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Anonymous

Schwebius

Well-Known Member
Ich dachte, da Anonymous wohl gerade die Freilassung eines ihrer Mitglieder, welches Geisel einer mexikanischen Drogen-Bande erpresst hat und heute der 05.11 ist, eröffne ich mal nen Thread zu Anonymous. Wir hatten ja zuletzt schon eine diskussion zu ihnen.

Wie steht ihr zu der Gruppe?

Sind sie gefährlich? Oder doch die Möglichkeit sich als "einfacher Mann" zur Wehr zu setzen?

Oder sind solche "Hacker-Attacken" nicht der Rede wert?



Bin mal auf die angekündigten Aktionen gespannt. Heute soll "Fox-Hunt" beginnen, da der TV-Sender Fox die Demonstranten gegen die Banken übel beschimpft hat.

Zudem soll laut Gerüchten der Umfang der Datenspeicherung von Facebook publik gemacht werden.
 
Naja was heißt Mitglieder, was heißt Gruppe. Anonymous ist ein Kollektiv. Anonymous kann jeder sein. Und das finde ich zumindest bedenklich. Zwar distanziert sich "Anonymous" immer wieder von bestimmten Aktionen (wie auch immer das bei einem offenen Kollektiv gehen soll), aber im Grunde kann jedes Skriptkiddie unter dem Deckmantel von Anonymous ******e verzapfen. Ich finde gut, wenn sich Menschen zur Wehr setzen. Allerdings heiligt der Zweck nicht immer die Mittel. Und daran habe ich in diesem Fall nicht gerade selten meine Zweifel.
 
Heute soll "Fox-Hunt" beginnen, da der TV-Sender Fox die Demonstranten gegen die Banken übel beschimpft hat.
Zudem soll laut Gerüchten der Umfang der Datenspeicherung von Facebook publik gemacht werden.


Beides an sich gute Sachen. Aber: Ist auch nur meine subjektive Meinung.



Wenn Anonymus merkt, was für eine Macht sie haben, dann kann das alles auch sehr gefährlich werden. Zumal es die Meinungsfreiheit von Fox einschränkt. Ich möchte niemals zu einer Minderheit gehören, die von irgendeiner Gruppe angefeindet wird.



Ich glaub auch nicht, dass du ausschließlich durch Aktionismus irgendwelche Probleme löst. Anonymous geht damit keine Ursachen an, sondern bekämpft nur Symptome. Womit sie nicht besser sind, als so viele der Politiker.



Zudem zeigt Anonymus damit auf, was alles geht. Man stelle sich eine Gruppe Bad-Anonymus vor, die unsere Krankenkartendaten knacken, die uns Kinderpornos auf den Rechner laden, ja die einen Krieg zwischen Iran und Israel provozieren, und und und.



Mich nervt auch dieses ganze "Wir sind die 99%" der Occupy Bewegung. Anfangs war das sicher charmant gedacht, aber mittlerweile glauben doch immer mehr daran. Und dann gibt es wieder nur 1% und 99%, sprich wenig Alternativen. Ich möchte aber nicht alternativlos sein. Ich möchte selbst entscheiden, ob ich zu 1% gehöre, zu 99%, zu 45 oder 23! Dieses schwarz-weiß Denken löst doch auch keine Probleme, sondern verschärft sie eher.
 
Ich dachte, da Anonymous wohl gerade die Freilassung eines ihrer Mitglieder, welches Geisel einer mexikanischen Drogen-Bande erpresst hat und heute der 05.11 ist, eröffne ich mal nen Thread zu Anonymous. Wir hatten ja zuletzt schon eine diskussion zu ihnen.
Wie steht ihr zu der Gruppe?

Sind sie gefährlich? Oder doch die Möglichkeit sich als "einfacher Mann" zur Wehr zu setzen?

Oder sind solche "Hacker-Attacken" nicht der Rede wert?



Bin mal auf die angekündigten Aktionen gespannt. Heute soll "Fox-Hunt" beginnen, da der TV-Sender Fox die Demonstranten gegen die Banken übel beschimpft hat.

Zudem soll laut Gerüchten der Umfang der Datenspeicherung von Facebook publik gemacht werden.


Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Internets und der Abhängigkeit des Wirtschaftslebens von Technologie und Netzwerken kann diese Gruppe eine bedeutende Entwicklung anstoßen. Die Frage ist, was sie dann mit ihrer eigenen Bedeutung anfängt - da kommen dann die Strukturen von Anonymous ins Spiel. Macht wird immer dann problematisch, wenn sie mißbraucht wird. Aufgrund der losen Organisationsform steht zu befürchten, dass sich da viele Trittbrettfahrer und solche Leute hinten dranhängen, die unter dem Deckmantel des Namens vielleicht Straftaten begehen. Bislang kann/will ich jedenfalls an die propagierte "Robin Hood"-Ausrichtung von Anonymous nicht so ganz glauben.



Man wird sehen, ob sich Anonymous zum willkommenen Gegengewicht gegen Facebook, Google und andere Datenkraken entwickelt, oder ob man es mit einer unberechenbaren Internetguerilla zu tun hat.
 
Ich stehe recht offen zu anonymous, da es keine Gruppe, sondern eher eine Bewegung ohne organisierte oder formelle Mitgliedschaften ist. Es ist eher ein kollektiver Habitus von technisch versierten und gesellschaftlich/politisch kritischen Menschen und damit eigentlich gar nicht zu fassen, sodass ich mich nur in der Lage sehe, einzelne Aktionen zu beurteilen.
 
Ich stehe recht offen zu anonymous, da es keine Gruppe, sondern eher eine Bewegung ohne organisierte oder formelle Mitgliedschaften ist. Es ist eher ein kollektiver Habitus von technisch versierten und gesellschaftlich/politisch kritischen Menschen und damit eigentlich gar nicht zu fassen, sodass ich mich nur in der Lage sehe, einzelne Aktionen zu beurteilen.


Seh ich ähnlich! Gut beschrieben... bin auch gespannt, was heute noch passiert, wobei ich nicht unbedingt damit rechne in Bezug auf Facebook...
 
Immerhin wurde der gekidnappte Hacker mittlerweile von der Mexikanischen Drogenmafia (scheinbar) freigelassen, kam vorhin im Radio.
 
Anonymous hackt Website von US-Sicherheitsfirma

Die Online-Guerilla Anonymous hat offenbar Tausende Kreditkartendaten von Kunden der US-Sicherheitsberatungsfirma Stratfor gestohlen. Sie will eine Million Dollar als Weihnachtsspenden umverteilen. Außerdem soll der mutmaßliche WikiLeaks-Informant Manning in einem schicken Restaurant essen dürfen.





weiter lesen: http://web.de/magazine/digitale-wel...ebsite-von-us-sicherheitsfirma.html#.A1000145http://web.de/magazine/digitale-welt/sicher-im-netz/14406846-anonymous-hackt-website-von-us-sicherheitsfirma.html#.A1000145
 
wo ich das grad lese...



was ist eigentlich aus der großen rtl-gegenoffensive der (möchtegern)-anonymous truppe geworden?

sie sind doch viele, und so.
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oder haben die sich verfahren und sitzen in ihren star trek- und ritterkostümen auf irgendner raststätte fest?
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wo ich das grad lese...


was ist eigentlich aus der großen rtl-gegenoffensive der (möchtegern)-anonymous truppe geworden?

sie sind doch viele, und so.
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oder haben die sich verfahren und sitzen in ihren star trek- und ritterkostümen auf irgendner raststätte fest?
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Es ist doch ziemlich schnell klar gewesen nach erscheinen der Nachricht, das es nen fake war...
 
Was haltet ihr von ACTA?








<iframe width="480" height="270" src="https://www.youtube.com/embed/9LEhf7pP3Pw?feature=oembed" frameborder="0"></iframe>








Beunruhigend? Oder Panikmache?
 
So hier mal das Gegenstück....





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Ich denke mal das Roteteufel.de safe sein wird
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Hab mir aber noch kein abschliessendes Bild gemacht.

Bin aber trotzdem schon mal grundsätzlich gg "Grenzen" im Netz und bin mir sicher das es für mich keinen Vorteil bringt...
 
