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Politikgebabbel

Umfrage beendet

  • Umfrage beendet

    Stimmen: 24 77,4%
  • Umfrage beendet

    Stimmen: 7 22,6%

  • Umfrageteilnehmer
    31
Die AfD hätte vermutlich auch gerne Zeiten wie zu 1945 oder früher.
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Das hier ist ganz hübsch: http://www.taz.de/ehn-Kmpgnen-fuer-die-Junge-AfD-/!135052/http://www.taz.de/ehn-Kmpgnen-fuer-die-Junge-AfD-/!135052/
 
Es hat jedenfalls von 1945 bis zur Euroeinführung funktioniert, ja.


Und es hatte keinerlei negative Folgen? Wenn die Wirtschaft nur mal so eindimensional wäre ...



Hier ein paar Faktoren auf die sich eine Abwertung auswirkt: http://www.sueddeutsche.de/geld/was-griechenland-helfen-koennte-einmal-abwerten-bitte-1.1142414http://www.sueddeutsche.de/geld/was-griechenland-helfen-koennte-einmal-abwerten-bitte-1.1142414



Ich finde auf die schnelle keinen besseren Artikel und habe gerade keine Zeit, dass näher zu erläutern.





@ stiller: Ich frag mich gerade ernsthaft, was diese Nicht-Feministen dafür bekommen haben so einen Schwachsinn in die Kamera zu halten (100 Euro?). Sollten die das wirklich so meinen, frage ich mich allerdings, wie sehr unser Schulsystem in einigen Kreisen versagt.
 
Wir hatten eine Wahlbeteiligung von über 70 Prozent, davon haben fast 70 Prozent Schwarz-Rot gewählt. 70 Prozent von 70 Prozent sind immer noch fast 50 Prozent, also sind zumindest die Hälfte okay damit. Wenn du dann noch die 17 Prozent Grün-Rot in der Opposition dazu zählst, kämst du auf max. 35 Prozent APO. Davon musst du dann noch die Nichtwähler abziehen, die normalerweise eine der Parlamentsparteien wählen.



Und wo ist die AfD bislang weit gekommen? Sie sitzen nicht im Bundestag, sie sitzen in keinem Landtag und ins Europaparlament müssen sie mit ihren platten Parolen auch erstmal kommen, auch wenn das Kippen der Fünf-Prozent-Hürde ihnen leider in die Karten spielen könnte. Jedenfalls sehe ich bei den Wahlplakaten, die hier hängen, keine Unterschiede zu denen von ProKöln/NRW und der NPD. Und ich hoffe, dass das irgendwann auch den Leuten auffällt, die gerade irgendwelchen Hirngespinsten aufsitzen und die nicht begreifen, dass die EU Europa und auch Deutschland gut tut.
 
Und ich hoffe, dass das irgendwann auch den Leuten auffällt, die gerade irgendwelchen Hirngespinsten aufsitzen und die nicht begreifen, dass die EU Europa und auch Deutschland gut tut.


Im Hinblick auf Menschenrechte finde ich das immer fragbarer. Jeden Tag ertrinken im Mittelmeer hunderte der ärmsten der Armen während die Verantwortlichen Anreiner wie Griechenland und Spanien uns Wirtschaftsflüchtlinge zum Arbeiten vorbeischicken denen es nicht mal ein Millionstel so schlecht geht wie den Afrikanern. Klare 2 Klassengesellschaft, Stichwort Festung Europa.
 
Im Hinblick auf Menschenrechte finde ich das immer fragbarer. Jeden Tag ertrinken im Mittelmeer hunderte der ärmsten der Armen während die Verantwortlichen Anreiner wie Griechenland und Spanien uns Wirtschaftsflüchtlinge zum Arbeiten vorbeischicken denen es nicht mal ein Millionstel so schlecht geht wie den Afrikanern. Klare 2 Klassengesellschaft, Stichwort Festung Europa.


Stimme Dir weitgehend zu, gerade was im Mittelmeer passiert, allerdings kann es auch nicht die Aufgabe von Europa sein alle diese Flüchtlinge aufzunehmen. Das wäre nicht möglich und würde keine Probleme lösen... Die Probleme müssen direkt in den Ländern gelöst werden. Aber das gehört jetzt wirklich nicht hier her!
 
Stimme Dir weitgehend zu, gerade was im Mittelmeer passiert, allerdings kann es auch nicht die Aufgabe von Europa sein alle diese Flüchtlinge aufzunehmen. Das wäre nicht möglich und würde keine Probleme lösen... Die Probleme müssen direkt in den Ländern gelöst werden. Aber das gehört jetzt wirklich nicht hier her!


Dazu ein guter Beitrag von Boniface Mabanza:

<iframe width="459" height="344" src="https://www.youtube.com/embed/iJp9N7nov2c?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>


Früher wurden die gewollten Afrikaner nach der Beschaffenheit ihrer Zähne und Brüste ausgewählt, heute ist es die Ausbildung. Um alle anderen, die absolut nicht am globalen Reichtum partizipieren können, von uns fern zu halten, geben wir jährlich Milliardenbeträge aus. Wenn das nicht krank ist, dann gibt es keine Krankheiten.



Solange es keinen fairen Welthandel gibt, ist es eine logische Zwangsläufigkeit, dass es Migrationsbewegung aus den benachteiligten Regionen in die profitierenden Regionen gibt. Je höher die Gewinne der Einen und Verluste der Anderen, desto stärker.



