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Namingright FWS - neue Wege

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Um was geht es:

Das Fritz-Walter Stadion - geprägt von dem Idol eines Vereins, einer Region, einem ganzen Land. Den Namen an einen Namingright-Sponsor zu verkaufen? Undenkbar. Das wichtigste Identitätsmerkmal des FCK ist unantastbar.



Die Idee:

Ein oder mehrere Sponsoren erwerben das Namensrecht für das Fritz-Walter Stadion im Rahmen eines CSR-Engagements, um den Namen so zu belassen wie er ist. Eine Win-Win Situation für alle Seiten.



- Der Sponsor profitiert von der enormen - und nicht nur kurzfristigen - Aufmerksamkeit, die eine solch einmalige Aktion nach sich ziehen würde und generiert aufgrund der sinnhaften und guten Aktion ein positives Image bei allen Zielgruppen.



- Der FCK bewahrt das wichtigste Identitätsmerkmal des FCK - Fritz Walter - und generiert gleichzeitig Einnahmen aus dem CSR-Namingright.



Wie könnte das funktionieren?

Um Euch diese Idee etwas näher zu bringen, findet Ihr unter dem Link ein Dokument, dass eine kleine Geschichte aus der Zukunft dazu erzählt.



http://de.slideshare.net/PatrickPotthoff/die-problematik-fritz-walter-stadion-14624295http://de.slideshare.net/PatrickPotthoff/die-problematik-fritz-walter-stadion-14624295



Beste Grüße

Patrick Potthoff
 
In Braunschweig so geschehen, um den Namen Eintracht-Stadion zu sichern. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass beispielsweise irgendjemand hier im Forum weiß, welche Sponsoren das waren, sprich der Werbeeffekt für die entsprechenden Sponsoren ist in meinen Augen = 0.
 
In Braunschweig so geschehen, um den Namen Eintracht-Stadion zu sichern. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass beispielsweise irgendjemand hier im Forum weiß, welche Sponsoren das waren, sprich der Werbeeffekt für die entsprechenden Sponsoren ist in meinen Augen = 0.


Nun gut, es gibt wohl noch einen leichten Unterschied zwischen Betze und dem Eintrachtstadion in Braunschweig... erstens wegen des Namensgebers und zweitens gibt es wohl kaum ein Stadion in Deutschland das einen solchen Ruf hat wie der Betzenberg... alles was sich um das Stadion herum tut ist in meinen Augen um ein vielfaches mehr in der Presse als das in Braunschweig der Fall ist...



Dennoch wird es extrem schwierig sein einen potenten Geldgeber dafür zu findne... die Idee geistert ja nicht schon seit gestern durchs netz und ich schätze mal, dass in der Vereinsführung sicher auch schon was in dieser Richtung versucht wurde...
 
Wäre mal eine interessante Möglichkeit zur Geldgewinnung, ohne

das Alleinstellungsmerkmal FWS zu verlieren...
 
Um was geht es:
Das Fritz-Walter Stadion - geprägt von dem Idol eines Vereins, einer Region, einem ganzen Land. Den Namen an einen Namingright-Sponsor zu verkaufen? Undenkbar. Das wichtigste Identitätsmerkmal des FCK ist unantastbar.
hast du infos, dass das thema auf dem berg

wieder heisser gekocht wird oder warum deine

initiative zu diesem zeitpunkt?
 
Theoretische Planspiele sehen immer schön aus, wenn da die Praxis nicht wäre
default_wink.png
. Glaube kaum, dass sich Sponsoren für so etwas finden ließen. Sponsoren sind in der Regel eher traditionell, und ich kann es verstehen. Der Werbeeffekt ist halt lange nicht so groß, wie immer im Atemzug mit dem Stadionnamen genannt zu werden.
 
Theoretische Planspiele sehen immer schön aus, wenn da die Praxis nicht wäre
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. Glaube kaum, dass sich Sponsoren für so etwas finden ließen. Sponsoren sind in der Regel eher traditionell, und ich kann es verstehen. Der Werbeeffekt ist halt lange nicht so groß, wie immer im Atemzug mit dem Stadionnamen genannt zu werden.


Der Aussage würde ich wiedersprechen. Das Ziel der Imageprofilierung hat gegenüber den Bekanntheitszielen deutlich aufgeholt. Das heißt, Sponsoren wollen nicht nur noch einfach irgendwo genannt werden, sondern sie wollen mit positiven Assoziationen verbunden werden. Eine reine Nennung des Namens bringt gar nichts! Null. Das wissen Sponsoren ganz genau. Aus diesem Grund, werden Sponsorships auch aktiviert. Das heisst, es werden Maßnahmen ergriffen, um diese positiven Assoziationen aufzubauen. Aktionen für die Fans etc. pp.

