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[Geschäftsführer Sport] Thomas Hengen

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Sehr gut, wünsch ich mir schon seit Jahren.

Je mehr Aufgabenbereiche auf mehr Schultern verteilt werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir hier etwas langfristiges aufbauen können.

Das Modell "Sonnenkönig" ist nicht mehr zeitgemäß und hat uns jedesmal ins Verderben geführt.
 
a) Danke schön (sehr von Ante/Schuster/Funkel profitiert, aber ja auch mitgemacht)
b) Grundlegendes nicht einmal ansatzweise verstanden
c) Was soll der Scheiß mit der Dreierkette die dann jedem Trainer vorgerotzt wird?

(ich bin leider inzwischen wirklich wütend, besonders wegen der Transfers im Winter)
 
Ich denke jetzt kann man hier mal wieder nen Punkt machen.
Was in den letzten Jahren nach dem Aufstieg geleistet wurde, sollte auch mal wieder bedacht werden.
Wir wollten uns in der 2. Liga etablieren. Das haben wir und gleich geht wieder der bäuerliche Spießrutenlauf los.
 
Ja, das hast du auch Recht und sicherlich kann man auch davon ausgehen, dass ich mit TH insgesamt sehr zufrieden bin. Unzufrieden jedoch bin ich damit, dass er sich in Dinge einmischt, für welche ihm die Kompetenz fehlt. Beispielsweise denke ich, dass wir mit einer Viererkette erfolgreicher wären und sein ganzes Verhalten gegenüber Funkel, Anfang, Lieberknecht empfinde ich persönlich als absolut nicht hilfreich.

Also sorry wenn ich gestern ein bisschen drüber war, aber in dem Punkt komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus und das betrifft auch die Zusammenstellung des Kaders in der Defensive. Das ist einfach völlig inakzeptabel und in meinen Augen auch nicht mehr diskutierbar irgendwo. TH hat sicherlich sehr viele gute Seiten, er stellt aber leider auch sehr oft seine eigene Inkompetenz (in einigen wenigen Punkten) ins Schaufenster. Das ist alles maximal unnötig.

Davon abgesehen bin ich übrigens trotzdem sehr froh, dass wir ihn haben (er regt mich aber gleichzeitig manchmal richtig extrem auf).

Um es mal deutlicher zu sagen: Ich kann mir keinen besseren Geschäftsführer Sport vorstellen als TH, ich kann mir aber auch keinen besseren FCK-Trainer vorstellen als Torsten Lieberknecht. Meine Kritik an TH geht hier auch noch weiter und inkludiert auch die Trainer Schuster und Antwerpen. Die 10%, die bei TH nicht stimmen, die sind gravierend und nun schon jahrelang beobachtbar. Von meiner Seite ist das also ein "Machst Du gut, bitte mache es noch besser"
 
Ja, das hast du auch Recht und sicherlich kann man auch davon ausgehen, dass ich mit TH insgesamt sehr zufrieden bin. Unzufrieden jedoch bin ich damit, dass er sich in Dinge einmischt, für welche ihm die Kompetenz fehlt. Beispielsweise denke ich, dass wir mit einer Viererkette erfolgreicher wären und sein ganzes Verhalten gegenüber Funkel, Anfang, Lieberknecht empfinde ich persönlich als absolut nicht hilfreich.

Erstmal großes Lob an dich für deine Selbstreflexion! Ist nicht mehr gottgegeben und wir sind alle mal drüber!

In der Sache stelle ich eine Frage in den Raum, die hier öfter angesprochen wurde und mittlerweile (fast) unbestritten als Prämisse gilt: Der Trainer bekommt eine Konzept/eine Taktik vorgeschrieben (unausgesprochener Nachsatz: die er eigentlich nicht will).

Ich glaube, dass das eine falsche Darstellung, aber auch eine unzulässige Verkürzung darstellt - das ist jetzt kein Vorwurf an dich - ich räume auch ein, dass ich komplett falsch liegen kann!

- Ich glaube in keiner Weise, dass TH oder sonst wer in die Aufstellung oder die Taktik vor einem Spiel Einfluss nimmt. Das wäre übergriffig, unprofessionell und würde auch kaum ein Trainer mitmachen. Der wäre ja denn eine "Marionette" ohne echte eigene Kompetenz

- Ich glaube und hoffe aber, dass man sich seitens der sportlichen Leitung - unabhängig vom konkreten Trainer - eine taktische Ausrichtung der Mannschaft vorstellt, und die Mannschaft nach dieser Vorstellung zusammenstellt. Auch hier: alles andere ist unprofessionell. Ich bin ein Anhänger vom Ajax der 90er. Von den Bambinis bis zur 1. Mannschaft ein System. Jeder kennt das, jeder kann es erlernen. Wenn man sich seitens der Leitung für 3er-Kette entscheidet, muss der Kader auch entsprechend zusammengestellt werden (wir haben zB praktisch keine klassischen Außenverteidiger mehr, eher offensivere Schienenspieler).