Passt zwar nicht ganz hier hinein, aber hier wäre noch ein kurzer Film zu TTIP, der die Kritik an diesem Abkommen zusammenfasst:



<iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/Ljxv-yFBPQ8?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>
 
Stimme Dir weitgehend zu, gerade was im Mittelmeer passiert, allerdings kann es auch nicht die Aufgabe von Europa sein alle diese Flüchtlinge aufzunehmen. Das wäre nicht möglich und würde keine Probleme lösen... Die Probleme müssen direkt in den Ländern gelöst werden. Aber das gehört jetzt wirklich nicht hier her!


Nein, hier kann Europa die Länder oder einen Staaten-Bund höchstens unterstützen - das geht aber als gemeinsames Europa auch besser, als wenn das ein einzelnes Land übernimmt. Wichtig ist dabei aber sicher auch, dass die Vorsitzenden des EU-Parlaments als Europäer gesehen und nicht auf ihre nationale Herkunft heruntergebrochen werden, wenn einzelne Länder vielleicht keinen Bock auf etwas haben.
 
Und es hatte keinerlei negative Folgen? Wenn die Wirtschaft nur mal so eindimensional wäre ...


Vergleiche die negativen Folgen durch die Euro-Einführung mit denen von davor.






Hier ein paar Faktoren auf die sich eine Abwertung auswirkt: http://www.sueddeutsche.de/geld/was-griechenland-helfen-koennte-einmal-abwerten-bitte-1.1142414http://www.sueddeutsche.de/geld/was-griechenland-helfen-koennte-einmal-abwerten-bitte-1.1142414


Ich finde auf die schnelle keinen besseren Artikel und habe gerade keine Zeit, dass näher zu erläutern.


Danke für den Link, da kann man wieder einmal sehr schön sehen, wie versucht wird, die gewünschte Meinung ohne jedwede Argumentation durchzupauken.



Unter "Tourismus" finden wir hier folgendes:



"[...]Eine abgewertete Währung würde vermutlich mehr Touristen ins Land locken. Allerdings ist Griechenland bereits ein beliebtes Urlaubsland. Etwa ein Zehntel der griechischen Wirtschaftsleistung entsteht bereits im Tourismus. Seit der arabische Frühling die Urlaubsziele Tunesien und Ägypten unbeliebt gemacht hat, konnten sich die griechischen Hoteliers nicht beschweren."



Es wird also zugegeben, dass die Drachme hier den Tourismus ankurbeln würde. Die Tatsachen, dass Griechenland ein beliebtes Urlaubsland ist und der Tourismus bereits einen wichtigen Teil der griechischen Wirtschaft ausmacht werden hier zum vermeintlichen "Gegenargument" gegen einen Währungswechsel stilisiert. Stattdessen ist dies überhaupt nicht der Fall. Die Urlauberzahlen würden steigen, einen größeren Anteil der griechischen Wirtschaftsleistung ausmachen und dieses insgesamt steigern. Tatsächlich ist nämlich Griechenland seit der Euro-Einführung für Urlauber weniger interessant geworden, da kostengünstigere Alternativen bereitstehen (Türkei z.B.). Es ist schon unglaublich, für wie dumm die einen eigentlich halten.



Alles in allem haben wir hier ein klares Argument für eine Währungsumstellung.



Unter "Export" folge sogleich das nächste "Highlight":



"Die Türkei profitiert davon, dass der Landeswährung Lira im Ausland günstig ist. Türkische Güter verkaufen sich im Ausland besser, weil sie günstiger sind. Im zweiten Quartal 2011 hatte das Land ein Wirtschaftswachstum von 8,8 Prozent, seit Jahren gehört die Türkei zu den am stärksten wachsenden Regionen der Welt.



Die griechische Wirtschaft hat allerdings ein strukturelles Export-Problem, das unabhängig vom Wert der Währung besteht[...]"



Hier kommt nämlich gleich das nächste Pseudo-Argument, meine sehr verehrten Damen und Herren. Tatsächlich wird darauf hingewiesen, dass der türkische Export von der eigenen Währung profitiert - dann wird darauf hingewiesen, dass Griechenland generell Export-Schwach ist. Dies ist zweifellos richtig, aber auch ein Export-Schwaches Land profitiert von einer Währungsumstellung mit der Möglichkeit der Abwertung, zwar nicht so stark wie ein Exportweltmeister, aber trotzdem auch und darauf kommt es hier ein.



Wieder ein klares Argument für die Währungsumstellung, naiv versucht, ins Gegenteil zu verwandeln und natürlich vom aufmerksamen Leser sogleich enttarnt.



Weiter gehts mit "Import":



"[...]Ausländische Produkte sind für die eigene Bevölkerung im Verhältnis oft sehr teuer. Der Vorteil: Vermehrt setzen Verbraucher auf heimische Produkte. Davon könnte auch die griechische Wirtschaft profitieren.[...]"



Auch dies ist nur ein Vorteil. Wenn ausländische Produkte teurer sind, profitiert folgerichtig die einheimische Industrie und die Wirtschaftsleistung wächst. Auch hier wieder ein Argument für die Währungsumstellung.



