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Pendlerpauschale ab dem 1 km kehrt zurück!!

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Und was ist mit den Nicht-Arbeitnehmern? Werden die auch gleich behandelt. Aber das ist ein anderes Thema. Denn: Ja! Ganz abschaffen! Nahezu alle Subventionen! (So Sachen wie Förderung der regenerativen Energien würd ich jedoch beibehalten. Da es Zukunftsbranchen sind. Missbrauch muss jedoch auch hier verfolgt werden)
Was verstehst du mit Nicht-Arbeitnehmern? Harz IV-Empfänger brauchen keine Pendlerpauschale, Arbeitssuchende auch eher wenig.

Selbständige Personen haben ganz andere, vielfältige Möglichkeiten Steuern zu sparen, bzw. Ausgaben anzurechnen.




Hatte Angie nicht, in Anbetracht des sicheren Wahlsieges, sogar so Einschnitte angekündigt? Bin mir aber unsicher, ob das die Wahlen in Deutschland waren...*ups*
Ankündigen ist was feines: Wenn aber im Staat jeder Bürger nach der geringsten Ankündigung zum linksradikalen Ufer rennt, dann wird es nicht mehr sonderlich weit kommen mit diesem Land




Ich find schon, dass Gesundheitsschutz und finanzielle Aufbesserung des Lohnes von Seiten des Staates zweierlei sind.
Entweder ein AN kann sich seinen AG und seinen Arbeitsplatz aussuchen oder er kann es nicht. Ich kann nicht einmal so und ein anderes mal genaus in die andere Weise argumentieren.




Erstmal: Sehr pauschalisierend ausgedrückt, wie ich finde. Nicht jeder Arbeitnehmer wäre arbeitslos ohne KM-Pauschale.
Das sicherlich nicht. Nur macht es doch für viele Menschen eben sehr viel aus. Was kann ein Mensch dafür, dass er z.B. in KL oder KUS lebt und jeden Tag zur Arbeit nach Ludwigshafen oder Mannheim pilgern muss.

Sollen wir die strukturschwachen Regionen, wie z.B. die Westpfalz bluten lassen oder unterstützen wir sie u.A. mit der Pendlerpauschale und helfen somit auch diesen Regionen?
 
Wesentlich gerechter wäre ein System mit allgemein deutlich niedrigeren Steuern und überhaupt keinen Vergünstigungen.


Uns hat man in den Vorlesungen damals erklärt das ein System, daß alle möglichen Ausprägungen des Lebens berücksichtigen würde das gerechteste sei - auch wenn sowas praktisch nicht möglich ist.
 
Das ist das wesentliche Problem dieser Diskussion und der Knackpunkt unseres Steuersystems mit den bekannten Problemen sämtlicher Steuererleichterungen. Wesentlich gerechter wäre ein System mit allgemein deutlich niedrigeren Steuern und überhaupt keinen Vergünstigungen. Dies wird allerdings so schnell gar nicht kommen, da die jeweilig Betroffenen mehr oder minder großen Rabbatz veranstalten würden.


Diesen Rabbatz gibt es viel stärker wenn nur Einzelne betroffen sind weil die sich fragen "Warum wird meines gestrichen und deren nicht?".

Wenn alles gestrichen würde könnte keiner neidisch auf andere sein.



Aber ich gebe Dir recht, es wird nicht kommen, die Lobbyisten sind zu stark.
 
Uns hat man in den Vorlesungen damals erklärt das ein System, daß alle möglichen Ausprägungen des Lebens berücksichtigen würde das gerechteste sei - auch wenn sowas praktisch nicht möglich ist.


In gewisser Weise wäre aber eine komplette Streichung aller Vergünstigungen genau das System, dass dann durch allgemeine Steuererleichterungen alle möglichen Ausprägungen des Lebens berücksichtigt.



Ich sehe das aber wie Pirx: das könnte nur funktionieren, wenn schlagartig restlos alle Vergünstigungen fallen würden, da dann alle Begünstigten gleichermaßen betroffen wären.
 
@ Jonny



Noch keinen müden Cent für den Staat gebracht und solche Sachen behaupten. Wie kannst du über jemanden urteilen, der sein Leben lang arbeitet und weit zur Arbeit fährt? Das geht mir nicht in die Birne...



Aber selbst mit offenen Armen das Bafög vom Staat ergattern... ja, ja!!
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@ Jonny


Noch keinen müden Cent für den Staat gebracht und solche Sachen behaupten. Wie kannst du über jemanden urteilen, der sein Leben lang arbeitet und weit zur Arbeit fährt? Das geht mir nicht in die Birne...



