Teufelsanbeterin
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Zweite Liga – jetzt ist er real, der Alltag in der Zweitklassigkeit…
Am 13. Mai 2006 gab es neben der großen Trauer erstmal auch Erleichterung – das schreckliche Ende war dem jahrelangen Schrecken ohne Ende eindeutig vorzuziehen. Endlich vorbei, der nervenzerfetzende Kampf gegen den Abstieg, das ständige Auf und Ab, das Hin- und Hergerissensein zwischen Hoffen und Bangen - endlich vorbei…
Sommerpause. Eine mitreißende Weltmeisterschaft, eine deutsche Nationalmannschaft, mit der man endlich mal wieder mitfiebern konnte, unvergessliche Erlebnisse der Kaiserslauterer WM-Gastgeber mit ihren Gästen aus aller Welt – ein bisschen ließ sich die Traurigkeit verdrängen…
Private Faninitiativen wurden gegründet – das beherrschende Motto hieß: Jetzt erst recht! Die Pfalz rückte zusammen. Über 1000 neue Mitgliedsanträge und der Absatz von bisher 14.000 Dauerkarten belegen eindrucksvoll, dass der FCK auch jetzt noch das „Herz der Pfalz“ ist. Die Anhänger des FCK – immer noch erstklassig…
Viele Spieler verließen den Verein, von einigen trennte man sich leichten Herzens, andere Abgänge schmerzen nachhaltig. Neue Spieler wurden verpflichtet. Nicht immer die, die man gerne gehabt hätte…Die künftige Zweitklassigkeit warf ihre Schatten voraus – viele Wunschkandidaten winkten ab…
Die mediale Berichterstattung veränderte sich. Der FCK rutschte auf die hinteren Seiten der einschlägigen Magazine. Die Regionalzeitung „Rheinpfalz“ ließ bisweilen Tage vergehen, bevor sie den Verein überhaupt mal wieder erwähnte. Auf der ersten Seite der Fußballberichte im Sportteil ist nun der FSV Mainz 05 zu finden…
Man versuchte, positiv zu denken: Der Abstieg als Chance, neu anzufangen. Junge, begeisterungsfähige Spieler anstelle satter Söldner. Teamgeist, wie man ihn sich für den Betze wünscht. Ein Trainer, Wolfgang Wolf, dem man abnimmt, dass ihm der FCK eine Herzenssache ist. Vorsichtige Freude auf die neue Saison kam auf…
Die künftigen Gegner: Keine klangvollen Namen mehr wie Werder Bremen, Hamburger SV, Borussia Dortmund oder Bayern München, statt dessen Paderborn, Jena und Aue…keine Gastspiele mehr in der Allianz-Arena, dem Berliner Olympiastadion, der Frankfurter Commerzbank Arena, statt dessen ein Hermann-Löns-Stadion, ein Ernst-Abbe- Sportfeld, ein Erzgebirgsstadion…
Und nun hat die neue Saison begonnen. Die Zweitklassigkeit wurde bittere Realität. Freitag Abend 18 Uhr. Anstoßzeiten am Sonntag um 14 Uhr oder Montag Abend um 20 Uhr sind nicht viel attraktiver. Der Samstag Nachmittag gehört der Elite. Elite? Cottbus, Mainz, Aachen, Wolfsburg – Elite? Die traditionelle ARD-Sportschau, das Aktuelle Sportstudio, der DSF-Doppelpass, Bundesliga pur – der FCK findet da nun nicht mehr statt…
Wir haben die ersten drei Punkte gewonnen. Vor erstklassiger Kulisse, in einem erstklassigen Stadion. Nein, der FCK gehört nicht in die Zweite Liga. Er gehört dahin, wo das wahre Fußball-Leben stattfindet. Die Zweite Liga wird ein kurzes, schmerzhaftes Intermezzo sein – mehr nicht. Der Anfang ist gemacht!
Am 13. Mai 2006 gab es neben der großen Trauer erstmal auch Erleichterung – das schreckliche Ende war dem jahrelangen Schrecken ohne Ende eindeutig vorzuziehen. Endlich vorbei, der nervenzerfetzende Kampf gegen den Abstieg, das ständige Auf und Ab, das Hin- und Hergerissensein zwischen Hoffen und Bangen - endlich vorbei…
Sommerpause. Eine mitreißende Weltmeisterschaft, eine deutsche Nationalmannschaft, mit der man endlich mal wieder mitfiebern konnte, unvergessliche Erlebnisse der Kaiserslauterer WM-Gastgeber mit ihren Gästen aus aller Welt – ein bisschen ließ sich die Traurigkeit verdrängen…
Private Faninitiativen wurden gegründet – das beherrschende Motto hieß: Jetzt erst recht! Die Pfalz rückte zusammen. Über 1000 neue Mitgliedsanträge und der Absatz von bisher 14.000 Dauerkarten belegen eindrucksvoll, dass der FCK auch jetzt noch das „Herz der Pfalz“ ist. Die Anhänger des FCK – immer noch erstklassig…
Viele Spieler verließen den Verein, von einigen trennte man sich leichten Herzens, andere Abgänge schmerzen nachhaltig. Neue Spieler wurden verpflichtet. Nicht immer die, die man gerne gehabt hätte…Die künftige Zweitklassigkeit warf ihre Schatten voraus – viele Wunschkandidaten winkten ab…
Die mediale Berichterstattung veränderte sich. Der FCK rutschte auf die hinteren Seiten der einschlägigen Magazine. Die Regionalzeitung „Rheinpfalz“ ließ bisweilen Tage vergehen, bevor sie den Verein überhaupt mal wieder erwähnte. Auf der ersten Seite der Fußballberichte im Sportteil ist nun der FSV Mainz 05 zu finden…
Man versuchte, positiv zu denken: Der Abstieg als Chance, neu anzufangen. Junge, begeisterungsfähige Spieler anstelle satter Söldner. Teamgeist, wie man ihn sich für den Betze wünscht. Ein Trainer, Wolfgang Wolf, dem man abnimmt, dass ihm der FCK eine Herzenssache ist. Vorsichtige Freude auf die neue Saison kam auf…
Die künftigen Gegner: Keine klangvollen Namen mehr wie Werder Bremen, Hamburger SV, Borussia Dortmund oder Bayern München, statt dessen Paderborn, Jena und Aue…keine Gastspiele mehr in der Allianz-Arena, dem Berliner Olympiastadion, der Frankfurter Commerzbank Arena, statt dessen ein Hermann-Löns-Stadion, ein Ernst-Abbe- Sportfeld, ein Erzgebirgsstadion…
Und nun hat die neue Saison begonnen. Die Zweitklassigkeit wurde bittere Realität. Freitag Abend 18 Uhr. Anstoßzeiten am Sonntag um 14 Uhr oder Montag Abend um 20 Uhr sind nicht viel attraktiver. Der Samstag Nachmittag gehört der Elite. Elite? Cottbus, Mainz, Aachen, Wolfsburg – Elite? Die traditionelle ARD-Sportschau, das Aktuelle Sportstudio, der DSF-Doppelpass, Bundesliga pur – der FCK findet da nun nicht mehr statt…
Wir haben die ersten drei Punkte gewonnen. Vor erstklassiger Kulisse, in einem erstklassigen Stadion. Nein, der FCK gehört nicht in die Zweite Liga. Er gehört dahin, wo das wahre Fußball-Leben stattfindet. Die Zweite Liga wird ein kurzes, schmerzhaftes Intermezzo sein – mehr nicht. Der Anfang ist gemacht!