei denen Google nicht mal mehr Müll ausspuckt.
 
Welches Thema hast du denn? Und wozu hast du uns, die zuhause ne Bewerbung schreiben und sich dabei langweilen
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Der Taufstreit bezogen auf die Synode von Karthago vom 1.9.256.



Themen die vorkommen sollen:

sententiae episcoporum, Ausbreitung des christentums in AFrike und der Vergleich der Synode mit einer römischen Senatssitzung



Ich sag nur alles scheisse man, versucht mal irgendwas bei google zu finden, da gibste taufstreit ein und was kommt: der vorschlag tarifstreit, etc.

is son scheiss bücherreferat man und da ich sowas hasse und mich das Thema nullkoimmanull interessiert war das bis grade ne echte QUAL. Aber bin soeben fertisch geworden: 40 Minuten zu früh man.
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Naja Schule war was schönes mit so Referaten zu dem politischen System, zur Rentenversicherung, zu was weiß ich. Nunja hab zwar in school auch nie Referate machen wollen, aber naja jetzt lässt es sich tlw. nicht mehr vermeiden.
 
Du musst bei Google Ketzertaufstreit eingeben, dann findest du Material. Und du kannst Konzil von Nicäa 325, glaub ich, eingeben. Da wurde der Streit zwischen Rom und Karthago nämlich beigelegt.
 
Die CDU weiß, dass man die Systeme vereinfachen muss, lässt es aber nicht zu, sondern blockiert, damit das Ansehen der SPD weiter sinkt. Die SPD würde isch nicht anders verhalten.


Da hast du natürlich völlig recht, aber das wird sich wohl nie in einer Republik mit 2 Kammern ändern.
 
Da das Thema ja aktuell ist, und ich außerdem auf das politische Meinungsbild
in unserem Forum ein bißchen neugierig bin, spielen wir doch mal einfach Politbarometer und stellen die Berühmte Sonntagsfrage!


Interessant wäre zu sehen, wie sich das Barometer ( oder ob überhaupt )

nach 14 Tagen oder einem Monat verändert.
 
Solange wir in Deutschland 18 000 ( achtzehntausend !) Beamte für die Binnenschifffahrt haben, aber nur 6000 deutsche registrierte Schiffe geht es uns doch gut, oder ?
 
@Der_Objektive:



Also ich bin jetzt zwar kein Experte für Binnenschifffahrt, aber auf deutschen Gewässern fahren vielleicht ja auch ein paar nicht-deutsche Schiffchen.



Wo ist die Zahl überhaupt her?



Edit:



Hab mal kurz gegoogelt und eine Statistik gefunden, die deinen Äußerungen zu Grunde liegt. Hieran lässt sich prima erläutern, wie schnell man doch Stimmung gegen Beamte machen kann.



Die Statistik stellt die Zahl der Beschäftigten im Schifffahrtsgewerbe mit der Zahl der Beschäftigten in der Schifffahrtsverwaltung gegenüber (und auch mit der Zahl der gewerblichen deutschen Schiffe). Im Kommentar dazu werden aus Beschäftigten sofort mal Beamte gemacht, was mit Sicherheit so nicht stimmt. Im Übrigen sind die Schifffahrtsverwaltungen ja nicht nur - wie bereits erwähnt - für die gewerbliche Schiffahrt zuständig, sondern eigentlich für alles, was sich so auf den Binnengewässern rumtreibt, also auch für das kleinste Paddelboot oder die zahlreichen Motorbootkapitäne. Sie nehmen auch zahlreiche andere Aufgaben wahr wie z. B. Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, umweltschützerische Maßnahmen auf Binnengewässern usw.



So, vielleicht werde ich ja doch noch Experte auf diesem Gebiet.



Wollte halt nur mal verdeutlichen, wie man mit wenigen Kniffen eine Statistik verbiegen kann, mit ein paar Annahmen würzt und schon hat man das Ergebnis, das man gerne hätte. Aber da kannst du ja nix dafür, Objektiver. Solche Meldungen sind geradezu darauf ausgerichtet, Stimmungen zu erzeugen.
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