Aber selbst mit offenen Armen das Bafög vom Staat ergattern... ja, ja!!
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Also einen persönlichen Angriff gegen ein anderes Forumsmitglied finde ich nicht in Ordnung (unabhängig vom Inhalt).



Aber genau diese "Angifterei" ist das Manko unseres Steuersystems: Es versucht, eine irgendwie geartete Gerechtigkeit herzustellen und erreicht letztlich genau das Gegenteil. In dem ich mal hier, mal da ein bisschen Vergünstigung streue, fühlt sich dann irgendeiner vergessen oder benachteiligt und schon geht die Diskutiererei los. Gerechtigkeit sieht einfach anders aus.
 
Auch mal ganz plump: Wer zahlt denn Deinen Professor, die Heizung an der Uni, wer sponsort die Bücher in der Uni-Bib? Für den Fall das Du Studiengebühren zahlst - die sind auch nur ein Bruchteil der Kosten die der Staat für Dich aufwendet...oder bekommst Du ggf. BaFöG?


Achso...ja...gut...dann schaffen wir neben Bildung auch noch staatliche Gesundheitssysteme und vielleicht noch die Polizei ab. Wozu brauchen wir denn überhaupt noch einen Staat??



Ums mal nicht ausarten zu lassen: Schonmal dran gedacht, dass gut gebildetete, hochqualifizierte Bürger dafür sorgen, dass Deutschland eines der wirtschaftsstärksten Länder bleibt? Und dadurch dann auch hohe Steuern zahlen können etc.?




Bekommst du doch... Aber du beteiligst dich doch gar nicht an dem großen Topf, den die Steuerzahler aufbringen müßen. Du zahlst doch nichts rein. Warum willst du dann was?????


???????????



Ich zahl sehr wohl Mehrwertsteuer. Und jetzt überleg dir mal, wieviel Mehrwertsteuer meine Eltern schon gezahlt haben, für: 1mal mehr Lebensmittel, 1mal mehr Kleidung, 1mal mehr Alles! Danke.



Und zu deinem nächsten Posting: Geil! Nur weil ich angeblich ja keine Steuern bezahle...bin ich unmündig und darf nichts sagen?! Kein Wahlrecht für Studenten, Arbeitslose und sonstige Schmarotzer!!!! ???? *koppschüttel*



Außerdem werd ich zukünftig noch viel mehr reinzahlen. Und mein Bafög zahl ich zu 50% auch zurück und die restlichen 50% durch einen höheren Steuersatz, den ich dann mehr zahle, als jemand, der nicht die Möglichkeit hat zu studieren und Bafög zu empfangen.




Das ist das wesentliche Problem dieser Diskussion und der Knackpunkt unseres Steuersystems mit den bekannten Problemen sämtlicher Steuererleichterungen. Wesentlich gerechter wäre ein System mit allgemein deutlich niedrigeren Steuern und überhaupt keinen Vergünstigungen. Dies wird allerdings so schnell gar nicht kommen, da die jeweilig Betroffenen mehr oder minder großen Rabbatz veranstalten würden.


Entweder so oder: Bedingungsloses Grundeinkommen für alle und alle Steuern bis auf die Mehrwertsteuer streichen. *Diskussion anheiz*
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Was verstehst du mit Nicht-Arbeitnehmern? Harz IV-Empfänger brauchen keine Pendlerpauschale, Arbeitssuchende auch eher wenig.
Selbständige Personen haben ganz andere, vielfältige Möglichkeiten Steuern zu sparen, bzw. Ausgaben anzurechnen.


Lass uns nicht anfangen, drüber zu diskutieren, was Hartz 4 Empfänger brauchen. Das sprengt den Thread vollends.






Ankündigen ist was feines: Wenn aber im Staat jeder Bürger nach der geringsten Ankündigung zum linksradikalen Ufer rennt, dann wird es nicht mehr sonderlich weit kommen mit diesem Land


Das "linksradikale" Ufer wird garantiert nie mehr bekommen als 20% und da keiner mit ihnen koalieren will, werden sie solange eine starke Opposition bleiben, bis die Bürger merken, dass es auch ohne Subventionen läuft.






Das sicherlich nicht. Nur macht es doch für viele Menschen eben sehr viel aus. Was kann ein Mensch dafür, dass er z.B. in KL oder KUS lebt und jeden Tag zur Arbeit nach Ludwigshafen oder Mannheim pilgern muss.
Sollen wir die strukturschwachen Regionen, wie z.B. die Westpfalz bluten lassen oder unterstützen wir sie u.A. mit der Pendlerpauschale und helfen somit auch diesen Regionen?


