Wovon ist man denn Fan, wenn man, beispielsweise, Fan des FC Schalke 04 ist? Vergöttert man dann den Stürmer Kevin Kurányi oder den Mannschaftskapitän Marcelo Bordon? Ist man dann der Meinung, mit Josef Schnusenberg den besten Vereinschef der Welt zu haben? Das würde kaum jemand behaupten. Aber wovon ist ein Fan dann Fan? Von den Melodien eines blauweiß verkleideten Samstags, den Erinnerungen an große Spiele, einem erhabenen Gefühl, das dem Fan unzerstörbar vorkommt. Die wichtigste Zutat darf man aber nicht unterschlagen: den Erfolg, die Hoffnung auf sportlichen Erfolg, der mit wachsendem Budget wahrscheinlicher wird.
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Es wird Zeit, von den nostalgischen Bratwurstgeschichten loszukommen
Wäre man ehrlich, müsste man sogar zugeben, dass die allermeisten Spieler für die Fans gar nicht mehr richtig interessant sind, jedenfalls nicht als einzelne Charaktere mit verrückten Lebensgeschichten zum Nachblättern. Die Spieler sind Bannerträger eines Vereins, der seine Truppe mit den entscheidenden Farben ausstattet. Jeder Fußballfan weiß das, so lange, bis er es plötzlich bestreitet, immer dann, wenn er eine seiner Bratwurstgeschichten zu erzählen beginnt. Es wird Zeit, dass sich Fußballfans mit der hässlichen Schwester der Nostalgie vertraut machen: der Naivität. Es wird auch Zeit, den vorgeschobenen Moralismus zu überwinden.
http://www.zeit.de/2008/47/Hoffenheimhttp://www.zeit.de/2008/47/Hoffenheim
Würd mich freuen, wenn ihr, nach der ersten Aufregung (!) schreibt, was ihr dazu denkt. Und anschließend schreibt wovon ihr eigentlich Fan seid. Warum liebt ihr den Fussball und den FCK im Speziellen? Wahrscheinlich werden die Antworten ziemlich ähnlich sein, dennoch fänd ichs mal ganz interessant.
P.S.: Wenn ihr schreiben wollt, dass ihr nicht Fan von Erfolg seid, dann begründet das doch zusätzlich. Denk wir sind uns alle einig, dass dieser Artikel oben ziemlich dünn ist und wahrscheinlich von einem Zuschauer geschrieben wurde und nicht von einem Fan(atischen).
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Es wird Zeit, von den nostalgischen Bratwurstgeschichten loszukommen
Wäre man ehrlich, müsste man sogar zugeben, dass die allermeisten Spieler für die Fans gar nicht mehr richtig interessant sind, jedenfalls nicht als einzelne Charaktere mit verrückten Lebensgeschichten zum Nachblättern. Die Spieler sind Bannerträger eines Vereins, der seine Truppe mit den entscheidenden Farben ausstattet. Jeder Fußballfan weiß das, so lange, bis er es plötzlich bestreitet, immer dann, wenn er eine seiner Bratwurstgeschichten zu erzählen beginnt. Es wird Zeit, dass sich Fußballfans mit der hässlichen Schwester der Nostalgie vertraut machen: der Naivität. Es wird auch Zeit, den vorgeschobenen Moralismus zu überwinden.
http://www.zeit.de/2008/47/Hoffenheimhttp://www.zeit.de/2008/47/Hoffenheim
Würd mich freuen, wenn ihr, nach der ersten Aufregung (!) schreibt, was ihr dazu denkt. Und anschließend schreibt wovon ihr eigentlich Fan seid. Warum liebt ihr den Fussball und den FCK im Speziellen? Wahrscheinlich werden die Antworten ziemlich ähnlich sein, dennoch fänd ichs mal ganz interessant.
P.S.: Wenn ihr schreiben wollt, dass ihr nicht Fan von Erfolg seid, dann begründet das doch zusätzlich. Denk wir sind uns alle einig, dass dieser Artikel oben ziemlich dünn ist und wahrscheinlich von einem Zuschauer geschrieben wurde und nicht von einem Fan(atischen).