[Verbandspokal 19/20, Halbfinale 25.03.20 - 19 Uhr] SV Morlautern - 1. FC Kaiserslautern

Lenfer

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Mal ein Update zum Stand der Dinge bzgl Pokal-Halbfinale und -Finale:

Verbandspokalfinale immer noch denkbar
Das Südwestpokal-Finale ist noch keine Geschichte. Entgegen der Meisterschaftsrunde 19/20, die im Südwestdeutschen Fußballverband (SWFV) abgebrochen wurde, ist der Verbandspokal nicht abgeschlossen. Es stehen noch das Halbfinale zwischen dem SV Morlautern und dem 1. FC Kaiserslautern sowie das Endspiel, für das sich der SV Alemannia Waldalgesheim bereits qualifiziert hat, aus. Einer dieser drei Vereine wird kommende Runde den SWFV im DFB-Pokal vertreten.
(...)
Voraussichtlich gibt es in dieser Woche ein Gespräch zwischen der Verbandsspitze und den drei im Wettbewerb befindlichen Vereinen, wie mit der aktuellen Situation umgegangen werden könnte. Vertreter des FCK, von Alemannia Waldalgesheim und des SV Morlautern hatten sich dem Vernehmen nach bereits in der zurückliegenden Woche ohne Beteiligung von Verbandsvertretern getroffen, um ihre Positionen auszutauschen und abzustimmen. Über Inhalt und Ergebnisse dieses Gesprächs ist Stillschweigen vereinbart worden.
https://www.fupa.net/berichte/sv-al...erbandspokalfinale-immer-noch-de-2661508.html
 

ktown

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Ich stell mir die Frage:
Wie kann in der neuen Saison der DFB die 1. Runde des DFB Pokal durchführen, wenn die Amateurvereine noch nicht feststehen?
 

French-FCK-Fan

Moderator
Teammitglied
So wie ich den DFB einschätze, wird er dieses Problem nach unten abdrücken: jeder Verband meldet einen Teilnehmer; wie der ausgewählt wird, ist Sache des Verbandes.
 

FeindeslandTeufel

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Mal den sportlichen Ehrgeiz beiseite und den Pragmatismus nach vorne gestellt.
Schon unter normalen Wettbewerbsbedingungen wär es doch relativ unwahrscheinlich, dass der Sieger nicht am Ende "FCK" heißen würde. Jetzt, ohne Wettkampfpraxis der unteren Ligen, dürfte das noch dreimal gelten. Was bringt es da, das noch faktisch und mit Termindruck auszuspielen? Bringt ja noch nichtmal die sonst so wichtigen Einnahmen. Ich würd den verbliebenen unterklassigen Vereinen ne Beteiligung an unseren Erstrundenteilnahmegeldern anbieten, im Gegenzug für deren Nichtantritt und die Spiele dann ausfallen lassen.
 

scusi81

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Wann will man hier eigentlich eine Entscheidung treffen? Die Amateure spielen ja momentan nicht, bei uns wird sich in den kommenden Wochen auch der Kader verändern beziehungsweise die Spieler im Urlaub sein.
 

ktown

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Die Problematik ist komplett in den Hintergrund gerückt und man wird vermutlich, sobald der DFB anklopft, hektisch und kopflos für jeden Verband anders entscheiden. :tearsofjoy:
 

playerred

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Daniel Graf: „Kein Respekt vor den Amateuren“
Peter Knick

Eines der noch ungelösten Probleme der Corona-Saison ist das Verbandspokal-Halbfinalspiel zwischen dem SV Morlautern und dem 1. FC Kaiserslautern. In die Sache ist nun Bewegung gekommen. Da die Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes am 22. August den Tag der Amateure mit den Pokalendspielen veranstalten wollen, müssten die beiden Lauterer Teams vorher gegeneinander antreten, um den zweiten Finalteilnehmer zu ermitteln.

Für den Verbandsligisten SV Morlautern sollte das Pokalspiel gegen die in der Dritten Liga spielenden Roten Teufel ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte werden. Wäre es doch nach über einem halben Jahrhundert das erste Pflichtspiel zwischen der ersten Mannschaft des 1. FCK und einem anderen Kaiserslauterer Team.

