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Radsport - Thread

also ich habe weder seine hoden,

noch bilder von diesen gesehn.

aber wenn sie nicht mehr da sind,

wirds wohl eh keine geben.



ebenso behaupte ich nicht, dass

der krebs vorgetäuscht wurde.

aber was soll man denn einem noch glauben,

wenn jemand die gesamte sportwelt so täuscht?
 
hat jemand zufällig sein erstes buch gelesen ,

wo er unter anderem auch seine krankheit beschrieben hat mit den vielen operationen und heilungsverlauf.......

also jetzt auch noch krankheiten mit tumor vorspielen ???? sorry völlig humorlos !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

klar ich war und bin fan von ihm,

glaube auch net dass er ganz unschuldig war,

durch die vielen medikamente die er wohl eingenommen hatte,waren seine werte höher angesiedelt als bei den anderen,

wurde auch damals vom radsportverband anerkannt!!!!!

mit sicherheit hat er dadurch seine vorteile gezogen und ausgenutzt mit welchen mitteln auch immer.......

fakt ist er wurde damals nicht überführt

seine werte waren erhöht und das war dem Radsportverband bekannt und hatte es damals akzeptiert

jetzt nach jahren solche urteile zu suchen und zu fällen ist mehr als lächerlich......




Seinen Hoden hat er sich auch abnehmen lassen, ums Doping zu verschleiern. Sehr abenteuerlich das Ganze....


ihm wurde ein hoden und mehere tumore aus dem kopf entfernt,

noch keine 2 wochen nach solchen operationen saß er schon wieder auf dem rad !!!!!!!!!!!!

naja man kanns eh keinem hier recht machen

ich weiss andy es war ironisch gemeint
 
naja man kanns eh keinem hier recht machen
weiss jetzt nicht, was du wem hier recht machen

möchtest aber man kann doch solche geschichten mal

hinterfragen, auch wenn sie ziemlich heikel sind, oder?

die wahrheit bekommen wir hier eh nicht raus, weder du

noch ich.
 
weiss jetzt nicht, was du wem hier recht machen
möchtest aber man kann doch solche geschichten mal

hinterfragen, auch wenn sie ziemlich heikel sind, oder?

die wahrheit bekommen wir hier eh nicht raus, weder du

noch ich.


da ist was wahres dran,doc
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die andere er hatte keinen Krebs und man wollte einen Hero aufbauen, was in den USA ja gang und gebe ist, wenns im Staat net läuft.


Ziemlich geschmacklos, so streitbar die Person auch ist. Zumal er mit seiner Livestrong Stiftung viel für Krebspatienten getan hat.
 
nein das die Mittel die er dafür bekam auch dazu dienten sein Doping zu verschleiern, wäre eine Möglichkeit, die andere er hatte keinen Krebs und man wollte einen Hero aufbauen, was in den USA ja gang und gebe ist, wenns im Staat net läuft.



Jetzt wirds unschön.



nicht schön aber auch nicht an den haaren herbeigezogen.
hab zwar so weit auch nicht gedacht aber wer so professionell

betrügt, der schreckt vielleicht vor so etwas auch nicht zurück.



Dann sind die Bilder die man bei google findet (Armstrong cancer pictures) wohl auch gefälscht.


Ich kann mich hier auch nur Johny anschliessen. Bei diesen Vermutungen muss man meines Erachtens dann schon mal drüber nachdenken, was man Armstrong hier unterstellt.



Doping ist das Eine - aber ihm zu unterstellen, er hätte seine Krebserkrankung simuliert ... für mich ist das schon fast geschmacklos.



Für mich zählt hier auch die Unschulsvermutung - wenn es darum geht, Fragen zu klären, warum ihm kein Doping nachgewiesen wurde, muss man vielleicht auch andere Verantwortliche, Verbände und Institutionen mit ins Boot nehmen.



Schaut euch mal an, wie intensiv sich Lance Armstrong für Krebserkrankte mit "Livestrong" engagiert hat - als selbst Betroffener habe ich mich damit beschäftigt, und kann L. Armstrong für seinen Einsatz einfach nur meinen Respekt zollen.



