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Rheinpfalz-News

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Im porträt: wolfgang wolf

„In meinen Adern fließt rotes Blut ..."

FUSSBALL: „Wolles" Tränen lügen nicht



Von unserem Redakteur





Horst Konzok





Sein Glaubensbekenntnis zum FCK, das nimmt Wolfgang Wolf wohl jeder ab. „In meinen Adern fließt rotes Blut", sagt der neue Trainer des 1. FC Kaiserslautern am Abend der Vertragsunterzeichnung vieldeutig. Heute (15 Uhr) leitet er erstmals das Training. „Wir machen ein Spiel, ich muss die Mannschaft kennenlernen", betont der Nachfolger Michael Henkes. Am Samstag geht es zu Hannover 96.





„Ich bin wieder Zuhause", schwelgt das pfälzische Urgestein. Am 24. September 1957 ist er in Tiefenthal bei Grünstadt geboren. Weil dort Faustball und nicht Fußball gespielt wurde, kickte „Wolle" bei VfR Hettenleidelheim. So gut, dass ihn der FCK holte. Es wurde eine wunderbare Bundesliga-Karriere, der i-punkt bei 35 Einsätzen im UEFA-Cup das legendäre 5:0 gegen Real Madrid im Jahr 1982.





„Ich hoffe sehr, dass ich beim FCK Erfolg haben werde. Dass ich ein ,Pfälzer Bub" bin, ist natürlich keine Garantie", weiß Wolf. Die alten Mannschaftskameraden aus Hettenleidelheim hat der gesellige Typ jedes Jahr zu Spielen an seine Wirkungsstätten eingeladen. Jetzt ist die Anreise kurz.





Wolf hat realistische Ziele und große Hoffnungen. „Ich will den FCK wieder dahin bringen, wo er hin gehört. Da, wo er jetzt steht, da gehört er nicht hin", glaubt der neue Trainer der „Roten Teufel". Er kennt die Pfalz, die FCK-Fans, Kaiserslautern, den Betzenberg. Teammanager Olaf Marschall wird dem „Eingeborenen" alles zeigen, was er noch nicht kennt. Dann geht es los. 17 Mannschaften stehen vor Wolfs FCK. Er will aus Alini-Kickern wieder ein reißendes Rudel machen.





„Die Zuschauer müssen wieder mit Freude zum Betzenberg kommen. Gegen Eintracht Frankfurt im nächsten Heimspiel muss der Berg brennen", wünscht Wolf. Bei jedem Wort ist spürbar: Da kehrt einer heim, der eine ganz große Herausforderung meistern möchte.





„Ich konnte dem FCK nicht länger davon laufen ..." , witzelt Wolfgang Wolf. Seine Familie steht hinter seiner Entscheidung zur Rückkehr. Tochter Nadine arbeitet in der Pressestelle des 1. FC Nürnberg. Beworben hat sie sich dort hinter dem Rücken des Papas. Der war richtig sauer, dass der „Club" sie einstellte. „Ich hätte das verhindert. Irgendwann schmeißen sie mich raus, und sie muss die Pressemitteilung rausgeben ", fürchtete er damals mit Weitblick. Nadine aber hat ihren Job behalten, ihr Bruder spielt beim FCN in der B-Jugend.





Wolfgang Wolf, der stets private Kontakte in die Pfalz zur Mutter, den Schwiegereltern hielt, mit Freunden aus Kaiserslautern zum Skifahren geht, ist ein Familienmensch. Morgens führt seine Frau Hund Dusty aus, abends ist das der Part des Trainers, der gerne beim Tennis und beim Angeln entspannt. Wolf ist ein Mensch mit großem Herz und viel Emotion. 1996 hat er daheim am Fernseher gesessen und geweint, als der FCK abgestiegen ist. Fürwahr: Er hat rotes Blut in seinen Adern!







