auge clausthaler
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Mal ein ganz anderes Problem: Ich habe einen "Kollegen" für den dieser Begriff eigentlich nicht gelten kann. Er nutzt alle aus, trickst und bescheißt, wo er kann, sucht permanent den maximalen eigenen Vorteil - und schien, aus mir nicht hinreichend bekannten Gründen, die ganze Zeit Narrenfreiheit zu haben.
Nun hat mein Chef, dem er auch schon ewig auf der Nase herumtanzt, wohl endlich kapiert - oder die erforderliche Handlungsfreiheit erlangt - jedenfalls möchte er ihm jetzt kündigen.
Nur: Die Kündigung soll bis spätestens 31. März ausgesprochen werden - und genau so lange ist der Chef (ab morgen abend) im Urlaub. Sein (des Chefs) Rechtsanwalt habe ihm von der Zustellung der Kündigung per Post -und sei es auch per Einschreiben- abgeraten und stattdessen vorgeschlagen, dass "jemand" zuzüglich Zeuge das Kündigungsschreiben persönlich überreicht und quittieren lässt. Der Boss kommt nun auf die brillante Idee, dass ich, also derjenige, der den Kollegen in dessen Position beerben soll, das Kündigungsschreiben termingerecht aushändige und bestätigen lasse. (Er geht realistischerweise davon aus, dass der "Kollege" im gleichen Augenblick den Hammer fallen lässt und für weitere Planungen nicht mehr zur Verfügung stehen wird --> Krankenschein).
Es ist nicht so, dass ich großartig Mitleid hätte - aber dennoch fühle ich mich in eine sehr unbehagliche Situation hineinmanövriert. Welches alternative Vorgehen könnte ich morgen vorschlagen?
Danke, Auge
Nun hat mein Chef, dem er auch schon ewig auf der Nase herumtanzt, wohl endlich kapiert - oder die erforderliche Handlungsfreiheit erlangt - jedenfalls möchte er ihm jetzt kündigen.
Nur: Die Kündigung soll bis spätestens 31. März ausgesprochen werden - und genau so lange ist der Chef (ab morgen abend) im Urlaub. Sein (des Chefs) Rechtsanwalt habe ihm von der Zustellung der Kündigung per Post -und sei es auch per Einschreiben- abgeraten und stattdessen vorgeschlagen, dass "jemand" zuzüglich Zeuge das Kündigungsschreiben persönlich überreicht und quittieren lässt. Der Boss kommt nun auf die brillante Idee, dass ich, also derjenige, der den Kollegen in dessen Position beerben soll, das Kündigungsschreiben termingerecht aushändige und bestätigen lasse. (Er geht realistischerweise davon aus, dass der "Kollege" im gleichen Augenblick den Hammer fallen lässt und für weitere Planungen nicht mehr zur Verfügung stehen wird --> Krankenschein).
Es ist nicht so, dass ich großartig Mitleid hätte - aber dennoch fühle ich mich in eine sehr unbehagliche Situation hineinmanövriert. Welches alternative Vorgehen könnte ich morgen vorschlagen?
Danke, Auge