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[06.Spieltag] 1.FC Kaiserslautern - Eintracht Braunschweig (Sa., 19.09.26 - 13:00 Uhr)

Wie geht das Spiel aus?

  • Sieg FCK

    Stimmen: 6 100,0%
  • Unentschieden

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sieg BTSV

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    6

mueto

Administrator
Teammitglied
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Am Samstag, dem 19. September 2026, heißt es wieder: Alles ab ins Fritz-Walter-Stadion! Um 13 Uhr empfängt unser FCK die Eintracht Braunschweig zum Heimspiel in der 2. Bundesliga. Nach der unnötigen 0:3-Niederlage bei Magdeburg wollen wir Lauterer Fans endlich wieder einen Sieg sehen – und am besten einen, der zeigt, dass der Betzenberg eine Festung bleibt.

Hier geht es zum Vorbericht: https://www.roteteufel.de/2026/09/1...t-braunschweig-sa-19-september-2026-1300-uhr/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Genau so siehts aus....:-)
 
Für alle Nichtlateiner:

Der Schmerz an sich wird geliebt, angestrebt und begehrt; doch gibt es Zeiten solch großer Mühsal und solchen Leidens, dass auch Lust entsteht. Wahrlich, mit diesen Dingen sind Anschuldigungen und berechtigte Schmerzen verbunden. Es bleibe fest und gewiss: Die heilige Wahrheit besteht darin, dass der Schmerz an sich geliebt, angestrebt und begehrt wird. Der Schmerz an sich wird geliebt, angestrebt und begehrt; doch gibt es Zeiten solch großer Mühsal und solchen Leidens, dass auch Lust entsteht. Wahrlich, mit diesen Dingen sind Anschuldigungen und berechtigte Schmerzen verbunden. Es bleibe fest und gewiss: Die heilige Wahrheit besteht darin, dass der Schmerz an sich geliebt, angestrebt und begehrt wird.
 
Was bische aach se langsam.

KERZ OT. soll ich die Berichte vunn de ledtschd Woch noch notrache ?
Hot im Urlaab keen Lappi debei, unn iwwers Handy war mers zuviel Erwet, noch dezu waren die Enkel debei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Wunschaufstellung für heute - soll aber eher ein 3-4-2-1 mit Sauer und Tazemeta auf den offensiven Halbraumpositionen und Berisha als alleiniger Sturmspitze sein, der im eigenen Angriff dann situativ von Tazemeta unterstützt wird:



Klar, beim Spiel in Magdeburg hat sich keiner der Protagonisten so wirklich aufgedrängt, dass ich ihn heute unbedingt in der Startelf sehen wollen würde. Dennoch hat die Partie einige wichtige Erkenntnisse geliefert.

Auf der Schiene würde ich heute gerne wieder Joly und Haas zusammen sehen. Ich verstehe auch nicht, warum man Astas Rolle unbedingt auf Biegen und Brechen in einen „offenen Zweikampf“ mit Joly stellen muss. Asta fällt für mich nahezu in jedem Bereich deutlich gegenüber Joly ab – es sei denn, man spricht über die physischen beziehungsweise athletischen Faktoren, wo Asta vermutlich der stärkere der beiden ist. Beim offensiven „Drive“, der Spielintelligenz oder der Flankenqualität liegen für mich dagegen förmlich Welten zwischen den beiden.

Nachdem ich Murphy in Magdeburg nun erstmals über einen etwas längeren Zeitraum auf der linken Schiene sehen konnte, muss ich ebenfalls sagen, dass ich ihn dort eigentlich nicht sehe. Dafür fehlt ihm aus meiner Sicht einfach zu viel. Teilweise wählt er nicht die richtigen Laufwege, besetzt die falschen Räume, schaltet sich nur selten in die Offensive ein und war am vergangenen Samstag aufgrund der unklaren Rollen- und Aufgabenverteilung auch immer wieder irgendwo im luftleeren Raum zwischen Abwehr- u. Mittelfeld zu finden, wo große Strecken des Spiels an ihm vorbeiliefen. Das wurde von den Magdeburgern durch das ständige Überladen der Flügelpositionen und das bewusste Auseinanderziehen unserer Abwehr natürlich zusätzlich äußerst clever ausgenutzt.