Und genau hier liegt noch der Haken an der Sache. Natürlich müsste auch das CSR-Namingright aktiviert werden. Es müsste Maßnahmen ergriffen werden, um den potentiellen Sponsor als "Retter" bekannt zu machen. Aber das ist das geringste Problem.



Und nebenbei: Die Zeit der üblichen Namingrights ist vorbei!!Geht doch mal auf die Straße und fragt, wie das Stadion in Hamburg heisst. Ich höre da meist AOL-Stadion. Manche sagen auch HSH-Nordbank. Viele sogar noch Volksparkstadion. Tatsächlich heisst es Imtech-Arena. Auch Imtech weiß ganz genau, dass der Effekt von Namingrights schon längst nicht mehr den Effekt hat, wie es beispielsweise bei AOL der Fall war.



Die Allianz-Arena oder die Veltins-Arena sind da ganz andere Sphären. Die hiessen ja auch nie anders. Da hat sich ein Name langfristig eingeprägt und wird von nichts anderem überdeckt.



Wollen Sponsoren mit positiven Assoziationen verknüpft werden, ist Namingright von Stadien schon längst nicht mehr der goldene Weg. Anders würde es aussehen, wenn sich ein Sponsor bereit erklärt, dass Fritz Walter Stadion so zu belassen wie es ist.



1. weil es eine einmalige Aktion ist. Pioniere erzielen immer die höchste Aufmerksamkeit. Ähnlich wie es damals AOL in Hamburg tat.

2. weil es für eine gute Sache ist.



Wenn diese Aktion entsprechend aktiviert wird, wäre es eine Innovation - und das brauchen wir beim FCK. Anders kommen wir gegen die Großen nicht an. Wir haben kein Volkswagen oder Dietmar Hopp, der uns das Geld hinten rein steckt - gottseidank. Aber vielleicht geht es auch anders...




hast du infos, dass das thema auf dem berg
wieder heisser gekocht wird oder warum deine

initiative zu diesem zeitpunkt?


Ich bin schon lange mit dem Gedanken schwanger sozusagen.

Gerade habe ich die Zeit, dass etwas konkreter anzugehen.

Mir liegen aber keine Informationen bezüglich Überlegungen zum Namingright vor.
 
Wollen Sponsoren mit positiven Assoziationen verknüpft werden, ist Namingright von Stadien schon längst nicht mehr der goldene Weg. Anders würde es aussehen, wenn sich ein Sponsor bereit erklärt, dass Fritz Walter Stadion so zu belassen wie es ist.


Könnte da nicht ein findiger BWL-Student mal seine Masterarbeit drüber schreiben? Was denken Sponsoren darüber? Was die Vereinsverantwortlichen und was die Fans? Quasi eine Machbarkeitsstudie "Namensrechte Fritz-Walter-Stadion". Ich bin mir nämlich alles andere als sicher, dass es Sponsoren gibt, die für den Erhalt des Stadionnamen Geld aufwenden würden.



Falls du kein BWL-Student bist (wegen "namingrights" und "CSR" geh ich einfach mal davon aus)
default_wink.png
, setz dich doch mal mit der Uni KL oder Mainz (die haben doch auch das Steuerpapier geschrieben) in Verbindung und schlag einem Prof. vor, dass er dieses Thema an seine Studenten weitergibt.
 
Könnte da nicht ein findiger BWL-Student mal seine Masterarbeit drüber schreiben? Was denken Sponsoren darüber? Was die Vereinsverantwortlichen und was die Fans? Quasi eine Machbarkeitsstudie "Namensrechte Fritz-Walter-Stadion". Ich bin mir nämlich alles andere als sicher, dass es Sponsoren gibt, die für den Erhalt des Stadionnamen Geld aufwenden würden.


Falls du kein BWL-Student bist (wegen "namingrights" und "CSR" geh ich einfach mal davon aus)
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, setz dich doch mal mit der Uni KL oder Mainz (die haben doch auch das Steuerpapier geschrieben) in Verbindung und schlag einem Prof. vor, dass er dieses Thema an seine Studenten weitergibt.


Ich bin der Meinung, dass es keine Bachelor- oder Masterarbeit braucht, sondern eine wirkliche konzeptionelle Umsetzung in der Praxis.

