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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

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    31
Mit einem gesetzlichen Mindestlohn wäre zumindest verhindert, dass sich Branchen bzw. Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit von der Allgemeinheit sponsorn lassen. Anders ausgedrückt: Biete ich eine Ware oder Dienstleistung an, die so gering entgolten wird, dass der Ertrag nicht ausreicht, um die Leistungserbringer menschenwürdig zu bezahlen, dann stimmt entweder mit dieser Ware bzw. Dienstleistung oder aber mit dem System irgendetwas nicht.


Hauptsache ist doch, dass es dem Unternehmer finanziell gut geht. Die Arbeitnehmer, mit deren Arbeitskraft der Gewinn erwirtschaftet wird, dürfen dann beim Amt betteln gehen, damit der Unternehmer ja nichts von seinen Gewinnen abgeben muss.




Das ist im ersten Blick richtig. Trotzdem würde in manchen Branchen ein Mindestlohn erstmal nur Arbeitsplätze zerstören. Die Allgemeinheit müsste noch mehr sponsern. Da ist halt wieder die Frage wie weit der Staat hier einschreiten kann. Als Beispiel Frisöre: würde man hier einen Mindestlohn einführen, dann würde das zu sehr vielen Entlassungen führen. Was sollte man dann tun? Einen staatlich fairen Preis für einen Haarschnitt festlegen? Ich meine ich würde es auch der Branche wünschen, dass sie vernünftig bezahlt werden und dass sie vernünftige Preise erheben können. Aber so weit kann eine staatliche Reglementierung nicht gehen
HartzIV-Empfänger und die Menschen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, können sich schon lange keinen Friseur mehr leisten. Von daher...



Finde es bloß immer witzig, dass die FDP, die sich ja dick und fett auf die Fahnen schreibt, dass sich der Staat aus der Privatwirtschaft raushalten soll, genau dann ihr eigenes Geschwätz nicht mehr ernstnimmt....Wenn's an den Geldbeutel der Unternehmer geht, dann soll doch bitte der Staat dafür sorgen, dass die Unternehmensgewinne nicht durch angemessene Löhne geschmälert werden...
 
Warum? Weil die Leute dann seltener zum Friseur gehen? Wohl kaum.


Hat mein früherer Frisör anders erzählt. Der hat sich mal zu DM-Zeiten getraut den Preis um mehrere DM zu erhöhen. Da blieben einige Kunden weg und gingen zur Konkurrenz im Ort. Es haben ihm auch einige beim Bezahlen direkt ins Gesicht gesagt was das soll. Ob er den Hals nicht voll genug bekommen kann. Der hat sich immer aufgeregt ohne Ende, weil Leute für ein mal Essen gehen mehr ausgeben als für ein mal zum Frisör, wo sie alle paar Monate mal hin müssen.




In England und Frankreich (nur um zwei Beispiele zu nennen) wurden in den Branchen, die oftmals als gefährdet angesehen werden (Friseur, Reinigungsfachgewerbe, Objektschutz etc.) sogar Jobs geschaffen und die Mindestlöhne wiederholt angehoben. Insgesamt wurden in den Branchen in denen der Mindestlohn gezahlt wird (also nicht besser bezahlt wird), Jobs geschaffen!


Frankreich ist immer wieder ein toller Vergleich. Da wurde der Mindestlohn in den 50ern eingeführt. Dazu ist das Preisniveau bei solchen Dienstleistungen schon immer höher als bei uns.



Es zählt nicht Frankreich oder UK, sondern der deutsche Markt. Und bei uns ist es in diesem Bereich eben nicht möglich, da die Preise zu niedrig sind. Zumindest in den ländlichen Gebieten. In München bezahlen auch Männer mal gerne 50 € für einen Haarschnitt, da spielt aber der Mindestlohn auch keine Rolle, da die Löhne sowieso höher sind
 
Mit einem gesetzlichen Mindestlohn wäre zumindest verhindert, dass sich Branchen bzw. Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit von der Allgemeinheit sponsorn lassen. Anders ausgedrückt: Biete ich eine Ware oder Dienstleistung an, die so gering entgolten wird, dass der Ertrag nicht ausreicht, um die Leistungserbringer menschenwürdig zu bezahlen, dann stimmt entweder mit dieser Ware bzw. Dienstleistung oder aber mit dem System irgendetwas nicht.
Viele Waren können problemlos außerhalb Deutschlands zu geringeren Löhnen produziert werden. Das sollten die meisten gemerkt haben. Das gilt durchaus auch für viele Dienstleistungen, sei es im grenznahen Bereich (dann fahren halt einige nach Tschechien zum Friseur) oder auch so Dinge wie Krabben pulen (hab mich gerade an einen Bericht erinnert wo gezeigt wurde, das Krabben von Hamburg nach Marokko gekarrt wurden um sie dort pulen zu lassen und anschließend ging es dann zm verkaufen zurück nach Deutschland).



