Sascha Hildmann (entlassen)

curthi

Well-Known Member
Exakt Er hat es hoffentlich nicht geschafft, das Maximum aus dieser Truppe rauszuholen.
Wenn das tatsächlich das Maximum war spielen wir nächstes Jahr viertklassig.
Das ist doch murks. Wir hatten einige Trainerdie woanders durchaus Erfolg hatten. Seit Jahren haben wir Mannschaften, die vor Charakterlosigkeit nur strotzen.

Langsam hab icht echt keinen Bock mehr auf den Sauhaufen. Gurken Jahr für Jahr rum und sobald es eng für sie wird, lassen sie sich abschlachten, so dass alles sich auf den Trainer fokussiert.

Selbst die sportlichen Verantwortlichen waren auch schon andere. Das Schema bleibt immer dasselbe.
 

Jonny

Well-Known Member
Das Problem ist nicht, dass Hildmann entlassen wurde, sondern dass Schommers geholt wurde.
Glaube ich nicht (mehr). Ich glaube, Hildmann war nah am Maximum, was das Leistungsvermögen der Mannschaft hergibt - von der reinen Punkteausbeute.

Das Schommers es aber auf der anderen Seite nicht schafft, dass wir mal ein Spiel nur 0:1 verlieren, dass wir also immer drei Gegentore reinkriegen müssen, ist schon unfassbar.

Bei mir ist nur noch Wut. Man sieht null Fortschritt.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
mit hildmann würden wir wenigstens im mittelfeld rumkrebsen aber das wollte ja keiner.
geschieht euch gerade recht mit schommers!
 

Lenfer

Well-Known Member
Och kommt schon, Leute! Das 1:6 in Meppen war desaströs und hätte auch durchaus mit zweistelliger Zahl an Gegentoren ausgehen können.
 

ktown

Well-Known Member
Och kommt schon, Leute! Das 1:6 in Meppen war desaströs und hätte auch durchaus mit zweistelliger Zahl an Gegentoren ausgehen können.
Klar.....hätte können.
1. Hat es aber nicht.
2. Es weiß keiner wie es danach weiter gegangen wäre.

Es läuft aber wie schon die letzten 20 Jahre. Selbstreflexion findet nicht statt.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
der fehler ist, jeder denkt nur mit einem trainerwechsel wird alles besser aber nicht, dass es auch noch schlechter werden kann.
und seit runjaic wurde es eigentlich nur noch schlechter.
 

Ruhrpottteufel

Well-Known Member
Heure hat man auch wieder gesehen wie schlecht sich manche Spieler anstellen. Auch wenn die erste Karte keine war, darf man so nicht von hinten angerutscht kommen. Er spielt den Ball, aber das Risiko ist einfach zu hoch das Foul gepfiffen wird.
Ebenso frage ich mich was er beim Eigentor machen wollte.
Aber die Karte war nicht der Auslöser. In dem ganzen Spiel fehlt die Bewegung, Spritzigkeit und Übersicht in der kompletten Mannschaft. Da kommt kaum ein Pass über 5m an. Es dauert zu lange bis der Ball gespielt wird. Diese Mannschaft ist mal ne richtige Baustelle.
 

Lenfer

Well-Known Member
Klar.....hätte können.
1. Hat es aber nicht.
2. Es weiß keiner wie es danach weiter gegangen wäre.

Es läuft aber wie schon die letzten 20 Jahre. Selbstreflexion findet nicht statt.
Hildmann hatte den kompletten Sommer, um der Truppe seine Handschrift zu verpassen, damit die in der 3.Liga im oberen Drittel mitspielen (das durfte/darf man eigentlich bei solchem Spielermaterial erwarten, denke ich). Stattdessen war die Abwehr ja auch vor dem Meppen-Spiel schon löchrig wie sonst was, das Offensivspiel fehlerbehaftet bzw kaum erkennbar. Nur Dank der beiden Auswärtssiege bei Aspach (Gegner bei Abpfiff nur noch mit 9 Mann auf dem Platz) und Zwickau (eine 3:0 bzw 4:2 Führung wurde fast noch weggeworfen) war man noch nicht im Keller.

Klar, es wurde mit Schommers keineswegs besser (eher das Gegenteil), aber deswegen war die Leistung unter Hildmann ja trotzdem nicht zufriedenstellend und Hoffnung auf Besserung konnte man bei dem Meppen-Tiefpunkt kaum haben, oder?
 

ktown

Well-Known Member
Man sieht ja, wo uns das Trainerkarusell hin gebracht hat.
Gab es in den letzten 20 Jahren jemals einen Trainer, der nicht von Anfang an in der Kritik stand.
 