- Wenn dann ein Trainer gegen diese Grundausrichtung aufstellt und das in die Hose geht, ggf. mehrfach, dann verstehe ich auch, wenn man (intern) Kritik am Trainer übt und sagt: "dafür haben wir doch gar nicht den Kader zusammengestellt!"


Zu den Verantwortlichen selbst: TH macht einen Super- Job. Wenn man ihm etwas vorwerfen kann, dann allenfalls, dass er (mutmaßlich!) teilweise dem Druck der Investoren in der Vergangenheit nicht standgehalten hat und im Rausch eines Fast-Aufstiegs im Winter Kaderumkrempelungen und Trainer-Entlassungen vorgenommen hat, die objektiv unangebracht waren. Das läuft diesmal anders. TL ist (noch) da. Grundsätzlich ein Fortschritt. Problematisch sehe ich insoweit allerdings, dass TL tatsächlich taktisch limitiert ist, kaum taktisch Facetten zeigt und teilweise daher vorhersehbar ausgecoacht wird. Da nehm ich jetzt mal das Spiel gegen Nürnberg aus - das war einstellungstechnisch (also vom Willen) ein Totalversagen. Aber ein klassisches Auscoachen war etwas das Heimspiel gegen Berlin oder gegen die ELVen.

Für die weitere Zukunft ist über diese taktische Unflexibilität hinaus allerdings die Frage, ob zumindest die Leistungsbereitschaft konstanter durch das Trainerteam abgerufen werden kann. Das ist ein Muss und da sah TL im Interview echt verzweifelt aus. Ich denke, die Saison sollte man jetzt genau mit dem Augenmerk weiterspielen. Eine Superlösung mit Aufstiegsgarantie gibt es ohnehin nicht. Horst Steffen wurde etwa schon gefeuert, dem teilweise hoch gelobten Kwasniok droht ähnliches in Köln
 
In der Sache stelle ich eine Frage in den Raum, die hier öfter angesprochen wurde und mittlerweile (fast) unbestritten als Prämisse gilt: Der Trainer bekommt eine Konzept/eine Taktik vorgeschrieben (unausgesprochener Nachsatz: die er eigentlich nicht will).

Ich glaube, dass das eine falsche Darstellung, aber auch eine unzulässige Verkürzung darstellt - das ist jetzt kein Vorwurf an dich - ich räume auch ein, dass ich komplett falsch liegen kann!

- Ich glaube in keiner Weise, dass TH oder sonst wer in die Aufstellung oder die Taktik vor einem Spiel Einfluss nimmt. Das wäre übergriffig, unprofessionell und würde auch kaum ein Trainer mitmachen. Der wäre ja denn eine "Marionette" ohne echte eigene Kompetenz

- Ich glaube und hoffe aber, dass man sich seitens der sportlichen Leitung - unabhängig vom konkreten Trainer - eine taktische Ausrichtung der Mannschaft vorstellt, und die Mannschaft nach dieser Vorstellung zusammenstellt. Auch hier: alles andere ist unprofessionell. Ich bin ein Anhänger vom Ajax der 90er. Von den Bambinis bis zur 1. Mannschaft ein System. Jeder kennt das, jeder kann es erlernen. Wenn man sich seitens der Leitung für 3er-Kette entscheidet, muss der Kader auch entsprechend zusammengestellt werden (wir haben zB praktisch keine klassischen Außenverteidiger mehr, eher offensivere Schienenspieler).
Erstmal danke für Dein Lob. Es ist allerdings so, dass die Kritik an TH hier auch nicht von ungefähr kommt. FF hat diese öffentlich und unmissverständlich geäußert, auch ein Markus Anfang ist ein kompromissloser Verfächter der Viererkette. In meinen Augen ein komplett unnötiges Eigentor.
 
Ich lasse es diskussionsoffen einfach mal hier:

Das sagt er jedes Jahr, obwohl die Mannschaft schon 10x komplett ausgetauscht wurde...
 
Das sagt er jedes Jahr, obwohl die Mannschaft schon 10x komplett ausgetauscht wurde...

Und der Trainer 20x. Der Trainereffekt (= die Spieler geben plötzlich mehr Gas) braucht sich halt immer schnell auf.

