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DFB Verhaltenskodex für Fußballfans?

Weiß' ich doch
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Du hast es jetzt nur zufälligerweise gerade benannt (ganz richtig in direktem Kausalzusammenhang mit dem Begriff "Phantomdebatte"!)...


Verzeihung. Ich bin mich grad am ufreesche. Isch musse beleidische...!
 
Wer sich heute in Grundschulen, Realschulen (Plus), Gesamtschulen und sogar in den Gymnasien umsieht, wird bestätigen, dass da eine Generation heranwächst, die künftig sicher nur noch durch sehr strikte Sicherheitsmaßnahmen im Zaum gehalten werden kann. Im Moment mögen es nur wenige unbelehrbare Idioten sein, die wirklich eine Gefahr darstellen. Aber genau diejenigen sind es, die bereits sehr viel Einfluss auf die künftige Schwemme von Volltrotteln ausübt, welche in ein paar Jahren eine große Gruppe der "zahlenden Fans" darstellen wird.



Also werden jetzt schon Vorkehrungen getroffen, ohne die es in ein paar Jahren sowieso nicht mehr gehen würde.



Wenn ich mich aber tatsächlich ein einziges Mal in einem Zelt vor dem Stadion nackt ausziehen müsste, dann wäre das mein allerletzter Stadionbesuch gewesen, es sei denn, die Leibesvisitation macht eine weibliche Security-Angestellte, und die hat warme Hände und dicke ......!
 
Wenn ich mich aber tatsächlich ein einziges Mal in einem Zelt vor dem Stadion nackt ausziehen müsste, dann wäre das mein allerletzter Stadionbesuch gewesen, es sei denn, die Leibesvisitation macht eine weibliche Security-Angestellte, und die hat warme Hände und dicke ......!


Gib zu, daß Du dafür sogar doppelten Eintritt bezahlen und auf Stehplätze pfeifen würdest!
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Ganz neue Geschäftsfelder tun sich da auf! Nackische Betze-Succubi, verlockend beleuchtet von flackerndem Bengalo-Rotlicht, durchsuchen Problemfans per Lapdance im Proktologencontainer! Mitgliedschaften (sic!) schießen durch die Decke. Stadion leer, Container voll. Egal, weil Kasse auch voll und Stadionrückkauf in zwei Jahren! So einfach! Why not? Yes, we can! Uff jetz, Stefan, mach ett!!!
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hansi küpper gerade im dsf: genau meine meinung!


Hab nur zufällig vorbeigezappt, als er grade dran war, hat sehr die gemäßigte Linie verteidigt und sehr für Fans argumentiert. Fand ich gut.

Geil war, als er Wendt angegangen ist, weil dieser sagt, man solle nicht alles aufbauschen, aber gleichzeitig alles aufbauscht.
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Hier ist die FCK Stellungnahme:





Der ‚Betze‘ war immer sicher und wird es auch bleiben!



Bei der Mitgliederversammlung der 36 Bundesliga- und Zweiligavereine wurde am Mittwoch, 12. Dezember 2012, über ein umfangreiches Maßnahmenpaket zum Thema "Sicheres Stadionerlebnis" entschieden. Auch beim FCK wurde über das Diskussionspapier in den vergangenen Wochen eingehend diskutiert und zahlreiche Anmerkungen der Fangremien und Beteiligten fanden Berücksichtigung beim nun mehrheitlich verabschiedeten Paket. "Bei uns im Fritz-Walter-Stadion ändert sich nichts – es war und bleibt sicher auf dem Betze", so der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz.



"Ein für uns essentieller Punkt ist die Verpflichtung aller Vereine, mit ihren Fans in den Dialog zu gehen. Es ist individuell wichtig, auf die Fans zuzugehen", führt Stefan Kuntz fort. "Bei der Gesamtdiskussion wird vielfach übersehen, dass das gesamte Maßnahmenpaket in dieser Form schon vorher durch die Stadionordnungen oder geltendes Recht gedeckt war. An wichtigen Stellen wurden die mit den Fanvertretern entwickelten Änderungen eingearbeitet, so dass wir heute guten Gewissens dem Maßnahmenpaket in seiner Gesamtheit zugestimmt haben. Irritierend ist für mich aber, dass es Vereine gibt, die das komplette Maßnahmenpaket ablehnen, aber in ihren Stadien zum Beispiel Ganzkörperkontrollen zur Anwendung bringen!"