Marcio

Well-Known Member
Also erstmal glaube ich nicht, dass Schommers grundsätzlich ein schlechter Trainer ist. Aber wie ich schon nach dem 60 Spiel anmerkte: Er ist zur falschen Zeit am falschen Ort.
Er kennt diese dritte Liga nicht und hat sie bisher auch nicht verstanden. Zudem ist er nicht der richtige eine verunsicherte Mannschaft zu Stabilität zu führen. Das ist ihm schon in Nürnberg nicht gelungen. Auch da waren die Ergebnisse noch schlechter als vorher.
Seine arrogant wirkende Art ist glaube ich auch sehr aufgesetzt. Er versucht nach Außen der toughe/harte Hund zu sein, der nichts an sich ranlässt und vor dem das Team Angst haben muss. Die sehr menschliche Reaktion am Mittwoch zeigt doch, dass er das nicht ist.
Er wirkt auf mich total hilflos mit seinen System/Spielerwechseln. Gleichzeitig gibt er keinem der aufstrebenden Spieler aus der 2. Mannschaft eine Chance. Nein dann lieber Sternberg, Hemlein und Co weiter wurschteln lassen.

Hier muss man einfach wieder sagen, dass Bader/Notzon überhaupt kein Gespür für die Situation oder eine Mannschaft haben. Die Entscheidung pro Schommers und gegen Trainer wie Antwerpen zeigt unser ganzes Dilemma der letzten Jahre.
Da möchte ich mal an die Reporterin bei der Verkündung erinnern.
 
Zuletzt bearbeitet:

FeindeslandTeufel

Well-Known Member
[QUOTE="Marcio, post: 1596395]
Da möchte ich mal an die Reporterin bei der Verkündung erinnern.[/QUOTE]
Allein die dünnhäutige Reaktion von Bader scheint mir da heute wie ein Omen.
Auf die Frage „Warum der?“, hätte er doch eigentlich problemlos positive Beweggründe aufzählen können. Da kam aber nix, außer dass die Reporterin das „Warum“ nicht nachvollziehen muss.
Ich hab versucht mir das (BS) schönzureden, aber ich bleib dabei, das Antwerpen die bessere Wahl gewesen wäre. „Warum“ der es nicht geworden ist, wird man nur leider nicht mehr erfahren.
 

Lenfer

Well-Known Member
Man sieht ja, wo uns das Trainerkarusell hin gebracht hat.
Gab es in den letzten 20 Jahren jemals einen Trainer, der nicht von Anfang an in der Kritik stand.
Bin ja ganz Deiner Meinung, daß mehr Konstanz auf dem Trainerstuhl hilfreich wäre, aber man kann nicht nur um der Konstanz willen an etwas festhalten, was nicht richtig funktioniert! Man muß doch Fortschritte sehen können! Hildmann hatte seine Chance. Er hatte eine komplette Vorbereitung und war sicherlich bei den Neuverpflichtungen mit eingebunden. Genutzt hat er es nicht! Das muß man so sagen. Wir haben mit den teuersten Kader der Liga und waren nach 8 Spieltagen auf Platz 14 mit einer negativen Tordifferenz und 9 Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge!
 

ktown

Well-Known Member
Man muß doch Fortschritte sehen können!
Siehste und da liegt das Problem. Es gibt hundertfach Beispiele, in denen eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel für 2-3 Spiele gepuscht war und dann stagnierte um dann und sei es erst 1 Saison später, vollkommen gelöst aufspielte und plötzlich Dinge klappten. Bestes Beispiel ist Freiburg. Haben ihren Trainer seit 2011. Sind in der Zeit 1x Abgestiegen und mind. 4x dem Abstieg von der Schippe gesprungen.
Wären die auch so nervös mit ihrem Finger am Abzug, dann hätten die sicherlich auch schon einige Male den Trainer abgeschossen.
Tja und genau das fehlt hier. Jeder predigt von Ruhe und Konstanz und genau das lässt das Umfeld nie zu, weil es immer wieder Parteien gibt die meinen es besser machen zu können.

Ich kann mich drehen wie ich will. Es läuft letztlich immer wieder auf die fehlende Selbstreflexion des Umfeldes hinaus.
Was haben wir in den letzten 20 Jahren nicht schon alles ausgetauscht. Nur eines kann und wurde nie in Frage gestellt.
Vielleicht sollte mal das Umfeld vom heiligen Sockel herruntertreten und Schaufel und Spaten in die Hand nehmen und gemeinsam mit dem Verein die Gräben schließen.
 

