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Aus dem Kicker

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Kaiserslautern: Lembi überzeugt als "Nummer sechs" - Kicker vom 12.12.2005



Wolf-Team hält das Versprechen



Der 1. FCK hielt, was Wolfgang Wolf versprach: "Wir wollten uns so teuer wie möglich verkaufen." Sogar eine Sensation war drin. Doch Ervin Skela versagte beim Elfmeter, der das 2:2 bedeutet hätte.



Der neue Trainer ist nicht nachtragend. Zum Glück für Hervé Lembi, der eigentlich schon beim Einstandsspiel des Henke-Nachfolgers verspielt hatte, nach nur 33 Minuten wegen einer passiven, provozierend lustlosen Spielweise vom Platz geholt wurde, sich den Zorn seines Chefs einhandelte.



Wolf redete dem 30-Jährigen eindringlich ins Gewissen, machte ihm unmissverständlich klar, sich derartige Darbietungen nicht zweimal bieten zu lassen. Und erwartete vom kongolesischen Nationalspieler in München Wiedergutmachung. Die gelang beim Sonderauftrag, im defensiven Mittelfeld an der Seite von Kapitän Marco Engelhardt durch kompromissloses Zweikampfverhalten für mehr Ordnung zu sorgen.



Eine neue Aufgabe, aber keine ungewohnte Rolle für Lembi, der als rechter (Aushilfs)-Verteidiger zuletzt wenig Leistung bot. "Jetzt spielt er das, wofür er einmal geholt wurde", begründete Wolf die Versetzung. Lembi war vor dreieinhalb Jahren für 2,5 Millionen Euro aus Brügge gekommen. Als Nummer "6" - ohne sich seitdem auf seiner Wunschposition beim FCK jemals bewähren zu dürfen. München war ein vielversprechender Neuanfang, nicht nur für Lembi.
 
schön beschrieben - ich glaube, endlich hat er seine Position (wieder)gefunden und kann an die guten Leistungen der letzten Runde anknüpfen.
 
Schalke: Vizemeister trennt sich vom Trainer - 12.12.2005 11:40

Ralf Rangnick muss gehen

Der FC Schalke 04 hat sich am Montag von seinem Trainer Ralf Rangnick getrennt. Auf einer Sitzung am Vormittag entschied sich der Vorstand für diesen Schritt, nachdem Rangnick einen Tag vor dem Heimsieg gegen Mainz (1:0) seinen Abschied zu Saisonende angekündigt hatte.

Seine vierte Trainerstation in der Bundesliga ist Geschichte: Ralf Rangnick.

Ein schnelles Ende der Zusammenarbeit zwischen Rangnick und S04 hatte sich danach abgezeichnet. Der Trainer, der sich "einer systematischen Demontage durch den Vorstand" (Rangnick) ausgesetzt sah, besaß nach seinem Entschluss, seine Zelte in Gelsenkirchen abzubrechen, keinerlei Rückendeckung mehr im Vorstand.

Vor dem Spiel gegen Mainz verabschiedete sich der 47-Jährige bereits von den Fans auf einer Ehrenrunde. "Ich wollte mich doch nur bei den Fans für die Unterstützung im Jahr 2005 bedanken", so der beim Schalker Anhang hoch im Kurs stehende Rangnick, der zu Protokoll gab, dass er die "Zeremonie" nicht geplant habe.

"Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat", urteilte hingegen Finanz-Chef Josef Schnusenberg und fügte bereits am Wochenende hinzu: "Reisende soll man nicht aufhalten." Rangnicks Intimfeind auf Schalke, Manager Rudi Assauer, darf sich nun als Sieger im Machtkampf betrachten.