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Kein Wunderheiler

Von Horst Konzok



Wolfgang Wolf stand als Fußball-Profi einst für die Tugenden, die dem 1. FC Kaiserslautern im Bundesliga-Abstiegskampf zuletzt völlig abgegangen sind: Kampf, Herz, Mut und Leidenschaft. Vor allem diese Dinge muss der neue Trainer des 1. FCK schleunigst wieder aus der Mannschaft herausholen, um fehlende individuelle Klasse und spielerisches Format wettzumachen.





Wolfgang Wolf hat als Trainer respektable Erfolge bei den Stuttgarter Kickers, dem VfL Wolfsburg und dem 1. FC Nürnberg erarbeitet. Aber er ist kein Wunderheiler. Die Wolfsburger hat er in der Bundesliga vor dem Abstieg gerettet, in der Liga etabliert, einmal gar in den UEFA-Cup geführt. Als den hohen Herren aus der VW-Chefetage der Arbeiter aus der Pfalz, den zumindest beim Fußball der Trainingsanzug besser als der Zwirn kleidet, nicht mehr fein genug schien, musste er gehen. Die hehren Ziele haben die Wölfe ohne Wolf nicht erreicht: Mit Jürgen Röber und Erik Gerets verschlissen sie zwei Trainer und unter Holger Fach geht es auch nicht wirklich nach oben. In Nürnberg scheiterte Wolf, der am 30. April 2003 als Nachfolger Klaus Augenthalers angeheuert wurde, mit seiner Retter-Mission, die aber auch einem Fußball-Wunder gleich gekommen wäre. Er führte den „Club" 2004 zurück ins Oberhaus und relativ souverän zum Klassenerhalt. Wolf integrierte mit Paulus, Reinhardt und Kießling begabte Jungs aus dem eigenen Talentschuppen. Aber in den Schlüsselspielen gegen Bielefeld und in Mainz patzten die beiden Jungen (und Torwart Schäfer) - und Wolf wurde nach dem 1:4 bei Mainz 05 „gefeuert". „Die Jungen haben mir das Genick gebrochen", unkte Wolf noch am Samstag wenige Stunden vor dem Sieg des „Clubs" beim 1. FC Kaiserslautern. Kurios und pikant, dass ihm seine alte Mannschaft quasi den Arbeitplatz in der geliebten Pfalz frei schoss. Wolf war nach der Entlassung Gerets" und dem Abgang Jaras schon Top-Kandidat Jäggis beim FCK, stand aber wegen vertraglicher Bindung an den „Club" nie zur Verfügung.





Der 1. FC Kaiserslautern bekommt mit Wolfgang Wolf einen Mann, der - wie Vorgänger Henke - den eigenen Nachwuchs im Blick haben und forcieren wird. Wolf ist als fleißiger Arbeiter bekannt, ein temperamentvoller Trainer, dessen Naturell auf den Betzenberg passt und dort ankommen wird. Der Maßstab ist der Erfolg, der Klassenerhalt.





Wolf kennt die Mentalität, kennt die Befindlichkeit der Menschen. Er will als „Pfälzer Bub", wie er sich selbst gerne nennt, nicht als zweiter Abstiegstrainer in die Geschichte der „Roten Teufel" eingehen.





Wolfgang Wolf tritt heute eine schwierige Aufgabe an. Tiefer geht"s nicht mehr. Schlechter auch nicht. Wolf muss die Mannschaft aus der Lethargie reißen, er muss eine Einheit formen, ein System und Konzept finden. Und dafür sorgen, dass die Mannschaft sich (endlich) mit Herz und mit Leidenschaft gegen den Abstieg stemmt.





In der Öffentlichkeit darf Wolf auf Zustimmung und Rückenstärkung rechnen. Er ist ein offener Mensch, er gilt als ehrlicher und gradliniger Arbeiter. Er wird sich heute seinen Co-Trainer ausdeuten und weiter auf Gerald Ehrmann als Torwart-Trainer setzen. Den schätzt der neue Coach: „Gerry ist ein positiv Fußball-Verrückter, den brauchen wir."





Der neue FCK-Trainer Wolfgang Wolf tritt seine schwierige Mission mit viel Herz und Leidenschaft an.







