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Formel 1 - Saison 08 - Hamilton Weltmeister

Status
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Und irgendwer hatte doch noch ne +10, oder?
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Bourdais hatte nen motorschaden, jedoch gibt es jetzt ja die neuregelung, dass man sich einen motorwechesel in der saison erlauben darf, deshalb gibt es keine strafe.
 
Mh... Ich meine klar, die sind shcon langsam gefahren aber das waren doch net nur die beiden McLaren?!

Aber auf der anderen Seite: Warum fahren die auf der Ideallinie wenn se wissen dass da noch Fahrer auf ner schnellen Runde sind?

Kimi und Felipe hamn ja auch Platz gemacht...



Edit: @ MB:



Naja die Premierefutzis meinten dasses ne +10 geben würd..=/ Hab mich aber auch sehr gewundert, da se garde letzte Woche diese Neuregelung zu genüge durchkaut ahtten.
 
seltsame regelungen, die es da gibt
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Das stimmt.

Man kann natürlich nie sagen, wie es sich auf die spannung im rennen auswirken würde, aber ich fand die alten regelungen wesentlich besser.



Also, dass in der quali jeder eine bestimmte anzahl von runden hat, die er in einer gewissen zeit fahren darf und im rennen darf jeder soviel benzin im tank haben wie er will.
 
das mit den reifen lass ich mir ja noch gefallen.

wenn man einen satz neuen und einen satz gebrauchten (oder wie war das nochmal)

während dem rennen fahren muss.

ist vielleicht taktisch noch ganz interessant.
 
das mit den reifen lass ich mir ja noch gefallen.
wenn man einen satz neuen und einen satz gebrauchten (oder wie war das nochmal)

während dem rennen fahren muss.

ist vielleicht taktisch noch ganz interessant.


Weiche und Harte waren es Doc
 
Das (sinnlose) benzinverbrennen:D?


Ja
default_wink.png
Alleine schon wennse dann an der roten Ampel stehen und einer beim rausfahren plötzlich langsam wird. Oder se sich aufem Weg dahin fast die Frotflügel abfahrn oder einer dem anderen in die Karosserie kracht... oder halt die Überholmanöver damit se in ihrem Rhytmus bleiben...



Aber einma muss man Ecclestone und Co. loben:

Die Abschaffung der Traktionskontrolle find ich klasse. mehr Aktion und mehr fahreisches Können gefragt!




Segment - Da merkt man,dass du Premiere schaust.


"Der Mann mit dem gelben Helm!":D


Ich mag Werbung und somit auch RTL nich.. Grade immer dann wenns spannend wird kanlln die Werbung rein.
default_wink.png






@ Doc: Die mit der weißen Rille sind die Weichen, also für eine Runde schnellern!
 
Großer Preis von Malaysia in Seepang



Ergebnisse:




