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[1/2 Finale] Deutschland - ITALIEN 1:2 (28.6.12 - 20:45)

für mich bleibt einfach nur heften,dass wir seit über 10 jahren einfach kein spiel in einem tunier gewinnen können,wenn ein "echter gegner" auf dem platz steht.

und das liegt in meinen augen ganz allein am trainer,weil er seinen kader ausschließlich mit ja-sagern bestückt.


So Manschaften die für mich zur Weltspietze gehören und von uns geschlagen wurden (nur innerhalb der Tuniere)



Argentinien (2006+2010) Portugal (2006+2008+2012) England (2010) Holland (2012).

Dazu kommen jede menge weitere unangenehme gegner die wir besiegen konnten und der fakt, das wir in den letzten 4 Tunieren jedesmal bis ins Halbfinale gekommen sind...
 
Und keinen Titel gewonnen haben....


Ich seh das Ganze so:



Es gibt auf der Welt eigentlich vom Potential her nur eine Mannschaft, die aufgrund des vorhandenen fußballerischen Potentials grundsätzlich immer den Anspruch erheben kann, Weltmeister zu werden: Brasilien.



Wenn die Brasilianer mit ihren Millionen begnadeten Fußballern den WM-Titel mal nicht holen, dann liegt es entweder an Pech, der falschen Taktik/der falschen Aufstellung oder an Überheblichkeit und Arroganz. Die Brasilianer können sich mit dem immensen Hintergrund, der dort vorhanden ist, eigentlich nur selbst schlagen bzw. es liegt bei ihnen eigentlich nur daran, ob sie diesen Hintergrund mit der Selecáo so auf den Platz bringen, dass es zum Titel reicht. Der WM-Titel geht nur über Brasilien. Nur wenn sie vor dem Finale rausfliegen, hat man eine realistische Titelchance. Natürlich kommt jetzt "Halt Stop, Frankreich 1998", aber auch hier gilt s.o. Wenn Brasilien ernst macht und seine Gegner auch ernst nimmt, können sie grds. jedesmal Weltmeister werden.



Neben den Brasilianern gibt es dann immer ein oder zwei Mannschaften, die aufgrund ihrer "Jahresform" oder weil halt alles passt, realistische Ansprüche aufs Finale erheben können. Das ist zurzeit eigentlich nur Spanien.



Hinter diesen Beiden Mannschaften gibt es dann eine "zweite Reihe" von Mannschaften, die es - wenn wirklich alles zusammenpasst - eine echte Konkurrenz darstellen können. Dazu zählen für mich Italien, Argentinien, Deutschland, Frankreich, Portugal und - mit Abstrichen - England.



Was bei der ganzen Hochjubelei von "Jogis Jungs" in den letzten Jahren in meinen Augen etwas in den Hintergrund geraten ist, ist die Tatsache, dass man nicht schön spielen muss, um ins Finale zu kommen oder Titel zu gewinnen. Wir ergötzen uns an schönen Spielzügen, Boygroup-Berichten aus dem Traingslager, lustigen Nutella-Werbespots, Dokus mit Xavier-Naidoo-Untermalung, die eine positive, moderne Stimmung erzeugen und wenn man souverän durch die Qualifikation wandert und gegen Kasachstan das 6:0 schießt, singen im Stadion alle zusammen Sportfreunde-Stiller und der "Fan-Club Nationalmannschaft" zieht schön brav die Blockfahne hoch.



Aber bei einer EM oder WM bist du nicht mehr zu Hause in diesem künstlichen Fußball-Biotop der Qualifikation, in der man die Gruppe mit Moldawien, Kasachstan und Konsorten nach Belieben dominiert und dieser ganze Wohlfühl-Mist immer so schön funktioniert. Bei einem Turnier warten spätestens nach der Gruppenphase ernstzunehmende Gegner, die uns immer noch als das wahrnehmen, was wir spätestens seit 2002 nicht mehr sind: Eine Fußballnation, die sich im Turnier im Zweifelsfall immer darauf verlassen kann, dass bei einem schlechten Spiel Kampf, Kraft, Beißen und Grätschen als Exit-Option bleiben, die einem in vielen Fällen doch noch den Erfolg bringt und den Gegner verzweifeln lässt.