Ich habe trotzdem zu seiner Personalie extra noch einmal auf unserer Homepage nachgeschaut. Dort war im Zuge der Bekanntgabe seiner Leihe ausschließlich von einem „flexiblen Spieler für den Defensivverbund“ die Rede, der „sowohl die Position des linken Flügelverteidigers wie auch die Rolle des linken Innenverteidigers einnehmen könne“. Für mich spricht das eher dafür, dass Murphy seine Stärken in erster Linie im defensiven Bereich hat und nicht unbedingt als klassischer Schienenspieler gedacht ist.

Bei Haas sehe ich das übrigens sehr ähnlich. Auch er ist für mich kein wirklicher Schienenspieler, weil ihm offensiv schlicht zu viel fehlt. Seine größte und im Grunde einzige klare Stärke im Angriffsspiel ist für mich seine Geschwindigkeit beziehungsweise seine Explosivität auf den ersten Metern. Von besonderen Dribblingfähigkeiten oder einer ausgeprägten Flankenstärke habe ich bislang dagegen wenig gesehen.

Ich verstehe deshalb nicht so recht, warum wir aktuell gleich zwei Spieler in ein System beziehungsweise eine Rolle drängen, für die sie offensichtlich nicht gemacht sind. Zumindest bei Haas, der diese Position nun seit mehr als einem Jahr ausfüllen darf, glaube ich auch nicht mehr daran, dass er irgendwann noch in diese Rolle „hineinwächst“. Ich denke, man kann inzwischen durchaus erkennen, dass da offensiv nicht mehr allzu viel kommen wird, auch weil ich ihn technisch nicht für den allerbesten Fußballer halte.

Aber da wir aktuell niemand anderen haben und TL das derzeitige System vermutlich ohnehin nicht umstellen wird, wird es wohl erst einmal dabei bleiben.

Bei Ritter bin ich mittlerweile ebenfalls ziemlich zwiegespalten. Seine Rolle als verdienter Betzespieler, Kapitän und vermeintlicher Anker im Mittelfeld sehe ich grundsätzlich. Gleichzeitig bin ich zunehmend nicht mehr vollends von ihm überzeugt. Dafür nimmt er sich in vielen Partien einfach zu lange seine Pausen, die er anschließend mit zwei oder drei genialen Momenten zu kompensieren versucht, wenn er sich mal dazu bequemt seinen Motor anzuwerfen.

Wenn das funktioniert, kann er – wie gegen Darmstadt – natürlich einen enormen Zugewinn darstellen. Eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht (mehr). Genauso oft läuft das Spiel über weite Strecken an ihm vorbei, gerade auswärts und man hat bspw. wie in Wolfsburg, bei St. Pauli oder nun auch in Magdeburg das Gefühl als würde man mit einem Mann weniger agieren, seine Auswechslung zur Halbzeit dort kam sicherlich nicht von ungefähr.

Spätestens wenn Skyttä zurückkehrt und Sauer durch mehr Einsatzzeit weiter Selbstvertrauen sammelt, könnte es für Ritter durchaus schwierig werden – allein schon deshalb, weil beide deutlich modernere Zehner verkörpern: dynamischer, variabler und in ihrem Spiel insgesamt beweglicher.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich schätze Ritter sehr und bin ihm für alles, was er bisher für unseren Verein geleistet hat, äußerst dankbar. Aber das Leistungsprinzip darf keine Einbahnstraße sein. Wenn jüngere und hungrigere Spieler Druck machen, wäre es aus meiner Sicht nur konsequent, Ritter verstärkt in die Rolle des Edeljokers zu bringen, zumal ihm das auch sicherlich von seiner körperlichen Konstitution zugute kommen würde.

Bei Sahin hingegen sehe ich ebenfalls Licht und Schatten. In Magdeburg war er einer der wenigen, die sich permanent darum bemüht haben, anspielbar zu sein und ballorientiert zu agieren. Gleichzeitig ist mir seine mangelnde Rückwärtsbewegung, die teilweise falsche Raumaufteilung mit Kunze und vor allem die kaum erkennbare Kommunikation zwischen den beiden in Erinnerung geblieben.

In vielen Spielen wirkt es auf mich, als würden hier zwei Spieler nebeneinander ihren Stiefel herunterspielen – mit unterschiedlichen Aufgaben, aber ohne wirkliche Verbindung zueinander. Das 0:3 durch Iyoha war dafür ein erschreckendes Beispiel: keine Abstimmung, schlechtes Timing und fehlende gegenseitige Absicherung. Und das war beileibe nicht das erste Mal.