Wenigstens sind das Aussagen über die man mal wieder diskutieren kann. Also von meiner Komfortzone auf dem Sofa aus will ich nicht den Stab über die Spieler brechen - für mich wäre das Profitum eh nichts. Was man Hengen nicht vorwerfen kann, ist dass er nicht mit gutem Beispiel voran gehen würde. Er gibt immer Gas, setzt sich als Vorstand jedem Stress aus, auch schon als Spieler.

Die Frage ist tatsächlich wie man mehr rausholt aus den Spielern. Für die Qualität unseres Spiels finde ich Platz 7 eigentlich ok, auch nah dran am Saisonziel. Elversberg und Paderborn spielen tatsächlich guten Fußball, das bringt man nur durch kämpfen nicht hin. Eine Bestrebung dahin (also einen Spielstil über lange Zeit zu pflegen) gabs unter Hengen nie. Vielleicht bei einem Traditionsverein auch schwierig. Schalke löst es tatsächlich mit viel Mentalität. Hat auch viel mit Muslic zu tun (und schlicht höherem Marktwert der Spieler, da stehen wir im grauen Mittelfeld der 2.Liga).

Ich will Hengen mit seinem Rant nur Gutes unterstellen. Aber erreicht man damit im modernen Fußball noch was? Das hat ja nichts damit zu tun wie man zu dieser Mentalitätsfrage steht, sondern wie man heute eine Mannschaft motiviert und gute Spieler herlockt. Wie vor 30 Jahren, das funktioniert nicht mehr. Also in der Analyse richtig (der Druck = Motivation muss auch von innen kommen), aber das Fazit? Man macht sie runter? Oder begeistert sie für soetwas wie eine Spielidee?
 
Und der Trainer 20x. Der Trainereffekt (= die Spieler geben plötzlich mehr Gas) braucht sich halt immer schnell auf.
Das hängt auch damit zusammen, dass wir bei der Rekrutierung neuer Trainer einen richtig schlechten Job machen, mMn. sogar mit Abstand den schlechtesten im deutschen Profifußball.

Ich hab das vor ein paar Wochen schonmal nachgesehen, wir hatten hier seit Otto Rehagel 25+ Trainer in 25 Jahren, davon haben genau 2! später eine längerfristige Beschäftigung in einer höheren Liga gefunden, Eric Gerets und Kosta Rujnaic.

Mehr brauch man dazu nicht sagen...

Schalke hat 1 Mio. für ihren Wunschtrainer hingeblättert, Hannover hat bei Titz ebenfalls Geld auf den Tisch gelegtn und Clubs wie Paderborn und Elversberg machen Top-Rekrutierungsarbeit, dass zahlt sich halt am Ende aus.

Bei uns hingegen läuft in diesem Bereich anscheinend immernoch alles durch alte Bekanntschaften und Sympathien ab, anstatt nach einer echten Vision die man umsetzen möchte, das sollte einen vielleicht mal zu denken geben.
 
Ich will Hengen mit seinem Rant nur Gutes unterstellen. Aber erreicht man damit im modernen Fußball noch was? Das hat ja nichts damit zu tun wie man zu dieser Mentalitätsfrage steht, sondern wie man heute eine Mannschaft motiviert und gute Spieler herlockt. Wie vor 30 Jahren, das funktioniert nicht mehr. Also in der Analyse richtig (der Druck = Motivation muss auch von innen kommen), aber das Fazit? Man macht sie runter? Oder begeistert sie für soetwas wie eine Spielidee?
Ich denke, es handelt sich um ein Mittel zur Motivation, was seine Wirkungskraft verbraucht, wenn zu oft genutzt.
Ich hab das vor ein paar Wochen schonmal nachgesehen, wir hatten hier seit Otto Rehagel 25+ Trainer in 25 Jahren, davon haben genau 2! später eine längerfristige Beschäftigung in einer höheren Liga gefunden, Eric Gerets und Kosta Rujnaic.
Und das waren von den halbwegs guten Trainern die beiden schlechtesten (nicht Rehhagel).
 
Der bisher als alleiniger Geschäftsführer tätige Thomas Hengen wird zukünftig noch gezielter für das Sportliche und die Fußballmannschaften von den Profis bis zur U17 zuständig sein. In Strauß' Aufgabengebiet fallen laut Auskunft des Beiratsvorsitzenden Rainer Keßler fast alle anderen Bereiche, beispielsweise Personal, Finanzen, Marketing, Unternehmenskommunikation und Digitalisierung.

Boa ey... dieser Verein ist wirklich anstrengend.

Wir haben dafür extra Marcel Klos geholt!

Wenigstens haben sie jetzt offiziell gemacht was sowieso jeder vermutet hat...
 
Und sagt halt wieder aus, Klos muss nach Hengens Pfeife tanzen.
Mal schauen wie lang er das noch mitmacht.
Das hat er sich bestimmt nicht so vorgestellt.