Das ist ein Argument. Da fällt mir so schnell auch nichts gegen ein
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Ich überleg mal eine Runde.
 
@ Jonny



Falls du demnächst arbeitest, such dir bitte eine Stelle wo du hinlaufen kannst... Weil wenn du dir erstmal ein Auto kaufen mußt evtl. eine Wohnung nehmen mußt, dann bleibt nicht mehr viel übrig...
 
Ums mal nicht ausarten zu lassen: Schonmal dran gedacht, dass gut gebildetete, hochqualifizierte Bürger dafür sorgen, dass Deutschland eines der wirtschaftsstärksten Länder bleibt? Und dadurch dann auch hohe Steuern zahlen können etc.?


Haargenau! und wenn ich genau für diese hochqualifizierte Arbeit weiter fahren muss, dann soll ich selbst noch draufzahlen? Ich habe nicht studiert, um den nächstbesten Job in meiner Umgebung zu nehmen. Ich habe den Job, der genau zu mir passt, aber der ist nun mal 50km entfernt von meinem Zuhause.
 
Es gibt Studien (ookay...so sollte man seine Argumentation sicher nicht anfangen
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), die besagen, dass sich Pendlerpauschale und Eigenheimzulage verstärken.


Du hast Recht mit deinem Punkt, dass sie nur Ersatz für Ausgaben ist, aber die Eigenheimzulage wird durch das Vorhandensein der Pendlerpauschale öfter in Anspruch genommen (siehe mein beispiel in dem zitat).
Ist dir eigentlich schon aufgefallen, dass es die Eigenheimzulage seitdem 1. Januar 2006 garnicht mehr gibt?



Ansonsteten find ich, das die Pendlerpauschale in ihrer alten Form gültig bleiben sollte. Und das nicht nur aus dem Grund, weil ich davon profitiere.
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Ich sehe das aus folgenden Gründen so:

- Der Staat und die Arbeitgeber fordern doch immer mal gerne wieder, dass Arbeitnehmer flexibel sein sollen. Ich sehe es aber nicht ein, das Arbeitnehmer dauernd umziehen sollen.



- Andere "Subventionen" werden auch nicht abgebaut. Scheinbar werden nur die "Subventionen" abgebaut, welchen den normal arbeitenden Bürger betreffen (siehe auch Eigenheimzualge). Gerne wird dieser Subventionsabbau auch damit kompensiert das man mehr Steuern zahlen darf (siehe Mehrwertsteuer)
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. Ehrlich, man kann über die Pendlerpauschale reden, aber dann auch andere Subventionen gleichzeitig weg und Steuern tatsächlich runter anstatt rauf.
 
Haargenau! und wenn ich genau für diese hochqualifizierte Arbeit weiter fahren muss, dann soll ich selbst noch draufzahlen? Ich habe nicht studiert, um den nächstbesten Job in meiner Umgebung zu nehmen. Ich habe den Job, der genau zu mir passt, aber der ist nun mal 50km entfernt von meinem Zuhause.


Ich werde dann einfach froh sein, wenn ich so einen Job finden werde. Wieviel macht die Pendlerpauschale bei dir vom Einkommen aus, wenn ich mal frech fragen darf? Will sagen: Wenn du hochqualifiziert bist und demnach recht gut verdienst, warum musst du dann noch Geld bekommen, dafür, dass du mit dem Auto zur Arbeit fährst. Ich kann es ja durchaus nachvollziehen, dass du dich jetzt fühlst, als würde man dir was wegnehmen. Das ist nur menschlich und ich würd mich nicht anders fühlen. Aber ich seh es nunmal anders: Man gibt dir eben nicht mehr so viel, dass heißt aber nicht, dass man dir was wegnimmt. klar...Jetzt kommt asc wieder mit den steuern, die man euch wegnimmt. Aber soll es hier um Subventionen und deren Abbau gehen oder um subjektive soziale Gerechtigkeit...denn falls es um zweiteres geht, dann können wir alle schreiben, was wir vom Staat wollen und dann den Thread dicht machen. Denn subjektiv gesehen nimmt der Staat jedem einzelnen am meisten weg und es ist immer "ICH" der am schlechtesten darsteht. Ist wahrscheinlich heutzutage auch ein normales Denken.