Code:
[B]Pl.[/B]  Fahrer  [B]Team[/B]  Zeit  


[B]1[/B]  Räikkönen, Kimi  [B]Ferrari[/B]  1:31:18.555    

[B]2[/B]  Kubica, Robert  [B]BMW Sauber    [/B]+ 19.570 sek  

[B]3 [/B] Kovalainen, Heikki  [B]McLaren-Mercedes    [/B]+ 38.450 sek  

[B]4 [/B] Trulli, Jarno  [B]Toyota[/B]   + 45.832 sek  

[B]5[/B]  Hamilton, Lewis  [B]McLaren-Mercedes    [/B]+ 46.548 sek  

[B]6[/B]  Heidfeld, Nick [B] BMW Sauber    [/B]+ 49.833 sek  

[B]7[/B]  Webber, Mark [B] Red Bull Racing    [/B]+ 1:08.130 min

[B]8 [/B] Alonso, Fernando  [B]Renault[/B]   + 1:10.041 min    

[B]9[/B]  Coulthard, David  [B]Red Bull Racing    [/B]+ 1:16.220 min     

[B]10 [/B] Button, Jenson  [B]Honda[/B]    + 1:26.214 min     

[B]11[/B]  Piquet Jr , Nelson [B] Renault    [/B]+ 1:32.202 min    

[B]12[/B]  Fisichella, Giancarlo  [B]Force India    [/B]+ 1 Runde      

[B]13[/B]  Barrichello, Rubens [B] Honda    [/B]+ 1 Runde     

[B]14[/B]  Rosberg, Nico  [B]Williams[/B]    + 1 Runde      

[B]15 [/B] Davidson, Anthony  [B]Super Aguri   [/B]+ 1 Runde    

[B]16[/B]  Sato, Takuma  [B]Super Aguri   [/B]+ 2 Runden     

[B]17[/B]  Nakajima, Kazuki [B] Williams    [/B]+ 2 Runden







Code:
[B]Ausfälle:[/B]


Ausf.  Vettel, Sebastian  Toro Rosso      

Ausf.  Massa, Felipe  Ferrari   

Ausf.  Sutil, Adrian  Force India  

Ausf.  Glock, Timo  Toyota     

Ausf.  Bourdais, Sebastien  Toro Rosso







Das bedeutet für die Fahrerwertung:





Stand nach 2/17 Rennen:



Code:
[B][SIZE="3"]Fahrerwertung:[/SIZE][/B]


[B]Pl.[/B]  [B]Fahrer [/B] Team  Pkt. 


[B]1[/B]  Hamilton, Lewis  [B]McLaren-Mercedes[/B]  14   

[B]2 [/B] Räikkönen, Kimi  [B]Ferrari [/B] 11  

[B]3[/B]  Heidfeld, Nick  [B]BMW Sauber [/B] 11    

[B]4[/B]  Kovalainen, Heikki  [B]McLaren-Mercedes[/B]  10    

[B]5 [/B] Kubica, Robert  [B]BMW Sauber[/B]  8    

[B]6[/B]  Rosberg, Nico  [B]Williams[/B]  6    

[B]7[/B]  Alonso, Fernando  [B]Renault[/B]  6    

[B]8[/B]  Trulli, Jarno  [B]Toyota[/B]  5    

[B]9 [/B] Nakajima, Kazuki  [B]Williams[/B]  3    

[B]10[/B]  Bourdais, Sebastien  [B]Toro Rosso [/B] 2    

[B]10[/B]  Webber, Mark  [B]Red Bull Racing [/B] 2









Code:
[B][SIZE="3"]Teamwertung:[/SIZE][/B]


[B]Pl. [/B] Team  [B]Pkt.[/B]  


[B]1 [/B] McLaren-Mercedes  [B]24  [/B]

[B]2[/B]  BMW Sauber  [B]19 [/B]   

[B]3 [/B] Ferrari  [B]11 [/B]  

[B]4[/B]  Williams  [B]9[/B]    

[B]5[/B]  Renault  [B]6 [/B]   

[B]6[/B]  Toyota  [B]5[/B]    

[B]7[/B]  Red Bull Racing  [B]2 [/B]   

[B]7[/B]  Toro Rosso  [B]2 [/B]






Rennbericht:



Malaysia GP: Räikkönen siegt, Kubica Zweiter





Ungefährdet holte sich Kimi Räikkönen den ersten Saisonsieg. Doch alles war nicht gut bei Ferrari in Malaysia.



Bis nach Australien reiste Ferrari, um einen roten Alptraum zu erleben. Die Weiterreise nach Malaysia hat sich für die Scuderia wieder gelohnt - wenn auch am Ende nur für Kimi Räikkönen. Am Start musste sich der Finne noch hinter seinem Teampartner Felipe Massa anstellen, doch 1,2 Sekunden Rückstand ließen ihm für den ersten Boxenstopp alle Möglichkeiten, an Massa vorbeizugehen.