Also mag es wirklich Tätigkeiten geben, wofür in Deutschland (oder manchen Gegenden Deutschlands) ein Mindestlohn einfach nicht durchsetzbar ist. Das Argument von CDU & Co ist doch, dass diese Arbeitsplatz dann einfach wegfallen würden. Wenn jetzt die Betroffenen vom Staat quasi einen Zuschuss zum Lohn bekommen, ist das auch aus meiner Sicht besser als Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Allerdings bin auch ich grundsätzlich der Meinung, wenn jemand Vollzeit arbeitet, sollte er/sie auch davon leben können. Was dann für einen Mindestlohn spricht. Betroffene Bereich bei denen es unbedingt nötig ist könnte man ja trotzdem subventionieren, damit dort der Mindestlohn bezahlt werden kann. Die Frage ist nur, ob das praktikabel ist.
 
Keine Ausnahme für die britische BBC: Bei seiner ersten Pressekonferenz nach dem Wahlsieg hat sich FDP-Parteichef Guido Westerwelle geweigert, eine Frage auf Englisch zu beantworten - nicht einmal anhören wollte er sie. "Wir sind hier in Deutschland", schalt er den Reporter.


Glaube das ganze wird ein wenig fehlinterpretiert. Genaugenommen will Westerwelle damit nur zeigen, daß er in Bezug auf die englische Sprache auf demselben Level schwebt wie unser gewichtiger Exkanzler (der Dicke). Wahrscheinlich hat Westerwelle Ambitionen, einmal Kanzler in Deutschland zu werden.



Duck und...
 
Also ich zahle hier (ländliches Gebiet) beim Frisör ca. einen Euro pro Minute. Bei Frauen dürfte der Minutenpreis zwischen 1,20 und 1,50 liegen. Die Investitions- und laufenden Kosten dürften sich im Vergleich mit anderen Handweksberufen eher im unteren Drittel bewegen. Insofern ist mir schon seit langem schleierhaft, warum dies eine so miserabel zahlende Branche ist.
 
Hauptsache ist doch, dass es dem Unternehmer finanziell gut geht. Die Arbeitnehmer, mit deren Arbeitskraft der Gewinn erwirtschaftet wird, dürfen dann beim Amt betteln gehen, damit der Unternehmer ja nichts von seinen Gewinnen abgeben muss.


Oh je, man kann es sich aber noch einfacher machen und die bösen Unternehmer nur auf Gier beschränken. Vielleicht denkt mal daran dass es sich bei den meisten Unternehmern nicht um große Manager handelt, sondern um hart arbeitende Unternehmer im Mittelstand. Und die gehen noch ein extrem großes privates Risiko ein um Arbeitsplätze zu schaffen.




HartzIV-Empfänger und die Menschen, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind, können sich schon lange keinen Friseur mehr leisten. Von daher...


Ach, an Hartz IV sind jetzt auch noch Union und FDP schuld
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Ach, an Hartz IV sind jetzt auch noch Union und FDP schuld
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Rot-Grün hat Hartz IV bzw. die Agenda2010 ja nicht aus Spaß gemacht, sondern war die nötige Folge der Politik Kohls.
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Übrigens finde ich es auch müßig sich über Friseure zu streiten. Es gibt sicher Friseure, die gut bezahlen und die teuer sind, genauso wie es diese 10€-für-alles-Läden gibt und da liegt vielleicht eher das Niedriglohnproblem, auch wenn dort sicher mehr Kunden in kürzerer Zeit durchgejagt werden.
 
Ach, an Hartz IV sind jetzt auch noch Union und FDP schuld
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Findest du? Ich nicht. Trotzdem ist es Tatsache, dass Friseurinnen sich von ihrem Gehalt ihre eigene Dienstleistung nicht kaufen könnten.