- Andere "Subventionen" werden auch nicht abgebaut. Scheinbar werden nur die "Subventionen" abgebaut, welchen den normal arbeitenden Bürger betreffen (siehe auch Eigenheimzualge). Gerne wird dieser Subventionsabbau auch damit kompensiert das man mehr Steuern zahlen darf (siehe Mehrwertsteuer)
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. Ehrlich, man kann über die Pendlerpauschale reden, aber dann auch andere Subventionen gleichzeitig weg und Steuern tatsächlich runter anstatt rauf.


Sag ich denn irgendwo was anderes? Hab die Mehrwertsteuererhöhung kritisiert. Hab auch gesagt, dass alle nahezu alle Subventionen abgeschafft werden sollen.
 
Ich werde dann einfach froh sein, wenn ich so einen Job finden werde. Wieviel macht die Pendlerpauschale bei dir vom Einkommen aus, wenn ich mal frech fragen darf?


Die Höhe kann sich jeder ausrechnen, Anzahl Kilometer (hin und zurück) * 30 Cent * Arbeitstage, und wenn man ein Jahresgehalt kennt auch den Anteil; und daher wird er die Prozentzahl kaum nennen
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Ich werde dann einfach froh sein, wenn ich so einen Job finden werde. Wieviel macht die Pendlerpauschale bei dir vom Einkommen aus, wenn ich mal frech fragen darf?


Da ich mein Studium erst seit 3 Monaten abgeschlossen habe und seitdem noch keine Steuererklärung abgegeben habe, kann ich dir auch keine konkreten Zahlen nennen.

Aber bei dem derzeitigen Kilometersatz ist sogar der Unterschied zwischen der Version "ab Kilometer 26" und "ab dem ersten Kilometer" im 4-stelligen Bereich und das ist ein Betrag, der für jeden interessant sein müsste, der kein Topverdiener ist. Und ein solcher bin ich als Berufseinsteiger sicher nicht!




Die Höhe kann sich jeder ausrechnen, Anzahl Kilometer (hin und zurück) * 30 Cent * Arbeitstage, und wenn man ein Jahresgehalt kennt auch den Anteil; und daher wird er die Prozentzahl kaum nennen
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Wird meines Wissens aber nur einfach berechnet (also nicht hin und zurück). Oder irre ich da gewaltig?
 
Wird meines Wissens aber nur einfach berechnet (also nicht hin und zurück). Oder irre ich da gewaltig?


Stimmt, oneway, sorry





Hier noch aus Wiki die Pro und Contra:



Positionen gegen die Entfernungspauschale



Die Entfernungspauschale wird unter ökologischen Gesichtspunkten kritisiert. So wird vom Umweltbundesamt deren komplette Streichung gefordert. Umweltorganisationen weisen darauf hin, dass die Entfernungspauschale das Auseinanderfallen von Wohn- und Arbeitsstätte fördere, also etwa in der Stadt zu arbeiten und im Grünen zu wohnen. In diesem Zusammenhang wird die Entfernungspauschale gelegentlich als „Zersiedelungsprämie“ bezeichnet.



Zudem wird vorgebracht, dass die staatliche Förderung des Pendelverkehrs zu Problemen der Suburbanisierung führe, insbesondere zu einer Verschärfung der Verkehrsprobleme in Ballungsräumen, zur Verödung der Innenstädte und zur suburbanen Ghettoisierung.



Überdies benachteilige die Entfernungspauschale Arbeitnehmer, die bewusst in der Nähe ihres Arbeitgebers wohnen und hierfür höhere Mieten in Kauf nähmen, aber ihre Mieten nicht gesondert steuerlich absetzen können, weil Kosten der Lebensführung (wie Nahrung, Kleidung, Wohnung, etc.) über den Grundfreibetrag von derzeit 7664 € (bzw 15.328 € bei Zusammenveranlagung) als abgegolten gelten.