Alle 16 vom Vorstand des Ligaverbandes vorgeschlagenen Anträge inklusive einiger Modifikationen wurden mit jeweils deutlichen Mehrheiten angenommen. Ziel des Paketes ist es, die derzeit existierenden Sicherheitsmaßnahmen weiter zu optimieren, gleichermaßen aber auch bei Verstößen gegen geltendes Recht rein täterorientiert vorzugehen und die von einigen Seiten vorschnell skizzierten Kollektiv-Strafen zu vermeiden.

Auch Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball äußerte sich zum Ergebnis der Abstimmung: "Egal, ob Sitzplatz oder Stehplatz, schweigend oder nicht schweigend, Teilnehmer einer Fan-Demonstration oder Besucher des Familienblocks: Wir können allen Fans versichern, dass die heutigen Beschlüsse die Fußball-Kultur in Deutschland nicht gefährden. Im Gegenteil: Diese Beschlüsse werden dabei helfen, die Fußball-Kultur zu schützen. Die angedrohten Eingriffe, die bis zur Abschaffung der Stehplätze reichten, sind damit vom Tisch.



Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball

Klar ist aber auch, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen. Die beschlossenen Maßnahmen müssen nun unter Einbindung aller Beteiligten inklusive der Vertreter von Fan-Organisationen umgesetzt werden. Liga und Clubs werden weiter auf Dialog und Prävention setzen. Hier ist die Liga auch bereit, zusätzliche Mittel zu investieren - unter der Voraussetzung, dass sich der Staat nicht aus der Finanzierung von Fan-Projekten zurückzieht."



Die von Fanseite besonders kritisch gesehenen Anträge 8, 11 und 14 wurden teilweise auf Initiative des Liga-Vorstands konkretisiert und abgeändert. So wurde im §22 bzgl. der Einlasskontrollen unter anderen hinzugefügt, dass es sich um verhältnismäßige und sorgfältige Kontrollen handeln muss. Antrag 11 beschäftigte sich mit der Einstufung eines Risikospiels und den daraus resultierenden Konsequenzen z.B. für die Begrenzung des Ticketverkaufs für den Gastverein und die Durchführung verstärkter Personenkontrollen. Die vielfach kritisierte Notwendigkeit, dass der Heimverein Risikospiele festzulegen habe, war schon vorher so gegeben und ergibt sich zwingend aus den Haftungsvorgaben, da jeder Heimverein für die Sicherheit in seinem Stadion verantwortlich ist.



Antrag 14 wurde ebenfalls mit einer über 90%igen Mehrheit angenommen und behandelt die Eintrittskarten für Gastmannschaften. Gemäß §3 Punkt 4 stehen dem Gastverein grundsätzlich 10% der Stadionkapazität an Tickets zu. Eingeschränkt kann dies durch eine rechtskräftige Entscheidung eines DFB-Rechtsorgans werden oder wenn eine besondere Gefahrenlage im Einvernehmen mit den Sicherheitsinstitutionen und nach Anhörung des Gastvereins im Einklang mit §32 DFB-SicherheitsRL gegeben ist. Es handelt sich hierbei um das allerletzte Mittel, eine Maßnahme also, die nur in absoluten Ausnahmefällen angewandt werden kann.



Zu den außerdem beschlossen Maßnahmen gehören unter anderem die Qualifizierung und Zertifizierung von Ordnungsdiensten, ein verbesserter Austausch von Heim- und Gastverein sowie die verstärkte Einbeziehung der Fanbeauftragten. Für den Einsatz von Pyro-Technik gibt es auch weiterhin keinen Spielraum. Darüber hinaus kann nun bei infrastrukturellen Defiziten je nach den lokalen Gegebenheiten nachgebessert werden. Ab der Saison 2013/2014 sollen die statuarischen Änderungen greifen. Nach drei Jahren werden die nunmehr beschlossenen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft.