Ich will ihn mit Sicherheit nicht vor Verfehlungen hinsichtlich Doping freisprechen - aber das geht mir entschieden zu weit. Ihr sprecht / schreibt hier über einen real existierenden Menschen, das solltet ihr nicht ausser Acht lassen.



Überlegt bitte auch mal, in welchem Rahmen ihr diese Verdächtigungen aussprecht / schreibt. In unserem Forum wird sich Armstrong mit Sicherheit nicht wehren können / wollen.



Ich hab mir grad überlegt, wie ich mich fühlen würde, wenn mir jemand vorwerfen würde, meine Kreberkrankung vorgeteäuscht zu haben, um einen Vorteil zu gewinnen ... mir ging's glaub ich nicht besonders gut damit!
 
also ich habe weder seine hoden,
noch bilder von diesen gesehn.

aber wenn sie nicht mehr da sind,

wirds wohl eh keine geben.



ebenso behaupte ich nicht, dass

der krebs vorgetäuscht wurde.

aber was soll man denn einem noch glauben,

wenn jemand die gesamte sportwelt so täuscht?




Nochmal: Welche Beweise hast du, dass er die Sportwelt getäuscht = betrogen hat?



Hier sollte man sich nicht einfach von seinen Gefühlen leiten lassen!
 
durch die vielen medikamente die er wohl eingenommen hatte,waren seine werte höher angesiedelt als bei den anderen,

wurde auch damals vom radsportverband anerkannt!!!!!

mit sicherheit hat er dadurch seine vorteile gezogen und ausgenutzt mit welchen mitteln auch immer.......

fakt ist er wurde damals nicht überführt

seine werte waren erhöht und das war dem Radsportverband bekannt und hatte es damals akzeptiert

jetzt nach jahren solche urteile zu suchen und zu fällen ist mehr als lächerlich......



ihm wurde ein hoden und mehere tumore aus dem kopf entfernt,

noch keine 2 wochen nach solchen operationen saß er schon wieder auf dem rad !!!!!!!!!!!!

naja man kanns eh keinem hier recht machen

ich weiss andy es war ironisch gemeint


diese Vorteile usw die er sich dadurch geschaffen hat, sind wie bei jedem anderen auch, eben Doping, das bei ihm jetzt vllt mit neuen Methoden, falls die Proben noch existieren, nachgewiesen werden kann, dazu kommen die Aussagen der beteiligten Kollegen, die ja zum Teil positiv getestet wurden,um an die Proben zu gelangen muß eben geklagt werden.

Wenn hier nicht klarheit geschaffen wird, wie willst du dann rechtfertigen das Olympiasieger nach Jahren ihre Medaille verlieren, wenn mit neuen Methoden der Nachweis erbracht wird, dass sie gedopt haben, wie dieses Jahr geschehen und das nicht nur im Radsport.
 
Die was bestätigen? Dass im Spitzen-Radsport alle dopen? Merkst du wo es hängt?



Waren das die Kollegen, die des Dopings überführt wurden, und jetzt ihr Vergehen relativieren, da es ja eh jeder getan hat?



Wer von den "Kollegen" hat sich denn selbst angezeigt - ohne schon ein Buch über seine sportliche Laufbahn auf dem Weg zum Verlag zu haben?



Übrigens waren unsere 54'er-Weltmeister auch alle gedopt - hat jemand gesagt. Ob es wahr ist oder nich? Bei Gerüchen bleibt halt immer was hängen - das macht aber eine Spekulation noch nicht zum Fakt!
 
Die was bestätigen? Dass im Spitzen-Radsport alle dopen?
in erster linie, dass ER gedopt hat.


Waren das die Kollegen, die des Dopings überführt wurden, und jetzt ihr Vergehen relativieren, da es ja eh jeder getan hat?
er hat die tour gewonnen und sonnt sich im erfolg,

den er unter anderem mit unerlaubten mitteln erreicht hat.

warum sollten das seine kollegen nicht anprangern?

warum soll alles totgeschwiegen werden?

damit legst du den dopingsumpf nie trocken oder meinst du die kollegen

lügen?

warum sollten sie das tun, um dem ex-kapitän eins auszuwischen?
 
Unter anderem weil sie es nicht von sich aus machen, sondern in der Folge, dass sie erwischt wurden.