Mir gefällt dieses Zusammenspiel schlicht nicht. Deshalb würde ich gerne einmal diese Struktur (sofern man sie überhaupt als solche bezeichnen darf) aufbrechen und heute dort gerne einen Schramm oder einen Robinson sehen, sofern Zweiterer sein kleines Tief aus der Vorbereitung überwunden hat. Wenn ich das Endergebnis heute bereits kennen würde und wüsste dass wir einen ungefährdeten Heimsieg einfahren, würde ich sogar gerne einmal Schramm und Hofmeister zentral sehen – auch wenn das vielleicht etwas zu viel „Kinderriegel“ wäre. Leider wird Hofmeister als einer der wenigen Unterschiedsspieler offenbar gerade in der U21 gebraucht.

Auch wenn ich nach wie vor nicht vollständig von ihm überzeugt bin und mir seine Körpersprache sehr oft überhaupt nicht gefällt, würde ich heute Berisha noch einmal eine Bewährungschance in der Startelf einräumen. Insbesondere deshalb, weil ich einen eher tiefen Block aus Braunschweig erwarte. Da dürfte Yardimci wohl zunächst nicht der passendere Stürmertyp sein – zumindest habe ich bei ihm ohnehin das Gefühl, dass ihm noch einige Körner in Sachen Kondition und Fitness fehlen. Die dreiwöchige Länderspielpause dürfte für ihn deshalb wahrscheinlich nicht ungelegen kommen

Berisha hat seine größten Qualitäten sicherlich in der Box. Seine Anlagen blitzen immer wieder auf – eine gewisse „Bundesligaqualität“ steckt definitiv in ihm. Allerdings bekommt er diese PS auch nach seiner ersten vollständigen Sommervorbereitung noch immer nicht mit der nötigen Konstanz auf die Straße. Ob das an seiner offenbar weiterhin frustrierten Motivationskurve liegt oder daran, dass er vor dem Strafraum mehr Kombinationsspiel benötigt, kann ich nicht abschließend beurteilen. Wahrscheinlich eine Mischung aus beiden.

Ansätze dafür gab es beispielsweise bei Sauers Torchance am vergangenen Samstag: Über Sahin und Berisha lief der Ball über zwei Passstationen, ehe Sauer durch ein intelligentes Zuspiel von Berisha zum Abschluss kam. Auch seine eigene Chance, die Nollenberger in letzter Sekunde von der Linie köpft, macht in dieser Form sicherlich nicht jeder Zweitligastürmer.

Ich würde es einfach noch einmal mit ihm probieren, auch weil ich mir persönlich gerne noch einmal einen gewissen Leistungsstand von ihm abholen möchte. Auch für ihn gilt natürlich wie für alle anderen auch das Leistungsprinzip und gerade ein Stürmer wird letztendlich natürlich auch an seinen Toren gemessen. Vor dem Hintergrund, dass Ivan Prtajin bereits mit den „Hufen scharrt“ und laut unserem Coach extrem auf sein Comeback brennt, dürften sich Berishas Einsatzzeiten nach der Länderspielpause wohl ohnehin nicht gerade drastisch erhöhen - zumindest wenn er nicht bald mal aus dem berühmten Quark kommt, was ja offenbar auch sein eigener Anspruch ist bzw. bei seiner „Vita“ eigentlich sein sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Krahl - Elvedi, Gyamfi, A. Murphy - Joly, S. Sahin, Robinson, Haas, Kanaté, Ritter - Tazemeta

Bank
Onohiol (Tor), Asta, Frees, F. Kunze, M. Sauer, Schramm, M. Berisha, Lukovic, Yardimci

Für mich gibts zu diesem Spiel nicht wirklich viel zu sagen. Einen solchen Gegner musst du schlagen. Auf dem Papier gibts kaum schwächere Teams auch wenn in Liga 2 immer alles möglich ist. Nach einem Auftritt wie letzte Woche, 6 verschenkten Punkten im letzten Jahr in Richtung Braunschweig und einem Heimspiel ist das für mich ohnehin alternativlos ein 3 Punkte Spiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind genau die schweren Spiele. Wann haben wir zuletzt gegen Braunschweig gewonnen?
Ne, da bin ich bei Pattelinho.
Heute Pflichtsieg.

Mit dem heutigen Sondertrikot das nächste unserer Trikots, welche mir diese Saison echt gut gefallen.
Werde mir dieses Jahr mal wieder eins holen, wenn ich mal meinen Frieden mit den völlig überzogenen Preisen gemacht habe.
 