"Uns ist von vielen Seiten bestätigt worden, dass der intensive und zielführende Dialog, den wir beim 1. FC Kaiserslautern mit unseren Fans pflegen, vorbildlich ist und einige Probleme anderer Vereine bei uns daher erst gar nicht eskaliert sind. Genauso wollen wir es auch in Zukunft halten und werden weiterhin für die Bedürfnisse unserer Fans ein offenes Ohr haben und versuchen, diese soweit möglich nachdrücklich zu vertreten. Ich bin weiterhin der Überzeugung, dass in allererster Linie konkrete individuelle Lösungen vor Ort entwickelt werden müssen. Und hier sehe ich das verabschiedete Paket als einen ersten wichtigen Schritt und hierzu ist eine vernünftige Kommunikation mit den Beteiligten unerlässlich", erläutert Stefan Kuntz. Dies stützt auch Christian Seifert, der Vorsitzende der DF

L-Geschäftsführung: "Dies ist nicht das Ende dieses Prozesses, sondern es ist der Beginn."



http://www.fck.de/de/aktuell/news/d...immer-sicher-und-so-wird-auch-so-bleiben.htmlhttp://www.fck.de/de/aktuell/news/details/article/10763-der-betze-war-immer-sicher-und-so-wird-auch-so-bleiben.html
 
ich habe mich bei Facebook kritisch geäußert. Ich wurde nicht beleidigend und nicht ausfallend. Ich habe geschrieben, dass es den Funktionären nur noch ums Geld geht und dass mehr über uns, als mit uns gesprochen wurde. Ich sagte, dass es allen nur noch ums Geld geht und dass wir Fans nur noch als Kunden angesehen werden. Der FCK löschte alle kritischen Beiträge auf FB. Dann kommentierte ich: Bravo FCK, wieder schön alles zensiert. Nun bin ich bei FB gesperrt und kann keine Kommentare mehr schreiben. Lächerlich hoch 10. Ich werde heute abend noch meiine Vereinsmtgliedschaft kündigen. Ich lasse mir nicht meinen Mund verbieten.
 
wo sind wir denn hingekommen? Das ist doch Zensur wie sie nur so im Buch steht. Ich wurde wirklich nicht ausfallend oder beleidigend, sondern habe nur meine Meinugn gesagt. Wer ist eigentlich für den FB Account verantwortlich?
 
"Aktenzeichen XY ungelöst" sucht die Mörder der Fankultur. Die verdächtigen Personen sind meist zwischen 50 und 70 Jahre alt. Am Tattag, dem 12.12.2012, trugen die Täter einen Anzug mit Krawatte und sind zwischen 1,60 m und 1,90 m groß. Es wird vermutet, dass die Täter der berüchtigten DFB und/oder DFL Mafiagruppierungen angehören. Bitte helfen auch Sie mit diese Täter zu finden!
 
Wir müssen uns wohl damit abfinden, das für die Vereine Fans und Fanclubs keine große Rolle mehr spielen.



Denen ist die Stimmung völlig egal, die wollen halt Kohle und die kommt in erster Linie durch TV-Gelder. Dann kommt Mechandising und das läuft ja mittlerweile auch mehr über Sympathisanten als über die reinen Fans. Das geht in eine Richtung, wo wir dann wirklich US-Verhältnisse haben also ein Event mit Riesenrad und Festzelt drumrum. Wo von Band ne Orgel spielt und die Zuschauer auf Befehl klatschen.



Eigentlich sollten alle Fussballfans sofort Sky abbestellen und bei den öffis und Sport1 keine Fussballsendungen mehr sehen. Weil keine Einschaltquoten bedeutet ja auch kein Geld. Aber ich weiß, es ist utopisch, trotzdem wäre das meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, die ganze Meschpoche hart zu treffen.
 
wo sind wir denn hingekommen? Das ist doch Zensur wie sie nur so im Buch steht. Ich wurde wirklich nicht ausfallend oder beleidigend, sondern habe nur meine Meinugn gesagt. Wer ist eigentlich für den FB Account verantwortlich?


Gab da schon mal ne größere Welle, als die Partnerschaft mit Viagogo verlängert wurde. Da waren viele User von hier beteiligt und wurden zensiert (von AndyU, redskin und mir weiß ichs noch sicher).



Bin seitdem nicht mehr in der FCK-FB-Gruppe.



Formal ist der Gruber als Chef der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ich bin nicht sicher, aber ich meine, dass der Rossi dafür zuständig ist.



So oder so, die ÖA dess FCK in den sozialen Medien ist katastrophal und alle, die keine Ja-Sager und Like-Klicker (lustig besonders bei Todesmeldungen) sind, werden da regelmäßig brüskiert.
 
Inwiefern trifft das "Sicherheitskonzept" denn jetzt den friedlichen Fan wie dich oder mich?
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Mag das mal jemand kurz zusammenfassen?




wo sind wir denn hingekommen? Das ist doch Zensur wie sie nur so im Buch steht. Ich wurde wirklich nicht ausfallend oder beleidigend, sondern habe nur meine Meinugn gesagt. Wer ist eigentlich für den FB Account verantwortlich?