Ich hab den Bachelor in BWL gemacht, eine Weiterbildung in Sportmarketing und fange gerade den Master in Sportmanagement an. Ich verteufel dieses System trotzdem. Ich bin mir sicher, dass es nicht noch dutzende Evaluationen und Marktforschungen braucht, um dieses Thema umzusetzen bzw. attraktiv zu gestalten.

Anstatt darüber zu forschen, ob man es anstellen könnten, sollte man es lieber anstellen!!



Das geht ja schon bei der Erforschung der Frage los, ob man den Namen Fritz-Walter nicht einfach wegradiert. Ich sage: unmöglich. Aber wie willst du das konkret in Zahlen auswerten? Die Ergebnisse würden meine These verwerfen. Wissenschaft ist ein Konstrukt für sich. Das soll es auch bitte bleiben. Was wir hierfür brauchen, ist weiteres Gedankengut, um es weiterzudenken und attraktiv für einen Sponsor zu machen.



Interessanterweise bin ich heute morgen auf einen Artikel gestoßen:

http://www.new-business.de/sponsori...nf08haips8famnn0akkmbiocjaav3nr=626241#626241http://www.new-business.de/sponsoring/detail.php?nr=626241&rubric=SPONSORING&PHPSESSID=6h8nf08haips8famnn0akkmbiocjaav3nr=626241#626241



RWE verfährt bei dem Namingright/Namensrecht (sucht's euch aus - mir isses schnurz) ähnlich.
 
Ich bin der Meinung, dass es keine Bachelor- oder Masterarbeit braucht, sondern eine wirkliche konzeptionelle Umsetzung in der Praxis.
Ich hab den Bachelor in BWL gemacht, eine Weiterbildung in Sportmarketing und fange gerade den Master in Sportmanagement an. Ich verteufel dieses System trotzdem. Ich bin mir sicher, dass es nicht noch dutzende Evaluationen und Marktforschungen braucht, um dieses Thema umzusetzen bzw. attraktiv zu gestalten.

Anstatt darüber zu forschen, ob man es anstellen könnten, sollte man es lieber anstellen!!



Das geht ja schon bei der Erforschung der Frage los, ob man den Namen Fritz-Walter nicht einfach wegradiert. Ich sage: unmöglich. Aber wie willst du das konkret in Zahlen auswerten? Die Ergebnisse würden meine These verwerfen. Wissenschaft ist ein Konstrukt für sich. Das soll es auch bitte bleiben. Was wir hierfür brauchen, ist weiteres Gedankengut, um es weiterzudenken und attraktiv für einen Sponsor zu machen.


Kannst du mir mal eine Studie schicken, in der evaluiert wird, ob es für sowas Interessen gibt? In der also wirklich Interviews mit bspw. Marketingvorständen durchgeführt wurden, die klipp und klar sagen: Machen wir schon / Würden wir (zu diesen Konditionen) machen!



Fänd ich prima!





Kleine Anmerkung am Rande: Mir läufts kalt den Rücken runter, wenn ich höre Wissenschaft und Praxis bitte trennen. Klar wäre es besser, wenn das jetzt sofort gemacht wird und der FCK eine Millionen mehr für den Spieleretat hätte ... aber das Leben ist kein Ponyhof! Reden kann ich auch viel, aber das ganze mit Fakten hinterlegen, ist schon eine andere Geschichte.



Eine wissenschaftliche Studie zu der Thematik muss ja die Praxis nicht aussen vor lassen, sondern kann oder vielmehr MUSS die Grundsteine legen für eine erfolgreiche Durchführung!



Ich kenn mich im BWL-Bereich nicht allzu gut aus, aber ohne Businessplan läuft da doch nichts, oder? Warum erstellt niemand einen Business-Plan, ob und WIE (!!!) sowas durchführbar ist: welche Unternehmen dafür in Frage kommen (viele kleine, ein großes?), wieviel Geld da zusammen kommen kann, ob und wie sich "die Wirtschaft" sowas (überhaupt) vorstellen kann.





Zu Essen / RWE: Das ist doch was ganz anderes: Rahm mal mit BASF den Namen Fritz-Walter-Stadion ein. Da gehen die Leute genauso auf die Barriere, als würde es komplett BASF-Stadion heißen.
 
Kannst du mir mal eine Studie schicken, in der evaluiert wird, ob es für sowas Interessen gibt? In der also wirklich Interviews mit bspw. Marketingvorständen durchgeführt wurden, die klipp und klar sagen: Machen wir schon / Würden wir (zu diesen Konditionen) machen!


Fänd ich prima!