Nachfolge: Hitzfeld und Sammer werden gehandelt

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Ralf Rangnick

Ralf Rangnick hatte seinen Dienst beim FC Schalke 04 als Nachfolger von Jupp Heynckes am 28. September 2004 angetreten und die "Königsblauen" danach zur Vizemeisterschaft geführt. Zudem lösten die "Knappen" dadurch das Ticket für die Champions League. In der laufenden Runde verlor S04 unter dem früher auch in Hannover, Stuttgart und Ulm als Bundesliga-Coach tätigen Schwaben zwar nur ein Spiel (0:1 beim HSV), konnte aufgrund zahlreicher Unentschieden jedoch nicht wie erhofft Kontakt zur Spitze halten. In der Königsklasse schied Schalke als Gruppendritter nach einem abschließenden 2:3 beim AC Mailand aus und spielt nach der Winterpause im UEFA-Pokal weiter. Der sportliche Tiefpunkt in dieser Runde war zweifellos das 0:6 in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Eintracht Frankfurt.

Ralf Rangnick ist bereits der sechste Trainer in der laufenden Saison, der vorzeitig gehen musste. Klaus Augenthaler (Bayer Leverkusen), Wolfgang Wolf (1. FC Nürnberg), Ewald Lienen (Hannover 96), Michael Henke (1. FC Kaiserslautern) und zuletzt Norbert Meier (MSV Duisburg) mussten zuvor ihren Hut nehmen.

Als heißeste Nachfolgekandidaten gelten beim siebenmaligen deutschen Meister Ottmar Hitzfeld (56) und Matthias Sammer (38). Neben der entsprechenden Reputation erfüllen beide ein weiteres entscheidendes Kriterium: Sie sind, wie etwa auch Klaus Augenthaler (48), kurzfristig verfügbar. Auf die ebenfalls gehandelten Bert van Marwijk (53) - der heutige Dortmunder stand zu Feyenoord-Zeiten schon auf Assauers Wunschliste -, Guus Hiddink (59, Eindhoven, Nationaltrainer Australiens) und Christoph Daum (52, Fenerbahce) trifft dies nicht zu. Hitzfeld verfolgt zwar grundsätzlich einen anderen Zeitplan: "Ich habe vor, ab dem 1. Juli 2006 wieder Trainer zu sein. Ich will mir erst im Mai Gedanken machen, wo ich arbeite." Doch wäre angesichts seines Anspruchs, weiterhin Meisterschaften zu sammeln, Schalke der Klub, der Hitzfeld in Deutschland reizen könnte.
 
9. Elfmeter + + + Halfar ( 17) gibt Bundesligadebüt

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Altintop erlebt Spießrutenlaufen





Sechs Spiele ohne Torerfolg, die WM in Deutschland ohne die Türkei – damit nicht genug für Halil Altintop, der mit zehn Toren in den ersten neun Spielen zu den Senkrechtstartern dieser Saison zählt.

Vor der Reise nach München erlebte der derzeit glücklose Stürmer ein schlimmes Spießrutenlaufen.

Beim Stadtbummel in Kaiserslautern war er nicht nur angepöbelt, sondern sogar bedroht worden. Altintop zum Horrorszenario vor seinem 23. Geburtstag am vorigen Donnerstag: „ Einer, der leicht angetrunken war, sagte: Ich stech' dich ab!“ Altintop ließ sich durch die Anfeindung nicht provozieren, will die Eskalation auch nicht überbewerten: „ Emotionen sind normal. Hier allerdings wurde eine Grenze überschritten.“

Obwohl erst mit dritten Jahr Profi, hat er gelernt, mit Druck und Kritik umzugehen. Er kann nachvollziehen, dass die Pfälzer Fans mit den augenblicklichen Leistungen der „ Roten Teufel“ unzufrieden sind: „ Ich weiß, die Leute hier setzen große Hoffnungen in mich.