Das nur nebenbei: Bei FB ist KEINER für irgendwas verantwortlich. Tolle Sache, dieses FB, ne?
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„Es musste etwas geschehen“



Die Vollversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat gestern das neue Sicherheitskonzept „Stadionerlebnis“ beschlossen. Bei Fanclubs des 1. FC Kaiserslautern löste dies keine Aufregung aus. Im Gegenteil: Die Einigung der Bundesligavereine auf das neue Konzept wurde begrüßt.




Helga Huber, die Vorsitzende des FCK-Fanclubs Fairplay, Landstuhl/Wittlich, fand es gut, dass sich die 36 Vereine der Bundesliga und der Zweiten Liga auf ein Sicherheitskonzept geeinigt und dadurch ihre Autonomie gegenüber der Politik gewahrt haben. „Wir brauchen im Fußball keine Politiker, die sich profilieren wollen“, erklärte die Fanclub-Chefin und sieht in der Überwachungstechnik ein probates Mittel, um mit der Gewalt in den Stadien fertig zu werden.



Durch Videoaufnahmen könne man die Randalierer erkennen und dann zur Rechenschaft ziehen. In puncto Kontrollen solle man aber das Rad nicht überdrehen, sagte Helga Huber und lehnte Sicherheitskontrollen wie auf dem Flughafen bei Fußballspielen ab. Wenn zu lange kontrolliert werde, dann stiegen bei den Fans die Aggressionen und das Gegenteil werde erreicht, begründete sie ihre Ablehnung allzu strenger Fankontrollen. Sie betonte: „Die meisten Fans sind friedlich und wollen nur ein gutes Fußballspiel sehen.“



„Im Fußball hat die Politik nichts zu suchen“, sagte Roy Kallmayer, der Vorsitzende des FCK-Fanclubs Volle Teufel, Mehlbach, und begrüßte die Einigung der Klubs auf das neue Sicherheitskonzept. Zu viel Einfluss von politischer Seite würde den Fußball „kaputt machen“, glaubte er. Auch in Sachen Kontrolle ist er skeptisch. „Man kann nicht alles überwachen.“ Im Falle ganz strenger Überprüfungen würden sich die Fans von den Vereinen abwenden. Wichtig ist Kallmayer, dass nicht alle Klubs über einen Kamm geschoren werden. Nur die sollten bestraft werden, die ihre Fans nicht unter Kontrolle haben. Dass man die Pyrotechnik ganz aus dem Stadion verbannen will, findet nicht die Zustimmung Kallmayers. „Das gehört zu einem Fußballspiel dazu.“




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„Aufgrund der Fan-Ausschreitungen musste etwas geschehen.“ Das sagte Peter Neumann vom Fanclub Zum Gizmo, Kaiserslautern, und sah in dem Sicherheitskonzept eine Antwort auf diese Auswüchse. Ihm ist aber auch wichtig, dass die Fankultur nicht durch zu strenge Kontrollen zerstört wird. Praktisch könne man die auch gar nicht durchführen. „Da müsste man ja schon drei Stunden vor Spielbeginn zum Stadion gehen.“ Eine Fußballpartie würde nach Ansicht Neumanns auch an Atmosphäre verlieren, wenn es keine Stehplätze mehr gäbe. „Da wären dann keine Fan-Choreographien mehr möglich.“



Einen stärkeren Einfluss von staatlicher Seite lehnte Neumann ab. „Die Vereine sind viel näher an den Dingen, sie kennen ihre Fans und können bei einem Fußballspiel besser für Sicherheit sorgen als der Staat.“ Ein geeignetes Mittel, um gegen gewalttätige Fans vorzugehen, sieht Neumann in Stadionverboten. „Das wäre eine Strafe, die richtig wehtut.“ Durch Videoüberwachung könnte man die Übeltäter identifizieren. Dass es keine Pyrotechnik mehr im Stadion geben soll, findet Neumann aus Sicherheitsgründen in Ordnung, obwohl er selbst „das bengalische Feuer“ gerne sehe. Doch er glaubt, dass man solche Dinge auch mit besseren Zuschauerkontrollen nie ganz verhindern könne.



DIE RHEINPFALZ

Ludwigshafener Rundschau

Pfälzische Volkszeitung
 
Inwiefern trifft das "Sicherheitskonzept" denn jetzt den friedlichen Fan wie dich oder mich?
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Mag das mal jemand kurz zusammenfassen?