Aber unseren Spielern wurde das in den letzten Jahren konsequent ausgetrieben. "Match-Pläne", sich am Gegner ausrichten und sich nicht mehr auf die eigenen Stärken verlassen, sobald die Mannschaft Italien oder Spanien heißt. 2010 gegen Argentinien waren alle - ich auch - überrascht, dass es gegen Argentinien dann trotzdem ein 4:1 wurde. Aber das war nur der Fall, weil bei Argentinien außer Messi nichts gestimmt hat, genauso wenig wie bei England.



Der Erfolg ist zwar nach wie vor das prinzipielle Ziel, aber es ist nicht mehr egal, wie man ihn erreicht. Schön muss das Spiel sein, der Ball ins Tor getragen werden, fair müssen die Spieler sein und nicht fies. Scheinbar fröhlich lächelnd wie für den Nutella-Spot müssen alle leichtfüßig über den Platz huschen und den Gegner mit rein spielerischen Mitteln überlisten. Und wenn dann Cassano kommt und haut dir auf die Socken, bist du auf einmal ratlos. Das hat alles sowas von "Political Correctness-Fußball" (nicht politisch gemeint), von Waffenstillstand und von "wir sind alle nett zueinander". Aber so wirst du weder Europa- noch Weltmeister.



Denn Brasilien, Italien und wie sie alle heißen, wollen bei dieser Sportfreunde-Stiller-Nutella-Public-Viewing-Duselei nicht mitmachen, sondern sie wollen den Titel, und zwar um jeden Preis. Wir nicht. Wir wollen ihn schön, wir wollen ihn fair und wir wollen nicht mehr als die häßlichen Deutschen dastehen, die eigentlich nicht hätten gewinnen dürfen, weil sie nicht am schönsten gespielt haben.



Solange man beim DFB nicht kapiert, dass es - wenn wir Weltmeister sind - egal ist, wie wir das gemacht haben und ob die anderen uns trotzdem mögen, werden wir keinen Titel mehr gewinnen. 2002 im Finale und auch nach dem Finale war ich stolz auf unsere Mannschaft. Sie waren fußballerisch schlechter und sie wussten das. Aber sie haben alles in die Waagschale geschmissen. Es hat trotzdem nicht gelangt, aber mit unseren ureigenen Tugenden hätten wir es damals fast gepackt. Die haben wir mittlerweile vergessen, weil wir nur noch schön spielen wollen. Aber nur allein dafür war diese Nationalmannschaft noch nie gemacht.
 
bis 2004 rumpelfussball?
wir waren auch 2002 im finale!

und wieviel titel haben wir jetzt seit 2004 mit jogi-bär geholt??? ach ja... auch 0 !!!!!!


Du hast die WM 2002 schon gesehen? Das war auch Rumpelfußball. Kahn in Galaform und viel, viel Glück und leichte Gegner (Saudi-Arabien, Kamerun, Paraquay, USA und Südkorea...).



Würde gerne wissen wie dein Kader aussieht in der keine "Ja-Sager" sind?



Wir müssen dochmal zusammenfassen: wir haben bis 2004 totalen Mist gespielt und sind seitdem kontinuierlich näher an die Weltspitze gekommen.

Die Erwartungshaltung war diesmal zu Recht sehr hoch. Aber alles an nem unglücklichen 1:2 festzumachen und alles schlecht zu machen was vorher super war ist lächerlich. Aber warscheinlich eine typisch deutsche Diskussion.

Ich bin für Berti Vogts als Bundestrainer......................
 
Ich wurde von meinem Umfeld dumm angemacht, weil ich es gewagt habe, unserer Kindergarten-Truppe mangelnde Einstellung vorzuwerfen (schon vor dem HF)... Ich habe wenig Einsatz gesehen, keinen Biss, keine Leidenschaft, ein bisschen (viel) FC Bayern München. Und es brauch mir keiner mit "Auf einmal soll alles falsch sein?!" kommen, damit sind wir Lauterer ja auch sehr gut gefahren, sogar bis Liga 2.