Doch im Moment läuft es einfach nicht.“ In München zeigte er Aufwärtstrend, holte er gegen Lahm einen Elfmeter heraus, den Skela vergab. An Fahnenflucht“ in der Winterpause denkt er nicht. Obwohl sein Wechsel zu Schalke im Sommer beschlossene Sache ist, plant er die Rückrunde fest mit Lautern: „ Ich will mithelfen, das der 1. FCK in der Bundesliga bleibt.“
 
KAISERSLAUTERN: Skelas vierter Fehlschuss beim

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Wolf- Team hält das Versprechen





Der 1. FCK hielt, was Wolfgang Wolf versprach: „ Wir wollten uns so teuer wie möglich verkaufen.“

Sogar eine Sensation war drin.

Doch Ervin Skela versagte beim Elfmeter, der das 2: 2 bedeutet hätte.

Der neue Trainer ist nicht nachtragend. Zum Glück für Hervé Lembi, der eigentlich schon beim Einstandsspiel des Henke­ Nachfolgers verspielt hatte, nach nur 33 Minuten wegen einer passiven, provozierend lustlosen Spielweise vom Platz geholt wurde, sich den Zorn seines Chefs einhandelte.

Wolf redete dem 30 – Jährigen eindringlich ins Gewissen, machte ihm unmissverständlich klar, sich derartige Darbietungen nicht zweimal bieten zu lassen. Und erwartete vom kongolesischen Nationalspieler in München Wiedergutmachung. Die gelang beim Sonderauftrag, im defensiven Mittelfeld an der Seite von Kapitän Marco Engelhardt durch kompromissloses Zweikampfverhalten für mehr Ordnung zu sorgen.

Eine neue Aufgabe, aber keine ungewohnte Rolle für Lembi, der als rechter ( Aushilfs) – Verteidiger zuletzt wenig Leistung bot. „ Jetzt spielt er das, wofür er einmal geholt wurde“, begründete Wolf die Versetzung. Lembi war vor dreieinhalb Jahren für 2,5 Millionen Euro aus Brügge gekommen. Als Nummer „ 6“ – ohne sich seitdem auf seiner Wunschposition beim FCK jemals bewähren zu dürfen. München war ein vielversprechender Neuanfang, nicht nur für Lembi.
 
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ANALYSE





VON ULI GERKE, HARALD KAISER UND BERND SALAMON

PERSONAL

Bayern mit drei Änderungen im Vergleich zum 1: 1 in Brügge: Der wiedergenesene Lucio und der in der Champions League gesperrte Sagnol kehrten ebenso zurück wie Zé Roberto, draußen blieben Lizarazu, Hargreaves und der rotgesperrte Deisler. Drei Änderungen auch bei Lautern nach dem 1: 5 von Hannover: Bellinghausen, Blank und Schönheim spielten für Reuter ( Rückenprobleme), Mikic ( Oberschenkelzerrung) und Zandi.

SYSTEM UND TAKTIK

Die Bayern wie gewohnt im 4- 4- 2­ System, in dem sich Demichelis als defensiver Abräumer vor der Kette Skela annahm. Bei eigenem Ballbesitz ließ sich Pizarro ein wenig ins Mittelfeld zurückfallen, um sich mehr in das Spiel einzubinden, Ballack rückte dafür häufig in die Spitze. Mit Flanken von den Außen oder Flachpässen zwischen Außenund Innenverteidiger sollte die Abwehr der Lauterer ausgehebelt werden, die wiederum

von zwei defensiven Mittelfeldspielern abgesichert wurde. Lembi und Engelhardt kümmerten sich dabei wechselweise um Ballack, bei Ballverlust eilten zudem noch die offensiven Außen zurück und bildeten dann eine zweite Viererkette. Hertzsch wiederum bewegte sich bisweilen ein Stück vor, um Zé Roberto, der häufiger als sonst in die Mitte zog, früh in Empfang zu nehmen.