Thema "Inflation":



Die ist insoweit richtig, als dass dies tatsächlich ein Problem darstellen könnte. Bei einer gemeinsamen Euro-Währung allerdings erfolgt diese Inflation ja ebenso zwangsläufig (seit 2009) kontinuierlich und zwar im gesamten Euro-Raum und schwächt so auch die Wirtschaften stärkerer Nationen (Frankreich). Daher wären auch unter diesem Gesichtspunkt andere Währungen sinnvoll, andere EU-Länder würden nicht in ihrem Wachstum gebremst und könnten umgekehrt eher in Griechenland tatsächlich investieren. Ein wirkliches Argument gegen die Währungsumstellung ist jedenfalls auch die Inflation nicht.



Thema "Staatsschulden":



Da steht dann "Bei einer hohen Geldentwertung werden die Schulden eines Staates regelrecht weginflationiert.[...]" Ja, eben, das ist doch der Sinn der gesamten Sache. Natürlich stärkt dies nicht das Vertrauen in den griechischen Staat, wenn die Schulden einfach so minimalisiert werden, aber ganz im Ernst, tut dies die aktuelle Politik der Anti-Wirtschafts-Wissenschaftler-Koalitionen?



Zum letzen Thema "Drachmen statt Euro":

Dies ist richtig, die Schulden würden explodieren. Deswegen muss zusätzlich zur Währungsumstellung eben auch ein großer Schuldenschnitt erfolgen. Dies wird ja auch von der AfD genau so gefordert, verbunden mit der Tatsache, dass die Gläubiger selber nichts von den Hilfszahlungen erhalten dürfen.



Folgerichtig unterstützt der verlinkte Artikel unfreiwillig die Position der AfD voll und ganz und enttarnt die wirtschaftlich fehlgeleitete, menschenverachtende und europafeindliche Politik der anderen Parteien.






@ stiller: Ich frag mich gerade ernsthaft, was diese Nicht-Feministen dafür bekommen haben so einen Schwachsinn in die Kamera zu halten (100 Euro?). Sollten die das wirklich so meinen, frage ich mich allerdings, wie sehr unser Schulsystem in einigen Kreisen versagt.


Und was bekommen die Aufschrei-Feministinnen eigentlich für ihren Unsinn so? Oder die Journalisten, die Brüderle als Sexisten hinstellten, weil er einer jungen Dame ein Kompliment machte? Oder die Femen-Damen, die mal eben halbnackt im Gottesdienst erscheinen?






Wir hatten eine Wahlbeteiligung von über 70 Prozent, davon haben fast 70 Prozent Schwarz-Rot gewählt. 70 Prozent von 70 Prozent sind immer noch fast 50 Prozent, also sind zumindest die Hälfte okay damit. Wenn du dann noch die 17 Prozent Grün-Rot in der Opposition dazu zählst, kämst du auf max. 35 Prozent APO. Davon musst du dann noch die Nichtwähler abziehen, die normalerweise eine der Parlamentsparteien wählen.


Auf welchen Post bezieht sich das jetzt?






Und wo ist die AfD bislang weit gekommen? Sie sitzen nicht im Bundestag, sie sitzen in keinem Landtag und ins Europaparlament müssen sie mit ihren platten Parolen auch erstmal kommen, auch wenn das Kippen der Fünf-Prozent-Hürde ihnen leider in die Karten spielen könnte.


Die AfD ist auf das Kippen der 5%-Hürde nicht angewiesen, im Gegensatz zu kleineren Parteien wie beispielsweise der FDP oder der NPD. Sie wird in Sachsen in den Landtag einziehen und dort die NPD aus dem Parlament werfen. Ebenso wird sie in Thüringen und Brandenburg in den Landtag einziehen. Solange die zynische, unvernünftige und ethisch nicht vertretbare Euro-Politik weitergeführt wird, kann wird und muss die AfD immer weiter erstarken.



Die Platten Parolen habe ich bisher nur auf den Wahlplakten von SPD und Grünen sowie im Spot der CDU ausmachen können. Leider/zum Glück sind diese sehr durchschaubar.






Jedenfalls sehe ich bei den Wahlplakaten, die hier hängen, keine Unterschiede zu denen von ProKöln/NRW und der NPD. Und ich hoffe, dass das irgendwann auch den Leuten auffällt, die gerade irgendwelchen Hirngespinsten aufsitzen und die nicht begreifen, dass die EU Europa und auch Deutschland gut tut.


Du siehst also keinen Unterschied zwischen ProNRW und NPD? Und auch nicht zwischen diesen und der AfD? Hast Du Dir vielleicht die Augen verbunden oder so?
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dass die EU Europa und auch Deutschland gut tut.


Da sind wir ja mal endlich einer Meinung. Nur müssen die Möglichkeiten der EU in wichtigen Kernfragen anders genutzt werden, als dies aktuell der Fall ist.






Stimme Dir weitgehend zu, gerade was im Mittelmeer passiert, allerdings kann es auch nicht die Aufgabe von Europa sein alle diese Flüchtlinge aufzunehmen. Das wäre nicht möglich und würde keine Probleme lösen... Die Probleme müssen direkt in den Ländern gelöst werden. Aber das gehört jetzt wirklich nicht hier her!


PS: Das liegt auch gar nicht im Interesse unserer Politik, das wirklich zu Lösen. Früher hatte man Kolonien, heute möchte man Länder "politisch stabilieren", "demokratisieren", "wirtschaftlich stärken", "Aufbauhilfe leisten" oder "in die Entwicklung des Landes investieren". Im Prinzip ist beides das gleiche, aber das eine kannst Du eben der eigenen Bevölkerung besser verkaufen, nicht?






