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Sonntagsfrage

Was würdet ihr wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 65 100,0%
  • SPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bündnis90/Grüne

    Stimmen: 0 0,0%
  • FDP

    Stimmen: 0 0,0%
  • WASG/PDS

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sonstige

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    65
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@ Jonny

Ich kenne das Wahsystem sehr genau und brauche diesbezüglich sicher keine Nachhilfe
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Ich meinte damit, dass so ein Mann immer gefährlich ist, wenn ihm durch Wahlen ermöglicht wird, an Einfluß zu gewinnen - egal auf welcher Position.


Das war nicht nur an dich gerichtet
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Aber es klingt immer so, siehe oben, als wenn ein Lafontaine nochmal richtig Macht bekommen könnte und dem ist nicht so, da es zu viele Konservative in diesem Land gibt, als das er eine Linkspartei aufbauen könnte, die wie in anderen Ländern Europas Wahlen gewinnt.
 
Ja, das stimmt, da habe ich eine etwas unglückliche Formulierungsart gewählt - aber grade bei Leuten wie Lafontaine ist es wichtig, ihre Bestrebungen gleich im Keim zu ersticken.
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Ja, das stimmt, da habe ich eine etwas unglückliche Formulierungsart gewählt - aber grade bei Leuten wie Lafontaine ist es wichtig, ihre Bestrebungen gleich im Keim zu ersticken.
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Was wiederum deine Meinung ist, anhand der Abstimmung erkennt man ja, das nicht alle so denken, da Lafontaine ja einer der beiden starken bei der nun auch amtlichen "Die Linkspartei" ist.
 
ich hab vorhin im VT gelesen, dass sich die Rechten in die WASG "einschleichen" wollen. Aber man wollte das gleich eindämmen...

ich hoffe, dass das auch hoffentlich klappt...das braune Pack versucht es wirklich über all...
 
wenn man Sozialdemokrat ist und sich Sorgen um seine Mitbürger macht die mit mir in einem der reichsten Länder der Welt leben, aber wo seit Jahren z. B. von den wenigen Kinder die wir in diesem Land noch haben immer mehr unter die Armutsgrenze fallen, Alte, Kranke usw. aus der Gesellschaft immer mehr ausgegrenzt und wirtschaftlich unzumutbar belastet werden, bedarf es jemand der das offen und ehrlich sagt und versucht zu ändern.

Deshalb wähle ich O. Lafontaine
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und du glaubst dieser schwätzer setzt alles so um, wie er es vorbetet?

der will doch nur seinen persönlichen rachezug gegen die spd und schröder führen. hinterher stellt sich dann alles als leeres geschwätz heraus, so wie es bei den anderen helden anderer parteien auch ist.
 
und du glaubst dieser schwätzer setzt alles so um, wie er es vorbetet?

der will doch nur seinen persönlichen rachezug gegen die spd und schröder führen. hinterher stellt sich dann alles als leeres geschwätz heraus, so wie es bei den anderen helden anderer parteien auch ist.


@Dr.BETZE,

Warum ist er für Dich ein Schwätzer
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Woraus schliesst Du, dass er ein Rache-Feldzug gegen die SPD und Schröder führt
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na aus den damaligen vorfällen, als er sich mit der partei überworfen hatte.

wie und warum weiss ich auch nicht mehr genau.



ich vergleiche da lafontaine gerne mit rehhagel, der es im meisterjahr (´98) den beiern auch so richtig zeigen wollte und es mir vorkam, als wolle er es ihnen mit allen mitteln heimzahlen, dafür dass sie ihn gefeuert hatten.
 
Im Visier von braunen Brigaden



Von Alwin Schröder



Eigentlich wollte die WASG frustrierte SPD-Wähler ins Boot holen. Doch durch die populistischen Töne ihres Spitzenkandidaten Lafontaine ist sie auch für eine andere Klientel interessant geworden: Rechtsextreme. Parteichef Ernst spielt die Gefahr herunter, doch die PDS als Partner im Linksbündnis ist beunruhigt.



Hamburg - Für Außenminister Joschka Fischer sind die Äußerungen von Oskar Lafontaine "finsterste rechte Polemik". Der Spitzenkandidat der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) mache Wahlkampf zum Schaden von Ausländer und Flüchtlingen, kritisierte der Grünen-Politiker heute.