SPIELVERLAUF

Bayern, wie erwartet dominant, zeigte sich überlegen, bei Standards gefährlich und mit der Lufthoheit. Lautern, mit schnellem Umschalten, aber nur bis zum Strafraum gefällig, kam mit der ersten wirklichen Chance zum Ausgleich. Die zweite Hälfte konnten die Gäste weitaus offener gestalten, verpassten jedoch die Überraschung, da Skela den Elfmeter vergab, der Abschluss zu lax geriet.

FAZIT

Ein Arbeitssieg der Bayern, die am Anfang dominierten, schließlich das Ergebnis über die Zeit brachten. Für Lautern war mehr drin.
 
MÜNCHEN: Zum 83. Mal in Folge nach 1: 0 unbesiegt

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Kahn macht Bayern zum Herbstmeister





Gegen Lautern dürfen Münchens Abwehrspieler getrost hinlangen, Oliver Kahn bügelt's wieder aus. Die letzten drei Strafstöße in der Bundesliga parierte der Nationaltorhüter alle gegen Kaiserslautern. Der gestrige machte die Münchner zum Herbstmeister.

Zum 15. Mal bereits hat der FC Bayern dieses Zwischenziel erreicht.

Nach dem 2: 1 gegen die Pfälzer in Felix Magaths 50. Bundesligaspiel als Bayern- Trainer sind die Münchner vor dem letzten Vorrundenspiel in Dortmund mit vier Punkten Vorsprung vom HSV nicht mehr abzufangen. „ Wir wollten diesen Titel“, sagt Kapitän Oliver Kahn. In der knapp sechswöchigen Punktspielpause werde man nun zufrieden auf die Tabelle schauen, „ aus diesem Bild kannst du zusätzliche Motivation schöpfen“.

Die dürfte auch Roy Makaay verspüren nach seinem achten Saisontreffer und einer Durststrecke von 399 torlosen Pflichtspielminuten. Erneut stand der Torjäger in der Anfangsformation, obwohl er sich erstmals in seinen zweieinviertel Jahren bei Bayern heftiger Kritik

ausgesetzt sieht. Nach sechs Toren in den ersten drei Saisonspielen hatte die Fachwelt noch gerätselt, ob der 30- Jährige vielleicht sogar den 40- Tore- Rekord Gerd Müllers brechen könne; doch dann rätselte Makaay selbst. Seit Ende August hatte Holländer nur noch drei Pflichtspieltore erzielt – einen beim 3: 1 gegen Bremen, zwei beim 4: 0 gegen Rapid; in Brügge am Mittwoch war der 30- Jährige erstmals seit dem ersten Spieltag der Saison 2004/ 05 ( 2: 0 in Hamburg) zur Halbzeit ausgewechselt worden. „ Die fehlenden Tore sind keine Frage der Qualität“, sagt Magath, „ sondern eine Kopfsache. Er muss die Sicherheit zurückkriegen.“ Dies sieht der Trainer nun als eine seiner Hauptaufgaben im Wintertrainingslager in Dubai ( 6.

bis 16. Januar) an.

Ohnehin spricht nach der Winterpause das Gesetz der Serie für die Bayern: In zwölf von 14 Fällen holten sie als Herbstmeister später auch den Titel; insgesamt wurde der Vorrundenerste in 42 Jahren 29 Mal auch Meister, also in gut 69 Prozent der Fälle.
 
Also ich habe auch rote Teufelchen auf der Unterhose, bei der Diskussion de KicKer Noten stelle ich aber ( aus meiner Sicht ) immer wieder fest, daß die meisten auch eine teufelchen Brille aufhaben.
 
ach, und weil Skela den Elfer verschoss, gab´s ´ne 5??
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Typisch Kicker...
Halte ich nicht für falsch *in Deckung geh*

Des war einfach eine saublöde Aktion sich den Ball zu schnappen obwohl er doch wahrscheinlich selbst weiß dass er nicht der sicherste vom Punkt ist.
 