Kleine Anmerkung am Rande: Mir läufts kalt den Rücken runter, wenn ich höre Wissenschaft und Praxis bitte trennen. Klar wäre es besser, wenn das jetzt sofort gemacht wird und der FCK eine Millionen mehr für den Spieleretat hätte ... aber das Leben ist kein Ponyhof! Reden kann ich auch viel, aber das ganze mit Fakten hinterlegen, ist schon eine andere Geschichte.



Eine wissenschaftliche Studie zu der Thematik muss ja die Praxis nicht aussen vor lassen, sondern kann oder vielmehr MUSS die Grundsteine legen für eine erfolgreiche Durchführung!



Ich kenn mich im BWL-Bereich nicht allzu gut aus, aber ohne Businessplan läuft da doch nichts, oder? Warum erstellt niemand einen Business-Plan, ob und WIE (!!!) sowas durchführbar ist: welche Unternehmen dafür in Frage kommen (viele kleine, ein großes?), wieviel Geld da zusammen kommen kann, ob und wie sich "die Wirtschaft" sowas (überhaupt) vorstellen kann.





Zu Essen / RWE: Das ist doch was ganz anderes: Rahm mal mit BASF den Namen Fritz-Walter-Stadion ein. Da gehen die Leute genauso auf die Barriere, als würde es komplett BASF-Stadion heißen.




Man kann eine solche Studie erstellen, keine Frage. Aber es sagt dann wenig darüber aus, ob und zu welchen Konditionen am Markt das dann durchgeführt wird.



Letztlich gibt es keinen ernsthaften Interessenten, und eine Art Absichtserklärung ist noch lange kein Vertrag.



Ich glaube auch, dass der Gewinn aus der Vermarktung einzig und allein für den Rückkauf des Stadions oder einer Mietminderung einsetzbar wäre, nicht um den LIzenzspieler-Etat zu erhöhen. Das wäre der falsche Weg. Ohne Geld geht wenig, klar, Qualität hat Ihren Preis. Dennoch sollte zunächst--und da gibt mir dieser Kader Mut--auf die Jugend, gemischt mit alten Haudegen und "Schnäppchen" der ersten Liga , oder Talenten (Torrejon, Fortounis), die bezahlbar sind, gesetzt werden.
 
Man kann eine solche Studie erstellen, keine Frage. Aber es sagt dann wenig darüber aus, ob und zu welchen Konditionen am Markt das dann durchgeführt wird.


Kannst du das näher ausführen?




Letztlich gibt es keinen ernsthaften Interessenten ...


Dann findet man halt heraus, warum es noch keinen ernsthaften Interessenten gibt (falls das denn so ist). Sind die Ansprüche des Vereins zu hoch? Die Reichweite zu gering? Hat man nur einen einmaligen, kurzfristigen Effekt?



Ich find das wahnsinnig spannend. Ist doch super mal seine wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse zum Wohle des FCKs einzusetzen.
 
um dieses Thema umzusetzen bzw. attraktiv zu gestalten.
Anstatt darüber zu forschen, ob man es anstellen könnten, sollte man es lieber anstellen!!


Und anstatt darüber zu diskutieren, sollte man wirklich handeln...



"Deine" Idee hatten ja schon andere, wurde auch schon hier im Forum diskutiert. Wohlgemerkt, so schön aufbereitet hat es noch niemand.



Nur bringt das alles nichts, das Internet ist nicht der richtige Ort dafür. Im Internet wird immer nur diskutiert.



Bringe es zur JMV ein, geh direkt auf den FCK zu, nutze aktive Gruppierungen wie "Perspektive FCK" usw. Nur so kann es was werden. Hier und in anderen Foren zu diskutieren bringt rein gar nichts. Noch nicht mal eine Sensibilisierung, da es zu abstrakt ist.
 
Ich glaube auch, dass der Gewinn aus der Vermarktung einzig und allein für den Rückkauf des Stadions oder einer Mietminderung einsetzbar wäre, nicht um den LIzenzspieler-Etat zu erhöhen.


Der Meinung bin ich auch.

Sollte sich tatsächlich mal jemand finden, der auf so eine Idee anspringt, würde sich aber der Etat warscheinlich trotzdem erhöhen. Sinkt der Kredit und die Verzinsung, sinkt auch die Belastung des Vereins.
 
Ich kenn mich im BWL-Bereich nicht allzu gut aus, aber ohne Businessplan läuft da doch nichts, oder? Warum erstellt niemand einen Business-Plan, ob und WIE (!!!) sowas durchführbar ist: welche Unternehmen dafür in Frage kommen (viele kleine, ein großes?), wieviel Geld da zusammen kommen kann, ob und wie sich "die Wirtschaft" sowas (überhaupt) vorstellen kann.


