Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Revolution in den MENA-Staaten

Wie war's denn in der DDR? Die Mutigen gingen auf die Straße, als es noch riskant war. Und haben den Weg geebnet für den Mob, der sie, als es nicht mehr riskant war, niedergeschrien hat. Von dort war es nur noch ein kleiner Schritt zu den Szenen von Rostock und Hoyerswerda. Jetzt sind in Algerien und Libyen die Islamisten auf dem Vormarsch. Wie war es im Iran? Ich kenne einige persönlich, die seinerzeit die Revolution unterstützt haben, nur um ihre ersten Opfer zu sein.

Vietnam hat sich mit unfassbarer Energie und Zähigkeit des Aggressors erwehrt, nur um selbst ein Unrechtsstaaat zu werden. Nordkorea dito. Auch Venezuela, Cuba und Nicaragua konnten sich mit allenfalls suspekten Regimen etablieren.

Auf der anderen Seite der vermeintlich demokratische Westen, der mit sicherem Elefant-im-Porzellanladen-Instinkt genau dann interveniert, wenn es zu früh, zu spät oder überhaupt nicht nötig ist. Und dabei immer wirtschaftliche und geopolitische Interessen hat. Bäääh - es ist alles zum Kotzen. Aufrichtigkeit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit findest du im privaten Umfeld - und nur dort.





<iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/egsTgKCyepQ?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>
Und wenn die NATO interveniert hat, kam auch noch nie etwas Gutes dabei heraus.



ERgänzung: http://www.youtube.com/watch?v=M08n_VF3j6whttp://www.youtube.com/watch?v=M08n_VF3j6w
 
Wie war's denn in der DDR? Die Mutigen gingen auf die Straße, als es noch riskant war. Und haben den Weg geebnet für den Mob, der sie, als es nicht mehr riskant war, niedergeschrien hat. Von dort war es nur noch ein kleiner Schritt zu den Szenen von Rostock und Hoyerswerda. Jetzt sind in Algerien und Libyen die Islamisten auf dem Vormarsch. Wie war es im Iran? Ich kenne einige persönlich, die seinerzeit die Revolution unterstützt haben, nur um ihre ersten Opfer zu sein.
Vietnam hat sich mit unfassbarer Energie und Zähigkeit des Aggressors erwehrt, nur um selbst ein Unrechtsstaaat zu werden. Nordkorea dito. Auch Venezuela, Cuba und Nicaragua konnten sich mit allenfalls suspekten Regimen etablieren.

Auf der anderen Seite der vermeintlich demokratische Westen, der mit sicherem Elefant-im-Porzellanladen-Instinkt genau dann interveniert, wenn es zu früh, zu spät oder überhaupt nicht nötig ist. Und dabei immer wirtschaftliche und geopolitische Interessen hat. Bäääh - es ist alles zum Kotzen. Aufrichtigkeit, Menschlichkeit, Gerechtigkeit findest du im privaten Umfeld - und nur dort.





<div class="ipsEmbeddedVideo"><iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/egsTgKCyepQ?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>
Und wenn die NATO interveniert hat, kam auch noch nie etwas Gutes dabei heraus.



Ergänzung: http://www.youtube.com/watch?v=M08n_VF3j6whttp://www.youtube.com/watch?v=M08n_VF3j6w
</div>


Und wie war es mit Frankreich? Revolution mit Gewalt.

Ich bin kein Geschichtslehrer, aber baut die europäische Demokratie, ja auch die amerikanische, nicht auch auf Gewalt auf? Ist das nicht ein hin und her, zwischen Frieden und Gewalt und irgendwann setzt sich halt Frieden durch? Siehe Deutschland: ... erster Weltkrieg, Demokratie, zweiter Weltkrieg, Demokratie ...



(Sind nur geschriebene Gedanken, völlig unausgereift ...)
 
Das revolutionierte Frankreich hat auch ne Weile gebraucht, bis aus der Revolution etwas herauskam, was mit unserer Demokratie vergleichbar ist - Jakobiner-Terror, Napoleon I., dann wieder'n König, dann Napoleon III. ...
 
Das revolutionierte Frankreich hat auch ne Weile gebraucht, bis aus der Revolution etwas herauskam, was mit unserer Demokratie vergleichbar ist - Jakobiner-Terror, Napoleon I., dann wieder'n König, dann Napoleon III. ...