David gegen Goliath
Beim SVM fieberte man diesem Duell David gegen Goliath entgegen. Die Partie sollte am 25. März im Fritz-Walter-Stadion vor großer Kulisse über die Bühne gehen. Der Vorverkauf lief gut, und so rechnete man mit 4000 bis 5000 Zuschauern. Doch daraus wurde nichts, die Pandemie ließ die Morlauterer Fußballträume platzen. Lange Zeit wusste keiner, wie es in Sachen Pokal weitergehen würde.

Der 22. August
Diese Zeit der Ungewissheit scheint nun aber zu Ende zu sein. Soll es doch am 22. August zur fünften Auflage des Finaltags der Amateure kommen, mit einer in der ARD bundesweit live übertragenen Pokalkonferenz. Nimmt der Südwestdeutsche Fußballverband daran teil, dann müsste zuvor der zweite Endspielteilnehmer ausgespielt werden, der dann am Finaltag auf Alemannia Waldalgesheim trifft.

Unvorbereitet gegen die Profis
Eigentlich müsste man beim SV Morlautern erfreut über diese Entwicklung sein. Aber das Gegenteil ist der Fall. Der Morlauterer Trainer Daniel Graf bemerkt dazu, dass man zwar mit schönen Worten vom Tag der Amateure spreche, dass den Amateurvereinen tatsächlich aber „kein Respekt und keine Wertschätzung“ entgegengebracht werde. Seine Kritik begründet er damit, dass seine Mannschaft Anfang März das letzte Ligaspiel bestritten habe und seitdem wegen der Coronabestimmungen keine Partie mehr austragen durfte. Und nun solle sein Team „unvorbereitet“ gegen die Profimannschaft vom Betzenberg antreten, die ihre Drittligasaison zu Ende spielen konnte.

Keine Einnahmen
„Da können wir uns nicht anständig präsentieren“, befürchtet Graf zu Recht. Zudem dürfte das Pokalspiel coronabedingt vor leeren Rängen stattfinden; somit bliebe dann auch noch die Kasse leer. Neben dem Sportlichen und Emotionalen spielt das Geld eine wichtige Rolle. Zieht doch der Verbandspokalsieger in die finanziell überaus attraktive erste DFB-Pokalrunde ein.

Die Chance
Keine Frage, auch einem eingespielten und fittem Morlauterer Team fiele in diesem Halbfinale die Außenseiterrolle zu. Aber chancenlos wäre die Graf-Truppe nicht gegen einen FCK, der sich im Endspiel vor einem Jahr gegen Wormatia Worms nur mit Ach und Krach durchzusetzen vermochte. Und ebendieses Team aus der Nibelungenstadt bezwang der SVM im vergangenem Oktober im Viertelfinale und zog in die Runde der letzten vier ein.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/kai...-respekt-vor-den-amateuren-_arid,5085797.html
 

playerred

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SV Morlautern blickt mit gemischten Gefühlen auf das Duell mit dem 1. FCK
Peter Knick

Für Quincy Henderson und seine Mannschaftskameraden vom SV Morlautern wäre es ein unvergessliches Fußballfest geworden. Im Halbfinale des Verbandspokals auf dem Betzenberg vor einigen tausend Zuschauern gegen keinen Geringeren als den 1. FC Kaiserslautern zu spielen.

Am 25. März hätte die Pokalpartie zwischen dem SV Morlautern und den Roten Teufeln im Fritz-Walter-Stadion über die Bühne gehen sollen. „Bei uns herrschte eine Riesenbegeisterung“, erinnert sich Henderson an den Tag, an dem das Los den Morlauterern den großen FCK als Halbfinalgegner bescherte. Für die in der Verbandsliga und damit drei Klassen unter dem Drittligisten vom Betzenberg spielenden Amateure schien ein Fußballtraum in Erfüllung zu gehen. Doch dann enttäuschte die Realität diese hochfliegenden Erwartungen. Ein unsichtbarer Gegner, das Coronavirus hatte das Spielfeld betreten, und auf einmal war nichts mehr so, wie es vorher war.

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit könnte es nun doch noch im August zu diesem Pokalspiel kommen. Aber von der einstigen Euphorie ist bei Quincy Henderson nichts mehr zu spüren. Er sehe es ebenso, sagt der 27-Jährige, wie sein Trainer Daniel Graf, der den fehlenden „Respekt vor den Amateuren“ beklagt, weil seine Mannschaft, die seit Monaten kein Spiel mehr bestritten hat und seit Kurzem erst wieder trainiert, nun gegen ein Profiteam antreten soll, das die Saison zu Ende spielen konnte.