Fischer spielte damit auf die "Fremdarbeiter"-Äußerungen Lafontaines auf einer Kundgebung in Chemnitz an. Dort hatte der frühere SPD-Chef gesagt, der Staat sei verpflichtet, "zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen". Für seine als "Nazi-Jargon" von SPD und Grünen verurteilten Äußerungen wurde er von der NPD jedoch umgehend gelobt. Lafontaine sprach sich in der heutigen Ausgabe der Zeitung "Main-Echo" auch klar gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus.



Für Rechtsextreme ist die linke WASG, deren Klientel bislang vor allem aus frustrierten SPD-Wählern bestand, nun besonders interessant geworden. "Kameradinnen und Kameraden, ran an die Basis der WASG", ruft das Soziale und Nationale Bündnis Pommern seine Anhänger dazu auf, die WASG in Mecklenburg-Vorpommern zu unterwandern. "Mit der WASG sind einer nationalen Oppositionsarbeit weitere Tore geöffnet worden", heißt es auch in einem Internet-Aufruf des NPD-Funktionärs Thomas Wulff, über den die "Berliner Zeitung" berichtet. Lafontaines "Fremdarbeiter"-Äußerung sei ein Beispiel dafür, dass die Basis der WASG "keineswegs antinational eingeschränkt ist in ihrem Denken und Fordern", habe Wulff geschrieben. "Geht jetzt noch stärker rein in die WASG-Gruppen", fordert der NPD-Funktionär. "Ihr werdet merken, viele von denen denken so wie wir."



Der WASG-Landesvorstand von Mecklenburg-Vorpommern warnte zwar umgehend vor einer Unterwanderung von Rechts. Man werde sich "vor rechtsextremistischem Gedankengut mit allen demokratischen Mitteln schützen", heißt es in einer Erklärung. Aber der Bundesvorsitzende Klaus Ernst spielt die Gefahr herunter. Eine Unterwanderung durch Rechtsextreme werde "nicht gelingen", versicherte er SPIEGEL ONLINE. "Das lässt unsere Satzung gar nicht zu. Wir sind da sehr sensibel." Rechtextreme seien schon durch ihre Äußerungen als solche zu erkennen und ja auch im jeweiligen Umfeld als solche bekannt.



PDS-Mann Holter warnt Lafontaine



Eine Verbindung zwischen dem plötzlichen Interesse der Rechtsextremen und den Äußerungen Lafontaines sieht Ernst nicht. "Lafontaine ist alles andere als ausländerfeindlich." Es sei vielmehr ein "Skandal", dass man einen "langjährigen gestandenen Sozialdemokraten" mit rechtem Gedankengut in Verbindung bringe.



Der von Lafontaine benutzte Begriff "Fremdarbeiter" sei vielleicht nicht glücklich gewählt gewesen. In der Sache gehe es ihm aber darum, die Interessen aller hiesigen Arbeitnehmer zu schützen - auch die der Ausländer. "Wir müssen verhindern, dass durch eine schrankenlose Öffnung hier Menschen für 1,50 Euro in der Stunde arbeiten, egal wo sie herkommen", sagte Ernst. Das habe mit Fremdenfeindlichkeit überhaupt nichts zu tun.



In dem Aufruf der "Nationalen Sozialisten" heißt es über Lafontaine, dass er zwar "ein Heuchler ist, wie er nur aus der etablierten Politmafia entspringen kann. Allerdings gibt uns das einen guten Einblick in die Geisteshaltung eines großen Teils der Anhängerschaft von WASG, aber auch Teilen der PDS".



In Umfragen liegt das aus WASG und PDS unter welchem Namen auch immer bei der Bundestagswahl antretende Linksbündnis zurzeit bei acht Prozent. Bei der PDS macht man sich angesichts des rechtextremen Interesses an der WASG Sorgen. "Die WASG muss sich ganz klar gegenüber Rechtsextremen abgrenzen", fordert Hans Holter, Arbeitsminister in Mecklenburg-Vorpommern und früher Landeschef der PDS in Schwerin, zu SPIEGEL ONLINE. Er appelliert an Lafontaine, "bei seiner Wortwahl vorsichtiger zu sein" und sich "sehr, sehr zu überlegen, welche Ausdrücke er benutzt".