Das sind genau die schweren Spiele. Wann haben wir zuletzt gegen Braunschweig gewonnen?
Das ist ja ein Punkt den ich indirekt angesprochen habe. Umso trauriger... in beiden Spielen im letzten Jahr haben wir vermutlich die schlechtesten Leistungen der Saison abgeliefert.

Zudem ist das ein Gegner den du einfach schlagen musst wenn du dich irgendwie auf Platz 6+ siehst. Die haben bisher 12 Gegentore gefressen. Das sind 2 pro Spiel. Dazu noch 4 im Pokal, wenn auch gegen Union. Jetzt musste Braunschweig auch noch, vor der 30. Min, zweimal verletzt wechseln (der 3. ist auf dem Weg) und wir spielen zu Hause...

Da kannst du echt keinem was anderes als Erfolg verkaufen
 
Ende HZ1.
Extrem dünn alles bisher...

Freundlich ausgedrückt: "überschaubares Niveau" aller Beteiligten.
Deutlicher ausgedrückt: "Not gegen Elend"

Neutralisierendes Mittelfeld Geplänkel ohne erkennbare Idee auf beiden Seiten.
Da muss deutlich mehr passieren.

Kanate als Lichtblick. Ihm gelingt nicht viel, aber er versucht es unaufhörlich
 
Wir werden das Spiel am Ende (hoffentlich) noch durch eine Einzelaktion gewinnen, trotzdem ist es kriminell, dass wir mit unserem talentierten Kader so einen Fußball spielen.

Es macht absolut keinen Spaß unsere Spiele anzusehen, spielerisch gehört das nichtmal in die Regionalliga was wir unter TL anbieten.
 
Was ein Niveau...
Alles in diesem Spiel basiert auf Zufall und individuellen Fehlern.
65 Min durch, keine einzige wirklich klare oder strukturiert herausgearbeitete Torchance. Keine Druckphase. Keine Dominanz.

Yardimci und Kunze für Ritter und Robinson

Edit: Kunze braucht nur 1 Min, für seine obligatorische Gelbe
 
Ich glaube sowas nennt man dann wohl Arbeitssieg.

Ganz, ganz dünn was man sich da 90 Min. anschauen musste.
Zum Glück ist Braunschweig (erwartungsgemäß) individuell nicht in der Lage, eine solches Spiel durch entsprechende Kaltschnäuzigkeit auf ihre Seite zu ziehen.

Ergebnis gut, alles andere ... puh. Darf jeder selbst interpretieren, aber da muss sich was tun. Da gibt es keine klare Idee
 
Ich hab wirklich keine Ahnung wie man mit diesem Fußball zufrieden sein kann.

Es merkt doch mittlerweile jeder Blinde, dass es unter Lieberknecht keine Entwicklung gibt und es so langfristig nicht weitergehen kann, ganz im Gegenteil unsere Heimspiele sind jetzt noch wesentlich schlechter als letzte Saison.

PS: Haben wir nicht extra einen neuen Standardtrainer eingestellt? Wie kann es sein, dass unsere Standards immernoch so abgrundtief schlecht sind ?
Hier gehts nichtmal um die Ausbeute sondern schlicht um die Qualität und Ausführung unserer Standards, bei ~100 Versuchen in den letzten 7 Spielen, war kein einziger dabei der nur annäherend brauchbar war.
 
Aus dem Stadion gesehen weiß ich wirklich nicht, wieso man da immer wieder Abgesänge hier liest. Schwieriges und unangenehmes Spiel. Braunschweig lange dagegen gehalten. Stadion und Mannschaft ab der 70. Minute angezündet. Muss eigentlich dann mindestens 2:0 ausgehen.

Wer von uns eine Dominanz wie gestern der FCB erwartet, der wird mit dem Betze nicht glücklich. Selbst in der Meistersaison haben wir viele Spiele nur mit Fortune in der Nachspielzeit gewonnen. Betze steht nicht für Sterneküche, sondern derbe Pälzer Hausmannskost. Und die mit einer Verve, die den Verein seit jeher auszeichnet. Wenn wir so gewinnen, bin ich zufrieden. Ärgerlich find ich eher solche Spiele wie Magdeburg.

Zum Team nur ein Wort: Yardimci ist eine echte Unit. Wahnsinnig schnell und körperlich dominant. Wenn er das mal 90 Minuten bringt echt stark. Und Berisha fehlt einfach mal ein einfaches Tor.
 