Exakt das frage ich mich auch!




Das nur nebenbei: Bei FB ist KEINER für irgendwas verantwortlich. Tolle Sache, dieses FB, ne?
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Auch da bin ich ganz bei dir, ph!





Hier im Übrigen ein hervorragender Kommentar, der in allen Punkten den Nagel auf den Kopf trifft!



www.spiegel.de/sport/fussball/kommentar-zum-sicherheitskonzepts-schein-papier-a-872567.html
 
Ich verstehe echt nicht, warum man das Ergebnis als Autonomiesignal von der Politik sehen kann. Für mich ist das Gegenteil der Fall: Kaum kommt massiver Druck von wahlkämpfenden Politikern, beschließen Vereine und DFL etwas, was kein tatsächliches Problem angeht, so schon eigentlich praktiziert wird und gestehen damit eine Unsicherheitslage ein, die faktisch nicht existiert.



Immerhin scheint das Papier soweit abgeschwächt, dass alle großen Kritikpunkte der Fans berücksichtigt wurden. Dadurch ändert sich wohl faktisch nichts, außer das Signal, auf Geheiß der Politik in hektischen Aktionismus zu verfallen.



An den Kontrollen ("je nach Gefährdungslage") wird sich nichts ändern, die wurden auch zuvor schon in manchen Fällen übertrieben. Die Verringerung der Gästekontingente braucht auch die Zustimmung der Gäste.



Bessere Ausbildung von Ordnern ist indes dringend nötig, wie andere regelmäßige Betzegänger sicher auch so empfinden und auch andere Vereine haben hier dringenden Bedarf (Naziordner in Dortmund, prügelnde Dynamo-Ordner in Dortmund, etc.).
 
Ich werde heute abend noch meiine Vereinsmtgliedschaft kündigen.
ach komm, weder ein rossi und schon gar kein gruber

verkörpern unseren FCK. wegen denen trete ich weder

ein noch aus.

kann zwar sein, dass die handlungsweise von oben vorgegeben

wurde aber wegen so nem mückenschiss tret ich doch nicht aus.

gibt doch genug foren, in denen man seine meinung frei äussern

kann, scheiss auf fb!

melde dich lieber dort ab
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Inwiefern trifft das "Sicherheitskonzept" denn jetzt den friedlichen Fan wie dich oder mich?
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Mag das mal jemand kurz zusammenfassen?


Es trifft dich und mich insofern, als dass wir - obwohl wir noch nie an irgendwelchen Straftaten rund um den Fußball beteiligt waren - von jetzt ab quasi offiziell damit rechnen und es auch akzeptieren müssen, dass wir z.B. im Rahmen von Auswärtsspielen mit verstärkten Kontrollen und einer Behandlung konfrontiert werden, die uns unter einen Generalverdacht stellt und mit den wenigen Subjekten in einen Topf wirft, die durch ihre Missetaten dieses alles ausgelöst haben.



Und das stört mich. Die Dummheit und der Egoismus einiger weniger haben jetzt zu diesen unverhältnismäßigen Maßnahmen geführt. Die Schuldigen sind dann aber wieder andere, selbst ist man ja - außer für seinen Alkoholspiegel und für die eigene gebrochene Nase - natürlich für rein gar nichts verantwortlich. Und das wir alle - du, ich und alle die sonst auch friedlich sind - ab jetzt mit Argusaugen beobachtet, kontrolliert und vielleicht das ein oder andere Mal auch ungerecht behandelt werden, weil wir für diese Stinker in Sippenhaft genommen werden, das ist etwas, was mich gewaltig ankotzt. Es geht ums Prinzip.



Ursache und Wirkung. Wenn diese Idioten sich vernünftig benehmen würden, gäbe es gar kein "Sicherheitsproblem".
 
So, möchte mich zu dem Thema dann doch nochmal kurz äußern und meinen Account für diesen Post reaktivieren....



Zunächst mal:


wo sind wir denn hingekommen? Das ist doch Zensur wie sie nur so im Buch steht. Ich wurde wirklich nicht ausfallend oder beleidigend, sondern habe nur meine Meinugn gesagt.
Willkommen im Club!