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Wolf neuer FCK -Trainer

Wolfgang Wolf soll den FCK retten. Gestern Abend einigte sich Fußball-Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern mit dem 48 Jahre alten Fußball-Lehrer auf einen Vertrag bis 30. Juni 2008. Der Kontrakt gilt auch für die Zweite Liga. Heute wird der einstige Lauterer Bundesliga-Profi als Nachfolger von Michael Henke erstmals das Training der „Roten Teufel" leiten. Wolf, bis 31. Oktober Coach des 1. FC Nürnberg, stammt aus Tiefenthal bei Grünstadt. Beim VfR Hettenleidelheim ist er als Fußballer groß geworden, absolvierte 308 Bundesligaspiele für den FCK und die Stuttgarter Kickers. Bei den „Blauen" startete Wolf 1994 auch seine Trainer-Karriere. In der Bundesliga trainierte er den VfL Wolfsburg und den 1. FC Nürnberg. „Die Pfalz ist meine Heimat, Kaiserslautern mein Verein", betonte Wolf. Einst ein eisenharter Verteidiger, steht Wolf für die gute, alte FCK -Zeit, für Kampf und Leidenschaft. (zkk/Foto: Kunz) Sport





KONZOKH / KONZOKH

Quelle:
 
Fleissig, fleissig TA!
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Aber wie heisst es ja so schön - "Morgenstund hat Gold im Mund!"













[size=-2]"Und Gold im Mund ist ungesund!"[/size]
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DANKE!!
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Also, sein Bruder war sicher kein schlechter, wenn er einen wie Mintal gescoutet hat - den soll er vielleicht auch grad mitnehmen!
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Unser Scouting-System könnte damit vielleicht sogar verbessert werden und auf die tschechische bzw. slowakische Jugend sollte man ruhig die Augen werfen - die haben immer gute Nachwuchsspieler und überhaupt eine Nation, die ja auch bei uns schon gute Spieler mitbrachte (Kadlec, Kuka).



Willkommen Daheim, WOLLE!!
 
DANKE!!
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Also, sein Bruder war sicher kein schlechter, wenn er einen wie Mintal gescoutet hat - den soll er vielleicht auch grad mitnehmen!
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Unser Scouting-System könnte damit vielleicht sogar verbessert werden und auf die tschechische bzw. slowakische Jugend sollte man ruhig die Augen werfen - die haben immer gute Nachwuchsspieler und überhaupt eine Nation, die ja auch bei uns schon gute Spieler mitbrachte (Kadlec, Kuka).



Willkommen Daheim, WOLLE!!


Mantal und Vittek wurden von einem Opel-Händler aus der Nähe von Nürnberg entdeckt, der familiäre Beziehungen in die Gegend hatte und dann nach einem Fußballspiel dort die Führng des Clubs informiert hat.
 
Mantal und Vittek wurden von einem Opel-Händler aus der Nähe von Nürnberg entdeckt, der familiäre Beziehungen in die Gegend hatte und dann nach einem Fußballspiel dort die Führng des Clubs informiert hat.




Dann muss de BMW-Supporter halt seine Kiste verkaufen...
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...und de Doc hat bestimmt connections zu Lauterer Opel-Händlern.
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Probezeit für die Blockierten

FUSSBALL: Premiere für FCK-Trainer Wolfgang Wolf - Laut und herzlich

Von unserem Redakteur Oliver Sperk KAISERSLAUTERN. Himmelfahrtskommando FCK? „Ich kann nicht versprechen, dass wir erstklassig bleiben. Aber ich kann versprechen, dass wir alles dafür tun werden, erstklassig zu bleiben", betonte Wolfgang Wolf, der neue Trainer des Fußball-Bundesliga-Schlusslichts 1. FC Kaiserslautern, gestern bei seiner Vorstellung.



Der 48 Jahre alte gebürtige Tiefenthaler soll nun das schaffen, was seinen Vorgängern, zuletzt Michael Henke, nicht gelungen ist: aus der sportlich darniederliegenden FCK-Truppe wieder eine Mannschaft machen.