Der Brasilianer stoppte in Runde 17, Räikkönen drehte derweil die schnellste Rennrunde und kam dann zu seinem ersten Tankstopp an die Box. Nach 7,9 Sekunden Standzeit brauste er wieder los und kam vor Massa auf die Bahn zurück. In Runde 25 führte er mit 4 Sekunden vor seinem Teamkollegen. Fünf Runden später erledigte sich auch dieses Problem: Massa strandete im Kiesbett. "Ich habe keine Ahnung, was passiert ist", sagte der Brasilianer. "Das Heck ist ohne Vorankündigung ausgebrochen." Für Räikkönen bedeutete dies eine Sonntagsspazierfahrt. Vor seinem zweiten Stopp in Runde 37 hatte er 24,5 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten Robert Kubica, der bis zu seinem zweiten Stopp die zwischenzeitliche Führung genießen durfte. Danach gehörte der Sieg dem amtierenden Champion.



Die Action zwischen der Strategie



Auch der zweite Start des Jahres hatte es in sich. Vorne drängte Massa seinen Teamkollegen Räikkönen zur Seite, verteidigte so die Führung in Kurve 1. Dahinter versuchte Heidfeld außen an Trulli vorbeizugehen, der behauptete seinen Platz und Heidfeld fiel auf Platz 10 zurück. Auf der anderen Seite fuhr Hamilton an beiden vorbei und auf Platz 5 nach vorne. Für Sebastien Bourdais war das Rennen in der nächsten Kurve vorbei - der Franzose landete in seinem Toro Rosso im Kiesbett.



Ein paar Kurven weiter, aber nicht bis zum Ende der ersten Runde, schafften es Nico Rosberg und Timo Glock. Der Williams-Pilot griff den Toyota seines Landsmanns an und sie kollidierten - für Glock war das Rennen beendet, Rosberg musste sich einen neuen Frontflügel abholen. "Nico hat anscheinend versucht, mich in Kurve 14 zu überholen", schilderte Glock. "Ich habe ganz normal eingelenkt, er hat versucht reinzufahren, hat mich dabei mit seinem Vorderrad an meinem Hinterrad getroffen, er war also noch nicht ganz daneben." Dabei brach Glocks Hinterradaufhängung.



Ein paar Runden länger mischte Adrian Sutil mit. Dann streikte seine Hydraulik - wie schon eine Woche vorher in Melbourne. "Ich konnte nicht mehr schalten, der 3. Gang blieb stecken", sagte er. "Das ist sehr schade. Irgendwie ist der Wurm drin. Nach dem enttäuschenden Qualifying war ich sicher, dass es im Rennen besser laufen würde, aber der Ausfall kam zu früh."



Länger war Sebastian Vettel in seinem Toro Rosso unterwegs. Doch dann rollte auch er mit qualmendem Auto am Streckenrand aus. "Der Hydraulikdruck ist in den Keller gefallen", so Vettel. "Ich konnte nicht mehr runterschalten, nicht mehr hochschalten, ich hing im 2. Gang fest, habe die Servolenkung verloren und musste aufgeben." Den Rauch erklärt er sich durch die Hitze. "Es sah so aus, als wäre irgendetwas am Motor kaputtgegangen, aber das Wasser hat 120 Grad, da qualmt es schnell mal. Schade, wir hätten als 11. oder 12. ins Ziel fahren können."



Auch am Überholmanöver des Rennens war ein Deutscher beteiligt. Kurz nach dem Start flogen Nick Heidfeld, David Coulthard und Fernando Alonso nebeneinander auf die Schlusskurve zu, Heidfeld ging innen an beiden Kontrahenten vorbei, Alonso schnappte sich Coulthard am Ende der Geraden. Erinnerungen an Spa-Francorchamps 2000 wurden wach. In diesem Fall mit Coulthard in der Rolle des Ricardo Zonta.



Der Rest vom Feld



Für McLaren lief der Grand Prix nicht wie erwünscht. Nach der Strafversetzung beider Piloten nach dem Qualifying kämpften sie sich einige Plätze nach vorne, blieben dann aber im Verkehr stecken. Bei Kovalainen reichte ein unauffälliges, aber fehlerfreies Rennen für sein erstes McLaren-Podium hinter Räikkönen und Kubica. Hamilton verschenkte seine Chance auf einen Podestplatz bei einem verpatzten Boxenstopp. Der rechte Vorderreifen wehrte sich beim ersten Stopp.