Sie könnten damit begründen, dass sie quasi zwangsweise dopten, um ihr Team, und somit den Favoriten zu unterstützen. Aber auch hier begebe ich mich ja schon ins reich der Spekulation.



Wie schon gesagt - ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass Armstrong in sachen Doping sauber ist - es fehlen aber einfach die Beweise für die Einnahme verbotener Substanzen.

Hier geht es auch um das Prinzip, und die Einhaltung von Regeln, die in diesem Fall den Sportler auch schützen. Dass diese Regeln verbesserungswürdig oder interpretierbar sein können, hat die Vergangenheit ja schon oft bewiesen.



Dass eventuelle Beweise unterschlagen oder manipuliert wurden, das steht auf einem anderen Blatt.
 
Ganz ehrlich... mir geht diese Diskussion hier wesentlich zu weit...

1. Ist bisher nur raus, dass er nicht mehr gerichtlich gegen die Vorwürfe vorgehen wird...

2. Ist es eine absolute Unverschämtheit die Doping- mit seiner Krebsgeschichte zu verknüpfen! Das geht schon fast in Richtung Verleumdung... ich würde mit sowas aufpassen... scheinbar wurde da aus der im anderen Thread diskutierten Geschichte mit Kurz und Amedick mal rein garnnichts gelernt. Da macht es auch nichts aus, dass der Kerl ein Unsympath ist und überm Teich sitzt!



Also in Ruhe abwarten und sehen was dabei rauskommt wäre echt nicht schlecht...

Ob alle anderen gedopt waren oder nicht ist dabei auch unerheblich... in dem Fall geht es um Armstrong... um nicht mehr und nicht weniger...
 
Einige Ärzte / Wissenschaftler haben auch gemeint, dass seine Krebs - Medis mitunter seine

Leistungssteigerung zumindest begünstigt hätten.. Ich zweifle sicherlich nicht dran, dass

er Krebs hatte. Schlimm genug sowas.



Aber ich glaube zu 100% nicht, dass er nur einen seiner Siege sauber und ehrlich heraus

gefahren hat. Alle Sieger der letzten Jahre hatten IMMER Dreck am stecken, sogar "unser"

Ulrich, bzw. Zabel hats ja auch eingestanden.



Und Armstrong is für mich kein Indurain, und schon gar kein Mercxx ....
 
Das ist schon echt verrückt. Ihm wurde nie offiziell was nachgewiesen und bekommt jetzt trotzdem alles aberkannt, nur weil er keine Kraft mehr hat gg. die Windmühlen zu kämpfen.
Dafür werden seine Titel einem nachweislich verurteilten Dopingsünder zugesprochen.
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Ich meine, da war mal EPO in seinen Proben nachträglich gefunden wurden.



Generell stört mich der Umgang im Radsport mit verdienten Persönlichkeiten aber schon. Ein Rasmussen wurde aus der Tour genommen, obwohl er keine Dopingauffälligkeit aufwies. Er hatte nur dreimal die Kontrolle verpasst gehabt - in anderen Sportarten gab es damals diese strikte Kontrolle nicht, der Radsport war hier Vorreiter. Inzwischen ist das auch in anderen Sportarten angekommen und dort dürfen sich die Sportler ordentlich drüber auslassen, wie unsere Volleyballherren. In Radsport dagegen wäre das Geschrei groß, wenn ein Fahrer dies in Frage stellen würde.



Contador wird dann mit Clenbuterol erwischt, der Tischtennisspieler dagegen freigesprochen. Auch hier wird mit zweierlei Maß gemessen.



Schleck wird mit Verschleierungsmittel erwischt. Wenn das hier in der 2. Liga passiert, kannst Du einen Witz machen, dass das in Deinem Haarwuchsmittel war und zahlst eine geringe Gerldstrafe. Bei Schleck dagegen gibt es erstmal ordentlich trara.