Ja, das braucht es auf jeden Fall, keine Frage. Natürlich gehört eine Analyse, vor allem des wirtschaftlichen Aspekts dazu. Was die wissenschaftliche Studie angeht, bin ich allerdings der Meinung von Naheteufel:



´
Man kann eine solche Studie erstellen, keine Frage. Aber es sagt dann wenig darüber aus, ob und zu welchen Konditionen am Markt das dann durchgeführt wird.


Genauso ist es. Ich will es aus meiner Sicht einmal verdeutlichen:

"Hätte ich die Leute gefragt, was sie wollen, hätten sie sich alle größere Kerzen gewünscht".

Das Zitat stammt von Thomas Edison - dem Erfinder der Glühbirne.

Es ist schwierig, das Interesse für einen Bedarf festzustellen, der so noch gar nicht da ist. Man muss es dem Sponsor einfach attraktiv machen. Das hört sich banal an, ist aber so.

Fakt ist doch, dass die Unternehmen heute schon Millionenbeträge dafür ausgeben, sich imagewirksam zu positionieren. Ob es für den Regenwald oder andere soziale Projekte ist. Ich glaube, dass die Idee zumindestens das Potential hat, Zuhörer für sich zu gewinnen. Diesen Zuhörer dann auch zu überzeugen - dafür braucht es ein schlüssiges Konzept.




Dann findet man halt heraus, warum es noch keinen ernsthaften Interessenten gibt (falls das denn so ist). Sind die Ansprüche des Vereins zu hoch? Die Reichweite zu gering? Hat man nur einen einmaligen, kurzfristigen Effekt?


Ich find das wahnsinnig spannend. Ist doch super mal seine wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse zum Wohle des FCKs einzusetzen.


Das ist es. Grundsätzlich lässt sich so ein Konzept einfach strukturieren:



1. Phase: Analyse der Ausgangssituation:

Dazu gehört:

Eigenanalyse:

Welche Sponsoringaktivitäten habe ich bisher durchgeführt?

Welche Leistungen kann man dem Sponsor anbieten?

Wie ist mein Medienpotential?

Welches Image verkörpert man?

Wie interessant ist mein Angebot für einen potentiellen Sponsor?

Habe ich das Personal, um diese Sponsoringaktivitäten durchzuführen?



Umfeldanalyse:

Ökonomische Trends:

Warum lohnt sich ein herkömmliches Namingright Sponsorship nicht mehr?

Wie sehr nutzt Sponsoring heutzutage überhaupt?

Welche wirtschaftlichen Ziele verfolgt ein Sponsor?

Welche wirtschaftlichen Entwicklungen gibt es sonst noch?



Juristische Trends:

Wie lässt sich so ein innovatives Sponsoring rechtlich gestalten?

Ist es überhaupt zulässig?



Technologische Trends:

Welche technischen Möglichkeiten könnte vielleicht genutzt werden, um das Angebot zu erweitern?

Virtuelle Werbung? Cam Carpets?



Kundenanalyse:

Welche Kommunikationsziele hat der Sponsor?

Welche Zielgruppen hat der Sponsor?

Welchen individuellen, auf den Sponsor zugeschnittenen Möglichkeiten kann man anbieten?

Wie kann der Sponsor sein Engagement kommunizieren?

Welches könnten die drei wichtigsten Gründe sein, warum sich der Sponsor dafür entscheidet?



Konkurrenzanalyse:

Welche Wettbewerber hat unsere Sponsoringform?

Wie sehen die Angebote der Wettbewerber aus?

Welche Vor und Nachteile hat mein Angebot demgegenüber?

Mit welchen Sponsoringpartnern kooperiert die Konkurrenz?

Gibt es Dinge, die ich von Wettbewerbern lernen kann?



2. Phase: Festlegung der Sponsoringziele

Welche Ziele verfolge ich als Verein konkret?

Steigerung Bekanntheitsgrad?

Imageprofilierung?

Gewinnung neuer Mitglieder?

Gewinnung weiterer Sponsoren?



3. Phase: Festlegung der Sponsoringstrategie

also die Grundsätze und Leitlinien des Sponsorings.

Wie soll das Sponsoring umgesetzt werden?

Welche Branchen sollen angesprochen werden?

Ist eine rein finanzielle Unterstützung des ponsors gefragt oder werden vielmehr Know-How und Sachmittel benötigt?





4. Phase: Festlegung der Sponsoringangebote

Abstimmung der Angebote auf die Bedürfnisse des Sponsors.