Ich hab grad gemerkt, dass beispielsweise die Frankfurter Rundschau lediglich folgendes schreibt: "zum schutz vor blabla im internet". Dass Acta auch "offline-Güter" betrifft, beispielsweise Saatgut und Generika, davon ist nicht die Rede.
 
Was haltet ihr von ACTA?


Beunruhigend? Oder Panikmache?


Ich persönlich finde facebook viel schlimmer. Dort werden mittlerweile fast 1 Mrd. Menschen unter Vorgaukelung einer scheinbaren Privatheit dazu gebracht, privateste Informationen von sich preiszugeben, während facebook mit diesen Informationen Milliarden von Dollar verdient, indem Konsumenten-, Job- und Bewegungsprofile all dieser Menschen erstellt und diese Informationen an jeden weiter verkauft werden, der dafür genug bezahlt.



Facebook ist mittlerweile schlimmer als die Stasi und verfügt über die umfangreichste globale Datensammlung über Menschen aus aller Herren Länder, die bis dato existiert. Diese Anhäufung von Daten in zweifelhaften Händen ist gefährlich und diejenigen, die auf facebook angemeldet sind, werden das wohl irgendwann bitter bereuen.



Dagegen ist Acta geradezu harmlos.



http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608
 
Sehr, sehr, sehr beunruhigend.



Ich muss und will mich diesbzüglich auch noch weiter informieren. Sollte jeder machen - betrifft ja auch jeden! ACTA ist nicht weniger gefährlich, auch wenn es dem anderen Problem - den FB-Richtlinien - sogar widersprechen würde ---> Wie soll man denn da noch all die schönen Bildchen hochladen, teilen und liken können...
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@ Onkel Helmut: Du hast absolut recht, indem was du sagt hinsichtlich des Netzwerks. Die Reportage war allerdings wirklich schlecht - teilweise falsch und ungenau recherchiert, nicht aktuell, auf Max Schrems und Co. und die aktuelle Entwicklung bzgl. der Irischen FB-Behörde hätte man ruhig auch mal eingehen können. Auch war's arg dünn hinsichtlich der möglichen Zukunftsszenarien (Was passiert, was kann alles konkret mit den Daten passieren?!). Viel zu oberflächlich, sich ständig wiederholend, nichts Neues an der Front. Der Tenor war dann sogar: FB braucht die User, die User FB, die ja auch mitbestimmen können blabla...



Richtig kritisch wurde der Bericht nie! Aber was will man erwarten von TV-Sendern, die selbst dem größten Netzwerk der Welt angehören und davon profitieren. Leider fehlt uns all zu oft kritische und objektive Berichterstattung! Und von den Behörden kannst du auch nichts erwarten, weil sie genauso profitieren! Wenn ein Wiener Jura-Student mit den FB-Oberen aus den USA am Verhandlungstisch im Hinterstübchen sitzt, über Datenschutz spricht, und gleichzeitig nach den Behörden um Hilfe ruft, dann ist's kurz vor 12...
 
Ich persönlich finde facebook viel schlimmer. Dort werden mittlerweile fast 1 Mrd. Menschen unter Vorgaukelung einer scheinbaren Privatheit dazu gebracht, privateste Informationen von sich preiszugeben, während facebook mit diesen Informationen Milliarden von Dollar verdient, indem Konsumenten-, Job- und Bewegungsprofile all dieser Menschen erstellt und diese Informationen an jeden weiter verkauft werden, der dafür genug bezahlt.


Facebook ist mittlerweile schlimmer als die Stasi und verfügt über die umfangreichste globale Datensammlung über Menschen aus aller Herren Länder, die bis dato existiert. Diese Anhäufung von Daten in zweifelhaften Händen ist gefährlich und diejenigen, die auf facebook angemeldet sind, werden das wohl irgendwann bitter bereuen.



Dagegen ist Acta geradezu harmlos.



http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608




These in den Raum geworfen: check



Welche Auswirkungen wird Facebook denn deiner Meinung nach haben?
 
