Teufelsanbeterin
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Deinen Ausführungen und deinem Fazit stimme ich vollinhaltlich zu!
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Deinen Ausführungen und deinem Fazit stimme ich vollinhaltlich zu!
...ist er Deutscher, dann muss er auch in Israel spielen oder eben von der Nationalmannschaft ausgeschlossen werden.
Man sieht es doch - alle machen es sich einfach und kloppen auf Dejagah ein - ob sie richtig informiert sind oder nicht. Dass im Iran selbst eine religiöse Diktatur herrscht, ein Unrechtsregime unter einem Wahnsinnigen, der ganze Staaten von der Landkarte tilgen will, weil er ihnen die Existenzberechtigung abspricht, und Dejagahs Verwandschaft vielleicht jahrelang unterdrückt und eingesperrt wird, wenn Dejagah spielt, dass steht erstmal nicht im Raum. Zunächst ist er erst einmal Judenhasser. Aha.
Dejagah selbst ist nur ein kleiner Fußballspieler, rhetorisch unbeholfen und ein junger, noch nicht erwachsener Mann. Aber das alles wird erst einmal hintenan gestellt. Erstmal draufhauen.
Und das ist für mich der eigentliche Skandal an der Sache. Dass über solch ein Thema nicht sachlich, erwachsen und nüchtern gesprochen werden kann, ohne diese oben genannten rhetorischen Keulen.
Laut Zwanziger wolle Dejagah im Rückspiel gegen Israel auflaufen:]
Nein es ist die Einreise nach Israel verboten. Sonst nichts.Ich denk, der darf GAR NET gegen Israel spielen wegen seiner Familie im Iran bzw. iranischer Gesetze??
Lt. erstem Post aber doch....Nein es ist die Einreise nach Israel verboten. Sonst nichts.
"Das hat politische Gründe. Jeder weiß, dass ich Deutsch-Iraner bin." Seit der Islamischen Revolution von 1979 lehnt es Iran ab, Israel anzuerkennen und verbietet seinen Landsleuten die Einreise sowie den sportlichen Wettkampf.
Man muss ja als ZR nur genug in den Medien die Trommel z.B. eines neuen breiten Antisemitismus in Deutschland rühren, um dann jegliche auch sachliche Kritik an der Politik Israels als eben solchen Antisemitismus abtun zu können. Das ist dann immer das Totschlagargument - und das wird ja auch seit Jahren so gebraucht.Für mich steckt hinter dem Ganzen eine Art System der übertriebenen Vorne-Verteidigung.
Und gerade das immernoch sensible deutsch-israelische Verhältnis eignet sich sehr gut dafür, Kritik und Einflußnahme der Bundesrepublik bei der Lösung des Nahost-Konfliktes einzudämmen oder auszuschalten.
Und wenn es z.B. der Stärkung der Position Israels im Nahostkonflikt nutzt, werden bei passender Gelegenheit eben wieder die genannten Totschlagargumente ausgepackt, um etwaige sachliche Kritiker ruhigzustellen. Denn wenn ich als Staat Israel dadurch indirekt erreichen kann, dass bei meinen Handlungen im Vergleich zu anderen mit zweierlei Maß gemessen wird, dann habe ich schon was ich wollte.
Die Kritk des Zentralrat der in Deutschland lebenden Juden an der Einstellung eines U21-Fußball-Nationalspielers soll dazu dienen Israel im Nahostkonflikt in ein helleres Licht zu rücken?
Aus meiner Sicht ist das logisch nicht zu verknüpfen.
Mit einer solchen Verknüpfung macht man wohl eher ein nicht zu beherrschendes antisemitisches Fass auf, als dass man ein Fußballthema diskutiert.
Das beweist, dass ich hier gerade KEIN antisemitisches Fass aufmache, sondern nur mögliche politische Zusammenhänge zwischen bestimmten Handlungen zu beleuchten versuche.
Mich jetzt in eine antisemitische Ecke zu stellen, finde ich nicht gerade sachlich und fair.
Das ist das, was Eva Hermann meinte:
Versuch, über solche Themen zu reden und schon sitzt du in der rechten Ecke.
Es kommt immer auf den Blickwinkel an......Das ist das, was Eva Hermann meinte:
Versuch, über solche Themen zu reden und schon sitzt du in der rechten Ecke.
Das ist das, was Eva Hermann meinte:
Versuch, über solche Themen zu reden und schon sitzt du in der rechten Ecke.
Dann würde ich dich bitten, etwas genauer zu lesen, denn das hier ist der ganze Abschnitt, den du hier teilweise zerpflückt, aus dem Zusammenhang gerissen und zitiert hast:
"siehe seite 9 unterster Beitrag"
Das beweist, dass ich hier gerade KEIN antisemitisches Fass aufmache, sondern nur mögliche politische Zusammenhänge zwischen bestimmten Handlungen zu beleuchten versuche.
Mich jetzt in eine antisemitische Ecke zu stellen, finde ich weder sachlich und fair, noch wird es dem ganzen Beitrag gerecht, den ich geschrieben habe.
Also die Bitte meinerseits: Nicht Textpassagen aus dem Zusammenhang reißen, die zur eigenen Argumentation passen, sondern den Beitrag als ganzes bewerten. Eine andere Diskussionsweise ist nämlich unsauber.
hoffe dies ist sauber.
Du hast mir nicht widersprochen als ich schrieb:
"Die Kritk des Zentralrat der in Deutschland lebenden Juden an der Einstellung eines U21-Fußball-Nationalspielers soll dazu dienen Israel im Nahostkonflikt in ein helleres Licht zu rücken?"
denn das hast du geschrieben.
Du bezeichnest das als Spekulation, ich als naiven Quatsch.
Und indem man solche Gedankenhäuser rund um "jüdische Hinterlist" baut, macht man, wie ich finde, ein antisemitisches Fass auf.
Wenn ein Nationalspieler Israels sich weigern würde, ein Länderspiel in Deutschland zu absolvieren, weil seine Großeltern z.B. in Auschwitz umgekommen sind, wäre das für alle ein nachvollziehbarer Grund. Man muss sich nicht mit Dejagah gemein machen und seine Beweggründe bis ins Detail teilen. Ich finde die Politik Irans selbst sehr daneben.
Jedoch hat jeder ein Recht auf seine freie, persönliche Willensentscheidung. Diese hat man zu respektieren. Daher halte ich die Äußerungen des Zentralrates für übertrieben. Man hat - und da stimme ich mit TAin überein - da wohl einen willkommenen Anlaß gesehen, ein Politikum daraus zu machen. Sowas ist in meinen Augen unsauber und nicht statthaft. Und die Einmischung in innere Angelegenheiten des DFB halte ich schlichtweg für eine Unverschämtheit.
Wenn Dejagah dort nicht spielen will, weil er sich in dem Land als Feind fühlt, dann hat man das zu respektieren.
Nehmen wir mich als privates Beispiel: Ich würde z.B. momentan weder eine Reise in den Iran, noch nach Israel machen, weil ich mit der jeweiligen politischen Lage, bzw. mit der Art und Weise, wie Politik gemacht und gehandelt wird, nicht einverstanden bin.
Bin ich jetzt deswegen Antisemit oder prinzipieller Iran-Feind?
Nein.
Ich finde daher solche Diskussionen unangebracht. Außerdem wäre dem Zentralrat der Juden in Deutschland meiner Meinung nach prinzipiell einmal anzuraten, sich in solchen Fragen etwas diplomatischer und zurückhaltender zu äußern. Der Ton macht nämlich die Musik.
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