Welche Zusatzangebote kann man dem Sponsor anbieten, um sein ponsiring öffentlich zu machen?

Werberechte?

Ausrüster und Servicerechte?

Teilnahmerechte?

Lizenzrechte?

Verwertungsrechte?

Identifikationsrechte?

Förderprädikate?

Sonstige Rechte?

Welche sonstige werbliche Präsenz kann im oder am Stadion oder außerhalb sichergestellt werden?





5. Phase: Festlegungen der Gegenleistungen des Sponsors

6. Phase: Auswahl von potentiellen Sponsoringpartnern

7. Phase: Sponsoringakquisation

8. Phase: Sponsoringvertrag

9. Phase: Sponsoringdurchführung

10. Phase: Sponsoringkontrolle






Und anstatt darüber zu diskutieren, sollte man wirklich handeln...
"Deine" Idee hatten ja schon andere, wurde auch schon hier im Forum diskutiert. Wohlgemerkt, so schön aufbereitet hat es noch niemand.

Nur bringt das alles nichts, das Internet ist nicht der richtige Ort dafür. Im Internet wird immer nur diskutiert.

Bringe es zur JMV ein, geh direkt auf den FCK zu, nutze aktive Gruppierungen wie "Perspektive FCK" usw. Nur so kann es was werden. Hier und in anderen Foren zu diskutieren bringt rein gar nichts. Noch nicht mal eine Sensibilisierung, da es zu abstrakt ist.


Ich denke schon, dass das Internet der richtige Ort, so etwas zumindest ins Rollen zu bringen.

Hier gibt es genug kompetente Leute, die da einen Beitrag zu leisten können.

Natürlich liegt es am Ende vor allem am FCK. Habe das Ganze auch schon an den FCK getrage. Auch an die Fritz-Walter Stiftung.

Aber die Mühlen mahlen sehr langsam. Vielleicht beschäftigt man sich auch schon intensiver damit, ich weiß es nicht. Die Rückmeldung war sehr kurz gehalten...



Also es ist zunächst an uns, das Ganze etwas konkreter zu machen.

Bei der JHV könnte dann der nächste Schritt kommen.

Man sollte aber nie den Fehler machen, die Verantwortung für das Handeln auf andere zu übertragen.
 
Kannst du das näher ausführen?






Dann findet man halt heraus, warum es noch keinen ernsthaften Interessenten gibt (falls das denn so ist). Sind die Ansprüche des Vereins zu hoch? Die Reichweite zu gering? Hat man nur einen einmaligen, kurzfristigen Effekt?



Ich find das wahnsinnig spannend. Ist doch super mal seine wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse zum Wohle des FCKs einzusetzen.


Ok, ich versuchs mal.



Du kannst bei vielem versuchen, für ein Produkt einen Preis zu finden, der "gerechtfertigt ist". Dazu gibt es ja Indizien (TV-Präsenz, Zuschauerzahlen, MItgliederzahlen, Anzahl der Pressevertreter, bisherige Marketingbilanzen, Erfahrungen bei anderen Vereinen).



Wenn Du nun z.B. für das FWS einen Preis von 2,5 Millionen Euro / Saison ermittelst, der realistisch am Markt erzielt wird (also auch diesen Wert hat), dann hängt es doch stark davon ab, ob es nun z.B. 5 ernsthafte Interesenten gibt, die auch ein Angebot abgeben (sprich: schriftlich sich verpflichten, den Preis zu zahlen), oder nur 2 oder keiner.



Gehen wir mal von fünf aus.



Dann werden die sich teileise überbieten, oder es zählen die weiteren Bedingungen, und die kann der FCK für sich aussuchen (z.B.: Die Firma Fritz belässt alles so, wie es ist, und profitiert von der "Ähnlichkeit" der Namen. Siehe hier auch das Beispiel R(ot) W(eiss) E(ssen) bzw. R (heinisch) W (estfälische ) E (lektrizitätswerke).



Die RWE sponsert im übrigen das Stadion des Vereins.



Gegen Fritz hätte das "Karlsberg-Urpils präsentiert das FWS" wohl einen Vorteil.



Diese Marktpreisbildung findest Du bei vielen Produkten. Dies erklärte ja auch, warum Trapp auf einmal von 250.000 Euro auf 5 Millionen an Wert stieg (es war ein Bieter da).



Kommt Trapp nun auf den Markt, und keiner bietet 1,5 Mios, ist er vlt. noch mit einem Marktwert von 500.000 Euro zu beziffern, aufgrund seiner Erfahrung.