In den Schlussrunden machte sich Hamilton auf harten Reifen noch einmal auf die Jagd nach Jarno Trulli auf Platz 4. Aber der Italiener machte keinen Fehler, Hamilton kam nicht mehr vorbei. Das gleiche Spiel spielten dahinter Mark Webber und Fernando Alonso, die auf den Plätzen 7 und 8 ins Ziel einliefen. Zwischen Hamilton und Webber kreuzte Nick Heidfeld als Sechster die Ziellinie. Der Deutsche setzte als Schlusspunkt immerhin die schnellste Rennrunde.

Quelle
 
normal hätt ichs ja net so früh geguckt aber hat sich grad angeboten nach em zeitungen austragen...
default_wink.png


fands auch net sooo prickelnd, aber schade mit den drei deutschen ausfällen!
 
Olee, Kimi hat gewonne :=)



Rennen war nicht spannend....



Schade für unsere Deutschen Fahrer
 
Samstag, 5. April 2008

Qualifikation in Bahrain

Kubica düpiert Ferrari




Robert Kubica hat beim Wüsten-Duell von Sachir die favorisierten Ferrari düpiert und die erste Pole Position für BMW-Sauber in der Formel 1 eingefahren. Der Pole, für den Startplatz eins ebenfalls eine Premiere ist, verwies in der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain Scuderia-Pilot und Vorjahressieger Felipe Massa sowie WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im Silberpfeil auf die Ränge zwei und drei. "Es ist ein Meilenstein", freute sich BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen und hofft auf den nächsten Meilenstein für das Rennen.



"Ich bin sehr glücklich", verriet der 23 Jahre alte Kubica nach seinem Husarenstück mit einem schelmischen Grinsen. Weltmeister Kimi Räikkönen musste sich im zweiten Ferrari mit Rang vier begnügen. Nick Heidfeld als Sechster und Nico Rosberg als Achter waren die besten Deutschen.



Im Winter hart gearbeitet



"Wir haben im Winter sehr hart gearbeitet und das zeigt, dass sich das ausgezahlt hat", erklärte Kubica, nachdem er kurz vor Ende der Qualifikation in 1:33,096 Minuten die schnellste Runde auf dem 5,412 Kilometer langen Kurs absolviert hatte.



Der Mönchengladbacher Heidfeld, der jüngst beim zweiten Saisonrennen in Malaysia noch die erste schnellste Rennrunde für BMW-Sauber drehte, musste seinem Teamkollegen bei der prestigeträchtigen Pole-Premiere im dritten Jahr des Rennstalls den Vortritt lassen. "Natürlich hätte ich gern die erste Pole für das Team geholt. Aber ich freue mich für Robert und das Team", sagte der 30-Jährige. Im 38. Rennen steht das Team erstmals ganz vorn, Sauber musste sogar 255 Läufe darauf warten.



"Die Runde hat gepasst, das wusste ich", berichtete der Krakauer Kubica, der noch im Vorjahr nach einem spektakulären Unfall in Montréal für ein Rennen außer Gefecht gesetzt war. Die Konkurrenz gratulierte artig. "Kompliment, das ist der Dreikampf", sagte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.



"Pech im Verkehr"




Ferrari, das im Februar als einziges der Spitzenteams ausgiebig in Bahrain getestet hatte und das Freitagstraining noch klar dominierte, blieb bei der Kubica-Show nur die Plätze zwei und vier. Der Brasilianer Massa musste sich um 27 Tausendstelsekunden geschlagen geben, Scuderia-Kollege Räikkönen lag 0,322 Sekunden zurück. "Platz eins wäre möglich gewesen, aber ich hatte ein bisschen Pech mit dem Verkehr", sagte Massa.



