"Fühle mich geborgen wie in einer Familie"
Itay Schechter stürmt für Kaiserslautern und spricht exlusiv mit "die jüdische"
Eigentlich muss er zum Arzt, hat Schmerzen und bleibt dennoch immer verbindlich. Danach stellte der Arzt eine
Oberschenkelmuskelzerrung fest. 10 Tage Spielpause wurden verordnet. Itay Schechter stürmt für den FC Kaiserslautern am Tabellenende der Bundesliga.
Im letzten Spiel gegen Bayern spielte Schechter 26 Minuten, insgesamt hat er 1044 Spielminuten gesammelt. "Wir haben es natürlich schwer mit unserem Budget mit den Großen mitzuhalten", meint der 2.5 Millionen Einkauf von Hapoel Tel Aviv.
Der FC Bayern kontrollierte am letzten Samstag das Spiel souverän und gewann in der eiskalten Allianzarena 2:0, bei Dortmund gab es ein 1:1. "Ich hatte eine Chance gegen Ende der Partie", erinnert sich Shechter, "es hätte durchaus noch besser für uns ausgehen können. Borussia Dortmund und der FC Bayern sind europäische Spitzenteams", ist der Stürmer überzeugt.
Seinen Freund Gili Vermouth vermisst Itai Shechter. "Er muss einfach spielen", zeigt der Nationalspieler in Blau Weiss für den Wechsel des Mittefeldspielers nach Holland Verständnis. "Natürlich war es angenehm einen Freund und Landsmann hier zu haben", so Shechter, der über die Jugendmannschaft von Hapoel Haifa, Nazareth Illit, Kefar Saba Maccabi Netanya und Hapoel Tel Aviv und, nach einigen Glanzauftritten in der Europa- und Champions League, nach Kaiserslautern kam. "Es wird schwierig, wir werden unser Bestes geben" so der Goalgetter zum Thema Klassenerhalt.
Itay Shechter schoss bisher drei Tore für Kaiserslautern und wurde als "mitspielender Stürmer" bezeichnet. Die Kreativ-Mittelfeldabteilung des FCK sieht Shechter gut besetzt. "Wir haben gute Chancen", sagt der 25- jährige optimistisch. Wir werden es gebannt weiterverfolgen. In Kaiserslautern fühlt sich Familienmensch Shechter gut aufgehoben. "Ich fühle mich hier geborgen wie in einer Familie", so der Stürmer (11 Länderspiele) der israelischen Nationalmannschaft.
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