Ich finde es inzwischen sehr schade, dass der Radsport durch die strikte Dopingpolitik in bestimmten Situationen einfach nur einer Farce gleicht - nicht weil alle Dopen würden, sondern weil die Öffentlichkeit es so wahrnimmt und sich kaum einer wirklich informiert. Tatsächlich ist es aber vielleicht auch ganz gut, wenn der Radsport Vorreiter im Anti-Doping-Kampf ist, da so auch inzwischen andere Fahrer weiter vorne mitfahren. Trotzdem ist es schade, wenn dann verdienten Sportlern unrecht getan wird. Ich bin gespannt, ob diese Art des konsequenten Anti-Doping-Kampfes auch irgendwann im Fußball einzug finden wird, aber das ist wohl eine vergebliche Hoffnung.




Also bitte. Mehrere ehmalige Teammitglieder haben gegen ihn schon ausgesagt,

bei seinen blutwerten wurde auchs chon mal was gefunden, und da soll er nix

gemacht haben ?:


Wobei die Teamkollegen auch einfach lügen könnten (rein theoretisch möglich).




@AndyU:


Stimtm so net ganz. Ich habs net mehr genau im Kopf, aber ich würde Geld

drauf wetten, dass ein oder mehrere Blutproben nicht clean waren. Die haben

da mals was gefunden, ich finde da nur keinen Artikel. Aber da bin ich mir 100%

sicher...


Ich meine, das war EPO, was aber nachträglich in alten Proben gefunden wurde. Armstrong argumentierte hier, dass die Proben nachträglich verunreinigt worden seien, glaube ich. (was theoretisch auch nicht auszuschließen wäre)
 
Stimmt so net hätteste mal erst gelesen.


Habe ich. Aber irgendwie muss ich das wohl überlesen haben. Naja, sollte trotzdem nach der lebenslangen Sperre nur noch Formsache sein.



Gilt das eigentlich nur für den Radsport oder muss er auch sein Triathlon beenden?
 
Och Leute! Ich kann mir vieles vorstellen, aber das sein Krebs "simuliert" gewesen sein sollte ist doch etwas zu weit an den Haaren beigezogen!
Jeder der mir Krebs schonmal irgendwie zu tun hatte und sei es jetzt nur im Bekannten- oder Verwandtenkreis weiß wie hinterlistig diese Krankheit sein kann!



Ich finde die Aussage auch deswegen nicht korrekt, nein ich verurteile sie sogar!


Ich weiß wie hinterlistig Krebs ist und auch wie lang es dauert wenn was operiert ist und genau deswegen kommt es net so gut rüber wenn man schon nach 2 Wochen wieder im sattel sitzt und Rennen fährt, genau deswegen kam mir der Gedanke nach den ganzen Artikeln der letzten Zeit.
 
Ich weiß wie hinterlistig Krebs ist und auch wie lang es dauert wenn was operiert ist und genau deswegen kommt es net so gut rüber wenn man schon nach 2 Wochen wieder im sattel sitzt und Rennen fährt, genau deswegen kam mir der Gedanke nach den ganzen Artikeln der letzten Zeit.


Der Typ hat, jetzt mal den ganzen Spaß um die Dopingvorwürfe beiseite gelassen, a) Krebs gehabt und diesen in außerordentlicher Manier besiegt (mit welchen Mitteln weiß ich nicht, sei in dem Fall dahingestellt) und
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mehr für die Krebshilfe getan als die meisten anderen. Ich finds derart geschmacklos wie du hier unterschwellig auf dem Vorwurf beharren willst dass er keinen Krebs hatte oder diesen mehr oder weniger nur zu seinem Vorteil im Radsport genutzt hat.



Und zum Doping: ich empfind das als so wahnsinnig scheinheilig. DIe Veranststalter haben es doch fast provoziert - mit immer heftigeren Bergettappen, durch die man das ganze für die Massen interessanter machen wollte, hat man erreicht dass im Endeffekt kein normaler Mensch, sprich keiner der nich gedopt is, da mehr mithalten kann. Das is schlichtweg unmenschlich was da geleistet wird..
 
Aber ich glaube zu 100% nicht, dass er nur einen seiner Siege sauber und ehrlich heraus

gefahren hat. Alle Sieger der letzten Jahre hatten IMMER Dreck am stecken, sogar "unser"

Ulrich, bzw. Zabel hats ja auch eingestanden.


