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[CL-Finale] Polizei will mit Farbkugeln auf Hooligans schießen

Klingenstädter

Well-Known Member
CHAMPIONS-LEAGUE-FINALE


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Polizei will mit Farbkugeln auf Hooligans schießen</span>



Wenn es nach den Athener Sicherheitskräften geht, wird das Champions-League-Finale in der griechischen Hauptstadt für Randalierer zu einer schmerzhaften Angelegenheit: Die Polizei will die Missetäter mit Farbkugeln markieren. Die Zahl der Beamten ist rekordverdächtig.



Mehr...(spiegel)
 
Farbkugeln hat da jemand erfahrungen
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? ist,d ass wirklich so schmerzhaft wie beschrieben?
 
das tut verdammt weh, aber ich kann mir nicht vorstellen das das durch geht, da die Hooligans sicher keine Masken aufhaben werden, wird die gefahrt jemandem ein auge weg zu schießen viel zu groß sein, deshalb bin ich mir zu 100% sicher das die das nicht durch kriegen werden.



Ich habe selbst schon 5 mal Gotcha gespielt und weis wie weh die teile tun, einen ins gesicht zu bekommen, wäre Fatal.
 
Kommt auf die Entfernung an und wo man getroffen wird, finde das aber keine so gute Sache. Beim Paintball hat man Masken an so das nichts ins Auge gehen kann...Was ist aber wenn ein netter Polizist etwas zu hoch ansetzt ud die Kugel ins Auge fliegt`? Dabei kann man sehr schnell ein Augenlicht verlieren...
 
Kommt auf die Entfernung an und wo man getroffen wird, finde das aber keine so gute Sache. Beim Paintball hat man Masken an so das nichts ins Auge gehen kann...Was ist aber wenn ein netter Polizist etwas zu hoch ansetzt ud die Kugel ins Auge fliegt`? Dabei kann man sehr schnell ein Augenlicht verlieren...


Wenn man einen geworfenen Stein / eine geworfene Flasche zu hoch ansetzt, kann imo auch einiges "ins Auge" gehen.
 
Schusswaffengebrauch gegenüber einer Menschenmenge, auch wenn es sich "nur" um Farbkugeln handelt, halte ich für höchst bedenklich! Da sollte es wahrlich andere Möglichkeiten geben, gezielt gegen bestimmte Personen vorzugehen (beispielsweise durch Videoüberwachung in Verbindung mit speziellen Eingreiftrupps).
 
Schusswaffengebrauch gegenüber einer Menschenmenge, auch wenn es sich "nur" um Farbkugeln handelt, halte ich für höchst bedenklich! Da sollte es wahrlich andere Möglichkeiten geben, gezielt gegen bestimmte Personen vorzugehen (beispielsweise durch Videoüberwachung in Verbindung mit speziellen Eingreiftrupps).


Du können ja rosa Fähnchen an die Jungs austeilen.



Gut, ich gebe Dir recht Schusswaffengebrauch passt nicht. Was mich nur immer wieder nervt, dass alles so dargestellt wird als wäre die ach so böse Polizei das Problem. Wieso werden die Idioten immer wieder verteidigt?



(meine nicht Dich redskin)
 
Du können ja rosa Fähnchen an die Jungs austeilen.


Gut, ich gebe Dir recht Schusswaffengebrauch passt nicht. Was mich nur immer wieder nervt, dass alles so dargestellt wird als wäre die ach so böse Polizei das Problem. Wieso werden die Idioten immer wieder verteidigt?



(meine nicht Dich redskin)


Ich will hier auch gar nicht irgendwelche Randalierer in Schutz nehmen! Ganz im Gegenteil! Aber ein Eingreifen muss sich immer an rechtsstaatlichen Gegebenheiten orientieren. Und da sehe ich den Schusswaffengebrauch gegenüber einer Menschenmenge nach wie vor als höchst bedenklich, da nicht auszuschließen ist, dass Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen werden. Und wie ich schon angedeutet habe, stehen der Polizei auch andere Maßnahmen zur Verfügung.
 