Und es bleibt ein Paradoxon, dass die Oberprivatisierungsapostel von der FDP immer dann nach dem Staat rufen, wenn es darum geht, die Kosten von den Unternehmern auf die Allgemeinheit abzuwälzen.
 
Bin eben durch Zufall auf einen Bundestagsbeitrag von Gregor Gysi von vor einem Jahr gehört. Es geht zuerst um Georgien, dann um Finanzkrise, Finanzierbarkeit der Forderungen der Linke und natürlich auch ein genereller Schuss gegen alle anderen Parteien.

Es ist wirklich sehr sehenswert:

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Gysi ist ein unglaublich charismatischer Typ, kenne keinen der so gut reden kann wie er. Würde mich freuen wenn er es schaffen könnte, die radikalen Ansätze über Bord zu werfen und zusätzlich das Populisten-Image der Partei abzulegen.

Wenn man eine neu erstarkte, nach links gerückte SPD voraussetzt, wäre rot-rot-grün die stärkste Opposition der Geschichte, sofern sie zusammenhalteten.
 
Weil der Linken so viel an Mindestlöhnen liegt, halten sie sich in den Ländern in denen sie Regierungsbeteiligt sind ja auch gaaaanz genau dran.

Deswegen wurden die Bezüge der öffentlichen Angestellten in Berlin (Verkehrsbetriebe) auch erstmal gesenkt, als man an die Macht kam... Warum werden nur Mindestlöhne gefordert, da wo man die Möglichkeit hat diese einzuführen aber genau das Gegenteil durchgesetzt ?!?
 
Um nochmal auf die Friseure zurrückzukommen und der Anekdote bei der Preiserhöhung: Wenn es dann diese Mindestlöhne gegeben hätte, hätte sich der Markt eben doch selbstreguliert. d.h. Die Konkurenz hätte eben auch mitziehen müssen--> alle hätten gemeckert--> aber schlussendlich doch gezahlt. So ist der freie Markt. Ganz einfach.



Zu Hartz 4 (Das leidige Thema): Nicht nur das es noch immer nach dem Gesetzesüberschreiter benannt ist, es wäre soetwas in der Art doch auch unter einer anderen Regierung zustande gekommen. Ich höre immer Agenda 210 und Hartz4...Rot-Grün ist Schuld.



Richtig! aber es wäre ganz genauso unter anderer Regide gekommen. Wette?



Sage nur Öko-Steuer!! OMG, was hat die CDU gezetert, unter Ihnen wäre das nie gekommen. Werden die diese Steuer jemals abschaffen? Nee,denkste.



Alles Blasen.



Bildung ist unser höchste Gut, sagt nun die FDP. Boah!!

Jetzt kommen die Gelben nun auch schon drauf und wollen die Akademikerflaute mit Elite-Förderung & Stipendien stoppen.

Es wird natürlich genauso funktionieren, wie mit Hilfe von Steuersenkungen die Wirtschaft so anzukurbeln, dass es einen dermaßen großen Aufschwung gibt, sodass uns das Geld aus den Ohren kommt.



Wer sowas glaubt...also echt mal.
 
Hat mein früherer Frisör anders erzählt. Der hat sich mal zu DM-Zeiten getraut den Preis um mehrere DM zu erhöhen. Da blieben einige Kunden weg und gingen zur Konkurrenz im Ort. Es haben ihm auch einige beim Bezahlen direkt ins Gesicht gesagt was das soll. Ob er den Hals nicht voll genug bekommen kann. Der hat sich immer aufgeregt ohne Ende, weil Leute für ein mal Essen gehen mehr ausgeben als für ein mal zum Frisör, wo sie alle paar Monate mal hin müssen.






Frankreich ist immer wieder ein toller Vergleich. Da wurde der Mindestlohn in den 50ern eingeführt. Dazu ist das Preisniveau bei solchen Dienstleistungen schon immer höher als bei uns.