Zu Punkt 2:



Ich wehre mich dagegen, den Namen Fritz-Walter zu verkaufen. um die teilweise verrückten Gehälter, Prämien und Vermittler zu finanzieren.

Denn: Wenn der FCK bekannt gibt, seinen Etat um 2,5 mios / Jahr zu erhöhen, steigen auch die Forderungen, weil ja mehr im Topf zu verteilen ist.

Wenn man aber das Geld garnicht "auf den Markt" wirft, sondern festlegt, dass es die nächsten 30 Jahre zum Rückkauf dient, dann hat man es nicht zur Verfügung. (Klar, es entlastet auf der anderen Seite, aber das muss man ja nicht so deutlich aufzeigen).



Interessant auch nochmals ein aktuelles Beispiel des HSV. Die emittieren für das Leistungszentrum Anleihen im Wert von 12,5 mios, haben bereits die Hälfte dafür eingenommen. Kuntz meinte ja mal, dies sei nach dem Rückkauf der Grundstücke eine Option. Dadurch braucht man keinen Investor, der auch Mitspracherecht hat, und kein teures Bankdarlehen (denke mal, aufgrund der Bonität des FCK wäre das teurer).



@Johnny: Wir können gerne diese Gedanken weiter besprechen. Beispiele für Preisbildung am Markt sind auch unterschieldiche Mietpreise, bei vergleichbaren Wohnungsgrössen/Ausstattung
 
Und anstatt darüber zu diskutieren, sollte man wirklich handeln...


"Deine" Idee hatten ja schon andere, wurde auch schon hier im Forum diskutiert. Wohlgemerkt, so schön aufbereitet hat es noch niemand.



Nur bringt das alles nichts, das Internet ist nicht der richtige Ort dafür. Im Internet wird immer nur diskutiert.



Bringe es zur JMV ein, geh direkt auf den FCK zu, nutze aktive Gruppierungen wie "Perspektive FCK" usw. Nur so kann es was werden. Hier und in anderen Foren zu diskutieren bringt rein gar nichts. Noch nicht mal eine Sensibilisierung, da es zu abstrakt ist.


RWR, damit sprichst du einen entscheidenden Punkt an. Wirklich ansprechen, besprechen und umsetzen muss man das in der Praxis - am besten im Face-to-Face (wo wir schon beim Eingedeutschten sind
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). Noch nicht mal auf der JHV, evtl. aber als ein Anfang. Vielleicht braucht es dafür aber eben nicht die ganz große Publicity (
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), sondern nur einen (oder zwei), die um einen (konkreten) Gesprächstermin mit dem Vorstand bitten. Ganz im Ernst: Ich kann mir vorstellen, dass das erfolgreicher ist als eine Diskussion über die Masse... Kannst du dein Gegenüber dann zumindest interessieren (oder gar begeistern), ist ja schon der erste wichtige, wenn nicht wichtigste Schritt getan und eine Grundlage gelegt. @ FWS: Ich fänd's gut, wenn du dich nicht entmutigen lässt und damit konkret bei den zuständigen Personen beim FCK anklopfst - weil du scheinbar ja auch sehr gut in der Materie bist und bereits den Kontaktweg gesucht hast. Du sagtest, du seist damit schon in Kontakt mit dem FCK gewesen? Darf man fragen in welcher Form - meinetwegen auch per Persönlicher Nachricht (PN)?



Nichtsdestotrotz finde ich das Internet genau wegen solcher Diskussionen auch ideal - für die intuitive Anfangsphase. Aber die Erfahrung zeigt, dass solche Diskussionen im Sand verlaufen, wenn man nicht konkreter wird.




Der Meinung bin ich auch.
Sollte sich tatsächlich mal jemand finden, der auf so eine Idee anspringt, würde sich aber der Etat warscheinlich trotzdem erhöhen. Sinkt der Kredit und die Verzinsung, sinkt auch die Belastung des Vereins.


Wie auch immer - allein der Rückkauf des Stadions würde Verein und Stadt entlasten. Ich glaube, dass jeder Fan froh wäre, wenn das Stadion wieder in den Händen des FCK wäre. Auch aus symbolischer Perspektive.
 
Nichtsdestotrotz finde ich das Internet genau wegen solcher Diskussionen auch ideal - für die intuitive Anfangsphase. Aber die Erfahrung zeigt, dass solche Diskussionen im Sand verlaufen, wenn man nicht konkreter wird.


Genau so ist es.

Es macht absolut Sinn, hier darüber zu diskutieren und es weiterzuspinnen, aber am Ende des Tages muss der FCK selbst die Zügel in der Hand halten.