Wenn man einen geworfenen Stein / eine geworfene Flasche zu hoch ansetzt, kann imo auch einiges "ins Auge" gehen.


Keine Frage, aber heißt das im Umkehrschluß das die Polizei sowas machen dürfte nur weil das irgendwelche Idioten vielleicht machen? Sorry, die Erklärung ist schwach von Dir!
 
Keine Frage, aber heißt das im Umkehrschluß das die Polizei sowas machen dürfte nur weil das irgendwelche Idioten vielleicht machen? Sorry, die Erklärung ist schwach von Dir!


naja im Allgemeinen ist aber nunmal so, dass die Polizei mit ihren "Waffen" durchaus weiß umzugehen. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass die Polizisten dieser Welt so besoffen sind und ständig Leute lebensgefährlich verletzten. Sicherlich kriegt das auch ab und zu jemand falsches ab, aber gerade aus dem Grund werden ja eben Gummigeschosse und Farbkugeln gewählt und es wird nicht mit harter Munition auf die Gegenseite geschosse. Mit dem Zielen ist es übrigens mit einer Pistole oder einem Gewehr auch deutlich einfacher wie mit einem Pflasterstein oder einen Glasflasche..

Also ich seh das ganze nicht so sehr dramatisch, es wird ja hier nicht Panzern über Personen gerollt (vlg China) oder Demonstraten/Fans/Unbeteiligte erschossen bzw. lebensgefährlich verletzt. Klar passieren kann es aber das kann dir nun wirklich überall..Ich vermute das in Deutschland jährlich mehr Personen durch Blitzschläge und Unwetter sterben wie durch die Kugel eines Polizeibeamten..
 
trotzdem kann es schnell in der hitze des gefechtes passieren, das so ne farbkugel ins auge kriegst... und die dinger tun so schon assi weh.. wenn dann mal 2-3 fans (oder mehr) die ins auge oder sonstwo hinbekommen, oder halt doch unbeteiligte dabei sind (siehe augsburg), dann kommt die polizei schnell in arge erklärungsnöte.. ist für mich absolut keine option...
 
naja im Allgemeinen ist aber nunmal so, dass die Polizei mit ihren "Waffen" durchaus weiß umzugehen. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass die Polizisten dieser Welt so besoffen sind und ständig Leute lebensgefährlich verletzten. Sicherlich kriegt das auch ab und zu jemand falsches ab, aber gerade aus dem Grund werden ja eben Gummigeschosse und Farbkugeln gewählt und es wird nicht mit harter Munition auf die Gegenseite geschosse. Mit dem Zielen ist es übrigens mit einer Pistole oder einem Gewehr auch deutlich einfacher wie mit einem Pflasterstein oder einen Glasflasche..
Also ich seh das ganze nicht so sehr dramatisch, es wird ja hier nicht Panzern über Personen gerollt (vlg China) oder Demonstraten/Fans/Unbeteiligte erschossen bzw. lebensgefährlich verletzt. Klar passieren kann es aber das kann dir nun wirklich überall..Ich vermute das in Deutschland jährlich mehr Personen durch Blitzschläge und Unwetter sterben wie durch die Kugel eines Polizeibeamten..


Keine Frage, die Polizei ist ausgebildet und kann sicherlich mit Ihren Waffen umgehen, aber das sind Soldaten auch und es gibt den Begriff "friendly fire" trotzdem.

Und wenn es auch nur einmal von 100 Kugeln passiert die verschossen werden, wird sich der freuen der das Glück hatte die eine Kugel an die Backe oder ins Auge zu bekommen! Ich halte solche Methoden für sehr fragwürdig.
 
War auch schon Paintball spielen und hatte danach viele blaue Flecken, deswegen denke ich auch, dass es viel zu gefährlich wäre auf Leute ohne Gesichtsschutz zu schießen, vor allem weil die Dinger nicht unbedingt sooo genau schießen je nach Entfernung...
 