Sind die saarländischen User ja doch zu was gut
default_icon_mrgreen.gif




Dann hatte ich es doch richtig im Hinterkopf. Geburtswehen einer Demokratie könnte man das vielleicht nennen.
 
Tja, ist halt nur bitter, wenn die Gebärende bei der Geschichte fast draufgeht und das Kind am Schluss trotzdem hässlich ist.
 
- Russland liefert Raketen und Kampfjets

- Die Kämpfer in Syrien werden immer stärker von Islamisten (und scheinbar auch Extremisten) unterstützt

- die gemäßigte "Auslandsvertretung" / "Exil-Opposition" der Syrer streitet sich schon um Posten

- Assads Armee gewinnt Oberhand



Teilweise hier nachzulesen: http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/syrien-raketen-fuer-assad-,7151782,23084524.htmlhttp://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/syrien-raketen-fuer-assad-,7151782,23084524.html



Ich glaube die westliche Politik war selten so weit von der Realität entfernt und war so selten von Wunschdenken gekenntzeichnet wie im Fall Syrien (außer im Bereich Entwicklungspolitik - aber das ist ein anderes Brett):



- "Der Westen" sucht eine diplomatische Lösung - und verkennt dabei TOTAL die Rolle, die Russland und Iran einerseits und arabische Staaten andererseits spielen -> Aufrüsten der unterschiedlichen Kriegsparteien

- Vor 3 Wochen hieß es noch, Assad müsse zurücktreten und stehe einer Lösung im Wege (Warum sollte der einfach so zurücktreten??). Jetzt darf Assad scheinbar bleiben.



Ein lächerliches Schauspiel oder eher Trauerspiel, da jeden Tag viele Menschen sterben.
 
Inzwischen wäre es das kleinere Übel wenn Assad an der Macht bleibt. Die ursprüngliche Demokratiebewegung existiert durch u.a. durch das Zögern des Westens nicht mehr. Stattdessen kämpfen nun islamistische Gruppen für und gegen Assad.

Die Entscheidung der EU das Waffenembargo nicht zu verlängern ist daher an Wahnwitz nicht zu überbieten.

Die Russen fahren im Gegensatz zur EU und USA seit Beginn des Bürgerkriegs eine klare Linie und sind so das letzte Land mit direktem Einfluss auf Syrien.
 
Mursi vom Militär fest- und abgesetzt.


Im ersten Moment denkt man krass! Aber das Militär verteidigt nur ihre (edit: sowas passiert, wenn man gleichzeitig Nachrichten guckt. Die Militärs verteidigen ihre Pfründe) Pfründe. Die wollen nur einen Bürgerkrieg verhindern, weil sie die Wirtschaft bestimmen. Ich bin gespannt, ob es in dem Land eine Entwicklung geben kann, sodass allen Menschen und ihren Interessen genüge getan ist - oder ob dafür das Militär an wirtschaftlicher Macht abgeben müsste, was nicht geschehen wird.
 
Im ersten Moment denkt man krass! Aber das Militär verteidigt nur ihre Pfründe. Die wollen nur einen Bürgerkrieg verhindern, weil sie die Wirtschaft bestimmen. Ich bin gespannt, ob es in dem Land eine Entwicklung geben kann, sodass allen Menschen und ihren Interessen genüge getan ist - oder ob dafür das Militär an wirtschaftlicher Macht abgeben müsste, was nicht geschehen wird.


Egal was passiert wäre oder passiert, das Land kann leider erst zur Ruhe kommen wenn es wirtschaftlich aufwärts geht, sprich immer mehr Menschen wieder Arbeit bekommen und dadurch ihr Leben leben können. Ob Mursi, das Militär oder ein Kandidat der Opposition, alle müssten aktuell die wirtschaftlichen Probleme bekämpfen, was aber u.a. durch die große Abhängigkeit zum Tourismus nicht möglich ist. Einen Kredit des IWF gibt es wohl auch nur wenn Subventionen gestrichen werden. Ein Teufelskreis.



Enttäuscht war ich von unseren Sendern! Kein Nachrichtensender hat groß nach 17 Uhr berichtet, obwohl das Ultimatum zu dieser Uhrzeit ausgelassen ist. Stattdessen wurde u.a. eine Doku über das Playboy Anwesen oder die Tricks von McGyver(?) gesendet. Armes Land!
 