Es war heute ein Arbeitssieg. Auch Braunschweig hatte sein Chancen, aber wir hatten das Glück auf unserer Seite. Man hat gesehen, dass sie wollen und FÜREINANDER gerannt sind. Das was gegen den FCM schief gelaufen ist, war heute deutlich verbessert. Man hätte sogar mehr Tore vielleicht schießen können, wenn man sich nicht verkünstelt hätte und den Abschluss früher gesucht hätte. So war es am Ende ein verdienter Arbeitssieg.
 
Den Willen kann man der Mannschaft ganz sicher nicht absprechen. Aber uns fehlen in vielen Situationen nach wie vor die spielerischen Mittel. Vieles geht weiterhin ausschließlich über Einzelaktionen – und darauf kann und sollte man sich auf Dauer natürlich nicht verlassen. Auch wenn wir heute mit dem erwarteten undankbaren Unterfangen konfrontiert waren, einen tief stehenden Gegner über weite Strecken bespielen zu müssen, sind wir von einer offensiven Spielidee im gesamten Kollektiv einfach nach wie vor viel zu weit entfernt.

Bis zum erlösenden 1:0 hatte ich aus dem Block jedenfalls ständig das Gefühl, dass Braunschweig durch einen Querschläger, einen abgefälschten Ball oder irgendeine andere Zufallsaktion ebenfalls zu einem Tor hätte kommen können. Wirklich souverän heruntergespielt hat sich das für mich über weite Strecken nicht angefühlt.

Mich würde es ehrlich gesagt nicht einmal wundern, wenn die Szene mit Krahl und Yardımcı tatsächlich einstudiert gewesen wäre. Ohne diese starke Einzelaktion wäre das vermutlich ein 0:0 geworden.

Dass sich nach der Führung gegen Ende noch Räume und Chancen ergeben, ist dann natürlich logisch. Allerdings wurden auch diese Möglichkeiten teilweise ziemlich fahrlässig vergeben. Für einen selbst erklärten „Aufstiegsaspiranten“ mit dem entsprechenden Anspruch, wie ihn Hengen unter der Woche und relativ mutig nach dem 0:3 in Magdeburg selbst formuliert hatte, bin ich mir deshalb nicht sicher, ob dieser Ansatz auf Dauer ausreichen wird.

Bei den einzelnen Spielern gab es für mich ebenfalls Licht und Schatten. Haas war zwar gewohnt emsig unterwegs, aber in der Länderspielpause würde ich mit ihm ganz dringend Flanken üben. Joly war heute für mich der schwächste Spieler auf unserer Seite. Bei ihm hat sowohl mit als auch gegen den Ball eigentlich gar nichts zusammengepasst, gefühlt hat er jeden einzelnen Zweikampf verloren. Sahin empfand ich dagegen im Vergleich zur letzten Woche stark formverbessert. Auffällig war für mich vor allem, dass er noch einmal deutlich mehr Verantwortung übernommen und das Heft des Handelns stärker in die Hand genommen hat, nachdem Ritter ausgewechselt worden war. Robinson hat seine Chance für mich leider nicht nutzen oder so richtige Eigenwerbung betreiben können, Kunze nach seiner Einwechslung allerdings auch nicht.

Kanaté gefällt mir dagegen bisweilen ganz gut – auch weil er in erster Linie über Einzelaktionen kommt und sich offenbar genau darüber definiert. Auch Yardımcı hat man nach seiner Einwechslung sofort angemerkt, dass er wollte. Der arbeitet, presst und pusht wirklich ungemein. In einer Szene ist er am rechten Seitenrand zu einem Kopfball hochgestiegen und hat seinen Gegenspieler dabei um mindestens einen Kopf überköpft. Da dachte ich kurz, die Reinkarnation von R. Ache wäre noch einmal durchs Stadion geschwebt. Das Tor macht er natürlich Weltklasse, hat mich sehr für ihn gefreut. Bitte über die Länderspielpause weiterhin an der Fitness arbeiten.

Ich freue mich nun aber trotzdem darauf, wenn Skyttä und Prtajin bald wieder dabei sind. Mit ihrer individuellen Qualität haben wir einfach noch einmal andere Möglichkeiten und vielleicht auch die nötige Optionen, solche engen Spiele über eine Einzelaktion zu entscheiden. Denn genau darauf scheint der „Lieberknecht-Ball“ im Grunde genommen auch heute noch zu basieren. Das kann dir solche Spiele wie heute natürlich gewinnen – auf Dauer wäre mir ein kollektiver fußballerischer Ansatz oder eine gemeinsame Spielidee aber dennoch lieber.

