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Trainer Wolfgang Wolf sieht Trainingslager in Spanien bislang positiv
Positiv fällt das Zwischenfazit von Chef-Trainer Wolfgang Wolf bei Halbzeit des Trainingslagers aus, das der 1. FC Kaiserslautern seit Sonntag im spanischen La Manga absolviert. Ein ordentliches Zeugnis stellte der 48 Jahre alte Coach seiner Mannschaft auch für den 1:0-Sieg im Testspiel vom Mittwoch gegen den Zweitligisten CF Ciudad de Murcia aus.
„Mit der ersten Halbzeit war ich recht zufrieden“, äußerte Wolf, „wir haben in der Abwehr gut gestanden und haben nicht viel an Chancen zugelassen.“ Dabei bewertete er auch die Leistung der beiden eingesetzten neuen Spieler als gut: Der norwegische National-Verteidiger Jon Inge Høiland auf der rechten Abwehrseite und der französische Innen-Verteidiger Mathieu Beda stimmen den FCK-Trainer zuversichtlich, dass sie die erhofften Verstärkungen werden können.
„Bedauerlich ist nur, dass Balázs Borbély als dritter neuer Spieler seit Beginn des Trainingslagers nicht mit der Mannschaft arbeiten kann“, erklärte Wolf. Der defensive Mittelfeldspieler, vom slowakischen Champions League-Teilnehmer FC Artmedia Bratislava gekommen, laboriert an Achillessehnen-Beschwerden und absolviert ein spezielles Programm. Eine Pause musste am Donnerstag wegen einer Fuß-Prellung auch Stürmer Boubacar Sanogo einlegen.
Test mit Marco Engelhardt
Beim Test gegen Murcia wurde Marco Engelhardt in der Vierer-Kette auf der linken Abwehrseite eingesetzt. „Das hat mir ganz gut gefallen“, kommentierte der Trainer, „das werde ich noch ein weiteres Mal ausprobieren.“ Gelegenheit dazu besteht während des bis zum 18. Januar dauernden Spanien-Aufenthalts noch am kommenden Dienstag (16.00 Uhr), wenn die „Roten Teufel“ auf der Sportanlage in La Manga auf den Drittliga-Klub CF Cartagena treffen.
Mit Engelhardt will Wolf noch während des Trainingslagers darüber sprechen, ob der Nationalspieler auch in der Rückrunde FCK-Kapitän sein wird. Schon zu Weihnachten hatte der Coach dies in einem Interview von „Sonntag aktuell“ angekündigt, weil er bisweilen den Eindruck habe, dass die Verantwortung mit der Spielführer-Binde schwer an Engelhardts Arm hänge. Eine Entscheidung werde er vor dem Spiel gegen Schalke 04 öffentlich machen.
Kein dritter Test in Spanien
Auf einen zunächst geplanten dritten Test verzichtet Wolf nun und er äußerte: „Bei unserem Spiel gegen Yverdon Sport soll nach Möglichkeit zu 80 Prozent die Mannschaft auflaufen, die auch gegen Schalke antritt.“ Der Schweizer Erstligist ist vor dem Start zur Bundesliga-Rückrunde am 29. Januar (17.30 Uhr) auf dem Betzenberg am 21. Januar (15.00 Uhr) zu Gast.
Der Donnerstag begann für die am Vorabend über 90 Minuten eingesetzten Spieler mit Auslaufen, während es für die anderen Akteure eine strapaziöse Einheit mit Reha-Trainer Zvonko Komes gab. Lockerer ging es auch für diesen Teil des Kaders am Nachmittag beim Turnier auf kleine Tore zu. Nicht daran beteiligt waren allerdings die drei Keeper Thomas Ernst, Jürgen Macho und Florian Fromlowitz, die von Torwart-Trainer Gerald Ehrmann schweißtreibend beschäftigt wurden.
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