Miroslav Klose

Pfobbel

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Trotzdem kann ich dieses "mein Zuhause bla bla" auch nicht mehr hören. Er hat es uns ja auch zu verdanken, dass er in der Bundesliga überhaupt Fuß gefasst hat....
Und hat er nicht mal gesagt er wolle seine Karriere bei uns beenden? Ich finde es schade, dass er uns so gar nicht mehr beachtet hat und dann von zurück kommen redet... Für mich nur bla bla, mehr nicht.
 

dreispitz

Well-Known Member
Pfobbel schrieb:
Trotzdem kann ich dieses "mein Zuhause bla bla" auch nicht mehr hören. Er hat es uns ja auch zu verdanken, dass er in der Bundesliga überhaupt Fuß gefasst hat....
Und hat er nicht mal gesagt er wolle seine Karriere bei uns beenden? Ich finde es schade, dass er uns so gar nicht mehr beachtet hat und dann von zurück kommen redet... Für mich nur bla bla, mehr nicht.
Danke, so sehe ich das auch.

Einseitige Zuneigung hat noch nie gut getan.
 

Jonny

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Was soll er denn eurer Meinung nach antworten, wenn die Reporter diese dämlichen Fragen stellen?

Und dass Zeitungen aus so Aussagen gerne mehr machen, weil es halt eine "gute Story" ist, ist doch auch klar.

Also kommt mal runter und lasst den Miro in Ruhe. :wink:
 

Shelter

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Klose wird aller Voraussicht nach U17-Trainer bei den Bayern
WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose kehrt dem Trainerteam des DFB den Rücken und wechselt im Sommer als Jugendcoach zum FC Bayern München. Das berichtet "Sport Bild".

Demnach soll der frühere Weltklasse-Angreifer die U17 der Bayern übernehmen. Aktuell ist Klose unter Bundestrainer Joachim Löw bei der Nationalmannschaft schwerpunktmäßig für die Stürmer zuständig.
https://www.sport.de/news/ne3156618/medien-miroslav-klose-wird-coach-beim-fc-bayern/

Ob er jetzt seine Kinder noch immer jeden Tag nach KL in die Schule fährt..?
 

curthi

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Die Worte kann ihm ja auch die Presseabteilung in den Mund gelegt haben.

Wie dem auch sei. Eine Rückkehr zum FCK wird es wohl, als was auch immer, nicht mehr geben.

That's life.
 

Dr.BETZE

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ohje, wenn er das wirklich so (schleimend) gesagt hat, ist das ja ein schöner schlag in fresse seiner pfälzischen wurzeln.
 

SoccerGirl

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Was erwartet ihr denn. Er ist ein Weltmeister und Weltstar. Er hat vor Jahren schon gesagt, dass er Die Stadt Müncheb liebt und sich dort niederlassen wird.

Und ja er hat die Bayern DNA. Er war schon immer Mega ehrgeizig hat Stunden am kopfballpendel geübt und genau das ist bayern dNA.

Als er vom fCK wegging war er ein schüchterner junger Mann und bei Werder und Bayern ist er gereift und hat an Selbstbewusstsein gewonnen
 

mentalthing

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Was erwartet ihr denn. Er ist ein Weltmeister und Weltstar. Er hat vor Jahren schon gesagt, dass er Die Stadt Müncheb liebt und sich dort niederlassen wird.

Und ja er hat die Bayern DNA. Er war schon immer Mega ehrgeizig hat Stunden am kopfballpendel geübt und genau das ist bayern dNA.

Als er vom fCK wegging war er ein schüchterner junger Mann und bei Werder und Bayern ist er gereift und hat an Selbstbewusstsein gewonnen
Und genau deswegen kann man zu machen
Alles gesagt


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AndreasFCK

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Schaut als ob Klose den Spruch "Du kannst die Frau wechseln oder auch die Religion, nicht aber Deinen Lieblingsklub." tatsächlich widerlegen möchte.
 

Ramser Wildsau

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Und ja er hat die Bayern DNA. Er war schon immer Mega ehrgeizig hat Stunden am kopfballpendel geübt und genau das ist bayern dNA.
Ach komm! immer diese Marketing und PR-Sprüche. Da kann man auch gleich sagen dass ist Red Bull in den Venen!
Ich vertrete die These das alle Menschen Menschen sind, da gibt es gute und schlechte, faule und ehrgeizige,usw.
Aber in Bayern redet man gern in diesem Herrenmenschenton von sich wo die Kinder auf Schiern geboren werden, mit 5 jeden Berg der Alpen paarmal bestiegen haben, die Burschis nach 10 Maß noch autofahren können und die Fussballer erst kicken können wenn sie das FCB-Logo auf der Brust haben. Das Vokabular ist stark an die Nazizeit angelehnt und daher findet man das auch sonst nur selten. Und das ist gut so.
 