Das Interesse der Rechtsextremen an der WASG erklärt sich Holter auch damit, dass sich die Partei "noch mit keinem Wahlprogramm positioniert hat. Sie ist gegen Hartz IV, gegen die Agenda 2010, hat sich ansonsten aber noch nicht festgelegt", moniert Holter.



Auch der PDS-Wahlkampfleiter Bodo Ramelow ärgerte sich über Lafontaine: "Man darf mit Begriffen, die dem Terminus der Nazi-Ideologie nahekommen, keine falschen Signale setzen.



www.spiegel.de



Bitte mit Vorsicht lesen und sich auch selbst informieren über das Programm der Linkspartei!
 
Bitte mit Vorsicht lesen und sich auch selbst informieren über das Programm der Linkspartei!


Nicht nur das! Es wird auch Zeit, sich mit den Vorstellungen der Union zu befassen. In unserer Tageszeitung war heute u. a. zu lesen, dass die Mehrwertsteuererhöhung im Falle eines Wahlsiegs wohl beschlossene Sache ist. Wartet's ab, wenn die CDU/CSU die nächste Bundesregierung stellt, kommt die Mehrwertsteuererhöhung und die trifft leider in aller erster Linie Familien. Wenn dann noch die Kürzungen bei der Pendlerpauschale hinzu kommt, werden das viele ganz schnell und deutlich in ihrem eigenen Geldbeutel zu spüren bekommen.



Wie auch immer, egal ob Linkspartei oder CDU/CSU (von der FDP mag ich gar nicht reden), meine Präferenzen verfestigen sich immer mehr: ich werde - wenn auch mit geballter Faust im Hosensack - auch bei der nächsten Bundestagswahl SPD wählen.
 
Nicht nur das! Es wird auch Zeit, sich mit den Vorstellungen der Union zu befassen.....


Aussenpolitik?



Zurück zur Scheckbuchdiplomatie?

Werden die USA die Aussenpolitik bestimmen?

Werden wir in den Irak einziehen?

Wie schaut das mit dem UN-Sicherheitsrat aus?



Alles ungeklärt!!!!!



Innenpolitik?

Wie schaut das mit Abschiebungen gefährdeter Flüchtlinge aus? Beckstein hat viele in den Knast und, so hart es klingen mag, auch in den Tod geschickt!
 
@Jonny:



Da hast du vollkommen recht! Wenn man das Thema komplett aufrollen wollte, könnte man hier ganze Seiten vollschreiben. Also für mich ist die CDU/CSU eine große Horrorvorstellung. Wie gesagt, dann wenigstens das kleinere Übel! Kommt auch kostengünstiger oder was glauben manche, was ein Regierungswechsel kostet?
 
Union will an Ökosteuer festhalten



Jahrelang hat die Union die Ökosteuer bekämpft. Nach einem Sieg bei den Bundestagswahlen wollen CDU und CSU aber trotz der auf Rekordhöhe angestiegenen Benzinpreise an ihr festhalten.



Berlin - "Kurzfristig sehe ich keine Möglichkeit, an der Ökosteuer etwas zu ändern", sagte Steffen Kampeter, der haushaltspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, der "Berliner Zeitung". Erst wenn die Wachstumsimpulse, die die Union setzen wolle, umfassend wirkten, könne über Steuererleichterungen gesprochen werden.



Unterstützt wurde er vom umweltpolitischen Sprecher der Union, Peter Paziorek. "Wegen der aktuellen Haushaltslage" könne auf die Ökosteuer "kurzfristig" nicht verzichtet werden, sagte Paziorek dem Blatt. Im Rahmen eines umfassenden Steuerreformkonzeptes müsse die Ökosteuer später aber stärker auf schadstoffbezogene Kriterien umgestellt werden. "Denn nur das ist verursachergerecht und erhöht den Druck zur Innovation", sagte Paziorek.



www.spiegel.de



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WAHLPROGRAMM DER UNION



Rechnen, schweigen, dementieren



Von Severin Weiland



Erst am kommenden Montag will CDU-Chefin Merkel die Katze aus dem Sack lassen. Doch immer mehr Details des Wahlprogramms werden vorab bekannt: Die Mehrwertsteuer soll steigen, der Spitzensteuersatz auf 39 Prozent sinken. Ein weiterer teurer Plan: Auch der Eingangssteuersatz soll um drei Prozentpunkte auf 12 Prozent reduziert werden.



