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Religion & Glaube

Gott sei dank bin ich Atheist...
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:D:D



Genialer Spruch!
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Ich habe dann irgendwann angefangen, mich für Esoterik zu interessieren. Hab aber auch dort festgestellt, dass es nicht das Wahre für mich ist und interessiere mich heute hauptsächlich für Heilkräuter, Tees etc. ...(Auf den Scheiterhaufen mit mir!
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:lol:
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)
Hexe:!:




Ich hab gehört, nach dem Tod kommt Fanclub-Gruppensex non-stop.
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Quelle?




Gott sei dank bin ich Atheist...
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ich glaube nur an den finsteren lord des rock.
Nachbarschaftliche Grüße. Bring that shit down!:ban:







Ah, und außerdem:

Ich glaube an den Teufel....äh, die Teufel, die roten!

Auf der Basis dürften wir uns ja wohl alle treffen. Amen, meine Brüder und Schwestern
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menno, jetzt müssen wir uns auch noch rechtfertigen! wir wollen uns doch nur ein bisschen gut fühlen und du kommst hier mit so extremos an
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Wenn du 3 jahre in einem Katholischen Internat von Priestern, Mönchen & Nonnen unterrichtet wirst bekommt dein Zynismus einen gewissen "Twist"...
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Möchte natürlich keinesfalls irgendeiner Konfessions, bzw Gläubigen zu nahe treten.
 
Ich bin nicht sonderlich religiös. Glaube direkt auch nicht an Gott oder sonst was, aber es kann einem helfen in schwierigen Situationen Mut zu fassen und auf bessere Zeiten zu hoffen.( ich meine jetzt nicht den Fußballgott;-)) Glaube ist daher sehr hilfreich auch wenn man weiß, dass es eigentlich Humbuk ist, was aber egal ist. Wir sind evangelisch, da ist das ganze sowieso nicht so wild. in unserem Reli Kurs sind 8 Leute;-) alle wechseln heutzutage zur Ethik.
 
Sind wir mal ehrlich, schaut euch die Kirchen in Deutschland,bzw in Europa an. Im Fussball würde man von einem Zuschauerschwund sprechen.


Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).



Geht mir aber auch nicht anders, ich geh auch nur an Weihnachten in die Messe bzw. zu Familienfeiern. An Weihnachten auch mehr wegen der Stimmung. Und das nach 9 Jahren Klosterschule.
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Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).


Geht mir aber auch nicht anders, ich geh auch nur an Weihnachten in die Messe bzw. zu Familienfeiern. An Weihnachten auch mehr wegen der Stimmung. Und das nach 9 Jahren Klosterschule.
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Ich durfte nach 3 Jahren ablösefrei wechseln!
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Ich durfte nach 3 Jahren ablösefrei wechseln!
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glückwunsch!
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also ich bin auch eigentlich nich sehr religiös aber bete ab und an mal gerne, in schwierigen situationen oder als mein bester freund gestorben ist. es ist dann halt schon genugtuend zu wissen, dass man etwas getan hat und auf etwas beistand hoffen zu können. irgendwie hofft man ja schon auf ne helfende hand von oben.
 
In Paraguay bin ich schon wieder etwas religiöser geworden. Man denkt eben schon viel mehr über Religion nach, wenn eigentlich alle Leute um einen herum beten und daraus sehr viel Kraft nehmen. So hab ich schon bei einem Ausflug mit dem Kurs erlebt, dass gebetet wurde, dass der Bus heil ankommt (ok bei den Busen nicht ganz unverständlich) und vor dem Essen wurde gebetet.

Zudem hatte ich schon ein interessantes Gespräch mit einer aus einer deutschen Kolonie der Mennoniten. Sie sieht die Bibel wortwörtlich und Evolution existiert nicht. War ganz interessant, aber wenn man mit diesen Leuten über Religion redet, so kommt man sich mehr vor, dass man es mit einer Sekte zu tun hat. Auf der anderen Seite beneide ich sie, weil sie wirklich ein richtiges Gottvertrauen haben und so in jeder Situation Kraft daraus ziehen können.

Ich selbst stehe den Religionen skeptisch gegenüber. In meinen Augen hat keine Religion komplett recht. Wie auch? Ich mache es wie viele der Leute, die hier vor mir geschrieben habe. Ich suche mir aus allen Religionen das zusammen, was mir am besten gefällt. So glaube ich z.B. , dass man eine gewisse Zeit in der Hölle für seine Taten büßen muss, die Länge variiert an den Taten, zudem glaube ich, dass es Wiedergeburten gibt.

Das es etwas gibt, was den Stein der Welten/des Lebens ins Rollen gebracht hat, glaube ich übrigens schon. Der Mensch ist jedoch mehr ein Zufallsprodukt und sicherlich/hoffentlich nicht die Krönung der Schöpfung.
 
