FCK empfängt Frankfurt am Mittwoch zum Nachholspiel
13.12.2005
FCK-Trainer Wolfgang Wolf
Der Auftritt beim Tabellenführer und Rekordmeister hat den Bundesligaprofis des 1. FC Kaiserslautern Mut gemacht, auch wenn am Ende in der Münchner Arena keine Punkte heraussprangen. Dennoch hofft FCK-Trainer Wolfgang Wolf auf eine weitere Leistungssteigerung im Nachholspiel am Mittwochabend (18 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt.
„Die Stimmung ist nach der Niederlage in München nicht mutlos und nicht schlecht“, sagt der neue Coach der „Roten Teufel“ und verweist auf das Restprogramm vor Weihnachten mit den Spielen gegen die Eintracht, Wolfsburg und im Pokal gegen Mainz – allesamt am heimischen Betzenberg: „Wir haben jetzt drei Spiele vor uns, wo wir siegen wollen, können und müssen.“
Spätestens nach der starken Vorstellung der Hessen zuletzt gegen Borussia Dortmund gibt es überhaupt keinen Grund, den Aufsteiger zu unterschätzen, wie Wolf betont: „Ich weiß, dass die bevorstehenden Spiele sehr schwer werden, dass Eintracht Frankfurt mit breiter Brust hierher kommen wird. Wir haben aber selbst in München einen ersten Schritt gemacht, den zweiten will ich jetzt gegen Frankfurt sehen.“
Gegen die Eintracht fehlen Thomas Ernst (Knie-Verletzung), Carsten Jancker (Knie-Operation), Christian Nerlinger (Aufbau-Training), voraussichtlich wieder zur Verfügung stehen Mihael Mikic und Torsten Reuter. An leichten Blessuren laborieren noch Torwart Jürgen Macho und Hervé Lembi.
Wolfgang Wolf hofft nicht nur auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft, sondern auch auf die Unterstützung des Publikums: „Mit unserer Spielweise müssen wir die eigenen Fans in den Rücken bekommen. Dann werden die Zuschauer uns auch helfen, auch in schwierigeren Phase des Spiels.“
Ein besonderes Spiel ist die Partie für die Funkel-Brüder, beide einstmals für den FCK in der Bundesliga im Einsatz. Mittlerweile ist Friedhelm Funkel Eintracht-Trainer, sein Bruder Wolfgang assistiert Wolfgang Wolf als Co-Trainer beim 1. FC Kaiserslautern.
Statistik: Zuletzt 2003/04 1:0 für den FCK. Lautern gewann die letzten vier Heimspiele gegen Frankfurt. Davor blieb die Eintracht aber sechs Mal in Folge am Betzenberg ungeschlagen (fünf Mal 1:1 und ein 2:0 1992/93). Bilanz im Fritz-Walter-Stadion: 18 FCK-Siege – 14 Remis – 5 Frankfurter Auswärtserfolge, 64:39 Tore. Gesamtbilanz 25 FCK-Siege – 25 Unentschieden – 24 Eintracht-Erfolge.
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