Keine Frage, aber heißt das im Umkehrschluß das die Polizei sowas machen dürfte nur weil das irgendwelche Idioten vielleicht machen? Sorry, die Erklärung ist schwach von Dir!


Du siehst aber schon die Verhältnismäßigkeit? Die Polizisten werfen schließlich keine Steine zurück. Über die technische Ausstattung der "Farbmunition" wurde bisher nur spekuliert. Eine tatsächliche Gefährdung (nicht) Beteiligter kann also bislang auch nur vermnutet werden.

Was wäre denn eine angemessene Reaktion seitens der Polizei?

Außerdem wollte ich mit meinem Post den Einsatz der "Markierungsmunition" nicht direkt gut heissen. Ich finde den Gewalteiunsatz auf beiden seiten grundsätzlich schlecht. Nur hat unsere Polizei eben hoheitliche Aufgaben zu erfüllen (u.a. den Schutz von Personen Sachwerten, etc,.) Dazu sollte man dann eben auch geegnete "Werkzeuge" bereitstellen. Ob die besprochene Variante die geeignetste ist, fällt mir schwer zu beurteilen. Durch Waserwerfer- und Tränengaseinsatz werden auf jeden Fall auch Unbeteiligte beeinträchtigt.
 
Du siehst aber schon die Verhältnismäßigkeit? Die Polizisten werfen schließlich keine Steine zurück. Über die technische Ausstattung der "Farbmunition" wurde bisher nur spekuliert. Eine tatsächliche Gefährdung (nicht) Beteiligter kann also bislang auch nur vermnutet werden.
Was wäre denn eine angemessene Reaktion seitens der Polizei?

Außerdem wollte ich mit meinem Post den Einsatz der "Markierungsmunition" nicht direkt gut heissen. Ich finde den Gewalteiunsatz auf beiden seiten grundsätzlich schlecht. Nur hat unsere Polizei eben hoheitliche Aufgaben zu erfüllen (u.a. den Schutz von Personen Sachwerten, etc,.) Dazu sollte man dann eben auch geegnete "Werkzeuge" bereitstellen. Ob die besprochene Variante die geeignetste ist, fällt mir schwer zu beurteilen. Durch Waserwerfer- und Tränengaseinsatz werden auf jeden Fall auch Unbeteiligte beeinträchtigt.




Ich glaube grundsätzlich sehen wir die Sache ähnlich Schnokes. Das Problem ist das man natürlich bei Tränengas und Wasserwerfereinsätzen auch unbeteiligte treffen kann und ich bin der Meinung das man diese Mittel auch nicht einsetzen sollte wenn unbeteiligte daneben stehen. Die Polizei muß hoheitliche Aufgaben übernehmen, muß aber auch gewährleisten das keine unbeteiligten zu Schaden kommen, soll heißen wenn 10 Randalierer in einer Menge von 50 unbeteiligten Steine werfen, darf man dort nichts reinsprühen, strahlen oder schiessen weil man immer einen falschen erwischen kann. Ebenso wenn 5 unschuldige in einem Haufen von 50 Randalierern wären (ist nur nen Beispiel)... Sobald ein unbeteiligter verletzt werden kann, muß man von so Maßnahmen absehen!



Vielleicht sehen wir das aber alle auch falsch und es geht nicht um Paintball ähnliche Munition sondern wirklich nur um Farbmarkierer die nur durch sprühen jemanden kennzeichnen oder sowas...?
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Ich glaube grundsätzlich sehen wir die Sache ähnlich Schnokes. Das Problem ist das man natürlich bei Tränengas und Wasserwerfereinsätzen auch unbeteiligte treffen kann und ich bin der Meinung das man diese Mittel auch nicht einsetzen sollte wenn unbeteiligte daneben stehen. Die Polizei muß hoheitliche Aufgaben übernehmen, muß aber auch gewährleisten das keine unbeteiligten zu Schaden kommen, soll heißen wenn 10 Randalierer in einer Menge von 50 unbeteiligten Steine werfen, darf man dort nichts reinsprühen, strahlen oder schiessen weil man immer einen falschen erwischen kann. Ebenso wenn 5 unschuldige in einem Haufen von 50 Randalierern wären (ist nur nen Beispiel)... Sobald ein unbeteiligter verletzt werden kann, muß man von so Maßnahmen absehen!