Fakt ist, dass wir kein Spitzen-Team als Gegner hatten bis zum HF: 0-Punkte-Holland, ein noch nicht eingespieltes portugiesisches Team, Dänemark und Griechenland. Bei den talentierten Spielern hätte jeder aufstellen können, man wäre alleine durch die indivuelle Klasse weitergekommen. Aber gegen ein Spitzenteam bringt dir das auch nicht, wenn du keinen unbedingten Siegeswillen ausstrahlst. Ich will auch gar nicht wieder die "Hymnen-mitsingen" Thematik aufgreifen, aber mich störts schon ein wenig, wenn die halbe Mannschaft nicht oder nur murmelnd mitsingt. Lahm ist kein Leader, Schweinsteiger kann einer sein, aber nicht wenn nach dem 2ten Spiel ein Interview mit dne Worten "Ich bin müde.." beginnt und dabei wirkt als ob er 5 Valium geschluckt hätte. Und wenn ich dann gegen Italien einen Kroos sehe, der ohnehin nur spielt weil er sich beschwerte, was im Normalfall zur Verbannung (siehe Ballack, Kuranyi) führt, als bequemer Bayern-Ja-Sager der nichtmal die Eier in der Hose hatte im CL-Finale nen Elfer zu schiessen wird man jedoch dafür belohnt und aufgestellt egal ob es die Taktik zerstört oder nicht.

Und den P*nner darf man nach dem Ausscheiden im Interview zuhören, wie er LÄCHELND!!! den Weichspühlgang einlegt. Da krieg ich als Fan das große kotzen! Der schien sogar noch gut drauf zu sein!

Wenn wir wieder ein wenig Arroganz ablegen und mit Ehrgeiz ersetzen, dann wirds auch endlich wieder was mit dem Titel. Was im Endeffekt geändert werden muss um das zu erreichen ist eine schwierige Frage. Neuer Trainer der nicht so stur mit manchen Personalien ist (Podolski, Bayern-Stammplatz-Garantie) ist vielleicht ein möglicher Weg.



Ohne Reibepunkte und Kritik gewinnt man keine Titel. Das hätte auch ein Scholl im Sportstudio so gesagt, hätte man ihm nicht nen Maulkorb angelegt, sodass er vor jedem 2ten Satz erstmal 1 Minute überlegen musste um ja niemanden zu verärgern...
 
Was ich lese ist: wenn wir gewinnen waren die Gegner nicht eingespielt, wenn wir verlieren war es der erste ernst zu nehmende Gegner.

Also hatten wir seit 2006 nur 2 ernst zu nehmende Gegner: Italien und Spanien und die anderen Mannschaften waren Fallobst?



@ FCK Thi:



Also du schreibst Kroos wagt ein kritisches Interview, und weil er ein Ja-Sager ist darf er spielen? Hä, das schließt sich doch aus? Ich bin kein Kroos-Fan und fand seine Aussagen Mist. Aber hier wird alles so hingestellt wie es grad passt. Du wiedersprichst dir in einem Satz...



Gestern Abend hab ich auch kurz Sportstudio reingeschaltet. Scholl hab ich leider nicht entdeckt, nur Toni Schumacher und Olli Kahn.

Was die beiden gesagt haben war das man die Niederlage analysieren muss, aber man trotzdem mit der Entwicklung der N11 zufrieden sein kann.
 
Was ich lese ist: wenn wir gewinnen waren die Gegner nicht eingespielt, wenn wir verlieren war es der erste ernst zu nehmende Gegner.
Also hatten wir seit 2006 nur 2 ernst zu nehmende Gegner: Italien und Spanien und die anderen Mannschaften waren Fallobst?


Nein, nicht allegmein gesehen, sondern auf genau diese EM bezogen. Es gab eine Phase vor dem EM, da hat die Mannschaft immer puren Siegeswillen gezeigt, sie waren spritzig und immer aggressiv, was mich in Verbindung mit den herrausragenden technischen Fähigkeiten auf einen Titel hoffen liess. Die Saison war wahrscheinlich einfach zu lang und zu schwierig für viele Spieler, weswegen sie nicht so fit waren, dass muss man natürlich auch miteinbeziehen.




Also du schreibst Kroos wagt ein kritisches Interview, und weil er ein Ja-Sager ist darf er spielen? Hä, das schließt sich doch aus? Ich bin kein Kroos-Fan und fand seine Aussagen Mist. Aber hier wird alles so hingestellt wie es grad passt. Du wiedersprichst dir in einem Satz...


