Jürgen Klinsmann hat sich zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr öffentlich zu Oliver Kahn bekannt. Auf die Frage, ob Timo Hildebrand nach seinem Auftritt beim 2:2 gegen Argentinine im dritten Vorrundenspiel des Confed Cups in Nürnberg möglicherweise auch bei der WM 2006 das deutsche Tor hüten könnte, sagte der Bundestrainer in einem TV-Interview: "Nein! Wir haben mit Oliver Kahn eine Nummer 1 und mit Jens Lehmann eine unglaublich starke Nummer 2. Oliver weiß, dass Jens der Herausforderer ist. Aber wir haben Timo beobachtet, er hat auf allerhöchstem Niveau trainiert und hat sich den Einsatz verdient. Er ist im Kommen, er ist wirklich gut."
Als Sieger der Gruppe A trifft die DFB-Auswahl im Halbfinale am kommenden Samstag in Nürnberg (ab 18 Uhr live im sport.de-Ticker) auf den Zweiten der Gruppe B. Dass die deutsche Elf selbst ohne Michael Ballack gegen WM-Favorit Argentinien ein Remis schaffte, war für Klinsmann "ein wichtiges Signal, dass die Mannschaft auch ohne ihren Leader bestehen kann. Wenn Michael nicht präsent ist, springen andere in die Bresche. Die Verantwortung wird auf mehrere Schultern verteilt. Es ist gut für die Mannschaft, dass sie solche Spiele gegen Top-Mannschaften lenken und auch gewinnen kann."
Klinsmann hofft auf ein Halbfinale gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien: "Wir hätten jetzt gerne Brasilien. Wir wollen uns mit den Großen messen, wollen schauen, wie weit wir kommen können. Da geht es nicht darum, ob man ins Endspiel kommt. Da geht es darum, gegen diese Mannschaften zu bestehen. Das haben wir in den vergangenen zehn Monaten und auch heute gezeigt." Dem Argentinien-Spiel gewann der Bundestrainer rückblickend viel Positives ab: "Was begeistert hat, war das taktische Verhalten der Mannschaft, wie sie die Räume eng gemacht hat. Ein Sieg hätte die Brust anschwellen lassen, aber wir haben nun seit einem Jahr nicht mehr gegen einen Großen verloren. Wir wollen dieses Erfolgserlebnis, aber vor allem wollen wir Erfahrung sammeln."
www.sport.de
Als Sieger der Gruppe A trifft die DFB-Auswahl im Halbfinale am kommenden Samstag in Nürnberg (ab 18 Uhr live im sport.de-Ticker) auf den Zweiten der Gruppe B. Dass die deutsche Elf selbst ohne Michael Ballack gegen WM-Favorit Argentinien ein Remis schaffte, war für Klinsmann "ein wichtiges Signal, dass die Mannschaft auch ohne ihren Leader bestehen kann. Wenn Michael nicht präsent ist, springen andere in die Bresche. Die Verantwortung wird auf mehrere Schultern verteilt. Es ist gut für die Mannschaft, dass sie solche Spiele gegen Top-Mannschaften lenken und auch gewinnen kann."
Klinsmann hofft auf ein Halbfinale gegen den fünfmaligen Weltmeister Brasilien: "Wir hätten jetzt gerne Brasilien. Wir wollen uns mit den Großen messen, wollen schauen, wie weit wir kommen können. Da geht es nicht darum, ob man ins Endspiel kommt. Da geht es darum, gegen diese Mannschaften zu bestehen. Das haben wir in den vergangenen zehn Monaten und auch heute gezeigt." Dem Argentinien-Spiel gewann der Bundestrainer rückblickend viel Positives ab: "Was begeistert hat, war das taktische Verhalten der Mannschaft, wie sie die Räume eng gemacht hat. Ein Sieg hätte die Brust anschwellen lassen, aber wir haben nun seit einem Jahr nicht mehr gegen einen Großen verloren. Wir wollen dieses Erfolgserlebnis, aber vor allem wollen wir Erfahrung sammeln."
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