Larilson

Well-Known Member
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Klose sich die letzten 10 Jahre positiv über den FCK geäußert oder gar Liebe ausgedrückt hätte... Schade.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
Was erwartet ihr denn. Er ist ein Weltmeister und Weltstar. Er hat vor Jahren schon gesagt, dass er Die Stadt Müncheb liebt und sich dort niederlassen wird.

Und ja er hat die Bayern DNA. Er war schon immer Mega ehrgeizig hat Stunden am kopfballpendel geübt und genau das ist bayern dNA.

Als er vom fCK wegging war er ein schüchterner junger Mann und bei Werder und Bayern ist er gereift und hat an Selbstbewusstsein gewonnen
und du meinst ehrgeizig wurde er erst bei den bayern?
wird einem sowas nicht in die (pfälzische) wiege gelegt?
dass er gereift ist und selbstbewusster geworden ist, muss man auch nicht unbedingt bremen/bayern anheften, das bringt das leben so mit sich. er ist halt an seinen erfolgen gewachsen aber die grundlagen dafür hat er doch bei seinem heimatverein, homburg und uns gelegt, behaupte ich mal.
scheinbar ist der klose-baum inzwischen vollständig entwurzelt oder er fährt diese schleimtaktik in der hoffnung mal bayerntrainer zu werden.
 

Larilson

Well-Known Member
und du meinst ehrgeizig wurde er erst bei den bayern?
wird einem sowas nicht in die (pfälzische) wiege gelegt?
dass er gereift ist und selbstbewusster geworden ist, muss man auch nicht unbedingt bremen/bayern anheften, das bringt das leben so mit sich. er ist halt an seinen erfolgen gewachsen aber die grundlagen dafür hat er doch bei seinem heimatverein, homburg und uns gelegt, behaupte ich mal.
scheinbar ist der klose-baum inzwischen vollständig entwurzelt oder er fährt diese schleimtaktik in der hoffnung mal bayerntrainer zu werden.
Das meine ich jetzt nicht despektierlich - aber ich glaube dafür fehlt es ihm an Grips. So wie auch Gerd Müller nie Trainer wurde, glaube ich auch nicht daran, das Klose ein großer Trainer wird.
 

jimjones

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Wenn er Bremen oder Lazio gesagt hätte, dann würde ich es noch verstehen, aber bei den Bayern ist er doch nie über den Status des Bankdrückers hinaus gekommen, absolut lächerlich solche Statements abzugeben.
 

Dr.BETZE

Moderator
Teammitglied
Das meine ich jetzt nicht despektierlich - aber ich glaube dafür fehlt es ihm an Grips. So wie auch Gerd Müller nie Trainer wurde, glaube ich auch nicht daran, das Klose ein großer Trainer wird.
schwer zu sagen, für mich zumindest. würde eher sagen noch zu introvertiert. vielleicht kann er sich ja bei der nationalmannschaft noch einiges abkucken.
 

ktown

Well-Known Member
Wenn er Bremen oder Lazio gesagt hätte, dann würde ich es noch verstehen, aber bei den Bayern ist er doch nie über den Status des Bankdrückers hinaus gekommen, absolut lächerlich solche Statements abzugeben.
Na wenn ich mir die Daten so in Transfermarkt ansehen, dann liegst du aber da deutlich daneben. Die Einsatzzeiten haben sich erst verringert, als Van Gaal Trainer wurde und er verletzt war.
 

jimjones

Well-Known Member
Na wenn ich mir die Daten so in Transfermarkt ansehen, dann liegst du aber da deutlich daneben. Die Einsatzzeiten haben sich erst verringert, als Van Gaal Trainer wurde und er verletzt war.
Dann schau mal genauer hin. :wink:

Klose hatte genau eine solide Saison bei den Bayern, dass war 2008 wo er auch in der CL getroffen hat:

https://www.transfermarkt.de/miroslav-klose/leistungsdaten/spieler/10/plus/0?saison=2008

Der Rest war für Bayernverhältnisse nichtmal Durchschnitt, selbst ein Sandro Wagner kommt auf bessere Werte, total verblendet hier von einer Bayern-DNA zu sprechen.
 