Berlin - Bis zum Ende der Woche wollen sich Angela Merkel und CSU-Chef Edmund Stoiber auf ein gemeinsames Wahlprogramm einigen. So hieß es am Montag nach der CDU-Präsidiumssitzung in Berlin. Noch in dieser Woche werden die Gespräche innerhalb der Union zu einzelnen Details weitergehen - wie etwa der Anreiz für Arbeitslosengeld II-Empfänger, eine Arbeit aufzunehmen, verbessert werden kann.



Ein wichtiges Treffen dürfte dabei das Frühstück der Ministerpräsidenten der Union mit der CDU-Vorsitzenden am Freitagmorgen, vor der Bundesratssitzung in Berlin, sein. Ihr gemeinsames Programm wollen CDU und CSU am 11. Juli vorstellen.



Doch zeichnet sich in Konturen ab, was beide Parteien vorlegen wollen - auch wenn die Spitzen bemüht sind, die Spannung bis zum Tag X weiter aufrecht zu halten. Wenn man den Medien jetzt schon alles sage, hätten diese in der kommenden Woche nichts mehr zu schreiben, frotzelte Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen nach der Präsidiumssitzung und schwieg ansonsten zu Fragen. Der Merkel-Vertraute gehört zu jenem vierköpfigen Kreis aus CDU- und CSU-Politikern, die das Programm in großen Teilen erarbeiten und miteinander abstimmen.



Vor allem eine Frage beschäftigte die Journalisten nach der Präsidiumssitzung am Montag: Ob CSU und CDU, wie der SPIEGEL am Wochenende gemeldet hatte, die Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent erhöhen wollen? CSU-Chef Edmund Stoiber soll einer Empfehlung der internen Arbeitsgruppe bereits zugestimmt haben. Merkel wollte sich zur Frage Mehrwertsteuer heute nicht einlassen. "Ich bestätige weder das Wort noch den Vorgang", so die Kanzlerkandidatin. Doch ihre Ausführungen zur Mehrwertsteuer, nach der Journalisten fragten, deuten dennoch in Richtung Erhöhung: "Wir werden in allem, was wir sagen, so präzise sein wie möglich". Was nach der Sitzung als Hinweis gedeutet wurde, dass eine konkrete Zahl zur Mehrwertsteuer im Programm auftauchen wird.



Im Präsidium war die Mehrwertsteuer auf jeden Fall ein Thema. Denn bestätigt wurde danach gegenüber SPIEGEL ONLINE, dass die Teilnehmer auch über die branchenspezifischen Mehrwertsteuersätze gesprochen hatten. Details wurden allerdings nicht genannt - ebenso wenig, wofür eine Erhöhung am Ende genutzt wird, ob zur Senkung der Lohnnebenkosten oder langfristig zur Haushaltskonsolidierung.



In einer anderen Steuerfrage sickerte nach der Präsidiumssitzung allerdings durch, dass sich die Mitglieder bei der Einkommenssteuer mehrheitlich für eine Senkung des Eingangssteuersatzes auf 12 und des Spitzensteuersatzes auf 39 Prozent ausgesprochen hatten. Auf eine entsprechende Frage hatte Merkel beide Zahlen genannt, dabei aber auch angemerkt, dass "gleichzeitig" mehrere Ausnahmetatbestände, die steuerlich abgesetzt werden können, gestrichen werden sollen.



Merkel erinnerte daran, welche Wechselwirkung die Streichung von steuerlichen Vergünstigungen habe, wenn nicht gleichzeitig die Steuern gesenkt würden. Dieser Ausgleich sei vor allem für den Mittelstand bedeutsam, der nicht weiter belastet und steuerlich nicht schlechter als Kapitalgesellschaften behandelt werden dürfe. In der Diskussion sei diese Wechselwirkung "in den Blick" genommen worden, so Merkel.