Geb ich dir, war schlecht ausgedrückt
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Was ich meinte ist, dass er sich nur darüber beschwert, dass er nicht spielen darf. Für mich ist das ein Unterschied dazu, kritisch zur Mannschaftsleistung, bzw. zur Taktik oder zur Einstellung zu sein. Im Fall Kroos ging es ihm nur drum, dass er selber spielt, alles andere ist ihm ziemlich Schnuppe, was man auch an seinem grandiosem Interview gesehen hat. Wir brauchen wieder Leute die mehr Verantwortung übernehmen. Hoffentlich wird Schweinsteiger wieder fit, dann trau ich ihm das Kapitänsamt mehr zu als einem Lahm. Aber in seiner momentanen Verfassung hätte ich ihn nicht spielen lassen



Und ich meinte natürlich nicht das Sportstudio, sondern die Sportschau bzw. die Übertragung des HFs, mit Scholl und Opdenhövel.
 
Ich seh das Ganze so:


Es gibt auf der Welt eigentlich vom Potential her nur eine Mannschaft, die aufgrund des vorhandenen fußballerischen Potentials grundsätzlich immer den Anspruch erheben kann, Weltmeister zu werden: Brasilien.



Wenn die Brasilianer mit ihren Millionen begnadeten Fußballern den WM-Titel mal nicht holen, dann liegt es entweder an Pech, der falschen Taktik/der falschen Aufstellung oder an Überheblichkeit und Arroganz. Die Brasilianer können sich mit dem immensen Hintergrund, der dort vorhanden ist, eigentlich nur selbst schlagen bzw. es liegt bei ihnen eigentlich nur daran, ob sie diesen Hintergrund mit der Selecáo so auf den Platz bringen, dass es zum Titel reicht. Der WM-Titel geht nur über Brasilien. Nur wenn sie vor dem Finale rausfliegen, hat man eine realistische Titelchance. Natürlich kommt jetzt "Halt Stop, Frankreich 1998", aber auch hier gilt s.o. Wenn Brasilien ernst macht und seine Gegner auch ernst nimmt, können sie grds. jedesmal Weltmeister werden.



Neben den Brasilianern gibt es dann immer ein oder zwei Mannschaften, die aufgrund ihrer "Jahresform" oder weil halt alles passt, realistische Ansprüche aufs Finale erheben können. Das ist zurzeit eigentlich nur Spanien.



Hinter diesen Beiden Mannschaften gibt es dann eine "zweite Reihe" von Mannschaften, die es - wenn wirklich alles zusammenpasst - eine echte Konkurrenz darstellen können. Dazu zählen für mich Italien, Argentinien, Deutschland, Frankreich, Portugal und - mit Abstrichen - England.



Was bei der ganzen Hochjubelei von "Jogis Jungs" in den letzten Jahren in meinen Augen etwas in den Hintergrund geraten ist, ist die Tatsache, dass man nicht schön spielen muss, um ins Finale zu kommen oder Titel zu gewinnen. Wir ergötzen uns an schönen Spielzügen, Boygroup-Berichten aus dem Traingslager, lustigen Nutella-Werbespots, Dokus mit Xavier-Naidoo-Untermalung, die eine positive, moderne Stimmung erzeugen und wenn man souverän durch die Qualifikation wandert und gegen Kasachstan das 6:0 schießt, singen im Stadion alle zusammen Sportfreunde-Stiller und der "Fan-Club Nationalmannschaft" zieht schön brav die Blockfahne hoch.



Aber bei einer EM oder WM bist du nicht mehr zu Hause in diesem künstlichen Fußball-Biotop der Qualifikation, in der man die Gruppe mit Moldawien, Kasachstan und Konsorten nach Belieben dominiert und dieser ganze Wohlfühl-Mist immer so schön funktioniert. Bei einem Turnier warten spätestens nach der Gruppenphase ernstzunehmende Gegner, die uns immer noch als das wahrnehmen, was wir spätestens seit 2002 nicht mehr sind: Eine Fußballnation, die sich im Turnier im Zweifelsfall immer darauf verlassen kann, dass bei einem schlechten Spiel Kampf, Kraft, Beißen und Grätschen als Exit-Option bleiben, die einem in vielen Fällen doch noch den Erfolg bringt und den Gegner verzweifeln lässt.



Aber unseren Spielern wurde das in den letzten Jahren konsequent ausgetrieben. "Match-Pläne", sich am Gegner ausrichten und sich nicht mehr auf die eigenen Stärken verlassen, sobald die Mannschaft Italien oder Spanien heißt. 2010 gegen Argentinien waren alle - ich auch - überrascht, dass es gegen Argentinien dann trotzdem ein 4:1 wurde. Aber das war nur der Fall, weil bei Argentinien außer Messi nichts gestimmt hat, genauso wenig wie bei England.