Einige Wissenschaftler, Politiker und Medien, insbesondere ordoliberal orientierte, sehen die Entfernungspauschale als zu streichende Subvention, da die Wahl des Wohnortes Privatsache sei. Beruflich veranlasste Tatbestände begännen erst am Werkstor, so diese Theorie. (Das Bundesfinanzministerium verteidigt die derzeitige Regelung mit diesem Werkstorprinzip.) Vor dem Hintergrund der Forderung nach Subventionsabbau wird eine Reduzierung oder eine Abschaffung nicht nur der Pauschale verlangt, sondern die steuerliche Absetzbarkeit der Arbeitnehmerfahrtkosten insgesamt abgelehnt. Einige Wirtschaftswissenschaftler empfehlen sogar eine zusätzliche Besteuerung des Pendelns, da Pendeln soziale Kosten verursache und die Fahrt zur Arbeit per se unproduktiv und damit verschwendet sei.[2]



Positionen für die Entfernungspauschale



Einige Steuerexperten sowie der Bundesfinanzhof (siehe unten) sehen den steuerlichen Abzug für Fahrtkosten zur Arbeit als notwendigen Teil des Prinzips der Besteuerung nach Leistungsfähigkeit. Im Rahmen der Gleichbehandlung aller Steuerpflichtigen sehen sie die (absetzbaren) Transportkosten der Produkte eines Betriebes zu dessen Kunden als wesensgleich mit den Transportkosten der Ware Arbeit zu seinem Kunden Arbeitgeber. Die Anwendung einer Pauschale erscheine dabei aus Vereinfachungsgründen als geboten. Auch handele es sich nicht um eine Subvention, sondern um Werbungskosten, da ein Arbeitnehmer Fahrtkosten zur Arbeitsstätte häufig nicht vermeiden könne, ohne das Arbeitsverhältnis zu beenden. Eine Abschaffung oder drastische Kürzung verstoße somit gegen das Prinzip der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit (Nettoprinzip) sowie ferner auch gegen den verfassungsrechtlich garantierten Schutz von Ehe und Familie, da zwei an verschiedenen Orten berufstätige Ehegatten Kosten für Fahrten zur Arbeitsstätte nur durch einen Verzicht auf eine gemeinsame Wohnung vermeiden könnten.



Die Beschränkung der Entfernungspauschale auf Entfernungen ab dem 20. Kilometer führt dazu, dass die Mehrheit der Pendler ihre Fahrt zum Betrieb nicht mehr als Werbungskosten absetzen kann. Die Einschätzung, wie viele Steuerzahler durch die Neuregelung eine höhere Steuerlast haben, ist schwierig. Die (alte) Entfernungspauschale überstieg ab ca. 12 km Arbeitsweg (bei Vollzeittätigkeit) den Arbeitnehmerpauschbetrag und war daher für Arbeitnehmer ohne weitere Werbungskosten ab diesem Arbeitsweg relevant. Für Arbeitnehmer mit sonstigen Werbungskosten, aber auch für Selbständige und Gewerbetreibende Pendler, die keinen Pauschbetrag haben, war die (alte) Entfernungspauschale schon ab kurzen Entfernungen zum Arbeitsplatz relevant. In einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2004 stuften sich von den insgesamt 35,7 Mill. Erwerbstätigen 30,3 Mill. als Berufspendlerinnen und –pendler ein. Davon fuhren 48,1% ab 10 km bis zur Arbeitsstätte. 16,4% fuhren mehr als 25 Kilometer bis zur Arbeitsstätte Tabellen des Statistischen Bundesamtes (4 MB).



Gleichzeitig schaffen staatliche Institutionen Voraussetzungen, die Pendelverkehr eher verstärken als verringern. So verlangen die Agenturen für Arbeit Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes, bei der Planung von Gewerbegebieten wird auf Infrastruktur- und Familienbedürfnisse häufig keine Rücksicht genommen und durch die Flexibilisierung des Arbeitsrechts (befristete Verträge, Leiharbeit) lebt eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern damit, alle paar Jahre den Arbeitsort wechseln zu müssen.



Arbeitgeber, die in der Vergangenheit stark auf Zentralisierung gesetzt haben, befürchten einen Arbeitskräftemangel bzw. eine Verteuerung des Faktors Arbeit. Volkswirte sehen bei solchen Betrieben die konkrete Gefahr der Verlagerung in ausländische Regionen mit einem ausreichenden Arbeitskräftepotential.
 
@Jonny

Ich kann es dir gerne mal versuchen zu erklären wie es bei mir aussieht:



Ich habe mich für ein Studium in einem zukunftsträchtigen Bereich entschieden, Logistik.

Von vorn herein war es mir wichtig ein duales Studium in Kooperation mit Hochschule und Ausbildungsbetrieb zu durchlaufen.

Hierfür hatte ich ein Angebot aus Hessen, was für mich der nächstmögliche Arbeitsplatz in diesem Bereich war.



Möchte ich um 8:00 Uhr pünktlich an meiner Arbeit sein, so kann ich um 7:30 Uhr zu Hause los fahren, mit meinem PKW. Die Distanz zum Arbeitsplatz beträgt rund 50km einfach. Also 100km am Tag.

