Fridays for Future

wueterich

Well-Known Member
Da hat doch die Hannovergruppe einer Sängerin den Auftritt bei ner Demo verboten weil sie als Weiße Rastalocken trägt und das wäre eine Anmaßung den dunkelhäutigen Menschen gegenüber, das wurde auch als richtig vom Bundesvorstand bestätigt.

Haben die eigentlich noch irgendwo einen Realitätsbezug?

Also wenn das nicht rassitisch ohne Ende ist, weiß ich auch nicht mehr
 

Ramser Wildsau

Well-Known Member
Wieso bekomme ich gerade Flashbacks an den User der hier meinte dass Thor Steinarsch einfach geile Klamotten macht und er sie deshalb trägt? :smiley:
Na gut, ich geh jetzt mal ein bisschen näher auf deinen Post, den ich persönlich für den puren Schwachsinn erachte, ein. Du findest dass da jemand, den du allerdings nicht kennst "rassisitsch ohne Ende" ist. Nimm dir doch mal 2 Minuten und ließ dir den Artikel hier durch:
Das ist für mich Rassismus ohne Ende, nicht wenn irgendeine Influencerin mal gesagt bekommt dass man mit ihren modischen Entscheidungen nicht einverstanden ist. Die AfD wird auch nicht Moscow Death Brigade auf ihrem Parteitag spielen lassen und genau aus dem selben Grund ist es auch nicht rassistisch wenn FFF den weiblichen Manu Chao da nicht auftreten lassen wollen!
Hast du dich mal auseinander gesetzt damit warum es als Cultural Appropriation gilt wenn weiße Wohlstandskinder sich so ein Image aneignen wollen oder hast du sofort hier gepostet?
 
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Larilson

Well-Known Member
Ich sehe es eher wie Wueterich. Eine rassistische Gesinnung ist fernliegend. Und die sog. "Cultural Appropriation" finde ich auch abwegig. Ich höre bis heute gerne Black Music - als Jugendlicher habe ich eine Rap CD von Shyheim gehabt und fand es endgeil, als ich dieselben Klamotten wie er kaufen konnte. Nicht weil ich mir was aneignen wollte, sondern weil er ein "Vorbild" war. Rasta und Dread-locks sind der schwarzen Kultur entlehnt. Aber zB auch Baggy-Pants. Wo ist da die Grenze? Darf ich schwarzen Vorbildern nicht nacheifern?

Ich bin zwar durchaus linksliberal und auch Mitglied der Grünen. Ich merke aber immer mehr, dass ich auch starke konservative Züge trage. FFF ist für mich mittlerweile nicht mehr, als eine linksgesinnte AfD. Einfache Antworten auf komplizierte Fragen. Das bevorzugt von verwöhnten Jugendlichen, die die Konsequenzen ihrer eigenen Forderungen nicht verstehen.

Beispiel Erdgas:
Im Zuge der Ukraine-Krise habe ich mich auch einmal mit der mittel- und langfristigen Zukunft unser (aller) Heizungsanlagen beschäftigt. Zeitnah (mittelfristig) soll nur noch mit Wärmepumpe geheizt werden. Problem: Das ist nicht einfach Austausch der Heizung, sondern ALLER Leitungen /Heizkörper - insbesondere wird wohl auch Fußbodenheizung technisch nahezu Pflicht. Problem: Das Kostet schnell flockige 70.000 EUR pro Haus, weil eben auch ALLE Böden weg müssen (auch die Fliesen/Parkett), praktisch ein Komplettumbau. Die Förderung von 30 % ist ja schön - aber wo nimmt man denn die restlichen 50.000 EUR her? Fallen die vom Himmel?? Technisch ist das in unserem Haus auch nahezu unmöglich (wegen Aufbauhöhe)! Noch krasser auf meiner Arbeit: Ich bin Beamter im Saarland. Sollen hier alle Böden ( 6 Stockwerke) herausgerissen werden? In ALLEN öffentlichen Gebäuden? Das ist finanziell gar nicht zu stemmen und auch letztlich ökologischer Wahnsinn. Die einfache Lösung: "wir machen einfach Gas aus und alles wird gut -Klima gerettet!" funktioniert in der Realität nicht! Eine Alternative wäre evtl. grüner Wasserstoff, den man nahezu 1:1 als Ersatzstoff für Erdgas nehmen kann. Das kann man aber nur mit Ökostrom kaum darstellen. Meine Hoffnung ist, dass wir (Deutschland) die Möglichkeit der EU ausnutzen und in der EU grünen Wasserstoff einkaufen - wo soll der Herkommen? Übergangsweise (!!! - bis die Gewinnung von Ökostrom in der Breite effizient und verbreitet genug ist) evtl. aus französischem Atomstrom (mir ist klar, was ich da als "Grüner" schreibe!). Die Probleme unserer Zeit sind eben samt und sonders nicht einfach zu lösen. Wer einfache Antworten propagiert ist unehrlich und letztlich auch ein stückweit "autoritär" unter dem Deckmantel des Liberalen.
 

Alb-Teufel

Well-Known Member
Worum solls in diesem Thread gehen? Mir nicht ganz klar. Bei dem Eingangspost. Ich gehe jetzt mal nicht auf die Rassismusgeschichte ein sonder auf die Grundidee oder FFF Bewegung.

Ich weiß nicht, welche Methoden die FFF-Bewegung nutzt. Sicherlich auch unkluge. Aber von der Sache her haben sie nunmal recht. Die Klimakrise wird die heutige Jugend nunmal hart treffen. Noch sind die Konsequenzen in Deutschland vergleichsweise gering. Aber es ist schon lustig, diese Doppelmoral der Deutschen. Solange wir nichts ernsthaft opfern müssen schreien wir Stop War und überweisen Geld an die Ukraine (was ja ne gute Sache ist), gehts aber um unseren eigenen Komfort, ist uns plötzlich alles egal. Also ich kann die Bewegung von der Sache her gut verstehen.
 
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wueterich

Well-Known Member
Na gut, ich geh jetzt mal ein bisschen näher auf deinen Post, den ich persönlich für den puren Schwachsinn erachte,
Für mich persönlich gibt es bei Rassismus keine Abstufungen, entweder es ist Rassismus oder nicht, natürlich gibt es Gräueltaten mit rassistischem Hintergrund ohne Gleichen, wie von Dir genannt oder das Massaker von Breivik ( hoffe der Name stimmt so halbwegs, habe keine Lust da noch Klicks zu generieren in dem ich nach dem Namen suche ), und viele viele mehr.

Ich habe damit Probleme, wenn weiße Wohlstandskiddies der Meinung sind, bestimmen zu müssen was farbige Menschen so verletzt und was nicht


das ist ein Beispiel, was verdeutlicht, was ich meine.

Wenn jetzt jamaikanische Rastafaris und Rastafarinnen ( hoffe das schreibt man so ) sich darüber beschweren würden, wäre das absolut ok und berechtigt aber die haben sich nicht beschwert, man muss einfach Mal wieder etwas zur Normalität zurückkehren und sich nicht vor jeden Minderheitenkarren spannen und diese rigoros verteidigen egal ob sie es wollen oder nicht.
 

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