Pfalzadler
Well-Known Member
Bei der FDP anrufen und sagen ihr habt euch "verwählt".
(Flashmob) ^^
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Es wurde zum großen Telefon-Flashmob aufgerufen. Ein über Facebook und Twitter in Gang gebrachter Flashmob lässt in der Geschäftsstelle der FDP in Berlin die Telefone heiß laufen. Die Aktion: Es wird dazu aufgerufen bei der FDP anzurufen und zu sagen: “Entschuldigung, ich habe mich verwählt”. Mal gucken wo das hinführt? Und alle so Yeahh, oder wie?
Wenn du Kritik äußerst, kannst du dann auch bitte sagen, was du meinst und nicht nur dumme Videos verlinken, aus denen nix hervorgeht?
Ich find das Auftreten von Westerwelle absolut korrekt und angesicht dummer Journalistenfragen auch berechtigt, was soll er denn groß anders machen?
Ich versteh echt nicht, was du uns mitteilen willst.
Ich finds etwas lächerlich, da so eine Comedy abzuziehen. Ich hab nichts gegen 2, 3 Witze, aber das was der Westerwelle da abzieht, find ich einfach nur peinlich. Er macht sich damit zum Gespött. Genau darauf sind die "dummen Journalisten" doch aus, oder meinst du nicht?
Ich geb gerne zu, dass der Mann ein geprügelter Hund ist und viele Journalisten ziemlich darauf aus sind, ihn in die Pfanne zu hauen. Keine Frage. Aber er gibt ihnen halt auch immer wieder Futter. Allein die Geste des Kopfschüttelns.
Vorschlag: Einfach mal nüchtern (!) dazwischen hauen und auf seine eigentlichen Aufgaben verweisen (Afghanistan). Außenminister sein halt.
wenn Merkel wie immer nichts auf die Reihe bekommt, mal auf den Tisch zu hauen.
Eine verantwortungslose Verweigerungshaltung hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel der Koalition vorgeworfen. Angela Merkel sei nicht Chefin der Bundesregierung, sondern die "Vorsitzende einer Nichtregierungsorganisation". Deutschland drohe, in erhebliche Schwierigkeit zu geraten.
Den armen Teil der Bevölkerung hat er als Stimmvieh bereits für sich abgeschrieben, um so mehr redet er nun seiner angestammten Klientel das Wort. Das dürfte bei der nächsten Wahl für max. 6 % reichen - plus dem kleinen Prozentsatz aus dem Stimmenpool des Prekariats, das sich nicht davon abgestoßen fühlt, dass Westerwelle aufs übelste die Armen im Land gegen die Ärmsten aufhetzt.
Wobei er mit der Grundaussage "Arbeit muss sich wieder lohnen" absolut recht hat.
Wobei er mit der Grundaussage "Arbeit muss sich wieder lohnen" absolut recht hat. Jedem Menschen, der einer geregelten Arbeit nachgeht muss es besser gehen als einem Sozialhilfebezieher. Ist das nicht gegeben, kann man den Sozialstaat gleich in die Tonne kloppen
Unbestritten sind es nicht die HartzIV-Sätze die dafür sorgen, dass sich Arbeit nicht immer lohnt, sondern die Gehälter, die die Unternehmen ihren Mitarbeitern zahlen. Das würde ich auch gar nicht in Frage stellen. Aber sämtliche Sozialleistungen sollten sich aus meiner Sicht - vor allem aus sozialen Gründen - auch am Realeinkommen der Bevölkerung orientieren. Es kann nicht sein, dass die Einkommen der Arbeitenden Bevölkerung nach unten gehen, im Gegenzug aber Sozialleistungen (z.B. Rentenzahlung) von dieser Entwicklung ganz abgekoppelt werden. Das ist dann ab einem bestimmten Punkt nicht mehr mit dem Sozialstaat vereinbar.Seit wann lohnt sich denn das Arbeiten nicht mehr? Und für wen? Ist es nicht so, dass unter dem Mäntelchen der "Globalisierung" die Löhne sukzessive nach unten gedrückt wurden, so dass manche Vollzeit-Erwerbstätige davon ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können?
Ist nicht ALG II (Hartz IV) von den Sätzen her niedriger als die frühere Arbeitslosenhilfe bzw. die Sozialhilfe? Liegt es deshalb nicht auf der Hand, dass das Lohndumping dazu führt, dass sich Arbeit nicht mehr lohnt, und nicht die "üppigen" Hartz-IV-Sätze?
Welche Unternehmensgewinne? Die der Großkonzerne oder die der kleinen und mittelständischen Unternehmen? Die Entwicklung der Löhne hängt von vielen Faktoren ab, der Branche, der Firmen-Politik und vor allem der Käuferverhalten.Mal ganz abgesehen davon, für wen sich die Arbeit der Lohnempfänger generell am meisten "lohnt" - man vergleiche nur mal die Zuwächse der Unternehmensgewinne mit den der Reallöhne in den vergangen Jahrzehnten...