Im Klartext heißt das wohl: die Senkung des Spitzensteuersatzes bei gleichzeitig wegfallenden Ausnahmen ist eine indirekte Antwort der Union auf die Reichensteuer der SPD. Und zugleich ein Mittel, um den Mittelstand zu beruhigen. Denn würde der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent bleiben, aber Ausnahmetatbestände gestrichen, würde dies faktisch auf eine Mehrbelastung hinauslaufen. Auch eine solche Alternative war zeitweise in Unionskreisen als Antwort auf die SPD-Reichensteuer diskutiert worden. Nun scheint Klarheit da zu sein.



Abgeltungssteuer weiter im Gespräch



Immerhin: Bei der steuerlichen Angleichung der - bislang benachteiligten - Personen- gegenüber Kapitalgesellschaften wird es bei einer Regierungsübernahme keine unmittelbaren Maßnahmen geben. "In der ersten Stufe wird es nicht zu einer totalen Gleichheit kommen", räumte Merkel. Das Ziel werde angestrebt, aber eine "Rechtsformneutralität" werde erst in einer zweiten Stufe kommen.



Im Augenblick, so Merkel, werde in der Union weiter über eine Abgeltungssteuer gesprochen. Bei dieser Art von Steuer, die eine Vereinfachung darstellt, behält der Staat eine bestimmte Summe ein, wodurch so die Steuerschuld des Unternehmens oder der Personengesellschaft abgegolten ist. Bereits im Juni hatte der hessische Ministerpräsident Roland Koch eine Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge und Kursgewinne gefordert. Zuvor hatte sein Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) eine Abgeltungssteuer in Höhe von 17 Prozent gefordert.



Koch hatte dies unter anderem damit begründet, dass damit die nun mögliche Durchleuchtung der Kontenabfrage durch die Finanzämter erspart würde. Auch das Handwerk hatte eine Abgeltungssteuer für Zinseinkünfte verlangt und dabei auf Berechnungen der Bundesbank verwiesen, wonach danach Steuermehreinnahmen von 5 bis 10 Milliarden Euro möglich sind. Die Abgeltungssteuer ist allerdings umstritten. In der SPD hatte sich Hans Eichel mit der Idee einer Abgeltungssteuer gegenüber der Linken nicht durchgesetzt, die dadurch Spitzenverdiener bevorteilt sahen. Eine endgültige Entscheidung hat auch die Union noch nicht getroffen, doch scheint es in diese Richtung zu gehen, wie die Äußerungen von Merkel nahe legen.



Familienpolitik



Ein Schwerpunkt der Diskussion im CDU- Präsidium war am Montag neben der Steuer - auch die Familienpolitik. In der Debatte über Be- und Entlastungen, so Merkel weiter, sei man sich einig gewesen, dass Familien mit Kindern keine "zusätzlichen Belastungen" aufgebürdet bekommen sollten.



Skeptisch äußerte sie sich zu den Vorstellungen der SPD, das Erziehungsgeld in ein Elterngeld umzuwandeln. Das sei zwar ein "charmanter Gedanke", doch sei völlig unklar, wo Bundesfinanzminister Eichel das Geld hernehmen wolle. Zugleich dämpfte Merkel allzu große Erwartungen. Für die Familienpolitik seien die finanziellen Spielräume "sehr gering". Merkel stellte aber klar, dass im Unions-Programm das Thema Betreuung ein Schwerpunkt sein wird. Konkreter wollte sie sich aber auch dazu nicht äußern. "Den Rest warten wir mal ab", so die Kanzlerkandidatin und verwies dabei auf den 11. Juli.



Bei allen Unwägbarkeiten, die angesichts des Unions-Zeitplans noch drin sind, versprach Merkel erneut, dass sich die Union beim Programm ein "hohes Maß an Präzision" auferlegen werde. Und sie nannte ein weiteres Detail: "Wir werden vor allem auf der Zeitachse sagen, was wir wann machen werden".



Vor allem durch das Auftauchen der neuen Linkspartei befürchtet Merkel einen "sehr populistischen Wahlkampf". Sie bedauere sehr, dass die SPD dieser Versuchung offenbar nicht widerstehen könne, so ihr Tenor. Umso mehr gelte für die Union, "ehrlicher und redlicher zu sagen, was wir wollen".



www.spiegel.de
 
Ist alles noch nicht bestätigt, aber die Poliziker habens ja nicht so mit der Verschwiegenheit, und was da durchgesickert ist wird wohl stimmen.