Vielleicht sehen wir das aber alle auch falsch und es geht nicht um Paintball ähnliche Munition sondern wirklich nur um Farbmarkierer die nur durch sprühen jemanden kennzeichnen oder sowas...?
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naja man muss aber da immer ein wenig aufpassen. Ich habe kein Problem mit "Kollateralschäden" wenn ich ehrlich bin. Die Unschuldigen haben in diesem Fall wirklich Pech gehabt, so leid das einem tut aber so ist es nun mal! Ich kann niemals bei einem Polizeieinsatz ausschließen, dass unbeteiligte nicht verletzt werden, niemals kann man das ausschließen und schon gar nicht bei Menschenmengen. Von daher muss man diese Schäden einfach in Kauf nehmen. Ich kann ja schlechtens auf die "öffentliche Ordnung" verzichten, nur weil ich gegen Aggressoren nicht mehr einschreite, da ich eventuell auch Unbeteiligte schädigen könnte. Noch dazu bin ich der Meinung das man selten gänzlich unbeteiligt ist. Wer z.b. gestern in Hamburg war, mit schwarzen Klamotten durch die Stadt gelaufen ist und dann sagt er habe nicht gewusst was da passieren könnte, der ist schlichtweg nicht für voll zu halten. Und es gibt immer gewisse Möglichkeiten sich dem Geschehen zu entziehen ohne gleich größere Probleme zu bekommen. Es wird ja nicht auf jeden Fußballfan geschossen der in der Stadt unterwegs ist. Die "öffentliche Ordnung" ist nun mal ein sehr hoch anzusehender Punkt, da muss auch mal etwas für ihn Kauf genommen werden..
 
ich find farbe is noch nicht genug .. man sollte die bösewichte einspeeren ...
 
ich find farbe is noch nicht genug .. man sollte die bösewichte einspeeren ...


lern erstmal schreiben...

Draufhauen ist immer schön einfach, aber auch die "bösen Jungs" sind Teil einer lang gewachsenen Fankultur und solange diese weiterwächst, sich weiterentwickelt, sich verändert wird es die Bösewichte auch geben. Denn eins darf man hier nicht vergessen, die Fußballszene ist auch nichts weiter als ein Abbild unserer Gesellschaft!



Und solange wir es mit prügelnden Polizisten, durchgeknallten Funktionären, Schäubles poerversem Weltbild und ähnlichem zu tun haben, wird es Leute geben, die sich dagegen wehren, was ich perönlich für gut halte. Dass die Leute mal über die Stränge schlagen halte ich dabei auch für normal, wie am Beispiel Deutschland gut zu sehen ist. Den Hooliganismus gibt es so nicht mehr, der ist ausgewichen auf andere Schauplätze. Um die Stadien passieren mehr Sachen mit Ultrabeteiligung im ständig währenden Krieg Ultras vs. Polizei... Wer angefangen hat... Das weiß keiner mehr, man versucht sich nur noch gegenseitig zu provozieren und die Polizei freut sich, dass sie am längeren Hebel sitzt!



Hierzulande wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen, weil man scheinbar immernoch meint es mit den Hooligans von vor etlichen Jahren zu tun hätte, hier steht aber eine ganz andere Qualität auf der Straße und zwar Gruppen, die aus Jugendlichen bestehen, die früher noch ihr Heil in der Punk- oder in der Skinheadszene gesucht haben. Heute allerdings ist Fußball und dortige Aktivität weitaus attraktiver, da man meist nicht in eine politische Ecke gedrängt wird und sich dadurch im "normalen" Leben nicht so vielen Zwängen unterwirft. Es ist eine Art Identifikation, wie es sie vor Jahren noch nicht gab. In einer Zeit in der kaum noch ein Spieler aus Deutschland, geschweige denn aus der Region kommt sinkt auch hier die Identifikation mit der Mannschaft, mit dem Erfolg oder Mißerfolg. Die Schwelle der Unzufriedenheit liegt weit tiefer, da man den Spielern nicht so gern verzeiht wie das noch vor 10 Jahren der Fall war. Das Argument: Spiel verloren? Söldner! zieht nahezu immer.