Wie soll der Mindestlohn flächendeckend funktionieren? Hier glauben einige, wenn der Herr Minister 8,50 € auf ein Blatt Papier schreibt, dann ist die Sache gegessen. Ist es aber nicht, weil man vielleicht auch die Bedingungen der Branche beachten sollte. Wenn der Staat nicht alle Unternehmen gleich behandelt, dann kann auch kein Mindestlohn funktionieren. Wenn ein Mindestlohn zur Arbeitslosigkeit führt, dann lieber kein Mindestlohn aber Erwerb.Westerwelle macht nichts anderes als Klientel-Politik. Er ist gegen die Einführung von Mindestlöhnen, weil dies die Gewinne seiner erklärten Zielgruppe schmälert.
Wenn ein Mindestlohn zur Arbeitslosigkeit führt, dann lieber kein Mindestlohn aber Erwerb.
Wirtschaftlich nicht in der Lage dazu sind sie natürlich alle,wenn das Thema auf den Tisch kommt. Und wer die Leute nicht richtig bezahlen kann,oder will,soll selbst wieder mal auf Arbeitsuche gehen,dann weiss er was Sache ist.
Das hätte ich dann gerne etwas ausführlicher. Glaubst du, dass ernsthaft jeder dazu in der Lage ist?
Wenn ein Arbeiter(in) oder Angestellter(in) mehr Geld möchte,wars doch schon immer so dass es heisst,das können wir in unserer momentanen Lage nicht verantworten,kommen sie wieder wenn es uns besser geht,das war schon immer so,da kann es der Firma noch so gut gehen. Wenn es nach mancher Firma gehen würde, müsste der eine oder andere noch Geld bringen weil er ja hier arbeiten "darf". Ich denke kaum dass eine Firma auf einen Arbeiter zukommt und ihm 300 Euro freiwillig mehr gibt nur aus gutem Wille. Das haben unsere Gründungsgewerkschafter erstreikt,die alle nicht mehr unter uns sind,vor 100 Jahren schon.
Das hätte ich dann gerne etwas ausführlicher. Glaubst du, dass ernsthaft jeder dazu in der Lage ist?
Ich würde nicht gleich von Ausbeutung sprechen und auch nicht von Ausbeutung des Arbeitnehmers. Es muss jedem Unternehmer erlaubt sein, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten seiner Tätigkeit nachzugehen und auch neue Märkte zu entwickeln. Hierfür muss der Staat die Möglichkeiten schaffen. Wenn der Staat allerdings einem Unternehmen einen Kostenvorteil verschafft, dann greift der Staat - wohlwissend um die Folgen - in den Wettbewerb ein und erzwingt in gewisser Weise auch das Lohndumping. Wenn dann gleichzeitig der Mindestlohn - staatlich gebilligt - missbraucht wird, um die Marktmacht eines Unternehmens zu stärken, dann ist das in meinen Augen nicht Sinn und Zweck des Mindestlohns.Es sollte jeder dazu in der Lage sein, ansonsten stimmt sein Geschäftsmodell nicht... Wenn es auf "Ausbeutung" der Arbeitnehmer basiert, dann ist etwas falsch...
Dem kann ich zu weiten Teilen nur zustimmen. Die Geiz ist geil Mentalität hat in der Gesellschaft und in der Wirtschaft sehr viel zerstört. Leider sind wir aber an einem Punkt, an dem dieses Verhaltensmuster wohl kaum mehr umzukehren ist.Ein Mindestlohn würde wahrscheinlich letztendlich zu Preiserhöhungen in einige Branchen führen, aber das sollte es dem Kunden letztendlich wert sein...
Die Geiz ist Geil Philosophie ist zu verbreitet in unserer Gesellschaft...
Das trifft aber nur für Branchen zu, in denen eine Verlagerung der Leistung schwer fällt. Nehmen wir mal einen Friseurin, einen Sicherheitsmann, eine Bedienung. Diese Leistungen kannst du nicht transferieren. Nehmen wir mal einen Sektor der zu weiten Teilen ein Niedriglohn-Bereich darstellt: Spedition und Logistik.Spricht man eine Branche auf einen Mindestlohn an, dann heisst es grundsätzlich dass so etwas nicht finanzierbar ist. In den Branchen, in denen der Mindestlohn eingeführt wurde war das genau so. Und soweit ich weiss sind durch den Mindestlohn in den Branchen keine bis kaum Arbeitsplätze verloren gegangen...