„Wir brauchen wieder Typen", fordert der beim 1. FC Nürnberg nach dem 1:4 in Mainz Ende Oktober entlassene Trainer. Der Typ Ciriaco Sforza jedoch ist Vergangenheit auf dem Betzenberg; die Rückkehr des suspendierten Schweizers schloss Wolf kategorisch aus. Aber: „Ich werde was verändern! Was, das wird sich im Training zeigen. Jetzt ist die Mannschaft gefordert!"





In den vier Punktspielen bis zur Winterpause haben die seit dem 27. August sieglosen FCK-Profis Gelegenheit, sich ihrem neuen Chef aufzudrängen. „Erstmal können mir die Spieler beweisen, dass sie doch die richtigen sind", sagte der als rechter Verteidiger der „Roten Teufel" kampfstarke Fußball-Lehrer, der einen Vertrag bis 2008 erhält. Der Familienmensch macht aber keinen Hehl daraus, dass er die Mannschaft nach dieser „Probezeit" komplett umkrempelt, falls es nicht nach seinen Vorstellungen läuft. Zunächst bleibt Marco Engelhardt Kapitän. „In der Winterpause werden die Karten neu gemischt", kündigte Wolf an. Verstärkungen im Winter seien ihm von seinen Verhandlungspartnern René C. Jäggi, Teammanager Olaf Marschall und dem FCK-Aufsichtsratsvorsitzenden Walter Ruda „im Rahmen der Möglichkeiten" zugesagt worden.





Die einstige „höllische" Atmosphäre bei Heimspielen auf dem Betzenberg wieder herzustellen, die er aus eigener Erfahrung kennt, ist dem 308-maligen Bundesligaspieler für den FCK und die Stuttgarter Kickers ein Herzensanliegen. „In erster Linie müssen wir die Mannschaft und die Fans wieder zusammenschweißen", beschwört der „Betze-Bub" das, was das Fritz-Walter-Stadion einst zu einer allen Gegnern Furcht einflößenden Festung machte. Was sich zuletzt ins Gegenteil verkehrt hat - der einzige Heimsieg der Saison liegt mehr als drei Monate (!) zurück. Entsprechend vorsichtig gibt sich Wolf bei aller Freude über die Heimkehr in die Pfalz, zu „seinem" Verein: „Ob es ein Traum wird, hier zu trainieren, werden die nächsten Monate zeigen."





Dass seine Möglichkeiten begrenzt sind, schon für kommenden Samstag etwas zu bewegen, weiß Wolf: „Jetzt gilt es, die Blockade aus den Köpfen zu lösen, die Leute stark zu machen, stark zu reden und die richtige Mischung für Hannover zu finden."





Mit Notizbuch bewaffnet schritt der 48-Jährige dann auch sogleich zur Tat, um sich beim ersten Training gestern Nachmittag ein Bild von seiner neuen Mannschaft zu machen. Den schicken braunen Anzug zur Präsentation hatte er längst gegen die gewohnte Trainingskluft getauscht, suchte noch auf dem Platz Einzelgespräche. Und ereiferte sich als lautstark-kritischer Beobachter des Spiels elf gegen elf, als zu oft zurück gespielt wurde: „Seid ihr wahnsinnig! Des Tor steht doo vorne!"







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
der hintergrund

Ein Wolf kommt selten allein ...

FUSSBALL: Ein harter Hund mit Herz



Seinen Co-Trainer - eine Außer-Haus-Lösung - will Wolfgang Wolf, der neue Trainer des 1. FC Kaiserslautern, spätestens morgen präsentieren. Gestern begann die Ära des neuen FCK-Trainers.





Den ersten Transfer hat Wolf gestern schon bestätigt: In der Winterpause wird Patrick Wolf vom 1. FC Nürnberg zum FCK wechseln - in der B-Jugend. „Verteidiger, was sonst ...", spielt der 16-Jährige. „Besser als ich in dem Alter", verrät Wolf mit sichtbarem Vaterstolz. „Aber hier auf dem Betzenberg kommt es auf was anderes an - da war ich besser", sagt „Wolle", der große Kämpfer, der in 248 Bundesligaspielen das Trikot des FCK getragen hat.