Rückblickend auf die lange Spiel- und Trainingspause, sagt Henderson: „Ich habe gar nicht mehr gewusst, ob ich noch mit dem Ball umgehen kann.“ Doch nach dem ersten Training waren diese Zweifel verflogen. „Der Ball ist noch mein Freund“, sagt der technisch versierte Angriffsspieler, der vor zwei Jahren zum SVM wechselte und sich in der Mannschaft sehr wohl fühlt. Quincy Henderson, der eine Lehre als Bürokaufmann absolvierte und mittlerweile im Außendienst arbeitet, will mit dem SVM in die Oberliga aufsteigen.

Angeregt durch seinen Vater, begann er in seinen frühen Jugendjahren zunächst mit dem Basketballspiel, entdeckte dann aber schnell sein Talent und seine Liebe für den Fußball.

„Hauptsache, ich kann wieder Fußball spielen“, wünscht sich Henderson für die kommenden Monate. Dieser Wunsch könnte demnächst mit dem Pokalspiel gegen den 1. FCK in Erfüllung gehen. Ein Spiel, dem man beim SV Morlautern mittlerweile aber desillusioniert entgegenblickt.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/kai...uf-das-duell-mit-dem-1-fck-_arid,5086119.html
 

playerred

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Katerstimmung beim SV Morlautern
Beim Verbandsligisten ist von Vorfreude auf das Pokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nichts mehr zu spüren
Von Peter Knick

Für den SV Morlautern sollte das Verbandspokalspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ein Fußballfest werden. Doch die Vorfreude auf diese Halbfinalpartie ist einer Katerstimmung gewichen. Wie groß die Enttäuschung beim SVM ist, zeigte sich in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Reiner Engbarth.

„Der Südwestdeutsche Fußballverband will das Spiel unbedingt durchziehen“, sagt Reiner Engbarth und fügt hinzu, dass die Rahmenbedingungen aber nicht mehr stimmten, da sich vieles verändert habe. Damit spielt der Vorsitzende auf die Corona-Krise an, welche die mit diesem besonderen Spiel verbundenen Erwartungen zu Makulatur werden ließ.

So wollte sich der Verbandsligist Morlautern im Fritz-Walter-Stadion vor einer großen Kulisse präsentieren und dem Profiteam einen Pokalkampf liefern. Aufgrund des guten Vorverkaufs rechneten die Morlauterer mit über 5000 Zuschauern. Damit wäre es für den SVM nicht nur ein Spiel von großem sportlichen Wert gewesen, es hätte auch eine Menge Geld in die Vereinskasse gebracht. Doch das Coronavirus machte dies alles zunichte.

Die für den 25. März angesetzte Partie wurde abgesagt. Aufgrund der strikten Hygienebestimmungen schien es auch lange Zeit unwahrscheinlich, dass das Pokalspiel überhaupt noch über die Bühne gehen würde. In dieser Zeit sei es dann, so Reiner Engbarth, zu Gesprächen zwischen dem 1. FCK, dem SV Morlautern und dem schon für das Pokalfinale qualifizierten Verbandsligisten Alemannia Waldalgesheim gekommen. „Wir waren uns einig, dem FCK den Vortritt zu lassen, gegen ein finanzielles Entgegenkommen“, fasst Engbarth das Ergebnis dieser Gespräche zusammen. Konkret bedeutete das: Der FCK zieht als Vertreter des SWFV in die lukrative erste DFB-Pokalrunde ein, und die beiden Amateurvereine werden für ihren Verzicht finanziell entschädigt.

Doch zu dieser für alle akzeptablen Lösung dürfte es nun nicht kommen. Aufgrund der abschwellenden Epidemie und den damit verbundenen Lockerungen soll die Halbfinalpartie nun doch ausgetragen werden, vor dem 22. August, dem Tag der Amateure, an dem die ARD in einer Konferenzschaltung live von den Verbandspokalendspielen berichtet will.

Beim SV Morlautern fühlt man sich als Verlierer. Denn käme es zu dem Spiel gegen die Betzenberger, wäre man nicht nur der Außenseiter, man hätte auch noch das Handicap, seit März kein Spiel mehr ausgetragen zu haben. Die Roten Teufel spielten dagegen in der Dritten Liga ihre Saison zu Ende.