Würde ich mit dem Bus fahren, so müsste ich für die 50km bereits um 5:20 Uhr mein Haus verlassen und wäre rund 2,5 Stunden unterwegs.

Ich studiere, zahle jährlich für mein Studium 1.205,- Euro für die Möglichkeit zu einem qualifizierten dualen Studium in BaWü.

Ich verdiene aber durch das duale Studium Geld. Geld, dass mich aufgrund meiner Steuerklasse, auch als Student Steuern zahlen lässt.



Nur mal so nebenbei:

100km täglicher Arbeitsweg bei 200 Arbeitstagen im Jahr sind ca. 1.500 Liter Benzin. Bei einem Steueranteil von über 50% am Sprit, sind dies bei einem Preis von 1,20€/Liter sind gut und gerne 900€ an Steuern die ich mehr Zahle als eine Person die nicht pendelt. Nicht zu vergessen meine häufigeren Reperaturen und Werkstattaufenthalte, die einerseits Arbeitsplätze sichern und andererseits nochmals mehr Steuern generieren (Mehrwehrtsteuern, etc.).



Und ein Arbeitsweg von 50km ist nichts seltenes in Deutschland. Andererseits wollen Menschen auch sesshaft sein. Oder sollte man, um in Spuckweite zum Arbeitsplatz zu leben umziehen?

Was sagst du deinen Kindern, wenn sie alle 2-3 Jahre umziehen müssen? Wenn sie aus ihrer sozialen Umgebung gerissen werden?

Ich denke das ist ein sensibles Thema, das man durchaus sorgfältig abwägen sollte und was in meinen Augen nicht so leicht zu lösen ist, wie es sich einige erwünschen.
 
Da ich mein Studium erst seit 3 Monaten abgeschlossen habe und seitdem noch keine Steuererklärung abgegeben habe, kann ich dir auch keine konkreten Zahlen nennen.
Aber bei dem derzeitigen Kilometersatz ist sogar der Unterschied zwischen der Version "ab Kilometer 26" und "ab dem ersten Kilometer" im 4-stelligen Bereich und das ist ein Betrag, der für jeden interessant sein müsste, der kein Topverdiener ist. Und ein solcher bin ich als Berufseinsteiger sicher nicht!


Wie gesagt: Subventionen weg, Steuern runter und du stehst am Ende besser da, als jetzt.



Ist stark vereinfacht, bin leider in Eile.



@ redcity: Du bezahlst aber für weitaus mehr Subventionen und Unterstützungen deine Steuern, als du persönlich durch die Pendlerpauschale zurückbekommst.
 
I
Sag ich denn irgendwo was anderes? Hab die Mehrwertsteuererhöhung kritisiert. Hab auch gesagt, dass alle nahezu alle Subventionen abgeschafft werden sollen.


Dann sind wie ja garnicht soweit auseindner.
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Aber



1) Kannst du nicht mit der nicht mehr existierenden Eigenheimzulage argumentieren



und



2) ist es reichlich naiv anzunehemn, dass dies passieren wird, was von dir, mir und vielleicht auch vielen anderen hier gewünscht wird. So zeigt es mir jedenfalls die Erfahrung der letzten Jahre.



Es gilt doch seit Jahren folgendes Schema:



- Ersteinmal scheint die Politik vor allem Dinge zu streichen die den normal arbeitenden Bürger betreffen, ganz egal ob hochqualifiziert oder nicht.

- Wird tatsächlich einmal entlastet, muß gegenfinanziert werden. Wird belastet, entfällt die Gegenfinanzierung umgekehrt natürlich gerne.

- Unsere grandiosen Politiker haben es auch in wirtschaftlich realtiv guten Zeiten wie in den vergangenen Jahren nicht geschafft, einen wenigstens ausgegleichenen Haushalt vorzulegen, geschweige denn Schulden abzubauen. Und der "normale" Bürger wurde trotzdem auch nicht entlastet.

- Auch das (gute) Ziel, die Arbeit zu verbilligen wurde nicht geschafft. Dafür hätte ich mir auch die Mehrwertsteuererhöhung teilweise gefallen lassen.

- Ohne mit der Wimper zu zucken, wird für die Bankenversager ein Milliardenpaket aufgelegt (Es sei einmal dahin gestellt ob es andere sinnvollere Lösungen gibt), aber für Dinge wie Bildung oder auch das Gesundheitswesen hapert es schon an ein paar Milliärdchen.





