palatino1
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Bislang kannte man Michael Henke als langjährigen Assistenten von Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund und Bayern München. Ab der kommenden Saison tritt der 48-Jährige seinen ersten Cheftrainer-Posten in Kaiserslautern an. Der kicker sprach mit ihm über seine neue Herausforderung sowie seine Ziele mit den "Roten Teufeln".
kicker: Herr Henke, Sie verfolgten den 1. FCK live beim 0:4 gegen Bayern und nun am Fernsehen in Mainz. Wird Ihnen nicht angst und bange vorm neuen Job?
Michael Henke: Nein, überhaupt nicht. Der Zwischenspurt, mit dem frühzeitig der Ligaerhalt gelang, spricht für das Potenzial, das in der Mannschaft steckt.
kicker: Ihr Name steht vor allem für den Assistenten von Ottmar Hitzfeld. Wie wollen Sie Hitzfelds Schatten verdrängen?
Henke: Die Zusammenarbeit mit Ottmar Hitzfeld war eine tolle Zeit für mich. Wir hatten Teamwork, haben voneinander profitiert. Doch ich hatte immer meine Meinung, werde einiges anders machen als Ottmar.
kicker: Haben Sie Hitzfeld um Rat gefragt, ob Sie die Herausforderung Lautern eingehen sollen?
Henke: Ja. Er sagte: Das musst du machen. Der Klub hat seine schwerste Zeit hinter sich. Der 1. FCK ist ein guter Start für dich.
kicker: Sie kommen vom FC Bayern, dem Erzrivalen der Lauterer Fans. Ein Handicap?
Henke: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fans mit mir Probleme bekommen. Und umgekehrt. Fans haben ein gutes Gespür dafür, wer sich voll engagiert.
kicker: Der 1. FCK und Michael Henke: Eine explosive Mischung oder Stoff für eine Erfolgsstory?
Henke: Ich habe zunächst einen Zweijahresvertrag. Meine Vision ist: Ich möchte längerfristig in Lautern sein. Wenn ich etwas mache, dann ganz. Oder gar nicht. Der 1. FCK ist für mich weder Sprungbrett noch Zwischenstation.
kicker: Halil Altintop forderte, der 1. FCK brauche einen harten Hund als Trainer. Sind Sie das?
Henke: Das weiß ich nicht. Ich weiß aber: Ohne Ordnung und Disziplin geht in diesem Geschäft nichts. Große, erfolgreiche Mannschaften haben das. Ich bin ein Verfechter von Disziplin.
kicker: Klubchef René C. Jäggi will einen Sprung nach vorne machen. Was ist die Zielsetzung?
Henke: Das möchte ich nicht am Tabellenplatz festmachen. Klar ist, möglichst schnell 40 Punkte holen. Das bringt Ruhe. Die Mannschaft soll sich so entwickeln, dass sie attraktiven, erfolgreichen Fußball spielt. Die Begeisterung, die im Team steckt, soll auf dem Platz sichtbar werden.
kicker: Umstritten ist Ciriaco Sforza. Spieler, Teammanager - wie sehen Sie seine Rolle?
Henke: Bei Ciri stellt sich nur die Frage, ob er nach der schweren Verletzung in der Lage ist, eine weitere Saison auf höchstem Niveau zu spielen? Ich habe kein Problem, wenn ein Spieler in vernünftigem Maße seine Meinung sagt.
Interview: Uli Gerke
kicker: Herr Henke, Sie verfolgten den 1. FCK live beim 0:4 gegen Bayern und nun am Fernsehen in Mainz. Wird Ihnen nicht angst und bange vorm neuen Job?
Michael Henke: Nein, überhaupt nicht. Der Zwischenspurt, mit dem frühzeitig der Ligaerhalt gelang, spricht für das Potenzial, das in der Mannschaft steckt.
kicker: Ihr Name steht vor allem für den Assistenten von Ottmar Hitzfeld. Wie wollen Sie Hitzfelds Schatten verdrängen?
Henke: Die Zusammenarbeit mit Ottmar Hitzfeld war eine tolle Zeit für mich. Wir hatten Teamwork, haben voneinander profitiert. Doch ich hatte immer meine Meinung, werde einiges anders machen als Ottmar.
kicker: Haben Sie Hitzfeld um Rat gefragt, ob Sie die Herausforderung Lautern eingehen sollen?
Henke: Ja. Er sagte: Das musst du machen. Der Klub hat seine schwerste Zeit hinter sich. Der 1. FCK ist ein guter Start für dich.
kicker: Sie kommen vom FC Bayern, dem Erzrivalen der Lauterer Fans. Ein Handicap?
Henke: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Fans mit mir Probleme bekommen. Und umgekehrt. Fans haben ein gutes Gespür dafür, wer sich voll engagiert.
kicker: Der 1. FCK und Michael Henke: Eine explosive Mischung oder Stoff für eine Erfolgsstory?
Henke: Ich habe zunächst einen Zweijahresvertrag. Meine Vision ist: Ich möchte längerfristig in Lautern sein. Wenn ich etwas mache, dann ganz. Oder gar nicht. Der 1. FCK ist für mich weder Sprungbrett noch Zwischenstation.
kicker: Halil Altintop forderte, der 1. FCK brauche einen harten Hund als Trainer. Sind Sie das?
Henke: Das weiß ich nicht. Ich weiß aber: Ohne Ordnung und Disziplin geht in diesem Geschäft nichts. Große, erfolgreiche Mannschaften haben das. Ich bin ein Verfechter von Disziplin.
kicker: Klubchef René C. Jäggi will einen Sprung nach vorne machen. Was ist die Zielsetzung?
Henke: Das möchte ich nicht am Tabellenplatz festmachen. Klar ist, möglichst schnell 40 Punkte holen. Das bringt Ruhe. Die Mannschaft soll sich so entwickeln, dass sie attraktiven, erfolgreichen Fußball spielt. Die Begeisterung, die im Team steckt, soll auf dem Platz sichtbar werden.
kicker: Umstritten ist Ciriaco Sforza. Spieler, Teammanager - wie sehen Sie seine Rolle?
Henke: Bei Ciri stellt sich nur die Frage, ob er nach der schweren Verletzung in der Lage ist, eine weitere Saison auf höchstem Niveau zu spielen? Ich habe kein Problem, wenn ein Spieler in vernünftigem Maße seine Meinung sagt.
Interview: Uli Gerke