Und da liegt der Hund begraben.....Ich glaube, dass mindestens seit 1990 garantiert 90% der Tourteilnehmer gedopt waren. Das ist doch im Radsport schon eine Art "Muss" geworden. Die, die nicht dopen, krebsen dann im hinteren Feld herum.



Ich bin immer noch dafür Doping, welches nicht schädlich für den Körper ist (zum Beispiel Eigenblut), zu legalisieren. Das würde den Radsport im Endeffekt nochmal glaubwürdig machen. Heute wird doch jeder Gewinner direkt verdächtigt.
 


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Damit ist alles gesagt!
 
Das ist schon echt verrückt. Ihm wurde nie offiziell was nachgewiesen und bekommt jetzt trotzdem alles aberkannt, nur weil er keine Kraft mehr hat gg. die Windmühlen zu kämpfen.
Dafür werden seine Titel einem nachweislich verurteilten Dopingsünder zugesprochen.
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Haha, wie lächerlich : ). "Armstrong keine Kraft mehr gegen die Windmühlen zu kämpfen." Wir reden schon von dem Lance Armstrong der Leute die ihn den Dopings bezichtigt haben in der Luft zerissen hat und aufs schärfste angegangen hat.

Die Sachlage ist doch wohl eher die das er genau weiß das er in einem Prozess kaum eine Chance gehabt hätte. Er hätte unter Eid aussagen müssen, schlimmstenfalls bei Falschaussage mit einer Gefägnisstrafe wie bei Marion Jones rechnen müssen die 6 Monate wegen Meineids absaß. 6 ehemalige Teamkollegen waren bereit unter eben jenem Meieid gegen ihn auszusagen.

2001 gab es eine positive Dopingprobe gegen Armstrong bei der Tour de Suisse. Dann gabs ominöse Zahlungen von insgesamt 120.000 Dollar an den Weltverband und er kam ungeschorren davon.

Außerdem hat er sich jahrelang vor Großereignissen auf irgendwelchen abgelegenen unbefahrbaren Bergen vorbereitet.

Also, du brauchst dich wirklich niht aufzuregen das dein Idol Opfer einer Verschwörung ist. Die Amis lieben und verehren ihre Helden umso toller finde ich es mit welcher Härte und Konsequenz hier vorgegangen wird.

Ob Armstrong allerdings wirklich seine Titel zurückgeben muss bleibt abzuwarten da es eigentlich eine Verjährungsfrist gibt.

Das nun ausgerechnet Ullrich die Titel bekommt ist natürlich ebenso lachhaft. Ullrich wird sich aber kaum darüber freuen dürfen.Genausowenig wie ein Andreas Klöden.
 
Und da liegt der Hund begraben.....Ich glaube, dass mindestens seit 1990 garantiert 90% der Tourteilnehmer gedopt waren. Das ist doch im Radsport schon eine Art "Muss" geworden. Die, die nicht dopen, krebsen dann im hinteren Feld herum.


Ich denke, dass im Radsport nicht mehr als in anderen Sportarten gedopt wird. Hier hat man allerdings als erstes gegen gesteuert und ich würde sogar vermuten, das durch die drastische Verschärfung des Anti-Doping-Kampfes, insbesondere seit 2006 der Radsport im Vergleich zu den anderen Sportarten relativ clean ist und dass, wenn gedopt wird, dies heutzutage viel kontrollierter Erfolgen muss als noch in den Neunzigern.



Die anderen Sportarten ziehen ja langsam nach (Fußball nun nicht unbedingt), wobei es da ja schon Beschwerden bei Olympia darüber gab, von unseren Volleyballern, da dort nun auch das System gilt, wer dreimal die unangemeldete Kontrolle verpasst, der gilt als Doper mit Sperre (deswegen wurde Rasmussen aus der Tour genommen, der wurde ja auch nicht erwischt). Kann meines Erachtens nach relativ oft passieren, dass man innerhalb des Zeitraumes (die scheinen da ja ziemlich oft zu kommen) dreimal grad nicht zu Hause anzutreffen ist. Finde ich sehr hart und im Fußball würde das keiner mit sich machen lassen, da steht auch mehr Geld auf dem Spiel als in anderen Sportarten.