Und dann:


Inwiefern trifft das "Sicherheitskonzept" denn jetzt den friedlichen Fan wie dich oder mich?
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Mag das mal jemand kurz zusammenfassen?
Kleines Beispiel.... Spätsommer 2013, der FCK ist wieder erstklassig. Es geht zum Derby nach Mainz. Der ph steht mit seinem FCK/M05 Freundschaftsschal (ein Unikat... wen wunderts!?)
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vollkommen friedlich und tiefenentspannt an der Einlasskontrolle. Der Ordner kontrolliert und bemängelt auf einmal den Schal. Den müsse der ph abgeben, schließlich könne er sich mit diesem vermummen und das wäre bei diesem High-Risk-Spiel nicht hinnehmbar. Er gibt ph die Anweisung den Schal in die bereitgestellte Mülltonne zu entsorgen, eine Möglichkeit den Schal abzugeben gäbe es nämlich nicht. Nun meint ph, dass er das nicht in Ordnung findet und seinen Schal (wir erinnern uns: ein Unikat) nicht abgeben will und überhaupt findet er diese Argumentation lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Der betreffende Ordner fühlt sich auf die Füße getreten und meldet seinen Kollegen ein potentiellen Randalierer. Keine 5 Minuten später steht der ph in einem Zelt mit 2 netten Beamten und lässt die Hosen runter, damit die Herren mal genauer schauen können, was der ph so mit sich führt. Und siehe da.... ein Asthmaspray und ein Flaschenöffner am Schlüsselbund. Alles potentielles Wurfmaterial. Dazu der Schal, auf den er weiter besteht.... ist doch klar was er vorhatte. Vermummen und dann die Spieler bewerfen. Der ph bekommt einen Platzverweis für das heutige Spiel und es wird geprüft ob hier nicht sogar ein Stadionverbot verhängt werden müsse.... zum Wohle der friedlichen Zuschauer!

Und das erzählt der ph dann nach der Kontrolle seinen Fanclub-Kollegen Chemsi, redskin, FFF und Dr. Betze, die auf ihn gewartet haben. Keiner versteht es, man sucht die Diskussion mit den Verantwortlichen Sicherheitskräften. Am Ende haben alle 5 einen Platzverweis und ein Verfahren für ein Stadionverbot am Hals. Und da es nun schon 5 Mitglieder des FC rt.de betrifft kommt man noch zur Erkenntnis, dass dieser FC eine Gefahr für die Ordnung im Stadion ist und schwupps... alle Mitglieder werden mit einem Stadionverbot belegt.....





Okay, ist jetzt auch absichtlich überspitzt formuliert, aber so oder so ähnlich kann es passieren und wird auch früher oder später mal passieren. Die Formulierungen dieses Sicherheitspapiers sind einfach zu schwammig, können ausgelegt werden, wie es dem jeweiligen Verein grad passt. Deshalb sehe ich in diesem Papier einen ganz herben Schlag ins Gesicht eines jeden einzelnen Fans...

Und wenn man in der Politik jetzt schonmal gemerkt hat, dass man mit genug Druck auf die Liga solche Forderungen durchdrücken kann... glaubt da wirklich noch wer dran, dass die nicht früher oder später auf den Trichter kommen, dass die Stehplätze eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung im Stadion sind und definitiv abgeschafft werden müssen? Wie soll schließlich eine Videoüberwachung stattfinden in einem Bereich, in dem jeder stehen und sich bewegen kann wie er will?

Ich hoffe, dass ich in diesem Punkt falsch liege, aber ich habe schon vor Wochen die Vermutung geäußert, dass die Steher in spätestens 2, 3 Jahren verschwinden werden.
 
...dass wir z.B. im Rahmen von Auswärtsspielen mit verstärkten Kontrollen und einer Behandlung konfrontiert werden,...
vorrausgesetzt, wir bekommen überhaupt noch karten dafür.

denn wenn die angesprochenen helden weiter so egoistisch handeln,

dann werden wir in zukunft auch weniger bis keine karten

für unsere auswärtsspiele bekommen.

aber dann sind ja wieder die anderen die bösen.

die bösen vereine, die uns "grundlos" keine karten schicken.
 
Kein schlechter Punkt bei Spiegel Online, wie ich finde:




Auch die organisierten Fans müssen sich bewegen. Ihre Achillesferse bleibt die Pyrotechnik. Nein, die Mehrheit der Stadionbesucher steht eben nicht (mehr?) hinter dem wilden Gezündel. Die Leute sind mehrheitlich nur noch genervt, wenn wieder ein Spiel unterbrochen werden muss, weil ein paar infantilen Geistern ihr Vergnügen wichtiger ist.