... hat nur relativ sicher in Köln getroffen... Ich hatte zwar auch kein gutes Gefühl, aber das kann doch kein Kriterium sein, gibt vielleicht den Ausschlag von 1 zu 1,5, mehr aber nicht!
 
Also ich habe auch rote Teufelchen auf der Unterhose, bei der Diskussion de KicKer Noten stelle ich aber ( aus meiner Sicht ) immer wieder fest, daß die meisten auch eine teufelchen Brille aufhaben.
die kicker noten sind größtenteils unfug.. und das betrifft nicht nur den fck..
 
"Wir müssen gegen Frankfurt gewinnen, egal wie." FCK-Kapitän Marco Engelhardt bringt es auf den Punkt. Die Lage des Bundesliga-Schlusslichts Kaiserslautern vor dem Südwest-Vergleich gegen die Eintracht ist prekär - bei einer weiteren Schlappe wird es schwer, den Absturz ins Unterhaus noch zu verhindern. Die Hessen befinden sich dagegen kurz vor dem Fest in Feierlaune.

Seit zwölf Spielen warten die "Roten Teufel" auf ihren dritten Saisonsieg, die vergangenen sechs Heimspiele auf dem einst vom Gegner so gefürchteten Betzenberg konnten nich gewonnen werden. Und selbst der Trainerwechsel Henke/Wolf wirkte sich bislang in keinster Weise auf das Punktekonto des viermaligen deutschen Meisters aus.



"Wir sind zum Siegen verdammt. Das Spiel ist der pure Existenzkampf", weiß der dreimalige Nationalspieler Engelhardt vor der Begegnung, die am 15. Spieltag wegen Sicherheitsbedenken abgeblasen werden musste. Vor dem ursprünglichen Termin am 3. Dezember waren Risse in einem Stahlträger der Stadiondachkonstruktion entdeckt worden.



Die Mängel sind nun behoben, die fehlende Stabilität in der Mannschaft von Wolfgang Wolf ("Wir haben uns noch lange nicht aufgegeben") beileibe nicht. Obschon die FCK-Profis beim Auftritt in der Allianz Arena am vergangenen Sonntag (1:2) durchaus zu gefallen wussten. Vor der Winterpause muss der Traditionsverein das Ruder nun herumreißen, um nicht völlig ohne Hoffnung in die Rückrunde zu gehen.



Drei FCK-Heimspiele in sechs Tagen - Die Eintracht hat Blut geleckt



Gelegenheit dazu bieten die beiden Heimspiele gegen Frankfurt und am Samstag gegen das ebenfalls angeschlagene Wolfsburg. Zwei "brutal schwere Spiele", wie Mittelfeldmotor Ervin Skela prognostiziert. Sechs Punkte, dazu ein Pokalerfolg am kommenden Dienstag im Derby gegen Mainz 05 könnte doch noch für frohe Weihnachten in der Fritz-Walter-Stadt sorgen.



Während das FCK-Lazarett gut gefüllt ist, und Wolf zudem noch um den Einsatz der angeschlagenen Lembi (Risswunde am Knöchel) und Macho (Knie verdreht) bangt - für den Österreicher könnte erstmals Youngster Fromlowitz im Kastens stehen -, kann Eintracht-Coach Friedhelm Funkel weitgehend aus dem Vollen schöpfen.



Nach 14 Punkten aus sieben Spielen haben die Hessen "Blut geleckt". Der Vormarsch im Tableau könnte das Team um Kapitän Jermaine Jones bei einem klaren Sieg bis auf Rang acht führen. "Wir müssen in Lautern gewinnen, damit wir einen schönen Winter haben", fordert Jones, und Torjäger Amanatidis pflichtet ihm vor seiner Rückkehr zum Ex-Klub bei: "Wir brauchen die drei Punkte und wollen sie auch holen."



