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Radsport - Thread

Nicht nachvollziehbar ist, dass dem deutschen Tischtennisspieler die Sache mit dem verseuchten Steak geglaubt wird, aber dem spanischen Radfahrer nicht. Wenn, dann gleiche Maßstäbe für alle.


Es kommt aber auch darauf an wo es passiert ist. In Spanien wurden seit Jahren keine verseuchten Steaks mehr gefunden, in China ist das "etwas" anders. Trotzdem hätte man sich kaum darüber beschweren dürfen, wenn Otcharov gesperrt worden wäre. Finde es jedenfalls gut, dass Contador fürs erste aus dem Verkehr gezogen wurde. Nur, warum hat das so lange gedauert?
 
Es kommt aber auch darauf an wo es passiert ist. In Spanien wurden seit Jahren keine verseuchten Steaks mehr gefunden, in China ist das "etwas" anders. Trotzdem hätte man sich kaum darüber beschweren dürfen, wenn Otcharov gesperrt worden wäre. Finde es jedenfalls gut, dass Contador fürs erste aus dem Verkehr gezogen wurde. Nur, warum hat das so lange gedauert?


Das "wo" ist vollkommen irrelevant, es gibt eine klare Regelung und wenn die für einen Sportler umgangen wird, da er möglicherweise doch nicht dedopt haben könnte, muss dies für alle anderen Sportler ebenso gehandhabt werden, um der in jedem Fall vorhandenen Möglichkeit der Unschuld Rechnung zu tragen. Es ist ein absoluter Witz, dass man sagt, hier so, dort so und das System sollte meiner Meinung nach nochmal gründlich durchdacht werden.



So wirkt es auf mich, als ob man künstlich die mäßigen Evans und Schleck zu Toursiegen pushen will, damit man dann 2012 sagen kann: Hey, hier fahren drei Toursieger, Contador, Evans und Schleck, wie spannend und hochklassig besetzt. Kann Contador eigentlich in Berufung gehen?
 
Das "wo" ist vollkommen irrelevant, es gibt eine klare Regelung und wenn die für einen Sportler umgangen wird, da er möglicherweise doch nicht dedopt haben könnte, muss dies für alle anderen Sportler ebenso gehandhabt werden, um der in jedem Fall vorhandenen Möglichkeit der Unschuld Rechnung zu tragen. Es ist ein absoluter Witz, dass man sagt, hier so, dort so und das System sollte meiner Meinung nach nochmal gründlich durchdacht werden.


Klar spielt das wo eine Rolle. Meld dich mal in Deutschland krank wegen Malaria oder in einem Land in Asien.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass Contador betrogen hat ist einfach viel höher als die Wahrscheinlichkeit, dass Ovtcharov absichtlich Clenbuterol zu sich genommen hat. Es ist in den letzten Jahren kein Fall bekannt, in dem es in Fleisch gefunden wurde in Spanien. In China ist das anders. Meiner Meinung nach hätten aber auch beide gesperrt werden müssen.

Ansonsten ist man meiner Meinung nach Contador ziemlich entgegen gekommen als Radverband. Wenn man da bedenkt, dass es eine Absprache geben sollte von wegen 3 Monate im Winter nicht fahren...



Berufung geht wohl 30 Tage lang an einem ordentlichen Gericht. Für die Glaubwürdigkeit des Radsports hoffe ich auf eine erneute Verurteilung, sollte es zu einem erneuten Prozess kommen.
 
Klar spielt das wo eine Rolle. Meld dich mal in Deutschland krank wegen Malaria oder in einem Land in Asien.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass Contador betrogen hat ist einfach viel höher als die Wahrscheinlichkeit, dass Ovtcharov absichtlich Clenbuterol zu sich genommen hat.


Nochmals: Die Wahrscheinlichkeit, dass Contador unbeabsichtigt Clenbuterol eingenommen hat ist gegeben und er ist damit für nicht schuldig zu befinden. Das Gericht selber sagt ja, dass Contador nicht verurteilt wird, weil es von seinem Vergehen überzeugt ist, sondern weil die Richter das Doping vermuten. Absolut absurd und nicht nachvollziehbar.




Ansonsten ist man meiner Meinung nach Contador ziemlich entgegen gekommen als Radverband. Wenn man da bedenkt, dass es eine Absprache geben sollte von wegen 3 Monate im Winter nicht fahren...


Und warum sollte er auf einen solchen Quatsch eingehen, wenn er unschuldig ist?




Berufung geht wohl 30 Tage lang an einem ordentlichen Gericht. Für die Glaubwürdigkeit des Radsports hoffe ich auf eine erneute Verurteilung, sollte es zu einem erneuten Prozess kommen.


Ich hoffe, dass er Berufung einlegt. Für die Glaubwürdigkeit des Radsports hoffe ich auf einen Freispruch, sollte es zu einem erneuten Prozess kommen.