Dafür ist ein kleiner Gesprächskreis sicher sinnvoller als ein Großer. Allein schon, um der Idee auch ein festes Gerüst zu geben und offene Fragen zu klären.

Der Kontaktweg ging bisher per Mail an alle, deren Interesse es beim FCK und auch außerhalb - z.B. der Fritz Walter Stiftung - wecken könnte.



Die relativ knappe Rückmeldung datiert auf den 19.9. und besagt, dass man sich bei interessanten Ansätzen melden würde.

Da sind schon wieder ein paar Tage vergangen und mir ist nicht bekannt, ob diese Diskussion dort geführt wird.



Ein konkreter Gesprächstermin wäre sicher das beste, was passieren könnte, um den Stein ins Rollen zu bringen.
 
Mal ganz ehrlich, machste Dir Hoffnung, das es zu so einem Gespräch kommen wird?

Entweder verwirft man die Idee als uninteressant oder sie ist am Ende des Tages auf dem Mist von Grünewaldt gewachsen.
 
Mal ganz ehrlich, machste Dir Hoffnung, das es zu so einem Gespräch kommen wird?
Entweder verwirft man die Idee als uninteressant oder sie ist am Ende des Tages auf dem Mist von Grünewaldt gewachsen.


Mir ist egal, wer die Idee am Ende für sich in Anspruch nimmt. Mein Ziel ist es nicht, ein Denkmal an der Westkurve zu bekommen, sondern die Idee ins Spiel zu bringen.

Wenn die Idee als uninteressant verworfen wird, ist eine Option, aber nicht die Lösung.

Es ist eine bestehende Problematik - und für jedes Problem gibt es eine Lösung. Dann muss man halt weiter überlegen. Ganz einfach.

Diese hier ist sicher noch nicht die Antwort auf alle Fragen, aber es ist ein Ansatz.

Und wenn die Lösung ist, dass auf jeden Fall alles so bleiben soll, wie es ist, ist das auch ok - aber das habe ich in dieser Form noch nirgends gehört.



Ich glaube ein Verein wie wir es sind, kann es sich nicht leisten, sich den Anregungen zu verschließen.

Wir haben keinen Investor und auch keinen riesigen unerschöpflichen Sponsorenpool.

Von daher müssen wir halt andere Wege gehen.

Kreuzigt mich meinetwegen dafür, aber wenn wir nur kopieren, was irgendwo schon mal funktioniert hat, werden wir für die nächsten Jahr der Fahrstuhlverein bleiben, der wir heute sind.



Ich glaube, dass ein Gespräch möglich wäre. Nicht besonders realisitisch, aber möglich.
 


Super! Danke für deine Mühe und für den Hirnschmalz!



Aber, ein kleiner Kritikpunkt: Ich finds zwar gut aufgebaut und innovativ gemacht, aber auch etwas überladen. Also, wenn du ein paar (doppelte) Folien rausnimmst, dann seh ich das durchaus Sinn drin, dass mal an den Verein zu schicken! Oder besser noch: Auf der nächsten JHV einbringen und dadurch dem Verein sofort klar machen, dass die FAns dahinterstehen (falls es denn so ist - was die Umfrage ja andeutet).
 
Finde es wirklich gut, lediglich sollte man bei der Umfrage vorsichtig sein, da "soziale Erwünschtheit" der Antworten das wahre Ergebnis sicherlich beeinflussen dürften.
 
"Dinge mit Bedeutung werden um ein vielfaches erinnert" - bei so einem Satz rollen sich mir die Fußnägel auf. Sich erinnern ist im Deutschen ein reflexives Verb, jedes Mal wenn ich das falsch verwendet lese (und das nimmt leider zu) stufe ich die entsprechende Publikation auf der intellektuellen Leiter impulsiv ein paar Stufen runter. Sorry, wer sowas verwendet hat zu viel Zeit im Marketing und zu wenig im Deutschunterricht verbracht. Die Steigerung macht es in diesem Fall noch schlimmer, ist eine Erinnerung abzählbar oder eine Menge...?



Inhaltlich und vom Layout her siehts allerdings gut aus. Die drei Sponsorenhintergründe (CC, McD, O2) zeigen eindrucksvoll, was gemeint ist und wie es funktioniert.
 
... bei so einem Satz rollen sich mir die Fußnägel auf.


Wenn du schon so feste draufhaust: Kritik übt man eigentlich auch anders herum. Erst Positives, dann Negatives. Hast wohl zu viel Zeit im Deutschunterricht verbracht und zu wenig ...
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Nix für ungut. Wollte nur kurz darauf hinweisen.
 
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