Es zählt nicht Frankreich oder UK, sondern der deutsche Markt. Und bei uns ist es in diesem Bereich eben nicht möglich, da die Preise zu niedrig sind. Zumindest in den ländlichen Gebieten. In München bezahlen auch Männer mal gerne 50 € für einen Haarschnitt, da spielt aber der Mindestlohn auch keine Rolle, da die Löhne sowieso höher sind



Also ich zahle hier (ländliches Gebiet) beim Frisör ca. einen Euro pro Minute. Bei Frauen dürfte der Minutenpreis zwischen 1,20 und 1,50 liegen. Die Investitions- und laufenden Kosten dürften sich im Vergleich mit anderen Handweksberufen eher im unteren Drittel bewegen. Insofern ist mir schon seit langem schleierhaft, warum dies eine so miserabel zahlende Branche ist.




Weil alle so miserabel zahlen können/dürfen! Gibts einen Mindestlohn, müssen _alle_ die Preise anheben, die Leute können nicht zur günstigeren Konkurrenz gehen, da die Preisschwankungen der verschiedenen Salons gleich geblieben sind.



Edit: Wie der Kollege schruppen auch schreibt.
 
Weil der Linken so viel an Mindestlöhnen liegt, halten sie sich in den Ländern in denen sie Regierungsbeteiligt sind ja auch gaaaanz genau dran.
Deswegen wurden die Bezüge der öffentlichen Angestellten in Berlin (Verkehrsbetriebe) auch erstmal gesenkt, als man an die Macht kam... Warum werden nur Mindestlöhne gefordert, da wo man die Möglichkeit hat diese einzuführen aber genau das Gegenteil durchgesetzt ?!?
Weil Berlin massiv verschuldet war. Wenn die da nach Tarif bezahlt hätte würde sich doch auch jeder aufregen, dass der Berliner Haushalt so im Eimer ist.
 
Weil alle so miserabel zahlen können/dürfen! Gibts einen Mindestlohn, müssen _alle_ die Preise anheben, die Leute können nicht zur günstigeren Konkurrenz gehen, da die Preisschwankungen der verschiedenen Salons gleich geblieben sind.


Eine Konsolidierung würde nicht ausbleiben. Überleben würden auf jeden Fall die Ketten. In ganz ländlichen Regionen, in denen es keine Ketten gibt, wird wohl der am längsten überleben der noch ein paar Mark zur Seite gelegt hat oder der Laden bezahlt ist. Dann hat ja die Branche noch mit anderen Problemen zu kämpfen (Kleinunternehmern, die keine USt. bezahlen; reisende Frisöre, Schwarzarbeit). Bestrafen würde man mit einem Mindestlohn somit als erstes die ehrlichen Meisterfrisöre, die einen Salon betreiben, Mitarbeiter beschäftigen und noch Azubis ausbilden
 
In mir zuckt das Wort "Subventionen", aber ich habe gerade keine Zeit für ne intensivere Diskussion darüber. Aber grundsätzlich, wenn Milliarden für Banken da sind, wären sicher auch Millionen für faire Meisterfriseure, die du ansprichst, möglich.
 
Ich glaub gar nicht mal, dass sich die Ketten durchsetzen würden. Meine Mom ist Friseurin (irgendwie bin ich in letzter Zeit der Betroffenheits-Jonny
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) und als sie mal in einen anderen Laden wechselte, weil ihr die Arbeitsbedingungen im ersten nicht gefielen, da hat sie etliche Kunden (sicher deutlich über einem Dutzend) "mitgezogen". Ergo: Die bleiben bei "ihrem" Friseur, auch wenns mehr kostet.



Sind da eher die jungen Leute, die zu den coolen Ketten gehen, aber das machen sie sowieso.



Und zum Bestrafen der Meisterfriseure...das würde (! falls es eintrifft) sich dann Markt nennen, oder lieg ich da falsch? Ganz weg von diesem hypothetischen "Bestrafen": Derzeit werden viele Angestellte bestraft, die für einen Dumpinglohn knochenharte Arbeit machen. Mag nicht so aussehen, aber wenn ich mir die Finger meiner Mom angucke. (Natürlich argumentiere ich da jetzt mit nur einem einzigen Fallbeispiel, ich kenn halt keine andere Friseure, aber allgemein ist der Job sicher oft unfair (um im CDU-Jargon zu bleiben) bezahlt.)
 
gestern 17.01 ortszeit, der schalker und frau evolution sagen sich einstimmig, dass das wohl nun hiesst, dass wir die nächsten vier jahre weiterhin in schottland bleiben.



dann ist uns eingefallen, dass wir im ausland nun auf westerwelle treffen werden.



es ist aber auch eine krux mit der politik!