In Paraguay bin ich schon wieder etwas religiöser geworden. Man denkt eben schon viel mehr über Religion nach, wenn eigentlich alle Leute um einen herum beten und daraus sehr viel Kraft nehmen. So hab ich schon bei einem Ausflug mit dem Kurs erlebt, dass gebetet wurde, dass der Bus heil ankommt (ok bei den Busen nicht ganz unverständlich) und vor dem Essen wurde gebetet.
Zudem hatte ich schon ein interessantes Gespräch mit einer aus einer deutschen Kolonie der Mennoniten. Sie sieht die Bibel wortwörtlich und Evolution existiert nicht. War ganz interessant, aber wenn man mit diesen Leuten über Religion redet, so kommt man sich mehr vor, dass man es mit einer Sekte zu tun hat. Auf der anderen Seite beneide ich sie, weil sie wirklich ein richtiges Gottvertrauen haben und so in jeder Situation Kraft daraus ziehen können.

Ich selbst stehe den Religionen skeptisch gegenüber. In meinen Augen hat keine Religion komplett recht. Wie auch? Ich mache es wie viele der Leute, die hier vor mir geschrieben habe. Ich suche mir aus allen Religionen das zusammen, was mir am besten gefällt. So glaube ich z.B. , dass man eine gewisse Zeit in der Hölle für seine Taten büßen muss, die Länge variiert an den Taten, zudem glaube ich, dass es Wiedergeburten gibt.

Das es etwas gibt, was den Stein der Welten/des Lebens ins Rollen gebracht hat, glaube ich übrigens schon. Der Mensch ist jedoch mehr ein Zufallsprodukt und sicherlich/hoffentlich nicht die Krönung der Schöpfung.


indem man sich metaphysiche elemente aus allen religionen so zusammensetzt, wie sie einem am besten gefallen würden, und dann noch etwas evolutionismus hineinmischt (wiedergeburten, hölle & mensch als zufall), erhebt man sich selbst zur instanz, an deren stelle bei den monotheisten gott sitzt. und: den mensch als zufall zu betrachten, aber trotzdem an die hölle zu glauben, ist intellektuell äußerst inkonsequent.
 
Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).


Na, Ostern ist aber auch Aufstiegskampf, der klassische sogar.
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Abstiegskampf ist dann eher schon Karfreitag.



Aber interessant an dem Vergleich ist, dass nach einer neuen Studie bundesweit immer noch mehr Menschen regelmäßig in die Kirche gehen als auf Fußballplätze. Das hätte ich nicht gedacht.
 
Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).


Geht mir aber auch nicht anders, ich geh auch nur an Weihnachten in die Messe bzw. zu Familienfeiern. An Weihnachten auch mehr wegen der Stimmung. Und das nach 9 Jahren Klosterschule.
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Warst du auch in Mainz in der Schule?
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Na, Ostern ist aber auch Aufstiegskampf, der klassische sogar.
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Abstiegskampf ist dann eher schon Karfreitag.


Aber interessant an dem Vergleich ist, dass nach einer neuen Studie bundesweit immer noch mehr Menschen regelmäßig in die Kirche gehen als auf Fußballplätze. Das hätte ich nicht gedacht.


name und quelle der studie?
 
indem man sich metaphysiche elemente aus allen religionen so zusammensetzt, wie sie einem am besten gefallen würden, und dann noch etwas evolutionismus hineinmischt (wiedergeburten, hölle & mensch als zufall), erhebt man sich selbst zur instanz, an deren stelle bei den monotheisten gott sitzt. und: den mensch als zufall zu betrachten, aber trotzdem an die hölle zu glauben, ist intellektuell äußerst inkonsequent.


Intellektuell darf man Religion gar nicht betrachten
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Desweiteren würde ich mich nicht als Gott bezeichnen
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Ich habe nichts anderes gemacht, als es jede Religion vorher auch gemacht hat. Stücke zusammengesetzt. Wobei ich daran glaube, das ist das entscheidende und glaube an sich halte ich nicht für sehr rational. Was andere an meinem "Modell" zu kritisieren haben ist mir eigentlich auch egal. Mir geht es nicht darum eine Sekte zu gründen oder ähnliches, sondern nach bestem Wissen und Gewissen zu leben. Wenn die Angst vor der Hölle dafür sorgt, dass ich gutes tue, umso besser
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name und quelle der studie?


Keine Ahnung, hat der EKD-Ratsvorsitzende auf ner Podiumsdiskussiion gesagt.



Aber es gibt in Deutschland rund 52 Millionen Christen. Etwa fünf bis sieben Prozent (je nach Gegend) davon gehen jeden Sonntag in den Gottesdienst, weitere zehn bis zwölf Prozent

recht regelmäßig. So käme man dann im Schnitt vielleicht auf vier bis fünf Millionen jede Woche. (Und da sind noch keine Moschee- oder Synagogenbesucher dabei.)