Was ich aus taktischer Hinsicht deshalb als einer der auffälligsten Punkte nicht verstehe, sind diese ständigen Diagonalbälle. Die sind teilweise so lange unterwegs, dass der Gegner sich längst darauf einstellen kann. Gleichzeitig überspielen wir damit immer wieder das Mittelfeld, anstatt den Ball laufen zu lassen und uns spielerisch nach vorne zu kombinieren. Gerade gegen einen tief stehenden Gegner verstehe ich nicht, warum wir so häufig zu diesem Mittel greifen. Eigentlich müsste es doch darum gehen, den Gegner durch Ballzirkulation und Bewegung auseinanderzuziehen, statt ihm mit langen Bällen immer wieder die Möglichkeit zu geben, sich neu zu sortieren oder?

Man kann nur hoffen, dass die Mannschaft weiter zusammenwächst. Ich habe schon das Gefühl, dass das alles gute Jungs sind und die Mannschaft charakterlich funktioniert. Ob sie von unserem Chefcoach – abgesehen von Menschenführung und Empathie – allerdings auch inhaltlich / fachliches besonders viel mitnehmen können, bezweifle ich ehrlich gesagt zunehmend. Vielleicht wurde der „Staff“ aus genau diesem Grund über die zurückliegende Sommerpause ja auch so exorbitant ausgebaut bzw. modernisiert– wer weiß.
 
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Gestern endlich Mal wieder auf dem Berg gewesen. Leider wars ne Ziemlich schwere Kost was man zu sehen bekam.
Das Spiel war zu verfahren, hektisch, das Mittelfeld flexibel wie ein Amboss. Ein Ritter, der links wie ein Fremdkörper wirkt. Bemühte junge Offensivkräfte die wollen, aber noch die Durchschlagskraft fehlt.
Im allgemeinen: Krahl, kaum geprüft, ist halt bei Flanken immer noch sehr unsicher. Im 1 gg. 1 hatte er das in Hz1 top gemacht.
Die Abwehr fand ich eigentlich Recht stabil. Die zwei Patzer von Gyamfi werden wohl gegen starke Mannschaften bitter bestraft. Murphy dieses Mal unauffällig aber stark im verteidigen. Elvedi auch ok.
Das Mittelfeld bleibt unser Problem. Zu wenig Bewegung, es werden keine Abspielstationen kreiert. Linke und rechte Schiene dieses Mal sehr schwach. Haas mit Licht und Schatten, Jolly hatte einen gebrauchten Tag. Sahin war bemüht das Spiel zu ordnen, aber er würde hier oft im Stich gelassen.
Robinson leider auch mit vielen kleinen Fehlern, die zum Glück nicht bestraft wurden.
Sturm: Bemüht, hat Geschwindigkeit, jedoch fehlt da noch ein bisschen was.
Zweite Halbzeit würde es etwas besser. Vor allem nach den Wechseln fand ich es etwas besser.
Das 1:0 war Klasse gemacht. Danach muss man mit den Chancen den Sack zumachen.

Am Ende ein 1:0 welches nicht schön, aber dem Spielverlauf verdient war. Braunschweig war wirklich schwach. Aber unbequem zu bespielen.
Und letzte Saison hätten wir uns noch das 1:1 gefangen.
Das einzig positive. Ein schönes Sondertrikot zum Weinfest. Das würde auch in meiner Umgebung nur gut aufgenommen. worden. Ist jetzt auch in meinem Besitz, obwohl 95€ schon heftig sind. Aber was macht man nicht alles für den Verein.
Muss aber sagen, dass die Teile gut weg gingen.
 
Wir hatten Glück und die Trikot für Schorle Trinker waren noch zu haben XXL - 5XL.
M - XL waren in der Nord vergriffen. Kindergrössen gab es leider nur im Fanshop Süd.
Die haben gestern Mal gut was umgesetzt.
 
Das Trikot finde ich besser wie mein Saison 25/26 Trikot. Fühlt sich etwas dünner an, aber trotzdem gut verarbeitet.
würde das im Vorfeld eigentlich angekündigt. Ich hatte nix gelesen.
 
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