Der Erfolg ist zwar nach wie vor das prinzipielle Ziel, aber es ist nicht mehr egal, wie man ihn erreicht. Schön muss das Spiel sein, der Ball ins Tor getragen werden, fair müssen die Spieler sein und nicht fies. Scheinbar fröhlich lächelnd wie für den Nutella-Spot müssen alle leichtfüßig über den Platz huschen und den Gegner mit rein spielerischen Mitteln überlisten. Und wenn dann Cassano kommt und haut dir auf die Socken, bist du auf einmal ratlos. Das hat alles sowas von "Political Correctness-Fußball" (nicht politisch gemeint), von Waffenstillstand und von "wir sind alle nett zueinander". Aber so wirst du weder Europa- noch Weltmeister.



Denn Brasilien, Italien und wie sie alle heißen, wollen bei dieser Sportfreunde-Stiller-Nutella-Public-Viewing-Duselei nicht mitmachen, sondern sie wollen den Titel, und zwar um jeden Preis. Wir nicht. Wir wollen ihn schön, wir wollen ihn fair und wir wollen nicht mehr als die häßlichen Deutschen dastehen, die eigentlich nicht hätten gewinnen dürfen, weil sie nicht am schönsten gespielt haben.



Solange man beim DFB nicht kapiert, dass es - wenn wir Weltmeister sind - egal ist, wie wir das gemacht haben und ob die anderen uns trotzdem mögen, werden wir keinen Titel mehr gewinnen. 2002 im Finale und auch nach dem Finale war ich stolz auf unsere Mannschaft. Sie waren fußballerisch schlechter und sie wussten das. Aber sie haben alles in die Waagschale geschmissen. Es hat trotzdem nicht gelangt, aber mit unseren ureigenen Tugenden hätten wir es damals fast gepackt. Die haben wir mittlerweile vergessen, weil wir nur noch schön spielen wollen. Aber nur allein dafür war diese Nationalmannschaft noch nie gemacht.


Herzlichen Glückwunsch, das war m.E.n. die am besten zusammengefasste und fundierte Analyse die ich hier im Forum zum Thema Fußball-Nationalmannschaft gelesen habe. du hast genau die dinge verständlich und klar angesprochen, die mir auf der Zunge lagen, ich aber nicht befähigt war in den PC zu hacken. Wenn man Deinen Beitrag kritisch und konzentriert durcharbeitet, sollte es doch damit möglich sein,vielen hier die Augen öffnen zu können.
 
Beckenbauer greift die Bayern an



(sl/jfi) – Schwere Vorwürfe von Franz Beckenbauer an den FC Bayern: Der "Kaiser" gibt dem

Rekordmeister die Schuld am EM-Aus der deutschen Nationalmannschaft. "Die Niederlage hat

sicher mit dem Abschneiden des FC Bayern zu tun. Da waren viele Bayern-Spieler auf dem

Platz, die nicht so überzeugen konnten. Vielleicht hing ihnen das verlorene Champions-League-

Finale nach, das glaube ich. Es schaut so aus, als wenn man nicht mehr gewinnen kann",

sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern dem Fernsehsender "Sky".



Beckenbauer hatte schon einen Tag nach der Niederlage gegen Italien die deutsche National -

mannschaft kritisiert. "Das war nicht die wahre deutsche Elf bei dieser EM", urteilte Beckenbauer.

Die DFB-Auswahl habe zu viel Respekt vor der Squadra Azzurra gehabt. "Das Gerede vom Italien-

Fluch scheint die Spieler etwas gelähmt zu haben", meinte der Kaiser bei "Bild". Beckenbauer

befand daher: "Irgendetwas fehlt uns noch."



Ob diese Schuldzuweisung den Bayern gefallen wird? Eher nicht. Die FCB-Spieler um Kapitän

Philipp Lahm müssen nach dem EM-Aus eine Pleiten-, Pech- und Pannensaison verdauen.

Torjäger Mario Gomez sagte schon unmittelbar nach der Halbfinal-Niederlage: "Wir haben viermal

auf die Fresse gekriegt." Die Kritik vom "Kaiser" wirkt nun wie ein weiterer Dolchstoß für die Münchner.





Quelle: http://web.de/magazine/em-2012/deutsches-team/15708958-beckenbauer-greift-bayern.htmlhttp://web.de/magazine/em-2012/deutsches-team/15708958-beckenbauer-greift-bayern.html
 
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