Nein, hier kann Europa die Länder oder einen Staaten-Bund höchstens unterstützen - das geht aber als gemeinsames Europa auch besser, als wenn das ein einzelnes Land übernimmt. Wichtig ist dabei aber sicher auch, dass die Vorsitzenden des EU-Parlaments als Europäer gesehen und nicht auf ihre nationale Herkunft heruntergebrochen werden, wenn einzelne Länder vielleicht keinen Bock auf etwas haben.


Da ist aber noch mindestens ein Land in der EU, mit dem wird das nie funktionieren.
 
Auf welchen Post bezieht sich das jetzt?


Der wurde scheinbar gelöscht.




Die AfD ist auf das Kippen der 5%-Hürde nicht angewiesen, im Gegensatz zu kleineren Parteien wie beispielsweise der FDP ...


Ich mag diesen Zynismus.
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NPD raus ist natürlich gut, ist die Frage, ob eine von Rechten unterwanderte und zum Beispiel von Burschenschaften forcierte AfD die bessere Alternative ist.




Die Platten Parolen habe ich bisher nur auf den Wahlplakten von SPD und Grünen sowie im Spot der CDU ausmachen können. Leider/zum Glück sind diese sehr durchschaubar.


Na gut, über platte Inhalte kann man sich vortrefflich streiten, zumal die wenigsten Wahlplakate gehaltvoll sind. Aber das mit dem dicken Kind aus Nordkorea war schon ne Hausnummer.




Du siehst also keinen Unterschied zwischen ProNRW und NPD? Und auch nicht zwischen diesen und der AfD? Hast Du Dir vielleicht die Augen verbunden oder so?
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Wenn zum Beispiel auf drei Plakaten fast im Wortlaut das gleiche zum Thema Zuwanderung steht - nein.




Da sind wir ja mal endlich einer Meinung. Nur müssen die Möglichkeiten der EU in wichtigen Kernfragen anders genutzt werden, als dies aktuell der Fall ist.


Das mag sein.




Da ist aber noch mindestens ein Land in der EU, mit dem wird das nie funktionieren.


Abwarten, die merken's auch noch.
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...
Auf welchen Post bezieht sich das jetzt?

...
Das war ein Beitrag von mir aus einem anderen Thread, der nach hier verschoben wurde, aber hier nicht hingehörte (weshalb ich ihn löschte). Stiller bezieht sich darauf, dass ich hingewiesen habe, dass 70% der Wahlberechtigten nicht mit Merkel&Co zufrieden wären und die APO immer stärker würde.
 
Und ich hoffe, dass das irgendwann auch den Leuten auffällt, die gerade irgendwelchen Hirngespinsten aufsitzen und die nicht begreifen, dass die EU Europa und auch Deutschland gut tut.


Man darf auch nichts von Europa halten ohne gleich am rechten Rand zu stehen. Ich für meinen Teil hielte es für am besten, man würde 0,0 Kompetenzen an Europa abtreten, denn ich sehe es grundsätzlich nicht ein, dass andere in unsere Politik reinreden.
 
Man darf auch nichts von Europa halten ohne gleich am rechten Rand zu stehen. Ich für meinen Teil hielte es für am besten, man würde 0,0 Kompetenzen an Europa abtreten, denn ich sehe es grundsätzlich nicht ein, dass andere in unsere Politik reinreden.


Förderalismus, anyone?
 
Man darf auch nichts von Europa halten ohne gleich am rechten Rand zu stehen. Ich für meinen Teil hielte es für am besten, man würde 0,0 Kompetenzen an Europa abtreten, denn ich sehe es grundsätzlich nicht ein, dass andere in unsere Politik reinreden.


Dem schließe ich mich an, Jens. Von Europa halte ich etwas, aber eben nicht von der EU. Europa ist eine Idee und ein Gefühl. Man teilt ähnliche Werte. Die EU ist ein Wirtschaftsunternehmen, dass alle Unterschiede angleichen will und wenn es mittel- bis langfristig so weitergeht, dies auch wird. So bewahrt man nicht die unterschiedlichen Kulturen in Europa.
 
Dem schließe ich mich an, Jens. Von Europa halte ich etwas, aber eben nicht von der EU. Europa ist eine Idee und ein Gefühl. Man teilt ähnliche Werte. Die EU ist ein Wirtschaftsunternehmen, dass alle Unterschiede angleichen will und wenn es mittel- bis langfristig so weitergeht, dies auch wird. So bewahrt man nicht die unterschiedlichen Kulturen in Europa.


Schonmal was von "Ethnopluralismus" gehört? Ich unterstelle dir nicht, dieser Richtung anzuhängen, aber genauso hört sich das an.



Die wirtschaftliche und politische Verzahnung in Europa durch die EU ist viel zu weit fortgeschritten, als dass da auch nur irgendetwas ohne riesigen Schaden für alle Staaten fundamental wieder rückgängig zu machen wäre.



Es ist korrekt, dass es in der EU ein demokratisches Legitimationsdefizit gibt. Dass das EU-Parlament keine wirkliche Legislative ist und die Legitimation z.B. der Kommission nur mit sehr weit gefasster Rhetorik als "indirekt" bezeichnet werden kann, ist ein großes Problem der EU - wenn nicht das größte.