Allerdings weiß auch Rivale Hamilton um die Stärke der Roten: "Es sieht so aus, dass sie einen außergewöhnlichen Speed haben." Der britische Vize-Weltmeister selbst fuhr nach einem Unfall am Vortag mit einem neuen Chassis. Mit Rang drei war er einigermaßen zufrieden.



Nach den Problemen von Malaysia wieder zurück in der Spur ist Williams-Toyota-Fahrer Rosberg. "Punkte werden wir auf jeden Fall kriegen können", sagte der Wiesbadener. Deutlich schwieriger wird dies für Timo Glock, der von Platz 13 startet. Aus den Winter-Tests an gleicher Stelle konnte der Toyota-Mann keinen Nutzen ziehen. "Die Verhältnisse sind ganz anders. Wir haben keinen Vorteil", so Glock. Von Platz 19 gehen beim dritten Saisonlauf am Sonntag Toro-Rosso-Mann Sebastian Vettel (Heppenheim) ins Rennen, als 20. einen Rang dahinter steht der Gräfelfinger Adrian Sutil im Force India.



quelle: ntv
 
Massa krönt sich zum Wüsten-König


Mit seinem ersten Saisonsieg hat sich Ferrari-Pilot Felipe Massa im Titelkampf zurückgemeldet. Nach zwei Nullnummern in den ersten beiden Saisonrennen leistete sich der Brasilianer beim Wüsten-Rennen in Manama nicht den kleinsten Fehler und feierte einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Teamkollege Kimi Räikkönen machte mit Platz 2 den totalen Triumph der Roten perfekt. Hinter Ferrari unterstrichen Pole-Mann Robert Kubica und Nick Heidfeld mit den Plätzen 3 und 4, dass BMW in der Lage ist, um den WM-Titel mitzufahren. Auch wenn die Weiß-Blauen den historischen ersten Sieg erneut verpassten, übernahmen sich erstmals in der Teamgeschichte die Führung in der Konstrukteurswertung vor Ferrari.



Eine Demütigung erlebte McLaren-Mercedes. Die Silberpfeile hatten gegen BMW nicht den Hauch einer Chance und mussten sich mit dem 5. Rang und vier Punkten von Heikki Kovalainen begnügen, weil Lewis Hamilton nach zwei Fehlern als 13. leer ausging. Zumindest über einen WM-Zähler durfte sich dagegen Nico Rosberg freuen, der in seinem Williams Rang 8 belegte. Dagegen verpassste Timo Glock im Toyota als Neunter knapp die Punkteränge. Weniger gut liefe es für die beiden anderen deutschen Fahrer: Force-India-Pilot Adrian Sutil kam als Letzter ins Ziel. Sebastian Vettel sah zum dritten Mal in Folge nicht die schwarz-weiß karrierte Flagge: Nach einer Kollision kurz nach dem Start war das Rennen für den Toro-Rosso-Piloten bereits früh vorbei.





Hamilton bremst sich selbst aus



Auch an der Spitze tat sich beim Start einiges: Kubica hatte nicht lange Freude an seiner ersten Pole Position. Noch vor der ersten Kurve beschleunigte Massa den BMW-Mann aus. In Runde 2 zog auch noch Räikkönen an Kubica vorbei, nachdem sich der Finne in den ersten Kurven zunächst einen harten Zweikampf mit seinem Landsmann Kovalainen geliefert hatte. Großer Verlierer der ersten Runde war Hamilton, der beim Start erst gar nicht vom Fleck kam und von Rang 3 auf Position 10 zurückfiel. Kurz danach rauschte der Brite etwas übermütig ins Heck seines letztjährigen Temakollegen Fernando Alonso. Der Frontflügel seines McLaren-Mercedes flog davon, Hamilton musste an die Box und reihte sich als 18. wieder ein - zwischenzeitlich betrug der Rückstand auf die Spitze etwa eine Minute.