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zur wahl nur kurz meine persönliche meinung:

einsturz der spd schlimm. aber war wohl nötig. neue leute ran, nen richtigen arbeiter mal hinsetzen und nicht so geleckte - das passt einfach nicht. back to the roots! sagt auch mal was ihr scheisse findet. schluss mit dem politikergebrabbel. da jetzt nicht mehr in regierung ginge das auch. ich drück die daumen.

die linken... in meinen augen gehen die gar nicht. denen fehlt mMn die ernsthaftigkeit, die machen doch nur politik um andere zu nerven
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ich hab das erste mal seit meinem austritt wieder grün gewählt. für mich persönlich die einzigie wahl. hab kurz mit der spd geliebäugelt, aber das wäre ne mitleidsstimmt geworden.

die fdp... ich schüttel nur mim kopf. jmd sagte es schonmal: die vertritt ein prozent der leute und fünfzehl wählen se. sind das lauter junge die se hip finden? sind das leute die hoffen was vom neoliberalen kuchen abzubekommen? ich wünsch es ja jedem, aber ich glaube kaum, dass die 15 prozent auch davon profitieren.

die angie... ich find se ja süss. die tut keinem weh. es könnt schlimmer sein. im tigerentendoppelpack ist es schon soweit, dass ich die cdu sympatsiche finde. jesses!
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schaumermal was wird! ich wünsch der regierung viel erfolg. auf dass es uns allen (äh, euch) in zukunft besser gehen wird.

leider sehe ich einige dinge, die mir persönlich wichtig sind nun mit denkbar schlechter ausgangsposition. ich hoffe dass der atomausstieg nicht arg weit verzägert wird, seh aber, haha, schwarz. ich hoffe auf nen impuls für ganztags und integrierte bildung, sehe aber, haha, schwarz.

deutschland will im moment ökonomie vor sozialem, dann wird das nun eben mal versucht. ich wünsch den beteiligten viel glück.



ach, zu der bürgerlichkeitsdebatte von vor ein paar seiten vorher:

wir haben über diesen ausdruck gestern auch diskutiert. ich find ihn völlig daneben.

es gab zeiten, wo dieser ausdruck in dieser weise nicht mehr nötig war. heutzutage muss man aber wohl zwischen arm/arbeiter und wohständig/bürgerlich wieder unterscheiden. der begriff bürgerlich ist in meiner auffassung wieder weiter von "der normale bürger" hin zu bourgoise gewandert. weiss nicht, ob andere bei dem begriff ne ähnlich konnantation empfinden, aber mir gehts so. ich finde, das hat dann, für mich, nen sehr arroganten touch, wenn sich ne partei "bürgerlich" nennt.

oder auch wie de babba immer sacht: bourgoise fertz!
 
Als 1983 die Grünen erstmals in den Bundestag einzogen, wurde oft davon gesprochen, dass die 68-er (auf ihrem "langen Marsch durch die Institutionen") nun angekommen seien. Westerwelle und Guttemberg verkörpern nun die Popper-Generation, die das Ruder übernimmt - schwierig, sich damit anzufreunden...
 
Als 1983 die Grünen erstmals in den Bundestag einzogen, wurde oft davon gesprochen, dass die 68-er (auf ihrem "langen Marsch durch die Institutionen") nun angekommen seien. Westerwelle und Guttemberg verkörpern nun die Popper-Generation, die das Ruder übernimmt - schwierig, sich damit anzufreunden...


haut die popper platt wie klopper
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ähm, keine gewalt....
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Sigmar Gabriel soll vielleicht die Nachfolge von Müntefehring antreten.

Ich kenn ihn ja nicht so gut, aber er soll ja zu den eher "rechts" ausgerichteten der SPD gehören.
 
Sigmar Gabriel soll vielleicht die Nachfolge von Müntefehring antreten.
Ich kenn ihn ja nicht so gut, aber er soll ja zu den eher "rechts" ausgerichteten der SPD gehören.


Naja, wirklich ändern würde sich dann nichts.

Wenn du einen aus dem Rechtsflügel der SPD an die Spitze setzt, dann erkläre mir mal, warum nicht gleich die CDU, und damit das Original, wählen sollte.

Wenn es innerparteilichen Wechsel geben sollte, dann einen in Richtung links.
 