Ganz toll, Mehrwertsteuer die alle, arm wie reich, betrifft soll steigen, aber der Spitzsteuersatz der die gut verdienende betrifft soll gesenkt werden.

Find ich nicht korrekt.

Da will wohl einer die Reichen zu seinen Wählern machen.



Und auf einmal ist die Ökosteuer auch was tolles, kommt ja immerhin eine Menge Geld durch diese Steuern in die leeren Kassen rein.



Also die werden mir immer unsympathischer.
 
naja muss aber zumindest eins sagen, die cdu/csu ist bisher echt für einen Wahlkampf außergewöhnlich ehrlich. Im Vorfeld anzukündigen die Mwst. um 2 % zu erhöhen, Nacht und Feiertagszuschläge defacto abzuschaffen etc. das hat doch schon etwas mit Farbe bekennen zu tun und man muss auf jeden Fall auch mal anerkennen, dass dies im Vergleich zu 2002; 98 und vor allem 1990 ein echter Fortschritt ist - ganz zu schweigen, ob es einem passt oder nicht.



btw. zu Spitzensteuersatz absenken, naja ist sicherlich ein fatales politisches Signal, halte ich auch für einen Fehler ! Aber dass diesen STeuersatz niemand zahlt ist euch hoffentlich bewußt. Und da ist auch das Problem in Deutschland => zuviel Staat und vielzuviel Bürokratie ; wer Geld hat, hat auch gute Steuerberater und zahlt nicht mal annähernd den Spitzensteuersatz. (naja mein FDP-Denken ist wieder durchgekommen)
 
Ich will hier nur ein paar Punkte rausgreifen, weil es ansonsten zu lang werden würde:



Also ehrlich war Rot-Grün mit Sicherheit auch. Und mit Sicherheit waren sie die Ersten, die notwendig und vor allem schmerzliche Reformen eingeleitet haben. Deswegen werden sie z. Zt. auch abgestraft dafür.



Anhebung der Mehrwertsteuer belastet vor allen Dingen Familien und Geringverdiener. Für die noch zusätzlich entlasteten Spitzensteuersatzzahler sind das Peanuts. Außerdem wird die Anhebung der Mehrwertsteuer zu allem anderen führen, nicht jedoch zu einer Ankurbelung der Konjunktur.



Ökosteuer - ein immer wieder lustiges Thema. Die Steuer hat vom Grunde her den falschen Namen. Sind hat sehr wenig mit Öko zu tun, dafür aber umso mehr mit der Senkung der Lohnnebenkosten. Sie abzuschaffen oder zu senken, halte ich für falsch. Meines Erachtens würde dies nur dazu führen, dass die Mineralölkonzerne sich diese eingesparten Prozentpunkte im Wege von Benzinpreiserhöhungen in ihre eigene Tasche holen und dann hat eben keiner mehr was davon (außer natürlich den Konzernen).



Familienpolitik und CDU halte ich für nicht mehr glaubwürdig. Die CDU tut schon seit Jahrzehnten so, als sei sie die Partei der Familien. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Eine Mehrwertsteuererhöhung wird - wie bereits erwähnt - in der Hauptsache Familien treffen. Außerdem wurde die rot-grüne Regierung bereits 1998 bei Amtsantritt durch das Bundesverfassungsgericht gezwungen, für einen gerechteren Famlienlastenausgleich bzw. -leistungsausgleich zu sorgen. Warum? Weil die schwarze Vorgängerregierung 16 Jahre lang nur von Famlienpolitik geredet hat, aber letztlich nichst getan hat und entsprechende Urteile des Bundesverfassungsgerichts ignoriert und "ausgesessen" hat. Seit 1998 folgten durch Rot-Grün im Übrigen weitere familienpolitische Verbesserungen (Kindergeld, Erziehungsurlaub etc.).



