Mit ungewöhnlicher Schärfe hat René C. Jäggi, der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Kaiserslautern, in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ auf Form und Inhalt von Äußerungen zur Situation bei dem Fußball-Bundesligisten und vor allem gegen seine Person reagiert, die in den letzten Tagen durch die früheren Spieler Mario Basler und Hans Günter Neues formuliert worden waren. In den Mittelpunkt seiner Argumentation stellte der 56 Jahre alte Schweizer horrende Gehaltszahlungen an Mario Basler in seiner Zeit als Lizenzspieler beim FCK, die Rolle der Spielerberatungs-Agentur Rogon um Roger Wittmann und aktuell den Eindruck: „Es ist ein Problem dieses Vereins, dass zu viele ehemalige Fußballer einen Job suchen.“ Den Vorwurf, er bereichere sich am FCK, nannte Jäggi „absurd“.
„Ich bin maßlos enttäuscht über die Art und Weise der Kritik und die brutale Hetzkampagne, die anläuft“, erklärte Jäggi, „menschlich bin ich sehr enttäuscht von Mario Basler, mit dem ich bisher ein sehr freundschaftliches Verhältnis hatte. Fakten sind, dass wir im Moment nicht die nötigen Punkte haben. Da ist sachliche und konstruktive Kritik angebracht. Diese Kritik akzeptiere ich, denn schlussendlich trage ich auch die Gesamtverantwortung. Das darf aber nicht zu einem Rundumschlag gegen meine Person führen.“ Gegenüber der „Rheinpfalz“ führt der FCK-Vorstandsvorsitzende auch aus, nach einem Gewinn von 1,8 Millionen Euro im vergangenen Geschäfts-Jahr 2004/2005 stehe der Verein so gut wie lange Jahre nicht da. Und er korrigierte, auf 57,9 Millionen Euro habe sich der Preis für das Fritz-Walter-Stadion beim Verkauf durch den FCK belaufen und nicht - wie von Basler behauptet - nur auf 36 Millionen Euro: “Mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen will sich Mario Basler wohl nicht beschäftigen.“
„Als ich begonnen habe, hatte Rogon, mit Baslers Schwager, über zehn laufende Verträge in einer gesamten Gehaltssumme von knapp 30 Millionen Euro“, so der seit August 2002 in der Pfalz tätige Jäggi, „da gehörte einer der bekanntesten Abzocker der Fußball-Branche, Mario Basler, mit einem stattlichen Gehalt von weit über DM 120.000,-- und Prämien von 27.500 Mark pro Punkt dazu. Für einen Sieg hat er somit 82.500 Mark bekommen. Die Krönung dieses Vertragswerkes war eine 5.000.000.-DM-Vorauszahlung, die vom Verein bei Vertragsunterzeichnung bezahlt, aber als Darlehen verbucht wurde. Mit der Mannschaft, an deren Zusammenstellung auch Herr Wittmann wesentlich beteiligt war, fuhr der FCK wirtschaftlich gegen die Wand und hatte auch vor meiner Zeit sportlich keinen Erfolg. Noch so einen Vertrag wie mit Herrn Basler hätte der FCK nicht überlebt. Es ist richtig, dass ich solche Zustände in Kaiserslautern beendet habe. Damit macht man sich natürlich nicht nur Freunde.“
Auch hinsichtlich seiner Ambitionen auf eine Tätigkeit beim FCK wird der frühere Nationalspieler in der „Rheinpfalz“ von Jäggi attackiert: „Die Fortsetzung von Baslers Karriere hat man als Trainer bei Jahn Regensburg erlebt. Seit er weg ist, gewinnt die Mannschaft wieder. Nur so viel zum Thema Kompetenz. Ich mag Mario eigentlich. Er sollte jedoch zuerst die Fußball-Lehrer-Prüfung ablegen. Dann hätte er wohl zum ersten Mal in seinem Leben erfolgreich eine Prüfung abgelegt und endlich etwas vorzuzeigen. Dann wäre er nicht nur als Ex-Fußballer ein kompetenter Gesprächspartner.“
Zu Aussagen von Mario Basler zu seinem Einkommen und den indirekten Vorwürfen der Bereicherung als Vorstandsvorsitzender führte Jäggi in der „Rheinpfalz“ aus, er habe von sich aus dem Aufsichtsrat bei der Vertragsverlängerung „einen erheblichen Gehaltsverzicht vorgeschlagen“. Bei wirtschaftlichem Erfolg sei - wie auch bei seinem Vorstandskollegen Erwin Göbel - eine in der Wirtschaft übliche Bonuszahlung vereinbart. Dies sei vom Aufsichtsrat einstimmig akzeptiert worden. Jäggi: „Woher will Herr Basler eigentlich Einzelheiten meines Arbeitsvertrages kennen? Es ist aber richtig, dass ich zum Teil leistungsabhängig bezahlt werde. Das war früher bei vielen Spielern leider nicht immer der Fall.“