Heidfeld machte seinen Fehler am Start, als er zunächst hinter Toyota-Fahrer Jarno Trulli zurückfiel, innerhalb der ersten drei Umläufe wieder wett. Ausgangs der ersten Runde schnappte sich 'Quick Nick’ zunächst Trulli und kämpfte sich an Kovalainen heran, um sich in Runde 3 mit einem wunderschönen Manöver auch noch an dem Finnen vorbei auf Position vier zu schieben. An seinen Teamkollegen Kubica kam Heidfeld jedoch zunächst nicht heran: Der Abstand zwischen den Weiß-Blauen pendelte sich bei rund 5 Sekunden ein.



Massa behält die Nerven



Im gleichen Abstand lieferten sich Massa und Räikkönen an der Spitze eine Art Fernduell, in dem sich die beiden Ferrari-Piloten gegenseitig immer wieder mit schnellen Runden unterboten. Auch die erste Boxenstopp-Runde, die Kubica in Umlauf 17 eröffnete, änderte nichts an der Reihenfolge und den Abständen unter den ersten vier. Nur im Mittelfeld machte Timo Glock im Toyota durch einen späten Stopp in Runde 24 eine Position gegen Alonso gut und verbesserte sich hinter Rosberg auf Platz 9.





Mit dem zweiten Satz Reifen versuchte Räikkönen alles, um seinem Teamkollegen den Sieg noch abzujagen. Doch Massa hielt dagegen; näher als 3,5 Sekunden ließ er den 'Iceman' nicht herankommen. Als Räikkönen in Runde 38 und damit vor seinem Stallgefährten zum zweiten Mal die Box ansteuerte, war die Entscheidung gefallen. Massa kam einen Umlauf später zu seinem zweiten Service und blieb souverän mit rund 5 Sekunden Vorsprung in Front. Nach 308,238 Kilometern und 1:31:06,970 Stunden Fahrzeit lag Massa bei der Wiederholung seines Vorjahreserfolgs im Ziel noch 3,339 Sekunden vor Räikkönen.



McLaren-Mercedes tief enttäuscht - große Freude bei BMW



Auch Heidfeld kam nicht mehr an seinen Markenkollegen heran, obwohl er vor seinem zweiten Stopp vier Runden länger auf der Strecke blieb als Kubica. In der Fahrerwertung verbesserte sich Heidfeld mit 16 Punkten dennoch auf Platz 2 hinter dem neuen Spitzenreiter Räikkönen (19). Hamilton rutschte von Position 1 auf Platz 3 ab. "Wir sind ganz enttäuscht. Wir wollten beim Start eigentlich ein paar Plätze gut machen, dann fallen wir von drei zurück. Dann gab's den Auffahrunfall und das Rennen war eigentlich vorbei", kommentierte Mercedes-Motorssportchef Norbert Haug das enttäuschende Abschneiden seines Teams. "Alles in allem war es ein Sonntag zum Vergessen."



Auch Hamilton war über seinen Auftritt tief enttäuscht. "Ein Desaster, eine Katastrophe! Beim Start hab ich nicht schnell genug den Schalter umgelegt, bin daher nicht weggekommen. Der Unfall mit Alonso war aber eine normale Rennsituation." Überschwängliche Freude herrschte dagegen bei BMW. "Führung in Konstrukteurs-WM - das haut mich glatt um", sagte Teamchef Mario Theissen. "Ein Sieg war nach dem Start nicht mehr möglich. Danach hatten wir aber ein perfektes Rennen mit perfekten Stopps."



Code:
[B]ERGEBNISSE[/B]