Pfobbel

Well-Known Member
@ktown : Du Romantiker Ich weiß nicht wie lange ich das schon predige. Ich hab's aufgegeben.

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mueto

Administrator
Teammitglied
Siehste und da liegt das Problem. Es gibt hundertfach Beispiele, in denen eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel für 2-3 Spiele gepuscht war und dann stagnierte um dann und sei es erst 1 Saison später, vollkommen gelöst aufspielte und plötzlich Dinge klappten. Bestes Beispiel ist Freiburg. Haben ihren Trainer seit 2011. Sind in der Zeit 1x Abgestiegen und mind. 4x dem Abstieg von der Schippe gesprungen.
Wären die auch so nervös mit ihrem Finger am Abzug, dann hätten die sicherlich auch schon einige Male den Trainer abgeschossen.
Tja und genau das fehlt hier. Jeder predigt von Ruhe und Konstanz und genau das lässt das Umfeld nie zu, weil es immer wieder Parteien gibt die meinen es besser machen zu können.

Ich kann mich drehen wie ich will. Es läuft letztlich immer wieder auf die fehlende Selbstreflexion des Umfeldes hinaus.
Was haben wir in den letzten 20 Jahren nicht schon alles ausgetauscht. Nur eines kann und wurde nie in Frage gestellt.
Vielleicht sollte mal das Umfeld vom heiligen Sockel herruntertreten und Schaufel und Spaten in die Hand nehmen und gemeinsam mit dem Verein die Gräben schließen.
Und noch zu ergänzen. Endlich aufzuhören den alten Zeiten nachzutrauern. Ja wir haben eine ruhmreiche Vergangenheit, aber diese Vergangenheit hilft uns in der Gegenwart nicht weiter. Solange die Leute noch zu sehr an den dieser hängen wird es in diesem Verein niemals zur Ruhe kommen und auch kein miteinander geben.
Tradition und Vergangenheit schießen/verhindern eben keine Tore in der Gegenwart.
 

Marcio

Well-Known Member
Siehste und da liegt das Problem. Es gibt hundertfach Beispiele, in denen eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel für 2-3 Spiele gepuscht war und dann stagnierte um dann und sei es erst 1 Saison später, vollkommen gelöst aufspielte und plötzlich Dinge klappten.
Also so wahnsinnig viele Beispiele fallen mir da nicht ein. Alleine aktuell in der Bundesliga gibt es kaum Vereine wo der Trainer länger als 2 Jahre im Amt ist.
Trainerwechsel gehören zum Geschäft dazu und Konstanz ist nur da, wo auch Erfolg ist. Auch Freiburg hat an Streich festgehalten weil er vorab bewiesen hatte gute Arbeit zu leisten.
Ein schwieriges Umfeld haben auch Frankfurt,Gladbach,Köln oder Düsseldorf etc. Ich bin da teils sehr nahe dran und kann sagen, dass es dort sogar noch krasser ist als bei uns. Warum erwähne ich diese Vereine ? Weil wir vor nicht allzulanger Zeit auf Augenhöhe oder gar besser waren.
Nur dort werden eben ab und an auch mal die Saisonziele erreicht, was bei uns schon seit 7 Jahren nicht der Fall ist. Die haben trotz ihres schwierigen "Umfeldes" eben auch mal kompetente Leute an der Spitze.
Und wir ? Trotz hoher Etats sind unsere Transfers seit Jahren unterirdisch. Unsere Trainerauswahl ebenfalls, kaum einer ist noch im Geschäft.

Das Umfeld hat seinen Anteil, aber nicht mehr als bei 80% der anderen Profi Klubs auch. Anscheinend gibt es in unserem "Umfeld" aber zu wenig kompetente Leute um einen Profiverein zu führen.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
teile dieses umfeldes werden doch in aller regelmässigkeit in den aufsichtsrat gewählt...
was heisst teile, alle kommen aus diesem umfeld und das resultat sieht man jahr für jahr.
 

Lenfer

Well-Known Member
Siehste und da liegt das Problem. Es gibt hundertfach Beispiele, in denen eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel für 2-3 Spiele gepuscht war und dann stagnierte um dann und sei es erst 1 Saison später, vollkommen gelöst aufspielte und plötzlich Dinge klappten. Bestes Beispiel ist Freiburg. Haben ihren Trainer seit 2011. Sind in der Zeit 1x Abgestiegen und mind. 4x dem Abstieg von der Schippe gesprungen.
Wären die auch so nervös mit ihrem Finger am Abzug, dann hätten die sicherlich auch schon einige Male den Trainer abgeschossen.
Tja und genau das fehlt hier. Jeder predigt von Ruhe und Konstanz und genau das lässt das Umfeld nie zu, weil es immer wieder Parteien gibt die meinen es besser machen zu können.