Der Radsport ist doch bereits der glaubwürdigste Sport überhaupt, so hart, wie dort kontrolliert wird, geschieht dies sonst nirgendwo, da wird natürlich auch mal einer mit Clenbuterol gefunden, dass er sonstwie zu sich genommen haben kann. Wäre Contador nicht die Nummer 1 im Radsport, ich bin mir sicher, er wäre nicht verurteilt worden, so will man an ihm ein Exempel studieren, weil man sich von meiner Meinung nach dubiosen Persönlichkeiten hat einreden lassen, dass der Radsport nicht glaubwürdig sei (anders kann ich mir das nicht erklären). In anderen Sportarten dagegen bekommen die Spieler keine wirkliche Strafe, wenn sie mal eben zu spät zur Dopingkontrolle kommen (was man dafür wohl im Radsport bekommen hätte?). Da fragt man sich, wie lächerlich sich der Radsport und der CAS noch machen wollen, einem Floyd Landis wird der Tour-Sieg aberkannt, obwohl sein hoher Testosteronwert auf jeden Fall mit seiner Schilddrüsenproblematik zu erklären wäre und Contador wird nun schon um seinen vierten Toursieg gebracht, obwohl ihm kein wirkliches Fehlverhalten nachgewiesen werden kann (in keinem der Fälle).



Ich halte den Radsport für deutlich glaubwürdiger als beispielsweise den Fußball oder auch eigentlich jede andere Sportart, das Problem ist eben, dass man aufgrund der viel zu strengen Kontrollen eben auch mehr Sportler erwischt und meines Erachtens manchmal eben auch Fahrer, die eigentlich gar nicht gedopt haben (oder deren Schuld meines Erachtens nach einfach nicht erwiesen ist). Alles andere als ein Freispruch für Contador macht daher in meinen Augen den Radsport nur noch lächerlicher.



Ich werde mir jedenfalls dieses Jahr weder Tour noch Giro ankucken, da ich eine zu starke Beeinträchtigung des Wettbewerbs sehe. Notfalls kann ich mir dann ja die Vuelta ankucken (ARD und ZDF schaue ich sowieso nicht, absolut lachhaft finde ich deren Berichterstattung, von Radsport haben die meiner Meinung nach überhaupt gar keine Ahnung und dann reden die noch rum vom Doping und ziehen damit (ungewollt? ich weiß es nicht) den Radsport meiner Meinung nach in den Dreck - naja, sowenig wie sie sich meines Empfindens nach fachlich vorher damit beschäftigt haben, verwundert das ja auch gar nicht, scheint ja kein wirkliches Interesse am Sport als solches vorhanden zu sein).
 
Der Radsport ist doch bereits der glaubwürdigste Sport überhaupt, so hart, wie dort kontrolliert wird, geschieht dies sonst nirgendwo, da wird natürlich auch mal einer mit Clenbuterol gefunden, dass er sonstwie zu sich genommen haben kann.


Ich finde, der Radsport ist der unglaubwürdigste Sport den es gibt. Dies aus dem ganz einfachen Grund, daß man bei jedem der auf dem Treppchen steht fast zwangsweise davon ausgehen muß das er sich irgendwas reingepfiffen hat oder sonstwas medizinisch absurdes angestellt hat.



Abgesehen mal davon ist der Radsport prädestiniert für Doping, ganz einfach, weil es beim diesem Sport fast gänzlich auf die individuelle Leistungsfähigkeit des Körpers ankommt. Dies ist anders als beispielsweise beim Fußball - wenn Du beim Fußball den Ball nicht geradeaus treten oder keine Flanke passabel schlagen kannst hilft Dir auch die beste Blutwäsche nichts.
 
Dies ist anders als beispielsweise beim Fußball - wenn Du beim Fußball den Ball nicht geradeaus treten oder keine Flanke passabel schlagen kannst hilft Dir auch die beste Blutwäsche nichts.


Seh ich nicht so, die Ausdauerleistung lässt sich auch hier massiv steigern, wenn einer oder mehrere 90 Min. Vollgas geben können, macht das schon was aus, zu deinem Beispiel, wenn ich dann eben 30 sch.... Flanken trete und 10 die Ok sind, macht das auch was, wenn ansonsten nur 5 gute im Spiel zusammen kommen.
 
Ein Fußballspiel gibt Dir bei weitem keine 40 Möglichkeiten eine Flanke zu treten. Während eines Spiels hast Du vielleicht 5-8 Mal die Möglichkeit dazu...wenn Du die ersten vier aufgrund mangelnder Technik versemmelst bist Du längst ausgewechselt. Ich habe natürlich nicht behauptet das Doping im Fuball keinen Unterschied machen würde - der Unterschied ist insbesondere im Vergleich zum Radsport aber marginal.