Unterm Strich bleibt klar: Mit einer schwarzen Regierung geraten wir weiter in Schieflage. Die, die bereits haben, werden noch mehr bekommen. Die, die wenig haben, werden noch mehr zur Kasse gebeten. Ob mit weiteren Entlastungen und Vergünstigungen für die Wirtschaft irgendetwas besser wird - mit Ausnahme der Unternehmensgewinne und der Renditen - wage ich zu bezweifeln. Auch Schröder hat die Großindustrie bereits hofiert. Zum Dank dafür haben sie keine neuen Arbeitsplätze geschaffen und solche ins Ausland transferiert.
 
Tja, da soll man noch wissen was man wählen soll. Ich für meinen Teil muss mir ganz genau überlegen was ich dieses Jahr wähle! Schwierige Sache...
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Auf jeden Fall sollte mal niemand verzweifeln! Vom Grundsatz her kostet ein Regierungswechsel erst mal jede Menge Geld.



Ansonsten: Eine große Koalition kann man halt nicht wählen. Wobei eine Zusammenarbeit der beiden großen Volksparteien bei der derzeitigen Problemlage das Beste wäre. Dies könnte auch dann herbeigeführt werden, wenn die alte Bundesregierung auch die neue wäre. Dann wären beide gezwungen spätestens im Bundesrat zusammen zu arbeiten.



Wichtig für die Meinungsbildung sind aber erst mal die Programme von SPD und CDU/CSU. Das ist sozusagen die "Packungsbeilage" für die Wahl.



Empfehlenswert ist auch der "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung.



http://www.bpb.de/methodik/XQJYR3,,0,WahlOMat_Archiv.htmlhttp://www.bpb.de/methodik/XQJYR3,,0,WahlOMat_Archiv.html



Letztlich führt dieser "Wahl-O-Mat" anhand der Antworten auf vorgegebene Fragen zu der Partei, die den eigenen Vorstellungen am Nächsten kommt. Überraschungen nicht ausgeschlossen!



Diesen "Wahl-O-Mat" wird es auch für die Bundestagswahlen (und auch für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im nächsten Jahr) geben.
 
meint ihr ne grosse koalition würde uns weiterbringen?


Nein!

Das ganze System ist falsch aufgebaut.



Die Parteien sind für 4 Jahre an der Macht, jedoch wirken sich richtige Reformen, die auch etwas bringen, sei es im Bereich Soziales, Umwelt, Verteidigung oder wo auch immer, erst nach 10 oder gar 20 Jahren etwas. Die Parteien können also, wenn sie wiedergewählt werden wollen, nur kleine Reformen starten, die nicht wirklich viel bringen! Hier muss ein Umdenken stattfinden.



Ansonsten:

Siehe Doc, solange die Menschen mit den Politikern unzufrieden sind und sein können, solange es also Gründe gibt für Politikverdrossenheit, solange bringt auch eine große Koalition nichts. Sätze wie: "Sind doch alles Verbrecher..." dürften in der BRD nicht laut werden können, wenn das System so arbeiten würde, wie es arbeiten soll.
 
Jonny...ich hab nur gefragt, weil es passieren könnte...siehe auch diesen Artikel...





Aufstieg von Linksbündnis schafft neue Situation



Richard Hilmer, Chef des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap sieht die Wahrscheinlichkeit für eine Große Koalition wachsen. Im "Tagesspiegel" macht er für diese Entwicklung das Aufkommen der Linkspartei aus WASG und PDS verantwortlich: "Als das Linksbündnis begann, lag es bei fünf Prozent, jetzt bei zehn Prozent. PDS und WASG haben ihren Stimmenanteil in kürzester Zeit verdoppelt. Das kann Auswirkungen haben", sagte Hilmer. Wer nach der nächsten Bundestagswahl regieren wolle, brauche voraussichtlich 48 Prozent der Stimmen, rechnete er vor. "Zurzeit steht Schwarz-Gelb bei 51, aber das kann sich bis Mitte September ändern."



[...] www.t-online.de
 
Jonny...ich hab nur gefragt, weil es passieren könnte...


Ja schon klar. Und ich denke halt, das es genauso wenig bringt oder gar noch weniger. SPD und CDU werden sich zwar immer ähnlicher, aber ich glaube kaum, dass die SPD ganz auf den konservativen Kurs der CDU einschwenckt, da sie dann noch mehr Mitglieder verlieren würde.