POSITION  FAHRER  TEAM  ZEIT 


 1  Felipe Massa  Ferrari  1:31.06,970  

 2  Kimi Räikkönen  Ferrari  + 00.03,339 

 3  Robert Kubica  BMW Sauber F1  + 00.04,998 

 4  Nick Heidfeld  BMW Sauber F1  + 00.08,409  

 5  Heikki Kovalainen  McLaren-Mercedes  + 00.26,789  

 6  Jarno Trulli  Toyota  + 00.41,314  

 7  Mark Webber  Red Bull Racing  + 00.45,473  

 8  Nico Rosberg  Williams F1  + 00.55,889  

 9  Timo Glock  Toyota  + 01.09,500  

 10  Fernando Alonso  Renault F1  + 01.17,181  

 11  Rubens Barrichello  Honda Racing F1  + 01.17,862  

 12  Giancarlo Fisichella  Force India F1  + 1  

 13  Lewis Hamilton  McLaren-Mercedes  + 1  

 14  Kazuki Nakajima  Williams F1  + 1  

 15  Sebastien Bourdais  Scuderia Toro Rosso  + 1  

 16  Anthony Davidson  Super Aguri F1  + 1  

 17  Takuma Sato  Super Aguri F1  + 1  

 18  David Coulthard  Red Bull Racing  + 1  

 19  Adrian Sutil  Force India F1  + 2 


[B]SCHNELLSTE RUNDE[/B]

Heikki Kovalainen/McLaren-Mercedes Zeit: 01.33,193 in Runde 49 


[B]AUSFÄLLE [/B]


 RUNDE  FAHRER  TEAM  AUSFALLGRUND 


 1  Sebastian Vettel  Scuderia Toro Rosso  Defekt nach Kollision  

 20  Jenson Button  Honda Racing F1  Kollision mit Coulthard  

 41  Nelson Piquet jr.  Renault F1  Defekt







WM - Stände



Code:
 [B]Fahrer[/B]

Pl.  Fahrer  Team  Pkt.  

1  Räikkönen, Kimi  Ferrari  19  

2  Heidfeld, Nick  BMW Sauber  16    

3  Hamilton, Lewis  McLaren-Mercedes  14  

4  Kubica, Robert  BMW Sauber  14    

5  Kovalainen, Heikki  McLaren-Mercedes  14    

6  Massa, Felipe  Ferrari  10   

7  Trulli, Jarno  Toyota  8    

8  Rosberg, Nico  Williams  7    

9  Alonso, Fernando  Renault  6    

10  Webber, Mark  Red Bull Racing  4    

11  Nakajima, Kazuki  Williams  3    

12  Bourdais, Sebastien  Toro Rosso  2







Code:
[B]Teams[/B]


Pl.  Team  Pkt.  

1  BMW Sauber  30    

2  Ferrari  29    

3  McLaren-Mercedes  28   

4  Williams  10    

5  Toyota  8    

6  Renault  6    

7  Red Bull Racing  4    

8  Toro Rosso  2








Quelle: sport.de
 
Massa ist der König der Türkei

Istanbul - Türkei-Spezialist Felipe Massa hat Ferrari den vierten Erfolg in Serie beschert.



Für Felipe Massa ist es bereits der dritte Sieg beim Grand Prix in Istanbul

Vorschau Für Felipe Massa ist es bereits der dritte Sieg beim Grand Prix in Istanbul.



Der "König vom Bosporus" schaffte nach spannendem Zweikampf mit Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton den persönlichen Sieg-Hattrick in Istanbul.

Weltmeister Kimi Räikkönen behauptete im zweiten Ferrari als Dritter die WM-Spitze, während BMW-Pilot Nick Heidfeld einen Tag nach seinem 31. Geburtstag als bester Deutscher auf Platz fünf landete.

Der Brasilianer Massa siegte nach 58 Runden im kühlen "Istanbul Park" wie in den beiden Vorjahren und hatte beim insgesamt siebten Formel-1-Sieg seiner Karriere 3,7 Sekunden Vorsprung vor Hamilton.

Heidfeld kam hinter seinem viertplatzierten Teamkollegen Robert Kubica (Polen) mit 38,7 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Punkt für Rosberg

Nico Rosberg holte nach einem starken Rennen im Williams als Achter einen WM-Punkt.





Timo Glock wartet nach Rang 13 weiter auf seine ersten WM-Zähler für Toyota. Adrian Sutil wurde im Force India 17.

Sebastian Vettel schaffte es im Vorjahres-Toro-Rosso als 18. erstmals in dieser Saison ins Ziel.