Und auch von einer großen Zuschauerzahl kann keine Rede mehr sein, denn so weit gehen die Lockerungen noch nicht. „Das funktioniert einfach nicht“, bemerkt Reiner Engbart zu diesem für den SV Morlautern überaus enttäuschenden Stand der Dinge.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 165 Samstag, den 18. Juli 2020
 

playerred

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400 Zuschauer für Verbandspokalfinale in Pirmasens beantragt

Die ARD wird am Samstag, 22. August, ab 16.45 Uhr live von der Pirmasenser Husterhöhe berichten. Denn im Framas-Stadion wird – wie kurz berichtet – das Pokalendspiel des Südwestdeutschen Fußball-Verbands ausgetragen und dieses ist Teil des Finaltags der Amateure, bei dem ab 14.30 Uhr 19 Landespokalendspiele in einer Live-Konferenz übertragen werden.

Nur eine der beiden Mannschaften, die in zwei Wochen in Pirmasens spielt, steht bereits fest: Oberliga-Aufsteiger SV Alemannia Waldalgesheim. Den anderen Finalisten ermitteln am 15. August Verbandsligist SV Morlautern und die haushoch favorisierten Drittliga-Profis des 1. FC Kaiserslautern, die sich im Viertelfinale nach Elfmeterschießen bei der Regionalliga-Mannschaft des FK Pirmasens durchgesetzt hatten. RHEINPFALZ-Redakteur Peter Brandstetter sprach mit dem Vorsitzenden des Verbandsspielausschusses, Jürgen Veth (Offenbach).

Herr Veth, wieso hat sich der Verband für die Pirmasenser Husterhöhe als Austragungsort entschieden?
Der Hauptgrund ist, dass wir in Pirmasens die meisten Räume zur Verfügung haben, um das Hygienekonzept umzusetzen. Auch stimmt alles mit den Parkplätzen, den Auf- und Abgängen.

Die Waldalgesheimer hätten bestimmt lieber im Mainzer Bruchwegstadion gespielt …
Natürlich hätten sie das Finale lieber im Norden des Verbandsgebiets gesehen. Aber ich denke, dass sie die Entscheidung für Pirmasens – wenn auch ein bisschen zähneknirschend – nach unserer Besprechung eingesehen haben. Es werden ja auch nur wenige ausgesuchte Zuschauer zugelassen.

Apropos Zuschauer: Wie viele dürfen am 22. August in Pirmasens ins Stadion?
Landesweit gilt ja noch die Obergrenze von 350 Zuschauern. Wir haben für Pirmasens mit der 3000 Menschen fassenden Haupttribüne ein Hygienekonzept erstellt und beim örtlichen Ordnungs- und Gesundheitsamt 400 Zuschauer beantragt. Dabei sollen die personalisierten Eintrittskarten an die beteiligten Vereine, den Verband und die Presse verteilt werden.

Wie sollen die Abstandsregeln eingehalten werden?
Auf der Haupttribüne bleiben in einer Reihe zwischen dem einen und dem nächsten Zuschauer drei Sitzplätze frei. Und nach vorne und hinten werden jeweils zwei Reihen leergelassen.

Gibt es einen VIP-Bereich?
Nein.

Sind die Sitzplätze auf der nicht überdachten Gegengeraden keine Option?
Da wird das SWR-Team sein. Im August ist es dort für Zuschauer in der prallen Sonne ja nicht so angenehm.

Übernimmt der FK Pirmasens die Gastronomie?
Wir treffen uns am Montag noch mal, aber ich gehe davon aus, dass der FKP das tut, wobei nur ein Stand auf der Tribüne aufgemacht wird.

Verdient der Südwestdeutsche Fußball-Verband an diesem Corona-Finale etwas?
Durch die Fernsehübertragung nicht, nur durch das Bedienen der Sponsoren. Deswegen wird die Bandenwerbung vom FKP für dieses Spiel neutralisiert. Wir betreiben einen großen Aufwand für dieses Spiel und werden wenig Erlös haben, aber wir sind froh, dass wir es in dieser außergewöhnlichen Zeit überhaupt austragen können.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/pir...ale-in-pirmasens-beantragt-_arid,5095824.html
 

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