So steht also die Identifikation mit der Gruppe und dem höheren Ziel, das man verfolgt im Vordergrund, die Jungs sehen sich als Retter des Fußballs, nicht als dessen Zerstörer. Diese Rolle bekleiden für sie Politiker, Funktionäre und Polizei.



Also ist zumindest bei uns eine ganz andere Qualität des Fandaseins unterwegs, die sich deutlich von Hooligans oder Kutten oder was auch immer unterscheidet. Hier sind andere Mittel als Repression und Gewalt von staatlicher Seite angesagt. Es würde manchmal schon reichen den Gästefans ein paar Trommeln und Fahnen zu genehmigen, um Ruhe um die Spiele herum zu schaffen, aber diesen Gedankenschritt geht bisher noch niemand. Da haben weder Fanprojekte noch SKBs etwas gebracht!



Und diese Entwicklung wird sich auch nicht ändern, solange es ignorante Fans gibt, die die ganze Macht des Gesetzes gegen ein paar 15 bis 20-jährige Hansel fordern, die gerade anfangen ein soziales Bewusstsein zu entwickeln, indem sie etwas sinnvolleres tun als sich auf Spielplätzen vollzusaufen.

Nur, wenn die Jungs jedes WE angegriffen werden und sich ständig Vorwürfe gefallen lassen müssen, werden sie dieses soziale Bewusstsein nie vollständig entwickeln oder es wird sogar ganz verkehrt. Das widerum führt auf lange Sicht zu einer Gewaltspirale in der sich Fans und Polizei nichts nehmen. Hier muss es also heißen, der klügere gibt nach, bzw. der mächtigere gibt nach. Dürfte wohl klar sein, wen ich damit meine...



Nochmal direkt an Dich Halfarfan94:

Mach Dir mal die Mühe lern die Szene kennen, die verschiedenen Schattierungen von Fans, ihre Absichten, ihr tun. Versuch mal von anderen Seite aus zu denken und wäge die beiden Seiten ab.





Sorry, dass ich so weit auholen musste und es evtl. für dieses spazielle Thema etwas übertrieben erscheint, aber das ganze Problem und seine Entstehung ist so vielschichtig, da könnte man ganze Romane drüber schreiben! Aber hierbei möchte ich es mal belassen
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geiler beitrag becht..aber für halfar94 is das eh alles zu hoch.. rhetorik ,ausdruck und iq ungenügend..
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Nur, wenn die Jungs jedes WE angegriffen werden und sich ständig Vorwürfe gefallen lassen müssen, werden sie dieses soziale Bewusstsein nie vollständig entwickeln oder es wird sogar ganz verkehrt. Das widerum führt auf lange Sicht zu einer Gewaltspirale in der sich Fans und Polizei nichts nehmen. Hier muss es also heißen, der klügere gibt nach, bzw. der mächtigere gibt nach. Dürfte wohl klar sein, wen ich damit meine...


also guter Beitrag, nur an dem Teil häng ich mich ehrlich gesagt auf! Wer Fehler macht der muss sich auch Vorwürfe gefallen lassen!