Fakt ist aber auch, dass die europäische Integration den weltweit größten (was die Bevölkerungszahl angeht) friedlichen und wirtschaftlich stärksten zusammenhängenden Lebensraum für die Menschen geschaffen hat. Und das ganz ohne Gewalt oder militärische Expansion. Das ist in der Geschichte ohne Beispiel und stellt einen Wert da, dessen sich viele (anscheinend auch du) wohl gar nicht wirklich bewusst sind.



In einer Welt, die sich immer weiter dahin entwickelt, dass sich neben und mit den großen Staaten wie China, Russland etc. verschiedene große Blöcke bilden (EU, ASEAN, BRICKS-Staaten) usw. und die keine globale Regierung kennt (und niemals kennen wird), sind solche Denkweisen wie die deine veraltet und unpraktikabel.



Unsere Lebensverhältnisse - in jeder Hinsicht - sind nur dann einigermaßen haltbar, wenn die EU stark bleibt und noch stärker wird. Die Zeiten, in denen einzelne Nationalstaaten alleine Herr ihrer Entscheidungen waren, sind unwiderruflich vorbei. Das Rad ist hier nicht mehr zurückzudrehen.



Entscheidend an der ganzen Sache ist - und da bin auch ich kritisch eingestellt, dass man die Menschen mitnimmt und ihnen die Zusammenhänge ausreichend und nachvollziehbar darlegt. Und da hat sowohl die einheimische, als auch die EU-Politik großen Nachholbedarf. Hier gilt es für die Politik anzusetzen. Denn scheitert das Projekt EU, dann scheitern langfristig auch Frieden und Wohlstand in Europa.



Daher gilt es, auch wenn man es stellenweise mit Bauchschmerzen tut, das Projekt EU weiterhin mit seiner Wählerstimme zu unterstützen. Die Europäische Integration ist der richtige Weg!
 
So bewahrt man nicht die unterschiedlichen Kulturen in Europa.


Eigentlich hat Onkel Helmut ja schon alles dazu gesagt.



Aber auch für dich noch einmal: "Das haben die Landesfürsten früher auch gesagt." Schau dir mal Deutschland an. Das wollten früher auch nicht alle (die Bayern sind vermutlich immer noch nicht begeistert
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), aber es hat das Land wirtschaftlich nach vorne gebracht. Und die kulturellen Unterschiede? Sind immer noch da, wenn du dir die Folklore in den einzelnen Bundesländern anschaust, von Lederhosen über Fischmärkte hin zum Karneval.
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Die Zeiten, in denen einzelne Nationalstaaten alleine Herr ihrer Entscheidungen waren, sind unwiderruflich vorbei. Das Rad ist hier nicht mehr zurückzudrehen.


Und genau dagegen wehre ich mich. Mögliche Konsequenzen eines EU-Austritts hin oder her; ich kann ein Konzept, das ich aus tiefstem Herzen ablehne, nicht allein aus dem Grund unterstützen, dass es Leute gibt, die sagen "Das Rad ist hier nicht mehr zurückzudrehen." Für mich ist das eine Prinzipienfrage.
 
Ich mag diesen Zynismus.
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NPD raus ist natürlich gut, ist die Frage, ob eine von Rechten unterwanderte und zum Beispiel von Burschenschaften forcierte AfD die bessere Alternative ist.


Zumindest in der Zustimmung der Bevölkerung ist die FDP im Vergleich zur AfD die kleinere Partei
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(und übrigens nicht, weil sie liberal wäre, sondern weil sie eben genau das nicht mehr ist ... weder in wirtschaftspolitischer noch in bürgerrechtlicher Hinsicht ... ein ähnliches Problem hat die "Sozial"demokratische Partei oder die CDU, die nicht mehr konservativ ist).



Die AfD ist nicht stärker von Rechten unterwandert als dies bei FDP/CDU/SPD/Grünen auch der Fall ist (von der CSU wollen wir mal gar nicht erst reden). Möllemann, Karsli, Sarrazin und Hohmann, nehmen wir einmal diese vier beispielhaft. Karsli, Sarrazin oder Hohmann hätten doch ebenso keinen Platz in der AfD, da sie politisch im Vergleich zur AfD-Linie zu weit rechts einzuordnen sind. Lediglich Möllemann könnte auch Mitglied der AfD gewesen sein (und ich bin bei diesem auch der Ansicht, dass man darüber streiten darf, inwieweit seine Aussagen antisemitisch waren, ist für mich vergleichbar mit dem Fall Augstein).



Inwiefern die AfD durch Burschenschaften "forciert" wird müsstest Du mir noch einmal bitte erklären. Das scheint mir doch ein wenig weit von der Wirklichkeit entfernt.






Wenn zum Beispiel auf drei Plakaten fast im Wortlaut das gleiche zum Thema Zuwanderung steht - nein.


