Hab nur diesen alten Spielbericht von 2004 gefunden:
Kaiserslautern - Das Fußballmärchen aus der Pfalz liest sich immer schöner. Nach der Vorrunde fast hoffnungslos abgeschlagen, hat sich der einstige Vorletzte
1. FC Kaiserslautern mit dem 1:0 (0:0) gegen Bayer Leverkusen schon auf Platz elf hochgekämpft. Seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen, ist die Rettung zum Greifen nahe. Kaum zu glauben. Held des Tages war Nationalspieler Miroslav Klose, der mit einem seiner schon legendären, aber in dieser Saison so seltenen Kopfbälle die drei Punkte sicherte.
Punkte, die Leverkusen sehr fehlen. Für den Vize-Meister geht der Albtraum weiter, er stürzte auf Abstiegsplatz 16 ab. Obwohl auch er eine ermutigende Serie im Gepäck hatte: Seit elf Spielen und über sieben Jahren (9. 12. 1995) gab es keine Niederlage mehr gegen den FCK. Doch in dieser verkorksten Bayer-Saison scheint alles schief zu gehen.
Bei den Lauterern dagegen klappt zumindest im Jahr 2003 so ziemlich alles. Was auch an Claudia Jäggi, 18, der Tochter des Präsidenten, liegen soll. Mit ihr auf der Tribüne hat der FCK noch nie verloren, also kam die Abiturientin gestern noch nach der Schule aus Basel angereist. Kontinuität hier, Durcheinander da. Leverkusens Trainer Thomas Hörster änderte die Elf nach der Champions-League-Pleite gegen Inter Mailand auf sechs Positionen: Bastürk, Franca und Neuville mussten auf die Bank, Brdaric, Simak und Chris flogen aus dem Kader. Und denen, die aufliefen, klang wohl noch Hörsters fatalistisches Zitat in den Ohren: ?Wenn wir da verlieren, ist es auch kein Beinbruch.? Kollege Erik Gerets dagegen mahnte trotz der Erfolgsserie: ?Es wäre alles umsonst gewesen, wenn wir dieses Spiel verlieren.? Das macht den Unterschied: Den größeren Siegeswillen in der mäßigen Partie hatten die Roten Teufel. Dennoch verursachte Bayer den ersten großen Aufreger. Nach Doppelpass mit Berbatov tauchte Babic allein vor Wiese auf, überwand diesen auch ? aber Tchato und Ramzy, der den eigenen Pfosten traf, retteten mit vereinten Kräften (14.).
Ansonsten gab es viel Leerlauf, denn die Abstiegsangst spielte mit. Aber der FCK hatte die geeigneteren Mittel, sie zu vertreiben. Er erhöhte den Druck und ließ den treuen Anhang nach 40 Minuten endlich jubeln. Nach der Linksflanke des starken Dominguez köpfte Nationalspieler Miroslav Klose das 1:0. Was mittlerweile reicht, um Bayer, das am Ende noch etwas Druck machte, zu besiegen. Dennoch lobte Hörster: ?Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, nur die Tore haben gefehlt.? Kaiserslautern dagegen schaffte eines, das Gerets so gut gefiel, dass er es sich ?noch 20-mal ansehen? will.
Artikel erschienen am 23. Mär 2003
Quelle:
http://www.wams.de/data/2003/03/23/56544.htmlhttp://www.wams.de/data/2003/03/23/56544.html
Die scheue Claudia, lol, wher weißt du denn das sie hübsch is?