Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat in einer ZDF-Sendung Stellung zu den Anschlägen auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" bezogen und die Sicherheitslage in Deutschland als ernst bezeichnet. "Wir haben Grund zur Sorge und Vorsorge", erklärte de Maizière, der allerdings betonte, dass es keine konkreten Hinweise auf eine Anschlagsplanung in der Bundesrepublik gebe.
Derzeit befänden sich sich etwa 180 kampferprobte Rückkehrer aus Syrien und dem Irak in Deutschland, ein Attentat hierzulande sei daher nicht auszuschließen: "Wir sind besonders wachsam. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass wir das tun, was wir können."
Am Freitag reist der Bundesinnenminister nach Paris, um an einem internationalen Treffen zum Kampf gegen den Terrorismus teilzunehmen. Es ginge bei dem Treffen vor allem darum, "uns solidarisch zu zeigen, um Informationen auszutauschen, um auch zu überlegen, was in unseren Ländern zu tun ist", erklärte de Maizière im ZDF.