In den nächsten Tagen wird es zu einem Militärschlag der USA und Großbritanniens gegen das Assad-Regime kommen. Obwohl ich mich intensiv mit der Thematik beschäftige, kann ich mir keinen Reim darauf bilden, was dieser bringen soll, bis auf die Gefahr heraufzubeschwören, dass dieser Konflikt vollkommen eskaliert und die Beziehungen zwischen den USA und Russland weiter zerüttet werden
 
In den nächsten Tagen wird es zu einem Militärschlag der USA und Großbritanniens gegen das Assad-Regime kommen. Obwohl ich mich intensiv mit der Thematik beschäftige, kann ich mir keinen Reim darauf bilden, was dieser bringen soll, bis auf die Gefahr heraufzubeschwören, dass dieser Konflikt vollkommen eskaliert und die Beziehungen zwischen den USA und Russland weiter zerüttet werden


Ich kann mir immer noch nicht zusammenreimen wie selten dämlich der Assad sein muss, Giftgas einzusetzen während er gegen die "Rebellen" im Vormarsch ist und UN Inspektoren im Land sind, mir kommt das alles ein bisschen spanisch vor.
 
Und der Iran hat schon angekündigt, Israel von der Landkarte zu bomben, wenn

die Amis gegen Syrien vorgehn. Deutsche , Engländer und Franzosen halten sich

wohl, wie es scheint, ach raus, also der Ami alleine auf sich gestellt. Das kann ja

noch was werden.....
 
Seit ca. 3 Stunden fliegen im Schnitt alle 5 Minuten, teilweise sogar im Abstand von nur 30 Sekunden C-17s und C-130s über KL Richtung Ramstein. Das war seit 2003 nicht mehr derart massiv. Der Countdown scheint zu laufen.
 
Die Chemiewaffen, für die im letzten August das Assad-Regime verantwortlich gemacht wurde, sind nicht aus dem von der Regierung kontrollierten Gebiet abgeschossen worden.



Zu dem Ergebnis kommt eine Studie eines ehemaligen UN-Waffenkontrolleurs und eines MIT-Profs:

https://s3.amazonaws.com/s3.documen...possible-implications-of-bad-intelligence.pdfhttps://s3.amazonaws.com/s3.documentcloud.org/documents/1006045/possible-implications-of-bad-intelligence.pdf



Auch stimmt das Sarin-Gas nicht mit dem im Waffenarsenal der Regierung befindlichen Gas überein.



Die deutsche Medienlandschaft ignoriert diese Faktenlage bislang.



Zu den Quellen gehören:

http://www.voltairenet.org/article181838.htmlhttp://www.voltairenet.org/article181838.html

http://www.jungewelt.de/2014/01-20/050.phphttp://www.jungewelt.de/2014/01-20/050.php



Das zeigt wieder die Schwierigkeit für die internationale Staatengemeinschaft auf, "richtig" auf diesen Bürgerkrieg zu reagieren. Es gibt keinen rein bilateralen Konflikt, da es ethnisch-religiöse Spaltungen innerhalb der Opposition gibt und es Hinweise für schwere Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen auf Seiten von Regierung und Opposition gibt.

Eine Intervention, bei der man eine der Seiten unterstützt ist moralisch ebenso fatal wie ein Eingreifen gegen alle Beteiligte.

Wenn man dann noch die umstrittene internationale Praxis der Responsibility to Protect hinzuzieht, nach der die internationale Staatengemeinschaft zum Eingreifen verpflichtet ist, wenn die Regierung die allgemeinen Menschenrechte ihrer Bevölkerung nicht garantieren kann, oder diese selber einschränkt, dann ist auch das Nicht-Eingreifen keine ethisch korrekte Option.



Also ein moralisches Dilemma für alle übrigen Akteure, während die syrische Bevölkerung durch direkte und indirekte Kriegsfolgen massiv beeinträchtigt ist.
 
Ich verstehe sowieso nicht, warum von Westen in Libyen eingegriffen wurde, da Gaddafi doch pro-westlich ausgerichtet war und gute Beziehungen insbesondere zu den USA, Italien und Frankreich unterhielt.
 
Zurück
Oben