Das habe ich doch mit keinem Wort behauptet? Es kann aus meiner Sicht in diesem Sektor kein Mindestlohn eingeführt werden, ohne die Unternehmen auf der anderen Seite nicht zu entlasten. Die momentane Situation würde es für einige Unternehmen sicher nicht zulassen, wenn man aber auf der anderen Seite Erleichterungen einführt, dann würde das sicherlich auch irgendwo helfen die Branche zukunftsfähig zu gestalten und höhere Löhne zu zahlen.Um mal bei dem von dir angesprochenen Beispiel Transport und Logistik zu bleiben: Warum sollen die Kosten-Nachteile, so sie denn tatsächlich existieren, ausgerechnet über den Faktor Löhne ausgeglichen werden? Warum nicht über Treibstoffkostenzuschüsse? Oder KfZ-Steuer-Erleichterungen?
Muss er das? Er soll die Zeche nicht zahlen, ganz gewiss nicht. Aber man muss sich eben an Stellen den Finger in die Wunde legen, wo bewusst ein unnötiges Lohndumping stattfindet. Z. B. im Bereich der Discounter. Eine generelle Schelte gegen die Arbeitgeber hilft niemandem weiter. Man sollte die Sache eben doch etwas differentierter betrachten.Warum muss der arbeitende Mensch die Zeche zahlen, indem er zu einem Hungerlohn arbeiten muss und damit zum Empfänger staatlicher Unterstützung degradiert wird - obwohl er Vollzeit arbeitet?
Woran sollte man sich auch sonst vergreifen? Ein nicht wettbewerbsfähiges Unternehmen erwirtschaftet keine Gewinne. Das heißt es wird kein shareholder-value zu Lasten der Arbeitnehmer stattfinden. Keine Gewinnabführung, keine Dividende, etc. Warum wird ein nicht wettberwerbsfähiges Unternehmen mit staatlichen Zuschüssen am Leben gehalten? Wegen des Shareholder-Values oder vielleicht doch wegen der Arbeitnehmer, welche den politischen Entscheidern ihre Stimme geben sollen? Ein nicht wettberwerbsfähiges Unternehmen durch den Staat zu stützen fällt schwer und ist auch in den meisten Fällen nicht unbedingt erfolgreich, siehe Holzmann.Wenn man schon unbedingt ein unter den gegebenen Bedingungen nicht wettbewerbsfähiges Unternehmen mit staatlichen Zuschüssen künstlich am Leben erhält - warum vergreift man sich dann am schwächsten Glied in der Kette, dem Arbeitnehmer?
Sicher ist das Klientel-Politik aber Klientel-Politik und Lobbyismus betreibt in Deutschland nunmal jede Partei. Hätte die SPD unter Schröder gewusst, wie die Umfragewerte nach HartzIV aussehen, sie hätte sich die Finger an dieser Reform sicher nicht verbrannt.Nein, die Ablehnung des Mindestlohnes ausgerechnet durch die FDP lässt keinen anderen Schluss zu, als dass es reine Gefälligkeitspolitk zugunsten der FDP-Klientel ist. Es gibt, wie du schon geschrieben hast, eine Menge Branchen, bei denen deine Argumentation einfach nicht "zieht", bei denen es durchaus möglich und sinnvoll ist, einen Mindestlohn einzuführen. In deinem angeführten Beispiel könnte man die Wettbewerbsnachteile dann auf andere Weise ausgleichen - wenn man denn wollte. Aber das ginge dann ja zu Lasten der Unternehmensgewinne...
Das hat nichts mit Heuchelei zu tun, das ist in meinen Augen eine logische Folge. Die Menschen achten nicht mehr darauf woher ihre Güter kommen, woher die Leistung stammt, die sie beziehen. Nicht wenige achten nichtmal mehr auf die Qualität die sie vorgesetzt bekommen. Das ist definitiv eine Folge dieser Mentalität. Und die Geiz ist geil Mentalität trägt eben auch dazu bei, dass die Marktmacht z.B. der Discounter und Handelsketten weiter zunimmt. Durch die steigende Marktmacht einiger weniger wächst wiederum die Abhängigkeit der Lieferanten gegenüber den Konzernen, was sich der Konzern zu Nutzen machen wird und auf der Einkaufsseite geringere Preise durchsetzen wird. Das kann, will man die Qualität der Produkte nicht verschlechtern, ab einem gewissen Punkt nur noch über die Arbeitnehmer kompensiert werden, weil diese eben in den meisten Unternehmen doch immer noch einen gewaltigen Batzen der Ausgaben ausmachen.Einen Teil der Probleme auf die Geiz-ist-geil-Mentalität zu schieben, ist ja irgendwie auch heuchlerisch. Wer mit dem Hartz-IV-Satz oder einem Niedrigstlohn auskommen muss, könnte das für zynisch halten...
Einen Teil der Probleme auf die Geiz-ist-geil-Mentalität zu schieben, ist ja irgendwie auch heuchlerisch. Wer mit dem Hartz-IV-Satz oder einem Niedrigstlohn auskommen muss, könnte das für zynisch halten...
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