Naja, wer weiß, vielleicht bekommt die CDU ja auch eine absolute Mehrheit, Stoiber wird Aussenminister, Beckstein Innenminister usw. usw. Gute Nacht Deutschland
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Edit: Natürlich nicht Glos, sondern Beckstein...sorry.
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Da haben wir doch mal wieder das beste Beispiel wie Machtgeil die sind...



Jetzt will die CDU die Öko-Steuer behalten, aber vorher schön dagegen sein...
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Da haben wir doch mal wieder das beste Beispiel wie Machtgeil die sind...


Jetzt will die CDU die Öko-Steuer behalten, aber vorher schön dagegen sein...
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Ja das verstehe ich voll und ganz. Die Ökosteuer ist meiner Meinung auch falsch, aber inzwischen haben die Einnahmen für die Rentenkasse duch die Ökosteuer ein solches Ausmaß erreicht, dass man sie bei der derzeitigen finanziellen Lage wohl nicht einfach wieder abschaffen kann.



Ach was soll ich sagen. Meiner Meinung nach muss sich der Staat aus sehr sehr vielen Bereichen einfach zurückziehen. Es kann nicht sein, dass für alles der Staat verantwortlich ist.



Ich bin Student und lebe mit knappen Mitteln, nichts desto Trotz unterstütze ich Studiengebühren, weil die Kosten der Unis, wenn auch nur zu einem minimalen Anteil, durch die Studenten selbst gedeckt werden. Ich kann es echt nicht verstehen, warum der Staat Millionen für Kultur ausgibt. Ins Theater gehen und so ist ne schöne Sache, aber warum zum Teufel muss man diese so dermaßen subventionieren. Ist schon klar dass die Folge wäre, dass viele Theater und Opern und Museen schließen müßten und die übrigen ihren Eintrittspreis mindestens verdoppeln müssten. ABer es wäre zumindest ehrlich. ANdere Sache Schwimmbäder. Ohne staatliche Zuschüsse wären die meisten nicht haltbar. Aber warum ist der Staat für all sowas zuständig. Weitere Punkte sind erneuerbare Energien ala Windkraft: Soll doch jeder selbst entscheiden woraus sein Strom gewonnen wird und den dafür gerechten Preis zahlen. Und um ein provokativ zu werden: Entwicklungshilfe: Jeder der arme Länder unterstützen will kann dies tun: Durch SPENDEN. Naja hoffe mein Grunddenken wird ein bisschen klar. Ich will, dass sich der STaat auf seine Hauptaufgaben konzentriert: Finanzen, Justiz, Innen, AUßen und Verteidigung. Erst wenn man diesen Schritt getan hat und erfolgreich den ddeutschen Haushalt konsolidiert hat kann man wieder über sonstige Gi9mmicks reden. Naja ich weiß nicht, viele werden jetzt wieder sagen, lieber so weitermachen, aber die vergessen, dass JEDER in Deutschland dem Staat ca. 17500 € schuldet vom Rentner bis zum 1-Jährigen Kind.





Und um auf die Parteien zurückzukommen. SPD/Grüne hat in der aktuellen Legislaturperiode es gar nicht so schlecht gemacht. Ich denke an die MAut: war sicherlich eine schwere Geburt aber vollends richtig. Oder Hartz4 hat meine volle Unterstützung. Auch mit den Ministern kann ich mich vollends anfreunden, bis auf eine Ausnahme: Hans Eichel. SIcherlich ist der Finanzminister immer der ärmste Arsch. ABer was der Junge schon für offensichtliche Lügen gerissen hat ist schlichtweg unglaublich. 2002 Wahlkampf. Deutschland drohte ein blauer Brief aus Brüssel. Was tat HAns Eichel er versprach, dass Deutschland es schafft 2006 keine Nettoneuverschuldung mehr in Deutschland zu haben. Ich wußte sofort als ich dies gehört habe, dass sowas schlichtweg gelogen war und Hans Eichel wußte es auch naja seit dem tag hat er bei mir verschiess

en, weil so offensichtlich sich belügen zu lassen, dass sogar mir zu dreist. Naja das sind so meine wirren Gedanke, versuche mich vor nem Referat morgen zu drücken und versuche mich abzulenken.
 
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