Scout, Spiele- und Spielerbeobachter in Kaiserslautern werden soll Wolfs 45 Jahre alter Bruder Arno. Sein Vertrag mit dem 1. FC Nürnberg muss noch aufgelöst werden.





Wolf - das ist ein harter Hund mit Herz. „Die Akte Sforza ist geschlossen. Es gibt kein zurück. Das Thema wird kein Thema mehr." Basta. Hier spricht ein Chef. Er will Ruhe und will sie nicht durch einen gefährden, der als Unruhestifter gilt.





„Der neue Co-Trainer wird nicht aus dem FCK-Umfeld kommen. Da gibt es Strömungen, die mir nicht gefallen", sagt Wolf und setzt auf einen unbelasteten Mitarbeiter. Im Gespräch: Dieter Lieberwirth, der beim 1. FC Nürnberg an Wolfs Seite stand. Als „ersten Ansprechpartner" sieht der neue Trainer Teammanager Olaf Marschall. „René Jäggi will mir mehr Verantwortung geben", sagt der einstige Tor-Marschall, dessen Rolle im FCK-Umfeld sehr kritisch gesehen wird. Fraglos: Marschall, der loyale, muss sein Profil schärfen, seine Rhetorik schulen, um sein Fachwissen federführend zum Tragen zu bringen.





Rund 300 Kiebitze klatschten freundlich, als Wolf als FCK-Coach zu seinem ersten Training schreitet: Auf Platz 4 - dort ging einst der Stern des FCK-Verteidigers auf, den Kalli Feldkampf fördert und prägte. Auch in der Fußball-Philosophie.





Wolf spürt, dass die Hoffnungen der Menschen eine schwere Last auf seinen nicht eben schmalen Schultern sind. „Es hat mir weh getan, als ich die Fans in der Westkurve am Samstag weinen sah ..."





„Die Spieler sind alle willig. Und ich will ihnen helfen", sagt Wolf nach gut 90 Minuten Training und einem Spiel. Stark dabei: Daniel Halfar (17) und Sebastian Reinert (18).





„Die Mannschaft ist körperlich topfit. Die Probleme - Kopfsache", glaubt der neue Trainer, der umgehend mit seinem Vorgänger Michael Henke Kontakt aufnehmen, sich mit ihm austauschen möchte. Beide verbindet hoher gegenseitiger Respekt.





Wolfgang Wolf, am 31. Oktober in Nürnberg „gefeuert", hätte gerne noch etwas länger Urlaub gemacht. „Ich konnte nicht länger vorm FCK weglaufen", sagt er verschmitzt. Und weiß, dass sein Lebenstraum auch zum Albtraum werden kann.





Der Mannschaft versucht er verbal den Rücken zu stärken, ihr Mut einzuimpfen. „Ihr habt niemand umgebracht, ihr habt nichts verbrochen. Noch ist nichts passiert", äußert Wolfgang Wolf. Am Samstag geht es zum Spiel zu Hannover 96, in der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt fünf Tage ins Trainingslager.





„Ich bin bereit, mit jedem zusammen zu arbeiten", verkündet Wolf mit Blick auf den 14. Dezemeber, dem Tag der Jahreshauptversammlung. Dann wird der Aufsichtsrat gewählt. Das Kontrollgremium setzt den Nachfolger von Vereinschef René C. Jäggi ein. (zkk)







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Realo mit Stallgeruch

Von Horst Konzok



Der Tabellenstand ist die einzige Hypothek für den neuen FCK-Trainer Wolfgang Wolf. Er startet mit viel Vorschuss-Lorbeer.





Die Aufgabe beim 1. FC Kaiserslautern - für Wolfgang Wolf nicht nur ein ganz normaler Trainer-Job, sondern eine Mission. Er weiß, dass der Abstieg mit den „Roten Teufeln" wie ein Kainsmal in seinem sportlichen Lebenslauf stünde.