Das halte ich persönlich für zu kurz geschaut. Beispielsweise senden CDU/SPD/Grüne/FDP Spots aus, in denen sie sich pro-europäisch geben, obwohl sie erkennbar für eine Europa-feindliche Politik stehen. Wahlwerbung ist so gehalten, dass sie eine möglichst große Zielgruppe ansprechen soll und eben nicht nur die Menschen, die tatsächlich in allen Belangen die gleichen Positionen vertreten wie die einzelne Partei. Ich denke es schadet nicht, ein wenig über den Tellerrand hinaus zu schauen. Wenn Du Dich beispielsweise mit der Geschichte der Parteien auseinandersetztz, mit Mitgliedern derselben Dich einmal unterhältst oder auch anderweitige Aktionen/Websites verfolgst, so wirst auch Du zu dem Schluss kommen, dass es sich bei ProNRW, NPD und AfD um grundverschiedene Parteien handelt, was ideologischen Hintergrund, Mitgliederzusammensetzung, Argumentation und Zilesetung angeht. Besondere Unterschied sind beispielsweise bei den Themen "Haltung zu Hitler" und "Haltung zu unserem Staatssystem" auszumachen. ProNRW ist doch mehr eine regional verwurzelte, leich fremdenfeindliche Partei die aus der Angst heraus entstand (was der Bauer nicht kennt). In gewisser Weise ist sie beispielsweise durchaus mit Teilen der CSU vergleichbar. Die AfD dagegen ist eine Partei, die auf die Mitte der Gesellschaft ziehlt und das gesamte politische Spektrum abdeckt, ähnlich wie die CDU unter Merkel beispielsweise. Wo findest Du dann sonst noch alle möglichen Mitglieder von ganz links bis national? Zur NPD werde ich nichts weiter schreiben, ich denke aber, wenn Du diese wirklich mit der AfD (oder auch ProNRW) vergleichen möchtest, dann solltest Du Dich vielleicht vorher ein wenig besser darüber informieren (ohne Dir zu nahe treten zu wollen). Die einzige mir bekannte Partei, die tatsächlich mit der NPD in gewisser Weise vergleichbar ist, wäre die Partei "Die Rechte".



Hier, auch sehr interessant: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-04/afd-partei-umfrage-zuwanderunghttp://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-04/afd-partei-umfrage-zuwanderung






Ich für meinen Teil hielte es für am besten, man würde 0,0 Kompetenzen an Europa abtreten, denn ich sehe es grundsätzlich nicht ein, dass andere in unsere Politik reinreden.


Also beim Thema Datenschutz oder Rechtsstaat bin ich manchmal sehr dankbar darüber gewesen, dass dort seitens der EU und nicht von unseren Eumeln entschieden wurde.






Dem schließe ich mich an, Jens. Von Europa halte ich etwas, aber eben nicht von der EU. Europa ist eine Idee und ein Gefühl. Man teilt ähnliche Werte. Die EU ist ein Wirtschaftsunternehmen, dass alle Unterschiede angleichen will und wenn es mittel- bis langfristig so weitergeht, dies auch wird. So bewahrt man nicht die unterschiedlichen Kulturen in Europa.


Die Kulturen sehe ich nicht gefährdet, das ist nicht das Problem. Das erste Problem, das man lösen müsste, wäre, dass die EU politisch und wirtschaftlich nicht von Europa aus gelenkt wird.






Die wirtschaftliche und politische Verzahnung in Europa durch die EU ist viel zu weit fortgeschritten, als dass da auch nur irgendetwas ohne riesigen Schaden für alle Staaten fundamental wieder rückgängig zu machen wäre.




Die wirtschaftliche Verzahnung hat durch die Einführung des Euro bereits einen riesigen Schaden für alle Staaten verursacht, der nur durch die Einführung neuer/andere Währungen/Währungszonen innerhalb der EU, verbunden mit Schuldenschnitt und Nichtbeteiligung der Gläubiger an Hilfszahlungen wieder beseitigt werden kann. Die derzeitige Wirtschaftspolitik ist nicht nur unverantwortlich und moralisch und ethisch nicht vertretbar, sie ist zudem wirtschaftlich unsinnig und verstößt gegen die Interessen der EU, ihrer Mitgliedsstaaten und aller Europäer. Sie dient einzig und allein der Interessen der USA, spekulativen Gläubigern und internationalen Geldinstituten. Und dann stellen sich genau diese Leute, die das alles verzockt haben bzw. gewisse Regierungen hin und erzählen was von "Verschwendungssucht", "unwirtschaftlichem Wirtschaften" etc. einiger EU-Länder und dass man diesen Leuten helfen müsse, mit Sparprogrammen, die exorbitante Arbeitslosenquoten verursachen und zu Verarmung und Todesopfern führen. Diesen Leuten wird dann noch ein schlechtes Gewissen eingeredet, aber man will ihnen ja "helfen", nur dass diesen Leuten nicht geholfen wird, dass die "Pro-Europa"-Politik der etablierten Klasse eben eine Politik gerade nicht für die Europäer ist. Netter Nebeneffekt: Es entsteht eine "Armee" von Arbeitslosen, die bettelnd froh wäre, dem Elend zu entkommen und man kann auch in anderen Ländern Druck aufbauen, getreu dem Motto: "Für Dein Gehalt kann ich auch drei Griechen einstellen, also beschwer Dich nicht, die machens für fast umsonst, hehe.". Tja, wenn es nicht so traurig wäre, man könnte fast drüber lachen und das allerbeste ist ja, dass der Großteil der Leute denen ihren Quatsch auch noch glaubt.
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Unsere Lebensverhältnisse - in jeder Hinsicht - sind nur dann einigermaßen haltbar, wenn die EU stark bleibt und noch stärker wird. Die Zeiten, in denen einzelne Nationalstaaten alleine Herr ihrer Entscheidungen waren, sind unwiderruflich vorbei. Das Rad ist hier nicht mehr zurückzudrehen.