Quelle: Kicker
 
Kaiserslautern: Rettungsmaßnahmen greifen nicht

Wolfs Rezepte bringen keine Wende



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Auch das erste Heimspiel für Wolfgang Wolf brachte kein Ende der schwarzen Serie. Seit dem 27. August (3:2 in Köln) ist der 1. FCK nun schon, in mittlerweile 13 Spielen, ohne Sieg.



Und der neue Pfälzer Coach wartet weiter auf seinen ersten Punkt. "Das war kein gutes Spiel von uns, aber wir waren von Beginn an aggressiv, haben der Frankfurter Offensive kaum Entfaltungsmöglichkeiten gegeben", sagte Trainer Wolfgang Wolf.



Doch das alleine reichte nicht. Die Rettungsmaßnahmen von Wolf greifen einfach nicht. Seit seinem Amtsantritt versucht Wolf, erfahrenen Spielern wie Marco Engelhardt, Ingo Hertzsch, Marcelo Pletsch und Ervin Skela den Rücken zu stärken. Doch die haben Mühe, gerade Skela enttäuschte wieder. Der Mittelfeldspieler, der in München mit einem Elfmeter scheiterte, spielte katastrophal und ging völlig unter. Zu allem Unglück fälschte er den Ball des Frankfurters Chris derart unglücklich ab, dass Weissenberger plötzlich alleine vor Torwart Macho auftauchte und zur Führung traf. Symptomatisch für Wolf: "Den hätte Skela nur stoppen müssen, doch der Ball ist ihm unter dem Fuß durchgerutscht, das ist bitter." Es war im Übrigen für den Albaner das erste Wiedersehen mit Frankfurt nach seinem Weggang 2004. Auch beim zweiten Tor war es Routinier Hertzsch, der den entscheidenden Fehler machte und das Abseits aufhob. "Danach haben wir die Ordnung verloren", kommentierte Teammanager Olaf Marschall, der sich einen Spieler sucht, "der das Heft mal in die Hand nimmt".



Doch trotz der deprimierenden Ausgangsposition hält Wolf nichts für verloren. "Es gibt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Mit einem Sieg sind wir wieder dran", sagt er. Und der soll gegen Wolfsburg her, "koste es, was es wolle", so der Coach. Vielleicht auch mit Halil Altintop, der gegen Frankfurt mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt wurde. Wolf rechnet für Samstag mit dem türkischen Angreifer, der heute in die Schweiz muss, um zu den Ereignissen des WM-Qualifikationsspiels in Istanbul Stellung zu nehmen.
 
Koste es was es wolle ( <---- Paßt gut
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) ,aber das habe ich vor dem Frankfurt Spiel auch schon hundert mal gelesen und gehört!
 
Was soll der Wolf auch schon anderes sagen - aber er weiss sicher auch und ich glaub er hat das ja auch schon in Interviews gesagt, dass die Qualität der Mannschaft, so wie sie jetzt ist, nicht reicht um den Klassenerhalt zu schaffen. Muss schon schlimm sein im täglichen Training Grobmotorikern wie Blank,Pletsch oder Hertzsch Technik beizubringen. Hoffentlich wird der Abstand zur Winterpause nicht noch grösser und die angekèndigten Tranfers bringen was, sonst reicht das nicht.
 
Einwurf von Klaus Toppmöller - 15.12.2005 11:55

Lauterer Team fehlt die Qualität für Bundesliga



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FCK gegen Eintracht, ein Spiel zweier Klubs, an denen mein Herz hängt. Die unterschiedliche Entwicklung der beiden Traditionsvereine ist keine Überraschung für mich. Die Frage, wer zittern muss, ist schnell beantwortet: Die Eintracht wird jedenfalls nicht absteigen!

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Und Lautern? Das augenblicklichen Spielermaterial reicht nicht zum Überleben. Mit Wolfgang Wolf hat Vorstandschef René C. Jäggi endlich einen Trainer mit Pfälzer "Stallgeruch" geholt. Hoffentlich ist es nicht schon zu spät für die Wende. Allen Verantwortlichen ist inzwischen klar: Ohne Verstärkungen sind die "Roten Teufel" nicht zu retten.