Der FCK, das ist für Wolf eine Herzensangelegenheit. Wer den 48-Jährigen kennt, um seine Vita und seine Einstellung weiß, der nimmt ihm diese Deutung ab. Wolf ist ehrlich, er ist authentisch - und selbstkritisch. So gesteht er auch einige Nieten beim Spielerkauf in Nürnberg ein. Fehler, die er sich in der Winterpause in Kaiserslautern nicht leisten darf.





Wolfgang Wolf hat sich gestern mit einer eindrucksvollen, freien Rede vorgestellt. Kein Blabla, klare Worte, glasklare Vorstellungen, wie die existenzielle Krise gemeistert werden soll. Der Neue traf den richtigen Ton.





Wolfgang Wolf ist ein Realo mit Betzenberg-Stallgeruch. So wurde der Mann, der zum Retter werden soll, mit offenen Armen empfangen. Er ist erfahren im Abstiegskampf und weiß zu gut, dass der Klassenerhalt mit einer Schießbude nicht zu schaffen ist.





Wolf kam, sprach, sah kurz zu - und hatte bei den Trainingskiebitzen schnell gewonnen. Mal laut tadelnd, dann anfeuernd, korrigierend und auch lobend - Wolfs Stil bei der Arbeit auf dem Platz. Er will das Feuer in der Mannschaft neu wecken. Er sieht mehr Qualität, als der Tabellenplatz aussagt. Und er will einen neuen FCK prägen, der auf dem Betzenberg mit Power-Fußball zurück in die Herzen stürmt. Den Worten müssen Taten folgen!







KONZOKH / KONZOKH

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Wolf hakt das Thema Sforza ab

Der neue FCK-Trainer verzichtet auf den suspendierten Routinier



KAISERSLAUTERN (zkk). „Die Akte Sforza bleibt geschlossen." Mit diesem Satz schlug Wolfgang Wolf, der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, die Tür für den am 18. Oktober suspendierten 35-jährigen Profi endgültig zu.





„Ich brauche absolute Ruhe", begründete Wolf seine Entscheidung. „Ich kann den Klassenerhalt nicht versprechen, ich werde aber alles dafür tun", betonte der 48-Jährige. Er will eine Mannschaft, die aggressiv Fußball arbeitet. Vorrangig sei, die Flut an Gegentoren einzudämmen.





Im Abstiegsfall soll Wolf, dessen Vertrag bis 2008 läuft, den Neuaufbau vollziehen, sagte FCK-Teammanager Olaf Marschall. Sport







LEISTEP / LEISTEP

Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
Danke TA für die Morgenlektüre und die neuesten Infos rund um Wolf und den 1FCK!

Aber mein erster Eindruck bleibt: vieles, das Wolf jetzt sagt, hatte auch Henke so gesagt und dennoch nicht geschafft, seinen Vorstellungen Taten folgen zu lassen.

Hoffen wir, dass Wolf besser beißen kann!

tosoe
 
Aber Wolf war net jahrelang Co-Trainer, das ist sein Vorteil. Die Mannschaft hat sicherlich gedacht, dat ist doch nur ne Kopie vom Hitzfeld. Denke das wird auch ein Problem gewesen sein, weil er bisher immer nur die Nummer 2 war.
 
Herzlichen Dank TAin für den allmorgendlichen Service. Es ist schon Routine bei mir geworden jeden morgen erstmal ins Forum zu schauen und die von Dir eingestellten Berichte zu lesen. Und zuverlässig wie ein Uhrwerk sind sie dann auch da. :...ganztiefmichvordirverbeugentu...):



Zu den Artikeln:



Was ich hier lese, wie sich Wolfgang Wolf gibt, was er sagt, gefällt mir jeden Tag besser... Der Mann hat Charisma, Persönlichkeit und ich bin sicher er wird uns alle wieder vereinen. Er tuts ja jetzt schon mit seiner Art.
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Danke TA für den tollen Service (bist wie fast immer ein paar Minuten vor mir am PC)






„Seid ihr wahnsinnig! Des Tor steht doo vorne!"