Entscheidend an der ganzen Sache ist - und da bin auch ich kritisch eingestellt, dass man die Menschen mitnimmt und ihnen die Zusammenhänge ausreichend und nachvollziehbar darlegt. Und da hat sowohl die einheimische, als auch die EU-Politik großen Nachholbedarf. Hier gilt es für die Politik anzusetzen. Denn scheitert das Projekt EU, dann scheitern langfristig auch Frieden und Wohlstand in Europa.



Daher gilt es, auch wenn man es stellenweise mit Bauchschmerzen tut, das Projekt EU weiterhin mit seiner Wählerstimme zu unterstützen. Die Europäische Integration ist der richtige Weg!


Nur, dass Du dann eben mit Deiner Stimme nicht für die Stärkung, sondern die Schwächung des Projektes EU stimmen wirst und dies nicht einmal bemerkst. Die EU wird doch de facto aus den USA gesteuert, nicht von Europäern!








Viel aufschlussreicher finde ich, dass Du das verlinkt hast und für aufschlussreich hälst. Nichts für ungut.
 
Deutsches Einkapseln und Abwenden von Europa hat uns bisher noch nie was Gutes gebracht - wir sind nicht die Schweiz.



In der EU muss sich manches ändern, keine Frage - aber der Weg zurück zu eigenbrötlerischen Nationalstaaten ist allein aus wirtschaftlicher Sicht unmöglich, weil die tiefen wirtschaftlichen Verknüpfungen - nicht nur der Euro - auch ohne politische Verbindung bestehen bleiben werden. Wieder gedanklich die Mauer hochziehen? Nein danke. Die Bundesrepublik Deutschland kennt sich nur als Teil eines gemeinsamen Europas - die Montanunion war der Beginn der EU, und damals hat man aus den Fehlern des Versailler Vertrages gelernt und uns mit ins Boot geholt, damit wir mit Europa mitwachsen können. Ich kann mir das heutige Deutschland ohne EU gar nicht vorstellen.
 
Und hier kann man Wahlsprüche raten, d.h. NPD oder AfD zuordnen. Je öfter man falsch liegt, desto NPDiger ist die AfD und umgekehrt: http://afdodernpd.de/http://afdodernpd.de/


Könnte man auch mal mit SPD, Grünen oder Linken und NPD machen, da käme sicher ähnliches bei raus. Oder bei CSU/CDU und NPD - dass die NPD mit ihren Parolen möglichst viele unterschiedliche Wähler ansprechen könnte ist ja bekannt. Nicht zuletzt sieht man das ja beim Wahl-O-Mat.






Deutsches Einkapseln und Abwenden von Europa hat uns bisher noch nie was Gutes gebracht - wir sind nicht die Schweiz.


In der EU muss sich manches ändern, keine Frage - aber der Weg zurück zu eigenbrötlerischen Nationalstaaten ist allein aus wirtschaftlicher Sicht unmöglich, weil die tiefen wirtschaftlichen Verknüpfungen - nicht nur der Euro - auch ohne politische Verbindung bestehen bleiben werden. Wieder gedanklich die Mauer hochziehen? Nein danke. Die Bundesrepublik Deutschland kennt sich nur als Teil eines gemeinsamen Europas - die Montanunion war der Beginn der EU, und damals hat man aus den Fehlern des Versailler Vertrages gelernt und uns mit ins Boot geholt, damit wir mit Europa mitwachsen können. Ich kann mir das heutige Deutschland ohne EU gar nicht vorstellen.


Was soll dieser Unfug immer wieder? Es geht nicht darum, die EU aufzulösen, sondern nur um die unsinnige Wirtschaftspolitik mit dem gescheiterten Euro und die Abhängigkeit/Steuerung der EU von außen. Was das mit der Mauer zu tun hat, verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, da es in ganz Deutschland bereits Leute gibt, welche die Europa-feindliche Politik der etablierten Parteien bereits enttarnt haben.



So kann man doch nicht diskutieren, ganz im Ernst.



"Der Euro schwächt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der EU und aller ihrer Mitgliedsländer."

"****** Nationalisten, Anti-Europäer, seid gegen die EU."



Sry, da lachen sich die echten Nationalisten doch kaputt drüber, dass sie auf einmal so legitimiert werden.
 
Wo der Euro der europäischen Gemeinschaft geschadet hat kann ich ja noch nicht so recht nachvollziehen. Ich wüsste nicht einmal wo der Euro den Deutschen wirklich geschadet haben soll.
 
Wo der Euro der europäischen Gemeinschaft geschadet hat kann ich ja noch nicht so recht nachvollziehen. Ich wüsste nicht einmal wo der Euro den Deutschen wirklich geschadet haben soll.


Das habe ich oben doch bereits oben geschrieben (ich schreibe das sicher nicht noch einmal). Wenn Du mal nach Griechenland oder Spanien in Urlaub fahren und ein wenig aus der Wohlfühloase heraus kommen solltest, dann schau Dich da ruhig mal etwas genauer um.