Wie wäre es denn, wenn die Ultras mal in Vorleistung gingen? Wenn sie bundesweit öffentlich erklären, dass sie auf Pyrotechnik verzichten? Wer als Politiker dann noch die Abschaffung der Stehplätze forderte, würde sich lächerlich machen.



Also, liebe Kurve, wie wär's? Oder ist bei euch auch mehr Schein als Sein?


http://www.spiegel.de/sport/fussball/kommentar-zum-sicherheitskonzepts-schein-papier-a-872567.htmlhttp://www.spiegel.de/sport/fussball/kommentar-zum-sicherheitskonzepts-schein-papier-a-872567.html
 
Also haben wir allein drei unterschiedliche Sichtweisen von



Klingenstädter: eher unaufgeregt, Papier soweit abgeschwächt, dass Kritikpunkte aufgenommen wurden, kaum bis keine Änderungen, positiver Effekt durch Ordnerausbildung

Onkel_Helmut: aufgeregt, weil Generalverdacht besteht und sich öffentliche Einstellung gegenüber Fans i.A. ändert, "Alle in einen Topf" wird verstärkt

AndyU: sehr aufgeregt/eindeutig gegen das "Papier", schwammige Formulierungen, Einschränkung der persönlichen Freiheit, sieht sogar Anzeichen für Entwicklung zu Stehplatz freier Zone in den nächsten Jahren
 
Einer Ganzkörperkontrolle muss sich keiner Unterziehen, wenn sie nicht durch die Polizei erfolgt. Gegen diese Handlung wäre dann ggf. bei Fritze Friedlich eine Fortsetzungsfeststellungsklage vor dem VerwGericht möglich. Das gebietet der Rechtsstaat. Dass nunmehr alle Personen einer derartigen Behandlung unterzogen werden ist mehr als unwahrscheinlich und rechtswidrig.



Wenn natürlich der kleine Michi Mitläufer in schwarz gekleidet mit Bomberjacke und altdeutscher Schrift, einen Arafatschal um den Hals, die Sonnenbrille an und mit Bierbüchse im Schritt (=kein Pyro!) kontrolliert wird, muss er das halt in Kauf nehmen. Die Pyros werden halt auch selten von kleinen Kindern geschmuggelt.



Wichtiger fände ich, dass man in der Tat Videoüberwachung betreibt, und rechtswidriges Verhalten mit strafrechtlichen Sanktionen und langwierigem Stadionverbot belegt. Fussballfans sind nicht alle Verbrecher. Aber manche sinds...
 
Also haben wir allein drei unterschiedliche Sichtweisen von
würden sich alle ordentlich verhalten, so wie´s der Onkel auch schon öfters

angesprochen hat, müssten wir uns hier über dieses thema erst gar nicht

unterhalten.


Einer Ganzkörperkontrolle muss sich keiner Unterziehen, wenn sie nicht durch die Polizei erfolgt.
klar muss man das nicht aber dann kommst du

eben auch nicht rein, wenn dich der ordnungsdienst

nicht untersuichen darf.

denke die polizei müsstest du dann schon selbst rufen

und ob die extra kommen, um dich und evtl. einige

100 andere zu untersuchen?
 
Es trifft dich und mich insofern, als dass wir - obwohl wir noch nie an irgendwelchen Straftaten rund um den Fußball beteiligt waren - von jetzt ab quasi offiziell damit rechnen und es auch akzeptieren müssen, dass wir z.B. im Rahmen von Auswärtsspielen mit verstärkten Kontrollen und einer Behandlung konfrontiert werden, die uns unter einen Generalverdacht stellt und mit den wenigen Subjekten in einen Topf wirft, die durch ihre Missetaten dieses alles ausgelöst haben.


Und das stört mich. Die Dummheit und der Egoismus einiger weniger haben jetzt zu diesen unverhältnismäßigen Maßnahmen geführt. Die Schuldigen sind dann aber wieder andere, selbst ist man ja - außer für seinen Alkoholspiegel und für die eigene gebrochene Nase - natürlich für rein gar nichts verantwortlich. Und das wir alle - du, ich und alle die sonst auch friedlich sind - ab jetzt mit Argusaugen beobachtet, kontrolliert und vielleicht das ein oder andere Mal auch ungerecht behandelt werden, weil wir für diese Stinker in Sippenhaft genommen werden, das ist etwas, was mich gewaltig ankotzt. Es geht ums Prinzip.