Frankfurt ist nach Jahren als Fahrstuhlmannschaft wieder auf dem richtigen Weg. Das Team, das dort zusammengestellt wurde, das passt, hat Zukunft. Man kann Vorstandschef Heribert Bruchhagen nur gratulieren. Er hatte die Stärke, in der Krise an Friedhelm Funkel festzuhalten. Top, was das Duo leistet.



Basis für den Aufschwung sind junge Talente, die nach oben wollen: Benjamin Köhler, Patrick Ochs, Christopher Reinhard. Die stehen erst am Anfang, werden richtig gute Fußballer werden. Das ist ein Chris schon. Oder Ioannis Amanatidis. Spieler eben, mit denen die Eintracht weit kommen kann. Wenn ihnen die Jungs nicht weggekauft werden . . .



Dass etwas wachsen muss, wurde in Lautern unterschätzt. Es wurden zu viele mittelmäßige Ausländer gekauft, von denen sich etliche nicht mit dem Klub identifizierten. Dies führte auch zur Entfremdung von den Fans. Diese Mannschaft hat nicht genügend Qualität für die Bundesliga. Wolf braucht ein glückliches Händchen, um leistungswillige Neue zu finden. Die Auswahl im Winter ist nicht groß. Und wer kommt schon zu einem Klub mit dieser schlechten Perspektive?



1996 war der Abstieg ein Betriebsunfall. Diesmal würde eine Rückkehr weitaus schwieriger. Weil auch die Fans bitter enttäuscht sind und nicht mehr so mitziehen wie früher.



Der 1. FCK am Abgrund, Saarbrücken in der 2. Liga und Trier in der Regionalliga weit hinten: Oh weh, Südwesten!
 
1996 war der Abstieg ein Betriebsunfall. Diesmal würde eine Rückkehr weitaus schwieriger. Weil auch die Fans bitter enttäuscht sind und nicht mehr so mitziehen wie früher.


Blabla Toppi...geh zurück in deine Kneipe!



Wir Fans werden auch nach einem Abstieg wie eine Wand hinter unserem Verein stehen.
 
Was ist daran Bla Bla ? Eine Rückkehr wäre schwieriger, weil man nicht mal ein funktionierendes Grundgerüst hat und die Enttäuschung der Fans sieht man an den schwindenden Zuschauerzahlen. Eine nüchternes Fazit.
 
Yep,im Moment hat er einfach Recht!



Allerdings bin ich gespannt,WENN der Abstieg feststeht,ob da nicht doch eine andere Reaktion aus dem Fanlager kommt! Das es dann nicht doch heißt,alle für den FCK,JETZT!



Mich würde es freuen,und ja,ich würde auch (natürlich) mitmachen!
 
Die Reaktion wird kommen, sofern man die richtige Schlüsse aus der Situation zieht und der Fan erkennt, dass es wieder nach vorn geht. Dazu muss allerdings eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz stehen.
 
...und die Enttäuschung der Fans sieht man an den schwindenden Zuschauerzahlen. Eine nüchternes Fazit.


Ich bezog mein "Blabla" nur auf die Passage die ich zitierte.



Schwindende Zuschauerzahlen? Mit 30.000, die es im Schnitt wohl werden sind wir durchaus gut dabei, wenn man die sportlichen Leistungen beachtet. Wenn ich mir angucke, was vor ein paar Jahren in Bremen los war (zu Zeiten Dörners oder de Moos`, also direkte Rehhagel-Nachfolger), da ging gar nichts mehr, Zuschauermäßig.



Ich denke es wird eine Trotzreaktion kommen und der FCK wird in der zweiten Liga bestehen.



@ devil: In der Zweiten gäbe es eine komplett andere Mannschaft, da bin ich sicher.
 
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