Jetzt frag mich aber nicht, wie viele auf die Fußballplätze gehen.
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Sehr schöne Diskussion auf hohem Niveau! Klasse Beiträge! Tolerante Atmosphäre - geht doch!

Mich persönlich beschäftigt weniger die Frage, ob ich an Gott glaube, sondern, ob Gott an mich glaubt...




damit kann man mir keine angst machen.. ich glaub weder an gott, noch an sonst was.. warum auch...


Du kommst sogar dann in die Hölle, wenn es gar keine gibt
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Mich persönlich beschäftigt weniger die Frage, ob ich an Gott glaube, sondern, ob Gott an mich glaubt...


Hat Gernhardt bei dir abgeschrieben?
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«Lieber Gott, nimm es hin/dass ich was Besond'dres bin/Und gib ruhig einmal zu/dass ich klüger bin als du/Preise künftig meinen Namen/denn sonst setzt es etwas/Amen.»
 
Also, ich glaube.

An was? Keine Ahnung. Irgendwas musses geben. Gott? Schicksal? Keine Ahnung.

Ich habe mit "wasauchimmer" eine Art Abkommen:

Ich halte mich an mir vorgeschriebene Regeln (z.B. steht in der Bibel sinngemäß, dass man net rumrotzen soll - mach ich net. Über rote Ampeln oder über den Rasen trotz "Rasen betreten verboten"-Schild lauf ich auch net.), soweit es geht. Wenn ichs gaaaaaaanz eilig habe, renn ich auch mal bei Rot über ne Ampel und entschuldige mich dann in Gedanken bei "wasauchimmer" dafür. Dafür stehe ich aber auch z.B. Abends (ohne Stassenverkehr) an der Ampel und warte auf "grün".

Dafür beschert mir "wasauchimmer" ein gutes Leben und ärgert mich nicht so. Heisst, lockerer Job, nette Kollegen, viel Freizeit, Freunde, sowas. Natürlich geht auch macnhmal was scheisse in meinem Leben, aber ich bilde mir ein, dasses seit "unserem" Abkommen weniger schlecht is.



Ich hatte vor einigen Jahren tief in mir mal eine Auseinandersetzung zur Gottesfrage - bis heute ungeklärt. Dennoch bin ich gerne in der Kirche. Der Ort hat was. Nicht nur schöne Lieder, sondern auch mal "zur Ruhe kommen". Drum gehe ich auch gern über Friedhöfe, da ist es ähnlich, da erfasst mich auch irgendwas.

Leider hat unsere Kirche nicht immer auf, so dass ich halt meist zu Gottesdienst-Zeiten hin muss. Dafür bin ich aber leider meistens zu faul.
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Ich rede in Gedanken auch gerne mit "wasauchimmer", was aber keinem Gebet im ursprünglichem Sinne gleicht sondern einem inneren Monolog über Themen, die mich beschäftigen.



Leben nach dem Tod?

Muss net, is mir aber eigentlich wurscht.
 
Joa, also ich bin katholisch, geh so gut wie jeden Sonntag in den Gottesdienst, meistens auch einmal pro Woche Werktagsgottesdienst, bin Obermessdiener in unserm Kaff und überlege Pfarrer zu werden.
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Aber ich bin durchaus ziemlich kritisch was meinen Glauben, meine Kirche und deren Chef auf Erden angeht. Nich dass jetz alle denken ich bin hier ein Extremist;) Luther zB bewundere ich ziemlich, und wenn ich damals gelebt hätte, und den Mumm gehabt hätte;) hätte ich genauso gehandelt wie er.





Übrigens ein sehr schöner Thread!
 
Ich persönlich glaube an keinerlei Religion.



Für mich ist Gott keine Personifikation. Jeder, der sich selber erkennt, erkennt "göttliches".

Wobei "göttlich" in Ermangelung einer Formulierung austauschbar ist.

Ansonsten habe ich genaue moralische Grundvorstellungen von "gut" und "böse" und versuche mein Handeln danach auszurichten. Allerdings sind die Übergänge fließend und Definitionen nicht allzu starr und ständigen Überprüfungs- und Verwerfungsprozessen unterworfen (ausgenommen natürlich die "üblichen" Dinge: nicht töten, und son Zeugs
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).



Interessant finde ich am Christentum die Entstehung der Bibel (einseitige Auswahl der Evangelien, die allesamt eine Ewigkeit (nach damaligen Verhältnissen) nach Jesu Ableben verfasst worden sind, etc.).

Außerdem finde ich lustig, dass christliche Riten von barbarischen, heidnischen Riten abgeschaut worden sind.

