Ich will doch keine Politik die alles verspricht,Geld ausgibt das sie nicht hat und sich verschuldet.Das würde ich bevorzugen wenn ich FDP oder CDU wählen würde,denn die wollen doch die Steuern senken ohne Gegenfinanzierung.
Die FDP würde gern die Mehrwertsteuer erhöhen, die finanzieren schon. Aber die geben's nicht zu
Zur Agenda2010: Das jemand der nach 30 Jahren harter Arbeit seinen Job verliert und nach einem Jahr Arbeitlosengeld genauso viel(kann man dazu eigentlich noch viel sagen?) bekommt wie einer der nie gearbeitet hat ist überhaupt nicht sozialdemokratisch.Die ganzen 1 € Jobs,Leiharbeit,Arbeiten auf 400€ Basis.....alles nicht sozial
Also lieber arbeitslos als 400€-Basis? Es geht darum, die Leute ans Arbeiten ranzuführen, ihnen Entwicklungspersepektiven zu geben. Davon abgesehen halte ich es für ungerecht, die Agenda 2010 auf Hartz IV runterzubrechen - wie gesagt, der Gedanke ist gut, die Umsetzung noch nicht.
Und Das Deutschland sich am Kosovokrieg in der Rot-Grünen Regierung beteiligt hat und in Afghanistan jetzt auch ist obwohl die SPD mal Kriegsgegnerpartei war und Krieg laut Willy Brandt keine Lösung ist ist ebenfalls nicht sozialdemokratisch.
Hätte die rot-grüme Regierung damals mit einem solchen ausarten in Afghanistan gerechnet, hätte sie dem kaum zugestimmt. Ich bin für humane Hilfe - jetzt alles stehen und liegen lassen bringt's nicht. Ansonsten geb ich dir recht - bis auf die Tatsache, das etwas nicht deswegen sozialdemokratisch ist, weil's früher schon so war oder weil's Willy Brandt gesagt hat
Das die SPD den Spitzensteuersatz deutlich gesenkt hat und die Reichen entlastet hat war nicht sozialdemokratisch.
Sozialdemokratisch bedeutet nicht, die Armen zu entlasten und die Reichen zu belasten. Sozialdemokratisch bedeutet einen gerechten Umgang mit allen. Auch mit den Reichen.
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer und die zahlreichen anderen unsozialen Entscheidungen haben der Spd zurecht geschadet und nun muss die Spd endlich begreifen das sie ohne viele soziale Inhalte durch die Linken ersetzt wird....
Mehrwertsteuer hat mir auch nicht geschmeckt - war wohl auch eher etwas, wo die SPD zurückstecken musste. Aber ich hätt drauf geschissen. Aber mal ne prinzipielle Frage, Steinmeier hat's vor kurzem ähnlich gesagt: soll die SPD, nur weil sie mit populären Entscheidungen mehr Stimmen bekommt, den eingeschlagenen Weg verlassen? Ist für mich kein Grund. Der richtige Weg ist der, der das beste für die Menschen bringt. Und das geht nicht immer konform mit dem was die Menschen zunächst wollen.
Die Rente mit 67 ist eigentlich auch nicht sozial,doch das kann ich vielleicht noch nachvollziehen wegen des demografischen Wandels.
Jepp.
Ich könnte meine Auflistung noch weiter führen.Es war SPD Finanzminister Eichel der die Hedgefonds in ihrer heutigen Form in Deutschland erlaubt hat und somit den Weg für die Krise bereitet hat. Es war Rot-Grün und später Rot-Schwarz die den ,,Sektor der sozialen Kälte" wie ich ihn nenne,nämlich den Bereich in denen Menschen unter 7,50€ verdienen durch staatliche Entscheidungen und Programme gefördert und gestärkt hat.
Ich glaube dir Weltwirtschaftskrise hängt von etwas mehr ab als von Hans Eichel. Ohne die Hedge-Fonds hätt's uns auch getroffen.
Deutschland ist ein unsoziales Land wenn man es mit anderen Europäischen Ländern vergleicht und das obwohl die letzten 10 Jahre Sozialdemokraten immer mitregiert haben!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,585396-2,00.html
Erstens trau ich keiner Statistik die ich nicht selber gefälscht habe. Zweitens: welche Aspekte bezieht die OECD ein? Ich bezweifle, das die SPD die direkte Ursache ist für Single-Haushalte, steigende Arbeitslosigkeit; die Armutsrate richtet sich immer nach dem Durchschnittseinkommen - heißt: im Vergleich zum Durchschnittshaushalt sind diese Haushalte arm. Trotzdem dürfte es selbst damit in Duetschland vielen Menschen besser gehen als sonstwo in Europa. Aber ich stimme zu, das muss verbessert werden! zu den Bildungschancen: das ist Ländersache, das kannst du einer Bundesregierung nicht anheften. die SPD steht gegen Studiengebühren, gegen G8 und und und.
Das die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet und soo wenig im Bildungsbereich getan wurde ist auch ein Ergebnis ,,sozialdemokratischer Politik".
Nochmal. Die Bildungspolitik ist Ländersache. Da kann Müntefering Hampelmann machen und ANdrea Nahles nen Lapdance, aber trotzdem kann sie nicht verhindern, dass ne CDU-Regierung im Saarland Studiengebühren einführt.
Es wird Zeit das die Spd wieder sozial wird.
Ich sage: ein vernünftiger Sozialdemokrat behält immer im Auge, wie sozial ihn die Gesamtsituation sein lässt, ohne größeren Schaden anzurichten. Wenn wir mal die Zeit und das Geld haben: ich schieb's mit Sackkarren durch die Gegend