Noch was anderes zu Olympia, dort ist die WADA ja nicht einmal zuständig, die Dopingkontrolle erfolgt dort durch das IOC aus, was für mich ein absolutes Unding ist. Gerade die WADA hat sich durchaus in den letzten Jahren durch konsequenten Anti-Doping-Kampf ausgezeichnet, das IOC dagegen überlässt die Sanktionen in der Regel den Verbänden. Meine sogar mal gelesen zu haben, dass es da Unregelmäßigkeiten beim Öffnen der Proben gegeben habe (erst nach Druck von außen, soetwas war da mal, meine ich), was beispielsweise im Radsport oder auch ansonsten im Zuständigkeitsbereich der WADA in den letzten Jahren undenkbar gewesen wäre.




Ich bin immer noch dafür Doping, welches nicht schädlich für den Körper ist (zum Beispiel Eigenblut), zu legalisieren. Das würde den Radsport im Endeffekt nochmal glaubwürdig machen. Heute wird doch jeder Gewinner direkt verdächtigt.


Der Radsport ist meines Erachtes auch deswegen so unglaubwürdig, weil hier in Deutschland in den Medien auch teilweise höchst unsachlich darüber berichtet wird(ich sag nur "öffentlich-rechtliche"). Weder bei Rasmussen, noch bei Cantador oder Schleck ist zwingend von einem Dopingvergehen auszugehen, trotzdem wurde bei Rasmussen und Contador natürlich erheblicher Druck geschürt. Auch Andreas Klöden möchte man ja immer gerne als zwielichtig in Bezug auf Doping darstellen, obwohl es bei diesem bisher noch überhaupt keine Auffälligkeit gab.



Warum Eigenblut Doping sein soll, erschließt sich mir auch nicht, ist in der Alternativmedizin ja auch eine gängige medizinische Behandlungsform.




Die Sachlage ist doch wohl eher die das er genau weiß das er in einem Prozess kaum eine Chance gehabt hätte.


Nicht unbedingt. Die Anklage stand schon auf sehr wackeligem Fundament, bis auf ein paar Zeugenaussagen und die eine Probe von 1999 hatte man eigentlich überhaupt nichts in der Hand. Die Glaubwürdigkeit der Zeugen darf auch bezweifelt werden, da es sich bei den meisten (oder allen?) um überführte Doper handelt, die für ihre Zeugenaussagen eine geringere Sperre in Aussicht gestellt bekamen. Da könnte man dann natürlich auf der Gegenseite gut argumentieren, dass es durchaus eine Verlockung gewesen sein könnte, einfach das zu sagen, was die Anklage hören will, um selber einen Vorteil daraus zu ziehen. Und die Probe, wie gesagt die kann durchaus auch nachträglich verunreinigt/"nicht korrekt gelagert und beschädigt worden" (zweites ist Zitat von Armstrong) Also eine wirklich deutliche Sachlage gab es hier eigentlich nicht, nur Indizien, die aber nicht hieb- und stichfest waren.



Der Artikel bei Stern dazu liest sich dann auch schon deutlich differenzierter und objektiver als der andere von mir verlinkte:



http://www.stern.de/sport/lance-armstrong-am-ende-eines-langes-weges-1883943.htmlhttp://www.stern.de/sport/lance-armstrong-am-ende-eines-langes-weges-1883943.html




2001 gab es eine positive Dopingprobe gegen Armstrong bei der Tour de Suisse. Dann gabs ominöse Zahlungen von insgesamt 120.000 Dollar an den Weltverband und er kam ungeschorren davon.


Kannst Du das beweisen? Weißt Du das sicher? Wer hatte das noch behauptet? Ach ja, Floyd Landis. Dürfte ich die Kategorie der höchst zweifelhaften Zeugen fallen, wurde ja auch tatsächlich des Dopings überführt. Daher ist dies eine haltlose Anschuldigung, für die es keine Beweise gibt.




Außerdem hat er sich jahrelang vor Großereignissen auf irgendwelchen abgelegenen unbefahrbaren Bergen vorbereitet.


Höchst ungewöhnlich für einen Radprofi. Seine unangemeldeten Dopingkontrollen hat er dabei aber nicht verpasst.