Ansonsten sind einige Metaphern der Bibel gut und richtig, andere hingegene eher nicht so.

Wobei ich von den übermittelten Botschaften kaum Unterschiede zu anderen ähnlichen Schriften mit ausgeprägter Metaphorik erkennen kann.



Grundsätzlich soll jeder Mensch an das Glauben, was er möchte - allerdings gibt es da Einschränkungen. Bekehrungsversuche (Missionare) gehen gar nicht, und rationale Entscheidungen (Medizin, Politik) dürfen nicht auf religiösen Grundlagen beruhen.



Außerdem kann ich es nicht leiden, wenn Menschen fremde Mächte (ob Götter, Geister, Schiedsrichter, Bundesregierung oder Bekannte) für eigene Fehler verantwortlich machen. Aber das ist wohl mein Problem.



Insgesamt sind Religionen in ländlichen und/oder ärmeren Gebieten wohl wichtig für das Zusammenleben, es gibt viele gute Dinge, die im Namen der Religion gemacht werden/wurden - leider auch einige schlechte.



Achja, das Zölibat sollte man mal überdenken, die Konsequenzen, die es in einigen Fällen zu haben scheint, sind ja nun alles andere als schön.
 
@ roter teufel 92...respekt mir geht es genaus, ich bin mir auch schon länger am überlegen ob ich priester werden soll...teile zwar nicht deine meinung was luther, die kath. kirche und den papst betrifft, aber das macht ja nichts, will und kann hier niemandem vorschreiben, was er oder sie zu denken bzw. in diesem fall zu glauben hat.
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Ich persönlich glaube an keinerlei Religion.


Für mich ist Gott keine Personifikation. Jeder, der sich selber erkennt, erkennt "göttliches".

Wobei "göttlich" in Ermangelung einer Formulierung austauschbar ist.

Ansonsten habe ich genaue moralische Grundvorstellungen von "gut" und "böse" und versuche mein Handeln danach auszurichten. Allerdings sind die Übergänge fließend und Definitionen nicht allzu starr und ständigen Überprüfungs- und Verwerfungsprozessen unterworfen (ausgenommen natürlich die "üblichen" Dinge: nicht töten, und son Zeugs
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).



Interessant finde ich am Christentum die Entstehung der Bibel (einseitige Auswahl der Evangelien, die allesamt eine Ewigkeit (nach damaligen Verhältnissen) nach Jesu Ableben verfasst worden sind, etc.).

Außerdem finde ich lustig, dass christliche Riten von barbarischen, heidnischen Riten abgeschaut worden sind.

Ansonsten sind einige Metaphern der Bibel gut und richtig, andere hingegene eher nicht so.

Wobei ich von den übermittelten Botschaften kaum Unterschiede zu anderen ähnlichen Schriften mit ausgeprägter Metaphorik erkennen kann.



Grundsätzlich soll jeder Mensch an das Glauben, was er möchte - allerdings gibt es da Einschränkungen. Bekehrungsversuche (Missionare) gehen gar nicht, und rationale Entscheidungen (Medizin, Politik) dürfen nicht auf religiösen Grundlagen beruhen.



Außerdem kann ich es nicht leiden, wenn Menschen fremde Mächte (ob Götter, Geister, Schiedsrichter, Bundesregierung oder Bekannte) für eigene Fehler verantwortlich machen. Aber das ist wohl mein Problem.



Insgesamt sind Religionen in ländlichen und/oder ärmeren Gebieten wohl wichtig für das Zusammenleben, es gibt viele gute Dinge, die im Namen der Religion gemacht werden/wurden - leider auch einige schlechte.



Achja, das Zölibat sollte man mal überdenken, die Konsequenzen, die es in einigen Fällen zu haben scheint, sind ja nun alles andere als schön.


Den Zölibat *klugscheiß* (Vanitas = Todsünde)
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Doof klingen und richtig sein, ist des Zölibats (m) Schicksal - vielleicht ein göttlicher Seitenhieb?
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Edit: @Moseltaufer: Man kann sich nicht selbst taufen - sogar Jesus hat sich taufen lassen
 
Doof klingen und richtig sein, ist des Zölibats (m) Schicksal -


Doof klingen und richtig sein, ist das grammatikalische Schicksal des Wortes Zölibat - nicht des Zölibats selbst! Du wolltest doch nicht sagen, dass du den Zölibat selbst richtig findest, oder?
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*klugscheiss*
 
Doof klingen und richtig sein, ist das grammatikalische Schicksal des Wortes Zölibat - nicht des Zölibats selbst! Du wolltest doch nicht sagen, dass du den Zölibat selbst richtig findest, oder?
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*klugscheiss*


Nun, ich finde die Zölibat
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persönlich überflüssig - wobei andererseits niemand gezwungen wird, katholischer Priester zu werden...
 
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