Und ich sehe keinen Grund warum ich annehmen sollte, dass sich dieses Schema nach den nächsten Wahlen ändern wird. Daher pro Pendlerpauschale, weil das Geld auf anderem Weg nie bei den normal arbeitenden Bürgen ankommen wird.
 
In gewisser Weise wäre aber eine komplette Streichung aller Vergünstigungen genau das System, dass dann durch allgemeine Steuererleichterungen alle möglichen Ausprägungen des Lebens berücksichtigt.


mhhhhh...die Familie mit drei Kindern, die zusätzlich Aufwendungen in Form von Pflegekosten für den kranken Opa zu schultern hat würde ein Einheitssteuersystem schwerer treffen als den 25jährigen Single...
 
Andere Länder



Nach einer internationalen Studie des Bundesfinanzministeriums sind Fahrtkosten zur Arbeit nur in vier der 27 EU-Staaten grundsätzlich nicht steuerlich abziehbar, nämlich in Tschechien, Griechenland, Großbritannien und Irland. Ein steuerlicher Abzug von Fahrtkosten zur Arbeit durch Pauschalen existiert in Österreich, Polen, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Portugal und der Schweiz. In den Niederlanden, Finnland, Norwegen und Schweden ist der steuerliche Abzug auf Fahrtkosten für öffentliche Verkehrsmittel beschränkt, Fahrtkosten für den privaten PKW sind nur bei Unzumutbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs steuerlich abziehbar.
 
1) Kannst du nicht mit der nicht mehr existierenden Eigenheimzulage argumentieren


Doch!
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Eine Subvention, die mit anderen Subventionen im Zusammenspiel unsinnig und kostspielig (Umwelt) war. Ist, wenn man so will, ein Argument gegn Subventionen.



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(Narf...ich muss noch essen und um 4 in der Uni sein. Sitz ich wegen euch gleich wieder genau vor dem Prof
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)



Antworte heute abend ausführlicher.
 
I'm back!



Mein Vorschlag: Wir streichen diesen blöden Werbungskosten-Pauschbetrag. Dafür sollte jeder Arbeitnehmer seine tatsächlichen Kosten gelden machen dürfen!!



Jeder, der 1 km zur Arbeit läuft, bekommt diesen Pauschbetrag. Jeder der 20 km einfach zur Arbeit fährt, würde diesen Pauschbetrag bekommen, wenn die Pendlerpauschale erst ab dem 21 km gilt!



Wo ist hier bitte die Gerchtigkeit! Es gibt keine... Das ist Deutschland!!

Der arbeitende Volk muß gemolken werden. Egal wie!! *Achtung Ironie*
 
I'm back!


Mein Vorschlag: Wir streichen diesen blöden Werbungskosten-Pauschbetrag. Dafür sollte jeder Arbeitnehmer seine tatsächlichen Kosten gelden machen dürfen!!



Jeder, der 1 km zur Arbeit läuft, bekommt diesen Pauschbetrag. Jeder der 20 km einfach zur Arbeit fährt, würde diesen Pauschbetrag bekommen, wenn die Pendlerpauschale erst ab dem 21 km gilt!



Wo ist hier bitte die Gerchtigkeit! Es gibt keine... Das ist Deutschland!!

Der arbeitende Volk muß gemelkt werden. Egal wie!! *Achtung Ironie*


Ich will jetzt nicht über Grammatik (gemelkt) reden oder über Stammtischparolen sondern mit Aufzeigen einer Lücke:



Was sind die tatsächlichen Kosten? Heisst das, ein Porschefahrer bekommt mehr wie ein Golffahrer?
 
Ich will jetzt nicht über Grammatik (gemelkt) reden oder über Stammtischparolen sondern mit Aufzeigen einer Lücke:


Was sind die tatsächlichen Kosten? Heisst das, ein Porschefahrer bekommt mehr wie ein Golffahrer?


Du bist wohl ein ganz genauer? Die hab ich am liebsten...
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Tatsächliche Kosten sind die, die du nachweisen kannst...

1. Einfach Fahrt Wohnung zur Arbeit

2. Berufsbekleidung

3. Umzugskosten (wenn Wohnung näher an der Arbeitsstätte)

4. Steuerberatungkosten

5. Weiterbildungskosten

6. dazugehörige Parkgebühren etc.

7. Reisekosten



usw.



Wenn du davon gar nichts hast, bekommst du, obwohl du null komma null, an Geld investiert hast, trotzdem diesen Pauschbetrag i.h.v 920,00 €!!