Und was die Sache mit dem nachgeben angeht? Ist das überhaupt möglich? Sollte man wirklich diese Gruppen einfach gewähren lassen? Vgl. Augsburg....da habe ich übrigens eine komplett andere Meinung wie die meisten hier im Forum
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naja man muss aber da immer ein wenig aufpassen. Ich habe kein Problem mit "Kollateralschäden" wenn ich ehrlich bin. Die Unschuldigen haben in diesem Fall wirklich Pech gehabt, so leid das einem tut aber so ist es nun mal! Ich kann niemals bei einem Polizeieinsatz ausschließen, dass unbeteiligte nicht verletzt werden, niemals kann man das ausschließen und schon gar nicht bei Menschenmengen. Von daher muss man diese Schäden einfach in Kauf nehmen. Ich kann ja schlechtens auf die "öffentliche Ordnung" verzichten, nur weil ich gegen Aggressoren nicht mehr einschreite, da ich eventuell auch Unbeteiligte schädigen könnte. Noch dazu bin ich der Meinung das man selten gänzlich unbeteiligt ist. Wer z.b. gestern in Hamburg war, mit schwarzen Klamotten durch die Stadt gelaufen ist und dann sagt er habe nicht gewusst was da passieren könnte, der ist schlichtweg nicht für voll zu halten. Und es gibt immer gewisse Möglichkeiten sich dem Geschehen zu entziehen ohne gleich größere Probleme zu bekommen. Es wird ja nicht auf jeden Fußballfan geschossen der in der Stadt unterwegs ist. Die "öffentliche Ordnung" ist nun mal ein sehr hoch anzusehender Punkt, da muss auch mal etwas für ihn Kauf genommen werden..


Nun, dann haben wir was das angeht eine gänzlich andere Meinung. Ich finde das es eben die Aufgabe der Polizei ist nur so vorzugehen das es KEINE Kollateral Schäden gibt! Ich denke Du würdest auch so denken, wenn Du mal Opfer werden würdest wenn Du zur falschen Stelle am falschen Ort bist und einfach nur Pech hast!

ch würde den Beitrag noch etwas differenzieren das man sich nicht wundern muß Probleme zu bekommen nur weil man in schwarzen Klamotten in Hamburg unterwegs ist...
 
Ich meine hier in erster Linie die völlig willkürlichen Verbote von Fanartikeln in der Fremde. Das ist so nicht hinzunehmen, grade wenn man an Jena denkt...

Direkt neben uns war der Heimblock, geschmückt mit Zaunfahnen, Doppelhaltern, Schwenkfahnen etc. Und bei uns? NIx gibts, Spruchband verboten (wurde mit Spraydosen morgens gesprüht), da es etwas nach Farbe roch... Das wurde von den Sicherheitskräften als Benzin gewertet... Nach einiger Diskussion war dann klar, dss der Ordnungsdienst uns vorwarf, das Teil mit Benzin getränkt zu haben, um es danach im Block anzuzünden... Gehts eigentlich noch?



Und solche Sachen schüren einfach unnötige Aggressionen. Deshalb ist das die Stelle zum Nachgeben. Es muss nicht sein, dass wie damals auf Schalke 30 Mann Kampfpolizisten in einen Block stürmen, weil dort eine Zaunfahne präsentiert wurde... Daraufhin gabs natürlich Ärger...



Deshalb einfach machen lassen, Fahnen sind doch nichts schlimmes, im Gegenteil! Und wenn diese Gründe um Krawall zu machen wegfallen, wird ein großer Teil v.a. er Ultraszene zufrieden sein. Wer dann doch noch irgendwas will, der muss dann eben mit den Konsequenzen rechnen, die ja allgemein bekannt sind. Aber hier gilt wie überall, man kann ganz schön viel ansellen, wenn man sich nicht erwischen lässt. Lässt man sich erwischen und kriegt auf die Mütze, dann sprech auch ich den Leuten ab in Zukunft nochmal "Fußballfans sind keine Verbrecher" zu rufen. Dann wissen sie, dass sie was illegales tun!
 
Oder lasst mich mal einen ganz anderen Ansatz aus der Bürokratietheorie bringen.



Hinter den ausführenden Bereitschaftspolizisten steht ein ausgebauter Bürokratieapparat, der die Einsätze plant, die Stadionverbote verwaltet, die G-Sport führt und so weiter.



Diese Leute sind zum größten Teil Beamte, steigen also nicht durch gute Leistungen auf wie andere und erzielen an sich ein niedrigeres Gehalt als auf dem freien Markt, Einkommen kann also nicht der Hintergrund des Strebens der Bürokraten sein. Also gibt es andere Motivationen für ihn.



Aber welche?