Zu der beabsichtigten Kandidatur des früheren FCK-Profis Hans Günter Neues für den Aufsichtsrat bei der Jahreshauptversammlung am 14. Dezember formulierte Jäggi: „Im Aufsichtsrat braucht man wirtschaftlich erfahrene Personen, die dem Verein helfen können und wollen. Und nicht ehemalige Spieler, die in ihrem weiteren beruflichen Leben nicht reüssiert haben und jetzt den FCK wieder nutzen wollen, um in irgendeiner Weise einen Job zu bekommen.“
Quelle www.fck.de
„Ich bin maßlos enttäuscht über die Art und Weise der Kritik und die brutale Hetzkampagne, die anläuft“, erklärte Jäggi, „menschlich bin ich sehr enttäuscht von Mario Basler, mit dem ich bisher ein sehr freundschaftliches Verhältnis hatte. Fakten sind, dass wir im Moment nicht die nötigen Punkte haben. Da ist sachliche und konstruktive Kritik angebracht. Diese Kritik akzeptiere ich, denn schlussendlich trage ich auch die Gesamtverantwortung. Das darf aber nicht zu einem Rundumschlag gegen meine Person führen.“ Gegenüber der „Rheinpfalz“ führt der FCK-Vorstandsvorsitzende auch aus, nach einem Gewinn von 1,8 Millionen Euro im vergangenen Geschäfts-Jahr 2004/2005 stehe der Verein so gut wie lange Jahre nicht da. Und er korrigierte, auf 57,9 Millionen Euro habe sich der Preis für das Fritz-Walter-Stadion beim Verkauf durch den FCK belaufen und nicht - wie von Basler behauptet - nur auf 36 Millionen Euro: “Mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen will sich Mario Basler wohl nicht beschäftigen.“
„Als ich begonnen habe, hatte Rogon, mit Baslers Schwager, über zehn laufende Verträge in einer gesamten Gehaltssumme von knapp 30 Millionen Euro“, so der seit August 2002 in der Pfalz tätige Jäggi, „da gehörte einer der bekanntesten Abzocker der Fußball-Branche, Mario Basler, mit einem stattlichen Gehalt von weit über DM 120.000,-- und Prämien von 27.500 Mark pro Punkt dazu. Für einen Sieg hat er somit 82.500 Mark bekommen. Die Krönung dieses Vertragswerkes war eine 5.000.000.-DM-Vorauszahlung, die vom Verein bei Vertragsunterzeichnung bezahlt, aber als Darlehen verbucht wurde. Mit der Mannschaft, an deren Zusammenstellung auch Herr Wittmann wesentlich beteiligt war, fuhr der FCK wirtschaftlich gegen die Wand und hatte auch vor meiner Zeit sportlich keinen Erfolg. Noch so einen Vertrag wie mit Herrn Basler hätte der FCK nicht überlebt. Es ist richtig, dass ich solche Zustände in Kaiserslautern beendet habe. Damit macht man sich natürlich nicht nur Freunde.“
Auch hinsichtlich seiner Ambitionen auf eine Tätigkeit beim FCK wird der frühere Nationalspieler in der „Rheinpfalz“ von Jäggi attackiert: „Die Fortsetzung von Baslers Karriere hat man als Trainer bei Jahn Regensburg erlebt. Seit er weg ist, gewinnt die Mannschaft wieder. Nur so viel zum Thema Kompetenz. Ich mag Mario eigentlich. Er sollte jedoch zuerst die Fußball-Lehrer-Prüfung ablegen. Dann hätte er wohl zum ersten Mal in seinem Leben erfolgreich eine Prüfung abgelegt und endlich etwas vorzuzeigen. Dann wäre er nicht nur als Ex-Fußballer ein kompetenter Gesprächspartner.“
Zu Aussagen von Mario Basler zu seinem Einkommen und den indirekten Vorwürfen der Bereicherung als Vorstandsvorsitzender führte Jäggi in der „Rheinpfalz“ aus, er habe von sich aus dem Aufsichtsrat bei der Vertragsverlängerung „einen erheblichen Gehaltsverzicht vorgeschlagen“. Bei wirtschaftlichem Erfolg sei - wie auch bei seinem Vorstandskollegen Erwin Göbel - eine in der Wirtschaft übliche Bonuszahlung vereinbart. Dies sei vom Aufsichtsrat einstimmig akzeptiert worden. Jäggi: „Woher will Herr Basler eigentlich Einzelheiten meines Arbeitsvertrages kennen? Es ist aber richtig, dass ich zum Teil leistungsabhängig bezahlt werde. Das war früher bei vielen Spielern leider nicht immer der Fall.“
Zu der beabsichtigten Kandidatur des früheren FCK-Profis Hans Günter Neues für den Aufsichtsrat bei der Jahreshauptversammlung am 14. Dezember formulierte Jäggi: „Im Aufsichtsrat braucht man wirtschaftlich erfahrene Personen, die dem Verein helfen können und wollen. Und nicht ehemalige Spieler, die in ihrem weiteren beruflichen Leben nicht reüssiert haben und jetzt den FCK wieder nutzen wollen, um in irgendeiner Weise einen Job zu bekommen.“
Quelle www.fck.de