Und das finde ich ja absolut unterste Schublade!! Typisch deutsch!
 
Du bist wohl ein ganz genauer? Die hab ich am liebsten...
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Tatsächliche Kosten sind die, die du nachweisen kannst...

1. Einfach Fahrt Wohnung zur Arbeit


Das wollte ich doch genau von Dir wissen: Bekommen PKW-Fahrer das Gleiche bei Dir? Oder willst Du den tatsächlichen Benzinverbrauch bezahlt wissen?



Und ja, ich bin ein ganz genauer, als Programmierer muss ich das auch sein, Computer tun nur das was man ihnen vorschreibt und auch nur ganz genau das, Interpretationen gehen da nicht
 
Das wollte ich doch genau von Dir wissen: Bekommen PKW-Fahrer das Gleiche bei Dir? Oder willst Du den tatsächlichen Benzinverbrauch bezahlt wissen?


Am liebsten wäre es mir (ich brauche mein KFZ zu 90% für die Arbeit) wenn der Arbeitnehmer,die tatsächlichen Kosten als Ausgaben geltend machen kann, wenn er z.B. sein Auto zu 70% beruflich benötigt und das anhand eines Fahrtenbuchs nachweisen kann...



Gesamtkosten:

davon 70% beruflich

davon 30% privat



Das geleiche wie bei: GEWERBETREIBENDE, die ihre 3 privat-PKW's im Betriebvermögen haben, sie abschreiben und jede Sonderaussattung geltend machen können! Entweder von der 1% Regelung profitieren oder einfach einen Schmarrn ins Fahrtenbuch notieren! Das kann kein Mensch mehr nachvollziehen und alles geht durch!!
 
Das wollte ich doch genau von Dir wissen: Bekommen PKW-Fahrer das Gleiche bei Dir?


Um es in Jogi-Löw-Worten zu sagen "Alles andere wäre ja auch Schwachsinn"
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Man kann jemanden nicht noch dafür belohnen, dass er unnötig die Umwelt verpestet, obwohl er auch einen ganz normalen Wagen fahren könnte, mit dem er von A nach B kommt.



[offtopic] Warum machen Computer dann trotzdem manchmal, was sie wollen?
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Oder liegt das Problem meist einen halben Meter vor dem Bildschirm?
 
Dieser Staat ist echt der Hammer. Jetzt wollen sie wieder pürfen und ggf. die Fahrtkosten ab 2010 ändern. Haben die nichts anderes zu tun, als leute die von früh bis Abends zu ärgern? Und ich betone nochmals, die Leute die arbeiten. Und zwar hart!! Schon dieser einheitliche Krankenversicherungsbetrag von ca. 15% ab dem 01.01.2009 ist doch eine große Frechheit. Die machen doch mit den Arbeitnehmern was sie wollen!! Wir arbeiten nur noch für den Staat... Es muß sich in Deutschland was ändern...
 
... Das kann kein Mensch mehr nachvollziehen und alles geht durch!!
den thread lese ich ja jetzt erst ... und gleich wieder die aufgewaermte sauce wie beim letzten mal ... wieviele arbeitsplaetze hast du schon geschaffen? ... wieviele familien (ausser deiner eigenen falls du eine hast) leben davon, weil du morgens auf die arbeit faehrst ... an einen arbeitsplatz, den dir einer der sich selbstaendig gemacht hat, zur verfuegung stellt? ... wieviele fahren im vw-bus morgens gemeinsam von der westpfalz nach woerth zu benz und kassieren jeder einzeln die km-pauschale ab, obwohl nur ein auto "abgenutzt" wird und nur einmal getankt wird ... ich hatte deine pauschalisierenden aussagen schon bei der letzten diskussion satt ... und sie werden auf dauer nicht besser ... hast du ne ahnung davon, was es heisst, fuer seine angestellten verantwortlich zu sein? ... mit seinem privatvermoegen zu haften? ... wenn es dir nicht passt, dann kuendigst du und gehst an ne andere arbeitsstelle ... dein scheffe geht dir doch am arsch vorbei ... scheffe kommt bei dir ja von scheffeln ... mannmannmann ... mach dich selbstaendig, wenn das alles so leicht ist mit der schieberei und den drei porsches in der garage ...



und zum thema: wenn der arbeitgeber genau den arbeitnehmer will, der 50 km entfernt wohnt, dann ist es dessen sache dafuer sorge zu tragen, dass der arbeitnehmer an seine arbeitsstelle kommt ...
 
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