Zu ACTA:

Das steckt hinter dem Acta-Streit

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,815011,00.htmlhttp://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,815011,00.html



"Von Hysterie kann keine Rede sein"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814976,00.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,814976,00.html



Unsere Politiker sind unwissend, naiv oder stecken tief drin!




These in den Raum geworfen: check


Welche Auswirkungen wird Facebook denn deiner Meinung nach haben?


Das hätte ich auch gerne AUSFÜHRLICHER und KONKRETER gewusst -> und zwar u.a. aus der gestrigen ARD-Reportage!



Es gibt allein drei Bereiche, die mir einfallen, in denen du Probleme kriegen kannst, weil deine Daten von Unsichtbaren gesammelt werden und gegen dich verwendet werden könnten - je nach dem, wie die Entwicklungen dieses Netzwerks und die globalen (wirtschaftlich und politischen) Entwicklungen in den nächsten Jahren sein werden:

Im Berufsleben, im Gesundheitssystem, in der Wirtschaft/Vermarktungindustrie (Deine Bilder können für alles einen Nutzen finden, ohne dass du dagegen etwas tun kannst).
 
Ich persönlich finde facebook viel schlimmer. Dort werden mittlerweile fast 1 Mrd. Menschen unter Vorgaukelung einer scheinbaren Privatheit dazu gebracht, privateste Informationen von sich preiszugeben, während facebook mit diesen Informationen Milliarden von Dollar verdient, indem Konsumenten-, Job- und Bewegungsprofile all dieser Menschen erstellt und diese Informationen an jeden weiter verkauft werden, der dafür genug bezahlt.


Facebook ist mittlerweile schlimmer als die Stasi und verfügt über die umfangreichste globale Datensammlung über Menschen aus aller Herren Länder, die bis dato existiert. Diese Anhäufung von Daten in zweifelhaften Händen ist gefährlich und diejenigen, die auf facebook angemeldet sind, werden das wohl irgendwann bitter bereuen.



Dagegen ist Acta geradezu harmlos.



http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9520608


STOP! Nein Facebook ist nicht so schlimm wie die Stasi! Facebook ist nicht Menschen verachtend. Es ist stark anzunehmen das Facebook unsere Daten zu werbe zwecken verkauft. Wer auf Facebook ist stellt fest das die Werbung sehr gut auf einen angepasst ist.

Man MUSS sich nicht auf Facebook anmelden und kann selber entscheiden welche Daten man dort preisgibt. Facebook hat kein intresse daran Menschen zu qäulen!



Sicherlich ist Facebook sehr diskussionswürdig, aber es hat 1. Nichts mit Acta zu tun und 2. Ist ein Vergleich mit der Stasi eine Beleidigung für alle Opfer dieses Regimes.
 
STOP! Nein Facebook ist nicht so schlimm wie die Stasi! Facebook ist nicht Menschen verachtend. Es ist stark anzunehmen das Facebook unsere Daten zu werbe zwecken verkauft. Wer auf Facebook ist stellt fest das die Werbung sehr gut auf einen angepasst ist.
Man MUSS sich nicht auf Facebook anmelden und kann selber entscheiden welche Daten man dort preisgibt. Facebook hat kein intresse daran Menschen zu qäulen!



Sicherlich ist Facebook sehr diskussionswürdig, aber es hat 1. Nichts mit Acta zu tun und 2. Ist ein Vergleich mit der Stasi eine Beleidigung für alle Opfer dieses Regimes.


Sorry für OT:

Der Vergleich war nicht im Bezug auf das Quälen von Menschen gemeint, sondern sollte sich auf die gesammelte Menge an Informationen beziehen. Wenn du mich da mißverstanden hast, sei das hiermit hoffentlich aufgeklärt
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.



Du entscheidest eben nicht, welche Daten du selbst preisgibst. Dass du z.B. dein Profil unzugänglich machst, bedeutet selbstverständlich nicht, dass Facebook nicht doch alles über dich sammelt/weiß. Zudem stimmst du in den Nutzungsbedingungen einer unbegrenzten globalen Weiterverwendung deiner Daten zu. Rücknahmemöglichkeit: Fehlanzeige.