1. Macht und Prestige:

Der Bürokratieapparat wird durch Einsätze wie den in Augsburg bestärkt. Der Einsatz verhinderte Gewalt durch Fußballfans und beschützte einen Ordner. "Man hat sich gegen die Gewalttäter gewehrt" Das ist eine Prestigeträchtige Sache. Auf die Stellungnahmen von Jena oder dem FCK wird geschissen, man hatte natürlich Recht. Somit erwirbt man sich in den Augen der breiten Masse Prestige. Macht erlangt man dadurch, dass "das Büro" nicht unnötig ist, amn hat ja grade erst gezigt, wie wichtig man ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, gäbe es weniger Polizeieinsätze würde das die Kosten nicht mehr rechtfertigen, das Büro würde unnötig werden, damit die Inhaber an Macht und Prestige verlieren, wenn z.B. der Haushalt gekürzt wird. Deshalb muss man manchmal auch unnötig zeigen, dass man noch da ist, um die Mittelkürzung zu vermeiden.



Macht kann auch durch Regulierungen, Gebote, und Verbote ausgeübt werden, was ja beim Fußball schon zum Alltag gehört, siehe Glasverbot in der Innenstadt gg Köln! "Wir wussten nicht, dass es um nichts mehr geht und als wir es dann wussten,. wäre es zu teuer gewesen, kein Glasverbot zu machen" (sinngemäßes Zitat eines Ordnungsbeamten am Bahnhof.



Auch könnte man hier einen hohn Personalbestand anführen, also Leute auf die man Arbeit abwälzen kann etc.



2. Sicherheit

Da der Beamte nur sehr wenigen Risiken unterliegt, jedoch deutlich weniger Geld verdient als ein Mann in der freien Wirtschaft, hat er ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis. Deshalb hält auch keiner seinen Kopf hin und jeder wird - egal was er tut - verteidigt. Das einzige was einem Beamten gefährlich werden kann ist ein Diziplinarverfahren, deshalb tut er lieber nichts, vor allem unternimmt er keine Reformen, alles verharrt im Status Quo. Es besteht kein Interesse etwas an den herrschenden Umständen zu ändern.



Das war zwar jetzt sehr kurz mit wenig Detailfülle, allerdings muss man diese Facette auch bdenken. Die G-Sport hat z.B. überhaupt keine Aussagekarft mehr darüber, ob jemand tatsächlich ein Gewalttäter Sport ist. Jeder der beim Fußball in eine Personenkontrolle gerät und sei es in eine Verkehrskontrolle mit dem Auto in der Nähe des Stadions, kann in dieser Datei landen. Geschlossen wird sie aber nicht, steht ja ne Bürokratie dahinter, die nicht unnötig sein will und alles dafür tut den aussenstehenden als wichtig zu erscheinen => unbegründete Ausreiseverbote gegen Behinderte, die angeblich Hooligans seinen, nur mal so als Beispiel...



D.h. alle Regulierungen, die stattfinden haben jemanden, dem sie nützen. Nicht weil es etwa die Sicherheit erhöht, wenn Fahnen verboten werde und trommeln abgegeben werden müssen. Nein, sie erhöhen den Personalbestand, es braucht ja Leute, die das kontrollieren und wer würde schon gern darauf verzichten.



Naja, der einzelne Polizist hat da wohl was dagegen (wobei es vielen echt zu gefallen scheint, wenn sie endlich mal draufhauen dürfen), aber der ist ja auch nur unterhalb der Bürokratie angesiedelt un d lediglich Befehlsempfänger.



Sieht man die ganze Sache so, dann wird sich nie etwas ändern, im Gegenteil, es wird sich tendenziell eher noch verschglechtern, hin zu mehr Kontrolle, zu mehr Regulierungen und Verboten. Wir sind an dem Punkt angelangt an dem die Bürokratie, die hinter den Stadionverboten und den überharten Einsätzen steht nicht mehr einen Zweck hat, sondern dies alles nur um ihrer selbst Willen tut. Es ist ein Selbstzweck.
 
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