Räikkönen führt WM an




In der Fahrer-WM führt Räikkönen nach 5 von 18 Rennen mit 35 Punkten vor Massa und Hamilton (jeweils 28). Heidfeld belegt mit 20 Zählern Platz fünf.

In der Markenwertung baute Ferrari mit 63 Zählern die Führung vor BMW (44) aus.



Crash in der ersten Kurve




Das Rennen hatte mit einen spektakulären Crash im Hinterfeld begonnen. Force-India-Pilot Giancarlo Fisichella (Italien) krachte in den Williams von Kazuki Nakajima und flog mit seinem Boliden über den des Japaners hinweg.

Beide blieben zum Glück unverletzt, mussten allerdings aufgeben.

Der vor zwei Wochen noch schwer verunglückte Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen musste nach einer Berührung mit seinem finnischen Landsmann Räikkönen in die Box und büßte nach Platz zwei im Qualifying alle Chancen auf einen Podestplatz ein.





An der Spitze verteidigte Massa, der in Istanbul zum dritten Mal in Folge auf die Pole Position gefahren war, souverän seine Spitzenposition.

Hamilton verbesserte sich von drei auf zwei, Heidfeld von neun auf sieben.

"Das war ein großartiges Rennen"



Nach einer kurzen Safety-Car-Phase entwickelte sich an der Spitze ein spannender Zweikampf auf Augenhöhe zwischen Massa und Hamilton.

"Das war ein großartiges Rennen und eine klasse Leistung von Lewis", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Durch die erste Runde der Boxenstopps kam Heidfeld dank kluger Strategie auf Position fünf nach vorn.

Spektakuläres Überholmanöver

In Runde 24 zog Hamilton nach spektakulärem Überholmanöver und einer Fast-Kollision an Massa vorbei.

Der Brite fuhr bis zum zweiten Boxenstopp einen Vorsprung von acht Sekunden heraus.

Das reichte jedoch nicht, denn der mit einer riskanten Drei-Stopp-Strategie fahrende Vize-Weltmeister musste einmal mehr stoppen als Sieger Massa.

Barrichello mit Rekord

Der Brasilianer Rubens Barrichello kam in seinem Rekordrennen nur auf Platz 14 im Honda.

Der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher fuhr nach eigener Rechnung seinen 257. Grand Prix und übertraf damit Riccardo Patrese (Italien) in der Zahl der meisten Einsätze.

Der "ewige Zweite" Barrichello: "Die 300 will ich noch schaffen - und ich träume immer noch davon, Weltmeister zu werden."

Senna baut Unfall

Überschattet wurde der Sonntag von einem Unfall im GP2-Rennen, als Bruno Senna bei Tempo 200 einen Hund überfuhr.





Der Neffe des im Mai 1994 tödlich verunglückten dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Ayrton Senna schied wenige Stunden vor dem Formel-1-Rennen aus, blieb bei dem Zusammenstoß aber unverletzt.

Ein zweiter herumirrender Hund flüchtete während einer folgenden Safety-Car-Phase.



"Alle weiteren Tiere entfernen"



Der Automobil-Weltverband FIA ordnete vor dem Formel-1-Rennen an, dass "alle Tore zur Strecke geschlossen und alle weiteren Tiere entfernt werden".

Es kam zu keinen weiteren Zwischenfällen. Die Rennstrecke in Istanbul wird von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone betrieben.



quelle: sport1
 
Monaco:



1 L. Hamilton

2 R. Kubica

3 F. Massa

4 M. Webber

5 S. Vettel

6 R. Barrichello

7 K. Nakajima

8 H. Kovalainen



Yeah! Nakajima mit seinen Punkten 4 und 5

Vettel punktet das erste mal soviel ich den Überblick habe. Sutil war auch nah dran, bis der Weltmeister in von hinten nahm
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So ne Scheiße... habs dem Adrian Sutil so sehr gegönnt, klasse Rennen von ihm, bis der vermeintlich beste Fahrer der letzten Saison ihm hintendrauf fährt...
 
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