Ferner arbeitet Facebook absichtlich nicht transparent. Dass man als Benutzer einen realen Einfluss auf Veränderungen oder Erweiterungen des Systems hat, ist eine Illusion. Neuerungen, wie z.B. die "Timeline", werden zwangsweise eingeführt.



Acta ist deshalb gefährlich, weil es die Grundrechte einzuschränken droht und muss daher in seiner jetzigen Form abgelehnt werden. Bei Facebook passiert - unmerklich - allerdings viel mehr: Du wirst zum komplett durchleuchteten Mensch, den Anfang machst du selbst, den Rest erledigt Facebook. Das kann persönliche Auswirkungen von einer Tragweite haben, die sich jetzt noch gar nicht abschätzen lässt: Im Beruf aber auch privat. Und du hast KEINEN Einfluss darauf, da sie deine Daten und die Informationen zu deiner Person JEDEM zukommen lassen, der dafür Geld bezahlt - und ich rede hier nicht nur von Werbung.



Wer glaubt, dass sich Facebook nur um Werbung und Konsum dreht, ist in meinen Augen naiv.



@ Mods. Könnte man den Thread vielleicht irgendwie teilen und das hier in ein anderes Thema verschieben? Die Diskussion hier soll sich ja eigentlich um Acta drehen und jetzt ist dieses Faß offen. Vielen Dank!
 
Vorab: Ich will dich nicht "angehen", aber ich sehe mich gezwungen, auf deinen Beitrag zu reagieren und etwas zu informieren (ohne dass ich jetzt allwissend bin)
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STOP! Nein Facebook ist nicht so schlimm wie die Stasi!


Noch nicht.

Nein: Hinsichtlich der Datenüberwachung und der Informationsverarbeitung ist es durchaus vergleichbar.




Es ist stark anzunehmen das Facebook unsere Daten zu werbe zwecken verkauft. Wer auf Facebook ist stellt fest das die Werbung sehr gut auf einen angepasst ist.


Definitiv. Daraus macht Facebook ja auch kein Geheimnis. Du verlierst jedes Recht an deinen Daten und deinen Bildern - selbst auf Bildern, wo du drauf bist und du nicht hochgeladen hast.




Man MUSS sich nicht auf Facebook anmelden


Das ist m.M.n. eine interessante These. Das ist so einfach nicht zu beantworten. Das ist sehr komplex: Sicherlich wird keiner gezwungen, sich dort anzumelden. Aber wie ist denn der Mensch gestrickt? Er ist ein soziales Wesen, er braucht Kommunikation, Kontakte etc. Facebook ist genau darauf ausgerichtet - das Erfolgsrezept für das Unternehmen! Nicht umsonst hat Zuckerberg auch Psychologie studiert.
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Wenn sich jetzt jeder vierte Deutsche dem anschließt, bist du nicht gezwungen mitzugehen. Aber dir wird es nicht einfacher gemacht, sich Facebook zu verweigern. Weil alle da sind. Weil fast alle da sind. Weil sich sogar Behörden und Presse, nicht nur dein Fußballverein und der Bäcker um die Ecke, auf Facebook präsentieren. Also: Sei Außenseiter oder lauf mit der Masse - überspitzt gesagt. Und die meisten, die drin sind, fühlen sich wohl, weil sie eben das Soziale, das Miteinander genießen und sich wohl fühlen (das, was der Mensch eben braucht!).




und kann selber entscheiden welche Daten man dort preisgibt.


Du verlierst alle deine Daten - jedes Wort, jeden Satz, jedes Bild. Alles.

Alles wird gesammelt und gespeichert. Das ist doch das Entscheidende. Bislang sind die Daten auch nicht zu löschen. Selbst wenn du sie an der Oberfläche löschst, bleiben sie auf Servern von Facebook (USA oder Ireland) - einer von vielen Diskussionspunkten von Europe-versus-Facebook.




Facebook hat kein intresse daran Menschen zu qäulen!