Lenfer

Well-Known Member
Die erste Saison als Cheftrainer ist für Klose noch nicht beendet, da winkt ihm schon die Beförderung. Nachdem er die B-Jugend der Bayern schon zum Sieg in der Süd/SW-Staffel geführt hat und noch um die Deutsche Meisterschaft spielen wird (was etw überraschend ist, da die meisten seiner Jungs wohl aus dem jüngeren u17-Jahrgang kommen), denken die Bayern offenbar darüber nach, ihm in der nächsten Saison die A-Jugend anzuvertrauen.
 

playerred

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Der ewig Lernende

Lesetipp: Ronald Reng legt mit „Miro“ eine sehr gut geschriebene, glänzend recherchierte Biografie über Miroslav Klose vor. Der 49-jährige Autor lüftet darin auch das Erfolgsgeheimnis des früheren Stürmers des 1. FC Kaiserslautern und des mit 16 Treffern bislang erfolgreichsten WM-Torschützen.
Von Udo Schöpfer

Wie war das denn möglich? Innerhalb von rund 18 Monaten stieg Miroslav Klose vom Bezirksliga-Stürmer zum Nationalspieler auf – und wurde schließlich sogar der bislang erfolgreichste Torschütze bei Weltmeisterschaften. Ronald Reng, einer der profiliertesten deutschen Sport-Journalisten, hat Kloses Weg von Blaubach-Diedelkopf in die weite Welt auf fabelhafte Weise nachgezeichnet.
„Und wer sind Sie?“
So begrüßte der (schräge) Trainer des FC Bayern München, Louis van Gaal, seinen Angestellten Miroslav Klose am ersten Arbeitstag. Wir befinden uns im Jahr 2009, Klose war schon zwei Jahre in München, drei Jahre zuvor wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft WM-Dritter. Und wer ist Miro Klose ...?
Eine witzige, ja: absurde Begebenheit, wie es viele gibt in diesem exzellenten, außerordentlichen Buch von Ronald Reng. Der gebürtige Frankfurter hat sich vor allem einen Namen durch seine Biografie über den verstorbenen Torhüter Robert Enke gemacht, auch die Chronik der Bundesliga hat er anhand des Trainers Heinz Höher originell nachgezeichnet. Rengs Rückschau ist glänzend recherchiert, Reng hat 180 Stunden Tonmaterial aufgezeichnet – und abgehört! Ein wichtiger Gesprächspartner war ihm RHEINPFALZ-Sportchef Horst Konzok, der ab dem ersten Tag Kloses Weg verfolgte und begleitete.
Ja, wie war dieser Weg Kloses möglich? Wie war es möglich, dass ein Jungspund, der bei einer Sichtung in Edenkoben sofort durchfällt, eine derartige Weltkarriere hinlegt? Das hat auch Ronald Reng interessiert, und der Autor findet die Antworten. Den heute 41-Jährigen zeichnete – zusätzlich zu seiner Schnelligkeit, seiner Kopfballstärke und seinem Antizipationsvermögen – ein nie versiegender Lernwille aus. Er hat immer geschaut, wie die anderen dies und das machen. Und der Weltmeister von Rio de Janeiro blieb stets bescheiden, er blieb immer geerdet, mit einer Portion Selbstironie, demütig, er hat auch ganz spät noch in der Kabine separate Wäschehäufchen aufgebaut, damit es der Zeugwart leichter hat. Bester WM-Torschütze – Reng spiegelt Kloses Karriere an der des Brasilianers Ronaldo, dem er den Rekord abnahm.
Und bitte nicht auf die Idee kommen, es sei alles rund gelaufen in der Karriere des Torjägers. Am Ende seiner Zeit beim FC Bayern war er nur ein Schatten seiner selbst, Louis van Gaal sah in Klose einen „Zehner“, aber das war natürlich nicht das, was er zu spielen imstande war, wie Klose selbstkritisch erkannte. Das Selbstvertrauen ging flöten, Klose verließ die Bayern und wechselte zu Lazio Rom. Apropos Bayern: Die Passagen, in denen Reng Kloses Sturmpartner und Freund (!) Luca Toni charakterisiert, gehören zu den lustigsten des Buches. Was für ein Vogel.
Auch der Beginn bei Werder Bremen, die erste Station nach dem 1. FC Kaiserslautern, war schwierig. Klose ersetzte Ailton, der damals voreilig beim FC Schalke 04 unterschrieb. Klose brauchte Zeit, um sich vom FCK-Fußball auf das Spiel Thomas Schaafs umzustellen. Der Abschied von Werder verlief unglücklich. Klose und sein Berater Alex Schütt gingen von einer Tiefgarage aus in ein Hotel zum Verhandlungsgespräch mit Uli Hoeneß, um bloß nicht aufzufallen, aber die Überwachungskamera hielt die Besucher fest, die Bilder wurden den Medien zugespielt. Die Fans waren sauer.
„Miro“ ist kein reines Fußball-Buch. Gerade im ersten Teil ist es – hochaktuell – auch ein Lehrstück zum Thema Integration und Herkunft, da geht es um die Flucht der Familie Klose aus dem polnischen Oppeln in die Westpfalz. Die Eltern, Josef Klose, einst selbst Fußball-Profi und Barbara Klose, polnische Handball-Nationalspielerin, fuhren mit den Kindern, mit Miroslav und Macena, Miroslavs drei Jahre älterer Schwester, nach Blaubach. Die enge Beziehung zu den Eltern blieb, sie waren kluge Ratgeber.
Der Start in der Pfalz war kompliziert, Miroslav sprach kein Deutsch, kam deshalb in der Schule nicht mit. Er fand Anschluss, als er beim Kicken vom Zuschauer zum Mitspieler befördert wurde. Zimmermann ist er von Beruf, er wollte seinen Meister machen. Doch es kam anders, auch wenn Atze Friedrich, der damalige FCK-Boss, ihm im ersten Anlauf keinen Profivertrag gab, um das Gehalt feilschte. Kurze Zeit später konnte Friedrich nicht mehr anders. Miroslav Klose hatte gewichtige Argumente ...
Für alle Romantiker: Nach der Lektüre von „Miro“ ist klar, warum eine Rückkehr Kloses zum FCK am Ende seiner Laufbahn kein Thema mehr war. Klose war einfach zu groß geworden für den Verein – und so rosarot waren die Jahre auf und um den Betzenberg dann auch nicht.
Lesezeichen
- Ronald Reng: „Miro“; Die offizielle Biografie von Miroslav Klose; Piper; 448 Seiten, 22 Euro.

Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung - Nr. 243 Samstag, den 19. Oktober 2019
 

playerred

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Sport-Plauderei: Mit Schriftsteller Ronald Reng über die Miro-Klose-Biografie
Von Horst Konzok

Ronald Reng (49) war einmal Sportjournalist. Heute ist er Schriftsteller. Der erfolgreiche Autor war mit seiner Biografie „Miro“, einer Verbeugung vor WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose, zu Lesungen in Eisenberg und Kaiserslautern.

Herr Reng, Sie haben großartige Bücher geschrieben. Wie kam es zu der Biographie „Miro“?
Die Idee, über Miro Klose ein Buch zu schreiben, kam mir vor vielen Jahren. Ich fragte mich: Wie ist das möglich? Wie ist so eine Karriere möglich? Miro? Wir kennen den doch gar nicht! Ich habe mich ihm vorgestellt. Miro, ich schreibe Bücher. Das ist mein Beruf. Er hat ja gesagt …

Wie lange hat es gedauert, bis das Buch fertig war?
Vom Start weg drei Jahre. Den ersten Kontakt gab es am 20. März 2016.

Der WM-Triumph liegt fünf Jahre zurück, Miro spielt seit drei Jahren nicht mehr. Gibt es für solche Bücher überhaupt noch einen Markt. Wie läuft „Miro“?
Am Anfang bärig! Jetzt ordentlich. Im Weihnachtsgeschäft zieht es an – so bis 40.000. Kein Bestseller, aber ein gut verkauftes Buch.