Edit: Wie macht man sich am Samstagmorgen in einem vollen Radsportgeschäft ganz viele Freunde? Einfach "Ihr seid doch eh alle gedopt" in die Runde brüllen...
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Falls es noch jemanden interessiert:



Rabobank-Team dopte von 1997 bis 2006:



"Wenn es passierte, war es eine gut überlegte Entscheidung der medizinischen Betreuer", sagte de Rooij (damals Teamchef) der Zeitung.



http://www.spiegel.de/sport/sonst/d...taetigt-doping-im-rabobank-team-a-831490.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/sonst/doping-im-radsport-ex-teamleiter-bestaetigt-doping-im-rabobank-team-a-831490.html





Überlegte Entscheidung der Mediziner ... krass! Das auch schon Leute durch Doping tot vom Sattel gefallen sind, ist dann wohl unabänderliches Berufsrisiko. Die Mediziner konnten es ja verantworten
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Ach und der Ullrich Jan ist vor kurzem auch wieder ein Rennen gefahren. Ist zwar für Profi- und Jedermann-Rennen gesperrt, aber das hindert ihn ja nicht daran bei Extrem-Rennen mitzumachen. Man muss es scheinbar nur anders nennen, dann kann man die Strafe umgehen.
 
Ullrich ist doch seit 6 Jahren zurückgetreten. Wenn er jetzt wieder an Events teilnimmt, die nicht vom UCI sind, dann finde ich das Positiv. Soll er jetzt nie wieder Rad fahren dürfen?
 
Ullrich ist doch seit 6 Jahren zurückgetreten. Wenn er jetzt wieder an Events teilnimmt, die nicht vom UCI sind, dann finde ich das Positiv. Soll er jetzt nie wieder Rad fahren dürfen?


Ein Freud'scher Versprecher.
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Sehe ich aber auch so. Dann zeigt er sich endlich mal von der anderen positiven Seite.
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IOch fände ich gar ncih so schlecht
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Ist ein sympathischer Typ
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Ein Freund von mir fährt mit ihm gelegentlich Rennen und berichtet nur Positives
 
Es wären sogar drei, Jonny.
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Ich frag mich ernsthaft, ob das einen Unterschied macht:


Der US-Amerikaner kann zudem auf das Beispiel des Dänen Bjarne Riis verweisen. Der heutige Chef des Rennstalls Saxobank hat als Profi 1996 die Tour gewonnen und im Nachhinein den Dopinggebrauch gestanden. Dennoch wird er nach wie vor als Toursieger in der Statistik geführt. Andererseits gibt es den Fall des früheren Armstrong-Teamgefährten Landis, der die große Frankreich-Schleife im Jahr 2006 für sich entschied und nach seiner Enttarnung als Dopingsünder aus der Siegerliste wieder gestrichen wurde.



Ein Freund von mir fährt mit ihm gelegentlich Rennen und berichtet nur Positives


Kann ich verstehen
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Ja, ich kenne die Regel und finde sie auch bekloppt.

Von mir aber falsch formuliert: Ich frage mich, wieso man so scharf auf einen offiziellen Titel ist, obwohl ich weiß und mir nachgewiesen wurde, dass ich diesen Titel durch Betrug erhalten habe.
 
ich bin mir nicht sicher, aber könnten die gezahlten prämien und gelder in diesem fall nicht von ihm zurückverlangt werden? das würde erklären, warum er so scharf auf den erhalt der titel ist.



ist aber reiner spekulatius von mir!
 
Zur Abwechslung mal wieder:



Positive Dopingprobe bei Schleck





"Über den Ruhetagen der 99. Tour de France scheint ein Schatten zu liegen. Vor einer Woche fand eine Razzia mit der Konsequenz der Festnahme von Remy di Gregorio statt. Am Dienstagabend, dem zweiten und letzten Ruhetag der Rundfahrt, wurde bekannt, dass Frank Schleck vom Team RadioShack-Nissan bei einer Dopingprobe auffällig wurde. Er wird am Mittwoch bei der schweren Pyrenäenetappe nicht mehr an den Start gehen, teilte sein Team mit..."



http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/571950/artikel_anormale-dopingprobe-bei-schleck.html



Oh Mann, wie man so einen Sport kaputtmachen kann, welcher eh nur ein "Randsport" ist.
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Immerhin bleibt er so immer in den Schlagzeilen...
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Irgendwie finde ich es viel schlimmer, dass mich solche Meldungen schon gar nicht mehr schocken, sondern dass ich sie eigentlich erwarte. Die sogenannten Ausdauersportarten sind ja durchzogen mit Doping, da finde ich es viel schöner, das es beim Marathon so gut wie nie Dopingsünder gibt. Dabei ist finanziell gesehen, da auch so viel zu holen wie beim Skilanglauf oder Radsport.
 
Übrigens: Der ehemalige Saubermann von Gerolsteiner, Hoycer (? Hoyczer, der Teamleiter damals) ist jetzt Manager bei einem russischen Team, Katjuscha. Zu Dopingfragen möchte er sich jetzt gar nicht mehr äußern, wäre zu langwierig für ein Interview.



So stehts heute in der FR. Schon krass. Vor 3 Jahren war er noch DER Lautsprecher gegen Doping, konnte das Doping im Gerolsteiner-Team auch nicht verhindern und jetzt mag er sich gar nicht mehr zum Thema äußern.



Verlogenes Pack.
 
Die sollten den Radsport von der Olympialiste streichen und dann das Doping unter AUfsicht freigeben. Dann hätte man wenigstens auch die Forschungsergebnisse für die Allgemeinheit und die Sportler würden nicht bei irgendwelchen Hinterzimmerärzten mit ihrem Leben spielen
 
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