HENGEN RAUS, DANN LÄUFTS.
 

Boa ey... dieser Verein ist wirklich anstrengend.

Wir haben dafür extra Marcel Klos geholt!

Wenigstens haben sie jetzt offiziell gemacht was sowieso jeder vermutet hat...
Ich versteh dein Problem nicht. Also ausser das Hengen an allem schuld ist.
Hengen ist Vorstand Sport, Klos Sportdirektor. Klos kümmert sich um Spieler, Hengen in erster Linie um die Abteilungen an sich. Erwartst du das sich Klos nebenbei noch um ein neues Stadion am NLZ kümmert, die Lizenz, den Etat, Ablöseverhandlungen, ect? Das ist eher Hengens Job. Das die beide am Ende des Tages bei Transfers zusammen arbeiten und sich austauschen ist normal und klar. Und bei anderen Vereinen genauso üblich. Wenn wieder nur einer für alles verantwortlich ist, wäre das doch auch nicht von Vorteil und nicht im Sinne von jemandem.
 
Ich versteh dein Problem nicht. Also ausser das Hengen an allem schuld ist.
Hengen ist Vorstand Sport, Klos Sportdirektor. Klos kümmert sich um Spieler, Hengen in erster Linie um die Abteilungen an sich. Erwartst du das sich Klos nebenbei noch um ein neues Stadion am NLZ kümmert, die Lizenz, den Etat, Ablöseverhandlungen, ect? Das ist eher Hengens Job. Das die beide am Ende des Tages bei Transfers zusammen arbeiten und sich austauschen ist normal und klar. Und bei anderen Vereinen genauso üblich. Wenn wieder nur einer für alles verantwortlich ist, wäre das doch auch nicht von Vorteil und nicht im Sinne von jemandem.
Steht da ja nicht, da steht er wird sich zukünftig noch gezielter für das sportliche und die Fußballmannschaften kümmern.

Projekte wie das Stadion am NLZ, die FInanzen wie der Etat etc. wird ab sofort Marc Strauß übernnehmen.

Wir wissen alle das es inoffiziell sowieso der Fall war, aber ja, ich hab generell ein Problem damit, dass TH weiterhin das Sagen bei der Kaderplanung und der sportlichen Ausrichtung des Vereins hat.

Dafür haben wir eigentlich Marcel Klos als Sportdirektor verpflichtet.

Bei uns ist man absichtlich nebulös mit den Bezeichnungen und was die Aufgabenbereiche betrifft, Hengen ist jetzt offiziell unser "Geschäftsführer Sport" und Klos somit weit unter ihm in der Rangordnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lasse das einfach mal zur allgemeinen Diskussion hier. Hengen hat sich heute in einem ca. einstündigen Podcast beim SWR zu mehreren Thematiken geäußert.

Der begleitende SWR-Artikel liefert alleine schon einige interessante neue Erkenntnisse – etwa zur möglichen Rückkehr von Heintz, zu den möglichen Rollen von Jan Elvedi, Jannis Heuer oder Dickson Abiama sowie zur mittel- bis langfristigen Perspektive einer Rückkehr von Ivan Prtajin. Interessant ist auch der O-Ton zur „viel, viel zu teuren Kaufoption“ bei Norman Bassette, die für einen Zweitligisten mit unserem Etat offenbar kaum zu stemmen ist.

 
Hät ichs nur nicht gelesen, dann müsste ich mich am Wochenende nicht wieder aufregen... wir drehen uns mit diesen Hengen Analysen seit Jahren im Kreis, dass muss er doch merken?

In der Analyse mit dem Trainerteam um Torsten Lieberknecht und Sportdirektor Marcel Klos, sei der FCK laut Hengen "wirklich in der Tiefe" gewesen. Vieles sei gut gewesen, manches nicht gut – und einige Dinge schlecht. Hengen betont vor allem die Standards. Die offensive Standardausbeute sei "viel zu dünn" gewesen.

Auch spielerisch sieht Hengen noch Luft nach oben. Der FCK sei im Umschaltspiel stark gewesen und habe häufig hoch gepresst. Künftig brauche die Mannschaft aber mehr Ballbesitz und bessere Lösungen, wenn Gegner den Lauterern den Ball überlassen. Gerade auf dem Betzenberg müsse das in der neuen Saison öfter passieren.

Kollege... das war 1:1 deine Analyse nach der ersten Schuster Saison!

Weil Schuster das nicht umsetzten konnte, wurde er (zumindest offiziell) aufgrund der fehlenden Entwicklung gefeuert!

Auch Torsten Lieberknecht wird das nicht umsetzen können, weil er dafür nicht der geeignete Trainertyp ist!
 
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