Dafür schon mal den ersten Applaus!
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Hoffe nur, dass jetzt nicht ein paar Spieler überfordert sind - ausser Deutsch auch noch in Pfälzisch angepfiffen zu werden (vllt. haben sie uns die ganze Zeit ja auch einfach nicht verstanden?)
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„Seid ihr wahnsinnig! Des Tor steht doo vorne!"




LOOOOOOOOOOOOOOOOOOL



Wie geil.... der Mann ist klasse!



Finds auch gut das er beim Training direkt eingreift wenn Fehler passieren oder jmd. ne besonders gute Aktion hatte. Henke stand bei den Trainingsspielen meist etwas abseits und hat sich mit Rauscher oder anderen unterhalten. Na mal schauen... vielleicht wird ja doch noch alles gut!
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Hammerhart, was die Tage in der Presse los ist, kein Wunder, wieder mal verbreiten wir Negativ-Schlagzeilen...


Die RP seitenweise voll!
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Das ist keine Negativpresse, das sind einfach die Fakten.

Deshalb gut, dass unser Wolf kommt. Nun fehlt nur noch der Rauswurf

von einigen Spielern, dann klappts wieder mit dem Sofortaufstieg. Weil mit dieser Mannschaft läßt sich der Abstieg nicht vermeiden.
 
@schnokes & @all

Ich bring hier kein Opfer und steh extra früh auf - ich muss leider so früh raus.... da soll dann wenigstens für die Forumsgemeinde was positives bei rausspringen...

Und wenn ich ausfalle (wie letzte Woche) da sind dann immer noch schnokes und avataran und ranzekuh, der sogar die pics dazuposten kann....



@diavolo:

hoffentlich bist du inzwischen wieder hochgekommen....
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In Wolfs Rudel funkelt es

FUSSBALL: Wolfgang Funkel FCK-Co-Trainer - Trainer-Bruder als Scout - Jäggi bleibt WM-OK-Chef



KAISERSLAUTERN (zkk). Er war einst der Funkturm in der FCK-Abwehr: Seit gestern ist Wolfgang Funkel (47) Co-Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern. Heute nimmt Arno Wolf (45), der „kleine Bruder" von Cheftrainer Wolfgang Wolf, seine Arbeit als FCK-Scout auf.





Und eine andere Baustelle ist geschlossen, ehe sie richtig eröffnet wurde: „René C. Jäggi bleibt Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees", verkündete gestern Hans-Peter Schössler, der Vorsitzende des Kaiserslauterer Organisationskomitees der Weltmeisterschaft 2006 (OK).





Nach Jäggis Ankündigung, als FCK-Vorstandsvorsitzender zurückzutreten, hatte Schössler angezweifelt, dass der Schweizer an der OK-Spitze bleiben könne. Jäggi habe wohl zwei Verträge, aber die Verzahnung zwischen FCK und OK sei eng wie in keiner anderen WM-Stadt. „Nach einem Gespräch mit Jäggi und Aufsichtsratschef Ruda habe ich die Gewissheit, dass Jäggi auch nach der Jahreshauptversammlung am 14. Dezember beim FCK weiter eng eingebunden werden soll. Das hilft. Ich habe ja auch keine Lust, 180 Tage vor der WM den Geschäftsführer auszutauschen, mit dem ich fantastisch gut zusammen arbeite", sagte Schössler. Der Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz ist als Nachfolger Jäggis an der FCK-Spitze im Gespräch. „Ich bewerbe mich für kein Vorstandsamt und mit Sicherheit auch für kein Mandat im Aufsichtsrat",versicherte Schössler. Was nicht heißt, dass er nicht über ein Angebot nachdenken würde. Schössler: „Ich helfe dem FCK, wo ich helfen kann. Denn ich leide unter der Situation."