Wie lief die Zusammenarbeit mit Miro Klose?
Da er nicht mehr spielte, hatte er Zeit. Es lief erst super. Als er Jugendtrainer bei Bayern wurde, wo er sich voll auf seine Mannschaft und Aufgaben fokussiert, wurde die Zeit knapp. Aber die Gespräche mit ihm, meist bei ihm daheim, waren total interessant. Mich hat seine technische Detailversessenheit überrascht, wie er sich selbst seine Stollenschuhe gebaut hat oder beim Arzt genau beobachtet hat, wie Spritzen gesetzt werden. Klatsch und Tratsch haben ihn nie interessiert. Er ist der totale Teamplayer. Das Buch soll Einblicke in sein Leben geben. Wir müssen die Leute mit dem Inhalt überzeugen. Die Quintessenz ist: Es gibt nur einen Miro Klose. Das Buch ist jetzt auch auf Polnisch erschienen. Das ist ihm wichtig, weil es da Missverständnisse gab. Er liebt Polen, die Menschen, ist gerne dort. Lustig ist, dass seine Mutter sagt: Mirek kann gar nicht Polnisch. Sie sagt, er spricht Polnisch mit deutscher Grammatik.

Wie viele Leute kommen denn zu Ihren Lesungen?
Zwischen 30 und 80. Kürzlich in München in der Fußballerkneipe des Jahres in der Schleißheimer Straße kamen 300. Da war auch Miro – als Überraschungsgast. Der war locker drauf, hat lange mit den Fans gesprochen und – überraschend – drei Bier getrunken.

Wie waren die Lesungen in der Pfalz?
Eisenberg - so tiefe Wälder kenne ich nicht aus dem Taunus, wo ich groß wurde. Es war eine schöne Landlesung, ungewöhnlich, dass in einer so kleinen Stadt Lesungen stattfinden. 15 bis 20 Leute in einer kleinen Buchhandlung, die Leute waren fast ehrfurchtsvoll, einer der Gäste brachte mir netterweise einen Artikel aus der RHEINPFALZ mit aus Miros Anfängen. Den kannte ich noch nicht. Schön, in Kaiserslautern gewesen zu sein, dort wo alles begann. Es war keine Schwere im Raum. Schön, dass Erich Berndt, Miros Förderer aus Kusel, da war.

Sie haben ein Buch geschrieben, das so nie erscheinen sollte – das unglaublich aufwühlende Buch über das Leben, die Krankheit, den Tod Ihres Freundes, des Nationaltorhüters Robert Enke ... Ein Drama!
In dem Buch lebt Robert weiter. Die Erinnerung an ihn bleibt lebendig.

Interview: Horst Konzok|zkk

https://www.rheinpfalz.de/artikel/sport-plauderei-mit-schriftsteller-ronald-reng-ueber-die-miro-klose-biografie/
 

Lenfer

Well-Known Member
Da war auch Miro – als Überraschungsgast. Der war locker drauf, hat lange mit den Fans gesprochen und – überraschend – drei Bier getrunken.
Jetzt darf er ja!

Apropos "Und wer sind Sie?"
Anno 2002 befand ich mich in Berlin und trabte am 1.Juni behufs WM-Auftakt-Beglotzung zur "Mary Jane" Bar in der Kastanienallee, wo sich damals die in Preußen gestrandeten Exil-Pfälzer zur wöchentlichen Rote-Teufel-Therapie trafen (inklusive einer Platte Pälzer Lewwerworschtbrote; da war die Welt noch in Ordnung! ...zumindest halbwegs). Inmitten einer Traube sich auf dem Bürgersteig in der prallen Sonne flegelnder (FCK-)Fans durfte ich dann mit Mühe auf dem spiegelnden (aus heutiger Sicht lächerlich kleinen) Bildschirm 3 Tore des groß auftrumpfenden Miro bestaunen. Bevor dieser allerdings unter jubelnd erschallenden "De Miro", "druff un dewedder" Rufen den Grundstein zu letztlich 16 WM-Toren legte, erdreistete sich ein Orts- und wohl auch Fußball-Unkundiger bei Begutachtung der eingeblendeten Startaufstellung: "Wer ist denn dieser Klose? Kann ja nix werden!" ...Die Ernte bestand aus eisigem Schweigen und bitterbösen Blicken. Einer erbarmte sich dann und klärte den unverschämten Burschen über seinen Fauxpas auf. Bin mir sicher, daß ihm ab diesem Zeitpunkt der Fußballer Klose geläufig gewesen sein dürfte. :smile:
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
In Eisenberg gibt's doch nicht viel Wald, die paar Hektar Richtung Ochsenbusch und zwischen Gienanth und Schwimmbad kann man ja wohl nicht als tief bezeichnen ! :laughing:
Aber schade dass ich die Lesung im Stadion verpasst hab, da war ich schon lang nimmer.
 

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