Deutschland hat er insofern geschadet, als dass deutscher Steuergelder verwendet wurden um die amerikanische Wirtschaft, sowie internationale Geldinstitute und Spekulanten zu retten. Zugleich haben die europäischen Mitbürger dieser Länder kein bisschen von diesen Geldern profitiert, durch die den Regierungen aufgezwungene Sparpolitik ist sogar tatsächlich das Gegenteil eingetreten. Folgerichtig wurden die Steuergelder auch verwendet, um das deutsche Ansehen in Europa (welches zu Recht gesunken ist) zu senken und den Zusammenhalt und den europäischen Traum zu schwächen. Wer Politik gegen die Menschen in Europa macht und sich dann auch noch als pro-europäisch hinstellt, wenn durch seine Politik Menschen hungern und z.T. auch sterben, der braucht sich nicht wundern, wenn am Ende alle wieder gegen ihn sind.
 
Das habe ich oben doch bereits oben geschrieben (ich schreibe das sicher nicht noch einmal). Wenn Du mal nach Griechenland oder Spanien in Urlaub fahren und ein wenig aus der Wohlfühloase heraus kommen solltest, dann schau Dich da ruhig mal etwas genauer um.


Deutschland hat er insofern geschadet, als dass deutscher Steuergelder verwendet wurden um die amerikanische Wirtschaft, sowie internationale Geldinstitute und Spekulanten zu retten. Zugleich haben die europäischen Mitbürger dieser Länder kein bisschen von diesen Geldern profitiert, durch die den Regierungen aufgezwungene Sparpolitik ist sogar tatsächlich das Gegenteil eingetreten. Folgerichtig wurden die Steuergelder auch verwendet, um das deutsche Ansehen in Europa (welches zu Recht gesunken ist) zu senken und den Zusammenhalt und den europäischen Traum zu schwächen. Wer Politik gegen die Menschen in Europa macht und sich dann auch noch als pro-europäisch hinstellt, wenn durch seine Politik Menschen hungern und z.T. auch sterben, der braucht sich nicht wundern, wenn am Ende alle wieder gegen ihn sind.


Ich teile deine Meinung zu Austeritätspolitik und dieser "Euro-Rettung" weitestgehend. Aber hier übersiehst du in meinen Augen, dass deutsche Konzerne und Eliten sicherlich massiv vom Euro profitieren und die Nutznießer des Euros keinesfalls jenseits des Atlantiks sitzen müssen. Dass von diesem Profitieren nichts bei den Arbeitnehmer*innen und Bezieher*innen von Renten und Transferleistungen rein gar nichts zu spüren war, liegt eher an der entsprechenden neoliberalen Verteilungspolitik in Deutschland.



Ich würde den Euro noch nicht aufgeben, allerdings steht er natürlich auf absolut tönernen Füßen, da einerseits ein Länderfinanzausgleich, wie zu DM-Zeiten in Deutschland absolut nötig, gar nicht vorgesehen ist, es keine einheitliche Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik gibt (hier findet inzwischen der Versuch einer Angleichung statt - allerdings in meinen Augen in die verkehrte Richtung, nämlich zu einseitigen Lasten der allermeisten Bürger*innen) und die Länder, die die Regeln zur Stabilisierung der Währung maßgeblich gemacht haben, als erste gegen diese Regeln verstoßen haben.



Nur kann ich absolut nicht nachvollziehen, weshalb du in der AfD die richtige Partei zur Änderung dieser Zustände hin zum Besseren siehst.



Auch verstehe ich nicht, wieso man leugnet, dass die AfD rechtspopulistisch ist. Sollte dir ein Instrument wie stata oder spss zur Verfügung stehen, schau dir mal die Daten der AfD-Wähler*innen zur Bundestagswahl an (insbesondere Selbsteinschätzung auf der Links-Rechts-Skala, Einstufung der AfD auf dieser Skala und entsprechende Fragen zur Haltung hinsichtlich internationale Solidarität und Migration und zur Euro-Krise). Die Daten stehen zur freien Verfügung: https://dbk.gesis.org/dbksearch/SDe...10&notabs=&af=&nf=1&search=5700&search2=&db=Ehttps://dbk.gesis.org/dbksearch/SDesc2.asp?no=5701&tab=3&ll=10&notabs=&af=&nf=1&search=5700&search2=&db=E



Ganz frischer Beitrag der Nachdenkseiten zur AfD:



Auszug:
Wirtschafts- und finanzpolitisch denkt die AfD marktradikal: Der Spitzensteuersatz soll gesenkt, der Staat auf ein Minimum reduziert werden. Leidtragende wären die Arbeitnehmer.
und


In seiner letzten Konsequenz stellt der Paläolibertarismus den freien Markt und das private Eigentum über alles, lehnt damit auch den Staat und vor allem den Sozialstaat ab und fordert stattdessen die Unterwerfung aller Lebensbereiche unter die Marktideologie.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=21663http://www.nachdenkseiten.de/?p=21663



Wie soll eine derart orientierte Partei die von dir beschriebenen Probleme beheben?



Ergänzend noch die Einschätzung von politicalcompass.org:



Anhang anzeigen 4789

http://politicalcompass.org/germany2013http://politicalcompass.org/germany2013



Die Nähe zu Thatcher sollte besonders auffallen:

Anhang anzeigen 4790

http://politicalcompass.org/analysis2http://politicalcompass.org/analysis2



Eine noch stärker marktliberale Haltung wird die Probleme in Südeuropa nach meiner Auffassung massiv verstärken, die Schere in Deutschland zwischen der Entwicklung von Unternehmensgewinnen einerseits und Lohn-/Renten-/Transferleistungsentwicklung andererseits massiv aufreißen.
 
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