Ich kann mich drehen wie ich will. Es läuft letztlich immer wieder auf die fehlende Selbstreflexion des Umfeldes hinaus.
Was haben wir in den letzten 20 Jahren nicht schon alles ausgetauscht. Nur eines kann und wurde nie in Frage gestellt.
Vielleicht sollte mal das Umfeld vom heiligen Sockel herruntertreten und Schaufel und Spaten in die Hand nehmen und gemeinsam mit dem Verein die Gräben schließen.
Nun, dann war ja die angemessene Zeitspanne für Hildmann abgelaufen, denn es ist seine zweite Saison gewesen und leider klappten die Dinge trotzdem ganz und gar nicht (im Gegenteil)! Was das Freiburg-Beispiel angeht, muß man ja auch die Relationen sehen. Es ist ein Unterschied, ob Freiburg in der 1.BL (mit relativ kleinem Budget für Erstliga-Verhältnisse) gegen den Abstieg spielt oder wir in der 3.Liga kaum ein Bein auf den Boden bekommen (mit einem der höchsten Budgets)! Für Freiburg war/ist es erwartbar im unteren Drittel der 1.BL zu stehen, für uns ist es das in der 3.Liga nicht! Glaube auch kaum, daß in Freiburg eitel Sonnenschein und endlose Geduld geübt würde, wenn die in unserer Liga+Situation wären...
 

ktown

Well-Known Member
Nun, dann war ja die angemessene Zeitspanne für Hildmann abgelaufen, denn es ist seine zweite Saison gewesen
Keine Ahnung wie deine Zeitrechung ist, aber er kam kurz vor Weihnachten 2018 und ging jetzt im September 19. Für mich sind das keine zwei Saisons. Mit einem bischen guten Willen kannste vielleicht aus dem ganzen 1 Saison basteln. Auch wenn wir hier jetzt im HildmannThread schreiben, so will ich diese Frage am festhalten nicht an Personen festmachen, sondern die grundsätzliche Problematik in unserem Verein aufzeigen. Klar ist Freiburg eine andere Liga. Das Problem des fehlenden Standings unseres Trainers ist ein grundsätzliches und besteht ja nicht erst seit wir in Liga 3 spielen.
 

Lenfer

Well-Known Member
Keine Ahnung wie deine Zeitrechung ist
Meine Zeitrechnung ist eine (wie ich finde) nachvollziehbare Interpretation dieser Aussage:
Es gibt hundertfach Beispiele, in denen eine Mannschaft nach einem Trainerwechsel für 2-3 Spiele gepuscht war und dann stagnierte um dann und sei es erst 1 Saison später, vollkommen gelöst aufspielte und plötzlich Dinge klappten.
Will mich jetzt aber auch nicht lange darüber streiten oder so.

Tatsächlich hat Hildmann ja sogar im Vergleich zu anderen Ex-Trainern recht ordentlich gepunktet. Aber aus meiner Sicht war die Mannschaftsleistung in dieser Saison schlechter als in 18/19. Und wenn ein sowieso schon schwacher Saisonstart dann in einem 1:6 Offenbarungseid gipfelt (den man sogar noch als glücklich bezeichnen musste!), dann darf man schon daran zweifeln, ob der Übungsleiter denn die Truppe noch so richtig erreicht.

Nochmal: wir haben auf dem Papier ja keine Gurkentruppe, von der man befürchten musste, daß sie gegen den Abstieg spielt. Da sind Jungs dabei, die in ihren vorherigen Vereinen absolute Leistungsträger auf diesem Level waren! Vom eingesetzten Geld und den Vorleistungen her durfte man mindestens das obere Tabellendrittel erwarten! Also entweder bekommt Profifussballern plötzlich die Pfälzer Luft nicht mehr, oder der Trainer war/ist nicht in der Lage, das nachgewiesenermaßen vorhandene Potential der Spieler auf den Platz zu bringen. Sicher spielen da auch noch andere Faktoren eine Rolle (v.a. Selbstbewußtsein und Erfolgserlebnisse), aber auch darauf sollte ja ein guter Trainer Einfluß nehmen können, bspw indem er den sensibleren Spielern den Druck nimmt, sie mental aufbaut etc.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
solange im verein keine ruhe herrscht, wirds wohl kein trainer richten können. dummerweise hängt die ruhe zu einem sehr grossen teil vom sportlichen erfolg ab.
 

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