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menno, jetzt müssen wir uns auch noch rechtfertigen! wir wollen uns doch nur ein bisschen gut fühlen und du kommst hier mit so extremos anIch? Wieso das denn?
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Hexe:!:Ich habe dann irgendwann angefangen, mich für Esoterik zu interessieren. Hab aber auch dort festgestellt, dass es nicht das Wahre für mich ist und interessiere mich heute hauptsächlich für Heilkräuter, Tees etc. ...(Auf den Scheiterhaufen mit mir!:lol:![]()
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Quelle?Ich hab gehört, nach dem Tod kommt Fanclub-Gruppensex non-stop.![]()
Gott sei dank bin ich Atheist...![]()
Nachbarschaftliche Grüße. Bring that shit down!:ban:ich glaube nur an den finsteren lord des rock.
menno, jetzt müssen wir uns auch noch rechtfertigen! wir wollen uns doch nur ein bisschen gut fühlen und du kommst hier mit so extremos an![]()
Sind wir mal ehrlich, schaut euch die Kirchen in Deutschland,bzw in Europa an. Im Fussball würde man von einem Zuschauerschwund sprechen.
Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).
Geht mir aber auch nicht anders, ich geh auch nur an Weihnachten in die Messe bzw. zu Familienfeiern. An Weihnachten auch mehr wegen der Stimmung. Und das nach 9 Jahren Klosterschule.![]()
Ich durfte nach 3 Jahren ablösefrei wechseln!![]()
In Paraguay bin ich schon wieder etwas religiöser geworden. Man denkt eben schon viel mehr über Religion nach, wenn eigentlich alle Leute um einen herum beten und daraus sehr viel Kraft nehmen. So hab ich schon bei einem Ausflug mit dem Kurs erlebt, dass gebetet wurde, dass der Bus heil ankommt (ok bei den Busen nicht ganz unverständlich) und vor dem Essen wurde gebetet.
Zudem hatte ich schon ein interessantes Gespräch mit einer aus einer deutschen Kolonie der Mennoniten. Sie sieht die Bibel wortwörtlich und Evolution existiert nicht. War ganz interessant, aber wenn man mit diesen Leuten über Religion redet, so kommt man sich mehr vor, dass man es mit einer Sekte zu tun hat. Auf der anderen Seite beneide ich sie, weil sie wirklich ein richtiges Gottvertrauen haben und so in jeder Situation Kraft daraus ziehen können.
Ich selbst stehe den Religionen skeptisch gegenüber. In meinen Augen hat keine Religion komplett recht. Wie auch? Ich mache es wie viele der Leute, die hier vor mir geschrieben habe. Ich suche mir aus allen Religionen das zusammen, was mir am besten gefällt. So glaube ich z.B. , dass man eine gewisse Zeit in der Hölle für seine Taten büßen muss, die Länge variiert an den Taten, zudem glaube ich, dass es Wiedergeburten gibt.
Das es etwas gibt, was den Stein der Welten/des Lebens ins Rollen gebracht hat, glaube ich übrigens schon. Der Mensch ist jedoch mehr ein Zufallsprodukt und sicherlich/hoffentlich nicht die Krönung der Schöpfung.
Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).
Stimmt. Die Leute kommen nur beim Aufstiegskampf (Weihnachten, Hochzeit) oder Abstiegskampf (Ostern, Beerdigung).
Geht mir aber auch nicht anders, ich geh auch nur an Weihnachten in die Messe bzw. zu Familienfeiern. An Weihnachten auch mehr wegen der Stimmung. Und das nach 9 Jahren Klosterschule.![]()
Na, Ostern ist aber auch Aufstiegskampf, der klassische sogar.Abstiegskampf ist dann eher schon Karfreitag.![]()
Aber interessant an dem Vergleich ist, dass nach einer neuen Studie bundesweit immer noch mehr Menschen regelmäßig in die Kirche gehen als auf Fußballplätze. Das hätte ich nicht gedacht.
indem man sich metaphysiche elemente aus allen religionen so zusammensetzt, wie sie einem am besten gefallen würden, und dann noch etwas evolutionismus hineinmischt (wiedergeburten, hölle & mensch als zufall), erhebt man sich selbst zur instanz, an deren stelle bei den monotheisten gott sitzt. und: den mensch als zufall zu betrachten, aber trotzdem an die hölle zu glauben, ist intellektuell äußerst inkonsequent.
name und quelle der studie?
damit kann man mir keine angst machen.. ich glaub weder an gott, noch an sonst was.. warum auch...
Mich persönlich beschäftigt weniger die Frage, ob ich an Gott glaube, sondern, ob Gott an mich glaubt...
Sehr schöne Diskussion auf hohem Niveau! Klasse Beiträge! Tolerante Atmosphäre - geht doch!
Mich persönlich beschäftigt weniger die Frage, ob ich an Gott glaube, sondern, ob Gott an mich glaubt...
Hat Gernhardt bei dir abgeschrieben?![]()
«Lieber Gott, nimm es hin/dass ich was Besond'dres bin/Und gib ruhig einmal zu/dass ich klüger bin als du/Preise künftig meinen Namen/denn sonst setzt es etwas/Amen.»
Ich persönlich glaube an keinerlei Religion.
Für mich ist Gott keine Personifikation. Jeder, der sich selber erkennt, erkennt "göttliches".
Wobei "göttlich" in Ermangelung einer Formulierung austauschbar ist.
Ansonsten habe ich genaue moralische Grundvorstellungen von "gut" und "böse" und versuche mein Handeln danach auszurichten. Allerdings sind die Übergänge fließend und Definitionen nicht allzu starr und ständigen Überprüfungs- und Verwerfungsprozessen unterworfen (ausgenommen natürlich die "üblichen" Dinge: nicht töten, und son Zeugs).![]()
Interessant finde ich am Christentum die Entstehung der Bibel (einseitige Auswahl der Evangelien, die allesamt eine Ewigkeit (nach damaligen Verhältnissen) nach Jesu Ableben verfasst worden sind, etc.).
Außerdem finde ich lustig, dass christliche Riten von barbarischen, heidnischen Riten abgeschaut worden sind.
Ansonsten sind einige Metaphern der Bibel gut und richtig, andere hingegene eher nicht so.
Wobei ich von den übermittelten Botschaften kaum Unterschiede zu anderen ähnlichen Schriften mit ausgeprägter Metaphorik erkennen kann.
Grundsätzlich soll jeder Mensch an das Glauben, was er möchte - allerdings gibt es da Einschränkungen. Bekehrungsversuche (Missionare) gehen gar nicht, und rationale Entscheidungen (Medizin, Politik) dürfen nicht auf religiösen Grundlagen beruhen.
Außerdem kann ich es nicht leiden, wenn Menschen fremde Mächte (ob Götter, Geister, Schiedsrichter, Bundesregierung oder Bekannte) für eigene Fehler verantwortlich machen. Aber das ist wohl mein Problem.
Insgesamt sind Religionen in ländlichen und/oder ärmeren Gebieten wohl wichtig für das Zusammenleben, es gibt viele gute Dinge, die im Namen der Religion gemacht werden/wurden - leider auch einige schlechte.
Achja, das Zölibat sollte man mal überdenken, die Konsequenzen, die es in einigen Fällen zu haben scheint, sind ja nun alles andere als schön.
Doof klingen und richtig sein, ist des Zölibats (m) Schicksal -
Doof klingen und richtig sein, ist das grammatikalische Schicksal des Wortes Zölibat - nicht des Zölibats selbst! Du wolltest doch nicht sagen, dass du den Zölibat selbst richtig findest, oder?*klugscheiss*![]()
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