Dass sich die Lage beim Tabellenletzten verbessert, dazu soll auch Wolfgang Funkel als Co-Trainer beitragen. 305 Bundesligaspiele hat der 1,93 Meter lange Funkel , jüngerer Bruder des Frankfurter Trainers Friedhelm Funkel , absolviert, 210 für Bayer Uerdingen, 95 im FCK Dress. Zehn seiner 41 Tore schoss Funkel für den FCK. „Am 18. Oktober 1994 ist es passiert, im UEFA-Cup gegen Odense BK", erinnert sich Funkel an den Kreuzbandriss, der seiner Karriere ein jähes Ende setzte.





„Es war für mich eine erfolgreiche Zeit in Kaiserslautern. Meine Familie und ich, wir haben uns damals sehr wohl gefühlt, haben immer noch private Kontakte zu unseren Freunden und Nachbarn in Dansenberg", erzählte Funkel , der jetzt wohl alleine in die Pfalz kommt. Er will den Kindern - 16 und 15 Jahre alt - einen weiteren Schulwechsel ersparen. Im Trainerteam trifft er mit Torwart-Trainer „Gerry" Ehrmann einen früheren Mannschaftskameraden wieder.





Nach seiner Laufbahn wirkte Funkel als Trainer beim Verbandsligisten VfR Neuss, war Co-Trainer von Aleksandar Ristic bei Rot-Weiß Oberhausen (1998 - 2001) und von 2001 bis 16. November 2004 bei Hansa Rostock. Dort wirkte er als „Co" seines Bruders, dann von Armin Veh und Juri Schlünz, musste nach dessen Abgang gehen, als Jörg Berger übernahm. „Ich war fast auf den Tag ein Jahr ohne Job", sagte Funkel , der gestern Nachmittag seine neue Arbeit aufnahm. Am Dienstag hatte ihn Wolf angerufen: „Ich habe sofort zugesagt. Mein Vertrag läuft bis 2008, ist an den von Wolfgang Wolf gekoppelt."





Beide kennen sich seit der Ausbildung zum Fußball-Lehrer 1997. Zweimal schon hatte Wolf versucht, den „Langen" nach Wolfsburg zu lotsen. Nun hat es in Kaiserslautern geklappt. Wolf: „Mein Co-Trainer ist ein gleichberechtigter Partner, keiner, der nur Hütchen aufstellt. Von einem guten Co-Trainer erwarte ich, dass er mir offen seine Meinung sagt. Wir haben die gleiche Fußball-Philosophie."





Froh, dass ihm der 1. FC Nürnberg die Freigabe erteilte, ist Arno Wolf, der beim FCK als Scout arbeiten wird. „Ich verstehe mich blind mit meinem Bruder. Wir hatten schon immer den Wunsch, irgendwann einmal zusammen in Kaiserslautern zu arbeiten. Dann wohnt meine Mutter hier, die Schwiegereltern. Und unser Haus in Hettenleidelheim wird zufälligerweise zum neuen Jahr auch noch frei", erzählte Arno Wolf, der zwei Kinder - 17 und fünf Jahre alt - hat.





Zoltan Sebescen für die Stuttgarter Kickers, Diego Klimowicz für den VfL Wolfsburg, Marek Mintal und Robert Vittek für den „Club" - Profis, die der „kleine" Wolf entdeckte. „Nicht jeder schlägt ein", weiß Arno Wolf. Er steht als Scout selbst oft auch auf dem eigenen Trainingsplatz. „Ich muss die Qualität der eigenen Spieler kennen. Wenn ich einen hole, muss er besser sein als die, die wir selbst haben. Aber ich weiß, was mein Bruder will. Wenn er sagt, er will einen Sechser, dann will er einen Abräumer, ab 1,80 Meter geht"s da erst los ..."





Ein Fragezeichen steht vor der Partie der Lauterer am Samstag (15.30 Uhr) bei Hannover 96 hinter dem Einsatz von FCK-Torwart Thomas Ernst. Er ist am Knie verletzt.







KONZOKH / KONZOKH

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Publikation: DIE RHEINPFALZ
 
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