Naja, wirklich ändern würde sich dann nichts.
Wenn du einen aus dem Rechtsflügel der SPD an die Spitze setzt, dann erkläre mir mal, warum nicht gleich die CDU, und damit das Original, wählen sollte.

Wenn es innerparteilichen Wechsel geben sollte, dann einen in Richtung links.


Bin eh dafür, das der gesamte Seeheimer Kreis zur Union konvertiert. Genau die Leute haben nämlich die SPD ihrer Identität beraubt und sie das Prädikat "Volkspartei" gekostet.
 
Dann hat die SPD bald gar keine Wähler mehr. Dann sind die Linken bei der Linkspartei und die Neue Mitte-Leute bei der CDU und Frau Nahles winkt müde mit ihrem Fähnchen.
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Ne Truppe um Gabriel, Scholz, Oppermann, Steinbrück mit Beck und Wowereit wäre schon nicht verkehrt. Steinmeier als der Sprecher ist auch in Ordnung. Und dann mal die ganz jungen Leute um Annen und Drohsel heranführen für den gewissen Linkspep.
 
Dann hat die SPD bald gar keine Wähler mehr. Dann sind die Linken bei der Linkspartei und die Neue Mitte-Leute bei der CDU und Frau Nahles winkt müde mit ihrem Fähnchen.
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Dann? Dann ist jetzt. Die Linken sind bei der Linkspartei, und da werden sie bleiben, wenn die SPD nicht bald umdenkt und sich personell und programmatisch erneuert. Und die Neue-Mitte-Leute sind schon bei der CDU, weil sie lieber das schwarze Original gewählt haben als den undefinierbaren Mischmasch in der SPD. Und Frau Nahles kann mit ihrem Fähnchen nach links oder rechts winken - das interessiert irgendwie niemanden. Die Frau ist in der Politik total fehl am Platz (meine Meinung)
 
Hier mal zur Info.

Die ersten Forderungen aus der Wirtschaft werden laut.

Ich sage nur, keine Angst vor dem schwarz-gelben-Schreckgespenst. Und wer ist der Bevorteilte? Der Otto-Normalverbraucher? Die Unternehmen? Clown Ferdinand?



Kaum ist eine Mehrheit von Union und FDP im Bundestag absehbar, prescht die Wirtschaft vor. DIHK-Präsident Driftmann verlangte am Sonntag einen klaren Reformkurs von der neuen Regierung. Seine Forderung: Auch liebgewonnene Staatsausgaben sollen in Frage gestellt werden.



Berlin - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verlangt von einer Koalition aus Union und FDP einen klaren Reformkurs: DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte am Sonntag nach den ersten Hochrechnungen: "Wir werden die neue Regierung nicht an ihren Farben, sondern an ihrer Reformagenda messen."




Ganz oben für seinen Verband stehe, inwiefern die neue Regierungskoalition "ganz kurzfristig eine Korrektur der Unternehmens- und Erbschaftsteuer" vornimmt. "Das wäre ein wichtiger Wachstumsimpuls - und Wachstum bedeutet in der Folge immer auch Steuermehreinnahmen", sagte Driftmann.




Zugleich forderte der DIHK-Präsident von der künftigen Regierung eine disziplinierte Etatpolitik. "Notwendige Voraussetzung für alle Reformen ist eine eiserne Haushaltsdisziplin", sagte er. "Auch liebgewonnene Staatsausgaben - bei Sozialtransfers ebenso wie bei Subventionen und Förderprogrammen - müssen daher im Zweifel jetzt in Frage gestellt werden", forderte er.




Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,651637,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,651637,00.html
 
Dann hat die SPD bald gar keine Wähler mehr. Dann sind die Linken bei der Linkspartei und die Neue Mitte-Leute bei der CDU und Frau Nahles winkt müde mit ihrem Fähnchen.
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Ne Truppe um Gabriel, Scholz, Oppermann, Steinbrück mit Beck und Wowereit wäre schon nicht verkehrt. Steinmeier als der Sprecher ist auch in Ordnung. Und dann mal die ganz jungen Leute um Annen und Drohsel heranführen für den gewissen Linkspep.


Vergiss den Platzeck nicht. Der steht bei mir recht hoch im Kurs.



Für mich ist mittlerweile am schlimmsten, dass Schwarz-Gelb nun die Gesundheitsreformen nach ihrem Gutdünken durchziehen werden.
 
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