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also ich find sie recht hübsch.
Lol, reißt se sich a de Arsch uff fer die Partei?![]()
ok, ok, war´n witz.
aber hübscher als kollegin westerwelle isse schon.
Ein weiterer Fehler, der seit Jahrzehnten gemacht wird, ist die unnütze Verschwendung von Geldern durch Subventionen. Seit 2 Jahrzehnten werden in eine nicht mehr rentable Steinkohle-, Braunkohle- und Stahlindustrie und in eine ebenfalls nicht mehr konkurrenzfähige Landwirtschaft jedes Jahr zig Milliarden an Steuergeldern gepumpt, die woanders fehlen. Und warum? weil das Wählerstimmen sind. Dieser wirtschaftliche Unsinn hat in Deutschland Methode, weil die jeweilige Regierung gerne an der Macht bleiben und es sich nicht mit den Wählern verscherzen will. Man könnte die Kette der Beispiele beliebig fortsetzen.
Das Ergebnis dieser Jahrzehntelangen verfehlten Politik, dem Schmusekurs mit Gewerkschaften und Interessensverbänden, dem Kuschen vor Medien und Industrie ist eine Staatsverschuldung, die in etwa 10 Jahren zum Staatsbankrott führen wird, eine gegenseitige Blockadehaltung bei der politischen Arbeit in unserem Land, die jegliche Reformen unmöglich macht und eine Mehrheit politikverdrossener Bürger, die keine Lust mehr hat.
Was könnte die Lösung sein?
Fest steht, wir brauchen Reformen, und zwar wirkliche tiefgreifende Reformen, die keine Gruppe der Gesellschaft auslassen und JEDEM wehtun werden. Denn nur so kann man die Fehlentwicklungen bei uns noch stoppen und umkehren. Dabei muß allerdings klar sein, dass die meisten der Maßnahmen sich erst in der nächsten Generation auswirken werden, also in 20-30 Jahren, den in zwei oder 4 Jahren ändert sich nichts in einem 80-Mio-Land. Das war auch eine Schwindelei der Politik, seit Jahren.
Die Hauptmaßnahme muss sein, die Gewerkschaften zu entmachten und ihnen ihren Einfluß auf die Lohnpolitik wegzunehmen. Stattdessen sollten Betriebsräte gestärkt werden und in jedem Betrieb die Verträge individuell aushandeln können. Die Menschen müssen begreifen, dass sie selbst für ihr Glück verantwortlich sind, und nicht der Staat im Zweifelsfall ihren Wohlstand sichert. Denn das ist nicht Aufgabe des Staates, seine Aufgabe ist eine Existenzsicherung zu gewährleisten, nämlich ganz elementar gesprochen, das niemand verhungern muß und Kranke medizinisch versorgt werden. Es ist nicht seine Aufgabe, jedem seinen Wohlstand mit PKW und Fernsehgerät zu gewährleisten. Die Menschen bei uns müssen wieder mündiger werden und bereit sein, ihr Leben mehr selbst in die Hand zu nehmen. Diese Mündigkeit wurde ihnen in den letzten Jahrzehnten sowohl durch die Politik, als auch durch Gewerkschaften, Medien und Verbände teilweise genommen.
Weiterhin muss der Arbeitsmarkt flexibler gemacht, Kündigungsschutz abgebaut werden. Gleichzeitig braucht der Niedriglohnsektor steuerliche Erleichterungen, so dass es beispielsweise möglich sein muß 3-4 Jobs parallel auszuüben, die bis zu einer höheren Grenze als jetzt steuerfrei sind. Das kurbelt den Konsum an und senkt die Quote der Schwarzarbeit.
Ferner muß es für Unternehmen steuerliche Erleichterungen geben, damit sie sich wieder öfter für Deutschland als Standort entscheiden. Weiterhin müssen die Lohnnebenkosten runter - Deutsche Arbeitskräfte sind zu teuer.