Ursache und Wirkung. Wenn diese Idioten sich vernünftig benehmen würden, gäbe es gar kein "Sicherheitsproblem".
und das ist, was mich ankotzt ... der staat entzieht sich seiner verantwortung, indem er alle an den pranger stellt ... fahrt im bus vom bahnhof zum stadion ... deppen tanzen vorm bus rum ... geschubse im bus ... einer wird gegen scheibe gedrueckt ... aus versehen rausgeschlagen ... alle im bus mit stadionverbot und anklage wegen vandalismus/landfriedenbruchs ... beweise fehlanzeige, doch du warst nun mal dabei ... ich mal mir vorsichtshalber nen gelben stern auf die stirn ...
 
Einer Ganzkörperkontrolle muss sich keiner Unterziehen, wenn sie nicht durch die Polizei erfolgt. Gegen diese Handlung wäre dann ggf. bei Fritze Friedlich eine Fortsetzungsfeststellungsklage vor dem VerwGericht möglich. Das gebietet der Rechtsstaat. Dass nunmehr alle Personen einer derartigen Behandlung unterzogen werden ist mehr als unwahrscheinlich und rechtswidrig.


Wenn natürlich der kleine Michi Mitläufer in schwarz gekleidet mit Bomberjacke und altdeutscher Schrift, einen Arafatschal um den Hals, die Sonnenbrille an und mit Bierbüchse im Schritt (=kein Pyro!) kontrolliert wird, muss er das halt in Kauf nehmen. Die Pyros werden halt auch selten von kleinen Kindern geschmuggelt.



Wichtiger fände ich, dass man in der Tat Videoüberwachung betreibt, und rechtswidriges Verhalten mit strafrechtlichen Sanktionen und langwierigem Stadionverbot belegt. Fussballfans sind nicht alle Verbrecher. Aber manche sinds...


Zitiere dich einfach mal:

Nachdem gestern seitens der Deutschen Fußball-Liga (DFL) ein neues Sicherheitskonzept verabschiedet wurde, indem unter anderem die Möglichkeit besteht Ganzkörperkontrollen durchzuführen, stellt sich die Frage, ob die besagten Funktionäre hierbei überhaupt rechtliche Grundsätze beachtet haben.



So hat das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes mit einem Urteil vom 30.11.2007, Aktenzeichen: 3 R 9/07, entschieden, dass die körperliche - mit Entkleiden verbundene - Durchsuchung einer junge Frau durch Polizeibeamtinnen anlässlich der Fußballzweitliga-Begegnung zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem 1. FC Dynamo Dresden am 11.03.2005 vor dem Saarbrücker Ludwigsparkstadion rechtswidrig war.



Aufgrund der Tatsache, dass es bei den Auswärtsspielen davor zum verstärkten Einsatz von Pyrotechnik gekommen war, veranlasste die beklagte Landespolizeidirektion die Durchsuchung "unverdächtiger Dynamo-Fans". Nach Ansicht des Gerichts war die umstrittene Maßnahme im Falle der Klägerin deshalb zu beanstanden, weil die von der Polizei entwickelten Kriterien zur Bestimmung potentieller Transportpersonen unscharf waren und erwarten ließen, dass es sich bei der überwiegenden Mehrheit der hiernach zur Durchsuchung ausgewählten Personen um normale friedliche Spielbesucherinnen und Spielbesucher handeln würde, gleichwohl aber zusätzliche Vorgaben zur Wahrung der Verhältnismäßigkeit fehlten, die hätten sicherstellen können, dass sich die Inanspruchnahme der so genannten Unverdächtigen auf das unerlässliche Minimum beschränkte. Gemessen hieran waren Umfang sowie Art und Weise der Durchsuchung der Klägerin unverhältnismäßig.



Quelle: Rechtsanwaltskanzlei Motzenbäcker & Adam
 
@ ph



Ich bin auch gegen das Papier, wegen der Symbolik.



Die Maßnahmen sehe ich jetzt nicht viel schlimmer. Großflächige Ganzkörperkontrollen gabs in Einzelfällen zuvor schon ebenso wie Sippenhaft und Schikanen von Gästefans.



Was die Verringerung der Gästekontingente angeht, gibts jetzt widersprüchliche Aussagen - wenn die Gastvereine kein Mitspracherecht haben, wäre das schon sehr negativ.
 
Okay, ja, sorry, klar,...
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Du siehst es ohnehin sachlich und differenzierter. Ich wollte nur mal die Mehrdeutigkeit und -perspektivität aufzeigen, die die Verabschiedung dieses Papiers mitbringt.
 
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