Darum geht's doch auch gar nicht. Es geht um den Vergleich mit der Stasi, weil beide Daten sammeln, zusammenfügen und überwachen. Was mit deinen Daten geschieht und evtl. passieren könnte, bleibt im Verborgenen... Das muss ja kein körperlicher Schmerz sein! Und das muss auch nicht sofort sein! Problem ist aber das Prinzip der Datenverarbeitung (Daten, Daten, Daten und dein Profil schärft sich)!




Sicherlich ist Facebook sehr diskussionswürdig, aber es hat Nichts mit Acta zu tun


Das würde mich im Moment auch wirklich interessieren.

Intuitiv passt ACTA nicht zum Prinzip von Facebook, das auf Teilen von Daten sowie Offenheit und Öffnung der Privatsphäre Wert legt.





EDIT:

@ Helle: Danke für deinen Beitrag! Cool, dass du da ähnlich "gestrickt" bist
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Ich sehe beides gleichauf gefährlich: Zu FB hast du auch sehr viel gesagt, zu ACTA lässt sich festhalten, dass das Internet sich komplett verändern würde. Es wäre in der jetzigen Form nicht mehr nutzbar.
 
So ich hau´s jetzt einfach mal hier rein, da ich keine Ahnung habe wo sonst hin. Wäre gut wenns nochma verschoben wird.





Zu den Sammeln an Informationen kann man es bestimmt vergleichen, trotzdem tue ich mich bei solchen Vergleichen schwer. Da sie automatisch in Verbindung gebracht werden, mit eben anderen Menschenverachtenen Verhalten der Stasi(wohl noch mehr Off Topic). Vielleicht habe ich auch deswegen sehr allergisch auf den Vergleich reagiert. Aber das ist ja dann geklärt!



Was ich mit Preisgeben meinte sind die infos die man über sich darein stellt. Hier kann ich selber entscheiden. Das alle infos dann von Facebook verwendet werden dürfen ist mir schon klar gewesen. Fotos sind eine andere Geschichte. Stichwort: Gesichtsscanner!



Von wegen Gruppenzwang, da mag was wahres dran sein, aber ich kenn auch viele Leute die nicht bei Facebook sind und deswegen nicht zu Außenseitern oder sowas geworden sind. Andererseits ist es cool mit Verwandten die weit weg wohnen so in Kontakt zu stehen.
 
Aber wie ist denn der Mensch gestrickt? Er ist ein soziales Wesen, er braucht Kommunikation, Kontakte etc. Facebook ist genau darauf ausgerichtet - das Erfolgsrezept für das Unternehmen! Nicht umsonst hat Zuckerberg auch Psychologie studiert.
Wenn sich jetzt jeder vierte Deutsche dem anschließt, bist du nicht gezwungen mitzugehen.


Nö! An mir ist Facebook vorbei gezogen und habe mich auch nie dafür interessiert.



Zu ACTA: Habe mir jetzt mal dieses Video angeschaut und die Sache hört sich ganz schön krass an...
 
Schon witzig...

Wahrscheinlich jahrelang den Emule-Esel gemolken und Kino.to als Startseite eingerichtet und jetzt wird rumgeheult, wenn's Konsequenzen gibt.

Klar, die Musik- und Filmindustrie haben eh mehr als genug - die sollen sich nicht so anstellen. Zumal Kinotickets und CDs ohnehin viel zu teuer sind.



Nichts desto trotz haben die ganzen ahnungslosen Facebook-Kiddies mit ihrer ACTA-ist-scheisse-Möchtegern-Guerilla schon ihr Gutes.

Denn ACTA darf in dieser Form nicht kommen.



Niemand rafft doch so richtig, welche finalen Auswirkungen es letztendlich haben wird.

Alles ist so schwammig formuliert, nichts wird so wirklich deutlich.

Und dieses "Mit ACTA ändert sich nichts", welches man von der Befürworter-Seite zu hören bekommt, wirft bei mir doch folgende Frage auf:



Warum macht man es dann?



Und außerdem: Es ist ein Abkommen zwischen Lobbyisten und realitätsfernen Politikern.

Da kann doch nichts gutes bei raus kommen.



Abschließend: Wir haben Gesetze in Deutschland, die auch das Internet nicht ausschließen - auch bzgl. des Urheberrechts.

Reicht doch,oder nicht?
 
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