Also, du brauchst dich wirklich niht aufzuregen das dein Idol Opfer einer Verschwörung ist. Die Amis lieben und verehren ihre Helden umso toller finde ich es mit welcher Härte und Konsequenz hier vorgegangen wird.


Man muss nur aufpassen, dass man dabei keine Unschuldigen verurteilt. Im Radsport hat man hier schon das Extrem schon überschritten, einen Rasmussen hätte man nie aus der Tour nehmen dürfen und wenn Contador gesperrt wird, warum nicht der Tischtennisspieler? Warum wird Schleck des Dopings beschuldigt, obwohl es mit dem fraglichen Mittel gar keinen Sinn ergab? Klar, man muss richtig und konsequent ermitteln, allerdings darf man dabei gewisse Grenzen nicht überschreiten. Besser, man lässt einen Doper laufen, als dass man die Karriere eines Unschuldigen zerstört.




Ob Armstrong allerdings wirklich seine Titel zurückgeben muss bleibt abzuwarten da es eigentlich eine Verjährungsfrist gibt.


Allerdings.




Das nun ausgerechnet Ullrich die Titel bekommt ist natürlich ebenso lachhaft. Ullrich wird sich aber kaum darüber freuen dürfen.Genausowenig wie ein Andreas Klöden.


Niemand freut sich darüber, wenn er erster wird weil der zweite seine Titel aberkannt erhält (und dann noch ohne einen wirklichen Beweis).



http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_77371.htmhttp://www.radsport-news.com/sport/sportnews_77371.htm



Laut dieser Meldung hat die US-Antidopingbehörde die Siege auch schon aberkannt. Meine, das hätte auch erst im Spiegel-Artikel gestanden gehabt?



Ist übrigens eine sehr differenzierte, sachliche und fundierte Seite zum Radsport mit täglich aktuellen Infos. Bei Dopingfragen werden dort auch die Sportler weder überschwänglich verteidigt noch vorverurteilt (bei welchen Medien gibt es das hier in Deutschland denn noch?), gefällt mir so ganz gut, falls sich jemand dafür interessieren sollte.



Im Moment ist übrigens gerade Vuelta, die ich deutlich schwerer als die Tour einschätzen würde (Vuelta und Giro sind ja nicht so bekannt wie die Tour de France, da bauen sie dann immer sehr viele Bergankünfte ein, meist kleine und steile zusätzlich zu den längeren auf den Königsetappen, sodass eigentlich immer was los ist). Momentan liegt Rodriguez vor Froome und Contador, scheint also relativ spannend zu sein. Eurosport müsste eigentlich live übertragen die letzte Stunde immer.
 
Warum Eigenblut Doping sein soll, erschließt sich mir auch nicht, ist in der Alternativmedizin ja auch eine gängige medizinische Behandlungsform.


Es ist (zurecht) aus dem selben Grund verboten wie anderes Doping: Weil es gefährlich ist. Ähnlich wie bei Epo kann es Infarkte, Schlaganfälle etc. zur Folge haben. Von der Gefahr sich mit sonstigen Krankheiten zu infizieren mal ganz abgesehen...




Ich glaube, dass mindestens seit 1990 garantiert 90% der Tourteilnehmer gedopt waren.


1990? Es wird fälschlicherweise immer angenommen das Problem kam im Radsport erst in den 90ern mit EPO auf...ich glaub die Dopingproblematik fährt schon wesentlich länger mit, von fast allen erfolgreichen Fahrern ist das ein oder andere bekannt. Mir fällt da spontan Fausto Coppi ein der in den 50ern auf Koks gefahren ist und schon früh daran starb...Simpson in den 60ern sogar auf dem Rad. Ich glaub kaum dass das einzelfälle waren
 
Ullrich wird die Tour-Siege (falls es soweit kommen sollte) übrigens nicht annehmen...vernünftig
-> zeit.de


Ich würde mich wundern wenn er dies einfach ablehnen könnte. Die Entscheidung trifft der Weltverband und der Zweitplazierte rückt einen Platz auf, ob dieser will oder nicht.

Aber ist ein intressantes Thema. Weiß jemand ob Ullrich die Siege einfach ablehnen kann?
 
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