Man wird sich daran gewöhnen müssen, auch mal für 5 oder 6 Euro die Stunde zu arbeiten. Die fetten Zeiten sind vorbei.
In Großbritannien wurden im sog. "Thatcherismus" Mitte der 70er Jahre genau diese Maßnahmen gegen unheimlich große Widerstände durchgesetzt. Unrentable Industriezweige wurden gnadenlos dicht gemacht und das Land umstrukturiert. Es gab Straßenschlachten mit den Gewerkschaften und geradezu bürgerkriegsähnliche Zustände.
Heute, 30 Jahre später haben sich diese Maßnahmen ausgezahlt: Großbritannien ist auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft einen Riesenschritt weiter als die BRD oder Frankreich, das ähnliche Probleme hat wie wir. Die Arbeitslosenquote auf der Insel liegt zur Zeit bei nicht einmal 5 % - davon können wir nur träumen.
Unser Weg muss auch in diese Richtung gehen. Da Jahrzehntelang alles notwendige verschlafen, bzw. nicht unternommen wurde, muss es eben jetzt in kurzer Zeit und mit Schmerzen für alle passieren. Und davon wird keiner ausgenommen sein.
Weil in meinen Augen eine Linke Regierung dazu nicht in der Lage ist, da sie - schon von ihrem historischen Selbstverständnis her, zu solchen drastischen Maßnahmen weder bereit, noch fähig ist, und ich das einer konservativ geführten Regierung eher zutraue, und vor allem hoffe, dass endlich was passiert, werde ich im September Schwarz-Gelb wählen.
So, nachdem ihr jetzt alle eingeschlafen seit, könnt ihr auf mich einprügeln![]()
würd mich auch mal interessieren, warum man einen lafontaine wählt.
Die PDS hat zweifelsohne das Vermögen der SED übernommen,aber hat sie denn das exakte Parteiprogramm übernommen?![]()
würd mich auch mal interessieren, warum man einen lafontaine wählt.
wenn man Sozialdemokrat ist und sich Sorgen um seine Mitbürger macht die mit mir in einem der reichsten Länder der Welt leben, aber wo seit Jahren z. B. von den wenigen Kinder die wir in diesem Land noch haben immer mehr unter die Armutsgrenze fallen, Alte, Kranke usw. aus der Gesellschaft immer mehr ausgegrenzt und wirtschaftlich unzumutbar belastet werden, bedarf es jemand der das offen und ehrlich sagt und versucht zu ändern.
Deshalb wähle ich O. Lafontaine![]()
...und den Mann trotzdem wählt, der sei gewarnt, was damit angerichtet werden kann.
Selber schuld...
Was der Demagoge seinen Wählern bringt, das wird man dann ja sehen - bzw. hoffentlich nicht. Was er so drauf hat beim regieren, das sieht man ja am Saarland, dass er in seiner Regierungszeit als Ministerpräsident hoffnungslos runtergewritschaftet hat. Das Saarland kassiert heute mehr aus dem Länderfinanzausgleich, als die meisten der neuen Bundesländer (!!!). Dafür können sie sich mal bei ihrem ach so sozialen Lafontaine bedanken.
Ich bleib dabei, der Mann ist ein demagogischer Spruchbeutel, nichts weiter. Und er ist gefährlich, da er ein eiskalter Machtmensch ist. Der Beiname "Napoleon von der Saar" kommt nicht von ungefähr. Ich erinner mich noch genau, als er Mitte der 90er Jahre auf dem SPD Bundesparteitag eine Satzungsänderung durchdrückte, und einen Tag später auf der gleichen Veranstaltung ohne mit der Wimper zu zucken seinen "langjährigen Freund" Rudolf Scharping ohne mit der Wimper zu zucken abgesägt hat. Von seinem Rücktritt '99 ganz zu schweigen. Wer aus diesen Ereignissen nicht die richtigen Schlüsse zieht, und den Mann trotzdem wählt, der sei gewarnt, was damit angerichtet werden kann.
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